DE201554C - - Google Patents

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DE201554C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/06Demodulator circuits; Receiver circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/08Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)

Description

Su. J
z.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
' ° ■ 14. Dezember 1900
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Radiokonduktor als Empfänger für drahtlose Telegraphie. Die gewöhnlichen Empfangsschaltungen der Telegraphie ohne Draht enthalten die mit Feilspänen versehene Branlysche Röhre im Stromkreis des Morseschreibers.
Die Empfindlichkeit und Regelmäßigkeit der Wirkungsweise der Radiokonduktoren aus poliertem Stahl, welche gleichfalls von Branly stammen, haben die Erfinder zu der Schaffung einer Vorrichtung geführt, welche gestattet, diese Radiokonduktoren aus poliertem Stahl unter allen Verhältnissen an Stelle der Feilspanröhren zu setzen, selbst auf den Schiffen und bei anderen beweglichen Stationen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei einem derartigen Empfänger, bei welchem in bekannter Weise eine Stahlscheibe und auf dieser ruhende Kontaktstangen vorgesehen sind, die Stangen aus zwei in ihren oberen Enden ohne nennenswerte Reibung derart aufgehängten Säulchen bestehen, daß sie eine geneigte Lage zu der Platte bewahren und jede sich frei um eine wagerechte, auf einer Plattform befestigte Achse drehen kann. Diese Plattform wird von einer senkrechten Achse, um die sie sich drehen kann, getragen, wobei sie durch die Stahlscheibe, in welcher sie eingekittet und von welcher sie isoliert ist, hindurchgeht und den Strom aufnimmt, um ihn nach der Plattform und von dort zu den Säulchen und alsdann nach der Stahlscheibe zu leiten. Der Zweck der Anordnung ist der, den Radiokonduktor sowohl für bewegliche wie für feststehende Stationen benutzen zu können.
. Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsart eines solchen Strahlen- oder Radiokonduktors dar, und zwar ist s
Fig. ι eine Gesamtanordnung in Ansicht.
Fig. 2 und 3 zeigen im großen Maßstab den Radiokonduktor' im Vertikalschnitt und Grundriß.
Fig. 4 zeigt im Schnitt eine Einzelheit einer Aufhängungsart eines jeden der Säulchen.
Fig. 5 zeigt im Vertikalschnitt eine etwas abgeänderte Konstruktion des Radiokonduktors.
Fig. 6 ist ein Querschnitt gemäß der Achse des einen der in Fig. 5 dargestellten Säulchen.
Der vorliegende Radiokonduktor mit polierten Stahlkontakten enthält im wesentlichen
zwei Teile: ι. eine MetaÜscheibe a aus gehärtetem und poliertem Stahl mit konvexer oberer Fläche, 2. zwei Metallsäulen b, b, welche unten in zwei Schäfte aus gehärtetem Stahl c, c enden, die sich mit ihren abgerundeten und polierten Enden auf die gewölbte Oberfläche der Scheibe stützen. Der Kontakt der Enden der Schäfte und der Scheibe bildet den Radiokonduktor.
ίο Durch eine besondere Aufhängungsart zwischen den Spitzen d, die sich in dem Rubin f bewegen, dreht sich jedes der Säulchen frei und ohne nennenswerte Reibung um eine horizontale Achse, die von einer gleichfalls horizontalen Platte g ^getragen wird. Diese Platte ruht auf dem verbreiterten Kopfe h' einer vertikalen Achse h aus Messing und kann sich sehr langsam um diese Achse drehen. Die Messingachse h geht durch die Stahlscheibe α hindurch und ist durch eine Buchse aus Elfenbein i isoliert, welche in der Scheibe verkittet ist.
Die Säulchen bewahren eine geringe Neigung zur Vertikalen; die konvexe Form ist für die Scheibe vorgezogen, ohne daß indessen die platte oder flache Form ausgeschlossen wird. Der Strom eines galvanischen Elementes von 1Z10 Volt gelangt in die vertikale Messingachse h (s. Fig. 1) und durch sie in die Platte g; von der Platte geht er durch besondere Leitungsdrähte (s. Fig. 2) in die- Säulchen, dann in die Stahlschäfte und durch die polierten Kontakte in die Stahlscheibe und endlich in das Relais, wie dies bekannt ist. In dem Augenblick, in welchem ein Funke in der Sendestation überspringt, wird der Radiokonduktor Leiter; durch die Vermittelung des Relais schließt sich der Stromkreis des Morseschreibers und schreibt ein Zeichen auf.
Die Scheibe und die Achse mit den Säulchen werden zusammen duich einen Träger j gehalten, gegen welchen sich die Kontaktplatte k aus weichem Eisen beim Schluß des Morse-Schreibers legt.
Der Schlag bzw. Stoß findet während des öffnens des Stromkreises des Radiokonduktors statt. Er beseitigt die Leitungsfähigkeit des Radiokonduktors. Ein neuer Funke in der Sendestation stellt sie wieder her.
Da der Strom durch den unteren Teil der vertikalen Messingachse, welche in der Stahlscheibe verkittet ist, eintritt, kann der Träger mit den Säulchen leicht mit einer Glasglocke I überdeckt werden, in welcher Luftleere hergestellt wird; die Scheibe und die Stahlschäfte sind auf diese Weise vor Staub, Feuchtigkeit und Oxydation geschützt. Wie bereits erwähnt, gibt die Zeichnung nur ein ■ Ausführungsbeispiel des Radiokonduktors mit aufgehängten Säulchen. Was die Form der Säulchen z. B. betrifft, so ändert sich dieselbe je nach dem Druck, welchen man gemäß der gewünschten Empfindlichkeit zwischen der Scheibe und den Stahlspitzen herstellen will. Zur Änderung des Druckes können beigefügte kleine Gewichte dienen.
Wenn der Radiokonduktor für die Aufnahme von Signalen mit dem Telephon ohne Morseschreiber verwendet werden soll, wird die Scheibe aus poliertem Stahl durch eine Scheibe aus Kohle ersetzt, welche wie der Stahl poliert und wie dieser mit einer kreisförmigen öffnung in ihrer Mitte versehen ist. Die Änderung der Leitungsfähigkeit des Radiokonduktors mit Säulchen läßt nach und vor dem Funken das Signal im Telephon ohne Stoß bemerken.
Bei der abgeänderten Konstruktion, welche in Fig. 5 dargestellt ist, hat man die Verwendung der aus Rubin / bestehenden Aufhängeachsen der Säulchen durch die Verwendung von Kontaktstücken aus Gold ersetzt. Zu diesem Zwecke ist der obere Teil m der Säulchen von Gold und zwischen zwei Schrauben η von Gold aufgehängt, deren Träger 0 gleichfalls aus Gold sind. Selbst das obere Ende φ der vertikalen Achse h, sowie die Hülse q, welche dieses Ende durchdringt, sind von Gold. Infolge der Verwendung dieses Metalles, welches ein guter Elektrizitätsleiter ist, vermeidet man, da alles unoxydierbar ist, die Notwendigkeit, die Traverse g mit dem Säulchen durch Leitungsdrähte zu verbinden.
Die Fig. 5 zeigt gleichzeitig ein Mittel, weldies gestattet, den Druck der Spitzen c auf die Scheibn α gemäß der Empfindlichkeit, die man zu erhalten wünscht, zu ändern. Diese Druckänderung wird erhalten, indem man vertikale Schäfte r, welche auf den Säulchen mittels Schraubenmuttern s befestigt sind, mit veränderlichen Gewichten beschwert. Mit einem entsprechenden Satz von Gewichten wird man den gewünschten Druck erhalten können.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Bei feststehenden und beweglichen Stationen als Empfänger der drahtlosen Telegraphie anwendbarer Radiokonduktor mit auf einer Stahlscheibe aufruhenden Kontaktstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen aus zwei an ihren oberen Enden ohne nennenswerte Reibung derart aufgehängten Säulchen bestehen, daß sie eine geneigte Lage zu der Platte innehalten, und daß jede sich frei um eine wagerechte Achse drehen kann, die an einer um eine senkrechte Achse drehbaren Plattform befestigt ist.
2. Ausführungsform des Radiokonduktors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Glocke (I), aus welcher die Luft entfernt wird, die auswechselbaren Teile (Scheibe und Säulchen) bedeckt.
3. Ausführungsform des Radiokonduktors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen der Aufhängung der Säulchen an der Plattform und der Aufhängung der Plattform an der vertikalen Achse aus Gold bestehen, zum Zwecke, die Verwendung besonderer elektrischer Verbindungen zwischen den Säulchen und der Plattform zu vermeiden.
4. Ausführungsform des Radiokonduktors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Spitzen der Säulchen auf die Stahlscheibe dadurch geändert werden kann, daß man senkrechte Schäfte, die auf den Säulchen -mittels Schrauben festgehalten werden, mittels veränderbarer Gewichte belastet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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FR7828E (fr) 1907-10-30
FR367030A (fr) 1906-10-18
FR12639E (fr) 1910-10-20

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