DE2019332B2 - Verfahren und vorrichtung zum anbringen einer elektrischen und mechanischen verbindung an dem kabelmantel und der abschirmung eines kabels - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum anbringen einer elektrischen und mechanischen verbindung an dem kabelmantel und der abschirmung eines kabelsInfo
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Description
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander um
180° gedrehte Widerlagerplatten mit ineinandergreifenden Verschlußteilen versehen sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen einer elektrischen und
mechanischen Verbindung an dem Kabelmantel und der Abschirmung eines Kabels, bei welchem das Kabel
aufgeschlitzt, ein mit einer Widerlagerplatte versehener Bolzen in den Kabelmantel und die Abschirmung
eingesetzt und ein Klemmelement von außen an dem Bolzen befestigt wird.
Es ist bekannt, die Abschirmung eines Kabels lötfrei mit einem Anschlußstück zu verbinden, um sie
elektrisch an die Abschirmung eines weiteren Kabels oder an irgendein Potential anschließen zu können.
Insbesondere beim Verspleißen zweier Kabelenden tritt die Schwierigkeit auf, eine genügende Festigkeit
der Kabelverbindung neben einer guten elektrischen
Leitfähigkeit zu erreichen. Ein hohes Maß an mecha-„Sher
Festigkeit ist nötig, um die Verbindung der einzelnen Kabelleitungen bei mechtuischer Zugbeanspruchung
des Kabels nicht zu gefährden. Die elekirische Verbindung der Abschirmungen zweier miteinander
verspleißter Kabelenden muß sorgfältig und sicher durchgeführt werden, da sonst der notwendige
Spannungsamgleich innerhalb der Abschirmung nicht gewährleistet ist. Schließlich ist es wichtig, daß
Se Durchführung einer Spleißverbindung in kurzer Zeit mit wenigen Handgriffen vorgenommen werden
Kann, ohne daß die Kabelenden dabei zu sehr in Mitk-idenschaft
gezogen werden. .
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es em
Venahren der eingangs genannten Art anzugeben, mit der es möglich ist, an einem Kabelei.de ein Ver-Lulungsstück
so zu befestigen daß sowohl hinsiehtlieh
der mechanischen als auch der elektrischen Be- «nspruchung eine genügende Sicherheit gewährleistet
ist. Ferner soll insbesondere die Montage auf wenige
Handgriffe beschränkt werden, so daß sie auch von un-,cüblcn
Kräften leicht und schnell durchgeführt werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß mindestens em Schlitz m Kabelli^srichtung
durch den Kabelmantel und die Abschirmung geführt wird, daß der Kabelmantel und
dic Abschirmung außerhalb des Schlitzes mit einem ten, daß sämtliche
Kabelmänteln den
tuell dazwischen
Kabelmänteln den
tuell dazwischen
die Abschir-Auf diese erzielt, die
15 indungsstück S werden,
^^l^^ S%t nicht beanso
daß die KaDeiieivungen uu γ
spracht werden. erfindunesRemäßen Verfah-
Be1 .^^ am Ka-
rens wird &*^™™™*^ d di Abschir
belmantel m
xo mung
Weise w,rdj^ ^
auch dann wirks am «*J£J tt. Das Kabel kann
hlitzt werden, daß beidseitig des Lo-
^^ \^ fm Kabelmantel und in der Abches
Langsschlitze im *m ^ dem
schirmung vorhanden ^ so °°d hin absteht. Ge-Dxh
^^Sn vorSaten Ausführungsform
maß ^ ^te7n n zemer SchlitZ; beispielsweise dem
kann j£«* «" "flne^ bracht seTn, so daß der
,0 Loch gcgcnub«l^genü ^ auseinandergesPreizt
Kabelmantel genug durch ^
werden kann um den lioLen
Loch zu ste^en- . d . folgenden unter Bezug-Die
\-™™a&™ an einfgen Ausführungsbeinähme
auf die ^uren
sp.elen .laner^^lauter . ktivisches Explosionsschau-Γ
: g. 1 ^SWJbid, aus dem die Reihenfolge
lagerplätte an der Abschirmung abstützend, von der inncnseite her durch das infolge der Schätzung von
dern Kabelinnern abhebbare Loch gesteckt wird und daß dann die Verspannung des Bolzens durch Aufsetzen
einer Platte und des Klemmelementes erfolgt. Ferner kann die Widerlagerplatte und/oder die
von außen auf den Bolzen aufsetzbarc Platte mit entsprechenden
Vorsprüngen ausgestattet sein, die in enlsprechende Löcher am Kabelmantel und der Ab-
schirmung eintauchen und ^'Vif? Äem
Spannvorrichtung gegenüber dem Kabel verhindern
und eine noch bessere mechanische Verbesserung ermöglichen. Auf diese Weise wird erreicht, daß das
Verbindungstück eine ungewöhnlich feste Verbindung mit dem Kabelmantel und der Abschirmung
eingeht, deren Festigkeit etwa der Festigkeit des Kabelmantels entspricht. Es kann dementsprechend ein
Erdleiter hoher mechanischer Festigkeit an dem Verbindungsstück angebracht werden, de. gleichzeitig
die Zugspannungen des Kabels an eine geeignete Aufhängung oder an ein anderes, mit dem ersten Kabei
verspleißtes Kabel überträgt.
Mit dem erfindungsgemäßen Veifahren laßt sich
eine feste Verbindung zweier oder mehrerer Kabelenden an einer Spleißstelle oder entlang einer
Splcißzone zwischen den Kabelenden durchfuhren.
Sollen zwei Kabelenden miteinander verspleißt werden.
so ist es erforderlich, ein Teü des Kabelmantels und der darunterliegenden Abschirmung beiseite zu
schieben und hierdurch die Widerstandsfähigkeit dts Kabelmantels gegen Zugspannungen zu ve. nng :rn_
Wenn die Lücke zwischen den beiden kabelendtn
nicht wirksam überbrückt wird, so musscr.die Zugspannungen
notwendigerweise von den Kdbellcitun
gen aufgenommen werden, von denen mog chcrweise
einige ebenfalls Spleißvcrbmdungen b.lden.
Dies ist aus verschiedenen Gründen äußerst un-
sieht hchist. Längsschnitt durch ein Kabel-
Fi g. 2 z«gt ™^ J ück nach der Erfinende,
an.dem e η ve
dung jngewaeni ^ Maßstab einen QuerFg.^i
zeigt m g der F
^«'g^ Längsschnitt ähnlich demjeni-
B^ ^ Kabdmantei un'
. Spannbandes gegen die Kabel-
FU S einen Längsschnitt durch die Verbin-M
g.-J «11 ,H e Zustandj
^.' 6 St einen Querschnitt entlang der Linie
^f" f >
5 in vergrößertem Maßstab,
V'; ,7 zeiJ cine Seitenansicht zweier erfmdungs-
Jn' !^ fander verspTeißter Kabelenden, .
45 gcrnaC m,temd^nde P sschnitt ähnlich demjen,.
IH ig-^ «ig b modifizierten Ver·
gen de }^ζ
bindu"^™l^n n 8 e' perspektivische Ansicht eine:
Mg. ' £ fo F rm der Verbindungsvornch
50 dritten Ausiunr g
B" . einen Längsschnitt durch eine we.
t Kabelverbindung in installiertem Zustand,
ler5. ?V 11 SJt eine perspektivische Ansicht de
M g. π | n widerlagCrPlaUe,
55 nach ig^ \ perspektivische Ansicht ctes Ka
J g- ^ S Abschirmung, wobei seitlich de
t^ ü vorgesehen sind, und
ches Langss J zwcier zu5ammengc
^g. K ζ g ^ Bej f„r ejne Kabe
60 ^ ^ be>hoJer Bcanspruchung.
vc™1Ü d^g A D usfuhrungsfonn nach den Fig. 1 bis4
^«J u üc| allgemein mil 10 bezeichne
ua b Gewindebolzen 11, an dessen Enc
Es bcs zt u n befesti t ist. Sie bes.t
65 die sUri ^wiae BP, Zuschnitt, ,st )
'^m eJl™ an den Kabelmantel gebogen
der B^egungiadius etwa entsprechend de
Krümmungsradius des Kabelmantels bemessen ist, für den die Vorrichtung gedacht ist. Normalerweise
ist auf die Widerlagerplatte eine dünne Unterlegplatte 13 gleichen Formates aufgesetzt. Die Unterlegplatte
13 ist mit einem Loch 14 versehen, durch das der Bolzen 11 hindurchragen kann.
Sie besitzt ausgestanzte Öffnungen 15, deren scharfkantige Ränder 16 sich nach oben erstrecken.
Diese Ränder dienen dazu, einen eventuell auf die Kabelabschirmung aufgebrachten Isolierfilm zu
durchstechen, so daß ein sicherer Kontakt zur Abschirmung hergestellt wird.
Die Kabelabschirmung 18 besteht beispielsweise aus einem dünnen Aluminiummantel oder einem
Mantel aus einem anderen elektrisch leitfähigem Material. Sie ist in der Regel nur sehr dünn, besitzt eine
geringe mechanische Festigkeit, ist jedoch als elektrostatische Abschirmung äußerst wirksam. Diese
Abschirmung ist normalerweise zum Schutz mit einem dicken Kabelmantel 20 hoher mechanischer
Festigkeit umgeben, der aus nichtleitendem Kunststoff besteht.
Das Verbindungsstück 10 besitzt einen äußeren Klemmschuh 22, der im wesentlichen dreieckförmig
und ähnlich wie die Widerlagerplatte 12 gebogen ist. Der Bolzen 11 kann durch das Mittelloch 23 hindurchgesteckt
werden, und das verlängerte Ende des Klemmschuhs ist vorzugsweise mit einem nach oben
weisenden Gewindevorsprung 24 versehen, auf den die Mutter 25 aufschraubbar ist. Der Klemmschuh
22 kann ferner mit nach unten weisenden Dornen 26 (F i g. 5) versehen sein, die in den Kabelmantel eindringen,
wenn das Verbindungsstück während der Installation zusammengedrückt wird. Die übrigen
Teile des Verbindungsstückes bestehen aus einer unteren Kiemmutter 27. einem Federring 28 und einer
Kontermutter 29.
Das beschriebene Verbindungsstück kann auf verschiedene Arten installiert werden. Eine dieser Arten
ist in den F i g. 1 bis 5 dargestellt. Der erste Schritt besteht darin sowohl üen Kabelmantel 20 als auch
die Abschirmung 18 in Längsrichtung aufzuschlitzen, und zwar über eine Strecke von einigen Zentimetern,
wie dies bei 30 angedeutet ist.
Die gegenüberliegenden Kanten des so entstandenen Schlitzes werden in der in den Fi g. 1 und 2 dargestellten
Weise auseinandergespreizt, so daß die Kabelleitungen 32 nnch außen zwischen die auseinandergespreizten
Schiit/kanten gebogen werden können. Wahrend die Leitungen in dieser Stellung gehalten
werden, wird das Loch 33 mit einem Stanzer oder einem Bohrer durch den Kabelmantel und die
Abschirmung getrieben. Das Loch ist so bemessen, daß der BoI/en 11 genau hineinpaßt. Aul diesen Bolzen
wird die Unterlage 13 so aufgesetzt, daß sie auf
der Widcrlagerplatte 12 aufliegt, und der Bolzen wird
von innen her durch die Öffnung 33 gesteckt. Die Unterlage 13 ist vorzugsweise stärker gebogen als die
Widcrlagcrplalie 12. damit sie beim Verspannen
niedergedrückt wird und alle Teile dicht aufcinam'.crliegcn.
Dieses Abflachen der Unterlage bewirkt, daß die Dorne 16 durch einen etwa vorhander.cn Schutzfilm
auf der Abschirmung hindurch in die Abschirmung hincingctiieben werden und eine Reihe von
ausgezeichneten elektrischen Kontaktstellen mit dieser bilden. Danach weu'.cn die Leitungen 32 in den
Kabelmantel /urückgeboecn. si» daß die auseinandergespreizten
l'iu'icn des Schlitzes 30 wieder zusammengedrückt
werden können. In diesem Zustand wird der Kabelmantel mehrfach mit einem Klebband
35 hoher mechanischer Festigkeit umwickelt. Die Umwicklung beginnt in einem Bereich links vom
Schlitz 30, wie er in den F i g. 2 und 4 dargestellt ist. Dieses Klebband drückt die einzelnen Lagen fest gegen
die Leitungen 32.
Der nächste Schritt bei der Kabelinstallation besteht darin, den äußeren Klemmschuh 22 über den
ίο Beizen 11 zu setzen und ihn starr mit Hilfe der Mutter
27 gegen das Kabel zu verklemmen. Nach Beendigung dieses Verfahrensschrittes ist sowohl die Abschirmung
18 als auch der Kabelmantel fest unter hohem Druck zwischen der Widerlagerplatte 12 bzw.
der Unterlegplatte 13 und dem äußeren Klemmschuh 22 verspannt. Der hohe Klemindruck bewirkt in
Verbindung mit der großen wirksamen Fläche von Klemmschuh und Widerlagerplatte eine Verbindung
von außerordentlich hoher mechanischer Festigkeit und vor allem einen narrensicheren lötfreien elektrischen
Anschluß an die Abschirmung 18.
Die Verbindungsvorrichtung 10 kann dazu benutzt werden, die in Längsrichtung auf ein Kabel einwirkende
Zugbelastung auf eine geeignete Verankerung zu übertragen, indem ein Spannstreifen 40 aus Metall
an dem Bolzen 11 befestigt wird, Der Streifen 40 ist mit zahlreichen in einer Reihe angeordneten Löchern
41 versehen, von denen jedes frei über den Bolzen gelegt werden kann, und die in solcher Entfernung
voneinander liegen, daß eines der Löcher gleichzeitig den Ansatz 25 des Klemmschuhs 22 aufnimmt. Der
Federring 28 wird daraufhin auf den Bolzen aufgesetzt und mit der Mutter 29 verspannt, so daß sämtliche
Teile fest gegeneinander sitzen. Auf den Ansatz 24 wird eine Mutter 25 aufgeschraubt, um eine zusätzliche
Befestigung für den Spannstreifen 40 /u eihaiten.
Es ist zweckmäßig, sowohl die Verbindungsvorrichtung 10 als auch den größten Teil des Streifens
40 mit einem Isolierüberzug 43 zu verschen und auf die Enden geeignet geformte Schuhe 44 aus biegsamem
Material aufzusetzen. Der Schuh 44 besitz!
einen abgeflachten röhrenförmigen Vorsprung 45. der sich an die Isolierung 43 eng anschmiegt und
dessen offene Seite dicht mit dem Kabelmantel entlang
der Kanten 22 des Klcmmschuhs abschließt.
F i g. 7 zeigt zwei mit !soliersehuhen 44 \ ersehen·:
Verbindungsstücke, die jeweils an einem Γηώ cine
Spleißzone 50 liegen und elektrisch und mechuniscl
miteinander verbunden sind. Jeder der Isolierschuh:
44 \erdeckt einVerbinilimgsstüek. wie es an Harn
der F i g. 1 bis 6 beschrieben wurde.
Nach Vervollständigung der Spleilixcrbindiin
wird diese mit einer Schutzabdeckung \ersehen un danach werden die Lnden des Slieiiens 40 über de
jeweiligen Bolzen 11 gelegt, wahrend die Isolier
schuhe 44 nach iuißcn gebogen werden. Nach Beil
stigung des Streitens an dem jeweiligen Bolzen wir
der l-olicrscln.h aufgesetzt und nimmt seine norina
Position ein. in der sich sein Rand um die Klemr
schuhe 22 herum .uiKet/t.
Der wesentliche Unterschied der Aisfi;hriine>for
nach I- i g. S und ') zu der bisher behandelter. Ai!
führungsform besieht darin, daß i',er iiuUa- Klemi
schuh 22' cir.cn langen Anketansatz 55 besitzt. 1!
von dem breiten Fm'.e des Klcmmschuhs 22 ahsti
und in einem scnkicchtstehendcn Ansatz 56 etui
Über den Aiisit/ 55 und das Kabel wird ein Spar
7 8
band 57 gelegt und durch eine Spannschraube 58 fest 67, in deren mittlerem Bereich sich die Öffnung 33 a
verspannt. zur Aufnahme des Verbindungsbolzens 11 befindet.
Aus F i g. 8 ist erkennbar, daß durch den Ansatz Die Anbringung der beiden Schlitze 30 α und 30 b er-
55 und die Anwesenheit des Spannbandes 57 die me- laubt es, die Zunge 67 von den Kabelleitungen abzu-
chanische Festigkeit der gesamten Verbindung und 5 heben, so daß der Bolzen von der Unterseite der
ihre Anbringung am Kabel verbessert wird. Zusatz- Zunge her eingesteckt werden kann. Diese Art der
lieh wird verhindert, daß die Widerlagerplatte oder Montage ist besonders zweckmäßig in solchen Fäl-
der Klemmschuh sich um den Bolzen 11' verdrehen. len, in denen das Kabel schon installiert worden ist
Obwohl der Ansatz 55 und das Spannband 57 in der und unter Zugspannung steht. Unter diesen Umstän-
dargestellten Ausführungsform neben dem Ende des io den ist es im allgemeinen nicht möglich, die Leitun-
Kabelmantels angeordnet sind, ist verständlich, daß gen von der Abschirmung wegzubiegen, wie dies in
die stabilisierende Verankerung auch am gegenüber- den F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Bei Bildung zweier
liegenden Ende des Klemmschuhs 22 vorgenommen Schlitze und einer Zunge kann man die Zunge jedoch
werden kann, wobei das Spannband dann den Kabel- von den durch Zugspannung beanspruchten Leitun-
rnantel umschließt. 15 gen abheben, um den Verbindungsbolzen durch das
Die Fig. 10 und 11 zeigen noch weitere Varianten Loch zu stecken. Wenn er an der Zunge angebrach!
der Verbindungsvorrichtung. Diese ist hier generell ist, wird diese wieder gegen die Leitungen gedrückt
mit 10" bezeichnet, wobei die Widerlagerplatte 12" und durch ein Band 35 in der oben beschriebenen
zwei nach außen weisende Ansätze 60, 61 an ihren Weise in Stellung gehalten.
gegenüberliegenden Enden besitzt. Der Ansatz 60 ao Eine weitere Ausführungsform der Widerlagersteht
über das Ende des Klemmschuhs 22 über, wo- platte ist in Fig. 13 dargestellt. Zum Verbinden
gegen der Ansatz 61 sich durch eine Öffnung 63 des zweier langer Kabel, oder ganz allgemein bei hohen
Klemmschuhs 22 hindurch erstreckt. Unterhalb der auftretenden Zugbeanspruchungen kann es zweck-Öffnung63
führt ein Loch 64 durch die Abschir- mäßig sein, ein Verbindungsstück statt mit einem
mung 18" und den Kabelmantel 20" durch, so daß 25 einzigen Bolzen 11 mit mehreren Bolzen zu befestider
Ansatz 61 den Kabelmantel und die Abschir- gen, um eine noch größere mechanische Festigkeit zu
mung durchdringen kann. erzielen. Man kann dann Widerlagerplatten 50 ver-
Aus dem Gesagten geht hervor, daß das Verbin- wenden, an deren breiter Kante außerhalb der Symdungsstück
10" besonders stark ist, weil sowohl der metrieachse je ein Vorsprung 52 und eine Ausneh-Verbindungsbolzen
11" als auch der Ansatz 61 der 30 mung 51 angeordnet ist. Die dreieckförmigen Wider-Widerlagerplatte
12" durch entsprechende öffnun- lagerplatten können paarweise so zusammengesetzt
gen des Kabelmantels hindurch verläuft. Ferner grei- werden, daß der Vorsprang 52 einer Platte in die
fen die beiden Ansätze 60, 61 der Widerlagerplatte Ausnehmung 51 der gegenüberliegenden Platte einmechanisch
in den äußeren Klemmschuh ein. greift, so daß beide Platten 50 nicht gegeneinander
In F i g. 12 ist eine weitere Art der Anbringung des 35 verdreht werden können. Auch bei dieser Befesti-
Verbindungsstückes 10 an einem Kabelmantel und gungsart kann wahlweise nach Art von F i g. 1 durch
der Abschirmung dargestellt. Der hauptsächliche Un- Anbringung eines einzigen Schlitzes oder nach Art
terschied zu der beschriebenen Anbringungsart be- von F i g. 12 durch Anbringen zweier Schlitze verfah-
steht darin, daß zwei parallele Schlitze 30 a, 30 b ren werden.
vorgesehen sind, die sich in Längsrichtung der Ab- 40 An Stelle der dreieckförmigen Widerlagerplatten
schirmung 18 a und des Kabelmantels 20 a erstrek- und Klemmschuhe können erforderlichenfalls auch
ken. Die beiden Schlitze bilden einen flexible Zunge andere Grundformen verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zum Anbringen einer elektrischen und mechanischen Verbindung an dem Kabelmantel und der Abschirmung eines Kabels, bei welchem das Kabel aufgeschlitzt, ein mit einer Widerlagerplatte versehener Bolzen in den Kabelmantel und die Abschirmung eingesetzt und ein Klemmelement von außen an dem Bolzen be- ίο festigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schlitz (30, 30 a, 30 b) in Kabellängsrichtung durch den Kabelmantel (20, 20 a) und die Abschirmung (18, 18 a) geführt wird, daß der Kabelmantel (20, 20 α) und die Abschirmung (18, 18 a) außerhalb des Schlitzes mit einem Loch (33, 33 α) zum Hindurchstecken des Bolzens (11) versehen werden, daß danach der Beizen (11) sich mit der Widerlagerplatte (12 bzw. 13) an der Abschirmung (18, 18 a) abstützend, von der Innenseite her durch das infolge der Schlitzung von dem Kabelinnern abhebbare Loch (33, 33 «) gesteckt wird, und daß dann die Verspannung des Bolzens (11) durch Aufsetzen einer Platte (22) und des Klemmelementes (27) erfolgt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kabelmantel (20 a) und der Abschirmung (18 a) zwei nebeneinanderverlaufende Schlitze (30 a, 30 b) angebracht werden, und daß die Schlitze beidseitig des Loches (33 α) für den Bolzen verlaufen und eine aus einem Teil des Kabelmantels und der Abschirmung bestehende Zunge (67) bilden, die sich in Kabellängsrichtung erstreckt.3. Verfahren nach Anspruch! oder2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer quer zu ihrer Längsrichtung gekrümmten Widerlagerplatte (12), deren Krümmung etwa der Rundung des Kabelmantels bzw. der Abschirmung angepaßt ist.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längliche Widerlagerplatte (12") mit einem länglichen parallel zum Bolzen (H") verlaufenden Dorn (61) ausgestattet wird, der durch ein den Kabelmantel (20") und die Abschirmung (18") durchdringendes Loch (64) hindurchgesteckt wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerplatte (12") mit einem kurzen, nach außen abstehenden Dorn (60) versehen wird, der quer zu den Endkanten des Kabelmantels (20") und der Abschirmung (18) verlaufend an das Kabel angesetzt wird und eine Drehung der Widerlagerplatte während der Montage und Verspannung des Klemmelementes verhindert.7. Verfahren nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (22) mit einem kurzen, nach außen weisenden Gewindeansatz (24) versehen wird, auf den bei der Montage eine Mutter (25) zum Verspannen eines elektrischen Leiters (40) aufgesetzt wird.8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Schlitz (30) durch den Kabelmantel (20) und die Abschirmung geführt wird und daß das Loch (33) in Kabellängsrichtung im Bereich des Schlitzes, am Kabelumfang aber gegen den Schlitz versetzt angeordnet wird.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch seine Verwendung beim Verspleißen zweier aneinanderstoßender Kabelenden.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (11) der Kabelenden durch einen Spannstreifen (40) aus elektrisch leitendem Material miteinander verbunden werden und daß der Spannstreifen (40) auf jedem Bolzen festgeschraubt wird.11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannstreifen (40) mit einer isolierenden Umhüllung (43) versehen wird und daß die aus dem Kabelmantel herausragenden Bolzenenden mit nach unten hin offenen elastischen Isolierschuhen (44) abgedeckt werden.12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Widerlagerplatte (12) und der Abschirmung (18) ein sich in Kabellängsrichtung erstrekkender gebogener Druckschirm (13) mit sich in die Abschirmung (18) eindrückenden Krallen (15) gelegt wird.13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Schraubgewinde versehener Bolzen (11) senkrecht auf einer gebogenen, etwa dreieckförmigen Widerlagerplatte (12) befestigt ist, daß ein der Widerlagerplatte (12) angepaßter Druckschirm (13) mit nach außen weisenden Krallen (16) sowie eine von außen auf den Kabelmantel aufsetzbare Platte (22) vorgesehen ist und daß die Widerlagerplatte (12) und die Platte (22) durch Festziehen einer Mutter (27) auf dem Bolzen (11) unter Zusammenpressung des Kabelmantels (20) und der Abschirmung (18) so miteinander verspannbar sind, daß die Abschirmung (18) über den Druckschirm (13) und die Widerlagerplatte (12) elektrisch mit dem Bolzen (11) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019332 DE2019332B2 (de) | 1970-04-22 | 1970-04-22 | Verfahren und vorrichtung zum anbringen einer elektrischen und mechanischen verbindung an dem kabelmantel und der abschirmung eines kabels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019332 DE2019332B2 (de) | 1970-04-22 | 1970-04-22 | Verfahren und vorrichtung zum anbringen einer elektrischen und mechanischen verbindung an dem kabelmantel und der abschirmung eines kabels |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2019332A1 DE2019332A1 (de) | 1971-11-04 |
| DE2019332B2 true DE2019332B2 (de) | 1973-04-12 |
Family
ID=5768778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702019332 Ceased DE2019332B2 (de) | 1970-04-22 | 1970-04-22 | Verfahren und vorrichtung zum anbringen einer elektrischen und mechanischen verbindung an dem kabelmantel und der abschirmung eines kabels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2019332B2 (de) |
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| CN110582894B (zh) * | 2017-05-12 | 2021-11-23 | 格鲍尔格里勒电缆有限公司 | 用于使屏蔽织物和接触元件接触的接触系统 |
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1970
- 1970-04-22 DE DE19702019332 patent/DE2019332B2/de not_active Ceased
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| DE2019332A1 (de) | 1971-11-04 |
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| BHV | Refusal |