DE202007014163U1 - Filterbeutel für einen Staubsauger - Google Patents

Filterbeutel für einen Staubsauger Download PDF

Info

Publication number
DE202007014163U1
DE202007014163U1 DE200720014163 DE202007014163U DE202007014163U1 DE 202007014163 U1 DE202007014163 U1 DE 202007014163U1 DE 200720014163 DE200720014163 DE 200720014163 DE 202007014163 U DE202007014163 U DE 202007014163U DE 202007014163 U1 DE202007014163 U1 DE 202007014163U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
opening
bag wall
connection opening
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200720014163
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Branofilter GmbH
Original Assignee
Branofilter GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Branofilter GmbH filed Critical Branofilter GmbH
Priority to DE200720014163 priority Critical patent/DE202007014163U1/de
Publication of DE202007014163U1 publication Critical patent/DE202007014163U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/10—Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
    • A47L9/14—Bags or the like; Rigid filtering receptacles; Attachment of, or closures for, bags or receptacles
    • A47L9/1427—Means for mounting or attaching bags or filtering receptacles in suction cleaners; Adapters
    • A47L9/1436—Connecting plates, e.g. collars, end closures
    • A47L9/1445—Connecting plates, e.g. collars, end closures with closure means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filters For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Abstract

Filterbeutel für Staubsauger, mit einer eine Eintrittsöffnung (2) enthaltenden Beutelwand (1) aus luftdurchlässigem Filtermaterial, einer im Bereich der Eintrittsöffnung (2) außen am Filterbeutel angeordneten Halteplatte (3), die eine mit der Eintrittsöffnung (2) fluchtende Anschlussöffnung (4) aufweist, und einer Dichtmembran (5) aus elastischem Dichtmaterial, die einen in radialer Richtung in die Anschlussöffnung (4) vorstehenden, eine zur Anschlussöffnung (4) koaxiale Dichtungsöffnung (7) umschließenden Dichtring (6) bildet, an dessen dem Beutelinneren (10) zugewandten Innenseite ein den Dichtring (6) in oder durch die Anschlussöffnung (4) nach außen hin haltender Stützring (11) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das die Beutelwand (1) bildende Filtermaterial ein thermoplastisches Fasermaterial ist, dass die Beutelwand (1) einen die Eintrittsöffnung (2) enthaltenden, in sich heißverfestigten Bereich (12) aufweist, dass der heißverfestigte Beutelwandbereich (12) der Dichtmembran (5) zum Beutelinneren (10) benachbart ist, wobei die Eintrittsöffnung (2) einen kleineren Durchmesser als die Anschlussöffnung (4) aufweist, und dass der Stützring (11) von der im...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Filterbeutel für Staubsauger, mit einer eine Eintrittsöffnung enthaltenden Beutelwand aus luftdurchlässigem Filtermaterial, einer im Bereich der Eintrittsöffnung außen am Filterbeutel angeordneten Halteplatte, die eine mit der Eintrittsöffnung fluchtende Anschlussöffnung aufweist, und einer Dichtmembran aus elastischem Dichtmaterial, die einen in radialer Richtung in die Anschlussöffnung vorstehenden, eine zur Anschlussöffnung koaxiale Dichtungsöffnung umschließenden Dichtring bildet, an dessen dem Beutelinneren zugewandten Innenseite ein den Dichtring in oder durch die Anschlussöffnung nach außen hin haltender Stützring angeordnet ist.
  • Bei Staubsaugern werden zum Sammeln des anfallenden Staubes Filterbeutel verwendet. Dabei wird mittels eines Gebläses ein Saugstrom erzeugt, der den Staub in einen Saugschlauch oder dergleichen zieht und von dort durch die Anschlussöffnung der Halteplatte und die Eintrittsöffnung der Beutelwand in den Filterbeutel fördert. Der in der angesaugten Luft enthaltene Staub wird im Filterbeutel zurückgehalten. Der vom Staub befreite Luftstrom durchdringt die Wandung des Filterbeutels und wird anschließend in die Umgebung ausgeblasen.
  • Das Festlegen des Filterbeutels im Staubsauger erfolgt mittels der Halteplatte, der eine geräteseitige Aufnahme zugeordnet ist. Dabei kann im Bereich der geräteseitigen Aufnahme ein geräteseitiger Anschlussstutzen vorhanden sein, auf den je nach Gerätetyp die Halteplatte gesteckt wird, so dass sich der Dichtring in axialer Richtung nach innen hin umbiegt und sich dichtend an die Außenumfangsfläche des Anschlussstutzens anlegt. Bei einem anderen Gerätetyp wird die Halteplatte nicht auf den Stutzen aufgesteckt sondern mit ihrem Dichtring gegen die Stirnseite des Stutzens oder eine andere geräteseitige Dichtfläche gehalten. Hierzu sollte der Dichtring durch einen Stützring hinterlegt sein.
  • Bei einem aus der EP 0 787 460 A2 bekannten Filterbeutel der eingangs genannten Art weist die Halteplatte zwei übereinander angeordnete Kartonlagen auf, von denen die dem Beutelinneren zugewandte Kartonlage an der Stelle der Anschlussöffnung umlaufend nach außen hin umgebogen ist, so dass ein den Dichtring beaufschlagender Stützring gebildet wird.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Filterbeutel der eingangs genannten Art zu schaffen, der einen möglichst einfachen Aufbau aufweist und kostengünstig hergestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das die Beutelwand bildende Filtermaterial ein thermoplastisches Fasermaterial ist, dass die Beutelwand einen die Eintrittsöffnung enthaltenden, in sich heiß verfestigten Bereich aufweist, dass der heißverfestigte Beutelwandbereich der Dichtmembran zum Beutelinneren hin benachbart ist, wobei die Eintrittsöffnung einen kleineren Durchmesser als die Anschlussöffnung aufweist, und dass der Stützring von der im Durchmesser mit Bezug auf die Anschlussöffnung kleineren Ringpartie des heißverfestigten Beutelwandbereichs gebildet wird, die aus der Beutelwandebene nach außen hin ausgestellt ist.
  • Der heißverfestigte Beutelwandbereich weist eine gegenüber der sonstigen Beutelwand erhöhte Eigenstabilität auf, so dass sich aus ihm ein den Dichtring ausreichend stabil abstützender Stützring ergibt. Hierzu ist kein zusätzliches Material oder dergleichen erforderlich. Das Ausstellen der den Stützring bildenden Ringpartie kann sehr einfach durch einen Heißprägevorgang erfolgen.
  • Zweckmäßigerweise ist die Dichtmembran zwischen der Beutelwand und der Halteplatte angeordnet und einerseits mit der Beutelwand und andererseits mit der Halteplatte um die Anschlussöffnung umlaufend verschweißt. Bei einem solchen Filterbeutel kann gleichzeitig mit dem genannten Verschweißen der Stützring ausgestellt werden. Für den Heißprägevorgang ist keine besondere Form erforderlich, da das Ausstellen an der Umfangskante der Anschlussöffnung erfolgen kann.
  • Die Eintrittsöffnung weist zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser als die Dichtungsöffnung des Dichtrings auf, so dass der ausgestellte Dichtring nur den radial äußeren Bereich des Dichtringes überdeckt. Auf diese Weise bleibt der radial innere Bereich des Dichtrings unabgestützt. Dies begünstigt eine gute Abdichtung gegen die Stirnseite eines geräteseitigen Stutzens oder gegen eine andere Dichtfläche. Ferner kann sich der unabgestützte Dichtungsbereich nach innen hin umbiegen, falls man die Halteplatte auf einen geräteseitigen Anschlussstutzen aufstecken will.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
  • 1 den die Halteplatte aufweisenden Bereich eines Staubfilterbeutels in schematischer Draufsicht, wo bei ein außerdem vorhandener, an der Halteplatte geführter Verschlussschieber der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden ist,
  • 2 die Anordnung nach 1 in vergrößerter Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie II-II, wobei der Verschlussschieber und ein geräteseitiger Anschlussstutzen strichpunktiert angedeutet sind, und
  • 3 die Anordnung nach 1 in entgegengesetzter Rückansicht gemäß Pfeil III in 2.
  • Ein Filterbeutel für Staubsauger weist eine Beutelwandung aus luftdurchlässigem Filtermaterial auf, von der eine Beutelwand 1 eine Eintrittsöffnung 2 enthält. Im Bereich der Eintrittsöffnung 2 ist außen an der Beutelwand 1 eine Halteplatte 3 angeordnet, die zum Festlegen des Staubfilterbeutels in einem Staubsauger dient, der hierzu eine geeignete Aufnahme aufweist. Die Halteplatte 3 enthält eine mit der Eintrittsöffnung 2 fluchtende Anschlussöffnung 4.
  • Ferner ist eine Dichtmembran 5 aus elastischem Dichtmaterial vorhanden, die einen in radialer Richtung in die Anschlussöffnung 4 vorstehenden Dichtring 6 bildet, der eine zur Anschlussöffnung 4 koaxiale Dichtungsöffnung 7 umschließt.
  • Im Bereich der geräteseitigen Aufnahme ist üblicherweise ein geräteseitiger Anschlussstutzen 8 angeordnet. Die Halteplatte 3 kann mit ihrer Anschlussöffnung 4 auf den Anschlussstutzen 8 aufgesteckt oder mit der dem Beutelinneren abgewandten Außenseite des Dichtrings 6 gegen die Stutzen-Stirnseite 9 zur Anlage gebracht werden. Anstelle der Stirnseite 9 des Anschlussstutzens 8 kann auch eine andere geräteseitige Dichtfläche vorhanden sein, an der der Dichtring 6 anliegen kann. Ob der Filterbeutel mit seiner Halteplatte 3 auf den Gerätestutzen 8 aufgesteckt oder mit seinem Dichtring 6 zur Anlage an eine geräteseitige Dichtfläche, beispielsweise die Stirnseite 9, gebracht wird, hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab. In 2 ist der Anschlussstutzen 8 der Übersichtlichkeit wegen mit Abstand zur Halteplatte 3 gezeichnet.
  • Steckt man die Halteplatte 3 auf den Anschlussstutzen 8, biegt sich der Dichtring 6 zum Beutelinneren 10 hin um und dichtet den Anschlussstutzen 8 an seinem Außenumfang ab.
  • Für die Anlage des Dichtrings an der Stutzen-Stirnseite 9 ist der Dichtring 6 aus der Ebene der Beutelwand 1 nach außen hin ausgestellt, wie aus 2 ersichtlich ist. Dieses Ausstellen wird mittels eines von der Beutelwand 1 gebildeten Stützrings 11 erreicht, der an der dem Beutelinneren 10 zugewandten Innenseite des Dichtrings 6 anliegt und diesen in oder durch die Anschlussöffnung 4 der Halteplatte 3 nach außen hin hält.
  • Das die Beutelwand 1 bildende Filtermaterial ist oder enthält ein thermoplastisches Fasermaterial. Dabei kann die Beutelwand 1 einen einlagigen oder einen mehrlagigen Aufbau aufweisen. Im Falle eines mehrlagigen Aufbaus können die verschiedenen Lagen unterschiedliche Funktionen erfüllen. Beispielsweise kann die dem Beutelinneren 10 zugewandte innere Lage ein Grobfilter, die nächste Lage ein Feinfilter und die Außenlage eine der Festigkeit dienende Stützlage sein. Mehrlagige Filterbeutelwände sind in großer Vielfalt bekannt, so dass auf ihren Aufbau im Einzelnen hier nicht weiter eingegangen wird.
  • Das die Beutelwand 1 bildende Filtermaterial ist normalerweise zu biegeschlaff, um den Stützring 11 bilden zu können. Daher ist vorgesehen, dass die Beutelwand 1 einen die Eintrittsöffnung 2 enthaltenden, in sich heißverfestigten Bereich 12 aufweist. Durch Erhitzen wird das Filtermaterial plastisch, so dass es durch die Anwendung von Druck verfestigt werden kann. Der Bereich 12 ist auf diese Weise heißverfestigt und weist daher eine größere Eigensteifigkeit als das unverfestigte Filtermaterial auf. Im Falle einer mehrlagigen Beutelwand 1 (in 2 ist die Beutelwand 1 der Ein fachheit halber einheitlich gezeichnet, so dass die einzelnen Beutelwandlagen nicht dargestellt sind) werden die Beutelwandlagen durch die Anwendung von Wärme und Druck miteinander verschweißt.
  • Die Heißverfestigung bzw. das Verschweißen erfolgt zweckmäßigerweise durch Ultraschallschweißen.
  • Die Beutelwand 1 kann im heißverfestigten Bereich 12 ein punkt- oder flächenartiges Verfestigungsmuster, beispielsweise ein Quadrat-, Rechteck- oder Rautenmuster, aufweisen. Dies ist in 3 durch die Kreuzschraffierung schematisch angedeutet.
  • Die Dichtmembran 5 ist zwischen der Beutelwand 1 und der Halteplatte 3 angeordnet und einerseits mit der Beutelwand 1 und andererseits mit der Halteplatte 3 um die Anschlussöffnung 4 umlaufend verschweißt. Hierzu besteht die Halteplatte 3 aus einem geeigneten Kunststoffmaterial. Die kreisförmig umlaufende Schweißnaht 13 ist aus 2 und insbesondere aus 3 ersichtlich. Des Verständnisses der 3 wegen wird darauf hingewiesen, dass die an der Schweißnaht 13 in Umfangsrichtung aufeinanderfolgend gezeichneten Rechtecke plastifizierte Bereiche der Beutelwand 1 und dabei des heißverfestigten Beutelwandbereichs 12 sind.
  • Auch hier kann das Verschweißen durch Ultraschallschweißen erfolgen.
  • Die umlaufende Schweißnaht 13 befindet sich im heißverfestigten Beutelwandbereich 12, wie aus den 2 und 3 ersichtlich ist. Der heißverfestigte Beutelwandbereich 12 weist beim Ausführungsbeispiel eine im Wesentlichen quadratische oder rechteckige Gestalt auf.
  • Der heißverfestigte Beutelwandbereich 12 ist, wie geschildert, der Dichtmembran 5 zum Beutelinneren 10 hin benachbart. Ferner weist die Eintrittsöffnung 2 einen kleineren Durchmesser als die Anschlussöffnung 4 der Halteplatte 3 auf. Auf diese Weise bildet der heißverfestigte Beutelwandbereich 12 eine im Durchmesser mit Bezug auf die Anschlussöffnung 4 der Halteplatte 3 kleinere Ringpartie 14. Diese Ringpartie 14 ist aus der Beutelwandebene nach außen hin ausgestellt und bildet den weiter oben bereits erwähnten Stützring 11, der an dem Dichtring 6 anliegt und diesen nach außen hält. Der Betrag des Ausstellens nach außen muss nicht besonders groß sein. Aus 2 ist ersichtlich, dass eine verhältnismäßig flache Konusgestalt vorgesehen sein kann. Der durch den Stützring 11 hinterlegte Dichtring 6 ist in 2 so weit nach außen hin ausgelenkt, dass er mit seinem zur Anlage an die geräteseitige Dichtfläche gelangenden Bereich vor der Halteplatte 3 liegt. Der Dichtring 6 könnte jedoch auch weniger weit ausgelenkt sein.
  • Das Ausstellen der den Stützring 11 bildenden Ringpartie 14, die aus thermoplastischem Material besteht, kann durch Heißprägen erfolgen. Dies kann gleichzeitig mit dem geschilderten Verschweißen der Dichtmembran 5 mit der Beutelwand 1 und der Halteplatte 3 ausgeführt werden. Beim Heißprägen wird ein entsprechend geformter Stempel gegen die Ringpartie 14 vorbewegt. Die dem Beutelinneren 10 zugewandte Umfangskante 15 der Anschlussöffnung 4 der Halteplatte 3 dient beim Prägen als Form, so dass die den Stützring 11 bildende Ringpartie 14 an dieser Umfangskante 15 der Anschlussöffnung 4 ausgestellt wird. Dies ergibt eine der Umfangskante 15 entsprechende umlaufende Kante 16 am Beginn des Stützrings 11.
  • Die Eintrittsöffnung 2 und die Dichtungsöffnung 7 können prinzipiell einen gleichen Durchmesser aufweisen. Zweckmäßigerweise ist der Durchmesser der Eintrittsöffnung 2 jedoch größer als der Durchmesser der Dichtungsöffnung 7, so dass sich radial innen ein vom Stützring 11 freier und somit unabgestützter Dichtringbereich 17 ergibt.
  • Die dargestellte Halteplatte 3 weist noch eine Führungseinrichtung für einen nur in 2 strichpunktiert angedeute ten Verschlussschieber 18 auf, der zwischen einer die Anschlussöffnung 4 freilassenden Offenstellung und einer die Anschlussöffnung 4 verschließenden Schließstellung in Richtung gemäß Pfeil 19 bewegbar angeordnet ist. Der Verschlussschieber 18 befindet sich an der der Beutelwand 1 entgegengesetzten Seite der Halteplatte 3. Er weist eine Durchgangsöffnung auf, die sich in der die Ausgangsstellung bildenden Offenstellung bei der Anschlussöffnung 4 befindet. Zieht man den Verschlussschieber 18 in Richtung gemäß Pfeil 19, entfernt sich seine Durchgangsöffnung von der Anschlussöffnung 4. Dabei gelangt ein geschlossener Bereich des Verschlussschiebers 18 über die Anschlussöffnung 4 und verschließt diese. Zur Führung des Verschlussschiebers 18 können an der Hal teplatte 3 hochstehende und den Verschlussschieber 18 beidseitig am Rand übergreifende Führungselemente 20 vorhanden sein.
  • Ist der Filterbeutel voll, wird er aus dem Staubsauger entnommen und kann weggeworfen werden. Dabei wird der Filterbeutel bei der Entnahme mittels des Verschlussschiebers 18 verschlossen, so dass kein Staub in die Umgebung entweichen kann.
  • Derartige Verschlussschieber sind allgemein bekannt.
  • Bei der Herstellung des Filterbeutels kann so vorgegangen werden, dass man bei noch nicht zum Filterbeutel geschlossenem Filtermaterial an dem die beschriebene Beutelwand ergebenden Materialstück zuerst den heißverfestigten Bereich 12 anbringt, wonach die Eintrittsöffnung 2 eingestanzt wird. Anschließend legt man die noch nicht gelochte Dichtmembran 5 bei der Eintrittsöffnung 2 auf den heißverfestigten Bereich und verschweißt das Filtermaterial, die Dichtmembran und die Halteplatte miteinander. Gleichzeitig wird der Stützring 11 ausgestellt. Schließlich wird noch die Dichtungsöffnung 7 in die Dichtmembran 5 gestanzt.

Claims (6)

  1. Filterbeutel für Staubsauger, mit einer eine Eintrittsöffnung (2) enthaltenden Beutelwand (1) aus luftdurchlässigem Filtermaterial, einer im Bereich der Eintrittsöffnung (2) außen am Filterbeutel angeordneten Halteplatte (3), die eine mit der Eintrittsöffnung (2) fluchtende Anschlussöffnung (4) aufweist, und einer Dichtmembran (5) aus elastischem Dichtmaterial, die einen in radialer Richtung in die Anschlussöffnung (4) vorstehenden, eine zur Anschlussöffnung (4) koaxiale Dichtungsöffnung (7) umschließenden Dichtring (6) bildet, an dessen dem Beutelinneren (10) zugewandten Innenseite ein den Dichtring (6) in oder durch die Anschlussöffnung (4) nach außen hin haltender Stützring (11) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das die Beutelwand (1) bildende Filtermaterial ein thermoplastisches Fasermaterial ist, dass die Beutelwand (1) einen die Eintrittsöffnung (2) enthaltenden, in sich heißverfestigten Bereich (12) aufweist, dass der heißverfestigte Beutelwandbereich (12) der Dichtmembran (5) zum Beutelinneren (10) benachbart ist, wobei die Eintrittsöffnung (2) einen kleineren Durchmesser als die Anschlussöffnung (4) aufweist, und dass der Stützring (11) von der im Durchmesser mit Bezug auf die Anschlussöffnung (4) kleineren Ringpartie (14) des heißverfestigten Beutelwandbereichs (12) gebildet wird, die aus der Beutelwandebene nach außen hin ausgestellt ist.
  2. Filterbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelwand (1) mehrlagig ist und die Beutelwandungen im heißverfestigten Bereich (12) miteinander verschweißt sind.
  3. Filterbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelwand (1) im heißverfestigten Bereich (12) ein punkt- oder flächenartiges Verfestigungsmuster, beispielsweise ein Quadrat-, Rechteck- oder Rautenmuster, aufweist.
  4. Filterbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (2) einen größeren Durchmesser als die Dichtungsöffnung (7) aufweist.
  5. Filterbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmembran (5) zwischen der Beutelwand (1) und der Halteplatte (3) angeordnet und einerseits mit der Beutelwand (1) und andererseits mit der Halteplatte (3) um die Anschlussöffnung (4) umlaufend verschweißt ist.
  6. Filterbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stützring (11) bildende Ringpartie (14) des heißverfestigten Beutelwandbereichs (12) an der zugewandten Umfangskante (15) der Anschlussöffnung (4) der Halteplatte (3) ausgestellt ist.
DE200720014163 2007-10-01 2007-10-01 Filterbeutel für einen Staubsauger Expired - Lifetime DE202007014163U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720014163 DE202007014163U1 (de) 2007-10-01 2007-10-01 Filterbeutel für einen Staubsauger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720014163 DE202007014163U1 (de) 2007-10-01 2007-10-01 Filterbeutel für einen Staubsauger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007014163U1 true DE202007014163U1 (de) 2007-12-06

Family

ID=38806526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200720014163 Expired - Lifetime DE202007014163U1 (de) 2007-10-01 2007-10-01 Filterbeutel für einen Staubsauger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202007014163U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007062028A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 Arwed Löseke Papierverarbeitung und Druckerei GmbH Verfahren zur Herstellung eines Staubfilterbeutels und Staubfilterbeutel
WO2010018087A1 (de) 2008-08-13 2010-02-18 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Staubsaugerbeutel

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007062028A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 Arwed Löseke Papierverarbeitung und Druckerei GmbH Verfahren zur Herstellung eines Staubfilterbeutels und Staubfilterbeutel
DE102007062028B4 (de) * 2007-12-21 2009-09-03 Arwed Löseke Papierverarbeitung und Druckerei GmbH Verfahren zur Herstellung eines Staubfilterbeutels und Staubfilterbeutel
WO2010018087A1 (de) 2008-08-13 2010-02-18 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Staubsaugerbeutel
DE102008041227A1 (de) * 2008-08-13 2010-02-18 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Staubsaugerbeutel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2044874B1 (de) Filterbeutel für Staubsauger
EP3402921B1 (de) Rückhaltemittel für kunststofffasern
DE2812833C2 (de)
EP2025278B1 (de) Staubsaugerfilterbeutel
EP1917897B1 (de) Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel sowie mit einem solchen Anschlussstück ausgestatteter Staubfilterbeutel
DE1151905B (de) Papierfilterbeutel fuer Staubsauger
EP1607034A1 (de) Staubfilterbeutel und zugeordnete Adapterplatte
DE1900042U (de) Trockenanbeitender luftreiniger fuer brennkraftmaschinen.
DE202006019108U1 (de) Staubfilterbeutel
DE3000013C2 (de)
DE202010018248U1 (de) Luftfilter eines Verbrennungsmotors
EP2335542B1 (de) Vorrichtung zur Absaugung von pulver- oder staubförmigem Material
DE202006016304U1 (de) Filterbeutel
DE3874237T2 (de) Sack fuer scheibenfiltersektor.
EP0787460B1 (de) Anschlussstück eines Filterbeutels für Staubsauger
DE102014108089A1 (de) Filtereinheit für einen Staubsauger und Staubsauger mit einer solchen Filtereinheit
DE102012019470B4 (de) Staubbeutel mit einer Saugöffnung mit einem Kragen und einer Verschlussvorrichtung
DE202004008971U1 (de) Staubfilterbeutel
EP3763431B1 (de) Filtergerät
DE202006017084U1 (de) Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel sowie mit einem solchen Anschlussstück ausgestatteter Staubfilterbeutel
EP1692990B1 (de) Staubsaugerbeutel und Verfahren zur Herstellung eines Staubsaugerbeutels
DE3937710C2 (de) Vorrichtung für Industrie-Staubabsauggeräte zur Aufnahme des abgesaugten Staubes
DE102014108192A1 (de) Staubsauger mit einem am Staubsauger entnehmbaren Filter sowie ein in einem solchen Staubsauger verwendbares Filter
EP3219236B1 (de) Halteplatte mit verbessertem verschluss
DE102006029059A1 (de) Filtereinrichtung für Staubsauger und Verfahren zur Herstellung der Filtereinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20080110

R021 Search request validly filed

Effective date: 20071114

R163 Identified publications notified
R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20101102

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20140501