DE202012C - - Google Patents

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DE202012C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments
    • G01R1/203Resistors used for electric measuring, e.g. decade resistors standards, resistors for comparators, series resistors, shunts

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Unter der Bezeichnung »technische Kompensationsmethode« ist eine Methode der unmittelbaren Vergleichung von in bestimmten Strom- und Spannungswerten geeichten elektrischen Meßinstrumenten mit einem Normalelement in Aufnahme gekommen.
Die Methode besteht darin, daß man von dem Widerstände eines derartigen Instrumentes einen bestimmten Teil (W, Fig. τ) abgreift
ίο und über diesen Widerstand das Normalelement mit einem Galvanometer in Reihe legt. Die Richtigkeit des Meßinstrumentes wird dadurch erkannt, daß das Galvanometer G bei Schluß des Tasters T keinen Anschlag zeigt, wenn der Zeiger des Meßinstrumentes auf eine bestimmte Marke M einspielt; umgekehrt wird der Fehler des Instrumentes dadurch bestimmt, daß man den Strom des Instrumentes so lange, verändert, bis der Ausschlag des Galvanometers G verschwindet, d. h. der dasselbe enthaltende Stromkreis stromlos ist.
Die Erfindung bezweckt, den Moment der Kompensation, d. h. die Stromlosigkeit des das Normalelement enthaltenden Stromkreises unter Ausschluß eines besonderen Galvanometers G durch das Meßorgan des zu kompensierenden Instrumentes selbst erkennen zu können. Dies geschieht dadurch, daß, wie in Fig. 2 angegeben ist, der Stromkreis des" Normalelementes N auch das vom Hauptstrom durchflossene Meßorgan, ζ. Β. bei einem Drehspuleninstrument die Drehspule, des Instrumentes mit einbegreift. Es ist ersichtlich, daß in diesem Fall der bei nicht stattfindender Kompensation durch den das Normalelement enthaltenden Nebenstromkreis fließende Strom im Moment des Schließens des Tasters T die Ablenkung des Meßorgans des zu kompensierenden Instrumentes verändern muß. Durch geeignete Wahl der Empfindlichkeit des Meßinstrumentes, sowie durch entsprechende Konstruktion des Normalelementes ist zu erreichen, daß der bei dieser Kompensation zu erwartende Strom genügend klein gehalten wird, um eine Veränderung der elektromotorischen Kraft desselben innerhalb brauchbarer Grenzen zu verhindern.
Der Vorteil der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die bekannte Kompensationsmethode unter Ausschluß eines besonderen Galvanometers stattfinden kann, was besonders für eine transportable Anordnung dieser Art von praktischem Wert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kompensationsschaltung zur Kontrolle von elektrischen Meßinstrumenten mittels eines Normalelementes, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Kompensierung der Spannung des Normalelementes dienende Widerstand des Hauptstromkreises das vom Hauptstrom durchflossene Meßorgan mit einbegreift, zu dem Zweck, das Meßinstrument auch zum Anzeigen der Stromlosigkeit des Kompensationskreises benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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