DE2028126A1 - Fokussier und Ablenksystem fur einen Strahl von geladenen Teilchen - Google Patents
Fokussier und Ablenksystem fur einen Strahl von geladenen TeilchenInfo
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- DE2028126A1 DE2028126A1 DE19702028126 DE2028126A DE2028126A1 DE 2028126 A1 DE2028126 A1 DE 2028126A1 DE 19702028126 DE19702028126 DE 19702028126 DE 2028126 A DE2028126 A DE 2028126A DE 2028126 A1 DE2028126 A1 DE 2028126A1
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Description
«II· Il
2028129
Hikagaku Kenkyusho
Kitaadachi (Saitama, Japan)
Kitaadachi (Saitama, Japan)
Fokussiar- und Ablenksystem für einen Strahl
von geladenen Teilchen
von geladenen Teilchen
Die Erfindung betrifft ein System zum Fokussieren und
Ablenken eines Elektronenstrahls und hat die Aufgabe,
den Durchmesser des von dem Elektronenstrahl auf der bestrahlten Fläche erzeugten Brennflecks zu verkleinern und den Elektronenstrahl mit höherer Genauigkeit abzulenken
als in den bekannten Systemen·
Ablenken eines Elektronenstrahls und hat die Aufgabe,
den Durchmesser des von dem Elektronenstrahl auf der bestrahlten Fläche erzeugten Brennflecks zu verkleinern und den Elektronenstrahl mit höherer Genauigkeit abzulenken
als in den bekannten Systemen·
Ein dünner Elektronenstrahl, der in zwei Dimensionen, von .
oben nach unten und von links naoh rechts, abgelenkt wird,
kann für sehr viele Zwecke verwendet werden, beispielsweise
in Kathodenstrahlröhren von Fernsehgeräten und Instrument en zur Wellenformaberwaohungjr ferner für Peraseh-Biläaufnahmeröferen,
z. B. Vidikon- und Orthökoa-Hüfcrea, ferner
1098Ot/1IfJ
$h
für Elektronenstrahlspeicher, Elektronenstrahl-Bearbeitungsvorriohtungen
und mit Elektronenstrahlabtastung. ar-'beitende
Mikroskope. Bei allen diesen Anwendungen des Elektronenstrahls tastet dieser ein'zweidimensionales
Muster ab. Sie Genauigkeit des abgetasteten Musters wird
erhöht, wenn man die Größe des Brennpunktes des Elektronenstrahls herabsetzt. Ferner muß die Richtung des zum
Abtasten einer Fläche verwendeten, abgelenkten Elektronenstrahls mit hoher Präzision und guter Reproduzierbarkeit
bestimmt werden. Die Erfindung schafft ein Elektronenstrahl-Fokussierungs-
und -Ablenksystem, in dem die vorstehend angegebenen Forderungen dadurch erfüllt werden,
daß in nächster Nähe der mit Elektronenstrahlen zu bestrahlenden Fläche ein sehr kurzbrennweitiges elektronenoptisches
Linsenelement angeordnet und synchron mit der Ablenkung des Elektronenstrahls bewegt, oder der Winkel
verändert wird, unter dem der Strahl auf dem kurzbrennweitigen linsenelement auftrifft.
Die Erfindung schafft somit zum Fokussieren und Ablenken eines Strahls aus geladenen Teilchen ein System mit einer
Quelle von geladenen Teilchen, die dazu dient, einen Strahl von geladenen Teilchen zu erzeugen und die Richtung des
Strahls elektromagnetisch abzulenken, und mit einer mit dem Strahl zu bestrahlenden Fläche oder einem mit dem Strahl
zu bestrahlenden Schirm. Dieses System ist dadurch gekennzeichnet,
daß entweder im Bereich des Schirms eine oder mehrere elektromagnetisch erzeugte, kurzbrennweitige Linsen
angeordnet und die elektromagnetisch erzeugte Linse synchron mit der Ablenkung des Strahls elektromagnetisch verlagert
ORIGINAL INSPECTED.
10900071*76
wird oder daß zwischen der Strahlquelle und dem Schirm
mindestens zwei Sätze von Kitteln zum Ablenken des geladenen Strahls vorgesehen sind, so daß der Ort und die Richtung,
an dem bzw. in der der Strahl auf der Linse oder der Gruppe von Linsen einfällt, unabhängig voneinander gesteuert
werden können und der Strahl daher auf einen sehr kleinen, gewünschten Bereich des Schirms fokussiert werden kann«
Dieses neuartige System ermöglicht eine Verkleinerung des von dem Strahl auf dem Schirm gebildeten Brennpunktes und ·
eine genauere Ablenkung des Strahls.
Die vorstehend angegebenen und weitere Merkmale, Vorteile
und Aufgaben der Erfindung gehen aus der nachstehenden Be-Schreibung
eines Ausführungsbeispiela der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnungen hervor. In diesen zeigt
Fig. 1 schematisch ein elektronenoptisches System üblicher
Art zum Abtasten eines Schirms mit einem Elektronenstrahl,
Pig. 2 schematisch ein optisches System, in dem der Elektronenstrahl
der Hg. 1 durch einen lichtstrahl ersetzt ist, um die Erläuterung zu vereinfachen. . .
Pig. 3 und 4 sind echematische Darstellungen zur Erläuterung
■ des Erfindungsgedankens anhand eines optischen Systems· Dabei zeigt Pig. 3 eine Anordnung mit
einer einzigen Linse und Pig. 4 eine Anordnung mit mehreren Linsen«
1ÖÖÖ0Ö/127S
Pig. 5 und 6 sind schematische Darstellungen eines Ausfuhrungsbeispiels
der Erfindung. Dabei zeigt Pig. 5 eine Anordnung mit elektrostatischen
linaenelementen und Pig. 6 eine Anordnung mit
elektromagnetisch erzeugten Linsenelementen·
Pig, 7 erläutert die Wirkungsweise des Systems nach
Pig. 6, ■
) Pig. 8 die Wirkungsweise des Systems nach Fig. 5.
Pig. 9 erläutert die erfindungsgemäß erzielbare Genauigkeit
der Ablenkung anhand eines optischen Systems.
Pig. 10 erläutert schematisch eine Ausführungsform der
Erfindung mit zwei Ablenksystemen,
Pig. 1t zeigt in größerem Maßstab einen 2eil der Pig. 10
zur Erläuterung der Afclenkgehauigkeit·
W Pig· 13 erläutert eine Anordnung mit kombinierten Ablenksystemen und
Pig* H zeigt in einem Vertikallängssohnitt eine doppeltablenkende Kathodenstrahlröhre gemäß der Erfindung.
Nachstehend wird der Erfindungegedanke anhand eines gewöhnlichen optischem Linsensystem anstatt eines elektronenoptische Linsensystem erläutert.
Pig. 1 zeigt den Aufbau einer üblichen Elektronenstrahlquelle.
Dabei ist mit K eine Elektronen emittierende Kathode und G- eine Elektrode mit einer Blende S bezeichnet,
1,Ii t GA1 und GA2 sind Beschleunigungselektroden und mit G-L
ist eine Elektrode zur Erzeugung einer elektrostatischen elektronenoptischen Linse bezeichnet. SO ist der mit dem
Elektronenstrahl zu bestrahlende Schirm und DP eine Ablenkelektrode. Der Einfachheit halber sei angenommen, daß
in dieser Elektronenatrahlquelle die Kathode K das Potential
Hull hat; in diesem Pail liegt an den Beschleunigungselektroden GA1 una G-A2 eine positive Spannung und an der
linsenerzeugenden Elektrode Gl eine niedrigere positive Spannung als an den Beschleunigungselektroden G-AT und GA2.
An der mit der Blende S versehenen Elektrode G- liegt gewöhnlich
eine schwache negative Spannung. Ein von der Kathode K erzeugter Elektronenstrahl EBa oder EBb wird infolge der
Linsenwirkung der Elektroden syst erne GrJU , G-L, G-A2 auf den
Schirm SO fokussiert« Der Ort, an dem der Strahl auf dem
Schirm einfällt, wird «durch eine Ablenkspannung gesteuert, die an der Ablenkelektrode DP liegt. Anstelle des vorstehend
beschriebenen Elektronenstrahl-Folcussierungsaystems mit
einer elektrostatischen Linse wJC V läufig auch ein System
verwendet, in der als Pokussierlinse eine für den Elektrodenstrahl
elektromagnetisch erzeugte Linse verwendet wird, die in ELg0 1 mit PO bezeichnet ist. Man kann den Elektro-
' nenstrahl auch elektromagnetisch ablenken, wobei ein Ablenkstrom
durch eine in Pig. 1 bei DO aagedeutete Ablenkspule
fließt. Jedes dieser Fokus si erver fähr en führt de. zu, daß das
elektronenoptische System auf dem 9chlrB SO ein Bild SPa
' oder SPb der Blende 3 erzeugt«
Die Beziehung zwischen dem Durohmesser d? des von dem
Elektronenstrahl auf dem Schirm gebildeten Punktes und ' dem Durchmesser d. der Blende wird ausgedrückt durch
cL2 = d^/02 (1)
Dabei ist mit θ der Austrittswinkel des Elektronenstrahls aus der Blende und mit θ2 der Einfallswinkel des Strahls
auf dem Schirm bezeichnet. Die von dem» elektronenoptischen Linsensystem bewirkte Vergrößerung ist M = θ/θρ. Bei einer
Herabsetzung dieser Vergrößerung wird auch der Punktdurchmesser dp entsprechend kleiner. Zum Ablenken des Elektronenstrahls
muß jedoch der Abstand Ip zwischen der elelrtronenoptischen
Linse und dem Schirm SO mindestens ebensogroß sein wie die Strecke D, über die der Elektronenstrahl abgelenkt
werden soll· Damit die Intensität des Elektronenstrahls
genügend groß ist, kann der Abstand 1. zwischen
der elektronenoptischen linse und der Blende S nicht über
einen bestimmten Grenzwert hinaus vergrößert werden<. Die
Beziehung zwischen der Bildvergrößerung M und den Abständen 1. und Ip kann daher wie folgt ausgedrückt werdent
M = Q1Ze2 = (I2Zl1) / V1A2 (2)
Dabei ist mit V1 das auf di· Elektronen beschleunigend
wirkende Potential- in der Nähe der Blende und mit V das
auf die Elektronen beschleunigend wirkende Potential in der
Näh· des Schirm· beaeioha·*. Die in dip Qleiohung (2) ein-BUS·tuende
Spannung i*t im »teeatliohtn von de» Anwendungamoic
abbftnfig. d*b T«ri*ltai* der Abstände lg bu I1
_ 7 —
kann bei gewöhnlichen Elektronenstrahlgeräten nicht sehr klein sein« Aus diesem Grunde liegt die Vergrößerung M
gewöhnlich im Bereich von 1 - 10 und ist es sehr schwer, den Pun.rtdurchmesser d_ zu verkleinern. In Pig. 1 sind
mit SPa und SPb zwei Punkte auf der Ablenkfläche bezeichnet. Der Ablenkwinkel zwischen diesen Punkten ist mit ^C
bezeichnet.
Um die Erläuterung zu vereinfachen, ist in Fig. 2 der '
Elektronenstrahl der Pig. 1 durch einen lichtstrahl ersetzt.
In Fi£r. 2 ist mit 3DA eine Lichtquelle, mit S eine Lichtaustrittsblende
und mit LE eine Linse bezeichnet. Diese drei Seile bilden zusammen einen Lichtprojektor. Ein aus
der Linse LE austretender Lichtstrahl LBa oder LBb wird
unter Bildung eines Punktbildes SPa oder SPb auf einem
Schirm SO fokussiert. Zum Ablenken des Lichts kann man beispielsweise den Projektor (LE, S und LA) gegenüber einer
Horizontalen durch eine gedachte Schwenkachse D um einen
Winkel cL ablenken» so daß man den Punkt SPa oder SPb erhält. Wenn das optische System die Vergrößerung M und den
Blendendurchmesser d.. hat, beträgt der Punktdurcfcmeeser, d«
Bei einer Vergrößerung M, einem Abstand I* awischen^ der
Linse LE und der Blende 0, einem Abstand !„zwischen dem
Schirm SO und der Lins* LE, einem Austrittswinkel ,€L des
Lichts aus der Blende lind einem Einfallswinkel Ba .auf dem
Schirm ist ' ..--. :"-
j Off U /HfS
μ - 9^e2 - I1A2 (4)
In der Anordnung nach Figo 2 ist I2 und damit auch die
Vergrößerung M sehr groß, so daß der Durchmesser d? des
Punktes auf dem Schirm nicht verkleinert werden kann.
Sie Erfindung stellt eine Verbesserung gegenüber diesen
bekannten Anordnungen dar, weil sie eine Verkleinerung
des Punktdurchmessers d~ ermöglicht.
In Fig. 3 ist der Erfindungagedanke anhand eines optischen
Systems erläutert.
Die mit S1 IAf 8, IiEf IiB und SC bezeichneten Teile entsprechen
den gleich bezeichneten Teilen in Hg. 2. Erfin-
dungsgemäß iat vor dem Schirm eine Linse UM mit kurzer
Brennweit· angeordnet, so daß der Lichtstrahl IiBa stark konvergent und der Einfallswinkel Θ. des Lichtstrahls auf
dem Schirm größer und infolge der Beziehung M « ®-j/©o d-ie
Vergrößerung M kleiner ist· Der Durchmesser des Lichtpunktes
3 1 ( 5)
ninat daher ab·
Der Abstand Z der optischen Achse OZ der Linse IU von der
Horlßontalen durch die Schwenkachse S muß synchron und
gleichsinnig mit dem Ablenkwinkel oC des Lichtstrahls verändert werden« Bei einem Abstand d zwischen der Schwenk
achse D und dem Schirm SO miß die Linse ZU so bewegt werden,
daß die Beziehung
ORIGINAL INSPECTED
108806/1275
' Λ
<?0-28126
- 9 - ■
X = d tg oC (6)
erfüllt ist.
In diesem Pall "braucht die in der Nähe des Schirms angeordnete kurzbrennweitige linse IiM nicht aus einem einzigen
Linsenelement zu bestehen, wie dies in Pig. 3 dargestellt ist, sondern kann die Linse LM gemäß Pig. 4 durch
eine aus einer Reihe von Linsenelementen bestehende Anordnung LMP ersetzt werden. Wenn in diesem Pail die Linsenelemente
in regelmäßigen Abständen λ nebeneinander angeordnet
sind, darf der Lichtstrahl auch in der ITähe der
optischen Achse auf eines der Linsenelemente auftreffen·
In diesem Pail muß der Abstand χ der aus mehreren Linsenelementen
bestehenden Anordnung von der durch die Schwenk-" achse D gehenden Horizontalen die Beziehung
χ + η ^ a d tg'oC (7)
erfüllen, in der η eine ganze Zahl oder Null isti Der Abstand
χ braucht daher nicht größer zu sein als λ .
Erfindungsgemäß wird nun der vorstehend anhand eines optischen
Systems erläuterte Gedanke .auf die Fokussierung eines
'Elektronenstrahls angewendet· . .--.-;
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird naohstahend an-.hand
der Piguren 5 und 6 ausführlich beschrieben· " ;
■■■'.■' BAD ORIGINAL
COPY
1ÖSÖÖS/1275 . :.
I ι
- 10 -
In den figuren 5 und 6 iat mit EG eine Elektronenstrahlquella
bezeichnet, die imstande ist, auf übliche, vorstehend beschriebene Weise einen abgelenkten Elektronenstrahl
zu erzeugen« Mit SO ist ein Schirm bezeichnet, der mit
einem Elektronenstrahl abgetastet werden soll. Gemäß Fig. 5 ist eine Gruppe von dünnen leitern GDL knapp vor
dem Schirm SO angeordnet. Wenn an diese Leitergruppe
eine geeignete Spannung angelegt wird, erhält man ein elektrostatisches Linsenelement LMP, das bewirkt, daß
aus demselben 'Grund wie in dem optischen System der Punktdurchmesser
d^ sehr klein wird.
In Pig, 6 sind in der Rahe des Schirms SC Spulen LCP angeordnet,
die ein Magnetfeld H erzeugen, so daß ein magnetisches Linsenelement LMP vorhanden ist, das ebenso
wirkt wie das elektrostatische-Linsenelement in Fig. 5.
Der Abstand X des elektronenoptischen Linsenelements
das ein elektrostatisches oder magnetisches Element sein
kann, von der durch die Blende S gehenden Horizontalen muß synchron mit dem Ablenkwinkel °*" des Elektronenstrahl a
verändert werden· Da diese Veränderung elektrisch bewirkt wird, kann sie sehr schnell erfolgen· Besonders bei Verwendung
von mehreren Linsenelementen kanu man zum Bewegen der
Linsenelemente eine sehr einfache Schaltung verwenden· Dies
wird nachstehend anhand von magnetischen Linsenelementen
erläutert. . '
7 zeigt Spulen LCP1 die den in 31g· 6 gezeigten gleichen
und durch die Ströme rechtwinklig zu der Zeichenebene fließen» Es fließt ein Strom I^ durch jede Spul« 1 aufwärts
■
1O90OÖ/1275
1O90OÖ/1275
:'/ : 2028128
und durch jede Spule \% abwärts. Perner fließt ein. Strom I2
durch jede Spule 2 aufwarte und durch jede Spule 2· abwärts·
Man kann jetzt wie in einem Motor mit längsbewegung einen Strom dazu verwenden» das Magnetfeld so zu bewegen, daß der
Abstand X einen gewünschten Wert besitzt« Wenn die Abstände
zwischen gleichbezeichneten Spulen den Wert Λ haben, kann das magnetische Linsenelement nur dann den Abstand X erhalten, wenn die verwendeten Ströme den Bedingungen
11 = I cos (2 Tl/A )
12 « I sin (2Ττ/λ )
entsprechen. In diesem Jail befindet sich die lütte der
optischen Achse des Linsenelaments an ö.3r Stelle» an welcher
die z-Komponente des Magnetfeldes (in Jer Rlohtung. aus welcher der Elektronenstrahl ■ «infällt) semen Spitzenwert hat· —-Es werden daher dieselben ^anktirrpn erhalten wie mit mehreren
konvexen Linsenelementen I2£P in Ia^. 7· Zum Bewegen des Linsensystems braucht man nur die zwei Ströme X., und I2 au verändern. Fig. 7 zeigt einen Zustand, in dem I2 * O und I^ >
O ist. ■ . ." - '
Fig. 8 zeigt ein Ausfuhrungsbeispiel mit elektrostatischen
Linsenelementen. Wenn an aufeinanderfolgend· Leiter SDL1 die
den Leitern GDL in Ag· 5 entsprechen, vier verschiedene
Spannungen T1, V1, Y2 und V· angelegt werden, die beispielsweise den Beziehungen
-V1 « Y1 m γ co« (2 Ti/ h )
- V2 - V2 - V «in (2 Τ2/Λ )
. · ORIGINAL INSPECTED .·
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entsprechen, und Leiter, an denen gleiche Potentiale
liegen, in den Abständen A voneinander angeordnet sina, können die in Pig· 8 mit UvIP bezeichneten elektrostatischen
linsenelemente in die Stellung gebrächt werden, die dem Abstand X entspricht. In der.in Fig. 8 gezeigten
Stellung der Linsenelemente ist Y_ = V 2 = 0, V1.. >
0 und V- < 0.
Bei Verwendung einer gewöhnlichen Vidikonröhre mit elektromagnetischer
Fokussierung und elektromagnetischer Ablenkung als Elektronenstrahlquelle EG in dem in Fig. 6
ge !zeigten System mit magnetischen Linsenelementen konnte beim Betrieb des Systems mit einer Beschleunigungsspannung
von 300 V zwischen der Kathode IC und der Elektrode G, einem Abstand )\ von 4 cm zwischen einander entsprechenden
Spulen LOP und einem Magnetfeld H von etwa 200 Gauss der Leuchtfleck auf etwa ein Fünftel der normalen Größe verkleinert
werden.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die Erfindung eine
beträchtliche Verkleinerung des Durchmessers des Elektronenstrahls
auf dem Schirm gegenüber den mit üblichen Systemen erzeugten Strahldurchmessern ermöglicht. Die Erfindung
führt zu dem weiteren Vorteil, daß sie die Genauigkeit der Ablenkung des Elektronenstrahls beträchtlich verbessert.
In dem in Fig. 1 dargestellten, üblichen Elektronenstrahlablenksystem
ist die Genauigkeit des Ortes, an dem der Strahl auf dem Schirm einfällt, direkt von aem Ablenkwinkel
oC abhängig. Dagegen geht aus der Fig. 9 anhand einer
optischen Anordnung hervor, welche Genauigkeit der Ablenkung durch die Anwendung der Erfindung erzielt werden kann. Dabei
109808/1275
haben die Bezugszeichen LM, OX und SO dieselbe Bedeutung
wie in Fig, 3, doch hat die Fig. 9 einen größeren Maßstab.
Es ist mit XM eine Linse» mit OX deren optische Achse und mit SG der Schirm bezeichnet. Da der 11 diaprojektor wie
in Fig. 3 entfernt angeordnet ist, fällt der Lichtstrahl auf der Linse LM in Form eines Stroms von im wesentlichen
parallelen Einzel-Lichtstrahlen ein. Selbst wenn die Lichtstrahlen in dem Projektor abgelenkt werden, z. B. in Fig.
von IiEL nach LB2 > erzeugen sie auf dem Schirm ein Bild an
ein und demselben Punkt, der auf der optischen Achse OX liegt. Die Ablenkung der Lichtstrahlen von LB1 nach LB2
hat daher nur dann eine störende Wirkung, wenn die Licht- strahlen
nicht mehr auf dem Linsenelement LM einfallen. Dasselbe gilt für den Elektronenstrahl, bei dem die Genauigkeit
des primären Ablenkvorganges nur dann genügt, wenn der Strahl in den wirksamen Bereich der Linse gelangt. Dieser
wirksame Bereich hat den Durchmesser λ . Die Lage der optischen
Achse OX der Linse ist so gewählt, daß bei Verwendung eines elektrostatischen oder eines magnetischen Linsenelements,
das wie in Fig. 5 oder 6 von Leitern bzw. Spulen erzeugt
wird, die optische Achse OX gegenüber den ortsfesten Leitern oder Spulen etwas versetzt ist, so daß die Lage der
Achse OX mit großer Genauigkeit bestimmt werden kann.
Vorstehend wurde die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, in denen die Bewegung eines kurzbrennweitigen
elektronenoptischen Linsenelementg mit der Ablenkung des Strahls synchronisiert und auf diese Weise der
Strahl fokussiert und seine Ablenkung bestimmt wird. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele beschrieben, in denen
10S8G8/127S
-H-
das kurzbrennweitige Linsenelement ortsfest ist und zwei
oder mehrere Ablenksysteme vorgesehen sind, damit der Ort ' und die Richtung, an dem bzw. in der der Strahl einfällt,
unabhängig voneinander gesteuert werden können.
In Fig. 10 sind mit LB, LOL, 12,IPa, LtIPb usw. elektronenoptische
Linsen bezeichnet, die von einem elektromagnetischen PeId gebildet werden und der Klarheit halber als
konvexe optische Linsen dargestellt sind. Mt DPM, DPRI1
" ' und PPA, DPA1 sind Ablenkelektroden zur elektrostatischen
Ablenkung des Elektronenstrahls bezeichnet. Anstelle der plattenförmigen Ablenkelektroden kann man auch Spulen verwenden, die eine elektromagnetische Ablenkung bewirken.
Mit LMPa bis LMPe ist eine Anzahl von Linsenelementen bezeichnet, die eine kurze Brennweite f haben und vor einem
gemeinsamen Schirm SO angeordnet sind. Der Abstand der
Mittelebene der Linsenelemente LMP von dem Schirm beträgt
f · Die Mittelebenen einer Kollimatorlinse LCL mit der
c
Brennweite f und der kurEbrennweitigen Linsenelemente LLIP
sind voneinander in einem Abstand angeordnet, welcher der Brennweite f entspricht. Der Abstand zwischen der Mittelfe
ebene der Kollimatorlinse LOL und der Mittelebene des Ablenksystems entspricht ebenfalls der Brennweite f . Das
Ablenksystem DPM wird nachstehend als ortsbestiiamendes Ablenksystem
ixtsseiehnet. Eine Fokus si er linse LB hat die Brennweite
f, . Der Abstand zwischen der Mitt©!ebene des stellungsbeetimmenden
Ablenksystems DPM und der Itittelebene der Eokussierlinse
LB entspricht der Brennweite f, « Der Abstand
zwisohen der Mittelebene des Linsenelejutnts LB und der IUt-
- telebene des Ablenksysteme DPA ist ebenfalls gleich f^. Das
Ablenksystem DPA wird nachstehend als riohtungsbestimmendes
Ablenksystem bezeichnet*
1 0 & 8 0 0 / 1 2 7 S
"In der in Pig. 10 dargestellten Ausführungsform ist zwischen
aer IIittelebene der lcurzbrennweitigen Linsenelemente IMP und
der Lüttelebene der Kollimatorlinse LOL der Abstand f vorhanden,
und sind zwischen der Mittelebene der Fokussierlinse
LB und der Kittelebene des ortsbestimmenden Ablenksystems DPLi Una zwischen der Ilittelebene der Fokussierlinse LB und
■ :er rüttelebene des richtungsbestimmenden Ablenksystems DPA
die Abstände f, vorhanden, um eine einfachere Erklärung zu
ermöglichen· Dieee Abstände können jedoch unabhängig voneinander
verändert werden.
In der vorstehend beschriebenen Anordnung sendet die Elektronenstrahlquelle
einen Elektronenstrahl EB aus, der mit Hilfe der Platten des richtungsbestiemenden Ablenksystems
DPA so abgelenkt wird, daß je nach der an die Ablenkplatten DPA unu DPA' angelegten Spannung jenseits der Fokussierlinse
der Strahl EB., EBp oder EB. vorhanden ist. Wenn an
das ortsbestimmende Ablenksystem DPI»! keine Ablenkspannung
angelegt wird, tritt der Elektronenstrahl EB1, EB2 oder EB^
durch das Linsenelement IiOP , das den Strahl auf dem Schirm
SC an den Punkt SP^, SPc2 oder SP ->
f okussiert. In diesem Pail bewirkt das richtungsbestimmende Ablenksystem DPA, daß
der Punkt, an dem der Elektronenstrahl auf dem Linsenelement
LMP- einfällt, unverändert bleibt und nur die Einfallsrichtung verändert wird. Diese Tatsache ergibt sich aus der Definition
der Brennweite des Linsenelements im allgemeinen. Wenn durch Anlegen einer Ablenkspannung an die Elektroden DPIi
und DPM1 des ortsbestimmenden Ablenksystems DPM der Elektronenstrahl
abgelenkt wird, kann er auf einem anderen Linsenelement als dem Linsenelement LMP , beispielsweise dem Linsenelement
LTiP, , einfallen. In diesem Pail ist die Richtung,
10980 8/1275 BAD ORIGINAL
in welcher der Strahl auf dem Linsenelement IMP, einfällt,
b '
wieder von der Spannung abhängig, die an das richtungsbestimmende
Ablenksystem DPA angelegt wird, und wird der Strahl auf den Punkt SP, Λ , SP,,, oder SP, -, des Schirms ab-
Dl' Dd Dj
gelenkt, je nachdem, ob die Ablenkung jaur Bildung des
Strahls EB1, EB2 oder EB-, führt. Infolge der Fokussierfunktion
der Linsenelemente und der in Figo 10 gezeigten Anordnung der Linsenelemente, des AnleriFyyfitei-1·; und des.
Schirms verändert das ortsbestimmende Ablenksystem DPM den Ort, an dem der Elektronenstrahl durch die von den
lcurzbrennweitigen Linsenelementen IuQ? bis Ia1IP1. gebildete
el ti
Anordnung tritt, so daß der Elektronenstrahl in das gewünschte Linsenelement dieser Gruppe gelenkt werden kann, indem
man an das ortsbestimmende Ablenksystem eine geeignete
Spannung anlegt. Dagegen ermöglicht das richtungsbestimmende Ablenksystem DPA, wie vorstehend beschrieben wurde, eine
Veränderung der Richtung, mit welcher der Elektronenstrahl auf dem gewünschten Element der Linsenelemente LIIP bis LMP
a e
einfällt.
Die Ablenkgenauigkeit des ortsbestimmenden Ablenksystems DPIi
ist nicht kritisch, weil es genügt, wenn der Elektronenstrahl auf das gewünschte kurzbrennweitige Linsenelement einfällt.
Dies ist in Pig« 11 erläutert, die in größerem Maßstab einen
Teil der Fig. 10 zeigt. Aus der Fig. 11 erkennt man, wie ein
Strahl auf verschiedenen Strahlengängen durch das Linsenelement LMP, tritt. Es sei jetzt angenommen, daß ein gerade einfallender
Strahl EB,~ oder ein schräg einfallender Strahl EB, ,
durch die Lütte des Linsenelements LlIP tritt und auf den Punkt 2 oder SP, -, des Schirms fokussiert wird. Wenn die an das
BAD ORIGINAL
1 0 9 8 0 β / 12 7 S
ortsbestimmende Ablenksystem DPM angelegte Ablenkspannung
mit einem Fehler behaftet ist, bleibt die Richtung, mit welcher der Elektronenstrahl auf dem Linsenelement IMP,
b einfällt, unverändert und wird der Ort, an dem der Strahl
einfällt, nach EB,2 oder EBb^ verlagert, während infolge
der Fokus si erfunkt ion des Linsenelementa die Lage des Brennpunkts auf dem Schirm unverändert bleibt. Die Genauigkeit
des richtungsbestimmenden Ablenksystems ist ebenfalls nicht kritisch. Da die Linsenelemente kurzbrennweitig sind, führt
ein Fehlerwinkel von AoC Radian zu einer Abweichung des
Brennpunktes auf dem Schirm von f /\cC . Wenn in den üblichen
Anordnungen zum Fokussieren und Ablenken eines Elektronenstrahls die Genauigkeit des Ortes einer endlichen Anzahl N
von in einer Reihe liegenden Leuchtpunkten gegenüber den Zwischenräumen zwischen den Punkten erhöht werden soll, müssen
die Ablenkspannung (oder bei elektromagnetischer Ablenkung der Ablenkstrom) und die Beschleunigungsspannung mit einer
Genauigkeit von Toleranz von 100/toCT^ genau gesteuert werden,
wenn der Sicherheitsfaktor E in dem Bereich von etwa 2-5
liegen soll. Das heifit, daß bei IT « 1000 und K = 2 die Toleranz + 0,05 $ beträgt. Dagegen kann man erfindungsgemäß eine
Reihe von etwa f K kurzbrennweitigen Linsenelementen vorsehen,
so daß die Toleranz des Ablenkstroms oder der Ablenkspannung
von + 100/iC \fi"?S bzw. bei Έ =» 1000 und K = 2 von + 1,6 fi vorhanden
ist» Diese Toleranz beträgt somit etwa das Dreißigfache der Toleranz in der üblichen Anordnung.
In Fig. 12 ist die Fokussierlinse LB in'Fig· 1Q durch ein
weiteres Ablenksystem DPB ersetzt. Die ortabestimmende Ab-*
lenkspännung hat in diesem Fall an der Ablenkplatte DPM den
Wert +Y und an der Platte BPM1 den Wert -V. ferner hat in
1275
diesem Fall die richtungsbestimmende Ablenkspannung an den
Ablenkplatten DPA und DPB1 den Y/ert +V und an den Ablenk-.
platten DPA1 und DPB den Wert -V~ . Der von dem Ablenksystem
DPA abgelenkte Elektronenstrahl wird von dem System DPB in der entgegengesetzten Richtung abgelenkt, so daß dasselbe
Ergebnis erhalten wird wie gemäß Hg. 10.
Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, in welcher die Ablenkplatten
DBI und DPB in Fig. 12 einerseits und die Platten DPM' und DPB1 andererseits in je einem Stück vereinigt sind.
In diesem Fall wird an die vereinigten Ablenkplatten DPMB bzw. DPMB1 eine Spannung angelegt, die der Summe der ortsbestimmenden
Ablenkspannung V und der negativen richtungs-
bestimmenden Ablenkspannung -V entspricht. Bei einem Vergleich der Ausführungsformen nach Fig. 12 und 13 erkennt
man, daß die Anordnung nach Fig. 13 ähnlich aufgebaut isb,
die Toleranz der an die kombinierte Ablenkplatte DPMB angelegten Spannung V ~ V^ aber etwa auf die Hälfte herabgesetzt
ist.
Um die Erläuterung zu vereinfachen, ist in der vorstehenden Beschreibung angenommen, daß der Elektronenstrahl nur in
ψ einer Richtung abgelenkt wird. Der Erfindungsgedanke kann
aber ebensogut auf eine Ablenkung in zwei Richtungen (X und Y) oder auf eine Ablenkung in der Richtung X oder Y angewendet
werden, so daß die IiQUchtpunkte in dieser Richtung verkleinert
werden und Striche bilden und die Genauigkeit der Ablenkung entsprechend erhöht wird« Man, kann, dieselbe Maßnahme
mit gleichem Erfolg aber auch sowohl auf die Ablenkung
in dar Richtung X als auch auf die Ablenkung in der Richtung
Y anwenden,· Tor stehend wurde die Erfindung anhand von
_ 19 -
Systemen beschrieben, in denen ein Elektronenstrahl verwertet wiru. Der Erfindungsgedanke ist aber auch auf Syanweinbar,
in aenen von anueren gelaaenen Teilchen
Sxruhxei; verwendet werden.
yi};· 14 zeijt eine Au3führungsform einer erfindungsgemäßen
üir.richt αην· r/ira Fokussieren und Ablenken eines Elektronenstrahls.
Die üestandteile sind gewöhnlich wie bei einer
...axhodenatrahiröhre in einem aus Glas bestehenden GlaskolGL
mu ar. diesen herum angeordnet. Die Elektronenstrahl-
Ei ähnelt der in einer gewöhnlichenKathodenstrahlröhre
verwendeten. Die schraffiert dargestellte Beschleunit;ungselektroäe
AQ besteht aus einem Film auf der Innenwanaung deB Glaskolbens. Der Schirm SC i3t mit einem fluoreszeηr.fähigen
"aterial überzogen. WS ist eine feinmaschige Elektrode r.iit einer Llaschenweite von 0,1 mm. Die feinmaschige
Elektrode BLIS ähnelt der Elektrode PIIS, ist aber mit
einer zylindrischen-Elektrode Bl·1 verbunden. Diese ist hohlsylindrisch,
xul^ ihre axiale Länge beträgt das 0,5- bis
1,0-fache ihres Radius. Da über lie Elektrode AQ an der Elektrode KF ein Pluspotential aufrechterhalten wird, ist
eine elektrostatische Kollinatorlinse LGL vorhanden, deren
sphärische Aberration infolge der axialen Länge von RF auf
ein Minimum herabgesetzt wird. LjLt LIJ? ist eine I'etallplatte
beseich.net, die kleine Löcher von 1,5 mm Durchmesser besitzt. Diese Löcher sind in Abständen von 2 mm in einem quadratischen
Muster angeordnet. Insgesamt sind 32 χ 32 = 1024 dieser
Löcher vorhanden. An der Platte ILIP liegt eine Spannung, die etwa 40 - 50 fo der Spannung der benachbarten feinmaschigen
Elektroden FMS und BMS beträgt. Infolgedessen wird auf der
BAD ORIGINAL
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perforierten Platte LLD? eine Gruppe von elektrostatischen
Linsen erzeugt, von denen jede eine Brennweite von 30 mm
hat. Hit ΌΡΙΙ3 und DPA sind elektromagnetische Ablenksyoteme
bezeichnet, die aus Ablenkspulen bestehen und die elektrostatische
Ablenkeinrichtung gemäß, !'ig. 10, 12 und 1-3
ersetzen. In Fig, 14 dient DPA zur riehtungsbestimmenden
Ablenkung und DPMB sowohl zur richtung^ als auch zur ortsbestimmenden
Ablenkung, In jedem System erfolgt eine Ablenkung in beiden Richtungen X und Y. Im Betrieb dieser Röhre
. mit einer an RP, BMS und MS angelegten Beschleunigungsspannung
von 2 ICV5 aber mit einer Nullspannung an der Kathode,
wurde auf dem Schirm ein Punkt in einer Grüße von i)0 Mikrometern oaer weniger erzeugt, während in üblichen
Kathodenstrahlröhren die Punkte eine Größe von 300 - 500 · liikrometern haben. Bei einem Schirm von 64 χ 64 mm für
1024 x 1024 Leuchtpunkte betrug daher die Reproduzierbarkeit der Orte des Lauchtpunktes + 30 micrometer und die
Toleranz des Ablenkstroms + 0,5 f°» Infolgedessen konnte der
Leuchtpunxct mit einer höheren Genauigkeit gesteuert weruen
als in einer" Gewöhnlichen Kathodenstrahlröhre.
Wenn man eine Gruppe von kurzbrennweitigen Idnaenelementen
| ii. der vorstehend beschriebenen Y/eise anordnen v/i 11, kann
nan uiese linsenelemente mit Hilfe einer perforierten Platte
bilden, wodurch die Herstellung sehr vereinfacht und eine hohe HerstellungBgenauigkeit leicht -erzielt werden kann,
was in der Praxis einen sehr großen Vorteil darstellt.
- " " BAD ORlGifSiAL
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Claims (1)
- Pat e η t a η s ρ r ü c h e.) System zum Fokussieren und Ablenken eines" Strahls von geladenen Teilchen, gekennzeichnet durch eine Strahlauffangeinrichtung, auf die der Strahl fokussiert wer- - den soll, eine Einrichtung zur Projektion des Strahls längs eines Strahlengangs zu der Strahlauffangeinrichtung hin, mehrere im Bereich der Strahlauffangeinrichtung angeordnete, kurzbrennweitige Einrichtungen zum Erzeugen von kurzbrennweitigen Linsenelementen, die zum Konvergentmachen des Strahls dienen, eine Einrichtung zum Verändern der Sichtung, in welcher der Strahl auf einem der Linsenelemente einfällt, und eine Einrichtung zum Verlagern des Strahls von einem Linsenelement auf ein anderes β2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzbrennweitigen Einrichtungen elektrische Leiter aufweisen, die zwischen«der Projektionseinrichtung und Strahlauffangeinrichtung angeordnet sind und zur Bildung einer Reihe von elektrostatischen Linsen dienen.3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzbrennweitigen Einrichtungen Spulen aufweisen, die in der Nahe der Strahlauffangeinrichtung-angeordnet sind und zur Bildung einer Anzahl von magnetischen Linsen dienen.4. System nach Anspruch 2, daduroh gekennzeichnet, daß zwischen den kurzbrennweitigen Einrichtungen und der Projektionseinrichtung eine perforierte Platte angeordnet ist."109808/1275BAD ORIGINALSystem nach Ansprach. 1, dadurch geko-m/.fi :.c} ι >■".·, •la!3 eine Einrichtung vorgesehen igt, die dazu dient, den Ort der optischen Achse von einzelnen Linsenelementen synchron mit Veränderungen des Ablenkwinkels des Strahls bei seiner Verlagerung von einem Linsenelement zu einem anderen zu verändern.System zum Fokussieren und Ablenken eine3 Elektronenstrahls, gekennzeichnet durch einen Schirm, auf den der Strahl fokussiert werden soll, eine Elektronenstrahlquelle zur Projektion des ütrahls zu dem Schirm hin, ein kurzbrennweitiges Gitter, das zwischen der Elektronenstrahlquelle und dem Schirm angeordnet unu auf ein solches Potential geladen ist, daß mehrere Linsenelemente gebildet werden, die dazu dienen, den Strahl in einem Brennpunkt konvergent zu machen, eine Ablenkeinrichtung zum Ablenken des Strahls von einem Linsenelement zu einem anderen und eine Einrichtung zum Synchronisieren der Steuerung des Potentials des kurzbrennweitigen Gitters mit dem Betrieb der Ablenkeinrichtung derart, daß bei einer Veränderung des Ablenkwinkels des Elektronenstrahls der Ort der optischen Achse jedes Linsenelements verändert wird.System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß,das kurzbrennweitige Gitter dazu dient, mehrere der genannten Linsenelemente mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten, optischen Achsen zu erzeugen.BAD ORIGINAL109808/1276. System ZAZ. fokussieren und Ablenken eines Elektronenstrahl«, .χ- kenn zeichnet durch, einen Schirm, auf den der Stra;ii ;c".:u33iert werden soll, eine Elektronenstrahlquö—.e zxT Projektion des Strahls zu dem Schirm hin, eine Reihe von Spulen, die in der Kühe-des'Schirms an-,-eer-Uidt . sin:; un3 sum Aufbau von Llagnetfeldern dienen, woiciie mehrere Linsenelemente sum Konvergentmachen des Strahls ;:u einem Brennpunkt auf dem Schirm bilden, eine ■ Ablenkeinrichtung sum Ablenken ae3 Strahls von einem . Liuaer.oleir.ent ::u einem anaern and eine Einrichtung sum Synchronisieren äer Steuerung der Kagnetfelder mit dem betrieb eier"Ablenkeinrichtung aerart, aaß uie Orte der eptischeu Achsen der Linsenelemente synchron mit der Verä;u.jivui.-Ues Ablenkwinkels verändert werden.}. System 2UI.1 Fokussieren eines Elektronenstrahls auf einen S'/nirn, gekennzeichnet durch eine Elektronenstrahlquelle cum Projizieren des Strahls zu dem Schirm hin, eine Reihe von elekti'onenstrahlfokussierenden Elementen, die zwischen dem Schirm und der Elektronenstrahlquelle angeordnet sind und zur Bildung von mehreren Linaenelecienten zum Fokussieren des Strahls dienen und deren Abstand von dem Schirm einer vorherbestimmten kurzen Brennweite entspricht, ein riclrtron^sbestimmendes System, an das zur Veränderung der Richtung, in welcher der Elektronenstrahl auf einem gewählten der linsenelemente einfällt, einrichtungsbestimmendes Ablenksignal angelegt werden kann, und ein ortsbestimmendes Ablenksystem, an aas zum Verlagern des Elektronenstrahls von einem Linsenelement zum andern ein ortsbestimmendes Ablenksignal angelegt werden kann.BAD ORIGINAL109808/127510. System nach Anspruch 9, uadiorch gekennzeichnet, ciai3 das richtungsbestimmende Ablenksystem eine Pokussiei1-linse und eine Strnhlablenkeinrichtung besitzt, die zwischen der Elektronenstrahlquelle und dem ortsbestimmenden Ablenksystem angeordnet sind β11. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das richtungsbestimmende Ablenksystem mindestens zwei Ablenkeinrichtungen besitzt, uie längs des Strahlengangs ues Strahls zwischen der Elektronenstrahlquelle und dem ortsbestimmenden Ablenksystem angeordnet sinu, und an uie eine uieser Ablenkeinrichtungen ein richtunr"3uesi'imiaendes Ablenksignal einer gegebenen Polarität and an die andere dieser Ablenkeinrichtungen ein riehtingsbestimmendes Ablenksignal aer entgegengesetzten Polarität angelegt wird.12. System nach Anspruch y, dadurch gekennzeichnet, daß das riehtung3bestirani9nüe und das ortsbestimmenae Ab— -lenksystem min-.Ostens zwei Able n/:e ir.ri ent angen besitzen, die längs aes Strahlengangs des Strc.n_3 zwisciien uer Elekti-oneustrahlqueile ^Ka uer iteixvs von elüktronenatrahlfdi'issierenäen Elementen angoGi—..:jet sind, un-ji an die eiz".e o.ieser Einrichtungen ein ricJxtJingsbestimmendes Ablenksignal einer gegebenen Polarität und an die andere dieser Einrichtungen die Jifferenz zwischen einem ortsbestimmenden Ablenksignal und dem richtungsbestimmenden Ablenksignal angelegt win,.BAD ORIG/NAL109808/1275-2b -U« Syutem a um Fokussieren und Ablenken eine a Elsie br onenstrahls auf einen Sehirin nach.einem .der Ansprüche 9 bio 12, gekennzeichnet durch eine lieihe von kursbrennweiti^en eleiCtroiienoptischen Linsen, die im Abstand inrer lirsnnweite von aeiu Schirm angeorJaut sind, un.i eine iLollimatorlinaj, üie langes uoa Straiilsngan.^ts aes Elsi:- ■fcronenatralils awiaehen (lon Linoen' und einem ortabostiu— mendeu Ablenkayateia iu Abstand oowohl von den Linsen als auoxi von dem Ablenksystem angeordnet ist, vrabei uer läu^o deo 3trahlenL';an£;3 des Elektronenatrahla geraeoaene Abstand des ortsbestiaimenden Ablenksystema von der iiolliniatorlinso der Brennweite der Lollimatorlinse entspricht und das ortsbestimmonde Ablenksystem daaii dient, den Elektronenstralil von einer der kurzbrennwei ti^eii elektronenoptischen Linsen zu einer anderen au verlagern βORIGINAL109808/12 75
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