DE2016551C3 - Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreaktor - Google Patents

Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreaktor

Info

Publication number
DE2016551C3
DE2016551C3 DE2016551A DE2016551A DE2016551C3 DE 2016551 C3 DE2016551 C3 DE 2016551C3 DE 2016551 A DE2016551 A DE 2016551A DE 2016551 A DE2016551 A DE 2016551A DE 2016551 C3 DE2016551 C3 DE 2016551C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reactor
water
downpipe
auxiliary reservoir
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2016551A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2016551B2 (de
DE2016551A1 (de
Inventor
Einar Kjeller Jamne
Erik Dipl.-Ing. Halden Rolstad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institutt for Energiteknikk IFE
Original Assignee
Institutt for Energiteknikk IFE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NO137369A external-priority patent/NO123496B/no
Priority claimed from NO137069A external-priority patent/NO123295B/no
Application filed by Institutt for Energiteknikk IFE filed Critical Institutt for Energiteknikk IFE
Publication of DE2016551A1 publication Critical patent/DE2016551A1/de
Publication of DE2016551B2 publication Critical patent/DE2016551B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2016551C3 publication Critical patent/DE2016551C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C1/00Reactor types
    • G21C1/04Thermal reactors ; Epithermal reactors
    • G21C1/06Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
    • G21C1/14Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated moderator being substantially not pressurised, e.g. swimming-pool reactor
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C1/00Reactor types
    • G21C1/04Thermal reactors ; Epithermal reactors
    • G21C1/06Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
    • G21C1/08Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated moderator being highly pressurised, e.g. boiling water reactor, integral super-heat reactor, pressurised water reactor
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C7/00Control of nuclear reaction
    • G21C7/26Control of nuclear reaction by displacement of the moderator or parts thereof by changing the moderator concentration
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C7/00Control of nuclear reaction
    • G21C7/32Control of nuclear reaction by varying flow of coolant through the core by adjusting the coolant or moderator temperature
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreakuir, der einen in einem Reaktortank angeordneten Reaktorkern, ein Steigrohr unmittelbar über dem Reaktorkern, ein mit der Einlaßseite des Kerns in Verbindung stehendes Fallrohr, eine Dampfkammer mit einem Dampfauslaß über dem Auslaß des Steigrohres und dem Einlaß des Fallrohres und eine Rückleitung für das Kondensat aufweist; eine derartige Vorrichtung ist aus der Zeitschrift »Nucleonics«, Dezember 1955, S. 42 bis 45 bekannt.
Bei der bekannten Regelungsvorrichtung erfolgt die Regelung entweder über einen veränderlichen Nebenschluß zur äußeren Last oder durch Kontrollstäbe.
Des weiteren ist aus der DT-AS 12 22 174 ein Siedewasserreaktor bekannt, dessen Reaktorkern von einer mit Wasser gefüllten Reflektorkammer umgeben ist, die mit einer Speicherkammer kommuniziert, und dessen Regelung durch Veränderung der Niveauhöhe des Wassers in der Reflektorkammer bewirkt wird. Der Raum der Reflektorkammer oberhalb des Flüssigkeitsspiegels steht mit einem im Reaklor-Druckgefäß oberhalb des Reaktorkerns vorhandenen Dampf-Sammelraum über eine Leitung in Verbindung. Die Veränderung der Niveauhöhe des Wassers erfolgt einerseits durch den Druck im Dampf-Sammelraum und andererseits durch Wasserzu oder -ablauf zur Reflektorkammer.
Es ist auch nicht neu, den Reaktortank in bestimmter Weise mit einem Hilfsreservoir zu verbinden, so daß dessen Reaktivität durch Veränderung des Niveaus einer Moderator- oder Reflektorflüssigkeit auf pneumatischem Wege geändert werden kann (DT-AS 10 202).
Von dem eingangs genannten Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, be; einem Naturumlauf-Siedewascerreaktor mit Steig- und Fallrohr eine Regelungsvorrichtung so auszulegen, daß sowohl eine Kurzzeitregelung für plötzlich auftretende Änderungen der Leistung als auch eine LangzeUregelung zur~~Kompensation der Abnahme der Relativität der Brennelemente möglich is;
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch erreicht, daß die in dem Reaktortank enihalte-
ne Wassermenge mit einem Hilfsreservoir verbunden ist das unter konstantem Druck stehendes Wasser e;uhält und daß ein Regelventil in der Dampfauslaßleitung angeordnet ist, welches die Einstellung des Wasserspiegel im Fallrohr unterhalb der oberen Kante des Steigrohres gestattet.
Besonders vorteilhaft ist es, daß der Reaktortank m dem Wasser des Hilfsreservoirs untergetaucht ist und daß der Reaktortank durch wenigstens eine Öffnung in seinem untersten Teil mit dem Hilfsreservoir verbuii-
den ist.
Es ist weiterhin vorteilhaft, daß das Hilfsreservoir eine mit Wasser gefüllte Höhlung in gewachsenem I eis ist. die wesentlich tiefer als die vertikale Abmessung des Renktortanks ist.
Infoige der Ausbildung der Regelvorrichtung wird es möglich, durch Einstellung des Dampfdruckes und des davon abhängigen Wasserspiegels im Fallrohr über ein Steuerventil die Reaktorleistung auf einen gewünschten Normwert einzuregulieren und bei Abweichung des
ίο jeweils vorhandenen Istwertes von diesem Sollwert rückgekoppelt eine selbsttätige Regelung vorzugeben. Gleichzeitig und unabhängig davon kann die kontinuierlich langsam abfallende Überschußreaktivität des Reaktorkerns durch eine Steigerung des Wasserspiels gels im Fallrohr und eine dadurch bedingte Erhöhung des Zirkiilationsflusses kompensiert werden, so daß letztlich die Reaktorleistung konstant bleibt. Der Druck in der Dampfkammer bestimmt unmittelbar den Wasserspiegel im Fallrohr.
Zufolge des Untertauchens des Reaktortanks in das Hilfsreservoir bleibt der Druck, der auf die Rcaktortankwände einwirkt, wesentlich unter demjenigen, der im Inneren des Reaktortanks herrscht, so daß die Wan de zufolge der geringen Belastung schwächer als bisher erforderlich dimensioniert werden können.
In den Zeichnungen wird die Erfindung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 als erstes Ausführungsbeispiel einen Längsschnitt durch einen Reaktor, der in ein Hilfsreservoir untergetaucnt ist,
F i g. 2 eine grafische Darstellung der Leistung der Brennelemente des in F i g. 1 dargestellten Reaktors in Abhängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit des Wassers,
Fig. 3 eine grafische Darstellung zur Erläuterung der zeitlichen Veränderung der überschüssigen Reaktivität des Reaktors über mehrere Brennelementwechsel, F i g. 4 zeigt die zeitliche Veränderung des Wasserspiegels im Fallrohr über mehrere Brennelementwechsei,
F i g. 5 eine Kurvendarstellung für die Leistungsabgabe eines Brennelements des Reaktors nach F i g. 1 in Abhängigkeit von dem Dampfblasengehalt im Steigrohr und
F i g. 6 einen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, befindet sich der Reaktortan.k 2 mit seinem Reaktorkern 6 im unteren Bereich
:ines relativ tiefen Hilfsreservoirs, welches mit Wasser I gefüllt ist. Die Tiefe des Hilfsreservoirs ist hierbei :rheblich größer als die Gesamthöhe des Reaktortanks I Im Reaktortank befinden sich oberhalb des Reaktoricrns 6 ein in eine Vielzahl von Einzelrohren unterteilles Steigrohr 4 und das Fallrohr 5, welches zwischen der Außenwand 3 des Reaktorkerns 6 und Wand des Reaktortanks 2 vorgegeben ist. Die Brennelemente 7 sind innerhalb des Reaktorkerns 6 in einer Vielzahl von geeigneten Umkleidungen untergebracht, denen Kühlkanäie 8 zugeordnet sind. Bis zur oberen Kante 9 ist das Steigrohr 4 mit Wasser gefüllt, das sowohl als Moderator als auch Kühlmittel benutzt wird. Der Wasserspiegel im Fallrohr 5 liegt demgegenüber niedriger. Der zufolge der Kern wärme im Reaktorkern gebildete Wusserdampf strömt als Dampf-Wasser-Gemisch nach oben und zufolge natürlicher Konvektion durch die Kühlkanale 8 hindurch, wobei die Dampf-Wasser-Säule im Reaktorkern 6 und dem Steigrohr 4 leichter ist als die Wassersäule, die im Fallrohr 5 ansteht. Der frei werdende Wasserdampf sammelt sich in der Dampfkammer 11, von der er über die Dampfauslaßleitung 12 und das automatisch betätigte Regelventil 13 einem Dampfverbraucher, wie einer Turbine od. dgl., zugeführt werden kann. Demgegenüber ist der Fluß des im Steigrohr 4 mit dem Dampf zusammen nach oben strömenden Wassers so, daß dieses nach Überlauf über die obere Kante 9 des Steigrohrs 4 zurück in das Fallrohr 5 strömt, um im unteren Bereich dem Reaktorkern 6 wieder zugführt zu werden. Das von dem Dampfverbraueher zurückströmende Kondensat läuft über die Rückleitung 14 erneut in den unteren Bereich des Reaktortanks 2 ein.
Im Bodenbereich des Reaktorianks 2 ist eine Öffnung 15 vorgesehen, die das Innere des Reaktortanks mit dem Hilfsreservoir und damit der Wassermenge 1 verbindet, so daß durch Ausfließen von Wasser in das Hilfsreservoir der Wasserspiegel 10 im Fallrohi 5 abgesenkt werden kann, sobald der Reaktor eine größere Menge Dampf erzeugt als über die Dampfauslaßleitung 12 und das automatisch betätigte Regelventil 13 entnommen wird. Umgekehrt wird dann, wenn der Reaktor eine geringere Menge Dampf erzeugt als entnommen wird, das Wasser 1 vom Hilfsreservoir über die Öffnung 15 in den Reaktortank 2 eingesaugt, was ein 4; Steigen des Wasserspiegels 10 im Fallrohr 5 zufolge hat. Der statische Druck der Wassersäule im Fallrohr 5 bestimmt die Fließgeschwindigkeit durch den Reaktorkern 6 und damit das Steigrohr 4, so Haß beispielsweise dann, wenn der Wasserspiegel 10 im Fallrohr ansteigt. damit zwangläufig eine Erhöhung der Fließgeschwindigkeit erfolgt.
Es lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Regelvorgänge unterscheiden, nämlich ein solcher, der eine Kurzzeitregelung der Reaktorleistung erbringt, wobei der Dampfdruck unter veränderlicher Dampfaufnahme kurzzeitig annähernd konstant gehalten weiden kann und eine Langzeitregelung, mit der die mittlere Reaktorleistung zufolge des langsamen Absinkens des Dampfdruckes während des Abbrandcs der Brennelemente 7 konstant gehalten werden kann. Die Änderung des Dampfdruckes, die — wie beschrieben — eine Änderung der Höhe des Wasserspiegels 10 im Fallrohr 5 und damit eine Veränderung der Fließgeschwindigkeit durch den Reaktorkern 2 bewirkt, verändert < >s gleichzeitig auch den Dampfblasengehalt des Wassers im Steigrohr.
Aus der grafischen Darstellung von F i g. 2 ergibt sich, daß piaktisch eine lineare Abhängigkeit zwischen der Fließgeschwindigkeit und der Höhe des Wasserspiegels im Fallrohr 5 innerhalb des praktisch interessierenden Bereiches vorliegt. Die 3 und 4 sollen zeigen, wie die überschüssige Reaktivität des Reaktors und der Wasserspiegel in Abhängigkeit voneinander Veränderungen erfahren während der Betriebszeit des Reaktors, wobei von einem Gleichgewichtszustand bezüglich der Brennrate ausgegangen ist.
In der F i g. 5 ist die Leistungsabgabe des in F i g. 1 skizzierten Reaktors bzw. die Leistungsabgabe eines Brennelements in Abhängigkeit von dem Dampfblasengchalt im Steigrohr aufgetragen. Als Parameter der durchgezogenen Kurven dient hierbei — ebenso wie in F i g. 2 — der Abstand des Wasserspiegels im Fallrohr von der Oberkante des Steigrohrs. Des weiteren isi in F i g. 5 eine parallel zur Ordinate eingezeichnete Gerade wiedergegeben, auf der sich der Reaktor nach F i g. 1 befindet, wenn er bei konstanter Leistung gefahren wird, und zwar zu Beginn eines Ladezyklus bei einem Dampfblasengehalt von 0,59 und am Ende des Zyklus bei einem Gehalt von 0.23. Des weiteren sind in F i g. 5 drei schwach geneigte, gestrichelte Kurven eingezeichnet, die die Leistungsabgabc für den Reaktor nach F i g. 1 /u Beginn, in der Mute und am Ende eines Zyklus darstellen. Daraus ergibt sich, daß eine Einstellung der Leistungsabgabe eben>o möglich ist, wie eine Kompensation des Abbrandcs der Brennelemente durch eine entsprechende Einregulierung des Dampfblasengehaltes. Eine derartige Einrcgulierung muß bei dem Reaktor nach F i g. 1 über die Änderung des Dampfdruckes erfolgen, wo/u das oben erwähnte automatisch betätigbare Regelventil 13 dient. Die dargestellten Kurven wurden auf Grund folgender Annahmen berechnet.
Der Kernreaktor wird an dem Boden einer 150 m tiefen Wassermasse angeordnet, wobei es sich um leichtes Wasser handelt. Der Reaktor weist einen Kern auf. der 7500 kg LJO: enthält, wobei 2.8% mit LJ-235 angereichert sind.
Der Kern mit einer Höhe von 1.4 m und einem Durchmesser von 1.8 m ist in 52 Kanäle mit quadratischem Querschnitt unterteilt, leder dieser Kanäle enthält ein Brennstoffelement mit 64 Brennstoffstäben von 14 mm Durchmesser. Das Uran zur Wasser Verhältnis in dem Kern ist gleich 3, während die Höhe des Steigrohrs sich auf 5 m und die Querschnittsfläche des Fallrohrs auf 7,5 m- beläuft. Während des gesamten Arbeitszyklus werden 13 der 52 Brennstoffelemente bei jedem Brennstoffaustausch ausgetauscht.
LJnter den obigen Annahmen zeigen die Berechnungen, daß bei einer nominalen Wärmeleistung von 75 MW, d. h. einer mittleren Brennsioffelement-Energic von 145OkW, der Kern eine überschüssige Reaktivität Ak von 8% zu Beginn nach dem ersten Brennstoffaus tausch aufweist. Um diese überschüssige Reaktivität zi kompensieren, muß der Kern mit einem mittlerer DarupfblasengehaH von 59% betrieben werden. Urne: diesen Bedingungen wird erwartet, daß der Wasser spiegel seine natürliche Lage etwa 4,5 m unter den oberen Ende des Steigrohrs findet. Der mittlere Ab brand berechnete sich zu etwa 28 MWd/kg UO2, un< die Arbeitsperiode zwischen zwei Brennstoffaustau sehen ergibt sich zu etwa 700 Tagen bei voller Leistunj Nach den Berechnungen nimmt die überschüssig Reaktivität grob gesehen linear mit dem Verbrenne ab. Zu Beginn einer Zeitspanne zwischen zwei Brenr stoffaustauschen muß der Wasserspiegel langsam un
gegen Ende dieser Periode schneller steigen. Zu dem Zeitpunkt, wo der Wasserspiegel das obere Ende des Steigrohrs erreicht, hat der Reaktor einen mittleren Dampfblasengehalt von 23%. Der Reaktor muß für einen Breflnstoffaustausch außer Funktion gesetzt werden.
F i g. 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel, wobei der Reaktortank 2 den Reaktorkern 6 mit darüber gelagertem, unterteilten Steigrohr 4 aufnimmt und das Fallrohr 5 wiederum zwischen der Außenwand 3 des Reaktorkerns 6 und der Wand des Reaktortanks 2 vorgegeben ist. Im Bodenbereich des Reaktortanks 2 befindet sich ein Verbindungsrohr 16, welches zu einem Hilfsreservoir 17 führt, das teilweise mit Wasser gefüllt ist, über dem sich ein Gasvolumen 18 befindet. Das von dem Dampfverbraucher zurückkommende Kondensat wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht unmittelbar in den Reaktortank zurückgeführt, sondern in das Hilfsreservoir 17 über den Einlaß 19. Die Größe des Gasvolumens 18 muß so gewählt werden, daß ein annähernd konstanter Gasdruck während normaler Arbeitsbedingungen des Reaktors sichergestellt wird, unabhängig vom Wasseraustausch zwischen Hilfsreservoir 17 und Reaktortank 2. so daß sich automatisch der Wasserspiegel 10 im Fallrohr 5 auf die jeweils gegebene Leistung einreguliert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-JjJiedewasserreaktor, der einen in einem Reaktorlank angeordneten Reaktorkern, ein Steigrohr unmittelbar über dem Reaktorkern, ein mit der Einlaßseite des Kerns in Verbindung stehendes Fallrohr, eine Dampfkammer mit einem Dampfauslaß Über dem Auslaß des Steigrohres und dem Einlaß (0es Fallrohres und eine Rückleitung für das Kondensat aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Reaktortank enthaltene Wassermenge mit einem Hilfsreservoir verbunden ist, das unter konstantem Druck stehendes Wasser enthält. •nd daß ein Regelventil (13) in der Dampfauslaßleilung (12) angeordnet ist, welches die Einstellung des Wasserspiegels (10) im Fallrohr (5) unterhalb der oberen Kante (9) des Steigrohres (4) gestattet.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktortank in dem Wasser (1) des Hilfsreservoirs untergetaucht ist und daß der Reaktortank durch wenigstens eine Öffnung (15) in seinem untersten Teil mit dem Hilfsreservoir verbunden ist.
3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsreservoir eine mit Wasser gefüllte Höhlung in gewachsenem Fels ist, die wesentlich tiefer als die vertikale Abmessung des Reaktortanks (2) ist.
DE2016551A 1969-04-01 1970-04-01 Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreaktor Expired DE2016551C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO137369A NO123496B (de) 1969-04-01 1969-04-01
NO137069A NO123295B (de) 1969-04-01 1969-04-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2016551A1 DE2016551A1 (de) 1970-12-10
DE2016551B2 DE2016551B2 (de) 1975-05-07
DE2016551C3 true DE2016551C3 (de) 1975-12-18

Family

ID=26647417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2016551A Expired DE2016551C3 (de) 1969-04-01 1970-04-01 Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreaktor

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS5111756B1 (de)
DE (1) DE2016551C3 (de)
FR (1) FR2041113B1 (de)
GB (1) GB1300271A (de)
SE (1) SE355684B (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2949414A (en) * 1958-11-18 1960-08-16 Jackson A Ransohoff Self-regulating boiling-water nuclear reactors
US3141828A (en) * 1958-11-26 1964-07-21 Gen Electric Nuclear reactor equipment
BE591272A (de) * 1959-06-12

Also Published As

Publication number Publication date
DE2016551B2 (de) 1975-05-07
JPS5111756B1 (de) 1976-04-13
GB1300271A (en) 1972-12-20
DE2016551A1 (de) 1970-12-10
FR2041113A1 (de) 1971-01-29
FR2041113B1 (de) 1974-07-05
SE355684B (de) 1973-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1225314B (de) Atomkernreaktor mit zwei verschiedenen Druckzonen
DE3622062A1 (de) Sicherheitskuehlvorrichtung mit intrinsischer sicherheit fuer einen druckwasserkernreaktor
DE1212230B (de) Kernkraftanlage zur Dampferzeugung
DE1243287B (de) Siedewasserkernreaktor
DE2550799A1 (de) Vorrichtung fuer waermeschutz der wanne eines reaktors
DE1127506B (de) Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Kernreaktoranlagen
DE2746329A1 (de) Elektrolytische herstellung von fluor
DE2625543C3 (de) Reaktoranlage
DE2016551C3 (de) Regelungsvorrichtung für einen Naturumlauf-Siedewasserreaktor
DE671278C (de) Vorrichtung zur Regelung des Gasdruckes und zur Ausgleichtung von Druckschwankungen bei elektrolytischen Wasserzersetzern
DE2829088A1 (de) Waermeerzeugender kernreaktor
DE647193C (de) Roehrendampferzeuger
DE1239412B (de) Verfahren zur Steuerung der Leistungsabgabe eines Siedewasser-Kernreaktor-Systems und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1539728B1 (de) Schiffs-Atomkernreaktor zur Dampferzeugung und -ueberhitzung und Verfahren zum Betreiben des Kernreaktors
DE1212231B (de) System aus einem Siedewasser-Reaktor mit direkt angeschlossener Turbine und Verfahren zur Regelung eines derartigen Systems
DE1175805B (de) Kernreaktor mit einem aufrecht in einem senk-recht stehenden Kessel angeordneten Kern
DE596823C (de) Vorrichtung zum Regeln einer Hochdruck-Roehren-Dampfkesselanlage mit Zwangsdurchlauf des Wassers
DE546751C (de) Speisewasserregler fuer Dampfkessel mit Zufuehrung des Speisewassers in Abhaengigkeit von der Belastung und vorzugsweise von der Wasserstandshoehe
DE1514955C (de) Vorrichtung und Verfahren zum Regeln von Kernreaktoren
DE541568C (de) Speisewasserregler
DE2413424A1 (de) Kernreaktor mit fluessigkeitskuehlung
DE919161C (de) Glockengasbehaelter mit Belastungskoerpern
DE1514955B2 (de) Vorrichtung und verfahren zum regeln von kernreaktoren
EP0428640B1 (de) Wärmetauscher zur kühlkreisreinigung
DE1539728C (de) Schiffs-Atomkernreaktor zur Dampferzeugung und -Überhitzung und Verfahren zum Betreiben des Kernreaktors

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee