DE199374C - - Google Patents
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- DE199374C DE199374C DENDAT199374D DE199374DA DE199374C DE 199374 C DE199374 C DE 199374C DE NDAT199374 D DENDAT199374 D DE NDAT199374D DE 199374D A DE199374D A DE 199374DA DE 199374 C DE199374 C DE 199374C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F17/00—Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn es sich darum handelt, die genaue Lage vom alten Mann oder solchen Abbaustellen
unter Tage festzustellen, so werden gewöhnlich Messungen oder Bohrungen gegen
die ehemaligen Grubenbaue hin vorgenommen. Mit welcher Sorgfalt nun auch diese Maßnahmen
ausgeführt werden mögen, immer kann es eintreten, daß die dadurch erhaltenen
Angaben nur annähernd genau oder sogar
ίο durch zufällige Umstände gefälscht sind.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das darin besteht, daß in den Grubenbauen
unter Tage, die aufgegeben werden sollen, sichere und dauerhafte Grenzzeichen angebracht werden, die in der Folge die
Bergleute rechtzeitig von der Nähe dieser Baue in Kenntnis setzen. Das Verfahren
kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß in entsprechenden Abständen in den
Pfeiler von Kohle oder einer anderen Lagerstätte, der den aufzugebenden Abbau nach
der unverritzten Seite hin begrenzt, Metallstangen von genügender Länge eingebettet
werden, die erhalten bleiben und dazu dienen sollen, von der Nähe des alten Mannes
Kunde zu geben und gleichzeitig dessen genaue Lage anzuzeigen.
In der Zeichnung ist die Anwendung des Verfahrens durch ein Beispiel veranschaulicht.
Die Figur stellt z. B. den Lageplan eines Flözes dar, in dem der Abbau A gerade
bis zu der ihm bestimmten Grenze a-b gekommen ist. Bevor nun dieser Abbau aufgegeben
wird, bringt man in geeigneten Abständen rings um den Abbau und in der Richtung des unverritzten Flözes eine Reihe
von Bohrungen c, c', c" usw. von etwa 10 m Länge an und führt in jedes der so hergestellten
Löcher eine passende Metallstange von entsprechender Länge ein. Angenommen, daß nun dieses Flöz später auf derselben
Sohle durch einen zweiten Abbau B von der entgegengesetzten Seite in Angriff genommen
wird, so ist es klar, daß die Stöße des Abbaues B bei ihrem Vorrücken der Reihe nach
auf die verschiedenen Stangen c, c', c" stoßen werden, und daß damit der Bergmann von der
Nähe des alten Abbaues A in einem der jeweiligen Länge der Stangen entsprechenden
Abstand in Kenntnis gesetzt wird. Jetzt können die erforderlichen Sicherheitsmaßregeln
getroffen werden, sei es, um die in dem Abbau A enthaltenen Grubenwässer abzufangen,
sei es, um die darin angesammelten Gase zu entfernen.
Es ist klar, daß es in gewissen Fällen genügen dürfte, solche Metallstängen nur an
den Punkten c, c', c"' einzulegen, während man in andern Fällen, z. B. bei Flözen,
mehr Stangen c, c\ c", c'" und c"" legen müßte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Sicherung der Grubenbaue durch Herstellung von Bohrlöchern unter Tage gegen den alten Mann, dadurch gekennzeichnet, daß vor Ort oder rings um die Grubenbaue, bevor man sie aufgibt, Bohrlöcher in der Richtung der unverritzten Lagerstätte gebohrt werden, in die dann Stangen von Metall eingelegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199374C true DE199374C (de) |
Family
ID=462096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199374D Active DE199374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199374C (de) |
-
0
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