DE2017513C3 - Gerät zur digitalen Darstellung der Form eines Meßimpulses, sowie Gerät zur Klassierung elektrischer Meßimpulse - Google Patents

Gerät zur digitalen Darstellung der Form eines Meßimpulses, sowie Gerät zur Klassierung elektrischer Meßimpulse

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DE2017513C3
DE2017513C3 DE2017513A DE2017513A DE2017513C3 DE 2017513 C3 DE2017513 C3 DE 2017513C3 DE 2017513 A DE2017513 A DE 2017513A DE 2017513 A DE2017513 A DE 2017513A DE 2017513 C3 DE2017513 C3 DE 2017513C3
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Description

\L ϋ Γ/ ö 1 5
Es sind ferner Schaltungen bekanntgeworden, mit mum und auch wieviele Maxima bzw. Minima ii denen für einen oder mehrere Meßimpulse die Ver- diesem Bereich liegen. Damit ist auch gleichzeitig di< weilzeit desselben bzw. derselben in einem bestimm- Höhe dieser Extremwerte definiert. Im einzelnen wire ten Amplituden-Bereich statistisch erfaßt und digital an Hand der weiter unten beschriebenen Ausfüh dargestellt werden kann (FREQUENZ 23 (1969), 5 rungsbeispiele noch näher darauf eingegangen wer S. 114 f). In einem solchen Gerät werden Abtast- den, welche Schlüsse sich aus einem Vergleich dei impulse mit dem Meßimpuls moduliert und gelangen Zählerstände zweier benachbarter Zähler zieher nach einer Amplitudenfilterung getrennt auf den Ein- lassen.
gang digitaler Frequenzzähler. Der Zählstand eines Die derart gewonnene digitale Darstellung dei
Zählers entspricht dabei der Verweilzeit des Meß- 10 Form eines Meßimpulses kann die Grundlage füi impulses in dem durch das Amplitudenfilter vorgc- weitere Auswertungen — grundsätzlich auf die ver gebenen Amplitudenbereich. Die Zählerstände kön- schiedenste Art und Weise — bilden. So ist durchaus nen dabei, um eine Aussage über die Übcreinstim- sinnvoll, die Zählerstände nach Beendigung eine; mung des gemessenen Impulsverlaufe.s mit einem Meßimpulses abzulesen und zu notieren und im Zuge vorgegebenen programmierten Impulsverlauf einer i5 späterer Auswertung diejenigen, einem bestimmten logischen Verknüpfung zugeführt werden. Die dabei Meßimpuls entsprechenden Zählerstände zu einei den Ausgangspunkt der Auswertung bildende sta- weiteren Auswertung herauszusuchen, die vorgegebetistische Erfassung bestimmter Amplitudenwerte und nen Kriterien entsprechen, also z. B. eine bestimmte die nachfolgende Prüfung auf Übereinstimmung die- Anzahl von Maxima oder Minima aufweisen oder ein ser statistischen Auswertung mit den einer bestimm- so Maximum bei einer bestimmten Höhe haben od. dgl. ten vorgegebenen Zeitfunktion entsprechenden Wer- Eine solche Auswertung kann auch automatisiert
ten enthält jedoch keine Information mehr darüber, werden, indem die Zählerstände jeweils nach Beendiwelche dieser statistisch erfaßten Werte einem Ma- gung eines Meßimpulses in den Speicher eines AIlximum oder einem Minimum des Verlaufes des zweck-Computers cingelesen und dann nach Maß-Meßimpulses entsprochen haben und weist im übri- 25 gäbe eines Auswerteprogrammes weiterverarbeitet gen alle Nachteile der oben erörterten Abtastverfah- werden. Demgemäß ist die Erfindung ferner dadurch ren auf. gekennzeichnet, daß der Stand der Zähler nach Be-
Es ist bereits ein Gerät zur digitalen Darstellung endigung eines Meßimpulses zum Zwecke der Ausder Form eines Meßimpulses vorgeschlagen worden Wertung direkt einem Speicher zugeführt wird.
(DT-OS 1 958 497), bei dem der Meßimpuls zunächst 30 Unter Verwendung der erfindungsgemäßen digitagleichzeitig mehreren Vergleichern, an denen unter- len Darstellung der Form eines Meßimpulses kann schiedliche Vergleichsspannungen anliegen, zugeführt auch gemäß einem weiteren Gegenstand der Erfinwird, und bei dem unter Anwendung von Logik- dung ein Gerät zur Klassierung elektrischer Meßschaltungen aus den Ausgangssignalen der Verglei- impulse nach wählbaren Impulsformkriterien aufgc eher eine amplitudenbereichsbezogene digitale Aus- 35 baut werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß zur sage bezüglich der im Impuls enthaltenen Maxima Auswertung des für die Impulsform und -höhe und Minima erzielt wird. Nach diesem Vorschlag charakteristischen Zählerstandes der Gesamtheit aller werden jedoch nicht direkt Einzelimpulse, sondern Zähler für je zwei Zähler, die zwei benachbarten statistisch nach Formkriterien (Anzahl der Maxima Vergleichern nachgeschaltet sind, ein gemeinsames und Minima) auszuwertende Impulsserien in einem 40 UND-Glied vorgesehen ist, dessen erster Eingang vorgegebenen Amplitudenbereich erfaßt. über einen ersten Schalter wahlweise mit einem der
Gemäß vorliegender Erfindung ist ein derartiges jeweils einer bestimmten Anzahl von Klassenüber-Gerät zur digitalen Darstellung der Form eines Meß- schreitungen zugeordneten Ausgänge des ersten der impulses dadurch gekennzeichnet, daß die von den beiden Zähler oder gleichzeitig mit mehreren durch Vergleichern in dem Intervall, in dem der Meßimpuls 45 ein ODER-Glied verknüpften Ausgängen desselben die an diesem anliegende Vergleichsspannung (URefk) verbunden ist und dessen zweiter Eingang über einen erreicht bzw. überschreitet, erzeugten Signale jeweils zweiten Schalter wahlweise mit einem der jeweils den Vergleichern nachgeschalteten und ihnen züge- einer bestimmten Anzahl von Klassenüberschreitunordneten Zählern zugeführt werden, deren Zähler- gen zugeordneten Ausgänge des zweiten der beiden stände in ihrer Gesamtheit nach Beendigung des 50 Zähler oder gleichzeitig mit mehreren, durch ein Meßimpulses ein digitalisiertes Bild des Verlaufes des ODER-Glied verknüpften Ausgängen desselben verMeßimpulses dadurch wiedergeben, daß jeder Zähler- bunden ist und ein dritter Eingang des UND-Gliedes stand angibt, wie oft der Meßimpuls die Vergleichs- der Zuführung eines Klassierbefehles dient und die spannung des dem Zähler vorgeschalteten Verglei- Ausgänge der UND-Glieder nachgeschalteten weitechers erreicht und wieder unterschritten hat. 55 ren Zählern (Häufigkeitszählern) zugeführt werden.
Die Zählerstände der den Vergleichern nachge- Die logische Verknüpfung der einzelnen Zählerschalteten Zählern enthalten in ihrer Gesamtheit In- ständen entsprechenden Ausgänge zweier benacbbarformation aber die Höhe und die Zahl der Maxima ter Zähler über die genannten Verknüpfungsglieder und Minima des Verlaufes eines Meßimpulses. Die und Schalter, die sowohl durch mechanische Schalter Zahlerstände, die sich bei bestimmten Impulsformen 60 als auch wiederum ihrerseits durch Verknüpfungs- ergeben, säid in Fig. 1 dargestellt. So ergeben sich glieder gebildet werden können, ermöglicht es, in beispielsweise bei einem in Fig. lh schematisch dar- Form der nachgeschalteten weiteren Zähler (Häufiggestellten Impuls die Zählerstände: 0-1-1-2-3-2-2- keitszähler) eine Auswertung vorzunehmen, die an 1-1-1-1 für die verschiedenen durch den Abstand der einem bestimmten Verhältnis der Zählerstände zweier Vergleichsspannungen definierten Amplitudenbe- 65 benachbarter Zähler und damit an bestimmten Imfeiche. Ans dem Vergleich der Zählerstände zweier pulsformkriterien orientiert ist. Em solches Klassierbenachbarter Zähler läßt sich entnehmen, ob in gerät ist insbesondere dazu geeignet, bei der Messung einem dieser Bereiche ein Maximum oder ein Mini- der Volumenverteilung in Flüssigkeit suspendierter
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Partikeln bei der Auswertung der Meßergebnisse Impuls auftritt (Hysterese). Dadurch wird ein Schwin (durch Zählung in den Häufigkeitszählern) nur solche gen des Ausgangs des Vergleichers beim Überschrei·
Meßimpulse auszuwerten, die ganz bestimmte, durch ten der Vergleichsspannung durch den Meßimpul; die Lage und die Anzahl ihrer Extremwerte gekenn- vermieden, wie es insbesondere bei langsamen Überzeichnete Eigenschaften aufweisen. Weitere Kenn- 5 gangen zu befürchten ist. Außerdem wird dadurch
zeichen der Erfindung sind in den Ansprüchen den- das Ansprechen des Vergleichers auf Rauschspan
niert. nungen verhindert. Die Zener-Diode Z1 dient dei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im fol- Umsetzung des Potentials des Ausgangs des Ver-
genden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. gleichers VGk auf das Potential des nachfolgender
Es bedeuten io I η Verlierverstärkers, der durch den Transistor TR1
Fig. la bis Ik eine Darstellung verschiedener den Kondensator C2 ,und die Widerstände R8, /?,
möglicher Formen von Meßimpulsen ihre Umsetzung und R10 gebildet wird.
in digitale Information innerhalb der verschiedenen Der Impuls ik gelangt dann an den Eingang des Klassen und die Darstellung der Zählerstände der Impulsformerkennungszählers IFZk, der in Fig.A Impuisformerkennungszähler, 15 durch die beiden bistabilen Flip-Flops FF A k und Fig. 2 ein Schaltbild einer Ausführungsform der FFBk gebildet wird. Sie haben die »Clocke-Eingänge Erfindung, die die grundsätzliche Funktionsweise er- CA und Cß, die Vorbereitungseingänge JA, JB bzw, läutert, KA, KB sowie die Ausgänge Q1 und Q2 bzw. Q1 und F i g. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausfüh- Q2'. Wie aus der Funktionserklärung zu den FHprungsform der Erfindung, ao Flops FFAk und FFBk in Fig.4c hervorgeht, tritt Fig. 4 ein Schaltbild einer zur Ausführungsform dann, wenn beide Vorbereitungseingänge J und K nach Fig. 3 gehörenden Vergleicherstufe mit nach- auf »0« stehen, keine Änderung der Ausgänge Q1 geschaltetem Impuisformerkennungszähler, und Q2 ein; steht der Eingang 7 auf »0«, der Ein-Fig. 4a eine schematische Zuordnung der Aus- gangK auf »L«, so tritt am Eingang Q1 »0«, am Eingangspotentiale der einzelnen Ausgänge der Impuls- »5 gang Q2 »L« auf, und zwar unabhängig davon, wie formerkennungszähler nach Fig. 4 in Abhängigkeit der Zustand der Ausgänge vor Auftreten des »Clock«- von der dargestellten Dezimalzahl, Impulses war. Steht der Vorbereitungseingang / auf Fig. 4b eine Erläuterung der verwendeten logi- »L«, der Vorbereitungseingang K auf »0«, so besehen Funktionen. wirkt der »Clock«-Impuls am Ausgang Q1 den Zu-Fi g. 4c eine Wahrheitstafel über die in Fi g. 4 für 30 stand »0«. Befinden sich beide Vorbereitungseinden Impuisformerkennungszähler verwendeten Flip- gänge / und K im Zustand »L«, dann verändern sich Flops, die Zustände der Ausgänge Q1 und Q2 jeweils auf F i g. 5 eine Ausführung der Schaltung nach ihren invertierten Zustand, also auf Q~ und Q~2. Sind Fig. 3. die Eingänge nicht beschaltet, wie nach Fig. f beim F i g. 6 einen Schaltplan der Steuerschaltung für 35 Flip-Flop FFBk, so ist der Zustand der Vorbereidie Ausführungsform nach Fi g. 3 bis 5, tungseingänge »L«. Es handelt sich dabei um übliche Fig. 7 ein Impulsdiagramm zur Erklärung der Bauelemente positiver Logik; im Ausführungsbeispiel Funktionsweise der Steuerschaltung, bedeutet der Zustand »0« ein Potential von —6 V,
F i g. 8 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der der Zustand »L« ein Potential von 0 V.
Messung einzelner Tmnnlsteile, *o Der Ausgang Q1 ist mit dem »Clock«-Eingang CB
Fig. 9 ein Impulsdiagramm zur Erklärung einer des zweiten Flip-FlopsFFBk verbunden. Er ist außer-
Imp''ls-Selektion nach Impulslängen. dem über ein NAND-Gatter C an die Vorbereitungs-
Fi g. 10 ein Impulsdiaeramm zur Erläuterung einer eingänge JA und KA des ersten Flip-Flops FFA k zu-
Impufs-Selektion nach der Impuls-Steilheit. rückgeführt. Der zweite Eingang des NAND-Gat-
Wie aus den F i g. 2 bis 4 zu ersehen, wird ein 45 ters C ist mit der Steuerleitung S1 verbunden. Die
Meßimpuls mehreren Vergleichern VGk zugeführt. Zusammenhänge zwischen den Eingängen und dem
Die Zuführung erfolgt parallel. In den Vergleichern Ausgang (bezogen auf den Zustand »L« am Ein-
VGk wird der Impuls mit jeweils voneinander unter- gang) sind aus Fig.4b ersichtlich,
schiedlichen Vergleichsspannungen URelJ, verglichen. Befindet sich die Leitung S1 im Zustand »L«, dann
Die Werte der einzelnen, unterschiedlichen Ver- 50 ist das NAND-Gatter C für eine Übertragung von
gleichsspannungen definieren bestimmte Klassen. Information von dem Ausgang Q1 auf die Vorberei-
Wie aus Fig.4 zu ersehen, wird der Meßimpuls tungseingänge JA und KA geöffnet. Befindet sich die
über einen Widerstand R5 dem Vergleicher VGk zu- Leitung S1 im Zustand »0«, so gelangt von Q1 keine
geführt und erzeugt am Ausgang desselben einen Information nach JA und KA, d. h., beide Vorberei-
Einheitsimpuls ik, sobald er die Vergleichsspannung 55 tungseingänge befinden sich im Zustand »L«; der
VRel_ k erreicht bzw. überschritten hat. Der Impuls ik Zähler zählt normal. Befindet sich die Leitung S1 im
dauert so lange an, bis der Meßimpuls die Vergleichs- Zustand »L«, so wird der Ausgang Q1 invertiert an
Spannung URet k wieder unterschreitet Der Span- die Vorbereitungseingänge JA und KA zurückgeführt,
iiungsteiler R1, A2, A3 dient der Einstellung der Ver- d. h., an diese Eingänge gelangt bei Zählung der
gleichsspannung. Über den Entkopplungswiderstand 60 Dezimalzahl 1 (s. Fig.4a) der Zustand »0«. Die
K7 kann die Vergleichsspannung, durch die die Rias- Zähler sind damit gesperrt Sie zählen nur den ersten Sengrenze definiert wird, mit einem hochohmigen Impuls. Diese Einstellung ist dann sinnvoll, wenn nur Meßinstrument ausgelesen werden. Über einen weite- der Maximalwert ohne Rücksicht auf die Impulsform
ren Spannungsteiler A4, R8 und den Kondensator C1 gemessen werden soll.
erfolgt eine Mitkopplung des Vergleichsspannungs- 65 Bei der nun folgenden Erklärung der grundsätz-
finganges, die dazu dient, die Vergleichsspannung liehen Funktionsweise der Erfindung ist davon aus-
VHel .i am Eingang des Vergleichers VG6 herabzu- zugehen, daß die Impuisformerkennungszähler nicht
tetzen, sobald am Ausgang des Vergleichers ein nur bis I, sondern alle Dezimalwerte (natürlich be-
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grenzt durch ihre Kapazität, ausgedrückt in Bit), stände dadurch denkbar, daß sie nach Ablauf eines
zählen, daß sich also die Leitung S1 im Zustand »0« Meßimpulses einem Speicher zugeführt und dann
befindet. die Zähler wieder auf 0 gesetzt werden, um die In-
Die verschiedenen Zählerständen entsprechenden formation über den nächsten Meßimpuls aufzuneh-
Ausgänge des Impulsformerkennungszählers IFZk 5 men. Der Speicherinhalt kann in beliebiger Form
sind in der Ausführungsform nach F i g. 2 mit den ausgewertet werden.
Ziffern 0, 1, 2, 3 bezeichnet. Sie entsprechen ent- In Fig.2 ist eine Auswertung durch ein Klassiersprechender logischer Verknüpfung der Ausgänge gerät gezeigt, das die Maxima bzw. Minima nach Q1, Q2, öi' und Q2' der Ausgänge der beiden Flip- ihrer Höhe klassiert und dabei unerwünschte Im-Flops FFAk und FFBk nach Fig.4, deren Zustand io pulsformen ausschaltet. Die Ausführungsform nach bei einem entsprechenden Zählerstand aus F i g. 4 a F i g. 2 dient vorzugsweise der grundsätzlichen Erläuersichtlich ist. Diese Verknüpfung ist in F i g. 2 nicht terung der Erfindung; ein praktisches Ausführungsnäher dargestellt. Für das Ausführungsbeispiel nach beispiel zur Unterdrückung einiger ausgewählter F i g. 5 ist sie in F i g. 5 enthalten. Formen ist in F i g. 3 bis 5 dargestellt.
Die verschiedenen Vergleicher bilden mehrere ij Grundlage für die Auswertung ist dabei der VerKlassen; die ihnen nachgeschalteten Zähler zählen, gleich der Zählerstände der Impulsformerkennungswie oft der Meßimpuls die Klassengrenze von unten zähler zweier aufeinanderfolgender Klassen. In Fig. 2 nach oben durchschreitet. Nach Ablauf eines Impul- wird dieser Vergleich an Hand des Zusammenwirses haben also alle Zähler einen bestimmten Zähler- kens der Impulsformerkennungszähler lFZk und stand, der über die Impulsform Auskunft gibt, wie ao lFZktl dargestellt. Die dabei zusammenwirkenden dies aus den F i g. 1 a bis 1 k ersichtlich ist. Schaltungsteile sind durch strichpunktierte Linien ab-
F i g. 1 a zeigt eine schematisierte Darstellung der gegrenzt. Den Impulsformerkennungszählern lFZk
einfachsten Form eines Impulses. Die Schematisie- und /FZÄ + 1 ist ein gemeinsames Und-Gatter Hk zu-
rung der Impulsform betont, daß es sich um einen geordnet. Der Eingang hkl ist über den Schalter W
Impuls mit einem Maximum und keinem Minimum as mit den Ausgängen des Impulsformerkennungszäti-
handelt. Das Maximum liegt in der Klasse 10, d. h., lers IFZktl in noch näher zu beschreibender Weise
in den Vergleichern VG1 bis FG10 entstanden jeweils verbunden. Die Einstellung kann so erfolgen, daß der
Einheitsimpulse /, bis Z10. Sämtliche nachgeschalteten Eingang hkl direkt, so über die Leitungen 0, 1, 2, 3
Zähler haben den Zählerstand 1. Daß ein und das mit den Ausgängen des Impulsformerkennungszäh-
einzige Maximum in Klasse 10 liegt, ist am Zustand 3» lers IFZk + l verbunden ist. Außerdem kann der Ein-
der Zähler dadurch zu erkennen, daß zwischen dieser gang hkl über den Schalter Wkl gleichzeitig mit meh-
und der nächsthöheren Klasse, also im Beispiel zwi- reren Ausgängen, die über Oder-Gatter miteinander
sehen Klasse 11 und Klasse 10, ein Sprung vom Zäh- verbunden sind, verbunden werden. In F i g. 2 sind
lerstand 0 auf den Zählerstand 1 erfolgt. In den für diese Verknüpfungen vier Oder-Gatter OGkill
Fig. Ib bis 1 k sind weitere mögliche Impulsformen 35 bis OGktlA vorgesehen. Sie realisieren die Oder-
und die ihnen entsprechenden Zählerstände darge- Verknüpfungen 1 + 2, 2 + 3, 1 + 3, 1 + 2 + 3 (das
stellt. +-Zeichen symbolisiert eine logische Verknüpfung
Wie aus dem Vergleich der Impulsformen und nach der Oder-Funktion). Der Eingang hk , des Unddem Zählerstand in den entsprechenden Klassen Gatters Hk ist in gleicher Weise mit den Ausgängen ohne weiteres zu entnehmen ist, zeigt jeder Übergang 40 des Impulsformerkennungszählers IFZk über den von einem bestimmten Zählerstand in einer bestimm- Schalter Wk 2 verbunden. Der dritte Eingang hk3 ten Klasse auf einen höheren Zählerstand in der sämtlicher Und-Gatter Hk ist mit einer Leitung verniedrigeren (von oben in Fig. 1) Klasse, daß inner- bunden, über die den Und-Gattera Hk ein Klassierhalb dieser niedrigeren Klasse ein Maximum liegt; befehl zugeführt werden kann,
jeder Übergang von einem bestimmten Zählerstand 45 Der vierte Eingang hkA aller Und-Gatter Hk ist in einer bestimmten Klasse auf einen niedrigeren mit einem Schalter S3 verbunden. In den Schalterstel-Zählerstand in der niedrigeren Klasse zeigt, daß ein lungen S1 und j„ stellt er direkt, in den Schalterstel-Minimum in dieser niedrigeren Klasse vorliegt. Be- lungen J2 und s5 über den Inverter K3 und K1 inverträgt die Differenz zwischen den Zählerständen nur 1, tiert die Verbindung mit den Ausgängen vt und v2 dann handelt es sich in der betreffenden Klasse nur 5° zweier Oder-Gatter J1 und J2 her. In den Stellungen um 1 Maximum bzw. nur um ein Minimum; beträgt J3 und J4 stellt er entweder über einen Inverter Zi2 der Unterschied 2, sind in der Klasse 2 Maxima oder direkt die Verbindung mit dem Ausgang va des (vgl. Fig. 1 c) bzw. 2 Minima (vgl. Fig. if) vorhan- Oder-Gatters V her, dessen Eingänge mit den beiden den. Die Darstellungen in den F i g. 1 a bis Ik gehen Ausgängen v, und v2 der Oder-Gatter J1 und Z2 verdabei von einem Zähler mit einer Kapazität von 2 Bit 55 bunden sind. Die beiden Oder-Gatter J1 und J2 haben aus; bei einer höheren Kapazität der Zähler lassen so viele Eingänge, wie Klassen vorgesehen sind. Sie sich noch die Formen von Impulsen mit mehr als sind jeweils mit den bestimmten Zählerständen ent-3 Maxima erkennen. Auf die einzelnen Formen, de- sprechenden Ausgängen aller Impulsrbrmerkennungs- ren Zusammenhang mit dem Zählerstand aus den zähler lFZt verbanden. In Fig. 2 sind die Einenge Fig. 1 a bis 1 k ersichtlich ist, wird weiter unten noch 60 des Oder-Gatters J1 mit denjenigen Ausgängen dei Bezug genommen. Impulsformerkennungszähler IFZk verbunden, die
Die in den Zählerständen der Impulsfonnerken- dem Zählerstand 3 entsprechen; die Eingänge des
nungszähler enthaltenen Informationen über die Oder-Gatters Js sind mit denjenigen Ausgängen dei
Höhe und die Zahl der Maxima und Minima eines InrouKomerkennui?3Szähler tFZk verbunden, di< Meßimpulses kann somit z. B. bei der eingangs er- 65 dem Zählerstand 2 entsprechen,
wähnten Volumenverteilungsmessung einer Auswer- Durch Einstellung der beiden Schalter Wfcl unc
tung zugrunde gelegt werden. WK t werden nun diejeigen Zählerstände der Impuls
Grundsätzlich ist diese Auswertung der Zahler- formerkeugsznler lFZk und IFZ^1 ausgewählt
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die zwischen den Eingängen hkl und hk 2 die Und- füllt. Durch Stellung des Schalters S3 in die Stellung
Funktion erfüllen sollen. Die Schalter Wkt x und Wk 2 J0 wird gewährleistet, daß über den Eingang Aft 4 das
dienen hier als Wählschalter. Wenn die von ihnen Und-Gatter hk nur dann geöffnet ist, wenn minde-
angewählten Zählerstände gegeben sind, ist zwischen stens einer aller Zähler den Zählerstand 2 aufweist,
den Eingängen hkl und hk2 die Und-Funktion er- 5 d.h., daß es sich tatsächlich um einen Impuls mit
füllt. Es läßt sich auf diese Weise ein bestimmtes Ver- 2 Maxima (M-Form) handelt. Bei Impulsen mit
hältnis der Zählerstände der Impulsformerkennungs- einem Maximum oder mit 3 Maxima sperrt der
zähler IFZktl und IFZk auswählen, das ein bestimm- Eingang Zi^4.
tes Merkmal der auszuwählenden Impulse, d. h. be- In der Klasse k wird nun dem Häufigkeitszähler,
stimmte Maxima oder Minima charakterisiert. So ist io der auf das Und-Gatter Hk folgt, nur dann ein Im-
beispielsweise zu erreichen, daß die Und-Funktion puls zugeführt, wenn in dieser Klasse der gewünschte
zwischen den Eingängen h und hk a nur dann er- Übergang zwischen den Zählerständen enolgt ist. In
füllt ist, wenn der Zählerstand des Zählers IFZk + l 1 gleicher Weise können alle Maxima und Minima, die
und der Zählerstand des Impulsformerkennungszäh- in den F i g. 1 a bis Ik dargestellt sind, ausgewählt
lers IFZk in einer bestimmten Klasse 2 ist. Alle ande- 15 werden. Die entsprechenden Zählerstände in den
ren Übergänge, wie sie an Hand der in F i g. 1 darge- Klassen müssen durch die Schalter Wkt 1 und Wk 2
stellten Zählerstände für bestimmte Impulsformen eingestellt werden. Durch den Schalter S3 werden die-
charakteristisch sind, lassen sich ebenso auswählen. jenigen Impulsformen eliminiert, die durch eine be-
Über den Schalter S5 wird erreicht, daß die Und- stimmte Zahl von Maxima gekennzeichnet sind.
Funktion zwischen allen Eingängen der Gatter Hk ao In den F i g. 3 bis 5 ist eine Ausführungsform der von weiteren Charakteristika abhängig gemacht wer- Erfindung dargestellt, in der zur einfacheren Durchden kann. In Stellung S1 (nach F i g. 2) ist dies nur führbarkeit der Schaltung die Oder-Gatter OG k , bis dann der Fall, wenn mindestens einer der Impuls- OGki und die Schalter Wki und Wk2 in den Klasformerkennungszähler lFZk den Zählerstand 3 er- siergattern 1 bis η zusammengefaßt sind. Die Ausreicht hat, d. h., daß es sich um Impulse mit 3 Ma- a$ wahl bestimmter Verbindungen zwischen einzelnen xima handelt; in Stellung J2 werden gerade diese Ausgängen der Impulsformerkennungszähler IFZk Impulse nicht mit berücksichtigt, da durch die Inver- und den Eingängen der Und-Gatter Hk erfolgt nicht sion am Inverter K3 der Eingang hk 4 das Und-Gatter durch mechanische Schalter, wie in der Ausführungs- Hk dann sperrt. form nach F i g. 2, sondern durch die NAND-Gatter
In Stellung J6 ist hk 4 nur dann geöffnet, wenn min- 30 Dk, Fk und Gk. Die NOR-Gatter Ek entsprechen den destens einer der Impulsformcrkennungszähler IFZk Oder-Gattern OGk- 4, OGk 1 1>4 usw.
den Zählerstand 2 erreicht hat, d. h., wenn es sich um Der Meßimpuls gelangt über den Eingang, eine einen Impuls mit 2 Maxima handelt. In Stellung J5 Nullpunktunterdrückung und eine Austastschaltung können durch die Inversion am Inverter K1 gerade an die Vergleicher VGk. In einer Steuerung werden in diese Impulse von der Messung ausgeschaltet werden, 35 weiter unten beschriebener Weise die Löschimpulse da dann der Eingang hk 4 der Und-Gatter Hk ge- und der Klassierbefehl erzeugt. Die Steuerung entsperrt ist. In Stellung J3 werden die Impulse mit 2 hält außerdem noch die Möglichkeit einer Selektion oder 3 Maxima gemessen; in Stellung J4 werden der Impulse nach einer bestimmten Impulslänge und diese Impulse ausgeschieden. Das bedeutet die Mes- einer bestimmten Impulssteilheit. Der Programmwähsung von Impulsen mit nur einem Maximum. 40 ler enthält mehrere (nicht gezeigte) Drucktasten,
Entspricht so die Einstellung der Schalter Wkv durch die die in F i g. 2 bestimmten Schalterstellungen
Wk 2 und S3 der Kennzeichnung einer bestimmten entsprechenden Meßprogramme eingestellt werden
Impulsform, dann ist die Und-Funktion zwischen können und zusätzlich Längen- und Steilheitsselek-
allen Eingängen eines Und-Gatters Hk erfüllt, und tion bestimmt werden kann.
der Impuls gelangt übe.- den Ausgang dieses Und- 45 Die einzelnen Impulsformerkennungszähler IFZk
Gatters an (nicht gezeigte) Häufigkeitszähler, deren werden (vgl. Fig. 4) durch zwei Flip-Flops FFAk
Stand nach Messung einer bestimmten Impulsreihe und FFBk gebildet. Die Klassiergatter sind im nähe-
bereits die gewünschte Auswertung der Meßimpulse ren in F i g. 5 dargestellt.
nach Impulshöhe unter Ausschaltung bestimmter Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 enthält nicht
Impulsformen enthält. 50 alle Impulsformerkennungsmöglichkeiten, wie sie dem
Soll nun z. B. bei M-förmigen Impulsen, wie sie in grundsätzlichen Schaltbild nach Fig. 2 eigen sind, F i g. 1 b dargestellt sind, die Höhe des Minimums ge- sondern realisiert nur einzelne Möglichkeiten hiermessen werden und sollen Impulse anderer Form, von, die durch den Zustand der Leitungen S1, S2, S4, also mit nur einem Maxima oder mit 3 Maxima, von S5 und die Stellung des Schalters S3 bestimmt sind.
der Messung ausgeschlossen werden, so ist es, wie 55 Soll z. B. die Maximalhöhe aller Impulse ohne aus der charakteristischen Reihe der Zählerstände in Rücksicht auf die Impulsform gemessen werden, so Fi g. 1 b ersichtlich, der Obergang von 2 nach 1 (von befinden sich die Leitungen S1, S4 und S5 im Zustand oben), der die gewünschte Information enthält, d. h., »L«, die Leitung S2 im Zustand »0«, der Schalter S3 dessen Auftreten in einer Klasse anzeigt, daß inner- ist offen, d. h., er ist nicht an irgendein Potential gehaib des dieser Klasse zugeordneten Bereiches das 60 legt. Das NAND-Gatter R kann dann von diesem Minimum aufgetreten ist Der Schalter Wk x wird nun Schalter her nicht gesperrt werden,
mit dem dem Zählerstand 2 entsprechenden Ausgang Der Zustand »L« auf Leitung S1 bewirkt, wie bedes Impulsformerkennungszählers IFZk+v der Schal- reits dargestellt, daß die Zähler nur bis zum Zählerter (F^2 mit dem dem Zählerstand 1 entsprechenden stand 1 zählen. Bei der Messung der Maximalhöhe Ausgang des Impulsformerkennungszählers IFZk ver- 65 aller Impulse ohne Rücksicht auf die ZaM der Mabunden. Stellt sich dieser Zählerstand an den beiden xima ist eine weitere Zählung überflüssig. Der Zu-ImpulsformerkennungszMhlern ein, dann ist zwischen stand der weiteren Steuerleitungen S4, S5 und S2 ist den Eingängen hK , und Afc2 die Und-Funktion er- nur so bestimmt, daß an den Und-Gattern Hk die
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Und-Funxtion nur dann erfüllt ist, wenn der obere der beiden Lmpulsformerkennungszähler den Zählerstand 0 und der untere den Zählerstand 1 aufweist. Betrachtet man z. B. die beiden Impulsformerkennungszähler IFZ3 und IFZ2, so muß bei Messung der Maximalhöhe ohne Rücksicht auf die Zahl der Maxima die Und-Funktion am Und-Gatter H2 erfüllt sein, wenn der Zählerstand des Zählers IFZ3 0, der Zählerstand des Zählers /FZ2 1 ist. Beim Zählerstand 0 ist der Ausgang Q2 des Flip-Flops FFA3 im Zustand »L« (vgl. Fig.4a); der Ausgang öa des Zählers FFA2 ist beim Zählerstand 1 im Zustand »0« und gelangt über das NOR-Gatter E2 infolge der mit diesem NOR-Gatter verbundenen Inversion als Zustand »L« an das Und-Gatter /Z2. Der Ausgang des NOR-Gatters F2 ist im Zustand »L«, da er mit dem Ausgang Q2 des Flip-Flops FFB3 verbunden ist, der bei den beiden möglichen Zählerständen 0 und 1 sich jeweils im Zustand »0« befindet. Wegen des Zustandes »L« auf Leitung S5 ist die Und-Funktion am Und-Gatter F2 nicht erfüilt, der Ausgang des NAND-Gatters F2 ist daher auch auf »L«. Dadurch, daß sich die Leitung S2 im Zustand »0« befindet, sind die Ausgänge sämtlicher NAND-Gatter Gk immer im Zustand »L«. Ein falscher Zustand des Ausgangs des NOR-Gatters Ek durch den mit dem NAND-Gatter Dk verbundenen Eingang wird dadurch ausgeschlossen, daß ein Eingang des NAND-Gatters Dk mit dem Ausgang Q2 des Flip-Flops FFBk verbunden ist, der bei der Zählung, die nicht über die Zahl 1 hinausgehen kann, immer im Zustand »0« ist (vgl. F i g. 4 a). Damit ist die Und-Funktion nur an dem Gatter Hk erfüllt, an dem der obere der beiden zugeordneten lmpulsformerkennungszähler den Zählerstand, der untere den Zählerstand 1 aufweist. Beim Auftreten des Klassierbefehls gelangt dann ein Impuls an den nachgeschalteten Häufigkeitszähler dieser Klasse.
Wünscht man nun, den Maximalwert von Impulsen zu messen, die lediglich ein Maximum aufweisen, also M-förmige Impulse mit 2 Maxima auszuschalten, so befinden sich die Steuerleitungen S1, S2, S4 im Zustande »0«, die Steuerleitung S5 im Zustand »L«, der Schalter S3 sieht in Stellung s4. Die Und-Funktion an einem Und-Gatter Hk soll nur dann erfüllt sein, wenn der Zählerstand des oberen zugeordneten Impulsformerkennungszählers 0, der Zählerstand des unteren zugeordneten Impulsformerkennungszählers
1 ist. Das ist dieselbe Situation wie in dem vorgehend beschriebenen Fall. Durch das zusätzliche Erfordernis aber, daß die Impulse mit 2 oder 3 Maxima ausgeschaltet werden sollen, ist es aber notwendig, nun diese Maxima zu zählen und bei Vorliegen von 2 oder 3 Maxima eine Messung zu unterdrücken. Dieses Zählen geschieht dadurch, daß im Gegensatz zum vorigen Fall auch die Leitung S1 im Zustand »0« ist, die Impulsformerkennungszähler also nicht mehr nur bis 1 zählen. Die Unterdrückung der Impulse mit
2 oder 3 Maxima erfolgt über den Schalter S3 in Stellung sr Die Eingänge des NOR-Gatters J sind jeweils mit den Ausgängen Q2' der lmpulsformerkennungszähler IFZk verbunden. Diese sind (vgl. F i g. 4 a) beim Zählerstand 2 und beim Zählerstand 3 im Zustand »0«. Da das Oder-Gatter/ eine Oder-Funktion, bezogen auf den Zustand »0« am Eingang verwirklicht und gleichzeitig am Ausgang eine Inversion stattfindet, ist beim Zählerstand 2 oder 3 einer der Ausgänge Q2' der Ausgang des NOR-Gatters immer im Zustand »L«, nach einer Inversion durch den Ic verter K im Zustand »0«. Das NAND-Gatter R is somit immer gesperrt. Ein Klassierbefehl gelang nicht an das Gatter Hk.
Das dritte Programm, das mit der Schaltung nacl F i g. 5 verwirklicht werden kann, führt zur Messun] des Maximalwertes eines Impulses, der 2 oder ; Maxima aufweist. Es wird das höhere Maximum ge messen. Die Impulse mit lediglich einem Maximun
ίο werden ausgeschieden. Dazu wird die Steuerleitunj S1 und die Steuerleitung S, in den Zustand »0« ge bracht; die Steuerleitung S^ und die Steuerleitung S1 werden in den Zustand »L« gebracht. Der Schalter S, befindet sich in Stellung S3. Die Zählerstände voi
zwei einem Und-Gatter Hb zugeordneten Impulsform erkennungszähler sind nun folgende: Die Und-Funk tion an einem Uad-Gatter muß erfüllt sein, wenn dei obere Zähler den Zählerstand 0, der untere Zählei den Zählerstand 1, 2 oder 3 aufweist Die Impulse
ao die nur ein Maximum aufweisen, bei denen also nichi mindestens ein Impulsformerkennungszähler der Zählerstand 2 oder 3 aufweist, werden über eine Sperrung des NAND-Gatters R über das Oder-Gatter / ausgeschieden. Die Wirkung der Steuerleitungen S1 und S.. ist wie im vorher beschriebenen Fall. Durch den Zustand »L« auf der Leitung S1 werden Und-Funktionen an den Und-Gattern Dk erfüllt, wenn, wie beim Zählerstand 2 oder 3 (vgl. F i g. 4 a) der Ausgang Q1 des Flip-Flops FFBk den Zustand »L« hat. Am Ausgang der NOR-Gatter Ek ist die Oder-Funktion also bei den Zählerständen 1 oder 2 oder 3 des Impulsformerkennungszählers IFZk erfüllt. Durch den Zustand »L« an der Steuerleitung S5 am einen Eingang des NAND-Gatters FÄ wird gewährleistet, daß die Und-Funktion an dem Und-Gatter Hk nur dann erfüllt ist, wenn der Zählerstand des oberen Zählers 0 ist. Das ist nur dann der Fall, wenn am Ausgang Q2 des Flip-Flops FFAktl der Zustand »L« und gleichzeitig am Ausgang Q1 des
Flip-Flops FFBktl der Zustand »0« gegeben ist. Durch das Und-Gatter Fk werden also diejenigen Zustände »L« am Ausgang Q1' des Flip-Flops FFA11 + 1 ausgeschaltet, die darauf zurückzuführen sind, daß der Zählerstand nicht 0 sondern 2 beträgt.
Soll das niedrigste Minimum von Impulsen mit 2 oder 3 Maxima gemessen werden, dann darf die Klassierung durch ein Und-Gatter nur dann erfolgen, wenn der Zählerstand des oberen diesem Gatter zugeordneten Impulsformerkennungszählers 2, der Zäh-
lerstand des unteren diesem Gatter zugeordneten Impulsformerkennungszählers 1 ist. Der Übergang von 2 nach 1 in den Zählerständen (von oben nach Fig. 1) kennzeichnet das Minimum von Impulsen mit 2 Maxima oder das niedrigere Minimum von
2 Minima bei Impulsen mit 3 Maxima. Liegen zwei Minima eines Impulses mit 3 Maxima innerhalb derselben Klasse, so tritt ein Übergang der Zählerstände von 3 nach 1 auf, der von dem im folgenden beschriebenen Programm nicht erfaßt wird. Durch ge-
ringe Abänderungen, d. h. ein zusätzliches Oder-Gatter, das die Ausgänge entsprechend miteinander verknüpft, ist aber auch dies entsprechend dem an Hand von Fig. 2 dargestellten allgemeinen Prinzip zu verwirklichen.
Soll dieser Aufgabenstellung entsprechend die Und-Funktion an einem Und-Gatter Hk dann verwirklicht werden, wenn der Zählerstand des oberen Impulsformerkennungszählers 2, der des unteren 1
beträgt, so müssen die Steuerleitungen S1, S4, S5 in den Zustand »0«, die Steuerleitung S, in den Zustand »L« gebracht werden. Der Schalter"S3 befindet sich in Stellung s3.
Als zusätzliche Weiterbildungen dieses Gerätes können noch, wie aus F i g. 6 zu ersehen, eine Nullpunktunterdrückung, eine Irnpulsteilmessung, eine Impulslängenselektion und eine Impulssteilheitsselektion vorgesehen werden. So kann ein gewisser Teil der Information über den zeitlichen Verlauf des Impulses bei der erfindungsgemäßen digitalen Darstellung von Impulsen noch mit berücksichtigt werden.
Der Meßimpuls gelangt über einen Koppelkondensator C3, einen ersten Impedanzwandler IW1, einen Widerstand A13 und einen zweiten Impedanzwandler IiV., an die in Fig. 2 und 3 dargestellte Schaltung. Über die Widerstände Rn und die Diode D1 wird er auf ein festes Bezugspotential festgelegt. Dies ist über den Schalter S^ schrittweise einstellbar. Die Einstellung wählt verschiedene Punkte zwischen einem niederohmigen Spannungsteiler, der von den Widerständen Rf, ,, f?v , usw. gebildet wird. In der letzten Schalterstellung des Schalters Sn ist noch ein weiterer Spannungsteiler, der ebenfalls auf ein festes Bezugspotential festgelegt ist, und der von den Widerständen as R1 m gebildet wird, durch einen Schalter SM zuschaltbar Hierdurch ist eine weitere Verfeinerung der Unterteilung der Spannungsteiler gewährleistet. Durch Festlegung der Spannungsteiler an ein negatives Potential UKef_N wird somit eine schrittweise einstellbare Nullpunktsunterdrückung gebildet. Die Widerstände R16, R11, 7?18 dienen dazu, den Bereich zu bestimmen, in dem der durch die Widerstände R^ m gebildete Spannungsteiler wirksam wird.
Die Nullpunktsunterdrückung führt je nach der Einstellung des Spannungsteilers an den Impedanzwandlern IWx und IW,j zu dem in Fig. 7 dargestellten Verlauf. Bei einer Nullpunktunterdrückung gelangt nur die Spitze des Meßimpulses, die das zum Meßimpuls hinzu addierte negative Potential UR v *° übersteigt, an die Vergleicher.
Der Meßimpuls gelangt ferner über den Koppelkondensator C4 und den Impedanzwandler IW3 an einen Vergleicher VT. Überschreitet der Meßimpuls einen bestimmten durch den Spannungsteiler R2, eingestellten Schwellwert, so erzeugt er einen Einheitsimpuls, der am Inverter M invertiert wird. Durch den Widerstand R1., und die Diode D„ wird das Potential des Meßimpulses unter dem Koppelkondensator C4 festgelegt. Der Koppelkondensator C4, die Wider- so stände R1.,, R21, die Diode D„, der Impedanzwandler IW3 und der Vergleicher VT mit den nachgeschalteten Invertern N und O bilden die Triggerschaltung TG. Der bei Überschreiten des Schwellwertes von der Triggerschaltung TG gebildete Einheitsimpuls stößt eine aus den monostabilen Flip-Flops MOx bis MOK bestehende Flip-Flop-Kette an. Das monostabile Flip-Flop MO1 dient der Verzögerung der negativen Flanke des Einheitsimpulses hinter dem Inverter N, durch die es angestoßen wird (vgl. Kurve AiO1 in Fig. 7) und stößt seinerseits mit seiner negativen Flanke das monostabile Flip-Flop MO2 an. Die Verzögerung, die durch das Flip-Flop MO1 bewirkt wird, dient dazu, eine saubere Trennung zwischen dem Ende des Meßimpulses und dem Klassierbefehl zu erzeugen, der von dem Flip-Flop MO2 abgeleitet und von diesem über das NAND-Gatter R und den Inverter M den Und-Gattern Hk zugeführt wird. Der Ausgang des monostabilen Flip-Flops MO2 ist außer dem mit dem Eingang eines weiteren monostabilei Flip-Flops MO3 verbunden. Dieses dient ebenfall einer Verzögerung, um eine saubere Trennung voi Klassierbefehl und Löschimpuls zu erzeugen.
Der Löschimpuls wird von einem weiteren mono· stabilen Flip-Flop MO4 abgeleitet, das von der negativen Flanke des Flip-Flops MO3 angesteuert wird Das zeitliche Verhältnis der Zustände der Flip-Flop; zueinander ist aus F i g. 7 zu ersehen. Am Ausganf des NAND-Gatters R erfolgt nun ein negativer Impuls, sofern sich die vom Schalter S3 herkommende Leitung im Zustand »L« befindet. Am Ausgang des Inverters M ist der gleiche Impuls invertiert.
In Fi g. 6 ist fernerhin gezeigt, wie durch eine entsprechende Schaltung eines zwischen der den Meßimpuls führenden Leitung und dem Nullpotential liegende Transistor TR2 bewirkt werden kann, daß nur ein ganz bestimmter Ausschnitt aus einem Impuls gemessen, d. h. dargestellt und entsprechend dei Darstellung klassiert wird. Die Basis des Transistors TR2 ist durch die Spannungsteilung zwischen den Widerständen Ru und R15 in der Stellung 1 des Schalters SAl auf negatives Potential festgelegt, so daß der Transistor TR2 sperrt. Wünscht man nun eine Impulsteilmessung, *so wird der Schalter S^1 in Stellung 2 gebracht. Er liegt damit am Ausgang einer von zwei einstellbaren Mono-Flip-Flops MO5 und MO6 gebildeten Mono-Flip-FIop-Kette, die von dem Inverter O der Triggerschaltung TG angestoßen wird. Der hinter dem Inverter O auftretende negative Einheitsimpuls stößt mit seiner negativen Flanke MO5 an; MO5 stößt mit seiner negativen Flanke MO6 an. Das wiederum bewirkt, daß die Basis des Transistors TR2 in Stellung 2 des Schalters SA t nur dann negativ ist und der Transistor somit sperrt, wenn ΜΟΆ sich in seinem ausgelenkten Zustand befindet. Der Meßimpuls gelangt also nur während dieses Zeitraumes (Zeitraum b in F i g. 8) an die in den F i g 2 und 3 dargestellte Schaltung. Das Zeitintervall b ist durch die Einstellung von MO6 bestimmt. Es beginnt zu einem Zeitpunkt, der durch die Einstellung des Flip-Flops MO5 bestimmt ist (zeitlicher Abstand a in F i g. 8 vom Impulsanfang). Während der restlichen Zeit ist der Transistor TR2 leitend und die den Meßimpuls führende Leitung somit kurzgeschlossen. Aus der Linie IW2 in F i g. 8 ist ersichtlich, welcher Ausschnitt aus dem Meßimpuls dem Klassiergerät zugeführt wird.
Die Auslenkung des monostabilen Flip-Flops MO6 dient, wie ebenfalls aus F i g. 6 und in Verbindung damit aus F i g. 9 zu ersehen, außerdem dazu, eine Impulslängenselektion durchzuführen, d. h. nur Impulse zu messen, die entweder kürzer oder langer als ein bestimmtes, durch die Einstellung des monostabilen Flip-Flops MOr, wählbares Zeitintervall sind. In Stellung 3 des Schalters S,,, werden nur diejenigen Impulse gemessen, die langer als die am monostabilen Flip-Flop MOf1 eingestellte Zeit sind. Der Ausgang des mnnostabilen Flip-Flops MO5 gelangt über einen Inverter P in dieser Schalterstellung an das NAND-Gatter R. Während der Auslenkzeit des monostabilen Flip-Flops A-ZO5 ist das NAND-Gatter R geschlossen. Tritt bei einem kurzen Impuls während dieser Zeit ein Klassierbefehl auf, so wird er nicht durchgelassen. Eine Messung findet nicht statt. Lange Impulse hingegen, bei denen der Klassierbefehl nach der Auslenkung von MOS auftritt, werden klassiert.
In Stellung4 des Schalters^ werden nur kurze Impulse gemessen. Der Ausgang des Inverters P, dessen Eingang mit dem monostabilen Flip-Flop MOS verbunden ist, ist über den Schalter SAl in dessen Stellung 4 wieder mit der Basis des Transistors TR, verbunden. Der Transistor TR2 ist nur während der Auslenkzeit des Flip-Flops MO5 gesperrt. Nur während dieser Zeit wird der Impuls nicht kurzgeschlossen Der Ausgang des Flip-Flops MO5 geht außerdem über den Schalters^ in dessen StellungA an das NAND-Gatter R, das" auf diese Weise nur während der Auslenkzeit von AiO5 für einen Klassierimpuls geöffnet ist Das bedeutet, daß nur solche Impulse klassiert werden, bei denen der Klassierbefehl innerhalb der Auslenkzeit von MO5 auftritt.
Zur Steilheitsselektion, d. h. der Beschränkung der Messung auf Impulse, deren Steilheit ein bestimmtes Maß erreicht, bzw. nicht erreicht, wird der Meßimpuls nach dem Impedanzwandler 7W3 über ein Differenzierglied, das von der Kapazität C10, den Widerständen A43, A44 und dem Transistor TRn gebildet wird, und über einen Koppelwiderstand A45 einem Steilheits-Vergleicher VS zugeführt, dessen Vergleichsspannung von einem Spannungsteiler R4. abgeleitet wird. Übersteigt die Ausgangsspannung des Differenziergliedes des Meßimpulses die Vergleichsspannung, so entsteht am Ausgang ein Einheitsimpuls, der am Inverter X invertiert wird und danach einem monostabilen Flip-Flop MOn zugeführt wire In Stellung 5 der Schalter SAl und SA2 liegt de Ausgang des Mono-Flip-Flops MOn an der Basi des Transistors TR.. Somit %vird der Transistor TR während der Ausfenkzeit von MOn leitend un schließt die den Meßimpuls führende Lei.ung kun Gleichzeitig wird über den Inverter 2 das NAND Gatter/? für einen Klassierbefehl gesperrt. Dies is deshalb notwendig, um die bis zur Feststellung de
ίο Steilheit auftretende Meßimpulsspitze nicht zu klas sieren (vgl. Fig. 10).
In Stellung6 der SchalterSAl und SA2 liegt di Basis des Transistors TA2 am Ausgang des Inver ters Z und ist dann normalerweise auf positivem Po
»5 teiitial. Der Transistor leitet also und schließt dami die den Meßimpuls führende Leitung kurz. Wahrem der Dauer der Auslenkzeit des monostabilen Flip Flops MOn, also nur bei steilen Impulsen, erhält di< Basis des Transistors TR2 über den Inverter Z ein<
ao negative Spannung. Der Transistor sperrt, die Meß impulse werden nicht kurzgeschlossen. Sie werder somit den Schaltungen nach F i g. 3 und F i g. 4 zugeführt. In Stellung 6 gelangt der Ausgang des monostabilen Flip-Flops WO,, direkt an das NAND-Gat-
a5 ter/?, so daß nur bei steilen Impulsen ein Klassierbefehl an die UND-Gatter der Schaltungen nach F i g. 2 und 3 gelangen kann. Dann werden nur die steilen Impulse klassiert.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Gerät zur digitalen Darstellung der Form eines Meßimpulses, bei dem der Meßimpuls zunächst gleichzeitig mehrexen Vergleichern, an denen unterschiedliche Vergleichsspannungen anliegen, zugeführt wird, und bei dem unter Anwendung von Logikschaltungen aus den Ausgangssignalen der Vergleicher eine amplitudenbereichsbezogene digitale Aussage bezüglich der im Impuls enthaltenen Maxima und Minima erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Vergleichern (VGk) in dem Intervall, in dem der Meßimpuls die an diesem anliegende Vergleichsspannung (UH?lt:) erreicht bzw. überschreitet, erzeugten Signale (ik) jeweils den Vergleichern (VGk) nachgeschalteten und ihnen zugeordneten Zählern (IFZt; FFAk, FFBk) zug> fühit werden, deren Zählerstände in ihrer ao Gesamtheit nach Beendigung des Meßimpulses tin digitalisiertes Bild des Verlaufs des Meßimpulses dadurch wiedergeben, daß jeder Zähle: Stand angibt, wie oft der Meßimpüb die Vergleichsspannung (URelk) des dem Zähler \lFZk; as FFAk, FFBk) vorgeschalteten Vergleichers (V G k) erreicht und wieder unterschritten hat.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stand der Zähler nach Beendigung eines Meßimpulses zum Zwecke der Aus-Wertung direkt einem Speicher zugeführt wird.
3. Gerät zur Klassierung elektrischer Meßimpulse nach wählbaren Impulsformkriterien, bei dem der Meßimpuls gleichzeitig mehreren Vergleichern mit während des Vergleichs festen, jeweils voneinander unterscniedlichen Vergleichsspannungen zugeführt wird, und in jedem Vergleicher bei Erreichen der Vergleichsspannung durch den Meßimpuls ein Signal erzeugt wild, dessen Dauer durch die Zeit bestimmt wird, während der der Meßimpuls die Vergleichsspannung erreicht bzw. überschreitet, und die Signale jeweils den Vergleichern nachgeschalteten und ihnen zugeordneten Zählern zugeführt weiden, deren Zählerstände in ihrer Gesamtheit nach Beendigung des Meßimpulses ein digitalisiertes Bild des Verlaufes des Meßimpulses dadurch wiedergeben, daß jeder Zählerstand angibt, wie oft der Meßimpuls die Vergleichsspannung des den Zähler vorgeschalteten Vergleichers erreicht und wieder unterschritten hat, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung des für die Impulsform und -höhe charakteristischen Zählerstandes der Gesamtheit aller Zähler für je zwei Zähler (JFZ, IFZ11-1), die zwei benachbarten Vergleichern (VG'k, VG\. ,) nachgeschaltet sind, ein gemeinsames UND-Glied (Hk) vorgesehen ist, dessen erster Eingang (hk ,) über einen ersten Schalter (W1. ,) wahlweise mit einem der jeweils einer bestimmten Anzahl von Klassenüberschreitungen JU'ieordneten Ausgänge fO. 1,2 oder 3) des ersten der beiden Zähler (IFZ1.,,) oder gleichzeitig mit mehreren durch ein ODER-Glied verknüpften Ausgängen (14-2, 2 + 3, 14-3 oder 1 L2 4-3) desselben verbunden ist und dessen zweiter Eingang (hk .,) über einen zweiten Schalter (W1. .,) wahlweise mit einem der jeweils einer bestimmten Anzahl von Klassenüberschreitungen zugeordneten Ausgänge (0, 1, 2 oder 3) des zweiten der beiden Zähler (lFZk) oder gleichzeitig mit mehreren, durch ein ODER-Glied verknüpften Ausgängen (1+2, 2+3, 1+3 oder 1+2+3) desselben verbunden ist und ein dritter Eingang (hk s) des UND-Gliedes (Hk) dei Zuführung eines Klassierbefehles dient und die Ausgänge der UND-Glieder (Hk) nachgeschalteten weiteren Zählern zugeführt werden.
4. Gerät nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter Eingang (ΛΛ,4) des UND-Gatters (//fc) über einen dritten Schalter (Sg) wahlweise mit einem (v, oder v2) oder gleichzeitig mit mehreren, durch ein ODER-Glied (V) miteinander verknüpften Ausgängen (v3) weiterer ODER-Glieder (J1, J2) direkt (j„ J3, se) oder invertiert (s„ J4, J5) verbunden ist, und jeweils die Eingänge eines der weiteren ODER-Glieder (J1, /.,) mit den e;nem bestimmten Zählerstand (2, 3) entsprechenden Ausgängen der Zähler (lFZk) verbunden sind.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßimpuls einer Triggerschaltung (TG, vgl. Fig. 6) zugeführt wird, die den den" UND-Gliedern (Hk) zugeführten Klassierbefehl erzeugt.
6. Gerät nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die den Meßimpuls fuhrende Leitung durch einen Transistor (TR1) auf Nullpotential gelegt werden kann und der Steuereingang des Transistors (TR2) über einen Schalter (S,,, Stellung 2) mit dem Ausgang einer einstellbarem monostabilen Kippstufe (MOn) angesteuert wird, welche ihrerseits von einem vom Meßimpuls getriggerten (TG) Einheitsimpuls angesteuert wird, so daß die den Meßimpuls führende Leitung nur während der Auslenkzeit der ersten Kippstufe (MO8) nicht auf Nullpotential gelegt ist.
7. Gerät nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Klassierbelehl über ein NAND-Verknüpfungsglied(R) geleitet wird und ein zweiter Eingang dieses NAND-Verknüpfungsglieds(/?) mit dem Ausgang einer einstellbaren monostabilen Kippstufe (MO.) verbunden ist, die von einem vom Meßimpuls getriggerten Einheitsimpuls angesteuert wird, so daß der Klassierbefehl nur dann an die jeweils zwei Zählern (lFZk,, IFZ11) gemeinsamen UND-Glieder (Hk) gelangt, wenn er innerhalb der Auslenkzeit der einstellbaren monostabilen Kippstufe (MO.) erfolgt.
8. Gerät nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Klassierbefehl über ein NAND-Verknüpfungsglied(/?) geleitet wird und ein zweiter Eingang des NAND-Verknüpfungsgliedes (R) mit dem Ausgang einer monrstabilen Kippstufe (MO11) direkt oder über einen Inverter (Z) verbunden ist, und die Kippstufe (MOn) von dem Meßimpuls über ein Differenz'erglied (C,„, Ru, Ru) und einen Vergleicher (VS) angesteuert wird, ;;o daß der Klassierbefehl nur an die den Zählern (IFZk) gemeinsamen UND-Glieder (Hk) gelangt, wenn der Impuls eine bestimmte Steilheit aufweist, bzw. nicht aufweist.
9. Gerät nach Anspmch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anfangsbereichs-Unterdrückung (R1n D1, R\.k,
^£.m» ^49> A16, A17, A18) vorgesehen ist, durch die Anzahl der Maxima und Minima des Meßimpulsein schrittweises einstellbares negatives Potential Verlaufes gekennzeichnet wird, sowie die Höhe dieser (UR;N) zum Potential des Meßimpulses hinzu- Maxima und Minima zu erfassen und die bei einer addiert werden kann. Messung anfallenden Meßimpulse danach auszuwer-
10. Verwendung eines Gerätes nach An- 5 ten. Dieses Problem tritt z. B. bei der Messung der spruch 3 oder einem der folgenden zur Messung Volumenverteilung von in Flüssigkeit suspendierten der Volumenverteilung in Flüssigkeit suspendier- Partikeln, so z. B. biologischen Zellen (Erythrozyten) ter Partikeln, dadurch gekennzeichnet, daß die oder Kunststoffpartikeln (Latexpartikeln) nach dem Auswahl der durch eine Zuführung zu den wei- sogenannten Coulter-Verfahren auf. Die Volumenteren Zählern ausgewerteten Meßimpulse durch io verteilung ist die Darstellung der Häufigkeit von Pareine solche Einstellung der mit den jeweils zwei tikeln eines bestimmten Volumens innerhalb einer Zählern (IFZk,, IFZk) gemeinsamen UND-GHe- Gesamtmenge untersuchter Partikeln. Voraussetzung den. (Hk) verbundenen Schalter (Wkv Wk 2) er- ist die Messung des Volumens der einzelnen zu dieser folgt, daß nur die Zählung von Meßimpulsen mit Gesamtmenge gehörenden Partikeln. Sie wird gemesbestimmten Eigenschaften erfolgt. 15 sen, indem die Partikeln einzeln in ein Strömungsfeld
11. Verwendimg eines Gerätes nach An- eines Elektrolyten gebracht werden, der durch eine spruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßöffnung sehr kleinen Querschnitts hindurchge-Schalter (Wk v Wk 2), die die Ausgänge jeweils führt wird. In der Meßöffnung besteht, durch Elekzweier aufeinander folgender Zähler (lFZk, troden im Elektrolyten hergestellt, ein elektrisches lFZk . J mit den Eingängen eines diesen Zählern ao Feld, das beim Durchtritt einer Partikel verändert gemeinsamen UND-Gliedes (Hk) /erbinden, durch wird. Die Stromverdrängung beim Hindurchtreten UND-Glieder (Dk, Fk, Gk) gebildet werden und einer Partikel wird zur Ableitung eines Meßimpulses die Schaltung der weiteren Eingänge der UND- benützt, der Information über das Volumen enthält Glieder (Dk, Fk, Gk) über bestimmten Meßpro- (vgl. z. B. US-Pat. 2 656 508). Dabei sind jedoch Imgrammen entsprechende Programmtasten erfolgt, as pulsform und Impulshöhe von der Lage der Durchtrittsbahn der Partikeln durch die Meßöffnung innerhalb dieser Meßöffnung abhängig. Die dadurch be-
dingten Fehlmessungen werden ausgeschaltet, wenn
nur Meßimpulse ganz bestimmter Impulsform gemes-
30 sen werden. Die Möglichkeit Impulse mit ganz be-
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur digitalen Dar- stimmter Impulsform für eine Auswertung der Meßstellung der Form eines Meßimpulses, sowie ein impulse herauszugreifen, erschließt zudem mit diesem Gerät zur Klassierung elektrischer Meßimpulse nach Verfahren zusätzliche Erkenntnisse über weitere wählbaren Impulsformkriterien. Als solche Impuls- Eigenschaften der Partikeln.
formkriterien kommen vor allem die Impulshöhe und 35 Aufgabe und Erfindung ist es demgemäß, für kurze
die Anzahl und Aufeinanderfolge der Maxima und und schnell aufeinanderfolgende Meßimpulse ein Ge-
Minima des Verlaufs des Meßimpulses in Betracht. rät zu schaffen, das für kurze und schnell aufein-
Eine Darstellung von Meßimpulsen in digitaler anderfolgende Meßimpulse Informationen über die
Form erhält man normalerweise dadurch, daß die Anzahl und die Höhe der Maxima und Minima des
Impulshöhe in bestimmten Zeitintervallen abgetastet 40 Verlaufs eines Meßimpulses in digitaler Darstellung
wird und die abgetasteten Analogwerte in digitale liefert, ohne daß es die oben geschilderten Nachteile
Werte umgewandelt werden. Diese Art der Darstel- einer Abtastung in kurzen, gleichbleibenden Zeit-
lung hat den Nachteil, daß die Genauigkeit durch Intervallen hinsichtlich der Meßgenauigkeit und des
den zeitlichen Abstand begrenzt ist, der zwischen hohen schaltungsmäßigen Aufwandes einer solcher
zwei Abtastvorgängen liegt. Tritt eine wesentliche 45 Abtastung aufweist.
Veränderung der Impulshöhe innerhalb dieses inter- Wünscht man allein eine digitale Darstellung des
valles auf, geht diese Information u ioren; die Aus- Maximalwertes eines Impulses, dann kann man der
wahl des gemessenen Wertes innerhalb des Intervalles Impuls einem Analogspeicher, z. B. einem Konden-
wird willkürlich. Daselbe gilt nicht nur für einzelne sator, zuführen und allein diesen Wert dann, wenr
Abschnitte des Impulsverlaufes, sondern ganz allge- 50 man sicher ist, daß er überschritten ist, messen unc
mein, wenn die Impulsdauer nicht ein mehrfaches in einen digitalen Wert umwandeln. Diese Messung
des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Abtastvor- kann beispielsweise dadurch geschehen, daß ein«
gangen beträgt. periodisch stetig anwachsende Spannung (Sägezahn-
Eine Verbesserung dieser Ungenauigkeit ist durch spannung) erzeugt wird und ein Zähler die Zeit mißt eine Verringerung der zeitlichen Abstände zwischen 55 die diese anwachsende Vergleichsspannung benötig den Abtastvorgängen zu erzielen. Ihr sind aber einer- um den im Analogspeicher gespeicherten Maximal seits durch die physikalischen Eigenschaften der ver- weit eines Meßimpulses zu erreichen. Außerdem is wendeten Bauelemente Grenzen gesetzt; zum andern eine Messung eines Maximalwertes durch Stufenfällt bei einer so hohen Auflösung eine Vielzahl von kompensation möglich. Mit derartigen Geräten kanr Informationen an, die nicht benötigt wird, d. h. die 60 jedoch nur ein bestimmter Wert des Verlaufes eine: in einem vorgegebenen Zusammenhang als redundant Meßimpulses, nämlich der Wert, der dem größter betrachtet werden muß. Die tatsächlich benötigte In- aller im Verlauf des Meßimpulses auftretende: formation steht dann in keinem vernünftigen Verhält- Maxima entspricht gemessen werden. Eine digital· nis mehr zum schaltungsmäßigen Aufwand. Darstellung auch der Anzahl der Maxima (fall:
Bei manchen Messungen und der sich an sie an- 65 mehrere Maxima vorhanden sind), sowie eine Dar
schließenden Auswertung der gemessenen Impulse stellung der Minima und der Höhe der beiden, unte
(Meßimpulse) kann es unter Umstanden allein darauf Umständen mehrfach vorkommenden Extremwert!
ankommen, die Form der McßimDulsc. wie sie durch ist dabei nicht möelich.
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