DE1998634U - Bauelementensatz fuer eine trappe. - Google Patents
Bauelementensatz fuer eine trappe.Info
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bauelementensatz für eine Treppe, deren Stufen wenigstens teilweise durch an einer der beiden zu verbindenden Stufen festgespannte Bolzen verbunden sind.
Derartige Bausätze für Montagetreppen sind in vielerlei Form bekannt. Ihre Hauptvorteile bestehen darin, dass sie industriell vorgefertigt und an Ort und Stelle mit geringem Montageaufwand auch nach dem Aufrichten der
Treppenhauswände eingebaut werden können. Diese Bauelementensätze für Treppen sollen in ihren Einzelheiten so gestaltet sein, dass sie in Herstellung, Verpackung, Lagerung, Transport und Montage so einfach und billig wie möglich sind; dabei soll aber das ansprechende Äußere der Treppe, die architektonische Gestaltung und Gestaltungsmöglichkeit und die Benutzung, insbesondere auch hinsichtlich der Geräuschbildung, optimalen Bedingungen genügen. In dieser Hinsicht sollen durch die Erfindung vor allem im Hinblick auf vereinfachte Lagerhaltung, möglichst einfache und auch von wenig geschultem Personal mit möglichst großer Sicherheit richtig auszuführende Montage und Vermeidung von Geräuschen beim Begehen Verbesserungen erzielt werden. Während die Ausgestaltung der Stufe weitgehend von architektonischen und im Industriebetrieb bedingten herstellungstechnischen Gesichtspunkten bestimmt ist, lassen sich Vereinfachungen und Verbilligungen vor allem in der Gestaltung der Verbindungsbolzen und ihrer zugehörigen, an der Stufe angebrachten oder anzubringenden Elementen erzielen. Dabei soll mit einer möglichst geringen Anzahl verschiedener Teile für möglichst viele Treppentypen und Treppenabmessungen auszukommen sein, damit man selbst bei stark wechselnden Einbaubedingungen immer die richtigen Teile zur Verfügung hat und Wartezeiten für das Beschaffen von Spezialteilen oder Nacharbeiten vermieden werden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Bohrung in der Stufe, an welcher der Bolzen festgespannt wird, wesentlich größer als der sie durchdringende Bolzenteil ist und für wenigstens eines der Enden der Bohrung ein, vorzugsweise außen leicht konischer, Dämpfungs- und Zentrierring aus Kunststoff od. dgl. vorgesehen ist, welcher den Bolzen
dämpfend im Abstand von der Stufe hält.
Infolge der Durchmesserdifferenz zwischen Bolzenteil und Stufenbohrung wird die Montage wesentlich vereinfacht, da der Bolzen auch bei relativ stark zueinander geneigten Stufen in die Bohrung der benachbarten Stufen eingeführt werden kann, wenn er mit seinem anderen Ende schon an der einen Stufe befestigt ist. Dadurch können die in die Treppenhauswand bei in diese einzusetzenden Stufen einzustemmenden Schlitze kleiner gehalten werden. Durch die vorzugsweise konische Gestaltung des Ringes wird das Einführen erleichtert und trotzdem ein guter Halt und eine gute Zentrierung gewährleistet. Durch den Abstand des Bolzenteiles von der Stufe und durch den dazwischenliegenden Kunststoffring wird eine Trittschallübertragung von einer Stufe auf die andere sehr stark gemindert. Um die auftretenden Kräfte von der Stufe auf den Bolzen und umgekehrt übertragen zu können und evtl. ausgebrochene Lochränder zu überdecken, sieht man, wie an sich bekannt, große Unterlegscheiben am Bolzen vor. Diese kann man bei der Montage mit dem Kunststoffring halten. Um die Dämpfung zu verbessern und außer dem Kunststoffring keine getrennte Kunststoffunterlegscheibe verwenden zu müssen, bildet man gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung an dem Dämpfungs- und Zentrierring einen vorzugsweise dünnen Flansch aus, welcher sich zwischen Stufenoberfläche und Unterlegscheibe des Bolzens legt. Es kann dann mit einem einzigen Zwischenlegteil an jedem Bohrungsende jede metallische Verbindung zwischen Stufe und Bolzen vermieden und dadurch die Schallübertragung bei trotzdem festem Sitz des Bolzens verringert werden.
Wenn der Innendurchmesser des Dämpfungs- und Zentrierringes
gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung dem Außendurchmesser eines Ansatzes entspricht, welcher an dem zwischen den Stufen liegenden Teil des vorzugsweise zweiteiligen Bolzens ausgebildet ist und auf diesem Ansatz durch elastische Klemmung bei der Montage eine zwischen Dämpfungs- und Klemmring und Schulter des Ansatzes liegende Unterlegscheibe hält, so kann man den Bolzensatz schon weitgehend zusammengesteckt auf der Baustelle anliefern. Es wird vermieden, dass die oft wenig ausgebildeten Fachkräfte die Verwendung von passenden und festigkeitsmäßig richtig dimensionierten Unterlegscheiben vergessen. Bei zweiteiliger Ausbildung des Bolzens reicht der bereits in der vorzugsweise darüberliegenden Stufe befestigte Bolzen dann nur etwa bis zur Oberfläche der benachbarten, in der Regel schon befestigten Stufe. Dadurch wird die Montage wesentlich vereinfacht, denn nun brauchen die Schlitze in der Wand oder sonstigen Befestigungselemente nur so groß ausgebildet zu werden, dass man die Stufe um die Höhe des Kunststoffringes gegenüber der Normallage kippen kann. Der Kunststoffdämpfungs- und Zentrierring sitzt auf dem unteren Ende des Bolzens. Man kann die Stufe mit ihm an beliebiger Stelle auf der darunterliegenden Stufe abstützen, Beschädigungen und Verkratzen sind vermieden. Obwohl der Rand des Ringes durch die große Unterlegscheibe nicht zu sehen ist, kann man leicht die Bohrung in der unteren Stufe finden, wenn man die obere Stufe mit ihrem Bolzen etwas verschiebt, da sich der Dämpfungs- und Zentrierring wegen seiner Konizität von selbst in die Bohrung senkt, wenn er mit einer Kante am Bohrungsrand angekommen ist. Wenn ein Außengewindespannbolzen des zweiteiligen Verbindungsbolzens den sich mit geringerem Durchmesser durch die Stufenbohrung erstreckenden Bolzenteil darstellt und mit einem sehr langen Außengewinde und der zwischen den Stufen liegende Teil des Bolzens mit
einem entsprechend langen Innengewinde versehen ist, so kann man gleiche Bolzensätze für verschieden dicke Stufen verwenden und vereinfacht dadurch die Lagerhaltung sehr wesentlich.
Damit man an beiden Enden der großen Bohrung in der Stufe gleiche Dämpfungs- und Zentrierringe verwenden kann und somit die Anfertigung getrennter Herstellungswerkzeuge für verschiedene Ringe vermeidet, die Lagerhaltung vereinfacht und das Vertauschen der Ringe bei der Montage vermeidet, sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, dass der Dämpfungs- und Zentrierring an seinem in der Bohrung der Stufe liegenden Ende in der Ringbohrung einen Absatz aufweist, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Außengewindespannbolzenschaftes entspricht. Dann wird der Außengewindespannbolzen auch mit dem Dämpfungs- und Zentrierring an seinem Kopfende in der Bohrung der Stufe zentriert. Damit man auf beiden Seiten der Stufenbohrung auch noch gleiche Unterlegscheiben verwenden und so die Lagerhaltung vereinfachen und Verwechslungsgefahren ausschalten kann, sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, dass der Schaft des Außengewindespannbolzens unmittelbar vor dem Kopf einen Bund aufweist, dessen Außendurchmesser dem des Ansatzes am Ende des zwischen den Stufen liegenden Bolzenschaftes gleicht. Dieser Bund kann entweder so lang sein wie die Unterlegscheibe dick ist oder aber etwas länger. Dann kann er zum zentrischen Halten des Dämpfungs- und Zentrierringes dienen und man kann ggf. auf den Absatz in der Bohrung des Dämpfungs- und Zentrierringes verzichten. Man erhält auf diese Weise immer sauber übereinanderliegende Dämpfungs- und Zentrierringe und Unterlegscheiben.
Will man zur Vereinfachung der Dreharbeiten an dem Bolzen auf die Anbringung des Bundes im Bereich des Außengewindespannbolzenkopfes verzichten, trotzdem aber gleiche Unterlegscheiben auf beiden Seiten verwenden können und benötigt ohnehin ein Mehrfachwerkzeug für die Herstellung der Dämpfungs- und Zentrierringe aus Kunststoff, so kann man gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung an dem Dämpfungs- und Zentrierring einen Ansatz vorsehen, der in die Bohrung der großen Unterlegscheibe passt. Mit dem Dämpfungs- und Zentrierring kann man bei der Montage auch die Unterlegscheibe klemmend auf dem Außengewindespannbolzen halten.
Da die Bohrung in der Treppenstufe wesentlich größer als der Außengewindespannbolzen ist und oft bei der Montage der zwischen den Stufen liegende Bolzenteil noch nicht exakt auf den Stufenabstand eingestellt ist, kommt es oft vor, dass das Einführen der Außengewindespannbolzen, zumal wenn die Stufen noch lose sind und gehalten werden müssen, Schwierigkeiten bereitet. Diese können verringert werden, wenn man dem Außengewindespannbolzen eine vorzugsweise lange Einführspitze gibt. Man findet dann leicht, selbst wenn der Bolzen schräg eingesetzt wird, die Innengewindebohrung des zwischen den Stufen liegenden Bolzenteiles oder die Bohrung des Dämpfungs- und Zentrierringes.
Mit praktisch einem einzigen Bolzentyp für alle in Betracht kommenden Treppentypen und Treppenabmessungen kommt man aus, wenn man an dem zwischen den Stufen liegenden Teil des Bolzens, wie bereits vorgeschlagen, einen Gewindekopf vorsieht, der in eine Gewindehülse der einen von zwei zu verbindenden Stufen eingeschraubt wird, und dabei den Durchmesser des Bolzenschaftes kleiner oder höchstens gleich dem Innendurchmesser des Hülsengewindes ausbildet,
wobei der Gewindekopf wegen der günstigen Festigkeitseigenschaften und Herstellung vorzugsweise aufgerollt ist. Bei größtmöglichem Verstellbereich und günstigen Kraftverhältnissen am Gewinde hat man dann stets einen glatten aus der Treppenstufe herausragenden Schaft.
Bisher war es üblich, die in den Stufen derartiger Bauelementensätze befestigten Gewindehülsen mit seitlich angeschweißten Traglaschen oder Tragplatten zu versehen. Das ist herstellungstechnisch aufwendig und führt bei dem im Baugewerbe tätigen Personal oft zu Fehlschweißungen. Die Herstellung der Hülse wird wesentlich vereinfacht und die Sicherheit, dass die aufgebrachten Kräfte von der Verbindung Hülse - Stufe auch aufgenommen werden können, wird wesentlich erhöht, wenn man an der Gewindehülse etwa in der Mitte eine Nut vorsieht, in welche ein großflächiger Wellensicherungsring gesteckt ist. Derartige Klemmringe oder -scheiben kann man preiswert als Normteile beziehen, wobei die zulässigen Lasten genau festgelegt sind. Das Einstechen der Nut ist wesentlich einfacher als das Anschweißen der Traglaschen. Zur Verdrehungssicherung kann man, falls erforderlich, die Hülse außen mit einer Rändelung versehen; diese kann vorzugsweise senkrecht verlaufen, aber auch in anderer Weise gestaltet sein. Da die Verdrehsicherung im Betrieb nicht benötigt wird, sondern nur bei der in der Regel nur einmal vorgenommenen Montage der Treppen, reicht der Halt mittels einer Rändelung vollkommen aus, zumal sich der flüssige Beton bei Betonwerksteinstufen sehr gut in der Rändelung festsetzt.
Es wurde von der Anmelderin bereits vorgeschlagen, zur Vereinfachung der Herstellung und Vermeidung von Korrosion, am Lochrand der Stufe einen von im Abstand von der Stufenoberfläche liegenden Ende der Gewindehülse bis zur Stufenoberfläche
reichenden Kunststoffring vorzusehen, welcher bei der Herstellung etwas über die spätere Stufenoberfläche hinausreicht und mit abgeschliffen wird. Es hat sich nun gezeigt, dass man selbst für Stufen verschiedener Dicke mit einer einzigen Gewindehülse auskommen kann, wenn man verschieden lange derartige Kunststoffringe verwendet, die vorzugsweise mit einem Absatz auf die Hülse aufgesteckt sind. Man verringert dann den Aufwand der Lagerhaltung an Hülsen ganz erheblich und ist, da die Kunststoffringe beim Abschleifen der Stufen mit abgeschliffen werden, nicht an bestimmte Stufenstärken gebunden. Der in einer mit durchgehendem Gewinde versehenen Hülse zur Verfügung stehende Hub reicht trotzdem aus, um einen einzigen Bolzen für alle in Betracht kommenden Treppentypen und Treppenabmessungen zu verwenden.
Auch die Geländerbefestigung erforderte bisher einen oft ganz erheblichen herstellungstechnischen Aufwand. Dieser kann wesentlich verringert werden, wenn man gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, welches bei den verschiedensten Treppentypen, insbesondere aber den vorstehend behandelten, angewendet werden kann, die Innengewindehülse etwa bis zur oberen Stufenfläche reichen lässt, auf ihrer ganzen Länge gleichen Innendurchmesser vorsieht und oben einen Reduziereinsatz zum Ausgleich der Durchmesserdifferenz zwischen Geländerstab und Hülseninnendurchmesser anordnet. Die Hülse kann dann besonders einfach hergestellt werden. Die Stufen können in vielen Fällen auf Umschlag benutzt werden und man braucht bei verschiedenen Geländerstäben nur entsprechend verschiedene Reduziereinsätze vorzusehen. Die Reduziereinsätze können je nach den Bedürfnissen verschieden ausgestaltet sein und die verschiedensten Zwecke haben. Sie können das Geländer
halten oder nur bei der Montage zum vorübergehenden Halt während des Ausrichtens u. dgl. dienen, während das Geländer anschließend mit der Hülse verschweißt wird. Der Reduziereinsatz überbrückt die Durchmesserdifferenz zwischen Hülse und Geländerstab, so dass man einzelne Geländerstäbe, die sich nicht klemmend in dem Reduziereinsatz halten, zum Ausrichten des Geländers leicht durch einzelne Schweißpunkte vorübergehend befestigen kann. Der Reduziereinsatz kann einerseits in die Hülse eingeschraubt sein. Er hat dann eine gute Verbindung zu ihr und verschiebt sich beim Tieferschlagen des Geländerstabes nicht. Einfacher ist er jedoch, wenn er klemmend eingesteckt oder eingeschlagen ist. Einen eingeschlagenen oder eingesteckten Reduziereinsatz versieht man zweckmäßig oben mit einem kleinen Halteflansch, welcher kleiner ist als die einfache Schweißnaht. Man kann dann nach dem Ausrichten des Geländers eine einzige Schweißnaht zwischen Hülse und Geländerstab legen, wobei der kleine Halteflansch in einem Arbeitsgang mit überschweißt oder abgeschmolzen wird. Den Reduziereinsatz kann man innen zylindrisch oder leicht konisch ausbilden. Das richtet sich danach, welche Toleranzen die zur Verwendung kommenden Geländerstäbe haben. Wenn man dem Reduziereinsatz gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung innen Rillen oder ein Gewinde gibt, so kann man auch Geländerstäbe mit sehr großen Durchmessertoleranzen mit Sicherheit gut halten und gut einschlagen, da sich die Spitzen des Gewindes oder der Rippen zwischen den Rillen leichter verformen lassen als ganze Flächen. Man kann dann als Reduziereinsatz serienmäßig erhältliche, außerordentlich preiswert gefertigte, innen und außen mit Gewinde versehene Gewindebüchsen verwenden. Der Reduziereinsatz kann auch von einem Federring gebildet sein, welcher nach außen und innen federnd ausgebildet ist. Er kann mit entsprechend auf verschiedenen Durchmessern
liegenden Zungen od. dgl. gebildet sein. Der Reduziereinsatz wird zweckmäßig, vor allem dann, wenn geschweißt werden soll, aus Metall bestehen. Er kann jedoch auch aus Kunststoff bestehen. Dann wird eine Dämpfung zwischen Stufe und Geländer ermöglicht, die besonders bei Montagetreppen vorteilhaft ist, da es sich gezeigt hat, dass beim Begehen der Treppe das Geländer in leichte Schwingungen versetzt wird und diese mehr Geräusche verursachten als das eigentliche Auftreten auf die Stufen. Der Kunststoffeinsatz verhindert außerdem Korrosion im Bereich des Geländeranschlusses, die beim Wischen der Treppen sonst zu befürchten ist. In dem Kunststoffreduziereinsatz oder an der bereits bei der Herstellung in der Treppenstufe befestigten Kunststoffhülse, welche die gleichen dämpfenden Eigenschaften bieten kann wie der Reduziereinsatz, kann man den Geländerstab vorteilhaft durch Klebstoffe befestigen.
Beim Verdrehen der die Stufen verbindenden Bolzen hat es sich, insbesondere im Hinblick auf die oft mangelhafte Ausbildung und Sorgfalt der im Baugewerbe tätigen Personen, immer wieder gezeigt, dass der glatte Bolzenschaft zum Einstellen des Stufenabstandes mit einfachen Zangen angefasst und gedreht wurde, so dass der meist verchromte oder verkadmierte Schaft beschädigt wurde. Es sieht deshalb ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, dass der glatte Bolzenschaft eine Bohrung zum Ansetzen eines Verdrehschlüssels oder eines Verdrehstabes aufweist.
Obwohl die erörterten Merkmale zumindest zum Teil an den verschiedenartigsten Treppen angewandt werden können, sind sie besonders für solche Montagetreppen geeignet, die in an sich bekannter Weise zum Verbinden der freien Enden zweier benachbarter, einseitig an der Treppenhauswand
gegen Verdrehung gesichert befestigter Stufen nur jeweils einen Bolzen aufweisen. Gerade bei diesen in der Regel in einen Mauerschlitz eingelassenen Stufen machen sich die Montagevereinfachungen günstig bemerkbar, da diese Schlitze wesentlich niedriger gehalten werden können. Die Stufen, an welchen die erfindungsgemäßen Merkmale angewandt werden können, können grundsätzlich aus den verschiedensten Materialien bestehen. Die mit der Gewindehülse und dem Anschweißen zusammenhängenden Merkmale sind besonders zweckmäßig für an sich bekannte, aus bewehrtem Betonwerkstein od. dgl. bestehende Stufen, da auch gerade bei diesen billig herzustellende und gut gegen Verdrehung und vor allem gegen Axialverschiebung gesicherte Hülsen eingesetzt werden müssen und die Längenausgleichkunststoffhülsen mit Vorteil angewandt werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen an einigen vorteilhaften Ausführungsbeispielen, auf welche sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch die freien Enden zweier benachbarter Stufen mit Bolzenverbindung;
Fig. 2 die Außenansicht der Hülse, welche in eine Stufe nach Fig. 1 eingesetzt ist;
Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch eine Treppenstufe mit Hülse und daran befestigtem Geländerstab;
Fig. 4 - 6 Längsschnitte durch drei verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Reduziereinsätze für
den Geländeranschluss nach Fig. 3;
Fig. 7 einen Teillängsschnitt durch eine Stufe mit Hülse und eingeschraubtem Reduziereinsatz;
Fig. 8 - 10 Längsschnitte durch drei verschiedene Variationen des Reduziereinsatzes für den Geländeranschluss nach Fig. 7;
Fig. 11 einen Teillängsschnitt durch die Befestigung eines Geländerstabes an einem Kunststoffring in einer Treppenstufe;
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht einer Treppenstufe nebst Klemmring und Ende des Geländerstabes;
Fig. 13 eine Draufsicht auf den Klemmring für die Geländerstabbefestigung nach Fig. 12;
Fig. 14 die Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel eines Klemmringes für die Geländerstabbefestigung und
Fig. 15 die Seitenansicht des Klemmringes nach Fig. 14.
Die Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch das freie Ende einer aus mit einer nicht dargestellten Bewehrung versehenen Betonwerkstein bestehenden, oberen Stufe 1 und einer gleichartigen unteren Stufe 2. Hier sind die freien Enden von zwei Stufen gezeigt, deren andere, nicht dargestellte Enden an der Treppenhauswand gegen Verdrehung gesichert befestigt sind. Sie können dort geringfügig eingelassen sein oder in sonstiger Weise miteinander und mit
der Wand oder den Podesten verbunden sein. Benachbarte Stufen überlappen sich etwas. Zwischen dem hinteren Bereich der unteren Stufe und dem vorderen Bereich der oberen Stufe ist jeweils ein Verbindungsbolzen 9 vorgesehen. In der oberen Stufe 1 ist eine metallene Gewindehülse 5 mit einem auf ihrer ganzen Länge LH durchgehenden Innengewinde 7 befestigt. Die Hülse hat etwa in der Mitte, wie besser aus Fig. 2 hervorgeht, eine eingestochene Nut 102. In diese ist ein scheibenartiger, großflächiger Sicherungsring 103 eingesetzt. Er hält die Hülse gegen Axialbewegungen in der Stufe gesichert fest. Zur Verdrehungssicherung ist die Hülse mit einer hier als vorteilhaftes Beispiel senkrecht verlaufenden Rändelung 104 versehen.
Die Hülse 5 endet im Abstand b unterhalb der Oberfläche oder Trittfläche 3 der Stufe 1. Auf das Ende 31 der Hülse 5 ist vor dem Einfüllen des Betons in die Stufenform ein Kunststoffring 32 aufgesetzt, der sich mit einem Absatz 33 auf der Hülse 5 hält. Er ist im Ursprungszustand etwas länger als hier dargestellt. Er wird nämlich beim Abschleifen der Stufenfläche 3 etwas mit abgeschliffen. Durch diesen Kunststoffring wird verhindert, dass an dem Lochrand hängen bleibende Wassertropfen zu Korrosion führen. Außerdem braucht keine Fase am Innengewinde 7 vorgesehen zu sein, da die Hülse als solche nicht mehr mit den groben Steinschleifwerkzeugen überarbeitet wird, wodurch oft die Gewinde beschädigt wurden. Auf das untere Ende 31 der Hülse ist bei der ausgezogen dargestellten Variation ein gleichartiger, gleichlanger Kunststoffring 32 aufgesteckt. Gestrichelt ist dargestellt, dass man gleichlange Innengewindehülsen 5 auch für Stufen verwenden kann, deren Höhe nicht H1, sondern, wie gestrichelt dargestellt, H2 ist. Man verwendet dann lediglich einen etwas längeren Kunststoffring 132. Die Hülse 5 endet dann im Abstand b[tief]2 von der
unteren Fläche 4 der Stufe 1.
In die Innengewindehülse 5 ist der Bolzen 9 mit seinem Gewindekopf 11 eingeschraubt. Der Außendurchmesser da des Schaftes 12 des Bolzens 9 ist kleiner oder in der Praxis höchstens gleich dem Innendurchmesser di des Gewindes 7 in der Hülse 5. Der Kopf 11 ist vorzugsweise durch Aufrollen des Gewindes auf einen glatten Schaft 12 gebildet. In den Schaft 12 des Bolzens 9 ist ein kleines Sackloch 105 eingebohrt, welches derart im Abstand unter dem Gewindekopf 11 liegt, dass es auch bei ganz nach oben geschraubtem Gewindekopf noch unten aus der Stufe 1 herausragt. Hier kann man einen Schlüssel oder einen Stab ansetzen, um den Bolzen 9 auf die gewünschte Länge in die Stufe 1 hineinzuschrauben oder aus ihr herauszuschrauben.
Das untere Ende des Bolzens 9 liegt etwa im Bereich der Oberfläche 3 der unteren Stufe 2 und weist hier einen eine Schulter 14 bildenden Ansatz 106 auf. Auf diesen ist eine, evtl. ausgebrochene Ecken 15 überdeckende und die Druckkräfte übertragende, große Unterlegscheibe 13 aufgesteckt. Der Bolzen 9 weist eine sich über den größten Teil seiner Länge erstreckende Innengewindebohrung 22 auf, in welche der Gewindeteil 107 des Außengewindespannbolzens 23 eingeschraubt ist. Zum Erleichtern des Einführens ist der Bolzen 23 vorn mit einer langen konischen Spitze 108 versehen. Der Außendurchmesser Ba des Außengewindespannbolzens 23 ist wesentlich geringer als der Innendurchmesser Bi der Durchgangsbohrung 16 in der Stufe 2. So kann der Außengewindespannbolzen 23 auch in den Bolzen 9 eingeschraubt werden, wenn der Bolzen 9 nicht genau senkrecht auf der unteren Stufe 2 steht.
Auf den Ansatz 106 des Bolzens 9 ist ein außen leicht
konischer, aus Kunststoff, gemäß einem vorteilhaften Beispiel aus Polyamid, bestehender Dämpfungs- und Zentrierring 110 derart klemmend aufgesteckt, dass er bei der Montage die große Unterlegscheibe 13 festhält. Er weist einen dünnen, im Durchmesser der großen Unterlegscheibe 13 entsprechenden Flansch 111 auf, der sich, wie dargestellt, nach der Montage zwischen die Stufenoberfläche 3 und die Unterlegscheibe 13 legt. Mit seiner konischen Wand 112 setzt sich der Kunststoffring zentrierend in die Bohrung 16 der Stufe.
Die Bohrung des Dämpfungs- und Zentrierringes 110 ist gestuft ausgebildet, so dass an dem in der Stufenbohrung 16 liegenden Ende ein Absatz 114 gebildet ist, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser Ba des Schaftes 113 des Außengewindespannbolzens 23 entspricht. Dadurch wird erreicht, dass man auf beiden Enden der Stufenbohrung 16 völlig gleiche Dämpfungs- und Zentrierringe verwenden kann und der Außengewindespannbolzen 23 auch zentriert wird. Am Ende des Bolzenschaftes 113 des Außengewindespannbolzens 23 ist im Bereich des Bolzenkopfes 24 ein Bund 115 gebildet, dessen Außendurchmesser dem Außendurchmesser des Ansatzes 106 am Bolzenschaft 12 gleich ist. Dadurch wird erreicht, dass man vollkommen gleiche Unterlegscheiben 13 auf beiden Seiten der Stufenbohrung 16 verwenden kann und Unterlegscheiben und Kunststoffringe trotzdem sauber übereinanderliegen. Man könnte den Bund 115 auch etwas länger als dargestellt ausbilden, so dass sich der Kunststoffring 110 auf ihm festklemmt. Das ist aber nur sinnvoll, wenn der Absatz 114 den Kunststoffring 110 nicht schon ohnehin klemmend auf dem Bolzenschaft 113 hält.
Bei der Montage wird, außer beim Ersetzen einzelner Stufen, von unten nach oben gearbeitet. Wenn also die untere Stufe 2
befestigt ist, so wird die obere Stufe 1 mit ihrem mauerseitigen Ende in den Mauerschlitz eingesteckt. Dieser braucht nur wenig höher zu sein als die Dicke H1 bzw. H2 der Stufe, da die Stufe nur um die Länge des Kunststoffringes 110 gekippt zu werden braucht. Ohne dass der Bolzen 9 metallisch auf der unteren Stufe 2 kratzt, kann man die obere Stufe auf dem Kunststoffring 110 abstützen, nachdem zuvor der Bolzen 9 in die obere Gewindehülse 5 eingeschraubt wurde. Durch leichtes Verschieben der Stufe führt man den Kunststoffring 110 dann zur Bohrung 16, in welche er sich zentrierend einsenkt, wenn er irgendwo am Lochrand 15 angekommen ist. Nun kann, selbst wenn der Bolzen 9 hoch etwas schief steht, der Außengewindespannbolzen 23 von unten durch die große Bohrung 16 eingesteckt, mit seiner Spitze 108 leicht in die Bohrung 22 eingeführt und etwas in diese eingeschraubt werden. Wenn dann durch Einstecken eines Schlüssels oder Stabes in die Bohrung 105 und Drehen des Bolzens 9 der richtige Abstand zwischen den Stufen eingestellt ist, wird der Außengewindespannbolzen 23 ganz eingeschraubt, so dass sich auch sein unterer Kunststoffring 110 zentrierend und dämpfend in die Bohrung 16 setzt und der Bolzen 9 an der Stufe 2 festgespannt werden kann. Durch die Kunststoffringe 110 mit ihren Flanschen 111 ist der gesamte Bolzen 9 dann schalldämpfend von der Stufe 2 getrennt, da zwischen beiden keine direkte Verbindung mehr besteht. Dadurch werden Trittschall und sonstige Schallübertragungen erheblich gedämpft, wobei nur einzelne ganz einfache, gleiche Ringe verwendet werden, die auch weitere Funktionen des Festhaltens bei der Montage haben. Die Ringe 110 sichern auch, dass der Bolzen 23 zentrisch in der Bohrung 16 sitzt, und die Unterlegscheiben 13 gleichmäßig über den Lochrand 15 greifen und die Kräfte gut in die Stufe einleiten.
Die Fig. 3 zeigt die obere Ecke einer Stufe 1, bei der in der Innengewindehülse 5 ein Geländerstab 50 mittels eines Reduzierstückes 150 befestigt ist. Hier reicht die Hülse 5 bis zur Oberfläche 3 der Stufe 1. In ihr Innengewinde 7 ist ein der Fig. 4 entsprechender Zentriereinsatz 150 eingeschlagen, dessen Außendurchmesser ganz etwas größer als der Innendurchmesser di des Innengewindes 7 ist, so dass beim Einschlagen die Gewindespitzen leicht verformt werden und den Ring halten. Der kleine Halteflansch 151 begrenzt das Eindrücken des Reduzierstückes 150 in die Hülse 5 während der Montage. Das ist sinnvoll, da der Geländerstab zum Ausrichten des Geländers bei der Montage mit dem Hammer immer etwas tiefer in das Reduzierstück 150 eingetrieben wird. Ist der Geländerstab 50 auf die richtige Tiefe in das Reduzierstück 150 hineingetrieben, so wird mit einer einzigen Schweißnaht 152 eine direkte metallene Verbindung zwischen Hülse 5 und Geländerstab 50 hergestellt, wobei der kleine Flansch 151 mit überschweißt wird. Er ist in seiner Größe so zu dimensionieren, dass man mit einer einzigen Schweißung die Verbindung von Hülse zu Geländerstab herstellen kann und ihn ggf. mit wegschmilzt, da andernfalls auf dem Bau die Gefahr besteht, dass mehrere Schweißnähte nicht ordnungsgemäß gelegt werden und außerdem die Kosten für das Schweißen zu hoch würden.
Nach dem Schweißen wird die zuvor auf den Geländerstab aufgesteckte Kunststoffkappe 52 nach unten geschoben, so dass sie einen sauberen Anschluss des Geländerstabes 50 an die Stufenfläche 3 bildet.
Die Fig. 4 - 6 zeigen verschiedene Variationen des einzuschlagenden Reduzierstückes 150 mit Außenflansch 151, wobei bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 eine
zylindrische glatte Innenbohrung 153 vorgesehen ist, während das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 eine leicht konische Innenbohrung 154 aufweist. Diese hat den Vorteil, dass sich die obere Ecke 155 beim Einschlagen des mit einer kleinen Fase 157 versehenen Geländerstabes 50 verformen kann, was bei einer zylindrischen Bohrung kaum möglich ist. So lassen sich Geländerstäbe 50 auch mit den verschiedensten Durchmessertoleranzen leichter eintreiben. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist ein Innengewinde 156 in der Bohrung vorgesehen, dessen Spitzen sich beim Eintreiben des Geländerstabes 50 gut verformen lassen und trotzdem einen guten Halt für die Montage gewährleisten.
Bei gleichen Variationsmöglichkeiten für die Innenbohrung 153, 154 und 156 gemäß den Fig. 8 - 10 zeigen die Ausführungsbeispiele in den Fig. 7 - 10 Reduziereinsätze 160, die mit einem Außengewinde 151 versehen sind und mittels eines in den Schlitz 162 eingreifenden Schraubenziehers, wie in Fig. 7 dargestellt, in das Innengewinde 7 der Hülse 5 eingeschraubt werden können. Dabei kann gemäß Fig. 10 eine handelsübliche Innen- und Außengewindebüchse verwendet werden. Die Schweißung erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 zeigt, wie ein bei der Herstellung auf die Hülse 5 aufgesteckter Kunststoffring 132 einen Innendurchmesser aufweist, der dem Durchmesser Gd des Geländerstabes 50 entspricht. Hier ist der Geländerstab 50 in dem Kunststoffring 31 festgeklebt. So ist auch eine Geräuschdämpfung zwischen Stufe und Geländer gewährleistet. Außerdem ist die Geländeranbringung besonders einfach.
Anstelle der starren Reduzierstücke 150 und 160 kann man auch gemäß den Fig. 12 - 15 einen Federring 170 bzw. 180 vorsehen, welcher verschiedene Zungen aufweist, die ihn in der Bohrung der Hülse 5 halten und den Geländerstab 50 klemmend umfassen, so dass er für die Montage ausreichend gehalten ist. Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 12 und 13 zeigt einen über der Stufe 1 dargestellten Klemmring 170, dessen beide untere Zungen 171 nach außen gespreizt sind, während die oberen Zungen 172 nach innen gespreizt sind. Sie sind durch den Schlitz 173 voneinander getrennt, jedoch am Steg 174 noch miteinander verbunden. Der Federring 170 wird mit seinen Zungen 171 klemmend in die Hülse 5 eingeführt. Daraufhin kann der Geländerstab 50 mit seiner Fase 157 zwischen die Zungen 172 gedrückt werden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14 und 15 zeigt einen Ring, der in gleichartiger Weise verwendet wird, dessen Zungen 171 und 182 jedoch in der gleichen Ebene liegen und lediglich durch die keilförmigen Schlitze 183 voneinander getrennt sind und dadurch ihre Elastizität nach innen und außen erhalten.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können zahlreiche Variationen vorgenommen werden. Man kann beispielsweise den Kunststoffring 110 bzw. 114 ohne den Flansch 111 ausbilden. Er sichert dann immer noch eine gute Zentrierung und gewisse Geräuschdämpfung. Auch kann man ihn auf solche Bolzen aufsetzen, welche einen durch die benachbarte Stufe ragenden Ansatz aufweisen, der ein Gewinde hat und mit einer Mutter an der Stufe festgeschraubt wird. Auch dann kommen oben und unten gleiche Kunststoffzentrier- und
Dämpfungsringe zur Anwendung. Anstelle des Bundes 115 am Außengewindespannbolzen 23 kann man auch einen Dämpfungs- und Zentrierring verwenden, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser Ba des Schaftes 113 entspricht und an dem Dämpfungs- und Zentrierring einen Ansatz vorsehen, der in die Bohrung der Unterlegscheibe 13 passt und diese zentriert. Auch kann man der Verdrehsicherung der Hülse 5 ein anderes Profil als senkrechte Rippen geben und die Reduzierstücke in mancherlei anderer Weise ausbilden, ohne den Vorteil einzubüßen, dass man in den durchgehenden Gewindehülsen das Geländer leicht befestigen und deshalb auch an jeder beliebigen Stufe das Geländer anschließen kann.
Claims (25)
1. Bauelementensatz für eine Treppe, deren Stufen wenigstens teilweise durch an einer der beiden zu verbindenden Stufen festgespannte Bolzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (16) in der Stufe (2), an welcher der Bolzen (9) festgespannt wird, wesentlich größer als der sie durchdringende Bolzenteil (23, 113) ist und für wenigstens eines der Enden (15) der Bohrung (16) ein, vorzugsweise außen leicht konischer, Dämpfungs- und Zentrierring (110) aus Kunststoff od. dgl. vorgesehen ist, welcher den Bolzen (9, 23) dämpfend im Abstand von der Stufe (2) hält.
2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungs- und Zentrierring (110) einen sich zwischen Stufenoberfläche (3, 4) und Unterlegscheibe (13) des Bolzens (9, 23) legenden, angeformten, vorzugsweise dünnen, Flansch (111) aufweist.
3. Bauelementensatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Dämpfungs- und Zentrierringes (110) dem Außendurchmesser eines Ansatzes (106) entspricht, welcher an dem zwischen den Stufen (1, 2) liegenden Teil (12) des, vorzugsweise zweiteiligen, Bolzens (9, 23)
ausgebildet ist und auf diesem Ansatz (106) durch elastische Klemmung bei der Montage eine zwischen Dämpfungs- und Zentrierring (110) und der Schulter (14) des Ansatzes (106) liegende Unterlegscheibe (13) hält.
4. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen (9) zweiteilig (12; 23) ausgebildet ist, wobei der zwischen den Stufen (1, 2) liegende Teil (12) ein langes Innengewinde (22) aufweist, in welches der die große Bohrung (16) in der Stufe (2), an welcher der Bolzen (9) festgespannt wird, durchdringende, mit einem, vorzugsweise langen, Außengewinde (107) versehene Spannbolzen (23) wesentlich geringeren Durchmessers (Ba) als die Stufenbohrung (16, Bi) einschraubbar ist.
5. Bauelementensatz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringbohrung des Dämpfungs- und Zentrierringes (110) an ihrem in der Bohrung (16) der Stufe (2) liegenden Ende einen Absatz (114) aufweist, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser (Ba) des Außengewindespannbolzenschaftes (23, 113) entspricht.
6. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (113) des Außengewindespannbolzens (23) unmittelbar vor dem Kopf (24) einen Bund (115) aufweist, dessen Außendurchmesser dem des Ansatzes (106) am Ende des zwischen den Stufen liegenden Bolzenschaftes (12) gleich ist.
7. Bauelementensatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Dämpfungs- und Zentrierringes dem Außendurchmesser (Ba) des Außengewindespannbolzens (13) entspricht und einen in die Bohrung der großen Unterlegscheibe (13) des Außengewindespannbolzens (23) passenden Ansatz aufweist.
8. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außengewindespannbolzen (23, 107) mit einer Einführspitze (108) versehen ist.
9. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Stufen (1, 2) liegende Teil (12) des Bolzens einen in eine, in der einen von zwei zu verbindenden Stufen (1) angeordnete Gewindehülse (5) einzuschraubenden Außengewindekopf (11) aufweist und der Durchmesser (da) des Bolzenschaftes (12) kleiner oder höchstens gleich dem Innendurchmesser (di) des Hülsengewindes (7) ist, wobei der Gewindekopf (11) vorzugsweise durch Aufrollen gebildet ist.
10. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (5), vorzugsweise etwa in der Mitte, mit einer Nut (102) versehen ist, in welche ein großflächiger Wellensicherungsring (103) gesteckt ist.
11. Bauelementensatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) außen
mit einer, vorzugsweise senkrecht verlaufenden, Rändelung (104) versehen ist.
12. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Stufe (1) angeordnete Hülse (5) im Abstand (b, b[tief]2) von der Stufenoberfläche (3, 4) endet und für wenigstens ein, vorzugsweise das untere Ende (31) der Hülse (5) ein bis zur Oberfläche (3, 4) reichender, bei der Herstellung etwas längerer Kunststoffring (32, 132) vorgesehen, vorzugsweise mit einem Absatz (33) auf die Hülse (5) gesteckt ist und für verschieden hohe Stufen (1, H1, H2) gleich lange (LH) Hülsen (5), jedoch verschieden lange Kunststoffringe (32, 132) vorgesehen sind.
13. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innengewindehülse (5) bis etwa zur oberen Stufenfläche (3) reicht und auf ihrer ganzen Länge (LH) gleichen Innendurchmesser (di) aufweist und oben ein Reduziereinsatz (150, 160, 32, 170, 180) zum Ausgleich der Durchmesserdifferenz zwischen Geländerstab (50) und Hülseninnendurchmesser (di) vorgesehen ist.
14. Bauelementensatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (160) eingeschraubt ist (Fig. 7 - 10).
15. Bauelementensatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz
(150, 170, 180) klemmend eingesteckt oder eingeschlagen ist (Fig. 3 - 6 und 12 - 15).
16. Bauelementensatz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (150) oben mit einem kleinen Halteflansch (151) versehen ist, welcher wesentlich kleiner als eine einfache Schweißnaht (152) ist.
17. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (150, 160) innen zylindrisch (Fig. 3, 4, 7, 8) oder leicht konisch (Fig. 5, 9) ausgebildet ist.
18. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (150, 160) innen mit Rillen oder Gewinde (156) versehen ist (Fig. 6, 10).
19. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (170, 180) ein nach innen (172, 182) und nach außen (171, 181) klemmender Federring (170, 180) od. dgl. ist.
20. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (150, 160, 170, 180) aus Metall besteht.
21. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz aus Kunststoff
besteht.
22. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Geländerstab (50) in dem Reduziereinsatz (150, 160) oder der Kunststoffhülse (32, 132) festgeklebt ist.
23. Bauelementensatz, insbesondere nach einem oder mehreren oder übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der glatte Bolzenschaft (12) eine Bohrung (105) zum Ansetzen eines Verdrehschlüssels oder Verdrehstabes aufweist.
24. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise zum Verbinden der freien Enden zweier benachbarter, einseitig an der Treppenhauswand gegen Verdrehung gesichert befestigter Stufen (1, 2) nur jeweils ein Bolzen (9, 23) vorgesehen ist.
25. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen (1, 2) in an sich bekannter Weise aus bewehrtem Betonwerkstein bestehen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998634U DE1998634U (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Bauelementensatz fuer eine trappe. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998634U DE1998634U (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Bauelementensatz fuer eine trappe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1998634U true DE1998634U (de) | 1968-12-19 |
Family
ID=33439301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998634U Expired DE1998634U (de) | 1968-09-16 | 1968-09-16 | Bauelementensatz fuer eine trappe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1998634U (de) |
-
1968
- 1968-09-16 DE DE1998634U patent/DE1998634U/de not_active Expired
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