DE19960596C2 - Plattenförmiges Abscheiderelement - Google Patents

Plattenförmiges Abscheiderelement

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    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

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Description

Die Erfindung betrifft ein plattenförmiges Abscheider­ element mit einer Vielzahl von in zwei parallelen Ebe­ nen parallel zueinander verlaufend angeordneten, seit­ lich gekrümmte Leitflächen aufweisenden Profilschienen, die in den beiden Ebenen derart gegeneinander versetzt sind, daß die Profilschienen der einen Ebene zwischen die Profilschienen der anderen Ebene eintauchen, so daß sich zwischen den Leitflächen nebeneinander liegender Profilschienen in einer Richtung quer zu den beiden Ebenen ein labyrinthartiger Durchströmungsweg für einen Gasstrom ergibt.
Derartige plattenförmige Abscheiderelemente sind bei­ spielsweise aus der DE 41 31 988 A1 bekannt. Bei dieser Konstruktion werden nebeneinander liegende Profilschie­ nen durch komplizierte Haltevorrichtungen relativ zu­ einander festgelegt, und dies erschwert die Montage und führt auch zu erheblich gesteigerten Herstellungsko­ sten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes Ab­ scheiderelement so auszubilden, daß der Aufbau vereinfacht wird, insbesondere soll eine vereinfachte Montage ermöglicht werden, bei der die Zahl der erforderlichen Einzelteile auf ein Minimum reduziert wird.
Diese Aufgabe wird bei einem plattenförmigen Abschei­ derelement der eingangs beschriebenen Art erfindungsge­ mäß dadurch gelöst, daß zur Festlegung der Profilschie­ nen in einer Ebene mindestens eine Halteschiene vorge­ sehen ist mit einer sich quer zur Längsrichtung der Profilschienen erstreckenden, senkrecht zu dieser Ebene stehenden Lagerwand, in der sich je eine Profilschiene aufnehmende, nach oben offene Lagerausnehmungen befin­ den und mit zwischen zwei benachbarten Profilschienen einer Ebene angeordneten, zwischen diese einbiegbaren Biegelappen, die im eingebogenen Zustand beide benach­ barte Profilschienen in ihre Lagerausnehmungen eindrüc­ ken.
Auf diese Weise gelingt es in einfachster Weise, die Profilschienen relativ zueinander festzulegen, es ge­ nügt nämlich, diese Profilschienen in die Lagerausneh­ mungen der Halteschiene einzulegen und sie durch Umbie­ gen der Biegelappen in dieser Lage zu fixieren, zusätz­ liche Teile sind nicht notwendig, insbesondere auch keine speziellen Schraub- oder Nietwerkzeuge etc..
Besonders vorteilhaft ist es, wenn jeder Ebene zwei Halteschienen zugeordnet sind, so daß die Profilschie­ nen an zwei Stellen relativ zueinander im Abstand ge­ halten sind, die Parallelität, und die exakte Positio­ nierung der Profilschienen wird dadurch gewährleistet.
Insbesondere können die Halteschienen im Endbereich der Profilschienen angeordnet sein.
Günstig ist es, wenn sich die Biegelappen von ihrem fe­ sten zu ihrem freien Ende hin verbreitern, so daß die Profilschienen am festen Fuß der Biegelappen anliegen können, während der verbreiterte Teil am freien Ende der Biegelappen die Profilschienen überdeckt.
Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform kann vor­ gesehen sein, daß die Biegelappen ein Teil der Lager­ wand sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Biegelappen jedoch in einer im Abstand zur Lagerwand verlaufenden Parallelwand angeordnet. Bei dieser Ausge­ staltung befinden sich also in der Lagerwand die La­ gerausnehmungen, in der parallel dazu verlaufenden Parallelwand dagegen die Biegelappen.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Parallelwand angren­ zend an die Biegelappen die Stirnseiten der in der La­ gerwand ruhenden Profilschienen überdeckt. Dadurch bil­ det die Parallelwand gleichzeitig einen stirnseitigen Anschlag, durch den die Profilschienen gegen eine Ver­ schiebung in Längsrichtung gesichert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn zwei derartige Halteschienen im Endbereich der Profilschienen angeordnet sind, die Pro­ filschienen werden dann zwischen den beiden Parallel­ wänden in axialer Richtung exakt positioniert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Halteschiene als U-förmiges Blechbiegeteil aus­ gebildet ist, mit der Lagerwand und der Parallelwand als Schenkel und mit einem diese an der Unterseite ver­ bindenden Bodenteil. Eine solche Halteschiene ist be­ sonders einfach herzustellen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß zwischen zwei Lagerausnehmungen der La­ gerwand nach oben vorstehende Abstandslappen in der La­ gerwand ausgebildet sind, an denen benachbarte Profil­ schienen einer Ebene im festgelegten Zustand anliegen. Diese Abstandslappen werden also nicht umgebogen, son­ dern sie bleiben als Teil der Lagerwand parallel zu dieser verlaufend stehen und bilden eine Abstandsfest­ legung benachbarter Profilschienen.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Abstandslappen mit ihrem freien Ende jeweils an einer Profilschiene der anderen Ebene anliegen, die Gesamtheit der Ab­ standslappen bilden somit Distanzelemente, durch die die Profilschienen der beiden Ebenen in einem exakt de­ finierten Abstand zueinander gehalten werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn im Übergangsbereich zwischen dem Abstandslappen und der Lagerausnehmung ein definierter Anschlag für eine Kante der in die La­ gerausnehmung eingelegten Profilschiene ausgebildet ist, der eine Drehachse für die Profilschiene um diese Kante definiert. Dies erleichtert das Einlegen der Profilschienen in die Lagerausnehmungen. Es genügt nämlich dazu, die Profilschienen einer Kante an den Anschlag anzulegen, und durch Drehung der Profilschiene um diese Kante kann dann die Profilschiene exakt in die La­ gerausnehmung eingeschwenkt werden, man erhält also be­ reits beim Einlegen eine Führung für die Profilschiene.
Der Abstandslappen kann zur Ausbildung des definierten Anschlages beispielsweise eine seitliche, die Kante der Profilschiene aufnehmende Ausnehmung aufweisen.
Um diese Einlegbarkeit der Profilschiene zu gewährlei­ sten, ist weiterhin vorgesehen, daß der einem mit einem Anschlag für die Kante versehenen Abstandslappen be­ nachbarte Abstandslappen auf seiner diesem zugewandten Seite eine Kontur aufweist, die nicht in eine Kreisflä­ che hineinragt, die von einer Profilschiene beim Ver­ drehen um den Anschlag des Abstandslappens überstrichen wird.
Andererseits ist es vorteilhaft, wenn die Kontur des benachbarten Abstandslappens durch einen Kreisabschnitt gebildet wird, dessen Mittelpunkt und dessen Radius dem der von der Profilschiene überstrichenen Kreisfläche entsprechen. Dadurch erfährt die Profilschiene beim Einschwenken eine zusätzliche Führung am benachbarten Abstandslappen, sie streift beim Einschwenken mit ihrer Kante an der Kontur dieses Abstandslappens entlang.
Der Abstandslappen kann an seinem freien Ende konvex gebogen sein, so daß sich auch bei geringfügigen Fertigungstoleranzen die gebogene Kante in jedem Falle zu­ verlässig an gegenüberliegende Profilschienen anlegt und deren Abstand festlegt.
Die Biegelappen können bei einer bevorzugten Ausfüh­ rungsform eine den Abstandslappen entsprechende Kontur aufweisen.
Günstig ist es, wenn die Lagerausnehmungen an die Kon­ tur der Leitflächen angepaßt sind, dadurch werden die Profilschienen in den Lagerausnehmungen formschlüssig gelagert.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die Lagerausneh­ mung für eine Profilschiene mit zwei Leitflächen zwei­ teilig ausgebildet ist, so daß für jede Leitfläche eine eigene Lagerung in der Lagerwand vorgesehen ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Lager- und gegebenenfalls die Parallelwand mit den Lagerausnehmungen, den Biegelappen und gegebenen­ falls den Abstandslappen einstückige Stanzteile sind.
Die Profilschienen können ebenfalls als Blechbiegeteile ausgebildet sein, diese werden dann beispielsweise durch Walzen umgebogen, so daß die gesamte Baueinheit aus Profilschienen und Halteschienen ausschließlich aus Blechbiegeteilen durch Biegevorgänge und Stanzvorgänge hergestellt werden kann.
Hei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Halteschienen mit Rahmenteilen verbunden sind, die nebeneinander liegende Profilschienen seitlich ab­ decken.
Dabei ist es günstig, wenn die Halteschienen von in einer Ebene liegenden Profilschienen mit Rahmenteilen verbunden sind, die sich jeweils an zwei aneinander liegenden Seiten befinden, so daß sich beim Zusammen­ fügen der Halteschienen beider Ebenen ein die Profil­ schienen allseits umgebender Rahmen ergibt.
Auch die Rahmenteile können vorzugsweise Blechbiegetei­ le sein.
Insbesondere kann vorgesehen, daß die Rahmenteile im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind und sich zu den Profilschienen hin öffnen.
Günstig ist es, wenn in den Rahmenteilen Abtropföffnun­ gen angeordnet sind.
Insbesondere können diese so ausgebildet sein, daß sich die Abtropföffnungen bei im Querschnitt U-förmigen Rah­ menteilen kontinuierlich über die Verbindungsstellen zwischen den seitlichen Wandteilen und dem diese ver­ bindenden Stegteil erstrecken. Dadurch ist sicherge­ stellt, daß in jeder Einbaulage des plattenförmigen Ab­ scheiderelementes im Rahmen gesammelte Flüssigkeit ab­ fließen kann.
Die Halteschienen können mit den Rahmenteilen vernietet sein.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungs­ formen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht eines plattenförmigen Ab­ scheiderelementes mit teilweise entfernter Seitenwand;
Fig. 2: eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3: eine vergrößerte perspektivische Ansicht ei­ ner Halteschiene mit eingelegten Profilschie­ nen und einem Rahmenteil;
Fig. 4: eine Schnittansicht durch das plattenförmige Abscheiderelement längs Linie 4-4 in Fig. 5 und
Fig. 5: eine Schnittansicht durch das plattenförmige Abscheiderelement längs Linie 5-5 in Fig. 4.
Das in der Zeichnung dargestellte Abscheiderelement 1 hat eine flache, rechteckige Form mit einem äußeren Rahmen 2, der aus vier im Querschnitt U-förmigen, rin­ nenartigen Rahmenteilen 3, 4, 5, 6 zusammengesetzt ist, die auf Gehrung geschnitten aneinander angefügt sind und die zur Innenseite hin offen sind. Der Rahmen 2 umgibt eine rechteckige Durchlaßöffnung, in die eine Vielzahl von Profilschienen 7 eingesetzt sind, die die Öffnung des Rahmens 2 im wesentlichen verschließen, die aber aufgrund ihrer nachstehend beschriebenen Anordnung und Formgebung eine Vielzahl von labyrinthförmigen Strömungswegen ausbilden, durch die ein senkrecht auf das Abscheiderelement 1 auftreffender Gasstrom dieses durchsetzen kann.
Die Profilschienen 7 sind alle gleich aufgebaut und weisen zwei nach außen gebogene, mit ihren konvexen Seiten einander zugewandte Leitwände 8, 9 sowie einen im Querschnitt bogenförmig verlaufenden, die Leitwände 8, 9 an ihrem einen Ende verbindenden Steg 10 auf. Der Steg 10 geht jeweils in einer Biegekante 11, 12 in die benachbarten Leitwände 8, 9 über und weist mit seiner konkaven Seite nach außen, im Bereich der Biegekanten 11, 12 laufen die Leitwände 8, 9 und der Steg 10 tan­ gential aufeinander zu.
Auf den den Biegekanten 11, 12 gegenüberliegenden Sei­ ten enden die Leitwände 8, 9 in freien Kanten 13, 14, diese erstrecken sich seitlich weiter nach außen als die Biegekanten 11, 12. Die Krümmung der Leitwände 8, 9 nimmt von der Biegekante 11, 12 ausgehend zu den freien Kanten 13, 14 hin ab, und die gesamte Profilschiene ist zu einer Längsmittelebene symmetrisch aufgebaut.
Dabei ist jede Profilschiene 7 als Blechbiegeteil ein­ stückig ausgebildet, beispielsweise besteht die Profil­ schiene aus einem Edelstahlblech. Im Bereich der Biegekanten 11, 12 und auch im Bereich der freien Kanten 13, 14 ist das Material auf sich selbst zurückgefaltet, diese Faltungen kann man beispielsweise in geeigneten Walzmaschinen herstellen, in denen das Profil endlos geformt wird.
Die in dieser Weise ausgebildeten Profilschienen 7 wer­ den im Rahmen 2 in einer unteren Ebene und in einer oberen Ebene angeordnet, wobei die Profilschienen 7 zu­ einander mit geringem Abstand parallel verlaufen. Sie weisen dabei mit den gebogenen Stegen 10 aufeinander zu, die Profilschienen 7 der oberen Ebene tauchen zwi­ schen die Profilschienen 7 der unteren Ebene ein, so daß sich jeweils Leitwände 8 und Leitwände 9 benachbar­ ter Profilschienen gegenüberliegen. Dadurch bilden die­ se Leitwände 8, 9 in dem an die Biegekanten 11, 12 an­ schließenden Bereich einen im Querschnitt etwa kreis­ förmigen Verwirbelungsraum 15 aus, der zwischen den Biegekanten und den freien Kanten benachbarter Profil­ schienen offen ist und dort einen Einlaß bzw. einen Auslaß ausbildet (Fig. 4).
Beim Anströmen des Abscheiderelementes 1 senkrecht zu diesen Ebenen trifft der Gasstrom zunächst auf die kon­ kave Fläche des Steges 10 auf, wird von dort quer zur ursprünglichen Strömungsrichtung in den Verwirbelungs­ raum 15 geführt und tritt aus diesem ebenfalls im we­ sentlichen quer zur ursprünglichen Anströmrichtung wie­ der aus, dabei treffen die austretenden Ströme von be­ nachbarten Profilschienen in diesem Bereich aufeinander und durchmischen sich, wobei sie schließlich zwischen den freien Kanten 13 und 14 benachbarter Profilschienen 7 einer Ebene parallel zur ursprünglichen Anströmrich­ tung aus dem Abscheiderelement 1 austreten. Der sich so ergebende Strömungsweg ist labyrinthartig gewunden, und dadurch können mit dem Gasstrom mitgeführte Tröpfchen und andere Partikel im Bereich der Profilschienen 7 ab­ geschieden werden.
Die Profilschienen 7 einer Ebene sind gemeinsam an zwei jeder Ebene zugeordneten Halteschienen 16 festgelegt. Jede der beiden Halteschienen 16, die gleich aufgebaut sind, wird durch eine im Querschnitt U-förmige Profil­ schiene gebildet, die ebenfalls als Blechbiegeteil aus­ gebildet ist und die zwei parallele Seitenwände und ei­ nen diese verbindenden, Abtropflöcher 19a aufweisenden Boden 19 aufweist, dabei wird die eine Seitenwand nach­ folgend als Lagerwand 17 bezeichnet, die andere Seiten­ wand als Parallelwand 18.
In die Parallelwand 18 sind durch jeweils zwei von oben her eingebrachte Einschnitte 20, 21 Biegelappen 22 her­ ausgetrennt, die an ihrem unteren Ende 23 weniger breit sind als an ihrem oberen Ende 24.
Direkt gegenüber diesen Biegelappen 22 befinden sich in der Lagerwand 17 einstückig mit dieser ausgebildete, nach oben überstehende Abstandslappen 25, die an ihrem freien Ende durch eine nach außen gebogene Kante 26 be­ grenzt sind.
Zu beiden Seiten dieser Abstandslappen 25 sind in die Lagerwand 17 Vertiefungen eingeschnitten, die einer­ seits durch die Seitenkanten 27, 28 der Abstandslappen 25 begrenzt werden und andererseits durch eine Lager­ kante 29, deren Verlauf dem Querschnitt der Leitwände 8, 9 einer Profilschiene 7 angepaßt ist, und zwar in deren an die freie Kante 13, 14 angrenzendem Bereich. Jeweils zwei derartige Einschnitte, die an benachbarte Abstandslappen 25 angrenzen, bilden gemeinsam eine La­ gerausnehmung 30 für eine Profilschiene 7 aus, in die eine Profilschiene 7 eingesetzt werden kann, die sich dann mit ihren Leitwänden 8, 9 formschlüssig an die La­ gerkante 29 dieser Lagerausnehmung 30 anlegt (Fig. 4).
Im Übergangsbereich einer Seitenkante 27 des Abstands­ lappens 25 und der anschließenden Lagerkante 29 ist ein Rücksprung 31 eingearbeitet, beispielsweise durch Aus­ stanzen einer halbkreisförmigen Öffnung, in den eine freie Kante 14 einer Profilschiene 7 derart einsetzbar ist, daß die freie Kante 14 im Bereich des Rücksprunges 31 eine Drehlagerung erfährt.
Jeweils zwei Halteschienen 16 werden verwendet, um eine Anzahl von Profilschienen 7 in einer Ebene parallel ne­ beneinander anzuordnen und festzulegen. Dazu werden die Halteschienen so parallel zueinander angeordnet, daß ihre Lagerwände 17 einander zugewandt sind und daß die Parallelwände 18 einen Abstand zueinander einnehmen, der der Länge der Profilschienen 7 entspricht.
Bei dieser Anordnung sind die Lagerausnehmungen 30 nach oben hin offen, und in diese Lagerausnehmungen können nun nacheinander Profilschienen 7 eingelegt werden. Da­ zu wird zunächst eine solche Profilschiene mit ihrer freien Kante 14 so weit längs der Seitenkante 27 eines Abstandslappens 25 in die Lagerausnehmung 30 einge­ taucht, bis die freie Kante 14 in den Rücksprung 31 am Ende der Seitenkante 27 eintritt und dadurch eine Drehlagerung für die Profilschiene 7 ausbildet. Um die dadurch gebildete Drehachse kann die Profilschiene 7 dann verschwenkt werden, bis beide Leitwände 8, 9 form­ schlüssig an den Lagerkanten 29 der Lagerausnehmung 30 anliegen. In Fig. 4 sind die Profilschienen 7 nach dem Einsetzen der freien Kante 14 in den Rücksprung 31 strichpunktiert dargestellt, in dieser Stellung liegen die Leitwände 8 und 9 noch nicht an den Lagerkanten 29 an. Erst nach dem Verschwenken erfolgt diese Anlage, und in dieser endgültigen Position sind die Profil­ schienen 7 in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien darge­ stellt.
Bei dieser Drehbewegung überstreichen die Profilschie­ nen 7 eine Kreisfläche, wobei diese Kreisfläche be­ stimmt wird durch den am weitesten von der freien Kante entfernten Teil der Profilschiene, und dies ist die freie Kante 13, die auf einem Kreisbogen bewegt wird, der in Fig. 4 mit A bezeichnet ist. Die Seitenkante 28 des Abstandslappens 25 ist so geformt, daß sie im we­ sentlichen diesem Kreisbogen entspricht, so daß einer­ seits der Abstandslappen 25 nicht in die von der Pro­ filschiene 7 überstrichene Kreisfläche hineinragt und daß andererseits die Seitenkante 28 des Abstandslappens 25 eine Führung für die freie Kante 13 der Profilschie­ ne 7 ausbildet, die die Profilschiene 7 beim Schwenken in die Lagerstellung exakt positioniert. Nach dem Ein­ schwenken der Profilschiene 7 in die endgültige Lager­ stellung liegen die Leitwände 8, 9 formschlüssig an den Lagerkanten 29 an. Außerdem befinden sich die freien Kanten 13 und 14 durch Anlage an den Seitenkanten 28, bzw. 27 in einer genau definierten Position, und in Längsrichtung werden die Profilschienen 7 zwischen den Parallelwänden 18 exakt positioniert, deren Abstand ge­ nau der Länge der Profilschienen 7 entspricht.
In dieser Lage werden die Profilschienen 7 dadurch fi­ xiert, daß die Biegelappen 22 längs einer unteren Bie­ gekante 32 in Richtung auf die Lagerwand umgebogen wer­ den, so daß sich die Biegelappen 22 mit ihrem oberen Ende 24 auf die freien Kanten 13, 14 der Leitwände 8, 9 auflegen und dadurch die Profilschienen 7 dauerhaft in die Lagerausnehmungen 30 hineindrücken. Das Umbiegen der Biegelappen 22 kann mit einer geeigneten Vorrich­ tung für alle Profilschienen gleichzeitig erfolgen.
Man erhält auf diese Weise eine Baueinheit, die ledig­ lich aus den beiden Halteschienen 16 und den in diese eingelegten Profilschienen 7 besteht, zusätzliche Befe­ stigungsteile sind nicht notwendig.
Die Halteschienen 16 werden mit jeweils zwei aneinander grenzenden Rahmenteilen 3, 4 verbunden, beispielsweise durch eine Vernietung, wie dies in der Darstellung der Fig. 5 deutlich wird. Insgesamt ergeben sich dadurch zwei gleich aufgebaute Bauteile, die jeweils zwei rechtwinklig aneinander grenzende Rahmenteile, zwei Halteschienen und die in den Halteschienen in einer Ebene gehaltenen Profilschienen umfassen.
Zwei derartige Bauteile werden nun so zusammengefügt, daß die Profilschienen jeder Baueinheit zwischen die Profilschienen der jeweils anderen Baueinheit eintau­ chen und daß die Stege 10 der Profilschienen einer Bau­ einheit an den gebogenen Kanten 26 der Abstandslappen 25 der jeweils anderen Baueinheit anliegen. Diese Ab­ standslappen 25 sorgen also dafür, daß die Profilschie­ nen in zwei parallelen Ebenen mit überall genau defi­ niertem Abstand einander gegenüberliegen.
Gleichzeitig bilden die jeweils zwei Rahmenteile jeder Baueinheit dann einen gesamten, das gesamte Abscheider­ element 1 umgebenden Rahmen 2 aus, wobei die beiden Baueinheiten beispielsweise durch eine Niete 33 dauer­ haft miteinander zu verbinden sind.
Alle Teile de Abscheiderelementes 1 bestehen aus Blech­ biegeteilen, die durch Biegen und Stanzen verarbeitet sind, lediglich zur Festlegung der Halteschienen 16 an den Rahmenteilen 3, 4, 5, 6 und zur Verbindung der Rah­ menteile zu einem Gesamtrahmen werden weitere Verbin­ dungselemente benötigt, beispielsweise Nieten, sonst ist der gesamte Zusammenbau des Abscheiderelementes 1 allein durch das Umbiegen der Biegelappen 22 zu erreichen, es werden also hier keine zusätzlichen Verbin­ dungselemente benötigt.
Das in dieser Weise hergestellte plattenförmige Ab­ scheiderelement kann in beliebiger Orientierung quer zu einem zu reinigenden Luftstrom eingesetzt werden, im Abscheiderelement 1 gesammelte Flüssigkeitsteilchen können durch Abtropföffnungen 34 in den Rahmenteilen 3, 4, 5, 6 abfließen, diese Abtropföffnungen 34 sind schlitzförmig ausgebildet und erstrecken sich jeweils vom Boden der Rahmenteile kontinuierlich in deren Sei­ tenwände, so daß auch bei geneigtem Abscheiderelement gesammelte Flüssigkeit zuverlässig abfließen kann.

Claims (28)

1. Plattenförmiges Abscheiderelement mit einer Viel­ zahl von in zwei parallelen Ebenen parallel zuein­ ander verlaufend angeordneten, seitlich gekrümmte Leitflächen aufweisenden Profilschienen, die in den beiden Ebenen derart gegeneinander versetzt sind, daß die Profilschienen der einen Ebene zwi­ schen die Profilschienen der anderen Ebene eintau­ chen, so daß sich zwischen den Leitflächen neben­ einander liegender Profilschienen in einer Rich­ tung quer zu den beiden Ebenen ein labyrintharti­ ger Durchströmungsweg für einen Gasstrom ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Profilschienen (7) in einer Ebene mindestens eine Halteschiene (16) vorgesehen ist mit einer sich quer zur Längsrichtung der Profilschienen (7) er­ streckenden, senkrecht zu dieser Ebene stehenden Lagerwand (17), in der sich je eine Profilschiene (7) aufnehmende, nach oben offene Lagerausnehmun­ gen (30) befinden und mit zwischen zwei benach­ barten Profilschienen (7) einer Ebene angeordne­ ten, zwischen diese einbiegbaren Biegelappen (22), die im eingebogenen Zustand beide benachbarte Pro­ filschienen (7) in ihre Lagerausnehmungen (30) eindrücken.
2. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ebene zwei Halteschienen (16) zugeordnet sind.
3. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschienen (16) im Endbereich der Pro­ filschienen (7) angeordnet sind.
4. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Biegelappen (22) von ihrem festen Ende (23) zu ihrem freien Ende (24) hin verbreitern.
5. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegelappen ein Teil der Lagerwand sind.
6. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegelappen (22) in einer im Abstand zur Lagerwand (17) verlaufenden Pa­ rallelwand (18) angeordnet sind.
7. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelwand (18) angrenzend an die Biege­ lappen (22) die Stirnseiten der in der Lagerwand (17) ruhenden Profilschienen (7) überdeckt.
8. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschiene (16) als U- förmiges Blechbiegeteil ausgebildet ist, mit der Lagerwand (17) und der Parallelwand (18) als Schenkel und mit einem diese an der Unterseite verbindenden Bodenteil (19).
9. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Lagerausnehmun­ gen (30) der Lagerwand (17) nach oben vorstehende Abstandslappen (25) in der Lagerwand (17) ausge­ bildet sind, an denen benachbarte Profilschienen (7) einer Ebene im festgelegten Zustand anliegen.
10. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandslappen (25) mit ihrem freien Ende (26) jeweils an einer Profilschiene (7) der ande­ ren Ebene anliegen.
11. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 9 oder 10, da­ durch gekennzeichnet, daß im Übergangsbereich zwi­ schen dem Abstandslappen (25) und der Lagerausneh­ mung (30) ein definierter Anschlag (31) für eine Kante (14) der in die Lagerausnehmung (30) einge­ legten Profilschiene (7) ausgebildet ist, der eine Drehachse für die Profilschiene (7) um diese Kante (14) definiert.
12. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandslappen (25) zur Ausbildung des de­ finierten Anschlages eine seitliche, die Kante (14) der Profilschiene (7) aufnehmende Ausnehmung (31) aufweist.
13. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 11 oder 12, da­ durch gekennzeichnet, daß der einem Abstandslappen (25) benachbarte Abstandslappen (25) auf seiner diesem zugewandten Seite (28) eine Kontur auf­ weist, die nicht in eine Kreisfläche hineinragt, die von einer Profilschiene (7) beim Verdrehen um den Anschlag (31) des Abstandslappens (25) über­ strichen wird.
14. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur des benachbarten Abstandslappens (25) durch einen Kreisabschnitt (A) gebildet wird, dessen Mittelpunkt und dessen Radius dem der von der Profilschiene (7) überstrichenen Kreisfläche entspricht.
15. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandslappen (25) an seinem freien Ende (26) konvex gebogen ist.
16. Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegelappen (22) eine dem Abstandslappen (25) entsprechende Kontur aufweist.
17. Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerausnehmungen (30) an die Kontur der Leitflächen (8, 9) angepaßt sind.
18. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerausnehmung (30) für eine Profilschie­ ne (7) mit zwei Leitflächen (8, 9) zweiteilig aus­ gebildet ist, so daß für jede Leitfläche (8, 9) eine eigene Lagerung in der Lagerwand (17) vorge­ sehen ist.
19. Plattenförmiges Abscheiderelement ach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwand (17) und gegebenenfalls die Parallelwand (18) mit den La­ gerausnehmungen (30), den Biegelappen (22) und ge­ gebenenfalls den Abstandslappen (25) einstückige Stanzteile sind.
20. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (7) Blechbiegeteile sind.
21. Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschienen (16) mit Rahmenteilen (2, 3, 4, 5) verbünden sind, die die nebeneinander liegenden Profilschienen (7) seitlich abdecken.
22. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschienen (16) von in einer Ebene lie­ genden Profilschienen (7) mit Rahmenteilen (3, 4, 5, 6) verbunden sind, die sich jeweils an zwei an­ einander liegenden Seiten befinden, so daß sich beim Zusammenfügen der Halteschienen (16) beider Ebenen ein die Profilschienen (7) allseits umge­ bender Rahmen (2) ergibt.
23. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Rahmenteile (3, 4, 5, 6) Blech­ biegeteile sind.
24. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 21 bis 23, da­ durch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (3, 4, 5, 6) im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind und sich zu den Profilschienen (7) hin öffnen.
25. Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 21 bis 24, da­ durch gekennzeichnet, daß in den Rahmenteilen (3, 4, 5, 6) Abtropföffnungen (34) angeordnet sind.
26. Plattenförmiges Abscheiderelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abtropföffnungen (34) bei im Quer­ schnitt U-förmigen Rahmenteilen (3, 4, 5, 6) kon­ tinuierlich über die Verbindungsstellen zwischen den seitlichen Wandteilen und dem diese verbinden­ den Stegteil erstrecken.
27. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der Ansprüche 21 bis 26 dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschienen (16) mit den Rahmenteilen (3, 4, 5, 6) vernietet sind.
28. Plattenförmiges Abscheiderelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenteil (19) der Halteschienen (16) Abtropföffnungen (19a) angeord­ net sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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