DE19963263A1 - Rundlaufpresse mit auswechselbaren Einsatzstempeln - Google Patents
Rundlaufpresse mit auswechselbaren EinsatzstempelnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Rundlaufpresse mit verdrehgesicherten Schäften und daran angebrachten auswechselbaren Einsatzstempeln. DOLLAR A Die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Rundlaufpresse zu entwickeln, bei der eine Stempeldrehung bei der Verwendung von verdrehgesicherten Stempelschäften universell, d. h. sowohl bei rotationssymmetrischen als auch bei rollengeführten Stempeln, gewährleistet ist, wird dadurch gelöst, daß der auswechselbare Einsatzstempel 6, 7 drehbar ausgeführt ist, indem eine umlaufende Eindrehung 27, 30 im Zapfen 8, 9 des Einsatzstempels 6, 7 vorgesehen ist, in die ein Bauteil wie ein federndes Druckstück 4 zur Fixierung eingreift, und daß die Mantelfläche des auswechselbaren Einsatzstempels 6, 7 einen Bereich aufweist, der mit einem Bereich eines externen Bauteils kraft- oder formschlüssig derart zusammenwirkt, daß der Einsatzstempel 6, 7 an einem definierten Punkt des Teilkreises des Stempelumlaufs eine Drehbewegung erfährt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Rundlaufpresse mit
auswechselbaren Einsatzstempeln gemäß den Oberbegriffen
der Ansprüche 1 und 12.
Die bekannten Rundlaufpressen zum Pressen von
insbesondere Tabletten bestehen im wesentlichen aus
einem Rotor mit einem Matrizentisch, aus einem Ober-
und einem Unterteil, wobei das Oberteil und das
Unterteil die in die Matrizen des Matrizentisches
eingreifenden Ober- und Unterstempel führen.
Es sind Rundlaufpressen mit Einrichtungen zum Drehen
der Stempel und Rundlaufpressen mit verdrehgesicherten
Schäften und daran angebrachten auswechselbaren Ein
satzstempeln bekannt (Technische Rundlaufpressen der
Firma Korsch Pressen AG der Baureihe TRP 700, die seit
etwa 1995 auf dem Markt sind (Information der Korsch
Pressen GmbH für Kunden, Vertretungen und Mitarbeiter,
Ausgabe Nr. 1, März 1995)).
Im DE-GM 88 16 064 ist eine Rundlaufpresse beschrieben,
bei der die Ober- und Unterstempel direkt nach dem
Passieren der diese beaufschlagenden Druckrollen um
ihre Längsachse drehbar ausgebildet sind. Die Drehung
der Ober- und Unterstempel um ihre Längsachse erfolgt
entweder durch eine Reibungsverbindung der Ober- und
Unterstempel mit direkt hinter die Ober- und
Unterstempel beaufschlagenden Druckrollen angeordneten,
unter Federkraft gegen die Ober- und Unterstempel
andrückbaren Führungskurvenabschnitten oder durch
Zusammenwirken einer am Stempelschaft angeordneten
Verzahnung mit einer stationär angeordneten Zahnstange.
Durch die Drehbewegung von Ober- und Unterstempel
direkt nach dem Preßvorgang und während des
Herausziehens der Ober- und Unterstempel aus der
Matrize des Matrizentisches soll eine Trennung der
Oberfläche der gepreßten Tablette zumindestens vom
Oberstempel erreicht werden. Bei besonders haftfähigen
zu verpressenden Materialien soll auch eine
Drehbewegung des Unterstempels die Haftung zwischen
diesem und der Tablettenunterseite vermeiden.
Nachteilig bei der Reibungsverbindung zwischen Ober-
und Unterstempel und den zugehörigen Führungs
kurvenabschnitten ist es jedoch, daß hierbei einerseits
ein Verschleiß auftritt, andererseits keine definierte
Drehung der Ober- und Unterstempel durchgeführt wird.
So kann bei unterschiedlich starker Drehung von Ober-
und Unterstempel sogar eine Zerstörung des gepreßten
Formkörpers erfolgen. Nachteilig bei der am Stempel
schaft angeordneten Verzahnung ist einerseits, daß
speziell ausgebildete Ober- und Unterstempel verwendet
werden müssen und andererseits, daß eine Reibung
zwischen den Verzahnungen von Ober- und Unterstempel
und den zugehörigen, stationär angeordneten Zahnstangen
auftritt, da die Verzahnung der Ober- und Unterstempel
zusammen mit diesen in Achsrichtung der Ober- und
Unterstempel bewegt wird.
Nachteilig ist insbesondere, daß diese vorgeschlagene
Lösung nicht bei Stempelschäften angewendet werden
kann, deren Kopfform ein Drehen des Stempels nicht
zuläßt (rollengeführte Stempel) und/oder Köpfe, deren
Schliff es erforderlich macht, daß die Köpfe in einer
bestimmten Orientierung unter der Druckrolle
hindurchgefahren werden müssen (Hochlaststempel).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Rundlaufpresse zu entwickeln, bei der
das Ankleben der Tablette am Ober- und Unterstempel
durch die Erzeugung von Abdrehkräften an der Oberfläche
der Tablette sicher vermieden wird, inbesondere bei der
eine Stempeldrehung bei der Verwendung von verdreh
gesicherten Stempelschäften universell, d. h. sowohl bei
rotationssymmetrischen als auch bei rollengeführten
Stempeln, gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale
der Ansprüche 1 und 12 gelöst. Danach ist die Rundlauf
presse mit verdrehgesicherten Schäften und daran ange
brachten auswechselbaren Einsatzstempeln dadurch ge
kennzeichnet, daß der auswechselbare Einsatzstempel
drehbar ausgeführt ist, indem eine umlaufende Ein
drehung im Zapfen des Einsatzstempels vorgesehen ist,
in die ein Bauteil wie ein federndes Druckstück zur
Fixierung eingreift, und daß die Mantelfläche des
auswechselbaren Einsatzstempels einen Bereich aufweist,
der mit einem Bereich eines externen Bauteils kraft-
oder formschlüssig derart zusammenwirkt, daß der Ein
satzstempel an einem definierten Punkt des Teilkreises
des Stempelumlaufs eine Drehbewegung erfährt.
Das externe Bauteil für den oberen Einsatzstempel und
den unteren Einsatzstempel ist als eine Stempeldreh
vorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung radial elastisch gelagert und so ausgeführt,
daß der Eingriff am oberen und unteren Einsatzstempel
getrennt justierbar ist und in unterschiedlich defi
nierte Punkte des Teilkreises gebracht werden kann,
indem das externe Bauteil radial um den Teilkreis des
Stempelumlaufs positionierbar ist.
Die bevorzugte Ausführung des Eingriffbereiches der
Mantelfläche des Einsatzstempels als gesondertes
Element ermöglicht höhere Standzeiten und einen
kostengünstigen Ersatz von Verschleißteilen.
Weiterhin kann durch eine leichte Wechselbarkeit dieses
gesonderten Elementes besonders schnell und kosten
günstig auf materialspezifische Besonderheiten
verschiedener Preßmaterialien eingegangen werden, zum
Beispiel bei Produktwechsel.
Zum einen läßt sich, zum Beispiel durch eine veränderte
Verzahnung, auch die Winkeldrehung des Stempels ver
ändern, d. h., der vom Stempel ausgeführte Drehweg ver
längern oder verkürzen, zum anderen kann aber auch
relativ einfach von form- auf kraftschlüssige
Verbindung umgestellt werden.
Durch die Erfindung sind Rundlaufpressen mit drehbaren
und auswechselbaren Einsatzstempeln für rotations
symmetrische und für rollengeführte Stempel ausführbar.
Nach einer Ausführungsform sind anstelle der Einsatz
stempel die Matrizen drehbar gelagert, welche an ihren
Außenseiten eine Verzahnung oder eine Reibfläche
aufweisen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in einer
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines
oberen und unteren Einsatzstempels einer Rundlaufpresse
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematisierten Vertikal
schnitt durch einen oberen und
unteren Einsatzstempel in
Arbeitsstellung mit aus der
Matrize herausgefahrenem oberen
und unteren Einsatzstempel,
Fig. 2 die Darstellung gemäß Fig. 1 in
der Position mit in die Matrize
eingetauchtem oberen und unteren
Einsatzstempel, einschließlich
des externen Bauteils,
Fig. 3a eine Seitenansicht (teilweise
geschnitten) auf das Detail I
nach Fig. 2 und
Fig. 3b die Draufsicht auf das Detail I
aus der Fig. 2.
In der Fig. 1 ist in schematisierter Darstellung ein
Teil einer bekannten Rundlaufpresse gezeigt, bestehend
aus einer Anordnung von Rotoroberteil 11, Matrizentisch
13 mit Matrize 14 und Rotorunterteil 12. Der
Oberstempelschaft 15 und der Unterstempelschaft 16
laufen in Führungsbuchsen 17, 18, die im Rotoroberteil
11 bzw. im Rotorunterteil 12 eingesetzt und mit
Paßstücken 19, 20 verdrehgesichert befestigt sind. Die
Führungsbuchsen 17, 18 haben Paßfedernuten 21, 22, in
denen Paßfedern 23, 24 der Ober- und Unterstempel
schäfte 15, 16 angeordnet sind. Dadurch sind die
Stempelschäfte 15, 16 bezüglich des Rotors 11, 12 bzw.
zur Druckrolle (nicht dargestellt) ebenfalls
verdrehgesichert.
Gegen das Eindringen von Schmutz und zur Vermeidung von
Schmierölverlusten ist in der oberen Führungsbuchse 17
ein Dichtring 25 angeordnet. Die untere Schaftführung
18 ist durch einen Faltenbalg 10 geschützt.
Die nach dem Stand der Technik üblicherweise
wechselbaren, aber festen Einsatzstempel sind
entsprechend der vorliegenden Erfindung als wechselbare
und drehbare obere Einsatzstempel 6 und untere
Einsatzstempel 7 ausgeführt. Dies wird durch eine
umlaufende Eindrehung 27, 30 im Zapfen 8, 9 des Ober-
und des Unterstempels 6, 7 erreicht. In diese
Eindrehung 27, 30 greift ein Bauteil, zum Beispiel ein
federndes Druckstück 4, zur Fixierung ein. Um diese
Fixierung des drehbaren Einsatzstempels 6, 7 in
Bewegungsrichtung zusätzlich abzusichern, greift ein
Stift 5 in die Eindrehung 27, 30 ein.
Zur Erzielung eines formschlüssigen Eingriffes zwischen
dem drehbaren Einsatzstempel 6, 7 und einer externen
Stempeldrehvorrichtung ist auf einem abgesetzten
Bereich des drehbaren Einsatzstempels 6, 7 ein
aufgesetztes Element 1 mit Außenverzahnung angeordnet.
Die Mitnahme zwischen diesem Element 1 und den
drehbaren Einsatzstempeln 6, 7 gewährleistet eine
Paßfeder 2. Die Außenverzahnung kann auf dem
Einsatzstempel 6, 7 direkt aufgebracht sein. Die
getrennte Aufbringung der Außenverzahnung auf ein
gesondertes aufgesetztes Element 1 hat den Vorteil, daß
durch das Auswechseln des aufgesetzten Elements 1
Verschleiß kostengünstig behoben werden kann. Es muß
nicht der gesamte Einsatzstempel 6, 7 ausgewechselt
werden.
In der Fig. 2 ist die Ausführung einer Rundlaufpresse
dargestellt, bei der ein Stempelkopf 32 mit
Führungsrollen 31 vorgesehen ist. Diese Ausführungsform
erfordert einen verdrehgesicherten Schaft 15, 16 der
oberen und unteren Einsatzstempel 6, 7 entsprechend der
Fig. 1.
In der Fig. 2 ist des weiteren ein externes Bauteil an
der Peripherie des Teilkreises des Stempelumlaufs
gezeigt, welches als Stempeldrehvorrichtung 33
verwendet wird.
Die Stempeldrehvorrichtung 33 ist in der Nähe der nicht
dargestellten Druckrolle auf einen Staubring 34
aufgesetzt und mit einem Schlitten 35 konzentrisch zum
Teilkreis, im Druckrollenbereich, beweglich. Es kann
dadurch der Eingriffspunkt der Verzahnungselemente 29
(Fig. 2) der Stempeldrehvorrichtung 33 mit dem
aufgesetzten Element 1 mit Außenverzahnung (Fig. 1) so
justiert werden, daß der günstigste Punkt mit einer
ausreichend minimierten Preßkraft, die durch die
Druckrollen gerade noch ausgeübt wird, eingestellt
wird. Über eine Gewindestange 28, die mit dem Schlitten
35 verbunden ist, sind die Eingriffspunkte der
feststehenden Verzahnungselemente 29 einzeln in der
Höhe zum drehbaren Einsatzstempel 6, 7 einstellbar.
Dies ist notwendig, um auf veränderte Eintauchtiefen
der Einsatzstempel 6, 7 reagieren zu können.
Die feststehenden Verzahnungselemente 29 sind
horizontal um die als eine vertikale Achse wirkende
Gewindestange 28 mit höhenverstellbaren Lagerbuchsen 26
beweglich. Die horizontale Bewegung ist durch ein
elastisches bzw. federndes Element 3 auf einen Bereich
von wenigen Millimetern eingeschränkt. Durch einen mit
dem elastischen bzw. federnden Element 3 eingestellten
leichten Druck auf den drehbaren Einsatzstempel 6, 7
wird somit ein Mitnahmemoment bei gleichzeitiger
Ausweichmöglichkeit des Systems erzeugt.
Da eine definierte Drehbewegung und damit ein hoch
genaues synchrones Einlaufen der Verzahnung des aufge
setzten Elementes 1 und der feststehenden Verzahnungs
elemente 29 nicht in jedem Fall gewährleistet ist, ist
diese elastische Ausweichmöglichkeit für einen sicheren
Betrieb notwendig.
Die bei dem Anprall des sich mit der Umfangs
geschwindigkeit der Einsatzstempel 6, 7 bewegenden
aufgesetzten Elementes 1 mit der Außenverzahnung und
den feststehenden Verzahnungselementen 29 auftretenden
hohen Beschleunigungskräften können zur frühzeitigen
Zerstörung der Verzahnungen führen. Zur Vermeidung
großer, impulsartiger Anprallkräfte werden die Außen
verzahnung des aufgesetzten Elementes 1 und die
feststehenden Verzahnungselemente 29 massearm und sehr
elastisch als nachgiebige Verzahnungselemente
entsprechend der Darstellung in der Fig. 3 ausgeführt.
In der Fig. 3a ist in einer schematischen Seitenansicht
und in Fig. 3b in der Draufsicht eine Ausführungsform
des Verzahnungselementes 29 und der Außenverzahnung des
aufgesetzten Elementes 1 dargestellt, bei der das fest
stehende Verzahnungselement 29 kammartig mit
Federelementen als Zinken 37 ausgebildet ist. Eine
Mehrzahl von Zinken 37 des Verzahnungselementes 29
gewährleistet, daß ein Zinken 37 zum Eingriff mit der
Außenverzahnung des aufgesetzten Elementes 1 gelangt,
wobei die Außenverzahnung des aufgesetzten Elementes 1
eine zweckmäßige Zahnform wie Sägezahnform,
Trapezzahnform aufweist.
Die Fuge zwischen dem feststehenden Stempelschaft 15,
16 und dem drehbaren Einsatzstempel 6, 7 ist durch eine
Abdichtung 36, zum Beispiel ein Labyrinthring, gegen
Materialstaub und Verschmutzung der Lagerstellen
abgedichtet.
Als Stempeldrehvorrichtung 33 ist auch ein tangential
am Einsatzstempel 6, 7 wirkendes Reibrad oder dgl. zum
kraftschlüssigen Eingriff vorstellbar.
Eine nicht dargestellte Ausführungsform sieht vor, daß
anstelle der Einsatzstempel 6, 7 die Matrizen 14
drehbar gelagert sind, die an ihren Außenseiten eine
Verzahnung oder eine Reibfläche aufweisen. Auch mit
einer solchen Lösung können an der Oberfläche der
Tabletten Kräfte erzeugt werden, die ein Ankleben der
Tablette am Ober- und/oder Unterstempel verhindern.
1
Element mit Außenverzahnung
2
Paßfeder
3
Federndes Element
4
Bauteil, federndes Druckstück
5
Stift
6
Oberer Einsatzstempel
7
Unterer Einsatzstempel
8
Stempelzapfen
9
Stempelzapfen
10
Faltenbalg
11
Rotoroberteil
12
Rotorunterteil
13
Matrizentisch
14
Matrize
15
Oberstempelschaft
16
Unterstempelschaft
17
Führungsbuchse
18
Führungsbuchse
19
Paßstück
20
Paßstück
21
Paßfedernut
22
Paßfedernut
23
Paßfeder
24
Paßfeder
25
Dichtring
26
Lagerbuchse
27
Eindrehung
28
Gewindestange
29
Verzahnungselement
30
Eindrehung
31
Führungsrolle
32
Stempelkopf
33
Externes Bauteil
(Stempeldrehvorrichtung)
34
Staubring
35
Schlitten
36
Abdichtung
37
Federelement (Zinken)
Claims (12)
1. Rundlaufpresse mit verdrehgesicherten Schäften und
daran angebrachten auswechselbaren Einsatzstempeln,
dadurch gekennzeichnet, daß
der auswechselbare Einsatzstempel (6, 7) drehbar
ausgeführt ist, indem eine umlaufende Eindrehung
(27, 30) im Zapfen (8, 9) des Einsatzstempels (6, 7)
vorgesehen ist, in die ein Bauteil wie ein federndes
Druckstück (4) zur Fixierung eingreift, und daß die
Mantelfläche des auswechselbaren Einsatzstempels
(6, 7) einen Bereich (1) aufweist, der mit einem
Bereich (29) eines externen Bauteils (33) kraft-
oder formschlüssig derart zusammenwirkt, daß der
Einsatzstempel (6, 7) an einem definierten Punkt des
Teilkreises des Stempelumlaufs eine Drehbewegung
erfährt.
2. Rundlaufpresse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mantelfläche des oberen
und/oder des unteren Einsatzstempels (6, 7) einen
derartigen Bereich (1) zum Zusammenwirken mit
Bereichen (29) des externen Bauteils (33) aufweist.
3. Rundlaufpresse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das externe Bauteil (33) für
den oberen Einsatzstempel (6) und den unteren
Einsatzstempel (7) getrennt justierbar ausgeführt
ist und in unterschiedlich definierten Punkten des
Teilkreises gebracht werden kann, indem das externe
Bauteil (33) radial um den Teilkreis des
Stempelumlaufs positionierbar ist.
4. Rundlaufpresse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das externe Bauteil (33) radial
elastisch gelagert ist.
5. Rundlaufpresse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen dem
Stempelschaft (15, 16) und dem drehbaren
Einsatzstempel (6, 7) eine Abdichtung (36) in Form
eines Elementes wie Labyrinthring vorgesehen ist.
6. Rundlaufpresse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der kraft- oder formschlüssig
mit dem Bereich (29) des externen Bauteils (33) zu
sammenwirkende Bereich (1) der Mantelfläche des aus
wechselbaren Einsatzstempels (6, 7) als gesondertes,
auswechselbares Element des Einsatzstempels (6, 7)
ausgeführt ist.
7. Rundlaufpresse nach den Ansprüchen 1, 2 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden
Bereiche (1, 29) der Mantelfläche und des externen
Bauteils (33) als Verzahnung oder als Reibflächen
ausgebildet sind.
8. Rundlaufpresse nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verzahnungen der zusammenwirkenden
Bereiche (1, 29) massearm und in Umfangsrichtung
sehr elastisch ausgebildet sind.
9. Rundlaufpresse nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bereich (29) des externen
Bauteils (33) als ein in Bewegungsrichtung des
Stempels elastisch nachgebendes Federelement
ausgeführt ist, derart, daß die auftretende
Anprallenergie aufgenommen werden kann und
gleichzeitig ein sicheres Eingreifen in den Bereich
(1) der Mantelfläche des Einsatzstempels (6, 7)
gewährleistet ist.
10. Rundlaufpresse nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Bereich (1) der Mantelfläche (1)
des Einsatzstempels (6, 7) eine auf den Bereich (29)
des externen Bauteils (33) abgestimmtes Zahnprofil
wie Trapezprofil, Sägezahnprofil aufweist.
11. Rundlaufpresse nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bereich (29) des externen
Bauteils (33) mehrere hintereinander in Bewegungs
richtung des Einsatzstempels (6, 7) liegende
kammartig angeordnete Federelemente (37) aufweist.
12. Rundlaufpresse mit verdrehgesicherten Schäften und
daran angebrachten auswechselbaren Einsatzstempeln
sowie mit Matrizen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (14)
drehbar gelagert sind und an ihren Außenseiten eine
Verzahnung oder eine Reibfläche aufweisen.
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