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Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsanordnung für ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Fahrzeug mit der Verkleidungsanordnung.
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Es sind Beleuchtungssysteme für Fahrzeuge bekannt, welche dazu dienen Verkleidungsbauteile, wie z.B. einen Kühlergrill, zu beleuchten und somit ein optisch ansprechendes Design zu schaffen. Das Beleuchtungssystem umfasst dabei üblicherweise mehrere Lichtquellen, welche beispielsweise in die Kühlergrillleisten des Kühlergrills integriert sein können. Dabei können die Lichtquellen in einem lichtdurchlässigen Gehäuse angeordnet sein, welches zusätzlich mit einem metallischen lichtdurchlässigen Film versehen sein kann. Um den metallischen Film für Licht durchlässig zu gestalten, ist es bekannt, die metallische Schicht nach dem Auftragen mittels Laser oder vor dem Auftragen mittels Bedrucken des Gehäuses mit einem transparenten Stopplack freizustellen. Alternativ kann die metallische Schicht jedoch auch mittels physikalischer Gasphasenabscheidung, auch als „Physical Vapour Deposition (PVD)“ bekannt, auf die Gehäuseoberfläche aufgetragen werden.
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Die Druckschrift
DE 102018111472 A1 , die wohl den nächstkommenden Stand der Technik bildet, offenbart ein Fahrzeugbeleuchtungssystem mit einer beleuchteten Kühlergrillbaugruppe, einschließend eine Vielzahl von Kühlergrillleisten, die jeweils mindestens eine Lichtquelle aufweisen; und mit einem Steuersystem, das konfiguriert ist, um die beleuchtete Kühlergrillbaugruppe zu steuern, um Kombinationen von Beleuchtungseffekten von der Vielzahl von Kühlergrillleisten abzustrahlen, um eine Vielzahl von sichtbar unterschiedlichen Betriebsverhalten des Fahrzeugs anzugeben.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidungsanordnung für ein Fahrzeug vorzuschlagen, welche sich durch eine kostengünstige und eine einfache Fertigung auszeichnet.
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Diese Aufgabe wird durch eine Verkleidungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und/oder den beigefügten Figuren.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Verkleidungsanordnung, welche für ein Fahrzeug ausgebildet und/oder geeignet ist. Insbesondere ist Verkleidungsanordnung ein Bestandteil eines Fahrzeug-Exterieurs. Die Verkleidungsanordnung dient vorzugsweise zur Verkleidung eines Frontbereichs, Heckbereichs oder Seitenbereichs, insbesondere Einstiegsbereichs, des Fahrzeugs. Das Fahrzeug ist vorzugsweise ein Kraftfahrzeug, wie z.B. PKW, LKW oder Omnibus oder dergleichen.
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Die Verkleidungsanordnung weist ein Formbauteil mit mehreren Unterbrechungsbereichen auf, welches aus einem ersten Kunststoff gefertigt ist. Insbesondere bildet das Formbauteil eine Grundstruktur der Verkleidungsanordnung. Vorzugsweise ist das Formbauteil als ein sichtbares Verkleidungsbauteil, Gehäuse- und/oder Dekor- bzw. Zierbauteil und/oder Funktionsbauteil ausgebildet. Das Formbauteil ist vorzugsweise als ein Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet, welches anschließend lackiert und/oder metallisiert wird. Der erste Kunststoff kann prinzipiell lichtdurchlässig ausgebildet sein. Bevorzugt jedoch ist der erste Kunststoff lichtundurchlässig bzw. opak ausgebildet. Die Unterbrechungsbereiche können beispielsweise durch Öffnungen, Bohrungen, Durchbrüche, Ausschnitte, Aussparungen oder dergleichen gebildet sein.
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Ferner weist die Verkleidungsanordnung ein Dekorbauteil mit mehreren durchleuchtbaren Dekorabschnitten auf, welches aus einem zweiten Kunststoff gefertigt ist. Insbesondere bildet das Dekorbauteil ein Einsatz- oder eine Einlegeteil, welches zur Bildung eines Dekors mit dem Formbauteil verbunden und/oder verbindbar ist. Das Dekorbauteil ist vorzugsweise als ein weiteres Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet. Das Dekorbauteil ist hinter dem Formbauteil angeordnet, wobei jeweils ein Dekorabschnitt in einem Sichtbereich durch jeweils einen Unterbrechungsbereich freigelegt ist. Vorzugsweise sind die Dekorabschnitte passgenau und/oder formschlüssig in dem jeweils zugehörigen Unterbrechungsbereich aufgenommen und/oder ragen in die Unterbrechungsbereiche hinein. Dabei können die Dekorabschnitte bündig mit dem Verkleidungsbauteil abschließen, sodass die Dekorabschnitte mit dem Verkleidungsbauteil eine einheitliche und/oder unterbrechungsfreie Oberfläche bilden. Alternativ können die Dekorabschnitte jedoch auch relativ zu dem Verkleidungsbauteil nach außen oder nach innen versetzt sein, sodass die Dekorabschnitte mit dem Verkleidungsbauteil eine abgesetzte und/oder strukturierte Oberfläche bilden.
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Das Dekorbauteil weist eine durchleuchtbare Metallschicht auf. Die Metallschicht dient vorzugsweise dazu, das Dekorbauteil, insbesondere die Dekorabschnitte, mit dekorativen Oberflächenmerkmalen vollflächig oder zumindest in ausgewählten Bereichen zu versehen. Die Metallschicht kann dabei als eine Nickel- und/oder Kupfer- und/oder Chrom- und/oder Gold- und/oder Silber- und/oder Edelstahl- und/oder Aluschicht ausgebildet sein oder eine entsprechende Optik aufweisen.
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Zudem weist die Verkleidungsanordnung eine Beleuchtungseinrichtung auf, welche zur Durchleuchtung des Dekorbauteils und der Metallschicht ausgebildet und/oder geeignet ist. Die Beleuchtungseinrichtung weist hierzu ein oder mehrere Leuchtmittel auf. Beispielsweise kann das mindestens eine Leuchtmittel als eine weiße oder farbige Leuchtdiode (LED) ausgebildet sein. Insbesondere weist die Beleuchtungseinrichtung ein Steuermodul auf, wobei das Steuermodul ausgebildet ist, das mindestens eine Leuchtmittel ein- oder auszuschalten. Optional ergänzend kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Steuermodul dazu ausgebildet ist, die Lichtstärke des mindestens einen Leuchtmittels einzustellen.
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Der zweite Kunststoff ist bevorzugt aus einem lichtdurchlässigen Material gebildet, wobei das Leuchtmittel in einem Einkoppelbereich des Dekorbauteils angeordnet ist, um Licht in das Dekorbauteil einzukoppeln. Insbesondere weist das Dekorbauteil, vorzugsweise die durchleuchteten Dekorabschnitte, einen Auskoppelbereich auf, in welchem das Licht, insbesondere in dem Sichtbereich, wieder ausgekoppelt wird.
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Dabei kann mindestens oder genau einer, einige oder alle Dekorabschnitte durch die Beleuchtungseinrichtung durchleuchtet werden und/oder den Auskoppelbereich aufweisen.
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Im Rahmen der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die durchleuchtbare Metallschicht durch eine Heißprägefolie gebildet ist, welche mittels Heißprägen zumindest in dem Sichtbereich auf mindestens oder genau einen, einige oder alle Dekorabschnitte aufgebracht ist. Prinzipiell kann die Heißprägefolie selbsttragend, insbesondere trägerlos, ausgebildet sein. Bevorzugt jedoch ist die Heißprägefolie als eine auf einer Trägerfolie angeordnet Metallschicht zu verstehen, welche mittels Heißprägen dauerhaft von der Trägerfolie auf das Dekorbauteil, insbesondere die entsprechenden Dekorabschnitte, übertragen wird und/oder übertragbar ist. Insbesondere ist unter Heißprägen ein mechanisches Prägeverfahren zu verstehen, welches unter Einwirkung von hohen Temperaturen die Heißprägefolie dauerhaft auf das Dekorbauteil überträgt. Dabei liegen typische Temperaturen beim Heißprägen in einem Temperaturbereich zwischen 70°C und 180°C.
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Der Vorteil der Erfindung besteht insbesondere darin, dass durch die Heißprägefolie in besonders einfacher und kostengünstiger Weise dauerhaft eine Metallschicht auf dem Dekorbauteil erzeugt werden kann. Zudem kann durch das Auftragen als Heißprägefolie eine sehr dünne Metallschicht erzeugt werden, welche besonders gut durchleuchtet werden kann und zum anderen bei Tageslicht eine metallische Optik gewährleistet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Heißprägefolie eine Metallschicht mit einer einheitlichen Schichtdicke aufgetragen und somit gleichmäßig durchleuchtet werden kann.
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In einer konkreten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Heißprägefolie eine Schichtdicke von weniger als 1 µm aufweist, sodass die Heißprägefolie für Licht im sichtbaren Spektralbereich durchgängig ist. Insbesondere weist die Heißprägefolie eine Schichtdicke von weniger als 0,5 µm, vorzugsweise weniger als 0,1 µm auf. Alternativ oder optional ergänzend weist die Heißprägefolie eine Schichtdicke von mehr als 0,05 µm, vorzugsweise mehr als 0,25 µm, im Speziellen von mehr als 0,75 µm auf. Insbesondere weist Licht im sichtbaren Spektralbereich eine Wellenlänge zwischen 380 nm und 780 nm auf.
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In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Heißprägefolie als eine transluzente Metallfolie ausgebildet ist. Im Speziellen ist die Metallfolie als eine Chromfolie oder eine Aluminiumfolie oder eine Edelstahlfolie ausgebildet. Alternativ oder optional ergänzend weist die Metallfolie eine matte oder glänzende oder verspiegelte Oberfläche aufweisen. Insbesondere kann die Metallfolie ein- oder mehrlagig ausgebildet sein. In einem eingeschalteten Zustand der Beleuchtungseinrichtung, insbesondere bei Dunkelheit, wird die Metallschicht durch das Leuchtmittel durchleuchtet. In einem ausgeschalteten Zustand der Beleuchtungseinrichtung, insbesondere bei Tageslicht, weist die Metallschicht eine Metalloptik auf. Dabei ist unter einer „Metalloptik“ eine metallisch wirkende Oberfläche zu verstehen, welche insbesondere im ausgeschalteten Zustand der Beleuchtungseinrichtung eintreffendes Licht, wie z.B. Sonnenlicht, weitgehend reflektieren kann.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dekorabschnitte zumindest in dem Sichtbereich heißprägbar ausgebildet sind. Alternativ oder optional ergänzend kann der Dekorabschnitt einen heißprägbaren Materialabschnitt aufweisen. Insbesondere ist „heißprägbar“ dahingehend zu verstehen, als dass der zweite Kunststoff bzw. der Materialabschnitt unter Einwirkung von Wärme prägefähig ist. Insbesondere ist die Heißprägefolie ausschließlich im Sichtbereich, also dem durch die Unterbrechungsbereiche freigelegten Teil, auf die entsprechenden Dekorabschnitte aufgebracht. Prinzipiell können alle Dekorabschnitte, insbesondere in dem Sichtbereich, heißprägbar sein und/oder den heißprägbaren Materialabschnitt aufweisen. Alternativ sind nur die Dekorabschnitte, welche mit der Metallschicht versehen werden, heißprägbar und/oder weisen den heißprägbaren Materialabschnitt auf. Der heißprägbare Materialabschnitt kann beispielsweise als ein auf die Oberfläche des Dekorabschnitts aufgebrachtes Material mit heißprägbaren Eigenschaften gebildet sein. Im Speziellen kann der Materialabschnitt durch eine auf den Dekorabschnitt aufgebrachte Folie oder Beschichtung gebildet sein, welche heißprägbar ist.
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In einer weiteren Konkretisierung ist vorgesehen, dass der zweite Kunststoff als ein transluzenter Kunststoff ausgebildet ist. Insbesondere ist der zweite Kunststoff als ein halbtransparenter und/oder lichtstreuender Kunststoff ausgebildet. Beispielsweise kann der zweite Kunststoff durch ein teilkristallines Polymer gebildet sein, wobei das eingekoppelte Licht an den kristallinen Strukturen gestreut wird. Alternativ oder optional ergänzend kann der zweite Kunststoff jedoch auch mit entsprechenden Additiven versetzt sein und/oder oberflächenbehandelt sein, um transzluzente Eigenschaften zu erhalten. Bevorzugt weist der zweite Kunststoff somit diffuse Eigenschaften auf, sodass verhindert wird, dass das eingekoppelte Licht als Punktlicht wahrgenommen wird und/oder der Dekorabschnitt unregelmäßig durchleuchtet wird.
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Es ist besonders bevorzugt, dass der transluzente Kunststoff durch Polycarbonat, auch als „PC“ bekannt, gebildet ist. Alternativ kann der transluzente Kunststoff jedoch auch durch ein Polyblend aus Acrylnitril-Styrol-Acrylat-Copolymer und Polycarbonat, auch als „ASA+PC“ bekannt, gebildet sein.
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In einer alternativen Konkretisierung ist vorgesehen, dass der zweite Kunststoff als ein transparenter Kunststoff ausgebildet ist. Insbesondere ist der zweite Kunststoff als ein durchsichtiger und/oder glasklarer Kunststoff ausgebildet. Beispielsweise kann der zweite Kunststoff durch ein amorphes Polymer gebildet sein, wobei das eingekoppelte Licht den zweiten Kunststoff nahezu vollständig durchdringen kann und somit transparent ist. Optional kann das Dekorbauteil bzw. die durchleuchteten Dekorabschnitte in dem Einkoppelbereich eine Einkoppelstuktur aufweisen, welche verhindert, dass das eingekoppelte Licht als Punktlicht wahrgenommen wird und/oder der Dekorabschnitt unregelmäßig durchleuchtet wird.
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Es ist besonders bevorzugt, dass der transparente Kunststoff Polymethylmethacrylat, auch als „PMMA“ bekannt, ist. Alternativ ist der transparente Kunststoff oder Polycarbonat oder ein Polyblend aus Acrylnitril-Styrol-Acrylat-Copolymer und Polycarbonat.
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In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass das Formbauteil aus einem lackierbaren Kunststoff gefertigt ist. Insbesondere ist „lackierbar“ dahingehend zu verstehen, als dass der erste Kunststoff hinsichtlich seiner Haftung und/oder Materialeigenschaften besonders geeignet für eine Lackierung ist. Vorzugsweise ist der erste Kunststoff als ein Hartkunststoff ausgebildet. Das Formbauteil weist eine Lackschicht auf, welche zumindest auf die Vorderseite des Formbauteils aufgetragen ist. Insbesondere kann die Lackschicht zu dekorativen und/oder funktionalen Zwecken vollflächig oder zumindest in ausgewählten Bereichen auf das Formbauteil aufgetragen sein. Prinzipiell ist die Lackschicht ausschließlich im Sichtbereich, also die im montierten Zustand sichtbare Seite, des Formbauteils vollflächig oder abschnittsweise aufgebracht. Alternativ kann das Formbauteil jedoch auch komplett mit der Lackschicht überzogen sein.
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In einer alternativen oder optionalen ergänzenden Ausführung ist vorgesehen, dass das Formbauteil aus einem metallisierbaren Kunststoff gefertigt ist. Insbesondere ist „metallisierbar“ dahingehend zu verstehen, als dass der erste Kunststoff hinsichtlich seiner Haftung und/oder Materialeigenschaften besonders geeignet für eine Kunststoffmetallisierung ist. Das Formbauteil weist eine weitere Metallschicht auf, welche zumindest auf die Vorderseite des Formbauteils aufgetragen ist. Insbesondere kann die weitere Metallschicht zu dekorativen und/oder funktionalen Zwecken vollflächig oder zumindest in ausgewählten Bereichen auf das Formbauteil aufgetragen sein. Vorzugsweise ist die weitere Metallschicht durch ein Verfahren der Dünnschichttechnik auf das Formbauteil aufgetragen. Prinzipiell ist die weitere Metallschicht ausschließlich im Sichtbereich, also die im montierten Zustand sichtbare Seite, des Formbauteils vollflächig oder abschnittsweise aufgebracht. Alternativ kann das Formbauteil jedoch auch komplett mit der weiteren Metallschicht überzogen sein. Besonders bevorzugt ist die Metallschicht als eine Galvanikschicht ausgebildet, wobei die Galvanikschicht insbesondere durch eine Kunststoffgalvanisierung auf das Formbauteil aufgebracht wird. Die Galvanikschicht kann beispielsweise durch Verchromen oder Vergolden aufgetragen werden. Im Speziellen kann vorgesehen sein, dass das Formbauteil abschnittsweise die weitere Metlallschicht und abschnittsweise die Lackschicht aufweist.
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Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der erste Kunststoff ein nichtgalvanisierbarer Kunststoff ist, wobei auf das Formbauteil eine galvanisierbare Folienlage aufgebracht ist, auf welche wiederum die Galvanikschicht aufgebracht ist.
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In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Metallschicht und die weitere Metallschicht gemeinsame ein einheitliches Oberflächenbild erzeugen. Insbesondere ist unter einem einheitlichen Oberflächenbild ein visuelles Erscheinungsbild zu verstehen, in welchem sich die sichtbaren Metallschichten nicht oder kaum optisch voneinander unterscheiden. Insbesondere weisen die beiden Metallschichten die gleichen optischen Eigenschaften, wie Farbe und/oder Glanz bzw. Mattheit auf.
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In einer weiteren Konkretisierung ist vorgesehen, dass der lackierbare und/oder metallisierbare Kunststoff durch Polypropylen, auch als „PP“ bekannt, gebildet ist. Alternativ ist der lackierbare und/oder metallisierbare Kunststoff ein Polyblend aus Polyethylenterephthalat und Polycarbonat, auch als „PET+PC“ bekannt. Insbesondere zeichnen sich diese Kunststoffe durch eine hohe Witterungsbeständigkeit sowie einen Splitterschutz (Kunststoff splittert nicht) aus.
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In einer ersten konstruktiven Umsetzung ist vorgesehen, dass das Formbauteil als ein Kühlergrill ausgebildet ist. Insbesondere ist der Kühlergrill im Frontbereich des Fahrzeugs angeordnet. Das Formbauteil weist eine Mehrzahl von Kühlergrillleisten auf. Insbesondere verlaufen die Kühlergrillleisten waagrecht und/oder senkrecht zueinander. Die Kühlergrillgleisten sind dabei durch die Unterbrechungsbereiche, insbesondere in waagrechter und/oder senkrechter und/oder in diagonaler Richtung, unterbrochen und/oder voneinander getrennt. Das Dekorbauteil ist vorzugsweise mit seinen Dekorabschnitten zwischen oder hinter den Kühlergrillleisten angeordnet. Vorzugsweise können die Kühlergrillleisten eine gitterartige oder wabenartige Struktur bilden, wobei das Dekorbauteil als Einlegeteil ausgebildet passgenau, insbesondere mit seinen Dekorabschnitten, in das Formbauteil eingesetzt ist.
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In einer zweiten konstruktiven Umsetzung ist vorgesehen, dass das Formbauteil als eine Einstiegsleiste ausgebildet ist. Insbesondere ist die Einstiegsleiste im Einstiegsbereich des Fahrzeugs, insbesondere in einen Seitenschweller des Fahrzeuges integriert, angeordnet. Das Formbauteil weist eine Ziergeometrie auf. Insbesondere kann die Ziergeometrie eine oder mehrere Symbole, Zeichen, Embleme, Wörter, Schriftzüge und/oder geometrische Formen oder dergleichen beinhalten. Die Ziergeometrie ist dabei durch einen oder mehrere der Unterbrechungsbereiche gebildet. Insbesondere weist die Ziergeometrie mehrere Zierelemente auf, welche gemeinsam die Ziergeometrie bilden. Die Zierelemente können beispielsweise einzelne Buchstaben, Ziffern, Zeichen etc. bilden. Vorzugsweise ist je ein Zierelement durch je einen Unterbrechungsbereich gebildet. Das Dekorbauteil ist vorzugsweise mit seinen Dekorabschnitten in oder hinter der Ziergeometrie angeordnet, insbesondere eingesetzt bzw. eingelegt. Die Dekorabschnitte können als flächige Abschnitte ausgebildet sein, welche durch die Einstiegsleiste maskiert werden. Alternativ können die Dekorabschnitte jedoch auch jeweils eine Negativkontur eines Zierelements bilden, sodass jeweils ein Dekorabschnitt in den jeweils zugehörigen Unterbrechungsbereich passgenau eingesetzt ist.
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In einer weiteren Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Formbauteil und/oder das Dekorbauteil und die Beleuchtungseinrichtung gemeinsam eine mediendichte Baueinheit bilden. Beispielsweise können die Beleuchtungseinrichtung und das Dekorbauteil und/oder das Formbauteil über mehrere Dichtmittel gegeneinander abgedichtet sein. Alternativ oder optionale ergänzend können die Beleuchtungseinrichtung und das Dekorbauteil und/oder das Formbauteil stoffschlüssig miteinander verbunden sein.
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In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Beleuchtungseinrichtung ein oder mehrere Lichtleitelemente aufweist, welche zur Verteilung von Licht auf ein, einige oder alle Dekorabschnitte ausgebildet und/oder geeignet ist. Insbesondere dient das Lichtleitelement dazu, dass eingekoppelte Licht gleichmäßig auf alle zu beleuchtende Dekorabschnitte zu verteilen. Hierzu wird Licht durch das mindestens eine Leuchtmittel in das Lichtleitelement eingekoppelt. Dabei kann das Lichtleitelement hinter mindestens einen oder mehrere oder alle Dekorabschnitte angeordnet sein. Das Lichtleitelement kann als ein flächiger oder streifenförmiger, insbesondere zylindrischer und/oder stabförmiger, Lichtleiter ausgebildet sein. Im Speziellen können dem Lichtleitelement mehrere der Leuchtmittel zugeordnet sein, welche gleichmäßig Licht in das Lichtleitelement einkoppeln. Somit kann eine besonders homogene Durchleuchtung der Dekorabschnitte gewährleistet werden.
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In einer weiteren Konkretisierung ist vorgesehen, dass das Leuchtmittel und/oder das Lichtleitelement mit dem zweiten Kunststoff umspritzt ist. Insbesondere ist das Leuchtmittel und optional das Lichtleitelement in das Dekorbauteil eingebettet. Besonders bevorzugt ist das Lichtleitelement, insbesondere ein Flächenlichtleiter, mittels eines Mehrkomponentenspritzgusses, insbesondere ein 2-Komponentenspritzguss, mit dem Dekorbauteil, insbesondere einem oder mehreren zu durchleuchtenden Dekorabschnitten, zu einer Einheit verbunden. Insbesondere ist durch das Umspritzen des Leuchtmittels und/oder des Lichtleitelements eine mediendichte Einheit zwischen der Beleuchtungseinrichtung und dem Dekorbauteil realisiert.
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Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit der Verkleidungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 beziehungsweise wie diese bereits zuvor beschrieben wurden.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:
- 1 eine Explosionsdarstellung einer Verkleidungsanordnung für ein Fahrzeug als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- 2 eine schematische Schnittdarstellung einer Verkleidungsanordnung als ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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1 zeigt in einer perspektivischen Explosionsdarstellung eine Verkleidungsanordnung 1, welche für ein Fahrzeug, nicht dargestellt, ausgebildet und/oder geeignet ist. Die Verkleidungsanordnung 1 bildet dabei einen Bestandteil eines Fahrzeug-Exterieurs, wobei die Verkleidungsanordnung 1 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in einem Frontbereich des Fahrzeugs angeordnet bzw. anordbar ist.
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Die Verkleidungsanordnung 1 weist ein Formbauteil 2 sowie ein Dekorbauteil 3 auf, wobei das Dekorbauteil 3 zur Bildung von dekorativen und/oder funktionalen Merkmalen ausgebildet ist und mit dem Formbauteil 2 eine gemeinsame Einheit bildet.
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Das Formbauteil 2 ist dabei als ein Kühlergrill 4 ausgebildet, welcher mehrere horizontal ausgerichtete Kühlergrillleisten 5 aufweist. Die Kühlergrillleisten 5 sind in regelmäßigen Abständen durch Unterbrechungsbereiche 6 unterbrochen, sodass eine wabenförmige Grundstruktur des Kühlergrills 4 gebildet wird. Das Dekorbauteil 3 ist hinter dem Formbauteil 2 angeordnet, wobei das Dekorbauteil 3 im Bereich der Unterbrechungsbereiche 6 freigelegt ist. Die Unterbrechungsbereiche 6 sind dabei als Durchbrüche ausgebildet.
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Das Dekorbauteil 3 weist mehrere durchleuchtbare Dekorabschnitte 8 auf, wobei jeweils einer der Dekorabschnitte 8 in einer Einbausituation passgenau in einem der Unterbrechungsbereiche 6 angeordnet ist. Dabei bilden die Dekorabschnitte 8 in einem Sichtbereich S gemeinsam mit dem Formbauteil 4 eine sichtbare Dekorfläche. Unter dem Sichtbereich S ist dabei der Bereich der Verkleidungsanordnung 1 zu verstehen, welcher in einer Einbausituation von außen optisch wahrnehmbar bzw. sichtbar ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Dekorbauteil 3 als ein Wabeneinleger 7 ausgebildet, wobei die einzelnen Dekorabschnitte 8 zu einer wabenförmigen Struktur, welche der Struktur der Unterbrechungsbereiche 6 entspricht, miteinander verbunden sind.
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Das Formbauteil 2 ist aus einem ersten, insbesondere lackierbaren, Kunststoff, beispielsweise PC-PET oder PP, gefertigt, wobei zumindest in dem Sichtbereich eine Lackschicht 18 auf das Formbauteil 2 vollflächig aufgetragen ist. Dabei ist unter einem „lackierbaren Kunststoff“ ein Kunststoff zu verstehen, welcher in Bezug auf seine Materialeigenschaften und/oder Haftungseigenschaften für eine Lackierung geeignet ist. Beispielsweise kann die Lackschicht 18 durch einen Fahrzeuglack gebildet sein.
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Das Dekorbauteil 3 weist eine durchleuchtbare Metallschicht 9 auf, welche zumindest in dem Sichtbereich S auf einen, einige oder alle Dekorabschnitte 8 aufgetragen ist. Die Metallschicht 9 kann beispielsweise eine Chrom-, Aluminium- oder Edelstahloptik aufweisen. Das Dekorbauteil 3 ist aus einem zweiten, insbesondere halbtransparenten, vorzugsweise transluzenten, Kunststoff gebildet, sodass die Dekorabschnitte 8 und ggf. die aufgetragene Metallschicht 9 für Licht durchlässig sind. Beispielsweise ist der zweite Kunststoff schwarzer PC oder PC-ASA.
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Im Automobilbereich sind durchleuchtbare metallisch wirkende Oberflächen bekannt, welche nach dem Auftragen mittels Laserbehandlung oder durch partiell aufgetragenen transparenten Stopplack freigestellt werden, um diese durchleuchten zu können. Beide Lösungen entsprechen jedoch nicht dem Wunsch nach „Unsichtbarkeit“ der beleuchteten Bereiche bei Tageslicht. Eine weitere Methode zur Bildung von durchleuchtbaren metallisch wirkenden Oberflächen betrifft die physikalische Gasphasenabscheidung, auch als „physical vapour deposition (PVD)“ bekannt, wobei hierzu auf einen durchleuchtbaren Kunststoff eine erste Lackschicht als Primer aufgebracht und anschließend eine dünne metallische Schicht mittels physikalischer Gasphasenabscheidung aufgetragen wird. Als letzte oberste Schicht kann zudem ein klarer oder leicht gefärbter Decklack zum Schutz der metallischen Schicht aufgetragen werden. Derartige Prozesse sind sehr aufwendig und somit kostenintensiv.
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Es wird daher vorgeschlagen, dass die Metallschicht 9 als eine dünne Heißprägefolie 10 ausgebildet ist, welche mittels Heißprägen auf die entsprechenden Dekorabschnitte 8 aufgebracht wird. Beispielsweise umfasst die Heißprägefolie 10 eine mehrschichtige aufgebaute metallische Schicht welche mittels Heißprägen von einer Trägerfolie auf die zu dekorierende Kunststoffoberfläche der entsprechenden Dekorabschnitte 8 dauerhaft übertragen wird. Da die Metallschicht 9 eine Schichtdicke von weniger als 1 µm aufweist, ist diese für den sichtbaren Bereich des Lichts, also Wellenlängen zwischen ca. 380 und 780 nm, durchgängig. Die Dekorabschnitte 8 sind heißprägefähig ausgebildet, wobei „heißprägefähig“ dahingehend zu verstehen ist, als dass die Dekorabschnitte 8 unter Einwirkung von hohen Temperaturen prägefähig sind. Durch die Heißprägefolie 10 können somit mehrere Bereiche, insbesondere Dekorabschnitte 8, in einem Arbeitsgang besonders einfach und kostengünstig metallisiert werden.
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2 zeigt die Verkleidungsanordnung 1 in einer schematischen Schnittdarstellung als ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel kann das Formbauteil 2 beispielsweise als eine Einstiegsleiste 11 ausgebildet sein, welche in einem Einstiegsbereich des Fahrzeugs angeordnet ist. Die Einstiegsleiste 11 weist eine Ziergeometrie 12 aus mehreren Zierelementen 12a, b auf, welche durch die Unterbrechungsabschnitte 6 gebildet sind. Beispielsweise können die Zierelemente 12a, b jeweils einen Buchstaben eines Schriftzugs als die Ziergeometrie 12 bilden.
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Die Dekorabschnitte 8 sind komplementär zu den Unterbrechungsabschnitten 6, sodass diese formschlüssig in dem jeweils zugehörigen Unterbrechungsabschnitt 6 aufgenommen sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel durchragen die Dekorabschnitte 8 die Unterbrechungsabschnitte 6 in Richtung des Sichtbereichs S. Dabei können die Dekorabschnitte 8 bündig mit dem Formbauteil 5 abschließen oder minimal versetzt zu diesem angeordnet sein.
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Beispielsweise kann anstelle der Lackschicht 18, wie in 1 gezeigt, eine weitere Metallschicht 13 in dem Sichtbereich auf das Formbauteil 5 aufgetragen sein. Hierzu ist der erste Kunststoff metallisierbar, wobei die weitere Metallschicht 13 mittels eines Kunststoffmetallisierungsverfahrens auf das Formbauteil 5 aufgetragen wird. Beispielsweise kann die weitere Metallschicht 13 als eine Chromschicht und die Heißprägefolie 10 als eine Chromfolie ausgebildet sein, sodass beim Betrachter der Eindruck einer einheitlichen verchromten Oberfläche in dem Sichtbereich S entsteht.
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Des Weiteren weist die Verkleidungsanordnung 1 eine Beleuchtungseinrichtung 14 auf, welche zur Durchleuchtung der Dekorabschnitte 8 sowie der Metallschicht 9 dient. Hierzu weist die Beleuchtungseinrichtung 14 mehrere Leuchtmittel 15, beispielsweise Leuchtdioden (LED), auf, welche Licht in das Dekorbauteil 3, insbesondere in die Dekorabschnitte 8, einkoppelt, um diese zu durchleuchten. Dabei kann vorgesehen sein, dass jeweils ein Leuchtmittel 15 jeweils einen zu durchleuchtenden Dekorabschnitt 8 als eine Punktlichtquelle zugeordnet ist. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel 15 als ein LED-Streifen ausgebildet ist und zur Durchleuchtung mehrerer der Dekorabschnitte 8 dient.
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Bevorzugt weist die Beleuchtungseinrichtung 14 ein oder mehrere Lichtleitelemente 16 auf, welche zur gleichmäßigen bzw. homogenen Verteilung des eingekoppelten Lichts eines oder mehrerer Leuchtmittel 15 auf einige oder alle Dekorabschnitte 8 dient. Beispielsweise können die Lichtleitelemente 16 flächig oder zylindrisch ausgeführt sein. Die Leuchtmittel 15 und die Lichtleitelemente 16 sind beispielsweise in einem Gehäuse 17 aufgenommen und hinter dem Dekorbauteil 3 angeordnet. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass zumindest die Lichtleitelemente 16 in einem 2-Komponentenspritzguss mit den jeweils zugehörigen Dekorabschnitten 8 zu einer Einheit verbunden sind.
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Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das durchleuchtbare Dekorbauteil 3 zusammen mit der dahinterliegenden Beleuchtungseinrichtung 14 inklusive Gehäuse 17 eine mediendichte Einheit bildet, wie dies für den Einsatz in Automobilen Exterieur vorgeschrieben ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Verkleidungsanordnung
- 2
- Formbauteil
- 3
- Dekorbauteil
- 4
- Kühlergrill
- 5
- Kühlergrillleisten
- 6
- Unterbrechungsbereiche
- 7
- Wabeneinleger
- 8
- Dekorabschnitte
- 9
- Metallschicht
- 10
- Heißprägefolie
- 11
- Einstiegsleiste
- 12
- Ziergeometrie
- 12a,b
- Zierelemente
- 13
- weitere Metallschicht
- 14
- Beleuchtungseinrichtung
- 15
- Leuchtmittel
- 16
- Lichtleitelemente
- 17
- Gehäuse
- 18
- Lackschicht
- S
- Sichtbereich
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 102018111472 A1 [0003]