DE20109365U1 - Teleskopstiel - Google Patents
TeleskopstielInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25G1/00—Handle constructions
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- B25G1/00—Handle constructions
- B25G1/04—Handle constructions telescopic; extensible; sectional
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- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
87 708 v6/kj
Vermop Salmon GmbH
Kiesweg 4-6 97877 Wertheim
Die Erfindung betrifft einen Teleskopstiel zur Befestigung von Arbeitsgeräten wie Reinigungseinrichtungen oder Gartengeräten.
Oftmals werden solche Arbeitsgeräte an Stielen angebracht, damit der Benutzer auch an weiter entfernten und schwer zugänglichen Stellen mit dem Arbeitsgerät Tätigkeiten verrichten kann. Beispielsweise sind Wischgeräte an längeren Stielen angebracht, damit sich eine Reinigungskraft nicht unnötig bücken muss, wenn eine Bodenfläche gereinigt werden soll. Gartengeräte wie Rechen oder ähnliches sind ebenfalls oftmals aus dem gleichen Grund an längeren Stielen angebracht.
In der Technik sind Stiele bekannt, die teleskopartig gestaltet sind. Dabei sind die Stiele zweiteilig ausgebildet, wobei beispielsweise zwei starre Röhren unterschiedlichen Durchmessers ineinander geschoben sind und gegeneinander in verschiedenen Höhen, mindestens einer eingezogenen und einer ausgefahrenen Position, arretiert werden können. An einem freien Ende, meist einem freien Ende des inneren Stielelements, ist eine Befestigungseinrichtung angebracht, mit Hilfe derer das Arbeitsgerät am Stiel befestigt werden
kann. Am anderen freien Ende, also meist dem freien Ende des Rohrs mit größerem Durchmesser, ist ein Handgriff vorgesehen, beispielsweise mit einer Öse, um den Stiel an einen Haken zu hängen bzw. ein am Stiel befestigtes Arbeitsgerät zu bewegen und zu führen. Die Stielelemente sind meist röhrenförmig mit rundem oder polygonförmigem Querschnitt, wobei die einzelnen Stielelemente verschiedene Querschnittsabmessungen aufweisen, so dass ein Stielelement mit Außenabmessungen, die geringfügig kleiner als die Innenabmessungen eines zweiten Stielelements sind, in dieses eingeführt werden kann.
Es sind auch Teleskopstiele bekannt, die aus einem starren Teil und einem flexiblen Teil aufgebaut sind. Dadurch können mit dem flexiblen Teil Orte mit dem Arbeitsgerät erreicht werden, die mit vollständig starren Stielen nur schwer zugänglich sind. Beispielsweise ist es durch die Flexibilität des Stielelements möglich, unter Schränke oder Regale zu wischen, wenn als Arbeitsgerät ein Wischgerät verwendet wird. Allerdings ist es mit diesen Geräten schwierig, über Kopf zu arbeiten, da in diesem Fall das flexible Element einknickt und somit die erforderliche Reichweite mit dem Stiel oftmals nicht mehr gesichert werden kann. Außerdem sind diese Teleskopstiele ungeeignet, wenn mit dem Stiel auf das Arbeitsgerät Druck ausgeübt werden soll, etwa beim Reinigen stark verschmutzter, freier Bodenflächen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Teleskopstiel zu schaffen, mit dem einerseits schwer zugängliche Stellen erreichbar sind und andererseits Druck auf bestimmte zu behandelnde Punkte ausgeübt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Teleskopstiel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, einen.Teleskopstiel dreiteilig aufzubauen, wobei das erste und das zweite Stielelement als starre Stielelemente ausgebildet sind, wohingegen das dritte Stielelement flexibel gestaltet ist. Dadurch können unterschiedliche Kombinationen der Stielelemente erreicht werden, nämlich eine Kombination, in der nur das erste und zweite starre Stielelement ausgefahren sind und das dritte Stielelement eingezogen ist, so dass ein vollständig starrer Teleskopstiel erreicht wird; eine Kombination, in der das dritte Stielelement ausgefahren ist, wobei das zweite Stielelement jedoch im ersten Stielelement zurückgezogen ist, was einer Kombination der Stielelemente starr-flexibel entspricht, so dass schwer zugängliche Stellen mit dem Teleskopstiel, etwa unter Gegenständen, erreicht werden können; und schließlich eine Kombination, in der alle Stielelemente ausgefahren sind, wodurch ein besonders langer Stiel vorgesehen wird. Die Längen der Stielelemente sind dabei vorzugsweise so bemessen, dass durch das Ausfahren von jeweils zwei Stielelementen bezüglich einander, wobei ein Stielelement im eingezogenen Zustand ist, Längen von gewöhnlichen Teleskopstielen erzielt werden. Sind alle Stielelemente gegeneinander im ausgefahrenen Zustand, so hat der Teleskopstiel Überlänge, wodurch besonders entfernt liegende Stellen mit einem am Teleskopstiel angebrachten Arbeitsgerät erreicht werden können.
Bevorzugte Ausführungsformen sind durch die übrigen Ansprüche gekennzeichnet.
So sind nach einer bevorzugten Ausführungsform das zweite Stielelement in das erste Stielelement und/oder das dritte Stielelement in das zweite -Stielelement einschiebbar, in dem etwa zumindest das erste und zweite Stielelement als Rohre mit unterschiedlichen Abmessungen gestaltet sind. Dies ermöglicht einen kompakten und einfachen Aufbau des Teleskopstiels, da im eingezogenen Zustand alle Stielelemente^ innerhalb des ersten Stielelements untergebracht werden
können. Es sind keine Klammern oder Halteeinrichtungen zum Befestigen der Stielelemente aneinander erforderlich, die außen an einem der Stielelemente angebracht wären. Insbesondere hat vorteilhafterweise das erste Stielelement Innenabmessungen, die größer als die Außenquerschnittsabmessungen des zweiten Stielelements sind. Dieses wiederum hat Innenquerschnittsabmessungen, die größer als die Außenquerschnittsabmessungen des dritten, elastischen Stielelements sind
Bevorzugterweise ist am freien Ende des elastischen Stielelements eine Befestigungseinrichtung für das Arbeitgerät vorgesehen. Ist die Befestigungseinrichtung durch einen Schnappmechanismus, ein Gewinde oder ähnliches gestaltet, so können mehrere unterschiedliche Arbeitsgeräte wahlweise an dem Teleskopstiel befestigt werden, ohne für jedes Arbeitsgerät einen eigenen Stiel zu benötigen. Die Gegenstücke an den einzelnen Stielen sind dann entsprechend gestaltet.
Vorteilhafterweise ist an einem freien Ende des ersten Stielelements eine Handgriffeinrichtung vorgesehen. Diese Handgriffeinrichtung kann ergonomisch geformt sein, so dass das Stielelement und damit der gesamte Teleskopstiel gut geführt werden können. Zusätzlich kann eine Aufhängevorrichtung, etwa in der Gestalt einer Öse oder ähnliches angebracht sein, damit der Teleskopstiel, ggf. zusammen mit dem Arbeitsgerät, an einer Hakeneinrichtung oder ähnlichem befestigt werden kann, wenn er nicht benutzt wird.
Vorzugsweise sind die Stielelemente gegeneinander nicht nur in einer eingezogenen Position zum Transport, bzw. wenn das jeweilige Stielelement gerade nicht benötigt wird, zu arretieren, sondern auch in Zwischenpositionen. Dadurch kann die Länge des Gesamtteleskopstiels bzw. die ausgefahrene Länge der einzelnen Elemente individuell auf den Benutzer angepasst werden. Zusätzlich ist es möglich, in dem die
Arretierlänge des flexiblen, elastischen Elements variabel ist, die Elastizitätseigenschaften dieses Elements zu variieren, was nützlich sein kann, wenn beispielsweise über Kopf gearbeitet werden soll. Dadurch kann ein unerwünschtes Schwingen des flexiblen Stielelements vermieden werden. Zur Arretierung können bekannte Klemm- und Keilmechanismen eingesetzt werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Stielelemente gegeneinander eine Verdrehsicherung auf. Dies ist günstig, da dann ein Arbeitsgerät, das am Teleskopstiel angebracht ist, nicht durch Rotation um die Stiellängsachse ausweichen kann, wenn es gegen ein Hindernis stößt. Dies erleichtert die Führung des Arbeitsgeräts. Die Verdrehsicherung kann z.B. durch einen Nut-Federmechanismus gestaltet sein.
Bevorzugterweise ist im ersten Stielelement ein Anschlag vorgesehen, der das vollständige Lösen des zweiten Stielelements vom ersten Stielelement verhindert, so dass das zweite Stielelement nicht aus dem ersten Stielelement unerwünschter Weise herausrutschen kann. Gleichzeitig kann dieser Anschlag in der Arretierposition, die dem ausgefahrenen Zustand entspricht, vorgesehen sein. In ähnlicher Weise kann ein Anschlag im zweiten Stielelement vorgesehen sein, der das vollständige Lösen des dritten Stielelements vom zweiten Stielelement verhindert.
Die Stielelemente, die starr und steif gestaltet sind, also das erste und zweite Stielelement, sind bevorzugterweise aus Kunststoff oder Metallrohren mit rundem oder polygonförmigen Querschnitt. Es ist jedoch auch möglich Stangen zu verwenden, wenn die Stielelemente nicht ineinander sondern aneinander entlang gleitend gestaltet sind. Das dritte, flexible Stielelement ist nach einer vorteilhaften Ausführungsform aus faserverstärktem Kunststoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Kunststoff. Dieses Material gibt dem
Stielelement einerseits die erforderliche Elastizität. Andererseits bleibt sichergestellt, dass das Stielelement wiederstandsfähig genug gegenüber mechanischer Beanspruchung ist, also beispielsweise nicht unerwünscht reißt oder bricht.
Selbstverständlich sind an den Stielelementen Betätigungsmittel vorgesehen, die das Auslösen und/oder Verriegeln der Stielelemente gegeneinander steuern, so dass die Stielelemente einerseits in bestimmten Positionen gegeneinander verriegelt werden können und andererseits diese Verriegelungen freigegeben werden können.
Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben, in denen:
Figur IA bis IC eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Teleskopstiels in unterschiedlichen Arretierungspositionen der einzelnen Stielelemente zeigt;
Figur 2 den Teleskopstiel aus Figur 1 in verschiedenen Positionen des flexiblen Stielelements zeigt; und
Figur 3 den Teleskopstiel aus Figur 1 in einer Arbeitsposition zeigt.
Figuren 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Teleskopstiels 10.
Der Teleskopstiel 10 umfasst in dieser Ausführungsform ein erstes Stielelement 12, ein zweites Stielelement 14 und ein drittes Stielelement 16. Das erste Stielelement 12 sowie das zweite Stielelement 14 sind als starre Stielelemente ausgebildet, wobei sie jeweils röhrenförmig mit einem runden
Querschnitt gestaltet sind. Dabei ist der Außenguerschnitt des zweiten Stielelements 14 kleiner als der Innenquerschnitt des ersten Stielelements 12, so dass zweite Stielelement 14 in das erste Stielelement 12 einschiebbar ist. Der äußere Umfang des dritten Stielelements 16, das als flexibles Stielelement gestaltet ist, ist wiederum kleiner bemessen als der Innendurchmesser des zweiten Stielelements 14. Damit kann das dritte Stielelement 16 in das zweite Stielelement 14 eingeschoben werden. Die Stielelemente 12 und 14 sind jeweils gegeneinander verschiebbar befestigt, so dass das zweite Stielelement 14 koaxial bereichsweise bzw. nahezu vollständig in das erste Stielelement 12 eingeschoben werden kann. Das dritte Stielelement 16 kann wiederum ebenfalls koaxial in das zweite Stielelement 14 eingeschoben werden. Die Verschieberichtung entspricht dabei der Richtung, die durch die Pfeile A bzw. B in Figur 1 C angedeutet ist.
Ein nicht dargestellter Betätigungsmechanismus steuert das Lösen einer Arretierung zwischen dem ersten Stielelement 12 und dem zweiten Stielelement 14. Ein weiterer Betätigungsmechanismus steuert die Arretierung zwischen dem dritten Stielelement 16 und dem zweiten Stielelement 14. Somit können die Stielelemente 12 - 14 bzw. die Stielelemente 14 - 16 unabhängig von der jeweils anderen Kombination betätigt werden und ausgefahren bzw. eingezogen werden.
Am ersten Stielelement 12 ist an dessen freiem Ende ferner ein Griffelement 18 angebracht. Dieses Griffelement dient dem Abschluss des Teleskopstiels am Ende, an dem der Benutzer den Teleskopstiel führt. Zusätzlich kann das Griffelement 18 beispielsweise mit einem Aufhängeelement versehen sein, etwa in der Gestalt einer Öse, so dass der Teleskopstiel 10 an einer entsprechenden Aufbewahrungsvorrichtung befestigt werden kann, wenn er nicht benutzt wird.
Am freien Ende des flexiblen Stielelements 16 ist eine Befestigungsvorrichtung für ein Arbeitsgerät 2 0 vorgesehen.
Diese Befestigungsvorrichtung kann wahlweise fest mit dem flexiblen Stielelement 16 verbunden sein oder aber wiederum an diesem lösbar, beispielsweise durch ein Schnappvorrichtung, befestigt werden. An der Befestigungseinrichtung 20 für das Arbeitsgerät kann ein Arbeitsgerät etwa über einen Schnappmechanismus, ein Gewinde oder ähnliches angebracht werden. Das Arbeitsgerät, das in Figur 3 als Wischer 22 dargestellt ist, kann alternativ auch ein Gartengerät oder ein anderes Reinigungsgerät, beispielsweise ein Besen, oder ähnliches sein. Das Arbeitsgerät weist eine Gegeneinrichtung zur Befestigungseinrichtung 2 0 auf, so dass die Befestigungseinrichtung das Arbeitsgerät halten kann.
Die Stielelemente 12, 14 bzw. 14, 16 sind vorzugsweise in mehreren unterschiedlichen Positionen, höchst vorzugsweise stufenlos, gegeneinander arretierbar. Mindestens sind sie jedoch in einer eingezogenen Position und einer ausgefahrenen Position gegeneinander arretierbar.
In Figur IA ist dargestellt, wie die Stielelemente 12, 14 in der jeweils gegeneinander eingezogenen Position und die Teleskopstiele 14, 16 in der gegeneinander ausgefahrenen Position arretiert sind, so dass insgesamt ein Teleskopstiel 10 entsteht, der sich im Wesentlichen aus einem starren Stielelement 12 und einem flexiblen Stielelement 16 zusammensetzt.
In Figur IB ist dargestellt, wie die Teleskopstielelemente und 14 gegeneinander in der ausgefahrenen Position arretiert sind, wohingegen die Teleskopstielelemente 16 und 14 gegeneinander in der eingefahrenen Position arretiert sind. Dadurch entsteht ein starren Teleskopstiel mit gewöhnlicher Stiellänge, wenn die Länge der Teleskopstielelemente 14, 12 so gewählt wird, dass sie zusammen im ausgefahrenen Zustand eine für erwachsene Personen ergonomisch günstige Stiellänge bilden. In dieser Konfiguration kann durch den Teleskopstiel
10 Druck auf das Arbeitsgerät, das am Befestigungselement 2 angebracht ist, in gewöhnlicher Weise ausgeübt werden. Beispielsweise ist dieser Zustand des Teleskopstiels 10 geeignet, freie Bodenflächen zu reinigen, wobei teilweise Druck auf das am Teleskopstiel angebrachte Arbeitsgerät ausgeübt werden muss. Auch wenn Arbeiten über Kopf oder in einer anderen Position, in der keine Abstützung für das Arbeitsgerät vorhanden ist, vorgenommen werden müssen, ist dies mit der in Figur IB gezeigten Position des Teleskopstiels möglich.
Figur IC zeigt schließlich den Zustand, in dem sowohl die Teleskopstielelemente 12, 14 als auch die Teleskopstielelemente 14, 16 gegeneinander im ausgefahrenen Zustand arretiert sind. Dadurch entsteht ein besonders langer Teleskopstiel, der etwa für Arbeiten über Kopf oder in anderen Lagen, in denen weit entfernte Positionen erreicht werden müssen, besonders gut geeignet ist. Wenn insbesondere das Teleskopstielelement 16, das das flexible Stielelement ist, stufenlos bezüglich des Teleskopstielelements 14 arretierbar ist, so kann die Länge des Teleskopstielelements 16, die gegenüber dem Teleskopstielelement 14 ausgefahren ist, so gewählt werden, dass das Teleskopstielelement 16 ausreichend stabil ist, dass es keine unerwünschten Schwenkbewegungen in sich macht, wenn mit dem Teleskopstiel 10 z.B. über Kopf gearbeitet wird.
Figur 2 veranschaulicht schematisch wie mit dem Teleskopstiel, der sich in dem in Figur IA dargestellten Zustand befindet, Positionen eingenommen werden können, in der schwer zugängliche Stellen erreicht werden können. Das flexible Stielelement 16 weicht gegenüber dem starren Stielelementen 12, 14 aus der Axialrichtung des Teleskopstiels aus, so dass zum Beispiel Orte unter Schränken oder ähnlichem gut erreicht werden können. Somit bietet sich diese Position des Teleskopstiels insbesondere an, um schwer „ zugängliche Stellen zu erreichen, etwa wenn
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Reinigungsarbeiten unter fest stehenden Schränken, Tischen oder ähnlichem vorgenommen werden sollen.
Das flexible Stielelement 16 ist dabei so gestaltet, dass es sich prinzipiell in jeder Raumrichtung krümmen und durchbiegen kann, so dass je nach Art des Arbeitsgeräts entsprechende Lagen des flexiblen Stielelements 16 eingenommen werden können. Der mögliche Schwenkwinkel bzw. Krümmungsradius des flexiblen Stielelements 16 hängt dabei von der Wahl des Werkstoffs des flexiblen Stielelements 16 ab, wobei vorzugsweise glasfaserverstärkter Kunststoff verwendet wird.
In Figur 3 ist das Arbeiten mit dem flexiblen, ausgefahrenen Stielelement 16 dargestellt, wenn beispielsweise unter dem Schrank 24 der Boden mit dem Wischgerät 22 gereinigt werden soll. Ist die Tiefe des Gegenstands, unter dem gereinigt werden soll, so tief, dass möglichst die gesamte Länge des Stielelements 16 ausgenutzt werden soll, so ist es auch möglich die Stielelemente 12 und 14 ebenfalls gegeneinander auszufahren, so dass sich die Reinigungskraft nicht unnötig beugen oder bücken muss.
Der wesentliche Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen Teleskopstiel zu schaffen, der einerseits zum Einsatz mit starrem Stiel geeignet ist, etwa zum Reinigen von freien Flächen, wenn als Arbeitsgerät ein Reinigungsgerät verwendet wird, und der gleichzeitig auch für Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen, etwa unter Schränken oder unter Hecken, wenn es sich beim Arbeitsgerät um ein Gartengerät handelt, einsetzbar ist. Zusätzlich ist es möglich, einen besonders langen Teleskopstiel durch den Teleskopstiel der Erfindung vorzusehen, wenn alle drei Stielelemente gegeneinander ausgefahren sind. Somit können Gebiete erreicht werden, die mit herkömmlichen Teleskopstiel nicht erreichbar sind, etwa besonders hohe Gebäudedecken oder ähnliches.
Claims (10)
1. Teleskopstiel (10), umfassend ein erstes Stielelement (12), ein zweites Stielelement (14) und ein drittes Stielelement (16), wobei
- das erste Stielelement und das zweite Stielelement in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar und in mindestens einer eingezogenen und einer ausgefahrenen Position arretierbar sind;
- das zweite Stielelement und das dritte Stielelement in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar und in mindestens einer eingezogenen und einer ausgefahrenen Position arretierbar sind; und
- das erste und zweite Stielelement jeweils starr und das dritte Stielelement flexibel gestaltet sind.
2. Teleskopstiel (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Stielelement (14) in das erste Stielelement (12) und/oder das dritte Stielelement (16) in das zweite Stielelement (14) einschiebbar ist.
3. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende des flexiblen Stielelements (14) eine Befestigungseinrichtung (20) für ein Arbeitsgerät vorgesehen ist.
4. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des ersten Stielelements (12) eine Handgriffeinrichtung (18) vorgesehen ist.
5. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stielelement (12) bezüglich des zweiten Stielelements (14) und/oder das dritte Stielelement (16) bezüglich des zweiten Stielelements (14) in Zwischenpositionen zwischen der ausgefahrenen und der eingezogenen Position arretierbar ist.
6. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verdrehsicherung des ersten Stielelements (12) bezüglich des zweiten Stielelements (14) und/oder eine Verdrehsicherung des zweiten Stielelements (14) bezüglich des dritten Stielelements (16) vorgesehen ist.
7. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag vorgesehen ist, der das vollständige Lösen des ersten Stielelements (12) vom zweiten Stielelement (14) verhindert.
8. Teleskopstiel (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag vorgesehen ist, der das vollständige Lösen des zweiten Stielelements (14) vom dritten Stielelement (16) verhindert.
9. Teleskopstiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder zweite Stielelement (12, 14) ein Kunststoff- oder Metallrohr ist.
10. Teleskopstiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Stielelement (16) aus faserverstärktem Kunststoff, vorzugsweise glasfaserverstärktem Kunststoff, ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20109365U DE20109365U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Teleskopstiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20109365U DE20109365U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Teleskopstiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20109365U1 true DE20109365U1 (de) | 2001-10-11 |
Family
ID=7957733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20109365U Expired - Lifetime DE20109365U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Teleskopstiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20109365U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007029016A1 (en) * | 2005-09-09 | 2007-03-15 | Paris, Lee, Anthony, Robert | Tool handles |
| EP2233253A1 (de) | 2009-03-25 | 2010-09-29 | Leifheit AG | Stiel, insbesondere Teleskopstiel zum Befestigen eines Arbeitsgeräts |
-
2001
- 2001-06-06 DE DE20109365U patent/DE20109365U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007029016A1 (en) * | 2005-09-09 | 2007-03-15 | Paris, Lee, Anthony, Robert | Tool handles |
| EP2233253A1 (de) | 2009-03-25 | 2010-09-29 | Leifheit AG | Stiel, insbesondere Teleskopstiel zum Befestigen eines Arbeitsgeräts |
| DE102009014681A1 (de) | 2009-03-25 | 2010-09-30 | Leifheit Ag | Stiel, insbesondere Teleskopstiel zum Befestigen eines Arbeitsgeräts |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011115 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040817 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070718 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090713 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |