DE2016298B2 - Drucktastenschalter mit beweglichem schieber - Google Patents
Drucktastenschalter mit beweglichem schieberInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H13/50—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
- H01H13/56—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon the next application of operating force
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Description
45
Die Erfindung betrifft einen Drucktastenschalter mit beweglichem Schieber, der an den Seiten mit
senkrechten Nuten zur Aufnahme eines Anschlaggliedes für die Schieberfeder zwischen diesem Glied und
dem hohlen Schaltergehäuse versehen ist.
Solche Schalter, auch Mehrfachschalter genannt, dienen zur Ein- und Ausschaltung in Radio- oder
Fernsehgeräten, auch als Bereichsschalter oder Kanalumschalter.
Ein bekannter Tastenschalter ist mit einem Anschlag für den Schieber versehen, welcher in einer
seitlichen Führung gleitet. Der Anschlag besteht jedoch aus teurem Spezialfederstahl und muß dennoch
dünn sein, so daß sie keine stabile Rückstellfeder ergibt. Ferner ist die Montage des Anschlags auf dem
Schieber nur unter großem Kraftaufwand möglich, was eine schlechte Betriebskennlinie ergibt.
Ferner sind Drucktastenschalter-Aggregate bekannt, wobei der Schieber mit festen Kontakten bestückt
ist, deren Lötfahnen vorstehen, und das Aggregat durch endseitige Platten abgedeckt ist, um
Schmutzansammlungen zu vermeiden. Die Abdeckplatte soll durch leichte Verformung der Lötfahnen
gehalten werden. Diese Verformung ist eine leichte einseitige Abbiegung, wobei die restliche Lötfahne
parallel weiterläuft (deutsche Patentschrift 945 264, deutsche Auslegeschrift 1 229 171). Diese Ausbildung
gewährleistet allerdings keine hinreichende Stetigkeit an der Übergangsstelle.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden Nachteile zu vermeiden und einen Schieber
niedrigerer Bauhöhe und kleinerer Abmessungen zu schaffen, in welchem der Tastenknopf besonders einfach
ist, ferner der Anschlag für die Rastfeder vereinfacht wird, aus billigerem, nicht elastischem Werkstoff
leicht herstellbar ist und leicht an einem vormontierten Schalter eingebaut werden kann.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die seitlichen
Nuten des Schiebers mit mindestens einer Längsnut des gleichen Schiebers in Verbindung stehen,
insbesondere mit zwei seitlichen Längsnuten an der Unterseite des Schiebers, in welche ein Anschlagplättchen
einschiebbar ist und gegen die Endwand der Längsnuten drückt, wobei eine erste, insbesondere
rechteckige Ausnehmung des Plättchens breiter als der Abstand der Seitennuten auf einer Seite, eine
zweite Ausnehmung des Plättchens etwas breiter als die Schieberbreite gewählt ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen werden, daß das isolierte Gehäuse mindestens
zwei Paare von längs abstehenden Seitennuten mit Stegen bzw. Stirnseiten einer insbesondere U-förmigen
öffnung bzw. einem Öffnungspaar in einer Halteschiene, insbesondere U-Schiene, gekoppelt bzw. lösbar
verbunden ist. Hierdurch wird eine separate, einfache und kräftige Verbindung zwischen Schalterschiene
und den, den jeweiligen Schiebern zugeordne-,Ji
Einzelgehäusen möglich. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Öffnungsränder
der Halteschiene umlegbare Lappen aufweisen, so daß die Befestigung zwischen Schiene und Einzelgehäuse
weiter verstärkt wird. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen werden, daß die vorstehenden
Enden der Gehäusekontaktlappen aus insbesondere Blech auf der Austrittshöhe dreiecksförmige
Knickstellen aufweisen, insbesondere einwärts zueinander gerichtete Knickstellen, die mit hinreichender
Stetigkeit die einzelnen isolierten Gehäuseteile
miteinander verbinden, so daß gleichmäßige Druck- und Gleitverhältnisse im Schalter auch nach
längerer Betriebsdauer gewährleistet sind.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
erläutert. Hierbei dienen jedoch die A b b. 1 a und 1 b lediglich zur Erläuterung bekannter Drucktastenschalter,
während der Erfindungsgegenstand in den A b b. 2 bis 6 dargestellt ist. Es zeigt
Abb. la perspektivisch und auseinandergezogen,
ein Anschlagblech und ein Ende eines bekannten Schiebers,
A b b. 1 b eine Schnittdarstellung zur A b b. 1 a,
A b b. 2 eine perspektivische Ansicht eines Drucktastenschalters nach der Erfindung,
Abb. 3 a bzw. 3 b jeweils einen Seiten- bzw. Längsschnitt des Drucktastenschalters,
Abb. 4 eine perspektivische, auseinandergenommene Darstellung des Schalters gemäß A b b. 2,
Abb. 5 perspektivisch das Schaltergehäuse mit Nuten und Lötfahnen,
A b b. 5 a einen Teil der Schalterschiene, mit Ausnehmungen für das Schaltergehäuse nach A b b. 5,
Abb. 6 einen senkrechten Schnitt durch das e"11 abseknickt ausseführten Gehau"
sses.
Um die Erfindung besser von bekannten AusfUhrungsformon
der Tastenschalter unterscheiden zu können, sind in den A b b. 1 a, 1 b bekannte Ausführungsformen
dargestellt. Hier ist der Drucktastenschalter mit einem hohlen Gehäuse 1 versehen, wobei
der Schieber 2 (Schaltstange) an beiden Seiten Nuten 3, 3 aufweist und ein elastischer Anschlag 4 zur
Positionsfestlegung des Schiebers 2 verbindet. Der Anschlag 4 dient dazu, den Schieber 2 durch seine
Elastizität zu begrenzen, wofür er (vgl. Abb. Ib) in die Seitennuten 3 des Schiebers eingeschoben
Unter Bezugnahme auf die die Erfindung darstellenden Abbildungen, zunächst A b b. 2 bis 4, wird ein
Druckknopfschalter 10 dargestellt, in dessen hohlem Gehäuse 1 der Schieber 11 beweglich geführt und mit
seitlichen Ausnehmungen, Furlhen od. dgl. 12, 12 auf seinen beiden Seifen versehen ist und ebenfalls
Längsnuten bzw. Ausnehmungen 13, 13 an seiner Unterseite aufweist, insbesondere unten links und
rechts auf der Unterseite und benachbart zu den Seitennuten 12, 12. Es wird ein plattenförmiger Anschlag
14 verwendet, der einen ersten Ausschnitt 15 aufweist. Die Breite des Ausschnittes ist etwas großer
als der in Abb. 4 mit α bezeichnete Abstand zwisehen beiden seitlichen Nuten 12, 12 auf der einen
Seite, und es ist noch ein zweiter Ausschnitt 16 vorhanden, der kontinuierlich mit dem ersten Ausschnitt
15 zusammenhängt und dessen Breite etwas größer als die durch den Abstand6 auf der Schieberstange
11 bezeichnete Breite ist, so daß der Anschlag 14 mit Leichtigkeit in die Seiten- bzw. Längsnuten 12, 12
bzw. 13, 13 einschiebbar ist. Die Schieberfeder drückt das Anschlagplättchen 14 gegen die Innen-
^SSSiiÄ^ zunächst die
Druckfeder 17 zusammengedrückt und auf den Schieber 2 aufgesetzt. Die erste Ausnehmung 15 des An-Schlages
wird mit Seitennuten 12, 12 in Flucht gebracht, der Anschlag 14 dann so aufgeschoben, daß
sein inneres Ende b der zweiten Ausnehmung 16 gegen die obere Seite des Schiebers 11 anstößt, dann die
Feder 17 entlastet, so dajjIdasj^jjj^
17 zurückgeschoben wird. benöti°t das An-
Auf Grund der«Rau«Jj™Ä^g,^.
schlagplättchen 14 gemäß EKn iihalb aus bi Uaezität
bekannter Anschläge, kann deshalb auι biiuge
rem Werkstoff ^»^jfÄÄSST daß
montierten Schalter leicht «55™» ü™
insoweit ein zuverlässiger und billiger Schalter ge
schaffen wird. besondere Verbin-
Aus den A b b. 5, 5 a geht die bei onaere v enm
dung zwischen dem Gehäuse 31 und der beblene 40
hervor. De z.B. |us Metal bestehende im Uuer
schnitt U-förmige Schiene dient zur Auinanme von
einzelnen, nebeneinander mit Abstand angeordneten
Schaltaggregaten, die aus ^^^3^Ά
Schieber 23 mit zugehöriger Teiler
besondere aus zwei Teilen 31.»· 31
*o häuse weist ein paar von einen
aufweisenden Nuten 12 "'^J
seteile durchsetzen Das,G
ten 12 α in erne f
zwei U-förrmge A^^g
a5 geordnet sind. Die Nuten 12 β ™
42 der S^ene^ben <^
zung der U-Öffnung biiaen g
die Schiene 40'vorstehend Lapperι 43
die auf das Gehäuse 41 ^^fj™^^^
feste Verbindung zur Schiene bilden, trotz einfacher
Montage. ta1tlin„ Her Frfmdune seht aus
Eine weitere Ausgestaltung der Er^du^geüt aus
Abb.6 hervor und dient dazu ^Gehauseteüe Jla
31 b fest miteinander zu verbinden. S« einia
chen Abbiegung der aust«tenden Lottahnen ζ ^
32 c, 32/, werden diese, im ^^1^8^^
scharf abgekmck ^^
SrA ^
glied an der Ausdni^teUe
glied an der Ausdni^teUe
die Montage ^^^^^ ges Werkstuck und in einem Arbgg
knickungen gebildet werden, indem sie be de nach
einwärts ausgeJ, udfj^·^' Sf
Knickstellen 41 in der Abb.6 dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Drucktastenschalter mit beweglichem Schieber, der an den Seiten mit senkrechten Nuten zur
Aufnahme eines Anschlaggliedes für die Schieberfeder zwischen diesem Glied und dem hohlen
Schaltergehäuse versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Nuten (12, 12) mit mindestens einer Längsnut des Schiebers in Verbindung stehen, insbesondere mit zwei seitlichen
Längsnuten (13, 13) an der Unterseite des Schiebers (11, 23, 33), in welche ein Anschlagplättchen
(14) einschiebbar ist und gegen die Endwand (c) der Längsnuten (13) drückt, wobei
eine erste, insbesondere rechteckige Ausnehmung (15) des Plättchens breiter als der Abstand (α) der
Seitennuten auf einer Seite, eine zweite Ausnehmung (16) des Plättchens (14) etwas breiter als
die Schieberbreite (b) gewählt ist.
2. Tastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierte Gehäuse (10,
21) über mindestens zwei Paare von längs abstehenden Seitennuten (12 o, 12 b) mit Stegen bzw.
Stirnflächen (42) einer insbesondere U-förmigen öffnung (41) bzw. einem Öffnungspaar (41, 41)
in einer Halteschiene (40), insbesondere U-Schiene (40), gekuppelt bzw. verbunden ist.
3. Tastenschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsränder (42) der
Halteschiene (40) umlegbare Lappen (43) aufweisen.
4. Tastenschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehenden
Enden (32 c) der Gehäusekontaktlappen auf der Austrittshöhe hinsichtlich eines Gehäuseteiles
(31 b) Knickstellen (41) aufweisen, insbesondere einwärts zueinander gerichtete dreiecksförmige
Knickstellen.
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Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3269569 | 1969-04-10 | ||
| JP3269569 | 1969-04-10 | ||
| JP3778669 | 1969-04-25 | ||
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| JP10981169 | 1969-11-19 | ||
| JP10981169 | 1969-11-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2016298A1 DE2016298A1 (de) | 1970-10-22 |
| DE2016298B2 true DE2016298B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE2016298C DE2016298C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2065104B2 (de) | 1974-11-07 |
| DE2016298A1 (de) | 1970-10-22 |
| DE2065104C3 (de) | 1975-07-03 |
| DE2065104A1 (de) | 1972-07-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |