DE2025293C2 - Fernsteuerung, insbesondere für Grubenausbauelemente - Google Patents

Fernsteuerung, insbesondere für Grubenausbauelemente

Info

Publication number
DE2025293C2
DE2025293C2 DE19702025293 DE2025293A DE2025293C2 DE 2025293 C2 DE2025293 C2 DE 2025293C2 DE 19702025293 DE19702025293 DE 19702025293 DE 2025293 A DE2025293 A DE 2025293A DE 2025293 C2 DE2025293 C2 DE 2025293C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote control
transmission
actuating
control according
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702025293
Other languages
English (en)
Other versions
DE2025293A1 (de
Inventor
John Heaton Bolton Lancashire Cooke (Großbritannien)
Original Assignee
Gullick Dobson Ltd., Wigan, Lancashire (Grossbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gullick Dobson Ltd., Wigan, Lancashire (Grossbritannien) filed Critical Gullick Dobson Ltd., Wigan, Lancashire (Grossbritannien)
Publication of DE2025293A1 publication Critical patent/DE2025293A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2025293C2 publication Critical patent/DE2025293C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Fernsteuerung, insbesondere zur Steuerung von Grubenausbauelementen von benachbarten Grubenausbauelementen aus, wobei dem zu steuernden Grubenausbauelement eine Steuervorrichtung zugeordnet ist, die durch voneinander unabhängige Längs- und Drehbewegungen betätigbar ist, und wobei räumlich getrennt von dei Steuervorrichtung eine Betätigungsvorrichtung angeordnet ist.
Es ist bekannt, die Steuerventile von Grubenausbauelementen vom Nachbarelement aus zu betätigen. Die Übertragung der Steuerbefehle vor einem Ausbauelement zum benachbarten Grubenausbauelement erfolgt dabei durch Druckflüssigkeit Zwischen den beiden benachbarten Grubenausbau elementen ist daher eine Reihe von Verbindungs schläuchen notwendig, die so lang und so flexibe sein müssen, daß eine Relativbewegung zwischei den beiden Grubenausbauelementen möglich ist Derartige Schläuche sind aber teuer und außerden immer der Gefahr einer Beschädigung ausgesetzt Eine Beschädigung eines Schlauches kann aber zi großen Folgeschäden führen, da sie im allgemeine!
ein Versagen der gesamten Anlage zur Folge hat Weiterhin ist es bekannt, die Grubenausbau
elemente mit automatischen Folgesteuerungen zi versehen, durch die die einzelnen Betriebsvorgäng zeitlich aufeinander folgend gesteuert werden, wöbe die Steuerfolge durch einen vom benachbarte] Grubenausbauelement abgegebenen Startimpuls ii Gang gesetzt wird. In diesem Fall ist zwar nur ein einzelne Schlauchleitung als Verbindung zwische:
3 4
Jen Grubenausbauelementen erforderlich, jedoch Zweckmäßig erfolgt die Bewegung der längscann das gesteuerte Grubenausbauelement nach beweglichen Teile von Betätigungsvorrichtung, Uber-[ngangsetzung der Steuerfolge nicht mehr vom tragungsvorrichtung und/oder Steuervorrichtung gegen benachbarten Grubenelement aus beeinflußt werden. die Wirkung einer Rückstellvorrichtung. Auf dfese Eine, z. B. bei Störungen notwendig, Handsteuerung 5 Weise wird z. B. bei Loslassen des Handgriffes der einzelner Betriebsvorgänge ist nur an dem gesteuer- Betätigungsvorrichtung oder bei Unterbrechung der ten Grubenausbauelement selbst möglich. Übertragungseinrichtung die entsprechende Steuer-Auf anderen Gebieten der Technik sind flexible vorrichtung in die Ausgangslage zurückgestellt. Das mechanisch* ÜbertragungseinrichtuDgen bekannt, ist immer dann zweckmäßig, wenn die Ausgangslage mit denen Langsbjwegungen oder Drehbewegungen 10 die sicherste Stellung der Steuervorrichtung ist.
übertragen werden können. Solche Übertragungs- Es ist möglich, daß die Betätigungsvorrichtung einrichtungen werden als Bowdenzüge bzw. biegsame handbedient ist. Sie weist dann zweckmäßig einen Wellen bezeichnet. Flexible mechanische Über- Handgriff auf, welcher unverdrehbar mit dem Drehtragungseinrichtungen, mit denen unabhängig von- rnomente übertragenden Teil der Übertragungseineinander und gleichzeitig Längs- und Drehbewegun- 15 richtung verbunden ist und drehbar in der Betätigen übertragen werden können, sind bisher nicht gungsvorrichtung gelagert ist und welcher druckfest bekanntgeworden. mit einem Druckkräfte übertragenden Teil der Über-Für eine derartige Bewegungsübertragung wären tragungseinrichtung verbunden ist und schwenkbar also mehrere parallele Ubertragungseinrichtungen in der Betätigungsvorrichtung gelagert ist.
erforderlich. 20 Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fernsteuerung Erfindung ist vorgesehen, daß die Drehbewegung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine in der Steuervorrichtung zur Verstellung einer Wahl-Auslösung sämtlicher in Frage kommender Steuer- vorrichtung dient, welche einen wahlweisen Anschluß funktionen von einer Betätigungsvorrichtung aus verschiedener Leitungen an eine Versorgungsleitung gestattet, die von dem zu steuernden Grubenausbau- »5 erlaubt, während die Längsbewegung in der Steuerelement räumlich' entfernt ist, ohne daß mehrere vorrichtung zur Betätigung einer in die Versorgungs-Verbindungsschläuche oder andere Verbindungs- leitung eingeschalteten Sperrvorrichtung dient. Auf elemente zwischen Betätigungsvorrichtung urd zu diese Weise wird eine große Betriebssicherheit der steuerndem Grubenausbauelement erforderlich sind. Fernsteuerung erreicht. Bei durch Beschädigung Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch 30 hervorgerufener Unterbrechung der flexiblen mechagelöst, daß die Betätigungsvorrichtung unabhängig nischen Übertragungseinrichtung wird die Sperrvoneinander durch Längs- und Drehbewegungen vorrichtung selbsttätig in Sperrstellung gebracht, betätigbar ist und daß die Betätigungsvorrichtung wodurch verhindert wird, daß in dem gesteuerten und die Steuervorrichtung durch eine Längs- und Grubenausbauelement unkontrollierte Betriebsvor-Drehbewegungen unabhängig voneinander übertra- 35 gänge ablaufen.
gende flexible mechanische Übertragungseinrichtung Die Fernsteuerung kann eine Anzeigevorrichtung verbunden sind. Eine solche flexible mechanische zur Anzeige der eingestellten Stellung der Steuer-Übertragungseinrichtung erlaubt die Übertragung vorrichtung aufweisen.
einer Vielzahl von Einstellungen der Betätigungs- Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung vorrichtung, wobei zwei Einstellvorgänge vonein- 40 ist vorgesehen, daß die Kupplungsvorrichtung zwi-
ander unabhängig durchgeführt werden können. sehen Betätigungsvorrichtung und Übertragungsein-
Trotzdem ist die flexible mechanische Übertragungs- richtung einerseits und zwischen Übertragungsein-
einrichiung sehr einfach aufgebaut und ist z. B., richtung und Steuervorrichtung andererseits so aus-
auch wenn sie sehr robust ausgeführt Lt. wesentlich gebildet sind, daß die zur Betätigungsvorrichtung billiger als eine Anzahl von Hochdruckschläuchen, 45 und zur Steuervorrichtung gehörigen Kupplungsteile
wie sie bei den bekannten Fernsteuerungen als Über- nach Entfernen der Übertragungseinrichtung unmit-
tragungseinrichtung verwendet werden. Auch wenn telbar zusammenpassen. Auf diese Weise ist es in
die mechanische Übertragungseinrichtung beschädigt gewissen Ausnahmesituationen möglich, die Betäti-
werden sollte, wirkt sich dies nicht eo nachteilig gungsvorrichtung unmittelbar an der zugehörigen aus, wie die Beschädigung eines Hochdruck- 50 Steuervorrichtung anzubringen. Dies ist z. B. bei
Schlauches. Beschädigung der flexiblen mechanischen über-
Eine erfindungsgemäße Fernsteuerung mit einer tragungseinrichtung nötig, wenn kein Ersatz zur Ver-
besonders einfachen und gegen äußere Einflüsse fügung steht.
unempfindlichen flexiblen mechanischen Ubertra- Weiterhin ist es möglich, daß einer an einem gungseinrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die 55 Grubenausbauelement angeordneten Steuervorrich-
mechanische Übertragungseinrichtung einen bieg- tung mehrere an anderen Grubenausbauelementen
samen Draht aufweist, der von einer relativ zum angeordnete Betätigungsvorrichtungen zugeordnet
Draht beweglichen Umhüllung umgeben ist. Dabei sind, von welchen aus wahlweise die Steuervorrich-
kann in der Übertragungseinrichtung der biegsame uing betätigbar ist.
Draht zur Übertragung von Längskräften und die 60 Die Steuervorrichtung kann z. B. ein Steuerventil
Umhüllung zur Übertragung von Drehmomenten für Druckflüssigkeit sein.
dienen. Es ist aber auch möglich, daß der biegsame Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im fol-
Draht sowohl zur Übertragung von Drehmomenten genden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigi
als auch zur Übertragung von Längskräften dient. Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Weiterhin ist es möglich, daß der biegsame Draht 65 Gruppe von Grubenausbauelementen mit erfindungs·
zur Übertragung von Drehmomenten dient, während gemäßen Fernsteuerungen,
sich zur Übertragung von Längskräften ein Druck- Fig. 2 einen Schnitt durch ein fernbedienbare:
mitte! innerhalb der Umhüllung befindet. Steuerventil,
F i g. 3 einen Schnitt durch eine Bedienungs- Verschiebung des Drahtes 35 nach unten geschoben, vorrichtung, so stößt er mit an ihm befindlichen Zapfen 33 a
F i g. 4 einen Schnitt durch eine andere Ausfüh- gegen den Ventilkegel 30 und hebt diesen vom Ventilrungsform eines fernbedienbaren Steuerventils, sitz 31 ab.
F i g. 5 einen Schnitt durch eine andere Ausfüh- 5 Der Draht 35 ist von einer Umhüllung 37 umrungsform einer Bedienungsvorrichtung, geben, zu deren Verbindung mit dem Drehschiebei
F i g. 6 eine schematische perspektivische Teil- 25 eine Kupplungsvorrichtung dient, die durch ansicht eines von zwei Stellen aus fernbedienbaren Formschluß eine Drehmomentübertragung ermög-Steuerventils, licht. Zur Befestigung am Drehschieber 25 weist die
Fig. 7 ein weiteres Fernbedienungssystem im i° Umhüllung 37 einen Flansch 37a auf, der mit einer Schnitt. Überwurfmutter 38 am Drehschieber 28 fixiert wird.
In F i g. 1 sind in schematischer Draufsicht drei Zum Aufschrauben der Überwurfmutter 38 besitzt Grubenausbauelemente 11, 12 und 13 mit hydrau- der Drehschieber 25 ein Gewinde 38a.
lisch ausfahrbaren Stempeln 14 und 15 dargestellt, An allen Stellen, wo eine Abdichtung zwischen
die in Richtung X vorrücken können. Die Steuerung >5 gegeneinander verschieblichen Teilen erforderlich ist, der Grubenausbauelemente 11, 12 und 13 erfolgt sind O-Ringe 39 vorgesehen. Der Drehschieber 25 durch Steuerventile 17, die durch Bedienungsvorrich- ist über ein Axiallager 40 am Gehäuse 26 gelagert, tungen 16 bedient werden. Die Verbindung zwischen In F i g, 3 ist die zum oben beschriebenen Steuer-
den Bedienungsvorrichtungen 16 und den zugehöri- ventil gehörende Bedienungsvorrichtung dargestellt, gen Steuerventilen 17 wird durch eine flexible mecha- « Sie weist einen Handgriff 41 auf, der um eine Achse nische Verbindung 18 hergestellt, die z. B.- aus einem 42 schwenkbar gelagert ist. Die Achse 42 ist in in einer Hülle beweglichen Draht nach Art eines einem Drehkörper 43 befestigt, welcher in einem Bowdenzuges oder einer biegsamen Welle besteht. Grundkörper 44 um die Längsachse 42 des Drahtes Die Bedienungsvorrichtungen 16 sind jeweils an den 35 drehbar gelagert ist. Eine ringförmige Rast-Grubenausbauelementen angeordnet, die den Gruben- as vorrichtung 45 wirkt mit einer federbelasteten Kugel ausbauelementen, an denen sich die zugehörigen 46 zusammen und bewirkt, daß der Drehkörper 43 Steuerventile 17 befinden, benachbart sind. In der zur Positionsanzeige in bestimmten Stellungen einDarstellung nach F i g. 1 ist das Grubenausbau- rastet. Die Umhüllung 37 ist an ihrem in F i g. 3 element 11 gerade durch Betätigung der am Graben- gezeigten Ende auf die gleiche Weise mit dem Drehausbauelement 12 angeordneten Bedienungsvorrich- 30 körper 43 der Bedienungsvorrichtung verbunden, wie tung 16 vorgerückt worden. Der Bedienungsmann an ihrem anderen Ende mit dem Drehschieber 25 begibt sich nun zum Grubenausbauelement 13, von des Steuerventils. Ein entsprechender Flansch ist in wo er das Vorrücken des Grubenausbauelementes 12 Fig. 3 mit 47 und eine überwurfmutter mit 48 steuert. bezeichnet. Die Umhüllung 37 dient hier zur Über-
In F i g. 2 ist eine Ausführungsform des Steuer- 35 tragung einer Drehbewegung des Handgriffs 41 auf ventils 17 näher dargestellt. Das dargestellte Steuer- den Drehschieber 25 des Steuerventils,
ventil weist eine Grundplatte 21 auf, in der sich eine Der Draht 35 ist koaxial zur Drehachse des Dreh-
Druckmitteleingangsöffnung 22 sowie mehrere Druck- körpers 43 durch diesen hindurchgeführt. Die Achse mittelausgangsöffnungen 23 befinden. Die Druck- 42 ist so angeordnet, daß durch ein Schwenken des mittelausgangsöffnungen 23 sind mit Ventilöffnungen 4° Handgriffs 41 auf den Draht 35 in axialer Richtung 24 verbunden, die sich in einer ebenen Fläche 24 a eine Druckkraft ausgeübt wird. Wird der Handgriff der Grundplatte 21 befinden. In einem mit der 41 losgelassen, bewirkt die im Steuerventil befind-Grundplatte 21 verbundenen Gehäuse 26 ist ein liehe Feder 32 eine Rückstellung des Handgriffs 41 Drehschieber 25 um eine senkrechte Achse drehbar in die in F i g. 3 dargestellte Position. Der Handgrifl gelagert. Der Drehschieber 25 besitzt eine Innen- 45 41 ist also ein sogenannter »Totmanngriff«,
kammer 27 und trägt eine Einsatzhülse 28. Die Ein- Es ist zweckmäßig, Bedienungsvorrichtung unc
satzhülse 28 wird durch eine Feder 29 dichtend gegen Steuerventil so auszubilden, daß der Draht 35 irr die die Ventilöffnungen 24 aufweisende Fläche 24 a Falle einer Beschädigung weggelassen werden kann der Grundplatte 21 gepreßt Die Einsatzhülse 28 Eine entsprechende Ausführungsform ist in Fig. i stellt, wenn sie sich über einer der Ventilöffnungen 50 und 5 dargestellt.
befindet, eine Verbindung zwischen Innenkammer 27 In Fi g. 4, in der ein Teil eines Steuerventils darge
und einer der Druckmittelausgangsöffnungen 23 her. stellt ist, endet der Draht 35 in einem Vierkant Ein mit einem Durchlaß versehener Stopfen 129 zapfen 35 a, welcher längsverschieblich in einer Vier stellt eine Druckausgleichsverbindung zwischen der kantführung des Drehschiebers 25 geführt ist. De Innenkammer 27 und den Ventilöffnungen 24 her. 55 Vierkantzapfen 35 a drückt unmittelbar auf dei Die Innenkammer 27 des Drehschiebers 25 steht Stößel 33 zur Betätigung des oben beschriebener über eine Eingangsbohrung 22a und ein Sperrventil Sperrventils. Die Umhüllung 37 endet in einen mit der Druckmitteleingangsöffnung 22 in Verbin- Flansch 37 a, der durch eine auf ein Gewinde 26 < dung. aufgeschraubte Überwurfmutter 38 staubdicht an
Dieses Sperrventil wird durch einen im Dreh- 60 Gehäuse 26 befestigt ist.
schieber 25 längs dessen Drehachse verschieblichen In der zugehörigen Bedienungsvorrichtung, die i;
Ventilkegel 30 und einen Ventilsitz 31 gebildet. Der F i g. 5 dargestellt ist, endet der Draht 35 in einer Ventilkegel 30 ist durch eine Feder 32 gegen den Verbindungsstück 43 a, welches einen Innenvierkar Ventilsitz 31 vorgespannt. Längs der Drehachse des zur Aufnahme eines Vierkantbolzens 35 b aufweis Drehschiebers 25 ist weiterhin ein Stößel 33 ver- 65 Der Vierkantbolzen 35 b ist durch eine Vierkam schiebbar angeordnet. Die Verschiebung des Stößels führung im Drehkörper 43 durch diesen hindurcr 33 erfolgt über ein Verbindungsstück 34 durch einen geführt und stützt sich gegen den Handgriff 41 al hieesamen Draht 35. Wird der Stößel 33 durch axiale Dazu ist der Vierkantbolzen 35 b mit einem Kof
7 8
35 d versehen. Der Draht 35 dient hier sowohl zur Absatz 61, gegen den sich der Hebel 60 mit dem
Drehmoment- als auch zur Längskraftübertragung. Rand seines entsprechenden Loches abstützt. Eine
Die Umhüllung 37 endet in einer Einschraubhülse auf einen der Drähte 35 ausgeübte Druckkraft be-
49a mit Außengewinde und einer verhältnismäßig wirkt also einerseits, daß der Hebel 60 gekippt wird
großen axialen Ausdehnung. Die Einschraubhülse 5 und somit das Sperrventil geöffnet wird und anderer-
49 a wird in ein Ansatzstück 50 eingeschraubt, wel- seits, daß das Endstück 35/ in den entsprechenden
ches frei drehbar am Drehkörper 43 oder Grund- Winkelschlitz 59 eingeführt wird. Der Draht 35 dient
körper 44 befestigt ist. auch hier zur Drehmoment- und Längskraftüber-
Wenn der Draht 35 gebrochen ist, kann die Be- tragung. Haben Draht 35 und zugehöriges Zahnrad dienungsvorrichtung, die normalerweise mittels einer io 57 nicht die richtige Winkelstellung zueinander, so nicht dargestellten Klemmvorrichtung am Gruben- kann der zugehörige Handgriff 41 nur teilweise geausbauelement befestigt ist, von diesem abgenom- schwenkt und der Winkelhebel 60 daher nur teilweise men werden. Die Umhüllung 37 kann von der Be- gekippt werden. Die in Fig. 6 schematisch dardienungsvorrichtung und dem Steuerventil abge- gestellte Anordnung ist von einem nicht dargestellten schraubt werden. Die Bedienungsvorrichtung kann 15 Gehäuse umgeben, in welchem auch die Umhüllunsodann unmittelbar auf das Steuerventil aufgeschraubt gen der Drähte 35 befestigt sind. Ein weiteres Fernwerden. Das Gewinde des Ansatzstücks 50 paßt bedienungssystem gemäß der Erfindung ist in F i g. 7 nämlich auf das Gewinde 26a des Gehäuses 26. Der dargestellt. Die Umhüllung 37 enthält hier außer Vierkantbolzen 35ft der Bedienungsvorrichtung tritt dem Draht 35 eine plastische Masse 70, z.B. dann an die Stelle des Vierkantzapfens 35 a des io Schmierfett oder eine andere Paste. Ein mit Kolben-Drahtes 35. Durch eine Klemmvorrichtung kann ringen 72 versehener Kolben 71 ist in dem an der nötigenfalls dafür gesorgt werden, daß der Grund- Bedienungsvorrichtung angebrachten Ende der Umkörper 44 gegen Drehung gesichert ist, wenn die hüllung 37 verschieblich geführt. Der Kolben 71 Bedienungsvorrichtung unmittelbar auf dem Ventil kann mit dem Draht 35 starr verbunden sein. Der befestigt ist. 25 Draht 35 kann aber auch gegenüber dem Kolben 71
In Fig. 6 ist die Antriebsvorrichtung eines von unverdrehbar jedoch in axialer Richtung beweglich
zwei Bedienungsvorrichtungen aus fernbedienbaren im Kolben 71 geführt sein.
Steuerventils dargestellt. Ein solches Steuerventil ist Mit seinem dem Steuerventil zugewandten Ende z. B. erforderlich, wenn ein Grubenausbauelement ist der Draht 35 unverdrehbar, jedoch in axialer wahlweise von beiden benachbarten Grubenausbau- 30 Richtung beweglich mit einem weiteren, mit Kolbenelementen aus fernsteuerbar sein soll. In der Anord- ringen 74 versehenen Kolben 73 verbunden. Vornung nach F i g. 6 ist der Drehschieber 25 mit einem zugsweise mündet der Draht 35 in Sacklöcher in den Zahnkranz 58 versehen, in welchen zwei Zahnräder Kolben 71 und 73, so daß die Notwendigkeit einer 57 eingreifen. Die beiden Zahnräder 57 sind je einer Abdichtung zwischen Draht 35 und Kolben 71 bzw. Bedienungsvorrichtung zugeordnet und mit Winkel- 35 73 entfällt.
schlitzen 59 versehen, in welche entsprechend ge- Durch Schwenken des Handgriffs 41 wird über
formte Endstücke 35/ der Drähte 35 passen, und den Kolben 71 auf die plastische Masse 70 ein Druck
zwar nur in einer bestimmten Winkelstellung von ausgeübt, mit welchem wiederum der Kolben 73
Zahnrad 57 und Draht 35 zueinander. Durch beaufschlagt wird. Der Kolben 73 fährt daher aus
Schwenken des Handgriffs 41 an einer der Bedie- 40 und drückt auf den Stößel 33. Dadurch wird das
nungsvorrichtungen wird das entsprechende End- Sperrventil geöffnet.
stück 35/ des entsprechenden Drahtes 35 in einen Zur Übertragung der Drehbewegung zwischen
der Winkelschlitze 59 eingeführt. Handgriff 41 und Drehschieber 25 dient, wie in der
Jeder Draht 35 ragt durch ein Loch an jeweils Ausführungsform gemäß F i g. 4 und 5, der Draht 35. einem Ende eines Hebels 60, welcher schwenkbar 45 Das Drehmoment könnte auch, wie in der Ausan dem das Sperrventil betätigenden Stößel 33 ge- führungsform gemäß F i g. 2 und 3, durch die Umlagert ist. Zwischen dem Endstück 35/ und dem hüllung 37 übertragen werden. Dadurch würde eine übrigen Teil jedes Drahtes 35 befindet sich ein Vereinfachung erreicht.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Fernsteuerung, insbesondere zur Steuerung von Grubenausbauelementen von benachbarten Grubenausbauelementen aus, wobei dem zu steuernden Grubenausbauelement eine Steuervorrichtung zugeordnet ist, die durch voneinander unabhängige Längs- und Drehbewegungen betätigbar ist, und wobei räumlich getrennt von der Steuervorrichtung eine Betätigungsvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (16) unabhängig voneinander durch Längs- und Drehbewegungen betätigbar ist und daß die Betätigungsvorrichtung (16) und die Steuervorrichtung (17) durch eine Längs- und Drehbewegungen unabhängig voneinander übertragene flexible mechanische Übertragungseinrichtung (18) verbunden sind.
2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Übertragungseinrichtung (18, 35, 37) einen biegsamen Draht (35) aufweist, der von einer relativ zum Draht (35) beweglichen Umhüllung (37) umgeben ist.
3. Fernsteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Übertragungseinrichtung (18, 35, 37) der biegsame Draht (35) zur Übertragung von Längskräften und die Umhüllung (37) zur Übertragung von Drehmomenten dient.
4. Fernsteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Draht (35) sowohl zur Übertragung von Drehmomenten als auch zur Übertragung von Längskräften dient.
5. Fernsteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Draht (35) zur Übertragung von Drehmomenten dient, während sich zur Übertragung von Längskräften ein Druckmittel (70) innerhalb der Umhüllung (37) befindet.
6. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der längsbeweglichen Teile (33, 35, 35 a, 35 b) von Betätigungsvorrichtung (16), Übertragungseinrichtung (18) und/oder Steuervorrichtung (17) gegen die Wirkung einer Rückstellvorrichtung (32) erfolgt.
7. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (16) handbedient ist und einen Handgriff (41) aufweist, welcher unverdrehbar mit dem Drehmomente übertragenden Teil (35 bzw. 37) der Übertragungseinrichtung (18) verbunden ist und drehbar in der Betätigungsvorrichtung (16) gelagert ist und welcher druckfest mit einem Druckkräfte übertragenden Teil (35; 70, 71, 73) der Übertragungseinrichtung (18) verbunden ist und schwenkbar in der Betätigungsvorrichtung (16) gelagert ist.
8. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung in der Steuervorrichtung (17) zur Verstellung einer Wählvorrichtung (24, 25, 28) dient, welche einen wahlweicen Anschluß verschiedene- Leitungen (23Ί an eine V?rsor-
gungsleitung (22) erlaubt, während die Längsbewegung in der Steuervorrichtung (17) zur Betätigung einer in die Versorgungsleitung (22) eingeschalteten Sperrvorrichtung (30, 31) dient.
9. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige der eingestellten Stellung der Steuervorrichtung (17).
10. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtungen (50, 49 a bzw. 26a, 38) zwischen Betätigungsvorrichtung (16) und Übertragungseinrichtung (18) einerseits und zwischen Übertragungseinrichtung (18) und Steuervorrichtung (17) andererseits, so ausgebildet sind, daß die zur Betätigungsvorrichtung (16) und zur Steuervorrichtung (17) gehörigen Kupplungsteile (50 bzw. 26 a) nach Entfernung der Übertragungseinrichtung (18) unmittelbar zusammenpassen.
11. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer an einem Grubenausbauelement angeordneten Steuervorrichtung mehrere an anderen Grubenausbauelementen angeordnete Betätigungsvorrichtungen zugeordnet sind, von welchen aus wahlweise die Steuervorrichtung betätigbar ist.
12. Fernsteuerung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (17) ein Steuerventil für Druckflüssigkeit ist.
DE19702025293 1969-05-28 1970-05-23 Fernsteuerung, insbesondere für Grubenausbauelemente Expired DE2025293C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2687269 1969-05-28
GB2687269 1969-05-28

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2025293A1 DE2025293A1 (de) 1972-03-09
DE2025293C2 true DE2025293C2 (de) 1976-08-26

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19901349A1 (de) Fluiddruckzylinder mit Verriegelungsmechanismus
DE2821543C2 (de) Vorrichtung zur Anzeige der Winkelstellung eines Aktionsteils eines Mechanismus
DE2518681C2 (de) Vorrichtung zur Fernsteuerung des Öffnens und/oder Schließens eines Drehventils
DE19519543C2 (de) Druckmittelzange
EP3849863B1 (de) Bremszylinder mit einer verriegelungsvorrichtung zur mechanischen bremskraftverriegelung
EP0089384B1 (de) Einrichtung zur Versorgung von ortsveränderlichen Verbrauchern mit einem Druckfluid
DE2759581B1 (de) Schaltvorrichtung fuer eine Fahrrad-Schaltnabe
DE60020917T2 (de) Betätigungseinrichtung einer Entkupplungsvorrichtung für einen Getriebemotorantrieb einer Schliess- oder Sonnenschutzeinrichtung
DE2025293C2 (de) Fernsteuerung, insbesondere für Grubenausbauelemente
DE2554284C2 (de) Schnellschluß-Sicherheitshahn mit in einem Gehäuse gelagerten Kugelküken
DE4341644B4 (de) Gangwähleinrichtung
DE1816218A1 (de) Vorrichtung zum UEbertragen eines Drehmomentes auf eine Welle
DE19813854A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Quetschverbindungen
DE2557114A1 (de) Kupplung mit drehmomentbegrenzung
DE2336519A1 (de) Vorrichtung zum betaetigen von beweglichen fahrzeugdachteilen
CH651105A5 (en) Percussive reversing device
DE2025293B (de) Fernsteuerung, insbesondere für Grubenausbauelemente
DE3318941A1 (de) Vorrichtung zum drehen und axialbewegen von bolzen
DE69515727T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Speisung eines Stellgliedes für ein hydraulisches Werkzeug
EP4585838B1 (de) Ventiloberteil für sanitärarmaturen
DE2527573A1 (de) Drehschieberventil
DE3935034A1 (de) Ueberlastkupplung, insbesondere zur verwendung bei kettenantrieben, wie vor allem hobelantrieben u. dgl.
DE1580046C3 (de) Steuervorrichtung für ein durch druckmittelbetätigte Schaltmittel unter Last schaltbares Wechsel- und Wendegetriebe
DE10346554A1 (de) Elektrisch betätigtes Getriebebremsband
DE19545128C2 (de) Hebezeug