DE2018246C3 - Halogenglühlampe - Google Patents
HalogenglühlampeInfo
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Classifications
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Landscapes
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- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
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Description
wenn die Menge geringfügig diesen Bereich verläßt Der beschriebene Bereich erlaubt es also definitiv.
Lampen mit einer vorbestimmten Lebensdauer bei auf dem Fachgebiet üblichen Toleranzgrenzen in der
Fabrikation herzustellen. r>
Nach der vorstehenden Tabelle wurden die Lebensdauern einiger der Lampen bei zwei verschiedenen
Spannungen gemessen. Die Oberspannung von 110%
der Nennspannung wurde angelegt, um den Einfluß der Halogendissoziierung aufgrund eines gleichzeitigen
Anstieges in der Temperatur des Glühkörpers und des Kolbens zu betrachten. Es konnte klar gefunden
werden, daß keinerlei Schwärzung innerhalb des CHClrEinbaubereiches zwischen 0,01 und 0,10 Mikromol/cm1
auftrat. Es zeigte sich auch, daß keinerlei r> Beschädigung an den metallischen Bauteilen, wie den
Ankern aufgrund des Ätzens erzeugt wurde. Selbstverständlich war die Lebensdauer der bei Überspannung
untersuchten Lampen kürzer als die der Lampen, die lediglich mit Nennspannung betrieben waren.
Da ein brauchbarer Bereich des Einbringens des Halogenids in breiten Grenzen zwischen 0,01 und 0,10
MikromoI/cmJ schwankt, kann die Produktausbeute in
beachtlichem Maße gesteigert werden. Die das Chloroform der beschriebenen Menge enthaltende Lampe
kann bei hohem Wirkungsgrad gehalten werden, ohne daß sich eine Schwärzung und/oder Ätzung einstellen
würde. Insbesondere ist Chloroform stabil gegen Wasser, so daß nicht an verschiedenen Bauteilen der
Lampe, beispielsweise dem Glühkörperdraht und den Ankern eine Ätzung hervorgerufen wird, die eintritt,
wenn Chlorwasserstoff Verwendung findet. Da Chloroform eine organische Verbindung ist, ist sie in gleicher
Weise stabil gegen eindringende Fremdmaterialien, so daß eine solche Chloroform enthaltende Lampe einen
ausgezeichneten Halogenregenerierungszyklus aufweist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Halogenglühlampe, in deren Kolben Stickstoff und/oder Inertgas sovie Chloroform eingeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Chloroform mit einem Anteil zwischen 0,01 und 0,10 Mikromol pro Kubikzentimeter Innenvolumen des Kolbens enthalten ist.Die Erfindung betrifft eine Halogenglühlampe, in deren Kolben Stickstoff und/oder Inertgas sowie Chloroform eingeschlossen sind.Es ist eine derartige Halogenglühlampe bekannt, bei der als Halogen verbindung Chloroform verwendet wird (AT-PS 2 54 332). Bei der bekannten Lampe werden mit genau vorgeschriebenen Grenzen im Kolben 0,35 mal 10" bis 1,00 mal 10" Grammatom pro Kubikzentimeter an Wasserstoff und 0,35 mal IOb bis 1,00 mal \0b Grammatom pro Kubikzentimeter Chlor eingeschlossen.Es hat sich nun herausgestellt, daß Schwärzungen der Kolbenwand und eine Ätzung des Gliihkfv-perdrahtes auch durch die bekannte Maßnahme nicht ganz verhindert werden konnten und daß die Lampe bei einem sehr niedrigen Wirkungsgrad betrieben werden mußte.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Halogenglühlampe der eingangs genannten Art die Schwärzungen sowie die Ätzung während der Lebensdauer der Lampe zu vermeiden.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Chloroform mit einem Anteil zwischen 0,01 und 0,10 Mikromol pro Kubikzentimeter Innenvolumen des Kolbens enthalten istEs hat sich gezeigt, daß außerhalb dieses vorgeschriebenen Bereichs die Lampe einen hohen Wirkungsgrad ohne das Auftreten von Schwärzungen und Ätzung während der Lebensdauer nicht hatDurch den geringen Chloroformgehalt ist auch eine Korrosion an den Elementen der Fertigungsvorrichtung genauso wenig zu erwarten wie am Glühkörperdrahtin und an dessen im Kolben befindlichen Verankerungen. Es tritt auch eine Materialeinsparung hinsichtlich der notwendigen Einfüllmenge auf.Ausführungsbeispiele werden im folgenden näher beschrieben.Es ist wesentlich, daß Chloroform als Halogenverbindung verwendet wird, die in den Kolben eingeschlossen wird und 0,01 bis 0,10 Mikromol pro Kubikzentimeter des Kolbeninnenvolumens ausmacht, wie weiter unten mit Bezug auf die folgenden Beispiele näher erläutert-•ο werden wird. Es wurden Versuche unter Verwendung einer CHCIj enthaltenden Lampe mit einer Nennspannung von 100 V, einer Leistung von 500 W und einer Nennlebensdauer von 500 Stunden durchgeführt Bei einer Lampe dieser Art ist es leicht, Phänomene wie die>■> des Schwärzens und Ätzens zu beobachten, da die Temperatur des Glühkörpers relativ hoch und der Durchmesser des Glühkörperdrahtes dünn ist.Bei diesem Versuch wurden eine Vielzahl von Lampen hergestellt, in die zusammen mit Argon als inertem Gas 0,005 Mikromol, 0,01 Mikromol, 0,05 Mikromol, 0,10 Mikromol, 0,15 Mikromol und 0,20 Mikromol CHCI) pro Kubikzentimeter Innenvolumen eingeschlossen wurden. Der Druck der Gasfüllung wurde auf 600 bis 700 min Hg gehalten. Die LampenΓι wurden bei einer Nennspannung von 100 V und einer 10%igen Überspannung von HOV betrieben. Die nachstehende Tabelle zeigt die Ergebnisse.Menge an
eingeschlossenem
CHClj
(Mikromol/cm3)Arbeitsspannung(Volt)Bemerkung100
110
100110
100110
100110100 100Schwärzung trat 34 Stunden nach dem Einschalten der Lampe auf; wie oben;Schwärzung und Ätzung trat auch nach 1640Stunden nach dem Einschalten nicht auf, obwohl der Glühkörperdraht durchgebrannt war; wie oben;Schwärzung und Ätzung trat 1433 Stunden nach dem Einschalten der Lampe nicht auf;Ergebnisse wie in der dritten und vierten Zeile;Schwärzung und Ätzung traten 1360 Stunden nach dem Einschalten nicht auf, obwohl der GlUhkörperdraht durchgebrannt war;Schwärzung und Ätzung traten 590 Stunden nach dem Einschalten nicht auf, obwohl der Faden durchgebrannt war; Ätzung trat 500 Stunden nach dem Einschalten auf; Ätzung trat 280 Stunden nach dem Einschalten auf.Die vorstehende Tabelle zeigt, daß dann, wenn CHClj in einer Menge von 0,01 bis 0,10 Mikromol/cm' eingebaut wird, die Lampen bei hoher Leistung gehalten werden, ohne daß zu befürchten wäre, daß Schwärzung und Ätzung während der Lebensdauer der Lampe aufträten.Die Chloroformmenge im Bereich von 0,01 bis 0,10 Mikromol/cm1 ist durch die vorstehenden Ergebnisse bestätigt. Die Auswahl der einzubringenden Menge in diesem Bereich ist darauf zurückzuführen, daß Lampen mit einer vorbestimmten Lebensdauer aufgrund von Fabrikationsfehlern nicht hergestellt werden können.
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Family Applications (1)
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