DE202020005815U1 - Radhalter und Lastenträgerbefestigungsvorrichtung für ein Fahrzeug - Google Patents

Radhalter und Lastenträgerbefestigungsvorrichtung für ein Fahrzeug Download PDF

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Radhalter (1; 500) für ein Fahrzeug, vorzugsweise Fahrrad-Vorderradhalter, zum Befestigen eines Rads an einem Dach und/oder einem Heck eines Fahrzeugs, wobei der Radhalter (1; 500) einen Lastverbindungsabschnitt (2; 520), der vorzugsweise lösbar an einem Lastenträger (4) befestigt werden kann, und ein Radhalteelement (3; 400) umfasst, wobei der Radhalter (1) eine Andockvorrichtung (100; 550) umfasst, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements (3; 400) an dem Lastverbindungsabschnitt (2; 520) konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads (5) an dem Radhalteelement (3; 400) an einer von dem Lastverbindungsabschnitt (2; 520) entfernten Stelle zu ermöglichen, wobei durch Bewegen des Radhalteelements (3; 400) in Richtung des Lastverbindungsabschnitts (2; 520) die Andockvorrichtung (100; 550) in einen Haltezustand gebracht wird, in dem sie das Radhalteelement (3; 400) gegen die Schwerkraft hält.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Radhalter für ein Fahrzeug, vorzugsweise einen Fahrrad-Vorderradhalter. Diese Erfindung bezieht sich ferner auf Vorrichtungen zum Befestigen eines Lastenträgers. Der Radhalter und die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung können an einem Lastenträger eines Fahrzeugs, z. B. einem Dachgepäckträger, angebracht werden, um ein Rad oder eine andere Last mit einem Fahrzeug zu transportieren. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtungen können einen Adapter umfassen, der die Befestigung an verschiedenen Arten von Querstangen ermöglicht. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtungen können mit einer Diebstahlsicherungsfunktion ausgestattet sein, um ein unbefugtes Abnehmen des Lastenträgers vom Fahrzeug und/oder der Last vom Lastenträger zu verhindern.
  • STAND DER TECHNIK
  • Ein Lastenträger ermöglicht den Transport von zusätzlichen Lasten, insbesondere von sperrigen Gegenständen wie Sportgeräten, mit einem Kraftfahrzeug. Häufige Anforderungen bei der Verwendung von Lastenträgern sind, dass die Last sicher transportiert wird und dass die Handhabung der Last und deren Befestigung am Fahrzeug einfach ist. Eine weitere häufige Anforderung ist die Vermeidung von Diebstahl von Lasten und Vorrichtungen zum Befestigen eines Lastenträgers, wie Radhalter, da beide gewöhnlich an der Außenseite eines Fahrzeugs angebracht sind. DE 10 2008 047 509 B4 beschreibt einen Fahrrad-Radhalter, der zwischen einer aufrechten und einer abgesenkten Konfiguration verstellt werden kann. US 2013/0270412 A1 beschreibt eine abschließbare Trägerhalterung. US 2014/0143990 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Befestigung von Dachgepäckträgerzubehör für Fahrzeuge.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Ein erster Gesichtspunkt bezieht sich auf einen Radhalter für ein Fahrzeug, vorzugsweise einen Fahrrad-Vorderradhalter. Der Radhalter kann verwendet werden, um ein Rad an einer Außenseite des Fahrzeugs zu befestigen, beispielsweise an einem Dach, z. B. einer Querstange auf einem Dach, und/oder an einem Heck, z. B. einer Heckklappe, des Fahrzeugs. Das Fahrzeug kann ein Kraftfahrzeug sein, z. B. ein PKW, Van, Wohnmobil, Wohnwagen oder LKW. Es ist auch möglich, dass der Radhalter z. B. über einen Lastenträger auf der Ladefläche eines Pickups befestigt werden kann. Das Fahrzeug kann auch ein Schiff oder eine andere Art von Fahrzeug sein. Der Radhalter umfasst einen Lastverbindungsabschnitt, der vorzugsweise als Lastverbindungselement ausgebildet und lösbar mit einem Lastenträger verbindbar ist. Der Lastenträger kann eine oder mehrere Querstangen umfassen, an denen das Lastverbindungselement befestigt werden kann. Alternativ kann der Lastverbindungsabschnitt auch einstückig mit dem Lastenträger und/oder einem Fahrzeug ausgebildet sein. Der Radhalter umfasst ein Radhalteelement, das vorzugsweise zur lösbaren Befestigung eines Rads, insbesondere eines Fahrradrads, konfiguriert ist. Der Radhalter umfasst ferner eine Andockvorrichtung, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungsabschnitt konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads an dem Radhalteelement an einer vom Lastverbindungsabschnitt entfernten Stelle zu ermöglichen, wenn letzterer bestimmungsgemäß an einem Lastenträger angebracht ist. Die Andockvorrichtung kann durch Abschnitte des Radhalteelements und/oder des Lastverbindungselements ausgeführt sein.
  • Die Andockvorrichtung ermöglicht es, das Rad in einer bequemen Position, beispielsweise am Boden, am Radhalteelement zu befestigen. Im Vergleich dazu kann es, wenn das Lastverbindungselement bereits auf dem Dach des Fahrzeugs montiert ist, schwierig sein, das Radhalteelement zur Befestigung des Rads zu erreichen. Ferner kann die Andockvorrichtung für eine einfachere Befestigung des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt konfiguriert sein im Vergleich zur Befestigung des Rads am Radhalteelement. Zusätzlich zu der Befestigung des Lastverbindungsabschnitts am Lastenträger ohne das mit dem Lastverbindungsabschnitt verbundene Radhalteelement kann es einfacher sein, den gesamten Radhalter am Lastenträger des Fahrzeugs zu montieren. Insgesamt stellt die vorliegende Erfindung einen Radhalter für ein Fahrzeug mit einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit bereit.
  • Der Radhalter kann so konfiguriert sein, dass durch Bewegen des Radhalteelements in Richtung des Lastverbindungsabschnitts die Andockvorrichtung in einen Haltezustand gebracht wird, in dem sie das Radhalteelement entgegen der Schwerkraft hält. Vorzugsweise wird die Andockvorrichtung nur durch Bewegen des Radhalteelements in Richtung des Lastverbindungsabschnitts in den Haltezustand gebracht. Mit anderen Worten ist keine Betätigung weiterer Mittel erforderlich, um den Haltezustand herbeizuführen. Im Haltezustand kann das Radhalteelement eine bestimmte Position und Ausrichtung in Bezug auf den Lastverbindungsabschnitt einnehmen. Im Haltezustand absorbiert die Andockvorrichtung zumindest einen Teil oder die gesamte Schwerkraft, die auf das Radhalteelement wirkt. Im Haltezustand kann das Radhalteelement am Lastverbindungsabschnitt befestigt sein, sodass ein Lösen vom Lastverbindungsabschnitt nur durch Betätigen zusätzlicher Mittel, z. B. zusätzlicher Löse- und/oder Fixierungsmittel, möglich ist. Ebenso kann der Verbindungsabschnitt im Haltezustand einfach durch die Andockvorrichtung gegen die Schwerkraft in Position gehalten werden, sodass er ohne Betätigung zusätzlicher Mittel vom Verbindungsabschnitt entfernt werden kann. In jedem Fall ist die Andockvorrichtung so konfiguriert, dass sie das Lastverbindungselement entgegen der Schwerkraft im Haltezustand hält, sodass die Position und Ausrichtung des Lastverbindungselements in Bezug auf den Verbindungsabschnitt bestimmt wird. Im Haltezustand kann das Radhalteelement aufrecht am Lastverbindungsabschnitt angeordnet sein. Diese Ausführungsform stellt den Vorteil bereit, dass das Radhalteelement einfach am Lastverbindungsabschnitt befestigt werden kann. Insbesondere muss ein Bediener das Lastverbindungselement nur in Richtung des Lastverbindungsabschnitts bewegen, um das Lastverbindungselement darauf anzuordnen. Während das Radhalteelement durch die Andockvorrichtung im Haltezustand gehalten wird, kann der Bediener eine Fixierungsvorrichtung zum Fixieren des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt betätigen, ohne dass beispielsweise das Radhalteelement positioniert werden muss. Dies vereinfacht die Montage.
  • Der Radhalter, z. B. die Andockvorrichtung, kann ein magnetisches Führungssystem umfassen, mit dem das Radhalteelement in seine Position auf dem Lastverbindungsabschnitt positioniert wird. Das Radhalteelement kann beispielsweise einen ersten Magneten und der Lastverbindungsabschnitt einen zweiten Magneten umfassen, um das Radhalteelement in seine gewünschte Position auf dem Lastverbindungsabschnitt zu führen, wenn es zum Lastverbindungsabschnitt hin bewegt wird. Zusätzlich oder alternativ kann der Radhalter, z. B. die Andockvorrichtung, Magnete umfassen, die Magnete des Führungssystems sein können, um das Radhalteelement in Position, z. B. im Haltezustand, zu halten.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist die Andockvorrichtung für eine lösbare Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungsabschnitt in einer ersten vorbestimmten Befestigungsposition konfiguriert. Die erste vorbestimmte Position kann sich auf eine spezifische Anordnung des Radhalteelements relativ zum Lastverbindungsabschnitt beziehen, beispielsweise mit jeweils entsprechenden Verbindungselementen zur Befestigung in einer Eingriffsposition. Die erste vorbestimmte Position kann die Befestigung erleichtern, da der Benutzer das Radhalteelement relativ zum Lastverbindungsabschnitt nicht in eine gewünschte Position bringen muss. Unter vorbestimmt kann beispielsweise verstanden werden, dass die Position durch Struktur- und/oder Funktionselemente des Radhalters definiert ist. Die Verbindungselemente können beispielsweise durch Bestimmen der Befestigungsposition und/oder durch Positionieren nur in einer bestimmten Befestigungsposition, wie der vorbestimmten ersten Befestigungsposition, verbunden werden. Vorzugsweise ist die Andockvorrichtung für eine lösbare Befestigung des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt in der ersten und in einer zweiten vorbestimmten Befestigungsposition konfiguriert. Auf diese Weise kann das Radhalteelement gemäß den Benutzeranforderungen zwischen zwei vordefinierten Positionen eingestellt werden. Beispielsweise kann die erste Befestigungsposition dazu dienen, ein Rad mit dem Radhalter zu halten, während die zweite Position die Statur des Radhalters reduzieren kann. Beispielsweise kann der Radhalter in der zweiten Befestigungsposition weniger weit vom Fahrzeug hervorstehen. Vorzugsweise ist die Andockvorrichtung für eine lösbare Befestigung des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt in der ersten und zweiten vorbestimmten Befestigungspositionen konfiguriert. Eine derartige Konstruktion verhindert die Befestigung des Radhalteelements mit dem Lastverbindungsabschnitt in einer ungünstigen Anordnung. Insbesondere können Positionen vermieden werden, die für die Verwendung des Radhalters mit dem Fahrzeug ungeeignet sind, insbesondere bei hohen Fahrzeuggeschwindigkeiten. Ferner wird durch die restriktive Beschränkung der Befestigung auf genau zwei Positionen verhindert, dass der Benutzer umständlich nach einer sinnvollen Befestigungsposition suchen muss, was möglicherweise auch Feineinstellungen und Trial-and-Error-Verfahren beim Befestigen erfordert.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters erstreckt sich das Radhalteelement in der ersten vorbestimmten Befestigungsposition im Wesentlichen aufrecht nach oben, wenn der Radhalter am Lastenträger und der Lastenträger am Fahrzeug in der vorgesehenen Weise befestigt ist. Eine aufrechte Position kann einer Anordnung entsprechen, bei der sich das Radhalteelement im Wesentlichen in einer vertikalen Richtung erstreckt. Alternativ oder zusätzlich erstreckt sich das Radhalteelement in einem vorbestimmten Winkel von der Vertikalen, vorzugsweise in einem Winkel von 5° bis 20° nach hinten von einer vertikalen Position, bevorzugter 15°, in der ersten vorbestimmten Befestigungsposition, wenn der Radhalter am Lastenträger und der Lastenträger am Fahrzeug in der vorgesehenen Weise befestigt ist. Eine derartige erste vorbestimmte Position kann den Luftwiderstand bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs reduzieren und/oder den Radhalter widerstandsfähiger gegen starken Gegenwind machen. Rückwärts kann der Rückwärtsrichtung eines Fahrzeugs entsprechen. Die vorstehend beschriebene Anordnung des Radhalteelements in der ersten vorbestimmten Befestigungsposition ist vorzugsweise eine Position, in der ein Rad durch das Radhalteelement gehalten wird. Alternativ oder zusätzlich erstreckt sich das Radhalteelement in der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition im Wesentlichen horizontal, wenn der Radhalter am Lastenträger und der Lastenträger am Fahrzeug in der vorgesehenen Weise befestigt ist. Eine derartige flache oder abgesenkte Position kann zu einer geringen Statur des Radhalters führen, was den Luftwiderstand und die Gesamthöhe des Fahrzeugs reduzieren kann. Vorzugsweise ist in dieser zweiten vorbestimmten Position ein Rad nicht an dem Radhalteelement befestigt und kann auch nicht daran befestigt werden. Die zweite vorbestimmte Position kann somit eine Lagerungsposition sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters kann das Radhalteelement nur zwischen der ersten und der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition verstellt werden, indem das Radhalteelement von dem Verbindungsabschnitt gelöst wird. Eine derartige Konstruktion kann verhindern, dass sich die Position des Radhalteelements unerwünscht verstellt, insbesondere aufgrund von äußeren Kräften, wie sie beispielsweise durch Gegenwind verursacht werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters umfasst die Andockvorrichtung mindestens ein Steckelement und mindestens ein komplementäres Aufnahmeelement, welche die erste und/oder zweite vorbestimmte Befestigungsposition definieren, wenn sie miteinander in Eingriff stehen. Das Steckelement kann durch einen Vorsprung am Radhalteelement oder am Lastverbindungsabschnitt bereitgestellt werden. Das Aufnahmeelement kann durch eine Aussparung auf dem Radhalteelement oder dem Lastverbindungsabschnitt bereitgestellt werden. Üblicherweise wird das Steckelement zumindest teilweise in das Aufnahmeelement in der ersten und/oder zweiten vorbestimmten Befestigungsposition eingeführt. Das Steck- und das Aufnahmeelement können einen Formschluss bereitstellen, der die erste und/oder zweite vorbestimmte Befestigungsposition definiert. Steck- und komplementäre Aufnahmeelemente sind zuverlässige und einfache Elemente, mit denen Befestigungen definiert werden können. Insbesondere können Steck- und komplementäre Aufnahmeelemente sowohl Führungen für die korrekte Ausrichtung des Radhalteelements mit dem Lastverbindungsabschnitt als auch Endanschläge bereitstellen, um das Radhalteelement auf dem Lastverbindungsabschnitt in Position zu halten, insbesondere gegen die Schwerkraft und/oder ohne dass eine weitere Fixierung erforderlich ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist das mindestens eine Steckelement als Führungsvorsprung konfiguriert. Ein Führungsvorsprung kann zumindest teilweise einen Pfad definieren, um das Radhalteelement und den Lastverbindungsabschnitt in eine Befestigungsposition zu bringen, insbesondere in die erste und/oder zweite vorbestimmte Befestigungsposition. Die Führung erleichtert dem Benutzer die Befestigung, vorzugsweise dadurch, dass das Lastverbindungselement bereits vor dem Erreichen der endgültigen Befestigungsposition zumindest teilweise auf dem Lastverbindungsabschnitt abgestützt ist. Der Führungsvorsprung ist vorzugsweise am Radhalteelement bereitgestellt. Alternativ oder zusätzlich ist das Aufnahmeelement als muldenförmige Aussparung konfiguriert. Eine muldenförmige Aussparung ist eine einfache Konstruktion. Ferner kann ein entsprechendes Steckelement vom Benutzer leicht in die muldenförmige Aussparung eingeführt werden. Vorzugsweise ist die muldenförmige Aussparung am Lastverbindungsabschnitt bereitgestellt. Eine derartige Konstruktion kann vorteilhaft sein, da der Lastverbindungsabschnitt groß genug sein kann, um muldenförmige Aussparungen bereitzustellen, ohne seine strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Der Radhalter umfasst üblicherweise kleinere, längliche Teile, wie Schenkel, zur Befestigung des Rades, die leicht mit Führungsvorsprüngen versehen werden können.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters definiert eine im Wesentlichen ebene Oberfläche des Radhalteelements und/oder ein Vorsprung des Lastverbindungsabschnitts die vorbestimmte zweite Befestigungsposition. Eine derartige Konstruktion ist besonders vorteilhaft, wenn die zweite Befestigungsposition nicht dazu bestimmt ist, dass der Radhalter ein Rad hält, sondern frei von jeglicher Last ist. Für eine ebene Oberfläche sind üblicherweise keine zusätzlichen Fertigungsschritte erforderlich. Ein Vorsprung am Lastverbindungsabschnitt kann die zweite Befestigungsposition mit einfachen Mitteln definieren. Insbesondere kann der Vorsprung am Lastverbindungsabschnitt so konfiguriert sein, dass er das Radhalteelement an seiner ebenen Oberfläche trägt. Vorzugsweise ist die vorbestimmte zweite Befestigungsposition auch durch eine Fixierungsvorrichtung, insbesondere einen Klemmbolzen, definiert. Beispielsweise kann die Fixierungsvorrichtung einen Bereich des Radhalteelements mit dem Lastverbindungsabschnitt verbinden, während ein anderer, voneinander beabstandeter Bereich des Radhalteelements auf dem Vorsprung des Lastverbindungsabschnitts ruht.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters umfasst die Andockvorrichtung eine Fixierungsvorrichtung, die von allen anderen Vorrichtungen der Andockvorrichtung getrennt sein kann, um die Andockvorrichtung in einen Befestigungszustand zu bringen, in dem das Radhalteelement an dem Lastverbindungsabschnitt in der ersten und/oder zweiten vorbestimmten Befestigungsposition befestigt ist. Die Fixierungsvorrichtung kann das Radhalteelement in seiner befestigten Position am Lastverbindungsabschnitt sichern. Beispielsweise kann die Fixierungsvorrichtung ein unerwünschtes Lösen des Radhalteelements vom Lastverbindungsabschnitt verhindern, beispielsweise aufgrund äußerer Kräfte, wie sie durch Gegenwind oder ein versehentliches Ziehen des Benutzers am Radhalteelement verursacht werden. Die Fixierung kann eine Immobilisierung des Radhalteelements relativ zum Lastverbindungsabschnitt veranlassen, wodurch eine Einstellung zwischen der ersten und der zweiten Befestigungsposition und/oder ein Lösen des Radhalteelements aus seiner Befestigung am Lastverbindungsabschnitt verhindert wird. Die Fixierungsvorrichtung ist vorzugsweise als Klemmvorrichtung konfiguriert. Eine Klemmvorrichtung ermöglicht eine einfache Fixierung und ein einfaches Lösen der Fixierung. Eine Klemmverbindung ist eine einfache Verbindung und kann schwere Lasten und/oder starke Kräfte unterstützen.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters umfasst die Fixierungsvorrichtung einen Klemmbolzen. Ein Klemmbolzen ist ein preisgünstiges und zuverlässiges Befestigungsmittel. Beispielsweise kann der Klemmbolzen als längliches Element konfiguriert sein, insbesondere so, dass er seine effektive axiale Länge durch Drehen mindestens eines Teils des Klemmbolzens ändern kann. Zu diesem Zweck kann der Klemmbolzen ein Gewinde umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann der Klemmbolzen einen Schnellspannhebel zum Anziehen und Lösen der Fixierung umfassen. Vorzugsweise umfasst der Klemmbolzen ein Betätigungselement, wie einen Drehgriff und/oder Drehknopf, an einem ersten Ende. Alternativ oder zusätzlich kann der Klemmbolzen eine aufgeweitete Grundfläche umfassen, vorzugsweise an dem gegenüberliegenden zweiten Ende. Eine aufgeweitete Grundfläche kann ein Bereich sein, der einen größeren Durchmesser aufweist als ein benachbarter länglicher Mittelabschnitt des Klemmbolzens. Ein Übergang zwischen der Grundfläche und dem Mittelteil wird vorzugsweise als eine Stufe bereitgestellt. Der Klemmbolzen ist vorzugsweise am Radhalteelement angeordnet.
  • Alternativ oder zusätzlich umfasst die Fixierungsvorrichtung mindestens eine Wand mit einer Lageraussparung zur Aufnahme des Klemmbolzens. Vorzugsweise wird die Wand mit der Lageraussparung am Lastverbindungsabschnitt bereitgestellt. Die Fixierungsvorrichtung umfasst vorzugsweise zwei Wände, die jeweils eine Aussparung für die Aufnahme des Klemmbolzens aufweisen. Beispielsweise können die beiden Wände voneinander beabstandet sein und/oder die Lageraussparungen sind koaxial zueinander angeordnet. Die Lageraussparungen können identische Formen aufweisen. Die beiden Wände können auch durch zwei Wandabschnitte einer durchgehenden Wand bereitgestellt werden, wobei die beiden Wandabschnitte vorzugsweise parallel und/oder voneinander beabstandet angeordnet sind. Das Radhalteelement kann über den Klemmbolzen zwischen den beiden Wänden eingeklemmt werden, um das Radhalteelement mit dem Lastverbindungsabschnitt zu verbinden, z. B. über einen Reibsitz. Jede der Wände kann Zähne umfassen, die eine Drehung des Radhalteelements und des Lastverbindungsabschnitts zueinander verhindern. Beispielsweise können die Zähne formschlüssig in einen Teil des Radhalteelements eingreifen. Die Zähne können durch Vorsprünge an der Wand, insbesondere in der Lageraussparung oder benachbart dazu, ausgebildet sein. Somit können das Radhalteelement und der Lastverbindungsabschnitt reib- und/oder formschlüssig miteinander verbunden sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist die Fixierungsvorrichtung für eine Schnappverbindung des Radhalteelements mit dem Lastverbindungsabschnitt konfiguriert. Eine Schnappverbindung ist einfach zum Handhaben und ermöglicht eine sehr schnelle Verbindung des Radhalteelements mit dem Lastverbindungsabschnitt. Vorzugsweise umfasst die Fixierungsvorrichtung einen Schnelllösemechanismus, der zum Lösen der Schnappverbindung konfiguriert ist. Der Schnelllösemechanismus kann beispielsweise eine Taste umfassen, die so konfiguriert ist, dass sie einen Formschluss der Schnappverbindung löst, beispielsweise durch Zusammendrücken eines Federelements und/oder Auslenken einer Auskragung der Schnappverbindung.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist die Andockvorrichtung im Haltezustand so konfiguriert, dass sie das Radhalteelement in Position hält, wenn es am Lastverbindungsabschnitt angeordnet ist, ohne dass das Radhalteelement am Lastverbindungsabschnitt vorzugsweise in der ersten und/oder zweiten vorbestimmten Befestigungsposition befestigt ist. Eine derartige Konstruktion erleichtert die Anbringung des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt. Insbesondere muss der Benutzer das Radhalteelement zum Fixieren nicht in Position halten. Vorzugsweise ist die Andockvorrichtung so konfiguriert, dass sie das Radhalteelement gegen die Schwerkraft und/oder mit dem am Radhalteelement befestigten Rad in Position hält.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Radhalter so konfiguriert, dass durch Bewegen des Radhalteelements in Richtung des Lastverbindungsabschnitts, vorzugsweise nur durch Bewegen des Radhalteelements in Richtung des Lastverbindungsabschnitts, die Andockvorrichtung in einen Fixierungszustand gebracht wird, in dem das Radhalteelement am Lastverbindungsabschnitt befestigt ist. Im fixierten Zustand kann das Radhalteelement nicht ohne Betätigung irgendwelcher Mittel von dem Lastverbindungsabschnitt entfernt werden. Die Andockvorrichtung kann als Einrastmechanismus konfiguriert sein. Bei einem Einrastmechanismus können zwei Teile durch eine relative Bewegung der Teile zueinander, vorzugsweise durch einen Formschluss, miteinander verriegelt werden.
  • Die Andockvorrichtung, z. B. der Einrastmechanismus, kann einen Bolzen umfassen, der vorzugsweise am Radhalteelement bereitgestellt ist, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Bolzens und ein Verriegelungselement zur Fixierung des Bolzens im Aufnahmeraum in einer Verriegelungsposition, wobei der Aufnahmeraum und das Verriegelungselement vorzugsweise am Lastverbindungsabschnitt bereitgestellt sind. Durch Bewegen des Bolzens in den Aufnahmeraum kann das Verriegelungselement in die Verriegelungsposition gebracht werden, um den Bolzen im Aufnahmeraum zu fixieren. Der Aufnahmeraum kann ein U-förmiger Aufnahmeraum sein und/oder das Verriegelungselement kann ein U-förmiger schwenkbarer Verriegelungsarm sein. Des Weiteren kann die Andockvorrichtung ein Blockierelement umfassen, um das Verriegelungselement in der Verriegelungsposition zu blockieren. Das Blockierelement kann schwenkbar sein und eine Nockenoberfläche zum Eingreifen des Verriegelungselements aufweisen. Das Blockierelement kann als Keil zum Blockieren des Verriegelungselements in der Verriegelungsposition dienen. Zusätzlich kann die Andockvorrichtung zum Lösen des Blockierelements einen Entriegelungshebel umfassen, der betätigt werden muss, um das Blockierelement in eine entriegelte Position zu bewegen. In der entriegelten Position kann der Bolzen durch Ziehen nach außen aus dem Aufnahmeraum entfernt werden, wodurch das Verriegelungselement in die entriegelte Position geschwenkt wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist das Radhalteelement als ein im Wesentlichen U-förmiges Element konfiguriert. Eine derartige Konstruktion ist einfach und kostengünstig in der Herstellung. Ferner kann der Benutzer leicht erkennen, wo das Rad befestigt werden muss. Vorzugsweise ist eine Unterseite des U-förmigen Elements zur Befestigung mit dem Lastverbindungsabschnitt konfiguriert. Beispielsweise kann die Unterseite ein Kunststoffteil sein, das insbesondere durch einen Spritzgießprozess gebildet wird. Alternativ oder zusätzlich ist jeder Schenkel des U-förmigen Elements zur Befestigung des Rads konfiguriert. Beispielsweise können die Schenkel als Metallteile ausgebildet sein. Die Schenkel können separate Elemente zur Unterseite sein, die vorzugsweise mit einer Schraubverbindung befestigt werden. Alternativ oder zusätzlich ist jeder Schenkel des U-förmigen Elements zur Aufnahme eines Endes einer Achse des Rads konfiguriert. Beispielsweise können die Schenkel jeweils mindestens ein durchgehendes Loch oder einen Schlitz an einer der Unterseite gegenüberliegenden Seite aufweisen. Die Schlitze können die Montage von Rädern unterschiedlicher Größe am Radhalter ermöglichen.
  • Vorzugsweise umfasst der Radhalter einen Adapter zur Befestigung eines Fahrradrads mit einer Steckachsen-Konfiguration. Beispielsweise kann der Adapter als Hülse konfiguriert sein. Die Hülse kann um die Achse des Fahrrads zwischen den Schenkeln des Radhalteelements angeordnet sein, um gegen eine Klemmfixierung mit der Fahrradradachse zu unterstützen. Der Radhalter ist vorzugsweise zur Befestigung eines Rads mit einer Achse konfiguriert, die einen Schnellspannhebel umfasst. Alternativ oder zusätzlich kann der Radhalter auch eine Achse, vorzugsweise mit einem Schnellspannhebel, umfassen. Die Achse kann zur Befestigung des Rads, insbesondere des Fahrradrads, verwendet werden. Beispielsweise kann die Radachse, die üblicherweise zur Befestigung des Fahrradrads am Fahrrad verwendet wird, zur Befestigung des Fahrradrahmens an einem anderen Lastenträger, wie einem Fahrradhalter, verwendet werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters ist der Lastverbindungsabschnitt als Lastverbindungselement konfiguriert, das zum lösbaren Anbringen an einer ersten Querstange konfiguriert ist, die vorzugsweise eine Flügelform aufweist, ausgebildet ist. Der Radhalter kann ferner einen Adapter umfassen. Der Radhalter kann so konfiguriert sein, dass er an einer unterschiedlichen, zweiten Art von Querstange, die vorzugsweise eine rechteckige Form aufweist, über den Adapter montiert werden kann. Zu diesem Zweck kann der Adapter an dem Lastverbindungselement befestigt werden. Insbesondere können sowohl der Adapter als auch das Lastverbindungselement mit der Querstange in Kontakt sein, wenn der Radhalter an der Querstange montiert ist. Das Lastverbindungselement ist vorzugsweise für eine lösbare Befestigung am Adapter durch eine Gleitbewegung konfiguriert, vorzugsweise in einer Richtung entlang einer Längserstreckung der Querstange. Eine Gleitbewegung kann für den Benutzer sehr intuitiv sein. Insbesondere kann eine Gleitbewegung eine Führung zur Befestigung des Adapters bereitstellen. Beispielsweise kann der Adapter während der Gleitbewegung mit dem Lastverbindungselement und/oder der Querstange in Kontakt sein. Die Gleitbewegung in einer Richtung entlang einer Längserstreckung kann ferner die intuitive Verwendung des Radhalters verbessern. Insbesondere kann der Benutzer das Lastverbindungselement und/oder den Adapter bereits entlang der Querstange zur Positionseinstellung verschieben. Weitere Einzelheiten, Vorteile und Ausführungsformen eines Radhalters mit dem vorstehend beschriebenen Adapter werden im Zusammenhang mit der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung nachfolgend beschrieben. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt stellen somit auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen des Radhalters gemäß dem ersten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Radhalters umfasst der Radhalter ein Schließsystem für eine Diebstahlsicherungsfunktion, das zwischen einem verriegelten Zustand, bei dem das Rad mit dem Radhalteabschnitt verriegelt ist und der Lastverbindungsabschnitt mit dem Lastenträger verriegelt ist, und einem entriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung verstellbar ist. Durch Verriegeln des Rads mit dem Radhalteabschnitt wird der Radhalteabschnitt vorzugsweise auch mit dem Lastverbindungsabschnitt verriegelt. Vorzugsweise ist das Schließsystem so konfiguriert, dass es das Radhalteelement mit dem Lastverbindungsabschnitt entweder direkt, vorzugsweise ohne ein Rad, das an dem Radhalteelement befestigt ist, oder indirekt über das Rad verriegelt. Die Gleitbewegung ist intuitiv und führt zu einem kompakten Radhalter mit einem robusten Schließsystem. Insbesondere ist ein Schließsystem mit gleitender Bewegung im Vergleich zu einem Schließsystem mit Hebelwirkung sehr schwer aufzubrechen, beispielsweise mit einem Brecheisen. Vorzugsweise ist die Gleitbewegung eine translatorische und/oder rotatorische Gleitbewegung. Weitere Einzelheiten, Vorteile und Ausführungsformen eines Radhalters mit dem vorstehend beschriebenen Diebstahlsicherungssystem werden im Zusammenhang mit der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt der Erfindung nachfolgend beschrieben. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt stellen somit auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen des Radhalters gemäß dem ersten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Es ist ferner ein Verfahren zur Montage eines Rads, vorzugsweise eines Fahrrad-Vorderrads, an einem Lastenträger eines Fahrzeugs offenbart, wobei vorzugsweise ein Radhalter gemäß dem ersten Gesichtspunkt verwendet wird. Das Verfahren umfasst den Schritt des Befestigens des Rads an einem Radhalteelement. Das Verfahren umfasst den anschließenden Schritt des Befestigens des Radhalteelements an einem Lastverbindungsabschnitt, der am Lastenträger des Fahrzeugs bereitgestellt wird. Vor der Befestigung des Radhalteelements kann der Lastverbindungsabschnitt an dem Lastenträger des Fahrzeugs befestigt werden. Ein derartiges Verfahren ermöglicht eine einfache Befestigung des Rads am Radhalteelement unabhängig von der Einbaulage des Lastverbindungsabschnitts. Die anschließende Befestigung des Radhalteelements am Lastverbindungsabschnitt kann durch die vorstehend beschriebene Andockvorrichtung erleichtert werden.
  • Ein zweiter Gesichtspunkt bezieht sich auf eine Lastenträgerbefestigungsvorrichtung, insbesondere für ein Fahrzeug, mit einem Lastverbindungselement, wobei das Lastverbindungselement vorzugsweise so konfiguriert ist, dass es mit einem ersten Querstangentyp montiert werden kann. Das Fahrzeug kann ein Kraftfahrzeug sein, z. B. ein PKW, Van, Wohnmobil, Wohnwagen oder LKW. Es ist auch möglich, dass der Radhalter z. B. über einen Lastenträger auf der Ladefläche eines Pickups befestigt werden kann. Das Fahrzeug kann auch ein Schiff oder eine andere Art von Fahrzeug sein. Die Querstange kann ein Teil eines Lastenträgers des Fahrzeugs sein. Der Querschnittstyp kann sich auf die Form eines Querschnitts der Querstange beziehen. Beispielsweise kann der erste Querschnittstyp der Querstange einen runden, z. B. flügelförmigen Querschnitt aufweisen, wobei der Querschnitt vorzugsweise senkrecht zur Längserstreckung der Querstange verläuft. Vorzugsweise erstreckt sich die Querstange in Links-Rechts-Richtung des Fahrzeugs, wenn sie in der vorgesehenen Weise daran befestigt ist. Ein Lastenträger ermöglicht den Transport von zusätzlichen Lasten, wie Sportgeräten, auf dem Dach und/oder an einer Heckklappe des Kraftfahrzeugs. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung kann auch das Befestigen einer Last am Fahrzeug ohne zusätzlichen Lastenträger ermöglichen. Beispielsweise kann die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung als Dachbox konfiguriert sein. In allen Konfigurationen ist die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung allerdings so konfiguriert, dass eine Last vorzugsweise an einem Fahrzeug befestigt werden kann.
  • Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst ferner einen Adapter. Das Lastverbindungselement ist vorzugsweise so konfiguriert, dass es über den Adapter an einen anderen, zweiten Querstangentyp montiert werden kann. Beispielsweise kann der zweite Querstangentyp eine rechteckige Querschnittsform, z. B. eine quadratische Form, und/oder eine Querschnittsform mit einer Vielzahl von Ecken aufweisen. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist für eine lösbare Befestigung des Adapters am Lastverbindungselement durch eine Gleitbewegung, vorzugsweise in Richtung einer Längserstreckung der Querstange, konfiguriert. Eine Gleitbewegung kann für den Benutzer sehr intuitiv sein. Insbesondere kann eine Gleitbewegung eine Führung zur Befestigung des Adapters bereitstellen. Beispielsweise kann der Adapter während der Gleitbewegung mit dem Lastverbindungselement und/oder der Querstange in Kontakt sein. Die Gleitbewegung in einer Richtung entlang einer Längserstreckung kann ferner die intuitive Verwendung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung verbessern. Insbesondere kann der Benutzer das Lastverbindungselement und/oder den Adapter entlang der Querstange zur Positionseinstellung verschieben.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung so konfiguriert, dass der Adapter durch die Gleitbewegung selbsttätig an dem Lastverbindungselement befestigt wird, vorzugsweise mit einer Schnappverbindung. Die Fixierung kann ein versehentliches Lösen des Adapters verhindern. Insbesondere kann die Fixierung den Adapter relativ zu dem Lastverbindungselement in seiner Position halten. Aufgrund der Selbsteinrastung kann der Adapter durch die Gleitbewegung mit dem Lastverbindungselement verbunden werden, ohne dass ein weiteres manuelles und/oder zusätzliches Einrasten der Fixierung erforderlich ist. Die Befestigung des Adapters erfolgt daher sicher und bequem. Eine Schnappverbindung kann ein auslenkbares Element, wie einen Ausleger, umfassen, das in einen entsprechenden Vorsprung, wie eine Kante, Stufe oder Hinterschneidung, formschlüssig eingreift, möglicherweise mit einem zusätzlichen Reibschluss. Die Schnappverbindung ist einfach zu konstruieren und kostengünstig in der Herstellung. Ferner sind die Benutzer üblicherweise mit der Verwendung von Schnappverbindungen vertraut, was die Verwendung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung erleichtert. Die Fixierung des Adapters am Lastverbindungselement kann auch den Vorteil bereitstellen, eine relative Bewegung zwischen dem Adapter und dem Lastverbindungselement zu verhindern, die insbesondere zu einem Ablösen führt, wenn die Position des Lastverbindungselements an der Querstange mit einem befestigten Adapter geändert wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst der Adapter und/oder das Lastverbindungselement mindestens ein Rastelement, das durch die Gleitbewegung gegen eine Vorspannkraft ausgelenkt wird. Beispielsweise kann das Rastelement als Ausleger mit einem Hakenende konfiguriert sein, das bei der Befestigung des Adapters ausgelenkt wird und in eine komplementäre Aussparung einhakt, sobald der Adapter seine befestigte Position erreicht hat. Die Vorspannkraft kann durch das Verriegelungselement selbst, z. B. durch dessen elastische Verformung, und/oder durch ein separates Vorspannmittel, z. B. eine Feder, erzeugt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ein Freigabeelement, das zum Lösen der Fixierung des Adapters und des Lastverbindungselements konfiguriert ist. Ein derartiges Freigabeelement ermöglicht ein einfaches Ausrasten des Adapters. Vorzugsweise ermöglicht das Freigabeelement ein Lösen des Adapters vom Lastverbindungselement auch dann, wenn er an der Querstange befestigt ist. Vorzugsweise ist das Freigabeelement als Taste am Adapter oder am Lastverbindungselement konfiguriert. In einer Ausführungsform ist das Freigabeelement so konfiguriert, dass es das Verriegelungselement gegen die Vorspannkraft aus dem Eingriff mit dem Adapter bewegt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung weist der Adapter eine Querschnittsform auf, die der Querschnittsform der Querstange entspricht. Insbesondere kann der Adapter so konfiguriert sein, dass er auf einen Teil des Außenumfangs der Querstange passt. Beispielsweise kann der Adapter einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, um zumindest teilweise eine rechteckige, z. B. quadratische, Querstange darin aufzunehmen. Beispielsweise kann der Querschnitt des Adapters senkrecht zu einer Längserstreckung verlaufen, die mit einer Längserstreckung der Querstange fluchtet, wenn diese daran befestigt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist eine Außenwand des Adapters mit einer Außenwand des Lastverbindungselements ausgerichtet, wenn der Adapter in seiner vorgesehenen Weise an dem Lastverbindungselement befestigt ist. Der Adapter und/oder das Lastverbindungselement kann einen Endanschlag und/oder eine Führungsschiene umfassen, die eine befestigte Position des Adapters, insbesondere mit den ausgerichteten Außenwänden, definiert. Die ausgerichteten Außenwände können dem Benutzer angeben, wann der Adapter korrekt an dem Lastverbindungselement befestigt ist, und somit die korrekte Montage des Adapters erleichtern. Insbesondere kann diese Position angeben, dass die Fixierung erfolgreich selbstständig eingerastet ist. Die Befestigungsposition mit ausgerichteten Außenwänden kann auch verhindern, dass der Benutzer den Adapter gewaltsam zu weit schiebt, was möglicherweise Teile der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung beschädigen würde. Dementsprechend können der Adapter und/oder das Lastverbindungselement weniger robust gegenüber äußeren Kräften ausgelegt sein, was möglicherweise Gewicht und Kosten spart. Ebenso kann die Befestigungsposition mit den ausgerichteten Außenwänden verhindern, dass der Benutzer den Adapter nicht weit genug schiebt, was auf andere Weise zu einem unerwünschten Lösen des Adapters bei Verwendung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung führen kann. Die Ausrichtung zweier Wände kann definiert werden als zwei benachbarte Kanten, die im Wesentlichen in derselben Ebene angeordnet sind. Die Ausrichtung zweier Wände kann auch so definiert sein, dass zwei Oberflächen der Wände ohne eine dazwischenliegende Stufe aufeinander ausgerichtet sind und/oder im Wesentlichen eine gemeinsame Ebene bilden. Zwischen den beiden Wänden kann ein Spalt vorhanden sein, obwohl sie sich in derselben Ebene befinden. Eine Außenwand kann eine Wand sein, die mindestens eine Außenoberfläche umfasst.
  • In einer anderen Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist eine Außenwand des Adapters mit einer Außenwand des Lastverbindungselements ausgerichtet, wenn sich der Adapter in einer Eingriffsposition mit dem Lastverbindungselement befindet. Die Eingriffsposition kann definiert sein als die Position vor der Gleitbewegung zur Befestigung des Adapters. Vorzugsweise ist der Adapter bereits in der Eingriffsposition mit dem Lastverbindungselement verbunden. Insbesondere kann der Adapter teilweise in einer Aussparung des Lastverbindungselements angeordnet sein und/oder in Kontakt mit und/oder benachbart zu einem Führungselement des Lastverbindungselements in der Eingriffsposition des Adapters angeordnet sein. Vorzugsweise kann der Adapter aus der Eingriffsposition in die befestigte Position nur durch eine translatorische Gleitbewegung in einer einzigen Richtung bewegt werden, insbesondere ohne dass eine Schwenkbewegung und/oder ein Ändern der Richtung erforderlich ist. Aufgrund der Ausrichtung der Außenwände in der Einrastposition ist es für den Benutzer einfach, den Adapter mit dem Lastverbindungselement zur Befestigung in Eingriff zu bringen. Vorzugsweise sind die in der Eingriffsposition ausgerichteten Wände den in der befestigten Position ausgerichteten Wänden gegenüberliegend.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst der Adapter und/oder das Lastverbindungselement mindestens ein Führungselement, insbesondere eine Führungsschiene, zum Führen der Gleitbewegung zwischen dem Adapter und dem Lastverbindungselement. Das Führungselement kann unerwünschte und/oder falsche Bewegungen zur Befestigung des Adapters verhindern. Eine Führungsschiene kann auch dazu dienen, den Adapter in der befestigten Position zu halten, beispielsweise aufgrund eines Hinterschnitts. Die Führungsschiene kann einstückig mit dem Adapter und/oder dem Lastverbindungselement ausgebildet sein, beispielsweise in einem Spritzgießverfahren.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst das Lastverbindungselement eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen des Lastverbindungselements an der Querstange in einer gewünschten Position. Beispielsweise kann das Lastverbindungselement mittels einer Schraube, einer Klammer und/oder eines Riemens an der Querstange befestigt werden. Durch die Befestigung des Lastverbindungselements an der Querstange in der gewünschten Position wird ferner eine relative Bewegung zwischen Lastverbindungselement und Querstange verhindert. Die Befestigung in der gewünschten Position kann auch als Fixierung bezeichnet werden. Vorzugsweise ist die Befestigungsvorrichtung so konfiguriert, dass der Adapter an der Querstange befestigt ist, wenn er an dem Lastverbindungselement angebracht ist. Mit einer derartigen Konstruktion kann der Adapter in seiner befestigten Position fixiert werden, ohne dass eine zusätzliche Befestigung, wie eine selbsteinrastende Schnappverbindung, erforderlich ist. Darüber hinaus muss der Benutzer keine zusätzliche Fixierung vornehmen, um den Adapter mit dem Lastverbindungselement zu verbinden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Befestigungsvorrichtung einen Riemen zum Umwickeln der Querstange und ein Spannelement zum Spannen des Riemens um die Querstange, um das Lastverbindungselement an der Querstange zu befestigen. Der Riemen kann ein flexibles Befestigungsmittel sein, das mit zahlreichen unterschiedlich geformten Querstangen kompatibel ist, sodass eine rechteckige und eine flügelförmige Querstange verwendet werden können. Das Spannen des Riemens zur Befestigung des Lastverbindungselements erfolgt intuitiv. Ferner ermöglicht das Festziehen eine Befestigung an Querstangen mit einer großen Bandbreite an Durchmessern. Der Riemen kann beispielsweise aus einem textilen und/oder plastischen Material gebildet sein, das optional eine Verstärkung wie einen Draht umfasst.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist der Riemen so konfiguriert, dass er den Adapter umwickelt, wenn er an dem Lastverbindungselement befestigt ist, insbesondere wenn die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an der Querstange angebracht ist. Der Riemen kann somit den Adapter gegen die Querstange und/oder den Adapter gegen das Lastverbindungselement spannen, insbesondere wenn die Querstange zwischen dem Adapter und dem Lastverbindungselement angeordnet ist. Vorzugsweise weist der Adapter eine Eingriffsöffnung auf, durch die der Riemen in die Querstange eingreifen kann, wenn er um den Adapter gewickelt wird. Dadurch kann der Riemen zusätzliche Fixierungskräfte zur Befestigung an der Querstange erzeugen. Die Eingriffsöffnung kann es dem Riemen auch ermöglichen, mit dem Adapter an einer Seitenwand in einer Gleitrichtung in Eingriff zu kommen, insbesondere in einer Ablöserichtung des Adapters vom Lastverbindungselement, wodurch ein Ablösen des Adapters durch die Gleitbewegung verhindert wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst das Lastverbindungselement einen Lastverbindungsabschnitt, der ein an die Kontur der Querstange angepasstes Profil zur zuverlässigen Befestigung aufweist. Insbesondere kann das Profil des Querstangen-Eingriffsabschnitts so konfiguriert sein, dass eine Drehung des Lastverbindungselements um die Längsachse der Querstange verhindert wird. Vorzugsweise ist das Profil an die flügelförmige Kontur einer Querstange angepasst. Vorzugsweise weist das Lastverbindungselement einen Lastverbindungsabschnitt gegenüber dem Querstangen-Eingriffsabschnitt auf. Der Lastverbindungsabschnitt kann zur Befestigung eines Lastverbindungselements, wie eines Radhalteelements des Radhalters gemäß dem ersten Gesichtspunkt, konfiguriert sein. Gemäß dem ersten Gesichtspunkt kann der Lastverbindungsabschnitt als Teil der Andockvorrichtung des Radhalters konfiguriert sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Lastverbindungsabschnitt auch so konfiguriert sein, dass er eine Last, wie ein Rad, direkt hält.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist das Führungselement in den Querstangen-Eingriffsabschnitt des Lastverbindungselements integriert, sodass es nicht über den Querstangen-Eingriffsabschnitt hinausragt. Eine derartige Konstruktion kann eine Beschädigung des Führungselements bei der Befestigung des Lastverbindungselements an der Querstange verhindern, insbesondere wenn kein Adapter befestigt ist. Ferner behindert das Führungselement bei einer derartigen Konstruktion nicht die Befestigung des Lastverbindungselements. Vorzugsweise ist das Führungselement in dem Querstangen-Eingriffsabschnitt angeordnet und/oder von einer Oberfläche des Querstangen-Eingriffsabschnitts abgespart und/oder liegt nicht an der Querstange an, wenn das Lastverbindungselement in der vorgesehenen Weise daran befestigt ist. Eine Eingriffsfläche des Querstangen-Eingriffsabschnitts kann eine Oberfläche sein, die zumindest teilweise mit der Querstange in Kontakt ist, wenn das Lastverbindungselement in seiner vorgesehenen Weise daran befestigt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung als Radhalter, vorzugsweise als Fahrrad-Vorderradhalter, konfiguriert, der ein Radhalteelement umfasst. Der Radhalter umfasst ferner eine Andockvorrichtung, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungselement konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads an dem Radhalteelement an einer vom Lastverbindungselement entfernten Stelle zu ermöglichen. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung kann gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung als Radhalter konfiguriert sein. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen des Radhalters gemäß dem ersten Gesichtspunkt stellen somit auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ein Schließsystem für eine Diebstahlsicherungsfunktion, das zwischen einem verriegelten Zustand, in dem die Last mit dem Lastverbindungselement verriegelt ist und das Lastverbindungselement mit dem Lastenträger verriegelt ist, und einem entriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung einstellbar ist. Die Gleitbewegung ist intuitiv und führt zu einer kompakten Lastenträgerbefestigungsvorrichtung mit einem robusten Schließsystem. Insbesondere ist ein Schließsystem mit gleitender Bewegung im Vergleich zu einem Schließsystem mit Hebelwirkung sehr schwer aufzubrechen, beispielsweise mit einem Brecheisen. Vorzugsweise ist die Gleitbewegung eine translatorische und/oder rotatorische Gleitbewegung. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung kann als Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt der Erfindung konfiguriert sein. Nachstehend werden weitere Einzelheiten, Vorteile und Ausführungsformen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt beschrieben. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt stellen somit auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Es ist ferner ein Verfahren zum Befestigen einer Lastenträgerbefestigungsvorrichtung, vorzugsweise gemäß dem zweiten Gesichtspunkt, an einer Querstange eines Lastenträgers eines Fahrzeugs offenbart. Das Verfahren kann den Schritt des Anordnens eines Adapters der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an der Querstange, vorzugsweise an einer Unterseite der Querstange, umfassen. Die Ober- und Unterseite der Querstange können durch eine vertikale Richtung definiert sein, wenn die Querstange in der vorgesehenen Weise an einem Fahrzeug angebracht ist. Die Unterseite der Querstange kann einer Außenseite des Fahrzeugs, z. B. einem Dach des Fahrzeugs, zugewandt sein, wenn der Lastenträger in der vorgesehenen Weise am Fahrzeug angebracht ist. Das Verfahren kann ferner den Schritt umfassen, ein Lastverbindungselement an der Querstange anzuordnen, vorzugsweise an einer Oberseite der Querstange. Entweder der Adapter oder das Lastverbindungselement kann zuerst an der Querstange angeordnet werden. Das Verfahren kann ferner den Schritt umfassen, den Adapter und das Lastverbindungselement relativ zueinander zu verschieben, vorzugsweise entlang der Längsrichtung der Querstange, um das Lastverbindungselement über den Adapter an der Querstange zu befestigen und/oder den Adapter an dem Lastverbindungselement zu befestigen. Anschließend kann die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung mit einer Befestigungsvorrichtung befestigt werden, insbesondere indem ein freies Ende eines Riemens, der mit seinem anderen Ende befestigt ist, vorzugsweise dauerhaft, mit dem Lastverbindungselement verbunden wird. Zur Befestigung kann der Riemen gespannt werden, insbesondere durch Verkürzen einer effektiven Länge des Riemens zwischen den Abschnitten, die am Lastverbindungselement enden. Vorzugsweise greift der Riemen sowohl in den Adapter als auch in die Querstange ein.
  • Ein dritter Gesichtspunkt bezieht sich auf eine Lastenträgerbefestigungsvorrichtung, die eine Diebstahlsicherungsfunktion aufweist. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt kann als Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem ersten und/oder zweiten Gesichtspunkt konfiguriert sein. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt ist zur lösbaren Befestigung an einem Lastenträger eines Fahrzeugs und zur lösbaren Befestigung einer Last konfiguriert. Das Fahrzeug kann ein Kraftfahrzeug sein, z. B. ein PKW, Van, Wohnmobil, Wohnwagen oder LKW. Es ist auch möglich, dass der Radhalter z. B. über einen Lastenträger auf der Ladefläche eines Pickups befestigt werden kann. Das Fahrzeug kann auch ein Schiff oder eine andere Art von Fahrzeug sein. Ein Lastenträger ermöglicht den Transport von zusätzlichen Lasten, wie Sportgeräten, auf dem Dach und/oder an einer Heckklappe des Kraftfahrzeugs. Der Lastenträger kann eine Querstange umfassen. Vorzugsweise erstreckt sich die Querstange in Links-Rechts-Richtung des Fahrzeugs, wenn sie in der vorgesehenen Weise daran befestigt ist.
  • Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt umfasst ein Schließsystem, das zwischen einem verriegelten Zustand, in dem die Last mit der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung verriegelt ist und die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung mit dem Lastenträger verriegelt ist, und einem durch eine Gleitbewegung entriegelten Zustand verstellbar ist. Die Gleitbewegung ist intuitiv und führt zu einer kompakten Lastenträgerbefestigungsvorrichtung mit einem robusten Schließsystem. Insbesondere ist ein Schließsystem mit gleitender Bewegung im Vergleich zu einem Schließsystem mit Hebelwirkung sehr schwer aufzubrechen, beispielsweise mit einem Brecheisen. Vorzugsweise ist die Gleitbewegung eine translatorische und/oder rotatorische Gleitbewegung. Eine translatorische Bewegung kann eine lineare Bewegung entlang eines bestimmten Pfads sein, vorzugsweise eines geraden Pfads. Während einer translatorischen Bewegung folgen vorzugsweise alle Punkte des bewegten Objekts demselben Pfad, z. B. werden sie um denselben Abstand in dieselbe Richtung bewegt. Eine Drehbewegung kann ein Schwenken des bewegten Objekts um eine Schwenkachse einschließen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst das Schließsystem ein Türelement. Das Türelement kann das Element sein, das in der Gleitbewegung bewegt wird, um den Zustand des Schließsystems einzustellen. Vorzugsweise umfasst das Türelement eine Aussparung für den Eingriff eines Verriegelungselements zur Befestigung der Last an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung. Das Verriegelungselement kann ein Element sein, das den Diebstahl der Last im verriegelten Zustand des Schließsystems verhindert, wie ein Draht, der durch ein Fahrradrad gezogen wird. Im entriegelten Zustand kann das Verriegelungselement vom Türelement gelöst werden, sodass die Last von der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gelöst und/oder abgenommen werden kann. Durch eine Gleitbewegung des Türelements kann das Schließsystem zwischen dem entriegelten Zustand, in dem das Verriegelungselement aus der Aussparung des Türelements entfernt werden kann, und dem verriegelten Zustand, in dem das Verriegelungselement in der Aussparung des Türelements verriegelt ist, verstellt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ein Führungselement, vorzugsweise eine Führungsschiene, zum Führen der Gleitbewegung des Türelements. Die Führung der Gleitbewegung kann die Einstellung des Zustands des Schließsystems erleichtern und/oder das Schließsystem gegen Manipulation sichern. Vorzugsweise führt das Führungselement die Gleitbewegung der Tür in einer Richtung, die im Wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung des Lastenträgers, wie einer Längserstreckung einer Querstange, verläuft, wenn die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an dem Lastenträger, insbesondere einer Querstange des Lastenträgers, in der vorgesehenen Weise befestigt ist. Diese Richtung ist für den Benutzer intuitiv und erleichtert das Handhaben des Schließsystems. Ferner erstreckt sich in der Regel eine Lastenträgerbefestigungsvorrichtung weiter in Längsrichtung der Querstange als senkrecht dazu und bietet somit mehr Einbauraum für ein Schließsystem mit einer Gleitbewegung zur Einstellung des Verriegelungszustands.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist das Türelement in die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung integriert. Die Integration erschwert ferner die Verriegelung gegen Manipulation. Vorzugsweise ist das Türelement als integriertes Eckteil der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung konfiguriert. Im verriegelten Zustand ist das Türelement vorzugsweise bündig mit den angrenzenden Oberflächen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung. Auf diese Weise wird es einem Dieb erschwert, das Türelement aus seiner verriegelten Position zu bewegen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung weist das Verriegelungselement ein erstes Ende, das dauerhaft an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung befestigt ist, und ein zweites Ende, das in Eingriff mit der Aussparung des Türelements bringbar ist, auf. Eine derartige Konstruktion ermöglicht das einfache Verriegeln von Lasten unterschiedlicher Form und/oder Größe an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung. Ferner ist das dauerhaft befestigte Ende des Verriegelungselements schwer zu manipulieren. Das zweite Ende kann mit einer formschlüssigen Kupplung an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung befestigt werden. Ein Formschluss stellt ein sicheres und einfaches Einrasten bereit. Vorzugsweise ist das zweite Ende als aufgeweitete Grundfläche ausgebildet. Die aufgeweitete Grundfläche kann beispielsweise durch ein Metallteil bereitgestellt werden, das an einem Draht angebracht ist. In der letztgenannten Ausführungsform ist ein Schließsystem mit einer einfachen, aber zuverlässigen Verriegelungskonfiguration bereitgestellt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist das Verriegelungselement ein flexibles Element. Das flexible Element erleichtert das Verriegeln von Lasten unterschiedlicher Form und Größe. Vorzugsweise ist das flexible Element ein Draht. Ein Draht ist kostengünstig und sehr widerstandsfähig gegen Auseinanderdrücken. Das flexible Element kann zum Anbinden der Last an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung konfiguriert sein. Das Verriegelungselement ist vorzugsweise so konfiguriert, dass es sich zwischen den Speichen eines Fahrradrads erstreckt, um das Fahrradrad an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung zu befestigen. Der Draht kann aus Stahl, einer anderen Metallart oder einem anderen Material bestehen.
  • Vorzugsweise kann zumindest ein Teil des Drahtelements in einem Innenraum der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung verstaut werden. Beispielsweise kann das Drahtelement mit einem Federelement in Richtung seiner gelagerten Position vorgespannt werden. Vorzugsweise ist in der gespeicherten Position nur die aufgeweitete Grundfläche von der Außenseite der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung zugänglich, insbesondere um das Drahtelement aus der Lagerung herauszuziehen. Der Innenraum zur Lagerung kann in einem Lasthalteelement und/oder einem Lastverbindungselement bereitgestellt werden, die über eine Andockvorrichtung lösbar miteinander verbunden werden können. Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung eine Lagerungsvorrichtung für das Verriegelungselement, vorzugsweise zur Lagerung des Verriegelungselements in einer spiralförmigen Form, wobei die Lagerungsvorrichtung vorzugsweise in die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung integriert ist. Die Lagerungsvorrichtung kann den Innenraum und/oder das Federelement umfassen. Durch die Lagerung des Verriegelungselements kann eine Beschädigung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung und/oder des Kraftfahrzeugs verhindert werden, wenn sich die Verriegelung in ihrem entriegelten Zustand befindet oder auf andere Weise nicht verwendet wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ein Befestigungselement zur Befestigung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an dem Lastenträger. Die Befestigungsvorrichtung ermöglicht es, die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung sicher an der Querstange zu befestigen. Ferner kann das Befestigungselement durch das Schließsystem verriegelt werden, um somit ein Lösen und damit ein unbefugtes Abnehmen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung vom Lastenträger zur Entwendung der Last und/oder der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung zu verhindern.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst die Befestigungsvorrichtung einen Riemen zum Umwickeln der Querstange und ein Spannelement zum Spannen des Riemens um die Querstange, um die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an der Querstange zu befestigen. Der Riemen kann ein flexibles Befestigungsmittel sein, das mit zahlreichen unterschiedlich geformten Querstangen kompatibel ist, wie einem rechteckigen und einem flügelförmigen Kreuz. Das Befestigungselement kann nicht nur verhindern, dass sich die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung von der Querstange löst, sondern es kann auch die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an der Querstange fixieren. Das Spannelement kann so konfiguriert sein, dass es die effektive Länge des Riemens verkürzt, z. B. den Abstand zwischen zwei Abschnitten des Riemens, die an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung enden. Beispielsweise kann die Spannvorrichtung bewirken, dass ein Ende des Riemens in einen Zugang zum Inneren der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung verschoben wird. Das Spannen des Riemens zur Befestigung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung erfolgt intuitiv. Ferner ermöglicht das Festziehen eine Befestigung an Querstangen mit einer großen Bandbreite an Durchmessern. Der Riemen kann beispielsweise aus einem textilen und/oder plastischen Material gebildet sein, das optional eine Verstärkung wie einen Draht umfasst.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung blockiert das Schließsystem, vorzugsweise das Türelement, die Bewegung des Spannelements im verriegelten Zustand. Das Blockieren der Bewegung im verriegelten Zustand kann verhindern, dass die Befestigungsvorrichtung gelöst und/oder entriegelt wird, wodurch die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung am Lastenträger verriegelt wird. Wenn das Türelement die Bewegung des Spannelements blockiert, sind möglicherweise keine zusätzlichen Verriegelungselemente zur Befestigung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung am Lastenträger erforderlich. Ferner wird durch das Verriegeln entweder der Last an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung oder der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an dem Lastenträger auch die jeweils andere verriegelt. Dadurch wird verhindert, dass der Benutzer vergisst, eine der Verriegelungen zu verriegeln, da immer beide Verriegelungen gleichzeitig betätigt werden. Das Türelement umfasst vorzugsweise einen Blockiervorsprung, der im verriegelten Zustand mit dem Spannelement in Eingriff kommt und dessen Bewegung blockiert. Ein Blockiervorsprung ist ein einfaches Mittel, um die Bewegung des Spannelements zu blockieren. Das Blockieren der Bewegung des Spannelements im verriegelten Zustand kann so verstanden werden, dass die Bewegung des Befestigungselements derart einschränkend ist, dass keine nennenswerte Verstellung der Befestigungsvorrichtung, die ein Lösen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung vom Lastenträger ermöglichen würde, möglich ist. Allerdings kann trotz des blockierten Spannelements eine leichte, aber funktionell unbedeutende Bewegung möglich sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst das Schließsystem einen Schließzylinder und einen Schlüssel zum Verriegeln des Türelements zur Befestigung an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung im verriegelten Zustand. Insbesondere kann der Schließzylinder so konfiguriert sein, dass er die Bewegung des Türelements aus seiner verriegelten Position in eine entriegelte Position verhindert. Die verriegelte Position des Türelements kann dem verriegelten Zustand des Schließsystems entsprechen, seine entriegelte Position dem entriegelten Zustand des Schließsystems. Der Schließzylinder stellt ein Schließsystem bereit, das einfach und robust konfiguriert ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung als Radhalter, vorzugsweise als Fahrrad-Vorderradhalter, konfiguriert. Insbesondere kann die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem ersten Gesichtspunkt der Erfindung als Radhalter konfiguriert sein. Der Radhalter kann ein Lastverbindungselement, das lösbar an einem Lastenträger angebracht werden kann, und ein Radhalteelement umfassen, wobei der Radhalter eine Andockvorrichtung umfasst, die für die lösbare Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungselement konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads an dem Radhalteelement an einer von dem Lastverbindungselement entfernten Stelle zu ermöglichen. Das Schließsystem ist vorzugsweise so konfiguriert, dass es das Rad mit dem Lastverbindungselement und/oder dem Radhalteelement verriegelt. Das Schließsystem ist vorzugsweise so konfiguriert, dass es das Lastverbindungselement und/oder das Radhalteelement mit dem Lastenträger, insbesondere der Querstange des Lastenträgers, verriegelt. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen des Radhalters gemäß dem ersten Gesichtspunkt stellen auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem dritten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung so konfiguriert, dass sie lösbar an einer ersten Querstange, die vorzugsweise eine Flügelform aufweist, befestigt werden kann. Des Weiteren kann die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung einen Adapter umfassen und so konfiguriert sein, dass sie über den Adapter an einer Querstange mit einem anderen, vorzugsweise einer Querstange mit rechteckigem Querschnitt montiert werden kann. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist vorzugsweise für eine lösbare Befestigung am Adapter durch eine Gleitbewegung konfiguriert, vorzugsweise in einer Richtung entlang einer Längserstreckung der Querstange. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung umfasst vorzugsweise ein Lastverbindungselement, das so konfiguriert ist, dass es an einer Querstange mit einem ersten Querschnittstyp angebracht werden kann. Die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung ist vorzugsweise zur Befestigung des Adapters am Lastverbindungselement mit der Gleitbewegung konfiguriert. Die Gleitbewegung des Adapters relativ zum Lastverbindungselement zu dessen Befestigung erfolgt vorzugsweise parallel zu der Gleitbewegung zur Verstellung des Schließsystems. Dies kann ferner die Bedienung der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung für den Benutzer erleichtern. In einer Ausführungsform kann das Schließsystem so konfiguriert sein, dass es den Adapter an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung verriegelt, insbesondere mit der gleichen Gleitbewegung, optional mit dem gleichen Gleitelement, wie zum Verriegeln anderer Elemente und/oder der Last. Beispielsweise kann der Adapter während der Gleitbewegung mit dem Lastverbindungselement und/oder der Querstange in Kontakt sein. Die beschriebenen Ausführungsformen und zweckmäßigen Entwicklungen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung gemäß dem zweiten Gesichtspunkt stellen auch Ausführungsformen und zweckmäßige Entwicklungen des Radhalters gemäß dem dritten Gesichtspunkt dar und umgekehrt.
  • Es ist ferner ein Verfahren zum Verriegeln einer Last an einer
  • Lastenträgerbefestigungsvorrichtung, vorzugsweise gemäß dem dritten Gesichtspunkt, und zum Verriegeln der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung an einem Lastenträger. Das Verfahren kann den Schritt des Überführens eines Türelements eines Schließsystems der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung in einen entriegelten Zustand umfassen. Der entriegelte Zustand kann einer entriegelten Position des Türelements relativ zu anderen Teilen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung entsprechen. Das Verfahren kann ferner den Schritt des Eingreifens eines Verriegelungselements zum Fixieren der Last an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung mit dem Türelement umfassen. Beispielsweise kann das Verriegelungselement durch eine Öffnung in der Last, wie zwischen zwei angrenzenden Speichen eines Fahrradrades, geführt werden. Das Verfahren kann ferner den Schritt des Überführens des Türelements aus dem entriegelten in den verriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung umfassen, wodurch die Last an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung und die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung am Lastenträger verriegelt wird.
  • Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Betrachtung der vorstehenden Angaben sowie aus der folgenden ausführlichen Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen. Die vorliegende Erfindung ist veranschaulichend und nicht einschränkend in den Figuren der beigefügten Zeichnungen dargestellt.
  • Figurenliste
    • 1 zeigt einen Radhalter für ein Fahrzeug gemäß einer ersten Ausführungsform, umfassend ein Radhalteelement in einer aufrechten Position mit einem befestigten Rad und einem Lastverbindungsabschnitt, der an einer Querstange eines Lastenträgers befestigt ist, in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 2 zeigt den Radhalter von 1 mit dem Radhalteelement in einer im Wesentlichen horizontalen Position in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 3 zeigt das Radhalteelement des Radhalters von 1, das von dem Lastverbindungsabschnitt mit einem befestigten Rad gelöst ist, in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 4 zeigt das Radhalteelement von 3 gelöst von dem Rad in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 5 zeigt das Radhalteelement von 4 in einer schematischen Frontalansicht.
    • 6 zeigt das Radhalteelement von 4 in einer ersten schematischen Seitenansicht.
    • 7 zeigt das Radhalteelement von 4 in einer zweiten schematischen Seitenansicht, die der ersten schematischen Seitenansicht gegenüberliegt.
    • 8 zeigt den Lastverbindungsabschnitt des Radhalters von 1, der von der Querstange gelöst ist, mit einem Befestigungselement, das ein loses Ende aufweist, und mit einem Schließsystem in einem entriegelten Zustand in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 9 zeigt den Lastverbindungsabschnitt von 8 mit dem losen Ende des Riemens, das nun am Lastverbindungsabschnitt eingehakt ist, in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 10 zeigt den Lastverbindungsabschnitt von 9 in einer weiteren schematischen perspektivischen Ansicht.
    • 11 zeigt den Lastverbindungsabschnitt von 8 ohne den Befestigungsriemen in einer schematischen Ansicht von unten.
    • 12 zeigt den Lastverbindungsabschnitt von 8 in einer schematischen Seitenansicht im Querschnitt.
    • 13 zeigt den Lastverbindungsabschnitt von 8 in einer schematischen Frontalansicht im Querschnitt.
    • Die 14 bis 16 veranschaulichen den Lastverbindungsabschnitt von 8, der über einen Adapter mit einer Querstange eines anderen Querschnittstyps befestigt werden kann, in schematischen perspektivischen Ansichten.
    • 17 zeigt den Adapter, der an dem Lastverbindungsabschnitt der 14 bis 16 befestigt ist, in einer schematischen Frontalansicht.
    • 18 und 19 veranschaulichen die Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungsabschnitt in schematischen perspektivischen Ansichten.
    • 20 zeigt den Radhalter von 1 in einer schematischen Seitenansicht im Querschnitt.
    • 21 zeigt einen Teil des Radhalters von 20 in einer schematischen Seitenansicht im Querschnitt.
    • 22 zeigt einen Teil des Radhalters von 2 in einer schematischen Seitenansicht im Querschnitt.
    • Die 23 und 24 veranschaulichen in schematischen perspektivischen Ansichten Einzelheiten einer Andockvorrichtung, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements an dem Lastverbindungsabschnitt konfiguriert ist.
    • 25 zeigt den Lastverbindungsabschnitt des Radhalters von 1 ohne ein Türelement eines Schließsystems des Radhalters.
    • Die 26 und 27 zeigen das Türelement des Schließsystems in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten.
    • 28 veranschaulicht das Schließsystem in seinem entriegelten Zustand in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • Die 29 und 30 veranschaulichen das Schließsystem in seinem verriegelten Zustand in schematischen perspektivischen Ansichten.
    • 31 veranschaulicht das Innere des Schließsystems in einer schematischen perspektivischen Ansicht.
    • Die 32 und 33 zeigen einen Radhalter für ein Fahrzeug gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt einen Radhalter 1 für ein Fahrzeug, z. B. ein Auto. Der Radhalter 1 stellt eine Lastenträgerbefestigungsvorrichtung dar. Der Radhalter 1 umfasst einen Lastverbindungsabschnitt 2, der in der vorliegenden Ausführungsform als Lastverbindungselement 2 konfiguriert ist und lösbar an einer Querstange eines Lastenträgers 4 anbringbar ist. In 1 ist das Lastverbindungselement 2 an der Querstange 4 in seiner vorgesehenen Einbaulage befestigt. Die Querstange kann sich beispielsweise in Links-Rechts-Richtung des Fahrzeugdachs erstrecken, wenn sie in der vorgesehenen Weise daran angebracht ist. Der Radhalter 1 umfasst ferner ein Radhalteelement 3, an dem ein Fahrradrad 5 zum Transport durch das Fahrzeug lösbar befestigt werden kann.
  • 1 zeigt das Radhalteelement 3 in einer ersten aufrechten Position, die eine erste vorbestimmte Befestigungsposition darstellt. In dieser ersten vorbestimmten Befestigungsposition kann das Fahrradrad 5 an dem Radhalteelement 3 befestigt werden. Das Radhalteelement 3 ist um etwa 15° gegenüber der Senkrechten nach hinten angewinkelt, um den Luftwiderstand zu reduzieren und den Widerstand gegen Gegenwind zu erhöhen. 2 zeigt das Radhalteelement 3 in einer zweiten, vorbestimmten Befestigungsposition, in der das Radhalteelement 3 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist. In dieser zweiten Position erstreckt sich das Radhalteelement 3 im Wesentlichen parallel zu einer Außenseite des Fahrzeugs, z. B. einem Fahrzeugdach, und reduziert dadurch ferner den Luftwiderstand und die Gesamthöhe. Die Befestigung des Fahrradrads 5 an dem Radhalteelement 3 ist in dieser zweiten vorbestimmten Position nicht vorgesehen.
  • Der Radhalter 1 umfasst eine Andockvorrichtung 100, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements 3 an dem Lastverbindungsabschnitt 2 konfiguriert ist. Die Andockvorrichtung 100 wird durch das Radhalteelement 3 und den Lastverbindungsabschnitt 2 gebildet, wie im Folgenden noch ausführlicher beschrieben wird. 3 zeigt das Radhalteelement 3, das vom Lastverbindungsabschnitt 2 gelöst ist. Aufgrund der Ablösung kann das Fahrradrad 5 an dem Radhalteelement 3 an einer vom Lastverbindungsabschnitt 2 entfernten Stelle befestigt werden. Zusätzlich kann die Ausrichtung des Radhalteelements 3 auch unabhängig von den Ausrichtungen des Lastverbindungsabschnitts 2 und des Lastenträgers 4 sein, wenn das Fahrradrad 5 am Radhalteelement 3 befestigt wird. Wie in den 3 und 4 zu sehen ist, kann das Radhalteelement 3 während der Befestigung des Fahrradrads 5 z. B. kopfüber angeordnet sein, was die Befestigung ferner vereinfacht.
  • 4 veranschaulicht die Befestigung des Fahrradrads 5 an dem Radhalteelement 3. Wie aus den 5 bis 7 ersichtlich, umfasst das Radhalteelement 3 im Wesentlichen ein U-förmiges Element 6 mit zwei Schenkeln 8, 9 und einem Boden 12. Die Unterseite 12 kann ein spritzgegossenes Kunststoffteil sein, was es ermöglicht, den Boden 12 kostengünstig mit einer komplexeren Geometrie bereitzustellen. Die länglichen Elemente, welche die Schenkel 8, 9 bilden, sind vorzugsweise aus Metall hergestellt und weisen Schlitze 10, 11 auf, die sich in den Schenkeln 8, 9 zu deren distalen Enden hin erstrecken. Um das Fahrradrad 5 am Radhalteelement 3 zu befestigen, wird eine Achse 7 des Rads 5 in die Schlitze 10 und 11 eines jeden Schenkels 8, 9 des U-förmigen Elements 6 geschoben. Das Fahrradrad 5 mit der in den Schlitzen 10, 11 gleitenden Achse 7 wird nach unten bewegt, bis ein Außenumfang des Rads 5 eine dem Rad zugewandte Oberfläche 13 des Bodens 12 des U-förmigen Elements 6 kontaktiert. Die Oberfläche 13 kann eine mittlere Vertiefung aufweisen, um das Fahrradrad 5 besser aufnehmen zu können und eine gewisse Seitenstabilität des Rads bereitzustellen, während es an dem Radhalteelement 3 befestigt ist. Die Achse 7 wird dann in dieser Position festgezogen, wobei der Kontakt zwischen dem Rad 5 und der Oberfläche 13 des Bodens 12 eine Drehung des Rads verhindern kann.
  • Die 8 bis 10 veranschaulichen ausführlich den Lastverbindungsabschnitt 2. Der Lastverbindungsabschnitt 2 umfasst zwei vorstehende Seitenwände 21, 22, wobei jede Seitenwand 21, 22 mit einer Aussparung 23, 24 versehen ist. Zur Befestigung des Radhalteelements 3 am Lastverbindungsabschnitt 2 ist ein an der Unterseite 12 des Radhalteelements 3 angeordneter Klemmbolzen 15 des Radhalteelements 3 mit seinen jeweiligen Enden in den Lageraussparungen 23, 24 des Lastverbindungsabschnitts 2 angeordnet, wie in den 23 und 24 ausführlicher zu sehen ist. An einem Ende ist der Klemmbolzen 15 mit einem Betätigungselement 16, z. B. in Form eines Drehknopfes, bereitgestellt. Am anderen Ende ist der Klemmbolzen 15 mit einer aufgeweiteten Grundfläche 17 versehen, die ein Herausrutschen des Bolzens 15 aus der Stütze in der Lageraussparung 23 verhindert. Der Klemmbolzen 15, das Betätigungselement 16, die aufgeweitete Grundfläche 17 und die Wände 21, 22 mit den Lageraussparungen 23, 24 bilden zusammen eine Fixierungsvorrichtung, die zum Fixieren des Radhalteelements 3 an dem Lastverbindungsabschnitt 2 konfiguriert ist. Wie aus den 23 und 24 hervorgeht, werden zur Fixierung die Seitenwände 21, 22 durch den Klemmbolzen 15 mit seinem Betätigungselement 16 und seiner aufgeweiteten Grundfläche 17 nach innen gedrückt, um mit den Außenwänden der Schenkel 8, 9 des U-förmigen Teils 6 in Eingriff zu kommen, wodurch ein Reibschluss zwischen dem Radhalteelement 3 und dem Lastverbindungsabschnitt 2 bewirkt wird.
  • An seiner dem Fahrradrad 5 abgewandten Stirnseite ist die Unterseite 12 des Radhalteelements 3 mit zwei Führungsvorsprüngen 14 und 14.1 bereitgestellt, wie sie z. B. in den 5 bis 7 veranschaulicht sind. Der Lastverbindungsabschnitt 2 ist mit komplementären muldenförmigen Aussparungen 40, 41 versehen, die jeweils angrenzend an und innerhalb der Seitenwände 21, 22 bereitgestellt sind, wie z. B. in den 8 bis 10 gezeigt. Bei der Befestigung des Radhalteelements 3 am Lastverbindungsabschnitt 2 gleiten die Vorsprünge 14, 14.1 in die Aussparungen 40, 41. Dies ist in den 18 und 19 ausführlich veranschaulicht. Durch den paarweisen Eingriff dieser komplementären Steckelemente 14, 14.1 und Aufnahmeelemente 40, 41 wird verhindert, dass das Radhalteelement 3 in eine Links-Rechts-Richtung kippt und sich relativ zum Lastverbindungsabschnitt 2 um eine vertikale Achse dreht. Des Weiteren greifen, wie in den 20 und 21 zu sehen ist, die Vorder- und die Rückseite der Vorsprünge 14, 14.1 in die nach vorne bzw. nach hinten gerichteten Seitenwände 60, 61 der Aussparungen 40, 41 ein. Der Kontakt mit den Seitenwänden 60, 61 verhindert ein Kippen des Radhalteelements 3 nach vorne und hinten, insbesondere in Richtung der zweiten vorbestimmten, im Wesentlichen horizontalen Position. Dadurch können die Seitenwände 60, 61 als Endanschlag fungieren. Des Weiteren ist die Andockvorrichtung 100 so konfiguriert, dass sie das Radhalteelement 3 gegen die Schwerkraft in seiner ersten vorbestimmten Position halten kann, wenn das Rad 5 am Radhalteelement 3 befestigt ist, die Fixierungsvorrichtung jedoch nicht eingerastet ist bzw. betätigt wird. Dieser Zustand stellt einen Haltezustand der Andockvorrichtung 100 dar. Die Aussparungen 40, 41 und die Gesamtstruktur des Radhalters 1 verhindern auch eine Befestigung des Radhalteelements 3 am Lastverbindungsabschnitt 2 in einer Position zwischen der ersten vorbestimmten, aufrechten Position und der zweiten vorbestimmten, horizontalen Position. Ferner kann das Radhalteelement 3 nur dann zwischen seinen Positionen angepasst werden, wenn es zuvor von dem Lastverbindungsabschnitt 2 gelöst wurde.
  • 22 veranschaulicht den Radhalter 1 mit dem Radhalteelement 3 in der zweiten vorbestimmten, im Wesentlichen horizontalen Position. In dieser zweiten Position wird das Radhalteelement 3 nur durch den Klemmbolzen 15, der in die Lageraussparungen 23, 24 der Seitenwände 21, 22 eingreift, und einen Vorsprung 62 an der Oberseite des Lastverbindungsabschnitts 2 positioniert ist, gehalten. Insbesondere greift der Vorsprung 62 in dieser zweiten vorbestimmten Position in eine flache Seite jedes Schenkels 8, 9 des Radhalteelements 3 ein. Wie in 22 zu sehen ist, sind die Vorsprünge 14, 14.1 in der zweiten Position nicht in den Aussparungen 40, 41 angeordnet. In einer alternativen Ausführungsform kann das Radhalteelement 3 jedoch mit einem weiteren Satz von Vorsprüngen versehen sein, die in den Aussparungen 40, 41 in dieser zweiten vorbestimmten Position angeordnet werden können, sodass das Radhalteelement 3 ohne Eingriff des Klemmbolzens 15 in Position gehalten werden kann.
  • 8 zeigt den Lastverbindungsabschnitt 2, der an einer Querstange mit flügelförmigem Querschnittsprofil angeordnet, aber nicht daran befestigt ist. Der Lastverbindungsabschnitt 2 umfasst einen Riemen 27 mit einem T-förmigen distalen Ende 28, der um die Querstange 4 gewickelt werden kann. Das proximale Ende des Riemens 27 ist dauerhaft an einem ersten Ende des Lastverbindungsabschnitts 2 angebracht. Des Weiteren umfasst der Lastverbindungsabschnitt 2 eine komplementäre Aussparung 26 in dem oberen Wandabschnitt 25 des Lastverbindungsabschnitts 2, wobei die Aussparung 26 an einem zweiten Ende des Lastverbindungsabschnitts 2 gegenüber dem ersten Ende bereitgestellt ist. 9 veranschaulicht das distale Ende 28 des Riemens 27, das in der komplementären Aussparung 26 aufgenommen ist. Obwohl nicht veranschaulicht, kann der Riemen 27, wenn er um die Querstange gewickelt ist, wie in den 9 und 10 gezeigt, zum Befestigen des Lastverbindungsabschnitts 2 an der Querstange 4 festgezogen werden. Zu diesem Zweck umfasst die Befestigungsvorrichtung mit dem Riemen 27 ein Betätigungselement 35, das mit einer Schraube 33 verbunden ist. Die Schraube 33 greift in einen Spannabschnitt 32 mit komplementären Gewinden 34 ein, um ein Ende des Riemens 27 über den Spannabschnitt 32 in einen Innenraum 36 des Lastverbindungsabschnitts 2 zu ziehen, wie aus den 12 und 13 ersichtlich ist. Insbesondere wird der Riemen 27 über eine Umlenkrolle 31 geführt, die mit dem Spannabschnitt 32 verbunden werden soll. Durch Drehen der Schraube 33 über das Betätigungselement 35 wird der Spannabschnitt 32 relativ zu der Schraube 33 bewegt, wodurch der Riemen 27 über die Umlenkrolle 31 in den Innenraum 36 des Lastverbindungsabschnitts 2 gezogen wird. Der Riemen 27 wird somit um die Querstange herum befestigt. Zum Lösen des Lastverbindungsabschnitts 2 muss das Betätigungselement 35 in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden.
  • Um Diebstahl der Last 5, nämlich des Fahrradrads, oder eines Teils des Radhalters 1 zu verhindern, umfasst der Radhalter 1 ein Schließsystem 101, das eine Diebstahlsicherungsfunktion bereitstellt, die hauptsächlich in den 25 bis 31 veranschaulicht ist. Das Schließsystem 101 umfasst ein Türelement 74, das an einer Ecke der ersten Seite des Lastverbindungsabschnitts 2, d. h. der Seite, an welcher der Riemen 27 dauerhaft befestigt ist, verschiebbar angebracht ist. Das Türelement 74 kann in Bezug auf den Lastverbindungsabschnitt 2 translatorisch bewegt werden, um das Schließsystem 101 zwischen einem verriegelten und einem entriegelten Zustand zu verstellen. Zu diesem Zweck umfasst der Lastverbindungsabschnitt 2 zwei parallele Führungselemente 71, 72, die als Führungsschienen ausgebildet sind, wie in 25 am besten zu sehen ist. Das Türelement 74 und die Führungsschienen 71, 72 sind in eine Ecke des Lastverbindungsabschnitts 2 integriert. In der verriegelten Position bildet das Türelement 74 eine bündige Außenseite mit dem restlichen Lastverbindungsabschnitt 2.
  • An seiner Außenseite, die einen Teil der Oberfläche des Lastverbindungsabschnitts 2 bildet, ist das Türelement 74 mit einem Vorsprung 77 versehen. In seiner entriegelten Position, die einem entriegelten Zustand des Schließsystems 101 entspricht, ist der Vorsprung 77 zum Befestigen und Lösen des Riemens 27 an der Querstange von dem Betätigungselement 16 beabstandet. Durch Verschieben des Türelements 74 entlang der Führungsschiene in Richtung des Betätigungselements 16, das der Längserstreckung der Querstange bei Befestigung des Lastverbindungsabschnitts 2 entspricht, wird das Türelement 74 in seine verriegelte Position eingestellt. In der verriegelten Position kann der Vorsprung 77 in die Flügel des Betätigungselements 16 eingreifen. Dementsprechend ist die Drehung des Betätigungselements 16 auf den rotatorischen Abstand zweier Flügel begrenzt, was die Drehung des Betätigungselements 16 im Wesentlichen blockiert. Ein maximaler Drehbereich lässt sich durch Vergleichen der 29 und 30 erkennen, die beide einen anderen Flügel des Betätigungselements 16 zeigen, der in den Vorsprung 77 des Türelements 74 eingreift. Dementsprechend kann das Lösen des Riemens 27 blockiert werden.
  • Das Schließsystem 101 umfasst ferner einen Schließzylinder 78, der in einem Durchgangsloch 75 des Türelements 74 angeordnet ist. Zumindest im verriegelten Zustand des Schließsystems 101 kann ein Teil des Schließzylinders 78 mit einem Schlüssel 79 des Schließsystems 101 gedreht werden. Der Schließzylinder 78 umfasst einen hinterschnittenen Abschnitt 80, der am Ende in das Durchgangsloch 85 des Türelements 74 eingeführt wird. Der hinterschnittene Abschnitt 80 ist angrenzend an einen Zylinderabschnitt 81 des verriegelten Zylinders 78 bereitgestellt, wie in 31 zu sehen ist. Durch Drehen des hinterschnittenen Abschnitts 80 mittels des Schlüssels 79 kann der Zylinder 78 an einer Innenwand 73 (gezeigt z. B. in 25) des Lastverbindungsabschnitts 2 angreifen, um eine Verstellung des Türelements 74 zwischen seiner verriegelten und entriegelten Position zu verhindern. Dies ist auch in 31 ausführlich veranschaulicht. Dementsprechend kann das Türelement 74 über den Schließzylinder 78 in der verriegelten Position verriegelt werden, wodurch der Lastverbindungsabschnitt 2 mit dem Schließsystem 101 an der Querstange verriegelt wird.
  • Zusätzlich kann das Schließsystem 101 auch das Fahrradrad 5 und das Radhalteelement 3 mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 verbinden, um Diebstahl zu verhindern. Zu diesem Zweck umfasst das Schließsystem 101 ein Verriegelungselement 37 in Form eines Drahtes, das beispielsweise in den 8 bis 10 und in 25 zu sehen ist. Ein erstes Ende 38 des Verriegelungselements 37 ist fest an dem Lastverbindungsabschnitt 2 befestigt. Ein zweites Ende 39 des Verriegelungselements 37 ist mit einer aufgeweiteten Grundfläche 39 versehen. Das zweite Ende 39 ist mit einer Aussparung 76 des Türelements 74 in Eingriff bringbar, wenn sich das Türelement in seiner entriegelten Position befindet. Die Befestigungsposition des ersten Endes 38 am Lastverbindungsabschnitt 2 und die Aussparung 76 des Türelements 74 sind an diagonal gegenüberliegenden Stellen des Lastverbindungsabschnitts 2 angeordnet. Wenn das Türelement 74 in die verriegelte Position verschoben wird, wird das zweite Ende 39 des Drahtes 37 mit dem Türelement 74 bewegt. In der verriegelten Position kann das zweite Ende 39 nicht aus der Aussparung 76 des Türelements 74 gelöst werden, da eine Wand des Lastverbindungsabschnitts 2 die Aussparung 76 umschließt und eine Bewegung weg vom Türelement 74 blockiert. Wie in 31 zu sehen ist, weist ein Durchmesser der oberen Öffnung der Aussparung 74, die in der verriegelten Position des Türelements 74 offen bleibt, einen kleineren Durchmesser als die aufgeweitete Grundfläche 39, aber einen größeren Durchmesser als der Draht des Verriegelungselements 37 auf.
  • Vor dem Einrasten des Schließsystems 101 mit einer Gleitbewegung des Türelements 74 wird das Verriegelungselement 37 durch das Fahrradrad 5, insbesondere zwischen Speichen, geführt, wie z. B. in 1 zu sehen ist. Erst danach wird das Verriegelungselement 37, d. h. die aufgeweitete Grundfläche 39 des Verriegelungselements 37, in der Aussparung 76 des Türelements 74 angeordnet. In den gezeigten Ausführungsformen ist das Verriegelungselement 37 so kurz, dass das Radhalteelement 3 in seiner ersten vorbestimmten Position nicht von dem Lastverbindungsabschnitt 2 gelöst werden kann. Dementsprechend ist das Radhalteelement 3 zusammen mit dem Fahrradrad 5 mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 verbunden und verriegelt. Alternativ oder zusätzlich kann das Schließsystem 101 auch Mittel zum Verriegeln des Verriegelungselements 37 umfassen. Das heißt beispielsweise, dass dieses Mittel vergleichbar ist mit dem Spannmittel für den Riemen 37. Alternativ oder zusätzlich kann das Schließsystem 101 auch so konfiguriert sein, dass das Verriegelungselement in das Radhalteelement 3 eingreift. Beispielsweise kann das Radhalteelement 3 mit einem Durchgangsloch versehen sein, durch welches das Verriegelungselement zusätzlich zum Durchgang in einem Durchgangsloch im Fahrradrad 5 geführt werden kann.
  • Die meisten Figuren zeigen den Lastverbindungsabschnitt 2 als an einem Lastenträger 4 befestigt, der eine abgerundete Querschnittsform, z. B. eine flügelartige Querschnittsform, aufweist. Um eine Drehung zu verhindern und einen sicheren Sitz bereitzustellen, weist die dem Lastverbindungsabschnitt 2 zugewandte Seite der Querstange, d. h. die Unterseite 29, einen Querstangen-Eingriffsabschnitt 30 auf, dessen Profil an die Kontur der abgerundeten Querstange angepasst ist, um einen im Wesentlichen lückenlosen Eingriff zu ermöglichen. Darüber hinaus kann der Eingriffsabschnitt 30 einige verdrehsichere Zähne und/oder rutschhemmendes Material, wie eine Gummischicht, aufweisen. Der Querstangen-Eingriffsabschnitt 30 kann auf einer Seite bereitgestellt werden, die einer Lastverbindungsoberfläche 20 des Lastverbindungsabschnitts 2 gegenüberliegt. Um eine Befestigung des Lastverbindungsabschnitts 2 an einer Querstange mit einer anderer Querschnittsform zu ermöglichen, kann der Radhalter 1 einen Adapter 50 umfassen. Die 14 bis 17 veranschaulichen die Befestigung des Lastverbindungsabschnitts 2 an einer Querstange 4.1 mit rechteckigem, z. B. quadratischem, Querschnitt.
  • Der Adapter 50 kann einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Innerhalb des U-förmigen Adapters kann eine rechteckige Querstange 4.1 aufgenommen werden. An seiner Unterseite 29 ist der Lastverbindungsabschnitt 2, wie in 11 zu sehen ist, mit zwei Aussparungen 42 und 43 zur Befestigung auf gegenüberliegenden Seiten des Lastverbindungsabschnitts 2 versehen, z. B. an den Seiten zwischen der ersten Seite, an welcher der Riemen 27 dauerhaft befestigt ist, und der zweiten Seite, an welcher die Aussparung 26 bereitgestellt ist. Wie in 14 zu sehen ist, ist der Adapter 50 mit entsprechenden Fußelementen 54, 55 versehen. Die Fußelemente 54, 55 können in den Aussparungen 42, 43 in einer ersten Position angeordnet sein, wobei vorzugsweise sowohl der Lastverbindungsabschnitt 2 als auch der Adapter 50 an der Querstange 4.1 angeordnet sind. Durch relatives Verschieben des Adapters 50 und des Lastverbindungsabschnitts 2 in Längsrichtung der Querstange werden die Füße 54, 55 mit den in den Aussparungen 42, 43 bereitgestellten Führungselementen 44.1, 44.2, 45.1 und 45.2 des Lastverbindungsabschnitts 2 in Eingriff gebracht. In Eingriff damit kann der Adapter 50 nur durch eine umgekehrte Gleitbewegung vom Lastverbindungsabschnitt 2 gelöst werden.
  • Die Gleitbewegung zum Befestigen des Adapters 50 am Lastverbindungsabschnitt 2 ist am besten durch Vergleichen der 15 und 16 miteinander zu erkennen. 17 veranschaulicht, dass eine äußere vertikale Wand des Adapters 50 und eine äußere vertikale Wand des Lastverbindungsabschnitts 2 zueinander ausgerichtet sind, wenn beide Teile in der vorgesehenen Weise miteinander verbunden sind. Wie aus 17 ersichtlich, wird zwischen beiden Teilen ein stufenloser Übergang gebildet. Diese Ausrichtung ist in 17 mit der gestrichelten Linie veranschaulicht. Vor dem Verschieben des Adapters 50 zur Befestigung mit dem Lastverbindungselement 2 wird der Adapter in einer Eingriffsposition angeordnet, wie in der 15 veranschaulicht, die der ersten Position entspricht. In der Eingriffsposition des Adapters 50 sind die Fußelemente 54, 55 bereits in den Aussparungen 42, 43 des Lastverbindungsabschnitts 2 aufgenommen, der Adapter 50 ist jedoch nicht an dem Lastverbindungsabschnitt 2 befestigt. In der Eingriffsposition sind eine äußere vertikale Wand des Adapters 50 gegenüber der äußeren vertikalen Wand, die ausgerichtet ist, wenn der Adapter 50 mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 in der vorgesehenen Weise verbunden ist, und eine äußere vertikale Wand des Lastverbindungsabschnitts 2 gegenüber der äußeren vertikalen Wand, die ausgerichtet ist, wenn der Adapter 50 mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 in der vorgesehenen Weise verbunden ist, ähnlich ausgerichtet.
  • Insbesondere sind, bei Betrachtung von 17, die Wände gegenüber der gestrichelten Linie, d. h. auf der linken Seite der Figur, in Eingriffsposition ausgerichtet.
  • Wie z. B. aus 14 ersichtlich, umfasst der Adapter 50 zwei Brückenabschnitte 51 und 52, die den U-förmigen Querschnitt zur Aufnahme der Querstange 4.1 bilden. Dazwischen weist der Adapter 50 eine Eingriffsöffnung 53 auf, die es dem Riemen 27 ermöglicht, in die Querstange 4.1 des Lastenträgers einzugreifen, wenn er um den Adapter 50 und die Querstange 4.1 gewickelt und festgezogen wird. Dadurch kann der Riemen 27 das Befestigungselement des Lastverbindungsabschnitts 2 weiterhin mit der Querstange 4.1 verbinden und so eine sichere Befestigung bereitstellen. Zusätzlich kann der Riemen an den Seitenwänden der Brückenabschnitte 51, 52 eingreifen, die der Eingriffsöffnung 53 zugewandt sind, und somit auch verhindern, dass der Adapter aus dem Eingriff mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 herausgeschoben wird. Dementsprechend ist es mit dem vorstehend beschriebenen Schließsystem 101 auch möglich, den Adapter 50 mit dem Lastverbindungsabschnitt 2 über den Eingriff des Riemens 27 mit den Brückenabschnitten 51, 52 beim Verbinden des Lastverbindungsabschnitts 2 mit dem Lastenträger 4.1 zu verriegeln.
  • Die 32 und 33 zeigen einen Radhalter 500 gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung. Der Radhalter 500 umfasst ein Radhalteelement 400, das wie das Radhalteelement 3 der ersten Ausführungsform konfiguriert sein kann, mit der Ausnahme, dass anstelle des Bodens 12 mit den Führungsvorsprüngen 14, 14.1 ein zylindrischer Bolzen zwischen den Schenkeln 8, 9 bereitgestellt ist. In den 32 und 33 ist nur der zylindrische Bolzen (nicht aber die Schenkel) veranschaulicht. Des Weiteren umfasst der Radhalter 500 einen Lastverbindungsabschnitt 520, der entsprechend dem Lastverbindungsabschnitt der ersten Ausführungsform, z. B. über einen Adapter 50, am Dach eines Fahrzeugs, z. B. einer Querstange eines Lastenträgers, befestigt werden kann. Darüber hinaus umfasst der Radhalter 500 eine Andockvorrichtung 550, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements 400 an dem Lastverbindungsabschnitt 520 konfiguriert ist. Die Andockvorrichtung 550 wird durch das Radhalteelement 400 und den Lastverbindungsabschnitt 520 gebildet, wie im Folgenden noch ausführlicher beschrieben wird. 32 zeigt das Radhalteelement 400, das vom Lastverbindungsabschnitt 520 gelöst ist. Aufgrund der Ablösung kann das Fahrradrad 5 an dem Radhalteelement 400 an einer vom Lastverbindungsabschnitt 520 entfernten Stelle befestigt werden. 33 zeigt das Radhalteelement 400, das am Lastverbindungsabschnitt 520 befestigt ist.
  • Der Lastverbindungsabschnitt 520 ist so konfiguriert, dass er das Radhalteelement 400 mit einer Bewegung in nur einer Richtung aufnimmt und verriegelt. Auf diese Weise braucht der Benutzer das Radhalteelement 400 nicht in eine Richtung zu bewegen, die von der Einführrichtung abweicht. Stattdessen kann die Andockvorrichtung 550 durch eine Abwärtsbewegung des Radhalteelements 400 in nur einer Richtung in einen Fixierungszustand und somit auch in einen Haltezustand gebracht werden. Gemäß der gezeigten Ausführungsform kann die Bewegungsrichtung des Radhalteelements 400 eine im Wesentlichen vertikale Abwärtsrichtung sein.
  • Der Lastverbindungsabschnitt 520 umfasst ein bewegliches Verriegelungselement 510, das nicht translatorisch beweglich gelagert ist, sondern um eine Schwenkachse A2 drehbar gehalten wird. Der Lastverbindungsabschnitt 520 kann als U-förmiges Element konfiguriert sein, dessen Öffnung in vertikaler Richtung nach oben ausgerichtet ist. Das bewegliche Verriegelungselement 510 umfasst wiederum ein U-förmiges Element 540 mit einer Öffnung zwischen zwei Abschnitten 510a, 510b. Die Andockvorrichtung 550 ist so konfiguriert, dass die Schwenkachse A2 versetzt zu einem Einführpfad angeordnet ist, vorzugsweise einem geraden Einführpfad, wie er durch den Lastverbindungsabschnitt 520 definiert ist. Das U-förmige Element ist zwischen einer offenen Position, wie sie in 32 gezeigt ist, und einer geschlossenen Position, wie sie in 33 gezeigt ist, beweglich. In der offenen Position ist das U-förmige Element in Bezug auf den U-förmigen Abschnitt im Lastverbindungsabschnitt 520 geneigt angeordnet. Auf diese Weise kann das Radhalteelement 400, d. h. der zylindrische Bolzen des Radhalteelements 400, in dem beweglichen Verriegelungselement 540 aufgenommen werden und eine Kraft auf den unteren Abschnitt 510b ausüben, die zu einer Drehung des beweglichen Verriegelungselements 510 führt, sodass der obere Abschnitt 510a hinter den zylindrischen Bolzen des Radhalteelements 400 gebracht wird. Die Drehung des beweglichen Verriegelungselements 510 in die Verriegelungsposition ermöglicht es auch, dass sich ein Blockierelement 570 hinter das bewegliche Verriegelungselement bewegt, insbesondere dass sich das Blockierelement 570 in eine Verriegelungsposition bewegt, in der das Blockierelement als Anschlag dient, der eine Drehung des beweglichen Verriegelungselements 510 in Richtung der offenen Position verhindert, wie in 32 gezeigt.
  • Das Blockierelement 570 kann durch ein Vorspannelement in Richtung der Verriegelungsposition vorgespannt werden. Das Vorspannelement kann eine Feder oder ein anderes geeignetes Druckelement sein, das es ermöglicht, das Blockierelement 570 in eine gewünschte Richtung vorzuspannen. Die Feder kann eine Schraubenfeder sein. Wenn das Blockierelement 570 in Richtung der Verriegelungsposition vorgespannt ist, kann das Blockierelement 570 automatisch hinter oder mit dem beweglichen Verriegelungselement 510 in Eingriff kommen, wenn das mindestens eine bewegliche Verriegelungselement 510 um eine vorbestimmte Strecke in Richtung einer positiven Verriegelungsposition bewegt wurde. Dementsprechend kann das Blockierelement so konfiguriert sein, dass es auf einem Abschnitt des beweglichen Verriegelungselements 510 aufliegt und hinter dem beweglichen Verriegelungselement 510 oder alternativ in eine Aussparung oder Öffnung (nicht gezeigt) einrastet, wenn dieses in eine bestimmte Position bewegt wird. Die Demontage kann durch Betätigen eines Entriegelungshebels (nicht gezeigt) erfolgen, um das Blockierelement in einen entriegelten Zustand oder eine entriegelte Position zu bringen, wie in 32 gezeigt. Dadurch kann das Radhalteelement 400 nach oben gezogen werden, wodurch das Verriegelungselement in die offene Position gedreht wird, wie in 32 gezeigt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102008047509 B4 [0002]
    • US 2013/0270412 A1 [0002]
    • US 2014/0143990 A1 [0002]

Claims (46)

  1. Radhalter (1; 500) für ein Fahrzeug, vorzugsweise Fahrrad-Vorderradhalter, zum Befestigen eines Rads an einem Dach und/oder einem Heck eines Fahrzeugs, wobei der Radhalter (1; 500) einen Lastverbindungsabschnitt (2; 520), der vorzugsweise lösbar an einem Lastenträger (4) befestigt werden kann, und ein Radhalteelement (3; 400) umfasst, wobei der Radhalter (1) eine Andockvorrichtung (100; 550) umfasst, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements (3; 400) an dem Lastverbindungsabschnitt (2; 520) konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads (5) an dem Radhalteelement (3; 400) an einer von dem Lastverbindungsabschnitt (2; 520) entfernten Stelle zu ermöglichen, wobei durch Bewegen des Radhalteelements (3; 400) in Richtung des Lastverbindungsabschnitts (2; 520) die Andockvorrichtung (100; 550) in einen Haltezustand gebracht wird, in dem sie das Radhalteelement (3; 400) gegen die Schwerkraft hält.
  2. Radhalter (1) nach Anspruch 1, wobei die Andockvorrichtung (100) mindestens ein Steckelement (14; 14.1), das vorzugsweise als ein Führungsvorsprung konfiguriert ist, und mindestens ein komplementäres Aufnahmeelement (40; 41), das vorzugsweise als eine muldenförmige Aussparung konfiguriert ist, umfasst, wobei die Steck- und komplementäre Aufnahmeelemente Führungen für die korrekte Ausrichtung zum Vereinfachen der Montage für den Nutzer beim Befestigen des Radhalteelements an dem Lastverbindungsabschnitt bereitstellen.
  3. Radhalter (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Andockvorrichtung (100) zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements (3) an dem Lastverbindungsabschnitt (2) in einer ersten vorbestimmten Befestigungsposition, vorzugsweise in der ersten und in einer zweiten vorbestimmten Befestigungsposition, mehr bevorzugt nur in der ersten und zweiten vorbestimmten Befestigungsposition, ausgebildet ist, wobei das Radhalteelement (3) vorzugsweise nur durch Lösen des Radhalteelements (3) von dem Lastverbindungsabschnitt (2) zwischen der ersten und der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition verstellt werden kann.
  4. Radhalter (1) nach Anspruch 3, wobei sich das Radhalteelement (3) in der ersten vorbestimmten Befestigungsposition im Wesentlichen nach oben in einer aufrechten Position und/oder in einem vorbestimmten Winkel von der Vertikalen, vorzugsweise in einem Winkel von 5° bis 20° nach hinten von einer vertikalen Position, mehr bevorzugt 15°, erstreckt und/oder sich das Radhalteelement (3) in der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition im Wesentlichen horizontal erstreckt, wenn der Radhalter (1) an dem Lastenträger (4) und der Lastenträger (4) an dem Fahrzeug in der vorgesehenen Weise befestigt ist.
  5. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 4, wobei das mindestens eine Steckelement (14; 14.1) und das mindestens eine komplementäres Aufnahmeelement (40; 41) ineinandergreifend die erste und/oder die zweite vorbestimmte Befestigungsposition definieren, wobei das mindestens eine Steckelement (14; 14.1) vorzugsweise an dem Radhalteelement (3) bereitgestellt ist und das Aufnahmeelement (40; 41) vorzugsweise an dem Lastverbindungsabschnitt (2) bereitgestellt ist.
  6. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 5, wobei eine im Wesentlichen ebene Oberfläche des Radhalteelements (3) und ein Vorsprung (62) des Lastverbindungsabschnitts (2) die vorbestimmte zweite Befestigungsposition definieren.
  7. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Andockvorrichtung (100) eine separate Fixierungsvorrichtung (15, 16, 17, 21, 22, 23, 24) umfasst, um die Andockvorrichtung (100) in einen Fixierungszustand zu bringen, in dem das Radhalteelement (3) an dem Lastverbindungsabschnitt (2) in der ersten und/oder der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition fixiert ist, wobei die Fixierungsvorrichtung (15, 16, 17, 21, 22, 23, 24) vorzugsweise als Klemmvorrichtung ausgebildet ist.
  8. Radhalter (1) nach Anspruch 7, wobei die Fixierungsvorrichtung einen Klemmbolzen (15), vorzugsweise mit einem Betätigungselement (16) an einem ersten und/oder einer aufgeweiteten Grundfläche (17) am gegenüberliegenden zweiten Ende, umfasst, wobei der Klemmbolzen (15) vorzugsweise am Radhalter (3) angeordnet ist und/oder wobei die Fixierungsvorrichtung mindestens eine Wand (21; 22) mit einer Lageraussparung (23; 24) zur Aufnahme des Klemmbolzens (15) umfasst, der vorzugsweise an dem Lastverbindungsabschnitt (2) bereitgestellt ist, wobei die Wand (21; 22) vorzugsweise eine Verzahnung aufweist, um eine Drehung des Radhalteelements (3) und des Lastverbindungsabschnitts (2) zueinander zu verhindern, wobei die Fixierungsvorrichtung vorzugsweise zwei Wände (21, 22) umfasst, die jeweils eine Lageraussparung (23, 24) zur Aufnahme des Klemmbolzens (15) aufweisen, wobei das Radhalteelement (3) über den Klemmbolzen (15) zwischen den beiden Wänden (21, 22) eingeklemmt werden kann, um das Radhalteelement (3) an dem Lastverbindungsabschnitt (2) zu fixieren.
  9. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Andockvorrichtung (100) im Haltezustand so konfiguriert ist, dass sie das Radhalteelement (3) in Position hält, wenn es an dem Lastverbindungsabschnitt (2) angeordnet ist, ohne dass das Radhalteelement (3) an dem Lastverbindungsabschnitt (2) befestigt ist, vorzugsweise in der ersten und/oder der zweiten vorbestimmten Befestigungsposition.
  10. Radhalter (500) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei durch Bewegen des Radhalteelements (400) in Richtung des Lastverbindungsabschnitts (520) die Andockvorrichtung (550) in einen Fixierungszustand gebracht wird, in dem das Radhalteelement (400) an dem Lastverbindungsabschnitt (520) fixiert ist, wobei die Andockvorrichtung (500) vorzugsweise als Einrastmechanismus konfiguriert ist.
  11. Radhalter (500) nach Anspruch 10, wobei die Andockvorrichtung (550) einen Bolzen, der vorzugsweise an dem Radhalteelement (400) bereitgestellt ist, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Bolzens und ein Verriegelungselement (510) zum Fixieren des Bolzens in dem Aufnahmeraum in einer Verriegelungsposition umfasst, wobei der Aufnahmeraum und das Verriegelungselement (510) vorzugsweise an dem Lastverbindungsabschnitt (520) bereitgestellt sind.
  12. Radhalter (500) nach Anspruch 11, wobei die Andockvorrichtung (550) ein Blockierelement (570) zum Verriegeln des Verriegelungselements (510) in der Verriegelungsposition umfasst, wobei die Andockvorrichtung (550) vorzugsweise einen Entriegelungshebel umfasst, der zum Bewegen des Blockierelements (570) in eine entriegelte Position betätigt werden muss.
  13. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Radhalteelement (3) als ein im Wesentlichen U-förmiges Element (6) konfiguriert ist, wobei vorzugsweise eine Unterseite (12) des U-förmigen Elements (6) zur Befestigung an dem Lastverbindungsabschnitt (2) konfiguriert ist und/oder wobei vorzugsweise jeder Schenkel (8, 9) des U-förmigen Elements (6) zur Befestigung des Rads (5) konfiguriert ist und/oder vorzugsweise wobei jeder Schenkel (8, 9) des U-förmigen Elements (6) zum Aufnehmen eines Endes einer Achse (7) des Rads (5) konfiguriert ist, wobei der Radhalter vorzugsweise einen Adapter zur Befestigung eines Fahrradrads mit einer durchgehenden Achskonfiguration umfasst, insbesondere als Hülse konfiguriert ist, und/oder zur Befestigung eines Rads mit einer Achse konfiguriert ist, die einen Schnellspannhebel umfasst.
  14. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Lastverbindungsabschnitt als Lastverbindungselement (2) ausgebildet ist, das mit einer ersten, vorzugsweise flügelförmigen Querstange (4) lösbar verbindbar ist, wobei der Radhalter (1) ferner einen Adapter (50) umfasst und mit der Querstange (4.1) eines anderen, zweiten Querschnittstyps verbindbar konfiguriert ist, vorzugsweise mit einer rechteckigen Form, über den Adapter (50), wobei das Lastverbindungselement (2) vorzugsweise für eine lösbare Befestigung an dem Adapter (50) durch eine Gleitbewegung konfiguriert ist, vorzugsweise in einer Richtung entlang einer Längserstreckung der Querstange (4.1).
  15. Radhalter (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Radhalter (1) ein Schließsystem (101) für eine Diebstahlsicherungsfunktion umfasst, das zwischen einem verriegelten Zustand, bei dem das Rad (5) mit dem Radhalteabschnitt (3) und der Lastverbindungsabschnitt (2) mit dem Lastenträger (4) veriegelt ist, und einem entriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung einstellbar ist.
  16. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) mit einem Lastverbindungselement (2), das vorzugsweise dazu konfiguriert ist, mit einer ersten, vorzugsweise flügelförmigen Querstange (4) verbunden zu werden, und einem Adapter (50), wobei das Lastverbindungselement (2) vorzugsweise dazu konfiguriert ist, mit einer anderen, zweiten, vorzugsweise flügelförmigen Querstange verbunden zu werden (4.1), vorzugsweise mit einer rechteckigen Form, über den Adapter (50), wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) zum lösbaren Befestigen des Adapters (50) an dem Lastverbindungselement (2) durch eine Gleitbewegung konfiguriert ist, vorzugsweise in einer Richtung entlang einer Längserstreckung der Querstange (4; 4.1).
  17. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 16, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) so konfiguriert ist, dass sie den Adapter (50) durch die Gleitbewegung selbsteinrastend mit dem Lastverbindungselement (2) verbindet, vorzugsweise mit einer Schnappverbindung.
  18. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 17, wobei der Adapter (50) und/oder das Lastverbindungselement (2) mindestens ein Rastelement umfasst, das durch die Gleitbewegung gegen eine Vorspannkraft ausgelenkt wird.
  19. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 17 oder 18, umfassend ein Freigabeelement, das zum Lösen der Fixierung des Adapters (50) und des Lastverbindungselements (2) konfiguriert ist, wobei das Freigabeelement vorzugsweise als Taste an dem Adapter (50) oder dem Lastverbindungselement (2) konfiguriert ist.
  20. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-19, wobei der Adapter (50) eine Querschnittsform aufweist, die der Querschnittsform der Querstange (4; 4.1) entspricht, vorzugsweise eine U-förmige Querschnittsform zur Aufnahme einer rechteckigen Querstange (4.1) darin.
  21. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-20, wobei eine Außenwand des Adapters (50) mit einer Außenwand des Lastverbindungselements (2) ausgerichtet ist, wenn der Adapter (50) an dem Lastverbindungselement (2) in seiner vorgesehenen Weise befestigt ist.
  22. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-21, wobei der Adapter (50) und/oder das Lastverbindungselement (2) mindestens ein Führungselement (44.1, 44.2; 45.1, 45.2), insbesondere eine Führungsschiene, zum Führen der Gleitbewegung zwischen dem Adapter (50) und dem Lastverbindungselement (2) umfasst.
  23. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-22, wobei das Lastverbindungselement (2) eine Befestigungsvorrichtung (27, 28, 32, 33, 35) zum Befestigen des Lastverbindungselements (2) an der Querstange (4; 4.1) in einer gewünschten Position umfasst, wobei die Befestigungsvorrichtung (27, 28, 32, 33, 35) vorzugsweise so konfiguriert ist, dass sie den Adapter (50) an der Querstange (4; 4.1) fixiert, wenn er an dem Lastverbindungselement (2) befestigt ist.
  24. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 23, wobei die Befestigungsvorrichtung einen Riemen (27) zum Umwickeln der Querstange (4; 4.1) und ein Spannelement (35) zum Spannen des Riemens (27) um die Querstange (4; 4.1) umfasst, um das Lastverbindungselement (2) mit der Querstange (4; 4.1) zu verbinden.
  25. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 24, wobei der Riemen (27) so konfiguriert ist, dass er sich um den Adapter (50) wickelt, wenn er an dem Lastverbindungselement (2) befestigt ist, wobei der Adapter (50) vorzugsweise eine Eingriffsöffnung (53) aufweist, die es dem Riemen (27) ermöglicht, mit der Querstange (4; 4.1) in Eingriff zu kommen, wenn er um den Adapter (50) gewickelt ist.
  26. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-25, wobei das Lastverbindungselement (2) einen Querstangen-Eingriffsabschnitt (30) mit einem an die Kontur der Querstange (4), vorzugsweise an die flügelförmige Kontur der Querstange (4), angepassten Profil zur sicheren Befestigung aufweist, wobei das Lastverbindungselement (2) vorzugsweise ferner einen dem Querstangen-Eingriffsabschnitt (30) gegenüberliegenden Lastverbindungsabschnitt aufweist.
  27. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach den Ansprüchen 22 und 26, wobei das Führungselement (44.1, 44.2; 45.1, 45.2) in den Querstangen-Eingriffsabschnitt (30) des Lastverbindungselements (2) integriert ist, sodass es nicht aus dem Lastverbindungsabschnitt (30) herausragt.
  28. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 16-27, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) als ein Radhalter, vorzugsweise ein Fahrrad-Vorderradhalter, konfiguriert ist, umfassend ein Radhalteelement (3), wobei der Radhalter (1) eine Andockvorrichtung (100) umfasst, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements (3) an dem Lastverbindungselement (2) konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads (5) an dem Radhalteelement (3) an einer von dem Lastverbindungselement (2) entfernten Stelle zu ermöglichen.
  29. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 28, wobei der Radhalter (1) ein Schließsystem (101) für eine Diebstahlsicherungsfunktion umfasst, das zwischen einem verriegelten Zustand, in dem das Rad (5) mit dem Radhalteabschnitt (3) und der Lastverbindungsabschnitt (2) mit dem Lastenträger (4) verriegelt ist, und einem entriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung einstellbar ist.
  30. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) mit einer Diebstahlsicherungsfunktion, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) zur lösbaren Befestigung an einem Lastenträger (4) eines Fahrzeugs und zur lösbaren Befestigung einer Last (5) konfiguriert ist, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) ein Schließsystem (101) umfasst, das zwischen einem verriegelten Zustand, in dem die Last (5) an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) verriegelt ist und die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) mit dem Lastenträger (4) verriegelt ist, und einem entriegelten Zustand durch eine Gleitbewegung, vorzugsweise eine translatorische und/oder rotatorische Gleitbewegung, verstellbar ist.
  31. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 30, wobei das Schließsystem (101) ein Türelement (74) umfasst, das eine Aussparung (76) zum Eingreifen eines Verriegelungselements (37, 38, 39) zum Verriegeln der Last (5) an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) umfasst, wobei eine Gleitbewegung des Türelements (74) das Schließsystem (101) zwischen dem entriegelten Zustand, in dem das Verriegelungselement (37, 38, 39) aus der Aussparung (76) des Türelements (74) entfernt werden kann, und dem verriegelten Zustand, in dem das Verriegelungselement (37, 38, 39) in der Aussparung (76) des Türelements (74) verriegelt ist, anpasst.
  32. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 31, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) ein Führungselement (71, 72), vorzugsweise eine Führungsschiene, zum Führen der Gleitbewegung des Türelements (74) umfasst, vorzugsweise in einer Richtung im Wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung des Lastenträgers (4; 4.1), wenn die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) in der vorgesehenen Weise am Lastenträger (4; 4.1) befestigt ist.
  33. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 31 oder 32, wobei das Türelement (74) in die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) integriert ist, vorzugsweise als integriertes Eckstück, wobei das Türelement (74) im verriegelten Zustand vorzugsweise mit angrenzenden Oberflächen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) bündig ist.
  34. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche31 bis 33, wobei das Verriegelungselement (37) ein erstes Ende (38), das dauerhaft an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) befestigt ist, und ein zweites Ende (39), das mit der Aussparung (76) des Türelements (74) in Eingriff bringbar ist, aufweist.
  35. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 34, wobei das zweite Ende (39) formschlüssig an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) anbringbar ist, wobei das zweite Ende (39) vorzugsweise als aufgeweitete Grundfläche ausgebildet ist.
  36. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 30-35, wobei das Verriegelungselement (37) ein flexibles Element, vorzugsweise ein Draht, zum Befestigen der Last (5) an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) ist, wobei das Verriegelungselement (37) vorzugsweise so konfiguriert ist, dass es sich zwischen den Speichen eines Fahrradrads (5) erstreckt, um das Fahrradrad (5) an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) festzubinden.
  37. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 36, ferner umfassend eine Lagerungsvorrichtung für das Verriegelungselement (37), vorzugsweise zur Lagerung des Verriegelungselements in einer spiralförmigen Form, wobei die Lagerungsvorrichtung vorzugsweise in die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) integriert ist.
  38. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 30-37, umfassend eine Befestigungsvorrichtung (27, 28, 32, 33, 35) zum Befestigen der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) an dem Lastenträger (4; 4.1).
  39. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch380, wobei die Befestigungsvorrichtung einen Riemen (27) zum Umwickeln der Querstange (4; 4.1) und ein Spannelement (35) zum Spannen des Riemens (27) um die Querstange (4; 4.1) umfasst, um die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) an der Querstange (4; 4.1) zu befestigen.
  40. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 39, wobei das Schließsystem (101), vorzugsweise das Türelement (74), die Bewegung des Spannelements (35) im verriegelten Zustand blockiert, wobei das Türelement (74) vorzugsweise einen Blockiervorsprung (77) zum Eingreifen mit dem Spannelement (35) in dem verriegelten Zustand umfasst, um dessen Bewegung zu blockieren.
  41. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 31 bis 40, wobei das Schließsystem (101) einen Schließzylinder (78) und einen Schlüssel (79) zum Verriegeln des Türelements (74) an der Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) im verriegelten Zustand umfasst.
  42. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 30-41, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) als ein Radhalter, vorzugsweise ein Fahrrad-Vorderradhalter, konfiguriert ist, umfassend ein Lastverbindungselement (2), das lösbar an einen Lastenträger (4; 4.1) anbringbar ist, und ein Radhalteelement (3), wobei der Radhalter (1) eine Andockvorrichtung (100) umfasst, die zur lösbaren Befestigung des Radhalteelements (3) an dem Lastverbindungselement (2) konfiguriert ist, um die Befestigung eines Rads (5) an dem Radhalteelement (3) an einer von dem Lastverbindungselement (2) entfernten Stelle zu ermöglichen.
  43. Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 30-42, die zur lösbaren Befestigung an einer ersten, vorzugsweise flügelförmigen Querstange (4) konfiguriert ist, wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) ferner einen Adapter (50) umfasst und zum Anbringen an einer anderen zweiten, vorzugsweise flügelförmigen Querstange (4.1) konfiguriert ist, die vorzugsweise eine rechteckige Form aufweist, über den Adapter (50), wobei die Lastenträgerbefestigungsvorrichtung (1) vorzugsweise für eine lösbare Befestigung an dem Adapter (50) durch eine Gleitbewegung konfiguriert ist, vorzugsweise in einer Richtung entlang einer Längserstreckung der Querstange (4.1).
  44. Radhalter (1; 500) nach einem der vorstehenden Ansprüche 1-15, 28, 29 oder 42, wobei das Radhalteelement (3) ein im Wesentlichen U-förmiges Element (6) mit zwei Schenkeln (8, 9) und einem Boden (12) umfasst, wobei die Schenkel (8, 9) sich zu deren distalen Enden hin erstreckende Schlitze (10, 11) aufweisen, in welche eine Achse (7) eines Fahrradrads (5) zur Befestigung des Rads an dem Radhalteelement (3) geschoben werden kann, wobei die Schenkel (8, 9) unterschiedliche Längen aufweisen, um eine Ausrichtung der Achse (7) zu vereinfachen.
  45. Radhalter (1; 500) nach einem der vorstehenden Ansprüche 1-15, 28, 29, 42 oder 44, wobei das Radhalteelement (3: 400) zum lösbaren Befestigen eines Rads durch Aufnahme eines Endes einer Achse des Rads ausgebildet ist.
  46. Radhalter (1; 500) nach Anspruch 45, wobei der Radhalter (1; 500) so ausgebildet ist, dass die Andockvorrichtung (100; 550) durch Bewegen des Radhalteelements (3; 400) in Richtung des Lastverbindungsabschnitts (2; 520) in eine Richtung, welche senkrecht zu der Achse des Rads ist, in einen Haltezustand gebracht wird, in dem sie das Radhalteelement (3; 400) gegen die Schwerkraft hält, sodass die Position und Ausrichtung des Radhalteelement (3; 400) in Bezug auf den Lastverbindungsabschnitt (2; 520) bestimmt ist.
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