DE1991663U - Anschweißbarer Träger für Stielgnäe - Google Patents

Anschweißbarer Träger für Stielgnäe

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DE1991663U
DE1991663U DENDAT1991663D DE1991663DU DE1991663U DE 1991663 U DE1991663 U DE 1991663U DE NDAT1991663 D DENDAT1991663 D DE NDAT1991663D DE 1991663D U DE1991663D U DE 1991663DU DE 1991663 U DE1991663 U DE 1991663U
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Germany
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bracket
wall
nut
handle
welded
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Expired
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DENDAT1991663D
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Heinrich Baumgarten, Eisen- und Blechwarenfabrik, 590S Neunkirchen
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Description

Anschweißbarer Träger für Stielgriffe
Die ]Jeuermg bezieht sieh auf die Befestigung von Stielgriffen an Pfannen, Kasserollen, Töpfen u.dgl. und betrifft einen an die Wandung der genannten Gesehirre anschweißbaren Träger für einen Stielgriff. . _
Um Stielgriffe, insbesondere Griffe aus Kunststoff, an Pfannen o.dgl. befestigen zu können, ist es üblich, an den Gesehirren einen Träger in lorm eines Bleohbügels anzuschweißen.. Zur Befestigung des Stieles selbst dient eine Stange oder Schraube, die den Stiel ganz oder teilweise durchsetzt. Der Blechbügel nimmt entweder den Kopf der Stange oder eine Mutter auf, falls eine Schraube zur Befestigung des Stieles verwendet wird. Zum Abdecken der Befestigungsmittel dient in der Regel eine Metallhülse, die mit einer Stirnseite stumpf an der Pfannenwand anliegt und mit ihrem anderen Ende den Stielgriff aufnimmt. Ändert sich bei dem Geschirr, z.B. bei den Pfannen die Wandneigung, so muß sich auch die Form der Blechbügel ändern, damit er wieder senkrecht zum
-2-
Befestigungsmittel des Stieles steht, d.h. man muß für 3ede Wandneigung besondere Blechbügel verwenden, wenn der Stielgriff selbst der gleiche bleiben soll. Das ist aber unbedingt erforderlieh, da eine Änderung des Stieles mit erhebliehen Formkosten verbunden wäre. . . . . ■
Bs ist neuerdings üblich, Pfannen u.dgl. mit einer thermoplastischen Kunststoffschicht (Teflon) auszukleiden. Da aber derartige Schichten nur begrenzte Temperaturen aushalten, muß nach der herkömmlichen Weise der Bleehbügel vorher angebracht werden. Ein nachträgliches Anschweißen oder Annieten von Bleehbügeln ist nicht möglich, da beim Schweißvorgang oder Annieten die innen aufgebrachte Kunststoff schicht beschädigt wird. Die Bleehbügel stören aber beim Polieren der Außenwand, das nach dem Aufbringen der Kunststoffschicht erforderlich ist. Um dies zu vermeiden und gleichzeitig ein nachträgliches Ansehweißen der Befestigungsmittel zu ermöglichen, verwendet man für diese &esehirre das sogenannte Bolzen-Liehtbogen-Anschweißverfahren, wobei an die Außenwand ein kleiner würfelförmiger Körper (Bolzen) mit einer kleinen Spitze angeschweißt wird. Bei diesem Verfahren hat die Sehweisse nur wenige Ι/10 Millimeter Eindringtiefe, so daß: die an der Innenwand angebrachte Kunststoffschicht nicht beschädigt wird.
Das Bolzenschweißverfahren ist ein Kondensator-Sehweißverfahren und die Eigenart dieses Verfahrens ist, daß die Befestigungselemente mögliehst klein gehalten werden müssen und nur senkrecht
-3-
zur Außenwand ansehweißbar sind. Das bedeutet, daß zu jeder Winkelstellung der G-eschirraußenwand der Ansehweißbolzen rechtwinklig steht und somit für jeden Neigungswinkel der Geschirre "besondere Griffe entwickelt werden müßten, was aus Kostengründen nicht tragbar ist.
Die !Teuerung, bezweckt, die erstgenannten Befestigungsbügel und -""" auch die zuletzt genannten Befestigungsbolzen so auszubilden^ daß unabhängig von der■■ Neigung der Außenwand die gleichen Stielgriffe hieran befestigt werden können. Zu diesem Zweck ist in dem an der G-eschirrwand anschweißbaren Träger ein Befestigungsbügel schwenkbar gelagert, der selbst den Träger einer Befestigungsmutter bildet oder einen Stangenkopf festhalten kann. Dieser Bügel kann sich unabhängig von der Schräglage des Trägers, d.h. unabhängig von der Neigung der Geschirrwand, stets in die lage einstellen, die das im Stiel sitzende Befestigungsmittel erfordert.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen:
Abb. 1 einen Schnitt durch eine- Pfanne und einen Stielgriff mit einem Träger gemäß der Neuerung,
Abb. 2 eine Ansicht des Trägers,
Abb. 3 eine Aufsicht und
Abb. 4 und 5 zwei Ansichten des Befestigungsbügels.
In AIdTd. 1 ist ein Teil einer Pfanne 1 dargestellt mit einer schrägen Wand 2. Hieran angeschweißt ist ein würfelförmiger Bolzen 3· Ein solcher Bolzen kann an.der Wand 2 angeschweißt werden, ohne daß eine auf der Innenseite 4er Wand 2 "befindliche Kunststoffschicht/beschädigt wird. Der Bolzen 3 hat eine durchgehende Bohrung 5· Sie nimmt einen nietartigen Zapfen 6 auf. Er dient zur Lagerung der Schenkel 7 eines Bügels 8, dessen Steg mit 9 bezeichnet ist. Der Steg hat ein rundes loch 10. Auf den Steg aufgesetzt ist eine klammerförmige Blechmutter 11, die zur Befestigung der Schraube 12 des Stielgriffes 13 dient, der aus Kunststoff, insbesondere aus Bakelit, besteht.
Das vordere Ende 14 des Stieles sitzt in einer an sich bekannten Blechtülle 15, die zur Aufnahme des Stielgriffes und zur Abdeckung der Befestigungsmittel dient und mit ihrer Stirnseite 16 an der Wand 2 anliegt. . - ■ ~

Claims (3)

RA. 298 7 39*2^4.5.68 Schutzansprüche:
1. An Pfannen, Kasserollen, Topfen ο ..dgl. anschweißt ar er Träger für die Befestigung von Stielgriffen mit Hilfe einer im Stielgriff geführten Schraube oder Stange, dadurch gekennzeichnet, daß im'Träger (3) ein Bügel (8) schwenkbar gelagert ist, der eine Mutter für die Schraube des .Stielgriffes trägt oder eine solche bildet oder einen Stangenkopf aufnehmen kann.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Steg (9) des Bügels: (8) eine klammerartige Blechmutter (11) aufgesetzt ist.
3. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Steg (.9) des Bügels (8) eine Mutter angeschweißt oder in anderer Weise; verankert ist. ..
4» Träger nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem bekannten würfelförmigen Körper besteht, der an seiner Anschweißfläche eine kleine Spitze trägt.
DENDAT1991663D Anschweißbarer Träger für Stielgnäe Expired DE1991663U (de)

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