DE201748C - - Google Patents

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DE201748C
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telegraphing
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/26Circuits with optical sensing means, i.e. using opto-couplers for isolation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 201748-KLASSE 21 α. GRUPPE
OTTO HEUSZ in KARLSRUHE, Baden.
oder Leitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1908 ab.
Das nachstehend beschriebene Verfahren bezweckt, in langen Unterseekabeln oder sonstigen langen Leitungen, wo zur Erzeugung der Telegraphierzeichen Ströme entgegengesetzter Richtung verwendet werden, nach Entgegennahme eines Telegraphierzeichens durch den Empfangsapparat das Kabel oder gegebenenfalls die oberirdische Leitung auf das rascheste zu entladen und damit Gelegenheit zu schaffen, die Telegraphierzeichen mit größerer Geschwindigkeit als bisher aufeinanderfolgen zu lassen. Der Zweck wird auf folgende Weise erreicht:
Der Mültiplikatorrahmen des Empfangsapparats, der in einem Spiegelgalvanometer oder Siphon - Rekorder bestehen kann (e der Zeichnung), wird in der Weise mit einer Spiegelungsvorrichtung versehen, daß ein auf diese Vorrichtung fallender Lichtstrahl bei Bewegung des Multiplikatorrahmens nach rechts auf eine rechter Hand (in der Zeichnung oben) befindliche Selenzelle S1, bei Bewegung des Rahmens nach links auf eine links (in der Zeichnung unten) befindliche Selenzelle S2 geworfen wird. Jede Selenzelle ist einerseits mit einer Batterie B1 bzw. b2 und Erde, andererseits mit einem regulierbaren Widerstand W1 bzw. W2 und dem Kabel in metallischer Verbindung. Endigt das Kabel, wie es meistens, unter anderem bei der Harwoodschen Schaltung der Fall ist, und wie auch in der beiliegenden Zeichnung angenommen wird, in Kondensatoren (C1 und c2 der Zeichnung), so sind die Selenzellen mit der dem Kabel zugekehrten Belegung des Kondensators C1 zu verbinden.
Bei der Wahl des an die Selenzelle anzulegenden Batteriepols ist darauf zu achten, daß in das Kabel bzw. in die Kondensatorbelegung ein solcher Strom hineingeschickt werden muß, der dem die Drehung des Multiplikatorrahmens bewirkenden Telegraphierstrom entgegengesetzt gerichtet ist. Die Wirkung ist dann folgende:
Wird der Multiplikatorrahmen z. B, durch einen positiven Telegraphierstrom nach rechts gedreht, so beleuchtet der vom Multiplikatorrahmen zurückgeworfene Lichtstrahl kurze Zeit die vom Empfangsapparat rechts stehende Selenzelle S1 und verursacht während dieser Zeit eine ganz bedeutende Verringerung des Ohm sehen Widerstands der Selenzelle S1. Infolgedessen gelangt ein negativer Entladungsstrom aus bx über S1 und W1 in das Kabel bzw. in die eine Belegung des Kondensators C1 usw. Bei der durch einen negativen Telegraphierstrom erfolgten Linksdrehung des Multiplikatorrahmens erfolgt von b2 aus über S2 und W2 die Einsendung eines positiven Entladungsstroms in das Kabel.
Die Stärke der Batterien b1 und b2 muß ebenso wie die geeignete Aufstellung der Selenzellen S1 und s2 den örtlichen Verhältnissen angepaßt werden. Ob W1 und W2 zwischen
hx und S1 bzw. zwischen b2 und S2 oder wie
in der Zeichnung hinter S1
werden, ist belanglos.
bzw. S2 geschaltet

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Erhöhung der Telegraphiergeschwindigkeit auf langen Kabeln oder Leitungen, gekennzeichnet durch die Verwendung des Multiplikatorrahmens des Empfangsapparates in der Weise, daß dieser (e) bei der durch die Telegraphierströme erfolgenden Ablenkung nach rechts oder nach links einen auf ihn bzw. seinen Spiegel fallenden Lichtstrahl auf die eine oder andere zweier Selenzellen ^s1, S2J wirft, von denen jede mit einer Batterie (bv b2) zusammen an das Kabel geschaltet ist, und zwar derart, daß bei Verminderung des Widerstands der jeweilig belichteten Selenzelle ^s1 oder S2J jedesmal ein dem Telegraphierstrom entgegengesetzt gerichteter Stromstoß in das Kabel gesandt wird, um eine möglichst rasche Entladung des Kabels herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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