DE20007813U1 - Sohle für einen Sportschuh - Google Patents
Sohle für einen SportschuhInfo
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Description
Titel: Sohle für einen Sportschuh 03.05.00
TMÜ/HA/20000202
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Sohle für einen Sportschuh
Die Erfindung/Neuerung betrifft eine Sohle für einen Sportschuh mit den weiteren Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. Gemäß Anspruch 25 betrifft die Erfindung/Neuerung auch einen Sportschuh. Unter dem Begriff Sportschuh werden Schuhe verstanden, die allgemein bei sportlichen Aktivitäten oder bei ganz bestimmten Sportarten getragen werden. Ausgesprochen sind insbesondere Fußball- oder Handball schuhe, Hockeyschuhe, Golfschuhe, Outdoor-Schuhe, Laufschuhe und dergl. . Daneben sollen auch Wintersportschuhe oder Wanderschuhe unter dem Begriff Sportschuh verstanden werden, da auch solche Schuhe an ihrer Unterseite mit Stollen oder Spikes ausgerüstet werden können.
Die Stollen oder Spikes sind austauschbar, d. h. sie können entweder in Stollen oder Spikes unterschiedlicher Ausgestaltung ausgetauscht werden oder dann, wenn sie abgetreten sind, durch neue Stollen oder Spikes ersetzt werden. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, einen Sportschuh so auszubilden, daß er einmal ohne Stollen oder Spikes verwendet werden kann und dann, wenn sich die Laufverhältnisse ändern, Stollen oder Spikes angesetzt werden, um ein Rutschen des Sportschuhträgers zu verhindern.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 298 07 082 ist eine Sohle für einen Sportschuh bekannt, der auf seiner Unterseite mit austauschbaren Stollen ausgestattet ist. An jedem Stollen ist ein Halteelement angeordnet, das in eine Halteausnehmung der Sohle eingreift. Das Halteelement weist einen Vorsprung mit einem Hakenteil auf, wobei das Hakenteil des Stollen einen Absatz im Bereich der Halteausnehmung hintergreift und durch einen im Stollen verschiebbaren Spreizkern in seiner Spreizverriegelungsstellung fixiert ist. Diese bekannte Sohle ist insofern bereits sehr vorteilhaft, als das Austauschen der Stollen sehr schnell geht und durch den Spreizkern meist ein sicherer Sitz der Stollen in der Sohle gewährleistet ist.
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Bei den bekannten Stollen ist es aber so, daß die beiden elastischen Vorsprünge mit den daran angeformten Hakenteilen über die gesamte Länge oder den gesamten Durchmesser der Stollen verlaufen und die so gebildete Verrastungseinrichtung anfällig gegen hohe seitliche Belastungs- und Scherkräfte ist. Insbesondere dann, wenn ein in die Erde eingegrabener Stollen durch Verdrehen des Fußes stark auf Drehung und Scherung belastet wird, kann es sein, daß sich die Verriegelungseinrichtung löst und der Stollen verloren geht.
Der Erfindung/Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sohle für einen Sportschuh derart auszubilden, daß die Stollen oder Spikes auf einfache Weise und insbesondere ohne Schraubbewegungen und Gewinde befestigt werden können, der Halt der Stollen oder Spikes in der Sohle aber verbessert ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der mindestens eine das Hakenteil aufweisende Vorsprung ausschließlich in einem mittleren oder inneren Teil der Stollen oder Spikes angeordnet ist und benachbart zu dem mindestens einen Vorsprung wenigstens ein zapfen- oder rippenartiges Verstärkungselement im Rand- oder Endbereich des Stollen oder Spike vorgesehen ist, das in eine Gegenöffnung der Sohle oder eines in diese eingegossenen oder in dieser befestigten Trägerelementes eingreift.
Durch das zapfen- oder rippenartige Verstärkungselement gemäß der Erfindung/ Neuerung, das benachbart zu den Rastelementen bestehend aus Vorsprung und Hakenteil angeordnet ist, werden die Rastelemente bei Auftreten von Drehungen, Scherungen, seitlichen Kräften, Schlägen und dergl. entlastet. Die Verstärkungselemente nehmen die Belastungen auf und leiten diese unmittelbar in die Sohle oder das in dieser eingespritzte Trägerelement ein, ohne daß die Rastvorrichtung der Stollen auf Drehung oder Scherung oder in sonstiger Weise belastet wird. Die Rastvorrichtung hat damit lediglich dafür zu sorgen, daß die Stollen bzw. auch die rippen- oder zapfenartigen Verstärkungselemente nicht aus
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werden können, mit anderen Worten sichert die Rastvorrichtung bestehend aus Hakenteil und Vorsprung den Stollen oder Spike ausschließlich in axialer Richtung bezogen auf die Stollenabstehrichtung.
Falls die Stollen oval ausgebildet sind bzw. die Spikes eine ovale Grundplatte aufweisen, sollen die Verstärkungselemente an mindestens einem Endbereich des Stollens oder einem Endbereich der Grundplatte des Spikes angeordnet sein. Vorteilhafterweise sind bei einer ovalen Ausbildung der Stollen oder Spikes an beiden Endbereichen Verstärkungselemente angeordnet, die etwa dreieckig oder schiffbugartig geformt sind. Bei einer runden Ausführung einer Grundplatte eines Spikes oder Stollens können zapfenartige Verstärkungselemente im Randbereich angeordnet sein und äquidistant auf dem Randbereich verteilt sein.
Jeweils zwei sich gegenüberliegende Verstärkungselemente bilden zwischen sich eine Ausnehmung. Diese Ausnehmung wird durch den Vorsprung durchsetzt, der das Hakenteil an seinem Abstehende trägt. Vorteilhafterweise ist die Anordnung so getroffen, daß zwei Hakenteile etwa in der Ebene der Abstehenden der Verstärkungselemente verlaufen. Dadurch können die Vorsprünge mit den Hakenteilen weit in die Sohle bzw. das Trägerelement eingreifen und dort verrasten. Die Breite der Verstärkungselemente ist in Querrichtung eines ovalen Stollen größer bemessen als der Abstand der Außenkanten der Hakenteile in Spreizstellung. Auch dadurch wird die Entlastung der Rastvorrichtung der Stollen oder Spikes bei Schlägen, Scherkräften oder seitlichen Kräften verbessert.
Die Hakenteile sind über elastische Stege mit den Verstärkungselementen verbunden. Die elastischen Stege sorgen dafür, daß dann, wenn ein Spreizkern verloren gehen sollte, sich der Stollen nicht sofort aus seiner Verankerung löst. Der Stollen wird durch die Elastizität der Stege und der Vorsprünge trotzdem relativ sicher in seiner Position gehalten.
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Die Verstärkungselemente haben eine zapfen- oder rippenartige Form. Sie verjüngen sich zu ihren Abstehenden hin leicht, d. h. sie haben eine geringe Konizität, was in vorteilhafter Weise dazu führt, daß die Stollen in ihrer Verriegelungsstellung nicht wackeln können. Spätestens dann, wenn der Benutzer des Schuhs auf den Untergrund auftritt, werden die Stollen in ihren Halteausnehmungen zentriert und durch den axial in ihnen verschiebbaren Spreizkern wird bei jedem Auftreten zusätzlich eine erneute Verriegelung der Rastvorrichtung vorgenommen.
Der Auftrittbereich der Stollen ist in dem Mittelbereich der Stollen mit einer Eindellung versehen, ebenso die nach außen weisende Kante des in Stollenabstehrichtung verschiebbaren Spreizkerns. Die Breite des Spreizkerns entspricht etwa dem lichten Abstand zwischen den beiden zapfen- oder rippenartigen Verstärkungselementen.
Vorteilhafterweise ist der mindestens eine Vorsprung mit dem daran angeordneten Hakenteil, d. h. die Verriegelungselemente des Stollens oder Spikes sowie die benachbart liegenden Verstärkungselemente und innere Abschnitte des Stollenoder Spikekörpers aus einem harten Kunststoffmaterial gebildet. Der Stollen- oder Spikeköper wird von einem weichen gummiartigen Oberflächenmaterial umgeben. Das gummiartige Oberflächenmaterial kann beispielsweise aus Silikon oder silikonähnlichen Materialien bestehen. Es ist aber auch möglich, das weiche gummiartige Material aus Naturkautschuk oder sonstigen Materialien auszubilden. Das harte Kunststoffmaterial kann beispielsweise Hart-PVC sein.
Das harte und das harte weiche Material sind untrennbar miteinander durch ein 2-K-Spritzverfahren verbunden. In vorteilhafter Weise kann der zur Sohle hinweisende Rand des gummiartigen Materials noch eine Dichtlippe bilden, die die Sohle im Randbereich der Stollen oder Spikes teilweise übergreift. Dadurch
Anmelder: Fa. Produktgestaltung Frank GmbH Titel: Sohle für einen Sportschuh
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wird vermieden, daß in dem Bereich der Verriegelungsvorrichtung Schmutz eindringen kann.
In die Sohle können gesonderte Trägerkörper für Stollen oder Spikes eingegossen sein. Es ist auch möglich, daß nur ein gitterartiger Trägerkörper in eine Sohle eingegossen wird und dieser eine den Hakenteilen und den Verstärkungselementen entsprechende Lochanordnung aufweist. Die Lochanordnung ist von einem Verstärkungsrand umgeben, um ein Aufbrechen der Lochanordnung bei extremen Belastungen zu vermeiden.
Um die Stollen oder Spikes zu lösen, kann mit einem zangenartigen Werkzeug in eine Seitenausnehmung der Stollen oder Spikes hineingegriffen werden. Ein Zahn des zangenartigen Werkzeuges ist keilförmig ausgebildet und schiebt den Spreizkern, den der Zahn durchgreift, beim Schließen des zangenartigen Werkzeuges in Axialrichtung nach außen, so daß der Stollen unter Zuhilfenahme des zangenartigen Werkzeuges auf einfache Weise abgezogen werden kann.
Die Erfindung/Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungsfiguren näher erläutert.
Diese zeigen:
Fig. 1
Fig.2
Ein Abschnitt einer Sohle für einen Sportschuh mit einem daran angesetzten Stollen;
Eine Draufsicht auf die Oberseite des Stollen;
Fig. 3
Eine Draufsicht auf einen Trägerkörper zum Einspritzen in eine Sohle;
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Fig. 4 Schematische Darstellung einer Zange zum Abziehen befestigter
Stollen;
Fig. 5 Eine Schnittdarstellung durch einen befestigten Stollen, in
welchen der Zahn der Öffhungszange eingreift.
An der Unterseite 1 der in Zeichnungsfigur 1 nur schematisch und abschnittsweise dargestellten Sohle 2 eines Sportschuhs, ist ein Stollen 3 austauschbar angebracht.
Zur Bildung einer Verriegelung des Stollen 3 in einer Halteausnehmung 4 der Sohle 2 ist ein Halteelement 5 vorgesehen, das ein Hakenteil 6 aufweist, das im Montagezustand des Stollen 3 in der Sohle 2 einen Absatz 7 im Bereich der Halteausnehmung hintergreift und durch einen im Stollen 3 verschiebbaren Spreizkern in einer Spreizverriegelungsstellung fixiert ist.
Der mindestens eine das Hakenteil 6 aufweisende Vorsprung 8 ist ausschließlich in einem mittleren oder inneren Abschnitt 9 des Stollen 3 angeordnet, in den Endbereichen 10 des Stollen 3 ist benachbart zu dem Vorsprung 8 ein zapfenartiges Verstärkungselement 11 vorgesehen, das in eine Gegenöffnung 12 der Sohle 2 oder eines in diese eingegossenen oder in dieser befestigten Trägerelementes 13 eingreift.
Wie sich aus Zeichnungsfigur 2 ergibt, ist der beispielhaft dargestellte Stollen 3 oval ausgebildet. In beiden Endbereichen 10 sind Verstärkungselemente 11 angeordnet, die dreieckig oder schiffbugartig geformt sind. Die beiden sich gegenüber liegenden Verstärkungselemente 11 bilden zwischen sich eine Ausnehmung 15. Der Vorsprung 8 mit Hakenteil 6 durchsetzt diese Ausnehmung 15 im wesentlichen vollständig. Die zwei Hakenteile 6 verlaufen etwa in der Ebene der Abstehenden 16 der Verstärkungselemente 11, was sich aus der Seitendarstellung gemäß Fig. 1 ergibt. Die Breite 17 der Verstärkungselemente 11
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in Querrichtung des ovalen Stollens 3 ist größer bemessen als der Abstand 18 der Außenkanten 19 der Hakenteile 6 in Spreizstellung. Die Hakenteile 6 können über elastische Stege 20 mit den Verstärkungselementen 11 verbunden sein. Aus Fig. 2 ergibt sich, daß zwischen den beiden sich gegenüber liegenden Verstärkungselementen 11 zwei Hakenteile 6 mit vier elastischen Stegen 20 vorgesehen sind.
Die Verstärkungselemente 11 haben eine leichte, zum Abstehende 16 hin sich verjüngende Konizität. Im Randbereich der zu den Verstärkungselementen 11 korrespondierenden Gegenöffhungen 12 sind Aufgleitschrägflächen 21 vorgesehen. Aufgrund ihrer leichten Konizität sind die Verstärkungselemente 11 mit Klemmsitz in den korrespondierenden Gegenöffhungen 12 der Sohle 2 oder des Trägerelementes 13 befestigt.
Der Auftrittbereich 30 der Stollen weist im Mittelbereich eine Eindellung 31 auf. Konsequenterweise ist die nach außen weisende Kante 32 des in Stollenabstehrichtung verschiebbaren Spreizkerns 33 ebenfalls eingedellt. Die Breite des Spreizkerns 33 entspricht etwa dem lichten Abstand zwischen den beiden Verstärkungselementen 11.
Der Vorsprung 8, das Hakenteil 6, die Verstärkungselemente 11 und innere Abschnitte des Stollen- oder Spikekörpers sind aus hartem Kunststoffmaterial gebildet. Der Stollen- oder Spikekörper wird von einem weichen, gummiartigen Oberflächenmaterial 40 nach Art einer Oberfiächenbeschichtung umgeben. Das harte Material und das weiche gummiartige Material sind untrennbar durch ein Spritzverfahren miteinander verbunden. Der zur Sohle 2 hinweisende Rand 41 des gummiartigen Materials bildet eine Dichtlippe 42, die teilweise die Sohle 2 übergreift.
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Die Trägerelemente 13, die in Fig. 3 dargestellt sind, haben eine den Hakenteilen 6 und den Verstärkungselementen 11 entsprechende Lochanordnung, die von einem Verstärkungsrand 50 umgeben ist.
In Zeichnungsfigur 5 ist nochmals ein Schnitt durch einen Stollen 3 dargestellt. Der Zahn 60, der in Zeichnungsfigur 4 dargestellten Öffnungszange 61 greift in eine Seitenöffnung 62 des Stollen 3 ein, durchgreift ein Loch 65 des Spreizkern 33 und legt sich an die untere Kante 66 des Lochs 65 an. Wird nun der Zahn 60 in Pfeilrichtung 67 in den Stollen 3 hineingedrückt, wird der Spreizkern 33 in Pfeilrichtung 68 aus seiner inneren Stellung herausgleiten, bis er eine strichliert dargestellte äußere Stellung 33 erreicht hat. In dieser äußeren Stellung liegt das obere Ende 69 des Spreizkern 33 nicht mehr zwischen den Vorsprüngen 8 und den Hakenteilen 6 ein, so daß diese hinter den Absätzen 7 des Trägerelementes herausgleiten können, wodurch der Stollen 3 freigegeben wird.
Claims (25)
1. Sohle für einen Sportschuh, mit an der Unterseite (1) der Sohle (2) angeordneten austauschbaren Stollen (3) oder Spikes, wobei an jedem Stollen oder Spike ein Halteelement angeordnet ist, das in eine Halteausnehmung (4) der Sohle eingreift und das Halteelement (5) mindestens einen ein Hakenteil (6) aufweisenden Vorsprung umfaßt, das im Montagezustand des Stollen (3) oder Spike einen Absatz (7) im Bereich der Halteausnehmung (4) hintergreift und durch einen im Stollen verschiebbaren Spreizkern (33) in einer Spreizverriegelungsstellung fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine das Hakenteil (6) aufweisende Vorsprung (8) ausschließlich in einem mittleren oder inneren Abschnitt (9) der Stollen (3) oder Spikes angeordnet ist und im Rand- oder Endbereich des Stollen (3) oder Spikes benachbart zu dem mindestens einen Vorsprung (8) wenigstens ein zapfen- oder rippenartiges Verstärkungselement (11) vorgesehen ist, das in eine Gegenöffnung (12) der Sohle (2) oder eines in diese eingegossenen oder in dieser befestigten Trägerelementes (13) eingreift.
2. Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen (3) oval ausgebildet sind bzw. jeder Spike eine ovale Grundplatte aufweist und das Verstärkungselement (11) an mindestens einem Endbereich (11) des Stollen (3) oder der Grundplatte des Spike angeordnet ist.
3. Sohle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Endbereichen (10) eines ovalen Stollen (3) oder einer Grundplatte eines Spike jeweils ein Verstärkungselement (11) angeordnet ist.
4. Sohle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungselemente (11) etwa dreieckig geformt sind.
5. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungselemente (11) etwa schiffbugartig geformt sind.
6. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer etwa runden Ausführung einer Grundplatte eines Spike oder Stollen (3) mehrere zapfenartige Verstärkungselemente (11) im Randbereich angeordnet sind.
7. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Verstärkungselemente (11) äquidistant auf dem Randbereich verteilt sind.
8. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüber liegende Verstärkungselemente (11) zwischen sich eine Ausnehmung (15) bilden und der mindestens eine Vorsprung (8) mit dem Hakenteil (6) die Ausnehmung (15) durchsetzt.
9. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hakenteile (6) etwa in der Ebene der Abstehenden (16) der Verstärkungselemente (11) verlaufen.
10. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verstärkungselemente (11) in Querrichtung eines ovalen Stollen (3) größer bemessen ist als der Abstand (18) der Außenkanten (19) der Hakenteile (6) in Spreizstellung.
11. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenteile (6) über elastische Stege (20) mit den Verstärkungselementen (11) verbunden sind.
12. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei sich gegenüberliegenden zapfen- oder rippenartigen Verstärkungselementen (11) zwei Hakenteile (6) mit vier elastischen Stegen (20) vorgesehen sind.
13. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungselemente (11) eine leichte zu ihrem Abstehende (16) hin sich verjüngende Konizität aufweisen.
14. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich der zu den Verstärkungselementen (11) korrespondierenden Gegenöffnungen (12) in der Sohle Aufgleitschrägflächen (21) vorgesehen sind.
15. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungselemente (11) mit Klemmsitz in den korrespondierenden Gegenöffnungen (12) der Sohle (2) befestigt sind.
16. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftrittbereich (30) der Stollen (3) im Mittelbereich eine Eindellung (31) aufweist.
17. Sohle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen weisende Kante (32) des in Stollenabstehrichtung verschiebbaren Spreizkerns (33) ebenfalls eingedellt ist.
18. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Spreizkerns (33) etwa dem lichten Abstand zwischen den beiden Verstärkungselementen (11) entspricht.
19. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Vorsprung (8) und das daran angeordnete Hakenteil (6) sowie die benachbart liegenden Verstärkungselemente (11) und Abschnitte des Stollen- oder Spikekörpers aus einem harten Kunststoffmaterial gebildet sind und der Stollen- oder Spikekörper von einem weichen, gummiartigen Oberflächenmaterial (40) umgeben ist.
20. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das harte Material und das weiche, gummiartige Oberflächenmaterial (40) untrennbar miteinander durch ein Spritzverfahren verbunden sind.
21. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Sohle hinweisende Rand (41) des gummiartigen Oberflächenmaterials (40) eine Dichtlippe (42) bildet.
22. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (42) teilweise die Sohle (2) übergreift.
23. Sohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Sohle (2) Trägerelemente (13) für Stollen oder Spikes eingegossen sind, die eine den Hakenteilen (6) und den Verstärkungselementen (11) entsprechende Lochanordnung aufweisen.
24. Sohle nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochanordnung von einem Verstärkungsrand (50) umgeben ist.
25. Sportschuh, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Sohle mit den Merkmalen nach einem der Ansprüche 1-24 aufweist.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118986B4 (de) * | 2001-04-18 | 2006-08-10 | Adidas International Marketing B.V. | Sohle |
| EP2251145A1 (de) | 2009-05-14 | 2010-11-17 | Adidas AG | Stollen |
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2000
- 2000-05-04 DE DE20007813U patent/DE20007813U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10118986B4 (de) * | 2001-04-18 | 2006-08-10 | Adidas International Marketing B.V. | Sohle |
| EP2251145A1 (de) | 2009-05-14 | 2010-11-17 | Adidas AG | Stollen |
| DE102009003129B4 (de) * | 2009-05-14 | 2016-06-16 | Adidas Ag | Stollen |
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