DE2017595A1 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
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Description
A 1ü ,_ β Hamburg, 13- A.jril
Patentanwalt, Dipl. Ing,
Vincon-v. Raffäy 197°
2 Hamburg 1, G!v-\c.v-:.;3jrwal| ?74
Tel.: 324707; Telgr, Patfay
Tel.: 324707; Telgr, Patfay
Flügelzellenpumpe oder -motor
Die Erfindung betrifft eine 'Flügelzellenpumpe oder einen ents;precheriden
Motor, deren klügeln drei Druckbereiche zugeordnet sind und von denen jeäer mit einem radial zum ihm angeordneten
Kolben zusammenarbeitet, der im Betrieb in Abhängigkeit von
dem Strömungsmitteldruck in einer gemeinsamen Druckkammer,, nach außen in den Eingriff mit der inneren Kante des zugehörigen
Flügels gedrückt ist.
Derartige bekannte Fliigelzellenpumpen weisen einen Eotor mit
einer Vielzahl von radial bewegbaren Flügeln auf, die in am Umfang des Rotors ausgebildeten Schlitzen angeordnet sind.
Diese flügel stehen mit einer exzentrischen und ringförmigen
Steueroberfläche eines ortsfesten Stators oder eines entsprechenden
Steuerringes im Eingriff, der den Rotor umgibt. Die
Einlaß- und Auslaßkanäle münden an voneinander entferntliegenden Punkten in den Bereich zwischen der Peripherie des Rotors
und der Steueroberfläche. Die Öffnungen des Einlaß- bzw. Auslaßkanals werden, nacheinander bei Drehung des Rotors von den
"flügeln überstrichen, wodurch das an der Einlaßöffnung aufgenommene oder angesaugte Strömungsmittel von den Flügeln zu der
Auslaßöffnung transportiert wird*;«· .
009846/1292
Bei Flügelzellenpumpen, deren klügeln drei Druckbereiche zugeordnet
sind (three area type), wirken die btrömungsmittel-"
drucke auf drei verschiedene Bereiche, in Verbindung mit jedem
Flügel, und die durch diese Drucke erzeugten Kräfte arbeiten, zusammen, um jeden Flügel in einen wirksamen Eingriff mit der
exzentrischen Steueroberfläche zu drücken, d. h. eine dynamische Dichtung zwischen der Spitze der Flügel und der exzentrischen
Steueroberflache zu erzeugen'. Durch dieses Frinzio, bei
dem den Flügeln drei Druckbereiche zugeordnet sind, wird eine im voraus begrenzte hydraulische Kraft erzeugt, um die Flügel
nach außen zu drücken bzw. zu bewegen.
Die btrömungsmitteldrucke, die auf zwei Bereiche an jedem Flügel
wirken, sind im wesentlichen gleich, aber entgegengesetzt
gerichtet. Die durch diese Drucke erzeugten Kräfte wirken daher gegeneinander. Der erste Bereich wird durch eine Oberfläche
an dem radial außengelegenen Ende des Flügels gebildet und dem Druck ausgesetzt, der den Flügel in seinem Schlitz
nach innen drückt. Der zweite Bereich wird durch eine uber:r:'läche
an der radial innengelegenen Kante des Flügels gebildet. Dieser Bereich wird durch einen Druck beaufschlagt, der im
wesentlichen gleich - aber entgegengesetzt gericntet - dem
Druck ist, der auf den ersten Bereich wirkt, so daß jeder Flügel durch diesen Druck in seinem Schlitz- nach außen gedrückt
wird.
Der dritte Bereich an jedem Flügel wird auch durch einen strömungsmitteldruck
beaufschlagt, der den Flügel nach au^en drückt. Durch diesen Druck an dem dritten Bereich wird eine
steuernde, hydraulische Kraft .geschaffen, die jeden Flügel zusätzlich
zu der Zentrifugalkraft nach außen drückt, um eine otrömungsmitteldicütung zwischen der äußeren Kante jedeü Flügels
und der exzentrischen Steueroberfläche herzustellen und aufrechtzuerhalten.
009845/129
Derartige Flügelzellenpumpe!! w-isen einen Eotor rait einer in
diesem ausgebildeten Druckkammer auf. weiterhin ist in dem Rotor in Verbindung mit jedem JJ1I ",.gel ein druckbeaufschlagter
EoI"oen, vorgesehen, der in einer Bohrung gleitet, die von der
Druckkammer radial zu dem zugehörigen flügel führt. Der über
die Druckkammer auf .die Kolben wirkende Strömungsmitteldruck
bildet die kraft des genannten dritten Bereichs, um die Flügel nach auiien gegen die exzentrische Steueroberfläche zu -"
drücken.- Die Druckkammer wird' mit unter Druck stehendem Strömungsmittel
aus dem Hochdruckbereich der lumpe versorgt und zwar immer dann, wenn der Druck in dieser Kammer merklich unter den Druck in dem Eochdruckbereich absinkt.
Eine derartige: Flügelzellenpumpe, deren .'Flügeln drei Druckbereiche
in der vorstehend genannten v/eise zugeordnet sind, ist
aus der deutschen Auslegeschrift 1 4-OJ 290 bekannt. Bei dieser
bekannten Flügelzellenpumpe sind die Kolben in dem Eotor in
radialer Hicntunc hin- und herbewegtar angeordnet, um mit der
innengelegöneai Kante gedes Flügels in Eingriff zu gelangen.
Unter Drucii stehendes Strömungsmittel", zum beaufschlagen der
ι.οIben wird durch einen-Kanal in den Rotor geleitet, der an
die "Antriebs-welle- angrenzt. Diesel" Kanal ist durch Zuteil oder
Vertiefungen, die in den Oberflächen der an den Hotor angren—"
ζenden Seiten- oder Anschlagplatten ausgebildet sind, mit dem
hochdruckbereich der Pumpe verbunden. Da das"Strömungsmittel,
das dem .-.anal in dem Rotor zugeführt wird, durch diese Seitenoder
Anschlagplatten und damit über die Spalte zwischen dom
Hotor und der zugehörigen Seiten- oder Anschlagplatte strömen
muß, kann eine beträchtliche Menge des unter Druck stehenden Strümüngs-üittels durch diese Spalte entweichen. Dieser Verlust
des unter Druck stehenden Strömungsmittels setzt den Gesamtwirkuhgsgrad
des Gerätes herab. :
Der vorliegaiclen üJrflndung liegt daher grundsätzlich die Aufgabe
zu Grunde, eine Flügelzellenpumpe oder einen entsprechenden ίν,Ό'ΐor der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem diese
Nachteile nicht auftreten. ,
BAD ORIGINAL
■' Diese iiufgabe wird dadurch gelöst, daß ein. Ventil in dem xtotor
oder in der Rotorwelle vorgesehen ist," welches die i.*. rcotor
ausgebildete Druckkammer von der-nochdruckseite der Pum;.;c oder
des Motors abdichtet und welches seine geschlossene Stellung -" vorzugsweise durch eine l^eder - vorgespannt ist, so daß das
»Strömungsmittel der Druckkammer nur dann zugeführt wirα, wenn
der äußere Arbeitsdruck denjenigen in diener Druckhammer über-"
steigt.
Hierdurch ist bedingt, "daß der kanal, durch den.das unter Druck
stehende Strömungsmittel dem dritten Bereich zugeführt wird, vollständig innerhalb der sich drehenden Teile, d. h. des Kotöis
und der Rotorwelle liegt, so daß kein .Bereich oder kein weg
(wie uie vorstehend erwannten upalte) vorhanden sind, durch die
Leckverluste des unter Hochdruck stehenden Strömungsuittels von
dem Kanal für dieses Strömungsmittel auftreten können.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung an hand von
zwei Ausfüh--ungsbeispielen nMlier erläutert ist.
Es zeigt:
tfig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durc^ eine Jj'lügelzcllen-pumpe
nach der Erfindung; '
-Fig· 2 einen Schnitt gemäi.. der Linie- '<i - 2 der tfig. 1 zur Veranschaulichung
der verschiedenen Strömungsmittelkanäle in vergrößerten
jüiaJbbtab;
ffig. 3 eine perspektivische Ansicht einer nachyrÖDigen Büchse,
die in die .tflügelzellenpurnpe nach der Erfindung eingebaut ist;
und
Pig. 1V einen Schnitt durch eine cuidere Ausfahrungsform einer
flügelzellenpumpe nach der Erfindung, beider ein einheitliches
Wellen- und Hotorelement vorgesehen ist.
0 0 9 8 4 5/1292
ß*D ORIGINAL
20175SB
Die in Pig.- 1 veranschaulichte i'l^gelzellenpumpe weist ein Gehäuse
10 mit einer in wesentlichen zylindrischen inneren Kam—
ner auf. Ein stiriisoitig angeordneter Deckel 11 ist mit einer
zylindrischen Habe 12 vergehen, die teleskopartig in das Jinde
des Gehäuses yaist. Durch einen Dichturigsriii;;; 13 ist für eine
entsprechende Abdichtung gesorgt,.
Die Stirnwand 14, die dem Deckel 11 gegenüberliegt, ist mit
einer .Bohrung versehen, durch die die ,.antriebswelle 1.5 -der
Pumpe verläuft. Die Antriebswelle 15 ist in dieser Bohrung
durch ein Lager (nicht gezeigt) drehboir gelagert. Dieses Lager
igt gegen eine Axialbeweg ι mg in der Bohrung befestigt. Yon
dem Gehäuse 10 läuft die Antriebswelle 15 in den Deckel 11., in
dem sie durch ein Gleitlager 16 gelagert ist, das in der mittleren Bohrung 17 in dem Deckel. 11 befestigt ist. Dieses Gleitlager
16 ist durch einen Sprengring 18 gegon eine Axialbewegung
gesichert. Die zylindrische Habe 12 hat eine flache innere
Überfläche, die an der Seitenfläche 19 eines Eiliges oder
Stators 20 anliegt ν der die exzentrische Steueroberflache bildet»
Dieser Ring wird häufig auf dem hier angesprochenen Gebiet der Technik auch zusammen mit dem Gehäuse als stator bezeichnet.
Strömungsmltteleinlaßkanal 21 verläuft radial in das Gehäuse
10 und steht mit einem Paar von Ringkanälen 22, 23 in
Verbindung,die den Innenraum in dem Gehäuse 10 umgeben. Diese Ringkanäle 22, 23 vorteilen das von dem Hinlaßkanal 21 kommend©
Strömungsmittel auf die Säugöffnungen, die später im
einzelnen besehrieben werden. Der Ring 20,der die exzentrische
Steueroberfläche bildet, ist radialer Richtung durch eine
ringförmig© Rippe 24 abgestutzt, die in dem Gehäuse 10 zwischen
den üngkanälen 22 und 23 ausgebildet ist. Weiterhin umgibt
diesel· Ring 20 einen Rotor 25, der mit der Antriebswelle
15 verbunden uncl durch diese abgestutzt ist. Diese Verbindung
erfolgt über eine Keilverbindung 26, die eine Bewegung zulaßt', ·
dejnit die richtige Ausrichtung zwischen dem Rotor, Gier flachen
Oberfläche dg?-zylindrischen wabe 19 und einer bewegbaren Seiten-
0098 45/1292 bad original
oder Anlageplatte 27 erzielt wird. Der Rotor 25 ist mit eii:-er
Vielzahl von radialen schlitzen 2d versehen, in denen die in
radialer Richtung druckausgeglichenen i'lügol 29 angeordnet
sind. Dieses ist am besten der Ii1Ig. 2 zu entnehmen..
jJer Eing 20 ist mit der exzentrischen Steuer oberfläche Ju versehen,
deren kontur (siehe Fig. <) so gestaltet ist, daß ein
ausgeglichener oder symetrischer .aufbau der i-aimpe vorliegt,
bei dem sich die Niederdruck- oder Saugbereiche 31* die-Strömungsmittelübergabe-Bereiche
32, die Hochdruck- oder Abgäbetereiche
33 und die Diclitbereiche 34-» die zwischen der exzentrischen
Steueroberfläche und dem .Rcfor 25 ausgebildet sind-, diametral
gegenüberliegend. Um diese einander gegenüberliegenden " Bereiche zu schaffen, int die exzentrische Steueroberfläche 3?
• durch ein erstes ßogenpaar mit gleichen Radien einerseits,„die
über die Strömungsmittelübergabe-Bereiche 32 verlaufen und andererseits
durch ein zweites Bogenpaar kleinerer Radien als diejenigen des ersten Bogenpaares gebildet , das aber den
Dichtbereich y\- verlauft. Diese Bogenpaare sind durch die exzentrischen
Steueroberflachen verbunden, welche über die Miederund Hochdruckbereiche 3^ bzw.. 53 verlaufen.
Die Seiten- oder Anlager. latte 27 ist mit hoher Oberflächengüte
bearbeitet, um eine glatte und ebene Oberfläche an ihrer Innenseite
zu schaffen, an der der Ring.20 anliegt, üiiie mittle-
k re Bohrung 35 in dieser Seiten- oder Anlageplatte 27 ist in
einer zylindrischen Nabe 36 angeordnet, die in die Bohrung der
Stirnwand 14· des Gehäuses 10 hineinragt. Ein Dichtungsring 57
sorgt fiir eine entsprechende Abdichtung. Die äußer zylindrische
Oberfläche der Seiten- oder Anlageplatte 27 ist durch ein Dichtungsring 38 inbezug auf das Gehäuse 10 abgedichtet. Die
Seiten-oder AnIageplatte 27 ist axial in dem Gehäuse 10 bewegbar,
und sie wird durch den Strömungsmitteldruck in Richtung auf den Rotor 25 gedrückt,, der von der Hochdruckseite 33 der
■ Pumpe aufgebracht wird und zwar durch Kanäle 39 und 40, die zu
einer Hammer 41 führen. Die Kammer 41 ist zwischen dem Gehäuse
der äußeren Oberfläche 31 der Seiten- oder Anlage .latte ausge-
009845/1292 ^ ommi
bildet. Diese oeiten- oder ünlagey-latte arbeitet wie ein
axialbewegbarer,nicht drehbarer Kolben, wenn er über die Kammer
41 mit'. Druck■■ beaufschlagt wird, um an der angrenzenden Seitenfläche
deü. Hinges 20 zur Anlage zu gelangen. .
Der JjJinlaßkanal 21 steht über die Hingkanäle 22 und 23 in dem
King 2C mit Säugöffnungen in Verbindung,die 180° voneinander
entfernt angeordnet■uind. Diese Saugöffnungen 43 und 44 sind
der i'ig, 2 zu entnehmen, Sie sind in der Seiten- oder Anlageplatte
27 ausgebildet, und sie werden durch den Kanal 23 versorgt. 2iwei zusätzliche Säugöffnungen (nicht gezeigt) sind indem
Deakel 11 ausgebildet, und diese werden durch den Kanal· 22 versorgt. Diese Säugöffnungen in dem Deckel und in der Seiten-
oder iiXLlageplatte sind in i'brsi und Gestalt einander identisch
und "mit dem Saugbereich 31 zwischen dem liotor 25 xind der exzentrischen
Steueroberflache 30 ausgerichtet. Jede Säugöffnung
weist einen Verzweigungskanal auf, von dem eine Öffnung mit 45
und die andere mit 46 bezeichnet ist. Diese .Säugöffnungen stehen
mit den inneren Enden 4'/ der Schlitze 28 für die' Flügel in
dem "Kotor 25 und mit den Einlaab.ereichen 31 in Verbindung.
Wie der ü'ig. 1 zu entnehmen ist, ist der Deckel 11 mit zwei
einander diametral gegenüberliegenden, halbmondförmigen Abgabeoder
DruckÖffauligen 4d versehen, etea? die im wesentlichen 90°
von den Säugöffnungen entfernt angeordnet, si.:id. In gleicher
Weise sind Drucköffnungeii 49 in der Seiten- oder Anlageplatte 2? ausgebildet und axial mit den Üruckbereichen 23 und mit
den Drucköffnungen 4S in dem Deckel 11 ausgerichtet. Jede Drucköfi'nung 48 und 49 steht mit den inneren Enden der
«Schlitze 28 für die Flügel"in dem Rotor in Verbindung, wenn
diese Schlitze die Offnungen durch Verzweigungskanäle 50 und
51 passieren. Die Drucköffnungen 48 sind mit einem Auslaßoder Äbförderkanal 52 durch einen Kanal 53 in dem Deckel 11
verbunden.
0 0 9 8 4 57 1 2 9 2 bad ORIGINAL
In Jurehrientung des Rotors (im Uhrzeigersinn, wie es du.icK den
rf eil in Fig. 2 angedeutet ist) tritt die exzentrische .oteuer;-oberfläche
30 allmählich von dejü umfang des Rotors 25' über die
oaugbereiclie 31 zurück. In den Übergabebereichen 32 verbleibt
der radiale üb st and. zwischen der exsenori sehen d-teueroborfläche
'')0 und dem. !lot or iiii wesentlicher! konstant, und aber die
Abgabe- oder jJruckbereiche 33 nähert sich die exienrriscue
bteuerobt.Tflache fortlaufend dem Rotor 2?, bis sie ihre ^röute
!•iahe zu aer l·eriρherie des Rotors 25 in dem JJiclitbereich 3*+
erreicht. Dafj Strömungsmittel wird von den Säugöffnungen 43
und 44 in die ötrömimgsmittelübergabe-i'aschen gesogen, die
zwischen den aufeinander folgenden j/'lägeln i~usgeoilaet sind
und zwar dann, wenn diese 'laschen bei bewegung der Flügel 29
durch die Gaugbereiche 31 größer weivien. Wenn ßich die ii'l.-^el ■
durch die Druckber-eiche 33 bewegen, niimat das Volumen der Taschen
zwischen den klügeln ab, und das dtrömungsmittel wird
zwangsläufig verschoben, um das eigentliche 1-unipen durchzuführen.
Jeder l-'lügel ist mit lauten i?4 versehen, die" in der äußeren Kante
V"ü und den einander gegenüberliegenden oeiterikanten 71 ausgebildet
sind. jiJin odei^ mehrere kanale 55 sind außerdem in jedem
i''lügel vorgesehen, uafl. diese verlaufen zv^ischen der äußeren
Nut 5^- und dem inneren lilnde 47 des Schlitzes. Die Nuten 54- und
die Kanäle 1^ stellen sicher, daß der .strömungsmitteldruck,
der auf .den ersten Bereich oder die äußere kante jedes Flügels
wirkt, im wesentlichen immer mit dem Druck ausgeliehen ist, der auf den zweiten Bereich oder die innere Kante des Flügels
wirkt.
Damit die Pumpe mit einem hohen Wirkungsgrad arbeitet, ist es
notwendig, einen fortlaufenden dichtenden Eingriff zwischen der exzentrischen Steueroberflache 30 und der äußeren Kante jedes
Flügels aufrechtzuerhalten und zwar unabhängig von dem
Wechsel der Bögen und Krümmung der exzentrischen Steueraberfläche,
um den hierfür notwendigen hydraulischen Druck zu schaffen,
sind eine oder mehrere radiale .Bohrungen 56 in dem Rotor
009845/1292 BAD ORIGINAL
-ν-
25 ausgebildet. Diese Bohrungen verlaufen von den inneren iiln—,
den 47 jedes Schlitzes 28 nach innen, und sie sind an ihren
imeren Lnden mit einer ringförmigen Druckkammer 57 verbunden,
die in einer nachgifbigen zylindrischen Büchse 58 ausgebildet
ist. Diese eine Dichturxg bildende Büchse 58 ist zwischen dem
Hotor 25 und der .antriebswelle 15 angeordnet, und wie es am :
besten der i'ig. 3 zu entnehmen ist, aus üeoprene oder einem :
ähnlichen Liaterial hergescell'C. Bei einigen Materialien ist es
wünschenswert, diese Büchse 5-8 an dem Rotor 25 festzukleben.
In jeder Bohrung 5S ist ein Kolben 59 verschiebbar und abgedichtet
angeordnet. Jeder dieser kolben 59 ist mit einer derartigen Passung in der zugehörigen. Bohrung 56 angeordnet, daß
die -ueckverluste an den Außenwänden der ivolben vernachlässigbar
sind.. Strömungsmittel, das unter Druck zu den Bohrungen 56
geleitet wird, strömt von der Hochdruckkammer 53 durch folgende
Leitungen: Kanäle 60 in dem Deckel 11, Öffnungen 61 in dem
Lager 16, Öffnungen 62 in der Antriebswelle 15>
eine Öffnung 65 in einer Hülse 64-, um ein Rückschlagventil 65, eine ifeder
65 , einen Kanal 66 und in radiale Verbindungskanäle 67 durch uffnungen 68 in der nachgiebigen Büchse 58 und damit in die
Bohrungen 56.' Die Hülse 64, das Rückschlagventil 65 und die
i'eder 65' werden durch einen G-ewindeverschluß 69 in der Antriebswelle
15 gehalten. Wenn die untereinander verbundenen Kanäle 56, 57, 68, 67 und 66 einmal mit unter Druck stehendem
Strömungsmittel gefüllt sind, wird das Rückschlagventil 65
dafür sorgen, daß das Strömungsmittel unter Druck bleibt. Wenn der Druck des Strömungsmittels aus irgendeinem Grunde in
dem vorher erwähnten Kanal geringer wird als der Druck in dem Auslaßkanal 53, dann wird das unter hohem Druck stehende
Strömungsmittel von diesem Kanal 53 durch das Rückschlagventil 65 und in die vorstehend genannten Kanäle strömen, wodurch
das Strömungsmittel in diesen Kanälen im wesentlichen auf einem Druck gehalten wird, der gleich dem Druck in dem
Auslaß- oder Druckkanal 55 ist·.
0098 45/1292 bad original
wesentlichen-Bauteile, der -i^umpe sind auch in die luicIöre,
in !"'ig. 4 veranschaulichte Ausföhrungsform,eingebaut, .üicse
Bauteile sind gleich d'.-ntje.\.igen, die vorstehend in Verbindung
mit der ixusf uhrungaiorm nach i-'lg. 1 beschrieben wurden.
Ein unterschied liegt darin, daß ^ritrieüswelle und riotor" bei
der xxusf ührun^Siorm nacri^i^. 1 ein einheitliches Bauteil Λ J
bilden, d. h. l-;otor und ^ntriebswf.lle sind aus ainom einzigen
btuck iv.eta.ll hergestellt, v/enn'ein derartiges oinheitliches
Bauteil 15 als Antriebswelle und Rotor verwendet wird, wie es
in Jj'ig. 4 dargestellt ist, ist es mc glich., die dichtende Lachse
58 und die keilverbindung 26, die bei dein aufbau nach ^'ig.i
zur Verbindung des Motors 25 nach -er Antrivbswclle 15 erforderlich
ist, zu vermeiden. _ .
Sämtliche in der Beschreibung erkennbaren und in der
nung dargestellten technischen Einzelheiten sind far die Erfindung von Bedeutung.
009845/1292
BAD ORiG/NAL
Claims (5)
- CIJ Flügelzellenpumpe oder -motor, deren klügeln drei Druckbe- reiche · zugeordnet sind, und von denen jeder mit einem radial zu ihm angeordneten kolben zusammenarbeitet, der im Betrieb inAbhängigkeit von dem Strömungsmitteldruck in einer geraeirisameri Druckkammer nach außen in den Eingriff mit der inneren Kante des zugehörigen Flügels gedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Ventil (65) in dem Rotor (25) oder in der Rotorwelle (15) vorgesehen ist, das die Druckkammer (57) 66, 67) von der -iochdrucks^ite (53) der Fumoe oder des Motors abdichtet und - vorzugsweise durch eine Feder (651) - in eine Schließstellung gedruckt ist, so daß strömungsmittel nur dann zu der Druckkammer zugeführt wird, wenn der äußere Arbeitsdruck den Druck in dieser Druckkammer'Ibers jeigt.
- 2« Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das i/entil (o5) im Inneren des Rotors (25) oder d_er Antriebswelle (15) und im wesentlichen axial inbezug auf diese' AntriebS"./eile angeordnet ist.
- 3. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (25) einstücicig mit der Antriebswelle' (1Ϊ;) ausgebildet ist, daß in diesem einstückigen Teil ophlitze (28) für die Flügel (29) ausgebildet sind und daß Bohrungen (56) vorgesehen sind, die von dem Boden der öchlitze nach innen verlaufen um die ivolb'en(5'J) aufzunehmen und eine Verbindung zwischen diesen und der Druckkammer (67) zu schaffen.
- 4. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor einen ringförmigen Block (25) mit radialen ochlitzen (28) bildet, die an seinem Umfang zur Aufnahme der Flügel angeordnet sind und daß von den ochlitzen. . Bohrungen nach innen zu einer gemeinsamen Druckkammer (-57) verlaufen, die mit dem, in der Rotorwelle (15) angeordneten Ventil (65) in Verbindung stehen.009845/1292BAD ORlGiNAL
- 5. flügelzellenpumpe nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß eine Büchse (58) zwischen der !Rotorwelle (15) und dem ringförmigen Block (25) vorgesehen und mit einer Hingnut (5V) ausgerüstet ist, die sämtliche Bohrungen (56) mit dem r^ (66, 6?) von dem Ventil (65) verbindet.009845/1292BAD ORIGINAL
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- 1970-04-13 DE DE19702017595 patent/DE2017595A1/de active Pending
Also Published As
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