DE1990366U - - Google Patents
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Description
' ' P.A.235 585-lif.4.68
St 22 362/18a Gbm
fV 1<fC,v rrM*i5 Akte 68-20-49
cr.., ..Λ- 16. April 1968 WF/Si
Diese Unternq« (Oejahfeibun^ «nc Sehulwnspr.) lsi d« luletil eingereichte, si* «eichl /on dw Wori
lossung de' ursprünglich iinge'itehlen UnlerloQen ob Öle iechfllche 8erJeulung der Ahvielohunq lsi ni.:hl ijnprüti
Die ursprünglich äinQe.'eio.hlen Unleriogen befinden tlch in ien Amtsokten. Si« '«Innen jeetertfit ohne Noehwni*·
eines rechfllchen Inlsrsssds o*buhrenfrel alrnjesehee «erden, kuf Vniroo wecden hiervon weh foiokopten oder Film·
leootive w der Oblic^iep ?relien geliefert . Oeutjch« ?otentoml>
Geb/quchsmustststolle.
The Steel Company of Wales Limited, a British Eompany,
of Abbey Works, Port Talbot, Glamorgan, South Wales
Vorrichtung zur Herstellung eines Möllers.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf die Vorbehandlung
: . von Eisenerz vor dem Einbringen des Erzes in einen Hochofen.
Diese Vorbehandlung wird gewöhnlich als "Mö1lerung" bezeichnet, und das so behandelte Erz wird gewöhnlich als
"Möller" oder "gemöllertes Material" bezeichnet.
Die bisher bekannten Anlagen zur Durchführung der Möllerung waren sehr kompliziert und ihr Entwurf, ihr Aufbau und ihre
Unterhaltung brachten eine große Anzahl von Schwierigkeiten mit sich.
In den bisher bekannten Vorrichtungen wurde das Eisenerz vor der Behandlung im Hochofen vorbehandelt, in dem die fein zerkleinerten Erzstücke mit Koks oder Koksgrus auf einem end-
....'■- 2 2/3/1
losen Transportband vermischt wurden. Das Gemisch wurde mit
einer Gasflamme auf Rotglut erwärmt, so daß Verbrennung einsetzte und es wurde Luft über das Gemisch und durch das Gemisch
geblasen, bis die Erzteilchen erweichten, koaleszierten und ein gesintertes Material bildeten. Das gesinterte Material
wurde dann Tor dem Einbringen in den Hochofen grob gemahlen*,
und tablettiert.
Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist eine Vorrichtung zur
Herstellung eines Möllers, mit deren Hilfe in besonders einfacher und wirtschaftlicher Weise ein Möller erzeugt wird,
der beim Verlassen der Vorrichtung in Form eines Granulates
vorliegt, das direkt dem Hochofen zugeführt werden kann.
Die Vorrichtung ist neuerungsgemäß gekennzeichnet durch einen Brennofen zum Vorwärmen des Erzes, einen sich an diesen
anschließenden Schmelzofen und einer sich an den Schmelzofen
anschließenden Abschreckvorrichtung, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Abgase des Schmelzofens den Brennofen durchströmen.
Als Brennofen kann vorteilhaft ein Drehofen verwendet werden, an dessen vorderem Ende ein Einfülltrichter angeordnet ist.
Der Drehofen ist zweckmäßiger Weise gegen die Horizontale
geneigt, wobei die Anordnung derart ist, daß am hinteren Ende des Drehofens Temperaturen des vorgewärmten Materials
von 800 bis 1OQO0C erreicht werden. Im vorderen Teil dieses
3 —
Drehofens" wird das Material, das schon im MnfülXtrichter
mit verschiedenen Flußmitteln gemischt werden kann, durch
lie aus dem Schmelzofen■kommenden$ ihm entgegenströmenden
Abgase getrocknete. Auf seinen Weg in den hinteren Teil des
Drehofens wird es dann durch diese Abgase auf die oben er-Vrähjüiten
Tempera,türen vorgewärmt ο
Als S ο Ina el ac fen kann ein Zyklonofen verwendet' werden, in dem
ein Heizöl-'.oder-Koksofengasbrenner angeordnet, ist und an
dessen Boden eine Abstichvorrichtung angeordnet ist, die mit der Abschreckvorrichtung verbunden ist*
Weiterhin ist es vorteilhaft5 wenn die Abschreckvorrichtung
einen geneigten Hohlzylinder enthält, an dessen oberem Ende
eine Einfüllvorrichtung für das geschmolaene Srs und an
dessen unterere, Ende eine Vorrichtung "zur Zuführung ©ines
Segens ironies von Luft' angeordnet ist'». Weiterhin kaxua am. unteren
eraeugte .finde des Hohlsylindex's eine Abgabevorrichtung für das-ifranu«'
.!at-smgeoi'dnet seine Per Schmelsofen ist mit der Aböchreckvorriöhtun-g
zweckmäßig über eine AbBticlileitung 'verbunden'.'.
r/elterhin hat ea sich als .vorteilhaft erwieseä^ v/enn der
HohlU;yX.tnder gegexi die Horizontales um. einen-Winkel von ca»
° t- ist, - ,
Wenn zum-Abschrecken "des--geschmolzenen Jiriaes ein Luftstrom
verwendet wird, kann die das obere Ende des Hohlaylinders verlassende» durch das Abschrecken erwärmte Luft, in den
Sοhm©laοfen und/oder in den Brennofen geleitet werden* Zu
diesem Zwecke ist es vorteilhafts wenn am oberen .Ruclo dos
ders awei Gasabx.eitungsrohre angeordnet sind;, von
~mm
öeaen eines mit der Abgasleitung zwischen, dem Schmelzofen"
und den Drehofen verbunden ist» Das sweit.e Gäsableitungsrohr
kann dann mit den Zyklonofen verbunden- sein«, Innerhalb &esj
im Zyklonofen liegenden Kndes des Gasableitungsrokres kann
ein Heisöl» oder Koksofengasbrenner und eine Brennstoff zu-»
leitung angeordnet sein» die zur Erwärmung des Ofeninhaltes dienen„
Zur Erzeugung des die Absehreckvorriehtung durchströmenden Luftstromes
dient zweckmäßiger Weise ein §entrÄfugalgebläses
das am untex'en Ende des Hohlzylinders angeordnet ist„
Zun Weitertransport des, die Abgabevorrichtung irerla^ssenden
Granulats kann ein im Anschluß an die Abgabevorrichtung angeordnetes Förderband oder ein"Transportbehälter dienen«
Vifeiterhin hat es sich als zweckmäßig erweis en p wenn innerhalb
des BohlsyliMars an der Aufpralls teile des gesehmolseneii ;■■-.'
Materials eine Aufprallplatte, .-angeordnet' ist, die 'einen G-ra^
■fii.bio.ck -enthält0 Besonders -gute.. .Ergebnisse werden- weiterhin
erhaltene wenn-'-der Mittelteil des Höhlsy linders ia lag em
so drehbar angeordnet i.s-t9.' daß. or ura seine Längsachse rotierto
LaUn8, wobei die 'Rotation "durch motorischen Antrieb ,-bewirkt'
wird. Schließlich kann eine Steuervorrichtung zur Steuerung
der Rotailonsgeschwiadigkei-t des Mittelteiles uad seiner
Neigung ß.egen die Horiaontale vorgesehen. sei&? mit derea
Hilfe ■ Größe'und ' temperatur ■■ des durch die'"'Abgabevorrichtuag .
austretenden-Möllers-einsteilbar'sindο
Im fοIgendea werden Au-sführungsbeispiele für den 6-egenstaad
der " Neuerung anhand der beigefügten 'Elguren'näher'erläutert«
1 1st in schema ti scher -Darstellung eine perspektivische
Ansicht einer Vorrichtung gemäß der
g 2 ist ebenfalls in scheniatischer Darstellung ein Schnitt
durch eine andere Au&führungsform einer Vorrichtung jeaäß
der Steuerung β
Wie aus Fig« 1 ersichtlich,, besteht die Vorwärmvorrichtung
aus einem Drehofen 1O9 dessen üängsachsse gegen die Horizontale
geneigt ist» Im Inneren äes Drehofens 10 ist ein isylindrisches
Rohr 11 angeordnet,, das mit Hilfe eines nicht; gezeichneten motorischen
Antriebs in" Rotation um seine Achse versetzt
werden kann ο Das obere Eiaäe des Rohres 11 ragt in den Abzugs«=·-
kanal 12 9-. durch den die den Drehofen 10- .durchsetzen'äen Gase
abgeleitet v/erden0 Am vorderen Unde IJ des Drehofens 10 ist
an der Oberseite ©in Einfülltrichter- 14 -angeordnet ^ :durch den
EiS und" Flußmittel: ■ in' den.. Drehofen-: 10 eingebracht werdens
Ahi hinteren 'End© 13 des Drehofens 10 ist an der Unterseite
eine Verbindungsleitung 16 angeordnets die "den unteren Seil
des Drehofens mit dem oberen Teil des "Zyklonofens 1? verbindet o Sie dient zum. -"Transport' des Materials vom Drehöfen
in den Zyklonofen 17 o
Der Zyklonofen 17 besteht aus einem- senkrecht" angeordneten
zylindrischen-Mittelteil, löj."'-an den sieh, .nach oben ein9 sieh
nach oben kegelstumpfförinig'.verjjäugender Seil 19 'anschließtj,-'-'der-in
eine Abgasleitung 20 übergeht» deren Ende mit dem
-hinteren Ende 13 des Drehofens 10 verbund en-- ist« Das 'toter=
teil El des 'Zyklonofens 17? besitzt ebenfalls kegeletunpf«■■.'■
f örtiige G-estalt und sein Durchmesser." verkleinert* sich nach
un ten ο Die Konstruktion des 2yklonofe.as 17 ist allgemein.
bekannt „ Das konische Unterteil 21 geht in ei&e Abstich=»
leitung 22 überp die mit Mitteln versehen istP um das ge·»;, schmolsene
Material aus aem Ofen durch Abstich su entfernen0
Die Abstiohleitung 22 ist mit dem oberen Ende 24 der Absehreekvorrichtung
verbunden9 die aus einem langen Hohlzylinder
besteht j, der gegen die Horizontal© um einen Winkel von cao
15° geneigt ist» Das obere Ende 24 des Hohlzylinders 23
findet seine Fortsetzung in jsv/ei Gasableitungsrohren 25 und 2O5
von denen das erste 25 mit der Abgasleitung 20 des 3yklon~
ofens 17 verbunden ist-«-- Auf diese Weise strömt die Luft ans
dem Hohlzylinder 23 der Abschreckvorrichtung durch die Abgasleitung 20- in den hinteren Teil 15 des Drehofens 10o
Das as weit θ Gasableitungsrohr 26 mündet in &en Zylindrischen ■
■Mittelteil.18 des 2yklonof©ns-17ο Im.Inneren des Indes des
Eitfeiten G-asableitungsrohres 26 v das im Zyklonofen 17 liegt9
ist ein Heiaöl«» ©der Koksof©ngasbrenner 30 mit einer Brenn·=»
stoffauleitung 31 angeordnete Mit seiner Hilfe wird der In«
halt des Syklonofens 17 erwärmt und das vorgev/ärmte Erz sum
Schmelzen gebracht»
Am unteren BndeTdes Hohlaylinders 23 ist ein Zentrifugalgeblase
33 angeordnets aiit dessen Hiife ein: starker Luft strom
in den Holilsjiinder 23 einge.blasen wird« Außerdem ist das
unter© EMe 32 ä.es Hohlzylinders 23-mit-einer Abgabevor-■ .-.'.-richijimg
34 Versehen5 mit deren Hilfe das Granulat des ab-■gesehreckten
Materials aus der ■ Abschreckvorrichtung an ein
benachbartes Förderband 3<ϊ oder an einen geeigneten Behälter . ■■■
abgegeben v/ird». In.-dem-Hohlzylinder 25 ist eine Aufprall™
platte 37 vorgesehen., die einen te&fitbloelr enthält 'und-an
der Aufprallstell© des 'geschmolzenen Erses" an dar inneren
Oberfläche des Kohlzylinders 23 angeordnet ist,, um ein Ankleben des Materials an dieser inneren Oberfläche au
hindern«
Der Mittelteil 25 d$s Hohlsyllnders 23 ist in Lagern-36
so drehbar angeordnet« daß er um sslne Längsachse rotiere».
.kann» wobei die Rotation durch eine sxielrfe gezeichneten motorischen
Antrieb 'bewirkt wird* Die Rotation äes Mittelteiles 3!
hat die Y/irkung, daß das Brs während seines? Bewegung dureh
den Hohlisylinder 23 umgewälzt wird ο Ia der Figo weiterhin
nicht dargestellt^ sind Vorrichtungen'zur Steuerimg der
Rotations«;eschv/iiidigk©it des Mttelteiies !35 una seines '.;'.■■.■
w eigungswinlcels-gegen-.äie-Horison tale o Durch diese 'S teuer«=«'.
■ vorrichtungen'tonnen--G-rööe.und Seapera-toe'de's;■ durch die Alb«
'.■gabevorrichtung- 34 austretenden'Möllers .-auf ein gewünschtes
Maß eingestellt werden'*' -.'''.'.'
Beim Betrieb der' in Mg ο 1 dargestellten Vorrichtung wird-.-''--Eisenerz
in den Binf Uli trichter 14 susäämen. alt -einea/iluB«-'"".
mittel, vis ^Jo Kalk', eingefüllte'-:D'a©.-jira"gelangt, aus .-dem-'-';'
Einfülltrichter 14'.'in. das yorä©s?e. ober© Bad© 13 'des JDre'ho'fens
10».-wo-'£rz und Flußmittel gründlieh durchgemischt'werden»-'
Wegen der -Neigung- des? Achse des Drehofens 3.0 und der Rotation-',
des zylindrischen Innenvonre.8 11 bev/egt'.sieh .das. Etfa-Kalk-·'■..
semisoh sum .-hinteren EJßde 15 des' Xnnenrohres- XX9 ■-wobei ihm
die heißen'oase.-entgegenstrSfflenj. die--iai-.'den Drehofen an^inem
hinte'^Ü^lS eiai;retea uad 'den-Ofen- entlang ■ sum vorderen ■ 32nd©
'strijiaen$■ und' den-'"Dre'hpfen dureh den/ AbzugskaMn ä># verlassen.,
Ira Mittelteil cues Innenrohres 11 wird das JSrz-Kalkgemiseh
durch die heißen &ase getrocknet und am hinteren Ende 15
wird das Gemisch auf eine Temperatur ψοώ, βΟΟ bis 10000G
durch dieselben GaSe9 die aus dem !ykionofen 17 und der Ab«=
sehreckvorrichtung 23 2commenp vorgewärmt,, Die fortlaufende
Rotation des Innenrohres 11 veranlaßt dafs Brsgemisch sich
durch den ganzen Drehofen hindurch und dureh die Verbindunge
leitung 16 in den Zyklonofen 1? au bewegen«,
In dem Zyklonofen 17 wird das vorgewärmte Erz weiter bis
seinem Schmelzpunkt mit Hilfe des "Heizöl« odex" Gasbrenners
erwärmt und das geschmolzene Erz wird am unteren Teil 21 des Zyklonofens 17 abgestochen und gelangt in die Absohreek-.vorrichtung
23? wo es durch den ihm entgegenströmenden Luft·=
strom rasch abgeschreckt wird« Durch die Rotation des jsy·=
lixidr.!sehen Ieiles-35 susammen mit der Wirkung des kühlenden
Luftstromes wird ein poröses gemöllertes Material -einheit^
licher. Seilchengröße. e'rseugtβ. Das-verfestigte, gemöllerte'
Material samxaeit sich am unteren IMe. .3.2" des Hohl% linders 23V
verläßt die Abschreckvorrichtung durdh die Abgabevorrichtung
34 und wird entv/eder auf einem Förderband 5B oder" in einem
geeigneten Behälter aufgefangen«
Die Luft," die innerhalb des Holilzylinders 23 nach oben strömt
erwärmt sich 'selbstverständlich'" beim Abschrecken, "des-g-e~
sc'hmolzenen Materials 9 das aus dem Zyklonof-en 17 kosimt-»
iäin Seil dieser erwärmten Luft gelangt■ dureli das..sv/eite Gasableitungsrohr
26 in den■Zyklonofen' 17? wo er sich weiter
auf eine hohe Temperatur erwärmt und dann aus dem- Zyklonofen
■:'■■ : - - ." -'9 - . ■■■'
durch die Abgasleitung 20 austritt„■■ Das erste öasableitungsrohr
25 ist über die Abgasleitung 20 mit dem Drehofen 10.
verbunden0 Auf diese Weise wird die,, aus der Abschreckvorrichtung kommende Luft mit den aus dem 2yklonofen 17 austretenden
Abgasen -gemischt--und -tritt dann am. hinteren- Ende
In den Drehofen 10 ein«,
Xn Figo 2 ist ©ine andere AusfUhrungsform einer Torriehtüag
g@aiä &®3?■ Vorliegenden Neuerung - · .'. - dargestellt«
Der Drehofen UO ist gegen die Horizontale geneigt und sein
oberes lade- -11-3 ragt in den aufwärts .gerichteten Abzugs·=
kamin 112. Durch aen.Einfülltrichter 114 wird das Material
in den Drehofen 110 an der Terbindungsstelle des oberen Endes
113 des Drehofens 110 mit dem Abäsugskamin 1112 eingebrachte
Wie bei der oben beschriebeneiis¥orrichtung wird auch hier das
haterial im Drehofen 110 mit Hilfe des rotierenden Innen»
rolires : XIl weiter bewegt visxcL dabei1'erwärmt,, Das Material tritt
aus dem rotierenden Innenrohr 111 direkt In den Ofen 11? .'dureb,
ein senkrechtes Rohr 120 ein» Das Material 'wird Im Ofen 117;
durch die Wirkung eines Brenners UO .geschmolzen, und das
geschmolzene Material wird durch das Abstichloch 141 abgestochen und gelangt in den oberen- Seil 1.24 eines Rohres 1235»
Ber iron dem Atetiohioch 143. ausgehende Strom von'geschmolzenem
Material trifft auf einen G-rafit-Auf prall er 137 'und gelangt
in den geneigten rotierenden.Höhlaylinder 135« -Hit Hilfe eines
am unteren Ende 132 des Hohlzylinders 135 angeordneten'Ge»:
'biases 133 wird ein starker ."Luftstrom '■ eingeblasen? der das
sich' im Hoiilsjlinder 135 abwärts" bewegeiitte Material
und abschreckt«. Der Heigungswlnkel -und die Rotationsge«
seh.windlglr.elt des HohlsyliM-ars 155 sind so bemessen6 daß
der Möllers, der auf das Förderband 15o gelangt5 die gewünschte
Tempera tür und die gewünschte !Teilchengröße besitst«
Der von dem Gebläse 133 erzeugte starke Luftstrom bewegt
sieli in Ho&lssylinäer 135 im G-egenstros zur Bewegungsrichtung
des geschmolzenen Materials aufwärts© .Dabei wird die &ufvjärtsströmsade.Luft.
erwärmt und verläßt das Rohr 123 an seinem oberen Ende 124 duröh die Leitung 126 um in unmittelbarer
Nähe des Brenners 130 in den Ofen 117 einzuströmenβ Bei
ihrem Durchgang dureh den Ofen 117 wird die Luft weiter er=»
wärmt und gelangt aus dem Ofen 11? durch die Leitung 120 in
das untere Ende 115 des Drehofens 110 B Die Heißen Gase
strömen durch den Drehofen 110 in Gegenstrom zu dem 3?lu;'3
des Materials in diesem Ofen und dienen sur Yorwärmung dieses
Materials« -
33ie &ase verlassen den Drehofen 110 durch den Abzugskanal
und werden in die Atmosphäre abgegeben«
JSs wird bemerkt p daß bei Anwendung ^ . - ■ .. _ .,-■·-··. .-.
■-.■■ ..:■'' der aeuerungsgeuäßeii,. Torrichtunj.t eine beträeb.t<=
liehe Einsparung an .'viäriaeenergie erreicht werden- kann-e 2u
diesem'-Zweck ist in <i©ü folgenden Tabellen 1 und 2 der Wäria@~
■ bedarf für ■ einzelne -Yerfahrensstu-fen der bisher bekannt en
¥ erfahren sur ■ Möllerung festgehaltea«. :.-.-..'■
3.1
a* Rost-Sintern
¥ea?dampfung von 7'X' Wasser im
Ers -oder -135 kg tfasser pr
Era. -.-
Verdampfung voa
v/asser- '
Reäulttion
Era· {95 5δ Hediaktloii·) · -
In Sinterkoks beim. Ausstoß (mittlere 3?©mperatU3?
ca« 65Ö°'ö) unter einer Annahme
von I57 t Koks pro Sonne Sint-er.
t la- den Abgaisen
un-t.er der Annahme iron 2200 m."
$>ro foaa® Sinter bei einer
mittleren Temperattir ?q& 17Oö0
G-liüwerlust imter- der ■■■'Annahme der
nnung eines Seils des ICoks
zu 00
erford.erllcli.f V/Uriaeiaonr;e
«·1700«Ο« 00023 » 243
2200·0«00031·150 » 100
120
620
ho Tablettieren (Host-Ofen)
¥erfahrensb e&ingungea
Verdampfung von 3?euohtigkeit
¥©rdampfußg von Aufbereitungs
!wasser
BIgenv/ärme der Sablettea "bei
einer mittleren Temperatur
10O0O
Eigenwärme der Abgase unter erforderliche Wärmemenge in EJoal; " *
der Annahme you 2000 ra bei einer
mittleren Temperatur ττοη 120
,ο
Eigenwärme der Kühlluft unter
3? Annahme τοη öOO w feel 2300G
V/ärmevorlus te
135·0,6
20»0.9
s
80
18
100Q-· 0*0002-90» 18-
2000·0 900031·100- 62 800 · 0.^00031· 230 * 57
■ 41.
; ■■■■■ ; 276 -
Ia ämi Sabellen 3-.Tsnd'4 -ist fies? Wärmebedarf für das
'"Yerfahren.'unter- TorurendunB der
fa^elle,^
a* Rückführung der Abgase iS'uia Drehofen-
Verfahrensbe&ingungeü
rat«:
Yerdaiupf Ufig· τοπ 3?eueb.i5lgkeit
des Produktes
erforderliche Wärmemenge "■ iß Kcal - ■ "1°^_
155·O96 a
Sigenwärnie der Abgase unter alleiniger Berücksiolitigiiiig der Ver«·
brennung,, dohe ^-SÖ.m^bei einer
1200G
1300·αοοοο0.Ό002
80 260
420-O900031β100.«
20 Γ
573 ,
Sa'bells 4
Zufuhr eines Übersohuisses ύοώ. durch d.as Produkt vorge«
wäriater Kühlluft an rleAi Drehofen
Verfahr©nsbedinguagea
!©iiehtlgkeit
Eigenwärme des Produktes;;
ab2üglioh Bigeawäxme der r-llckge*
führten-'Abgase bei TpO0C
Bigenwäriae der Abgases; cLJi« 920 m^
'bei einer Abgas tempera tür von 1200C
(ca»
erforderliehe Wärmemenge 1^ Eoal*. *10
260
920« £)„ 00031*700
60
'29
•9
.14.
Anhand der vorstehenden Tabellen kann festgestellt werden,
daß der Wärmebedarf für das Verfahren unter Verwendung der neuerungsgemäßen Vorrichtung zwischen dem des Sintern und des
Tablettierens bei den bisher bekannten Verfahren der Möllerung
liegt. Die Heizölmenge pro Tonne des Produktes liegt bei dem
erfindungs gemäß en Verfahren zwischen 19 j 5 1 ('#· >
3 G-alonen) und 40,8 1 (9 Gallonen).
Eine Vorbehandlung des Erzes vor dem Einbringen in die Vorwärmvorrichtung
ist bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung nicht erforderlich. Alle Materialgrößen können geschmolzen werden, da
das Erz durch den Drehofen in den Schmelzofen, mit einer Taeemperatur
der Größenordnung von 1000° eintritt. Es muß dann nur noch, um etwa weitere 300 auf eine Temperatur von 13000C
erwärmt werden und ist auf diese Weise leicht zum Schmelzen
zu bringen.
Die Festigkeit des gemöllerten Materials ist größer, als
die Festigkeit von Tabletten, die nach den bekannten Verfahren
hergestellt wurden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt es,
einen selbstgehenden Möller herzustellen, der bei der Behandlung nicht leicht zerbricht. Außerdem hat sieh gezeigt,
daß die Reduktion des Erzes beträchtlich ist, da das in dec
neuerungsgemäßen Vorrichtung hergestellte Produkt eine hohe
Porosität besitzt.
Die ehemischen Eigenschaften des erzeugten Möllers können
noch weiter verbessert werden, durch die Zufügung von geeigneten Flußmitteln zu dem Eisenerz oder dem eisenhaltigen
Material. In der Vorrichtung können Eisenerze behandelt werden,
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die eines PSiospliorgeJia.il; -besitsen,, aez' sie sonst ans1 Stahl»
iierstellimg im Säuerst of fproaeß ungeeignet mae&to Eine
Reduktion des Phosphorgeha-l.tes lca&a erreicht werdenΦ wenn
eiern Eiseners 'for dem Eintritt la den Breiiofea latr&umoarbona
als Kußmitt©! ssugesetjst wird«
Weiterhin wird hervorgehoben$ dai3 wegen des? Biafaehiieit
di© Slarlefetuag ■ eines» Anlage für den Bauerbeti^efe mit
geringeren Kosten "irerbiis-dea. ist« Auch die Unterhaltungskosten '
sijid niedriger als hei. ά©& "bisher bekannten Verfahren 8 da kein©
Xerkleiaerungsaalagen erforderlich sind τΐηά viel- v/eniger
,gedehnte föräeraalagea benötigt werdenβ
Eine Charge von 2S26 kg (5 lbs) von Hatriuaicär'bona.t (Ha9G
und 43- ICg '{95-,lbs.) .Ton Er-Ss0 --ira· liiifuXltidLohter 145 dar -in
Pig ο 1 ."taesohriebenen ¥orrichtung ergibt einen. Möller der/.
folgenden Zusammens-etsungs"-- ,.'.'.. - :
e p''%OJ GaO 3
60 3 3 77,82 3,60 f b.a 32 O595 ]
MgO
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ung des lündpr^o*·
6β9211*68- 4,54
0,14 0.41
Die ■ Seilehengröße des- Möllers wird in der folgenden 2ab©ll®.
ait einem', tjpischeh Sinter - vergleichens «. .
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40
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Möllers, gekennzeichnet
durch einen Brennofen (10 "bzw. 110) zum Worwärmen des
Erzes, einen sich an diesen anschließenden Schmelzofen (1?
bzw. 117) und einer sich an den Schmelzofen anschließenden
Abschreckvorrichtung, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Abgase des Schmelzofens den Brennofen durchströmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Brennofen ein Drehofen (10 bzw. 110) verwendet wird, an dessen vorderem Ende (13 bzw. 113) ein Einfülltrichter (14 bzw. 114)
angeordnet ist, und der Drehofen (10 bzw. 110) gegen die Horizontale geneigt ist, wobei die Anordnung derart ist,
daß am hinteren Ende (15 bzw. 115) des Drehofens Temperaturen des vorgewärmten Materials von 800 bis 10000G erreicht werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Schmelzofen ein Zyklonofen (1?) verwendet wird, in
dem ein Heizöl- oder Kdsofengasbrenner (30) angeordnet ist,
und an dessen Boden eine Abstichvorrichtung (22) angeordnet
ist, die mit der AbschreckvorriGhtung verbunden, ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschreckvorrichtung einen geneigten
Hohlzylinder (23 bzw. 135) enthält, an dessen oberem Ende
(24 bzw. 124) eine Einfüllvorrichtung (22 bzw. 123) für das geschmolzene Erz und an dessen unterem Ende (32 bzw.
132) eine Vorrichtung (33 "bzw. 133) zur Zuführung eines
Gegenstromes von Luft angeordnet ist.
-.18
5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
am unteren Ende (32) des Hohlzylinders (23) eine Abgabevorrichtung
(34-) für das Granulat angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schmelzofen (17) mit der Abschreckvorrichtung über eine Abstichleitung (22) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 "bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (35 bzw. 135) gegen
die Horizontale um einen Winkel von ca. 15° geneigt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Hohlzylinders (23)
zwei Gasableitungsrohre (25, 26) angeordnet sind, von denen eines (25) mit der Abgasleitung (20) zwischen dem Schmelzofen (17) und dem-Drehofen (10) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Gasableitungsrohr (26) mit dem Zyklonofen (17) verbunden ist.
TO. Vorrichtung nach'Anspruch 9<>
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des im Zyklonofen (17) liegenden Endes des Gasableitungsrohres (26) ein Heizöl- oder Koksofengasbrenner (JO)
und eine Brennstoffzuleitung (31) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4- bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Hohlzy3iinders (23
bzw. 135) ei13· Zentrifugalgebläse (33) angeordnet ist.
- 19 -
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 "bis H5 dadurch
gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Abgabevorrichtungen (34) für das Granulat ein Förderhand (38) oder ein Transportbehälter
angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch '
gekennzeichnet, daß innerhalb des Hohlzylinders (23) an der Aufpäjrllstelle des geschmolzenen Materials eine Aufprallplatte
(37) angeordnet ist, die einen Grafitblock enthält.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mittelteil (35) cLes Hohlzylinders (23)
in Lagern (36) so drehbar angeordnet ist, daß er um seine Längsachse rotieren kann, wobei die Eotation durch motorischen
Antriefe bewirkt wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
Steuervorrichtungen zur Steuerung der Eotationsgeschwindigkeit
des Mittelteiles (35) und seiner neigung gegen die Horizontale vorgesehen sind.
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