DE1996012U - Schutzbekleidungsstueck - Google Patents

Schutzbekleidungsstueck

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DE1996012U
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DE
Germany
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hinge
plate
protective clothing
hinge parts
plates
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Expired
Application number
DE1996012U
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English (en)
Inventor
Paul Koedding
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/04Aprons; Fastening devices for aprons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

RA. 302 201 *25.5.
PATENTANWÄLTE
DR.-ING.VON KREISLER DR.-ING. SCHuNWALD DR.-ING. TH, MEYER DR. FUES
5 KÖLN 1. DEICHMANNHAUS
2 h, Mai 1968
Sch-Sg/est
Paul Ködding, Bonn, Lisztstraße 19
SchutzbekleidungsstÜck
Die Erfindung betrifft ein SchutzbekXeidungsstück aus beweglieh aneinander befestigten Einzelelementen.
Schutzbekleidungsstüeke sind in Form von Schürzen oder Westen bekannt, und sie dienen dazu, den menschlichen Körper gegen von außen einwirkende Gefährdungen in Form von Schlägen, Messerstichen o. dgl, oder auch in Form ultravioletter Strahlung zu schützen. Das Tragen von Schutzschürzen ist 2uB= bei der Durchführung von Lichtbogenschweißarbeiten vorgeschrieben, um die auf den Schweißer eindringende ultraviolette Strahlung abzuschirmen und so die durch derartige Strahlung- hervorgerufenen organischen Schaden zu verhindern. Es ist bekannt, zu diesem Zweck Lederschürzen mit einer Bleieinlage zum Schutz gegen hochfrequente Strahlung zu tragen,
Ein weiteres Anwendungsgebiet für Sehutzschürzen ist bei der Arbeit auf Schlachthöfen und in Küchenbetrieben gegeben. Hier wird ständig mit scharfen Schneidgeräten hantiert, und es ereignen sich immer wieder Unfälle s bei denen Menschen infolge Unvorsichtigkeit zum Teil sogar lebensgefährlich durch schnitte verletzt vierden. Zwar ist das Tragen
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sogenannter Stechschutzschürζen bei der Arbeit auf Schlachthöfen ebenfalls vorgeschrieben, die bekannten Schürzen bieten jedoch keine hinreichende Sicherheit für den Schutz des Tragenden oder sie sind in ihrer Konstruktion so massiv, daß sie die verhältnismäßig schwere Arbeit stark beeinträchtigen. Diese Naohteile der- bekannten Schürzen führen dazu, daß sie in vielen Fällen überhaupt nicht benutzt werden,und daß sich die beitreffenden Personen lieber der nicht unbeträchtlichen Gefährdung aussetzen, als die ständige große Behinderung bei der Arbeit zu ertragen.
Als Beispiel für eine weitere Anwendung von Schutzbekleidung seien hler.nur kurz kugelsichere Westen erwähnt, die zumeist unter der normalen Oberbekleidung getragen werden, und an die ebenfalls die Forderung gestellt wird, daß sie einerseits kein« durchlässigen Stellen aufweisen^andererseifcs aber den Tragenden nioht allzu stark behindern.
Aufgabe der vorliegenden E1 findung ist es, ein Schutzbekleidungsstüok zu sohaffen, das den Anforderungen bezug.-lieh leichter Tragfähigkeit weitgehend Rechnung trägt,und dae dennoch keine undichten Stellen aufweist, die die vollständige Abschirmung des Körpers verhindern würden. s-Öiese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, aaj die Einzelelemente des Schutzbekleidungsstückes Piattenforro aufweisen, daß die Plagen aus gleichseitigen Vielecken bestehen, und da.3 an jeder Plattenkante wenigstens ein scharnierartiges Gelenicteil angebracht ist.
Da die Platten scharnlerartig miteinander verbunden sind, besteht die Möglichkeit sie so z-u gestalten, daß sie sich in der erforderlichen Weise gegeneinander verdrehen können. Die Platten werden inuwaikartig zu dem Bekleidungsstück zusammengesetzt, wobei der Zwischenraum jeweils durch die
Scharniere ausgefüllt ist. Diese können so konstruiert sein, daß sich trotz hinreichender Drehbarkeit keine B.urchstichmögliehkeit oder Durchtrittsmöglichkeit für schädigende Strahlung ergibt.
Eine besonders günstige Konstruktion ergibt siah, weiin jedes Gelenkteil etwa, uie Kwlftö dcx· Keulbculäiige einnimmt. Es können sodann die beiden Scharnierteile zweier benachbarter Platten an einer Kante so mlt-elnander vereinigt werden, daß Jeweils das Scharnierteil der einen jLQ Platte an das Scharnierteil der anderen Platte unmittelbar anschliößt, derart, daß beide Scharnierteile durch einen in ihre öffnungen einsteokbaren Stift miteinander verbunden werden können, Die Platten können grundsätzlich die Form eines beliebigen gleichseitigen Vleleoks aufweisen, es empfiehlt sioh aber, entweder ein Quadrat oder
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oxii z~cgcxniaj9.i.&t?s uccusccn au, wcuütrii ·
Zur Anfertigung von Stechschucsschürzen rind quadratisch ausgebildete Platten besonders geeignet, deren Gelenkteile die Hälfte der Kantenlänge übergreifen, und bei denen
2Q jeweils ein Scharnierteil übsr dzn Plattenrand Übersteht. Das überstehende Scharnierteil deckt an solchen Ecken, an d«nen vier verschiedene Platten aneinanderstoßen das sich ergebende kleine Quadrat ab., das anderenfalls für einen spitzen Gegenstand eine Durchstoßmöglichkeit bieten würde. Durch die genannte Konstruktion wird selbst bei starker Verdrehung einzelner Platten gegeneinander niemals eine eine Durchstoßmöglichkeit bi^ende öffnung frei, so daß das erfindungsgsmäße Schutzbekleidungsstüek selbst bei großer Verdrehung der Platten gegeneinander keine
jO ungeschützten Stellen entstehen läßt.
Die Platten bestehen zweckmäßig aus einem Kunststoff, und die Gele-ikteile können röhrenförmig ausgebildet und den Platten einstückig angeformt sein.. Dur oh die Möglichkeit entsprechende Kunststoffe für jeden Anwendungsfall wValen zu können, ergeben sich vielseitige Anwendungen für das
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Schutzbekleidungsstück. So wird man z.B„, wenn für die Verwendung auf Schlachthöfen besondere Sltichfest-igkeit und Schneidfestigkeit gefordert ist, ein Polyamid verwenden, während Polyäthylen aufgrund seiner geringeren Biegesteifigkeit tür solche Bekleidungsstücke vorzuziehen ist, die dem Träger größere Bewegungsfreiheit gestatten sollen. Durch Stabilisatoren lassen sich verü schiedene Kunststoffe UV-beständig herstellen, v»oäuroh
sich auch eine Anwendungsmöglichkeit zur Schutzbekleidung für Schweißer ergibt. Die vorstehend genannten Beispiele
sind nur als Anregungen für die Verwendung verschiedenartiger Kunststoffe aufzufassen, die Erfindung ist keinesfalls auf sie beschränkt.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren an einem Ausführungsbe·» spiel näher erläutert.
!Fig* 1 zaigt zwei aneinandergefügte Platten, wie sie erfindungsgemaji zum Zusammenbau eines Scbutzbekleidungsstückes verwendet werden,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Platten,
Fig. 3 ein Schnitt entlang der Linie III-III der ^Ig. 1, und
Fig. 4 zeigt schließlich eine aus einer größeren Anzahl dieser Platten zusammengesetzte Sehutzsohürze.
Die in Fig. 1 dargestellten Platten 1,2 sind einander völlig gleich. Sie haben quadratischen Querschnitt und sind aus einem Kunststoff. Die Kanten der Platten 1,2 sind nach außen hin bei γ abgesetzt- und münden in röhrenförmige Scharnierteile 5,4,5,6. Diese Scharnierteile erstreden sich jeweils über eine nalbe Kanteniänge, so aaß einwäagr ent sprechende Scharnierteile 3,5, der beiden Platten 1,2 dicht aneinander anschließen und aorch einen durch die
Bohrungen y der Scharnierteile 5j5 durchzusteckenden Stift 8 miteinander verbunden werden tonnen. Aus der Pig* 3 ist ersichtlich, daß die nicht mit einem Scharnierteil versehene Kantenhälfte 10 hohlkehlenförmig ausge-
ist
bildet^ wobei die Hohlkehle so geformt ist, daß das Scharnierteil einer benachbarten Platte hineinpaßt. Auf diese Weise wird erreicht, da3 das Hindurchstecken, eines spitzen Gegenstandes durch die Scharnier1/er bindung unmöglich ist., da ein solcher Gegenstand zwischen Hohlkehle 10 und dem Scharnierteil 11 der benachbarten Platte hindurchgestoß^n werden müßte. Die in Pig. I gezeichneten ■unteren Scharnierteile k,G stehen seitlich über die Platten
vier 1,2 über und decken das sich bei / aneinanderstoßenden Platten ergebende sonst freibleibende kleine Quadrat ab. Die Bewegungsfreiheit der Platten wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Pig. h zeigt schließlich schematisch eine aus einer Vielzahl von Platten 1,2 bestehende Schürze, Die Größe der Platten kann den jeweiligen Anforderungen entsprechend
2^ aus&ev/Uhlt werden. Es ist klar, daß ein Bekleidungsstück, das seinem Träger eine größere Bewegungsfreiheit vermitteln soll, aus einer größeren Anzahl von Platten bestehen muß, da das Bekleidungsstück dann weniger steif v/ird. Für einzelne Anwendungsfälle könnte es aagegen v/irtschaftlicher sein, ein Bekleidungsstück aus wenigen trJiioren Platten zusammenzusetzen. Es ist ebenfalls möglich, in einem einzigen Kleidungsstück Platten verschiedener Gr'iJe zu verarbeiten. So konnte der Oberkörper durch größer« Platten geschützt sein, an die sich kleinere Platten an-
-Tf0 schließen.

Claims (1)

  1. P.A.302 201*25.5.68
    '-Anspruch 3
    1. Sehutsbekleidungsstück aus beweglich aneinander befestigten Einzelelementen, dadurch gekennzeishnet, daß die Einzelelemente (1,2) Plattenform aufweisen, daß die Platten aus gleichseitigen Vielecken bestehen, und daß an j ed ^r Plattenkante wenigstens ein scharnierartiges Gelenkteil (3-'4,5,6) angebracht ist.
    2. Schutzbekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gelenkteil 0*^*5*6) etwa die Hälfte der Kantenlänge einnimmt.
    J). Stechschutzschürze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattaiquadratische ausgebildet SxRd, daß die Scharnierteile (2,4,5,6) die Hälfte der
    \ Kantenlänge übergreifen, und daß jeweils ein Scharnier
    teil (4,6) über den Plattenrand übersteht.
    4. Schutzbekleidungsstück nach einem dar Ansprüche 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Scharnierteile nur einen Teil der Plattenstärke ausmacht, daß die
    Scharnierteile in der Mitte des Plattenquerschnittes angebracht sind,und daß cie seitlich über die Scharnierteile überstehenden Plattenteile abgeschrägt sind (7).
    5. SchutzbekleidungsstUck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet.. daL die Scharnierteile ronrförmig ausgebildet und den Platten (1,2) einstückig angeformt sind.
    6« Schutzbekleldungsstüok naoh einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus einem Kunststoff bestehen.
    7. Schutzbekleidungssfcück na Qh ainsm der Ansprüche 1 bin β, aaduroh gekennzeichnet, daß das zur Aufnahme der scharnierartigen Teiles einer benachbarten Platte dienende Kantonstück (10) hohlkehlenförmlg ausgebildet ist.
    8. Schutzbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7j gekennzeichnet durch einen durch die Scharnierteile zweier benachbarter Platten steckbaren Stift(8)
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