DE1990331U - Textile Bodenbelagsbahn - Google Patents
Textile BodenbelagsbahnInfo
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Description
Fi it O / C 7 ΠΤ Α Γ C CO
A 14 h / H; h * 11 π h H
PATENTANWÄLTE
iH5O Krefeld . Moerser Straße 14O · Fernruf CO21;51) 2O4 69
Datum: 12.6.1968
Unser Zeichen: 2 (3.Θ 67 272
Ihr Zeichen:
Gladbacher Wollindustrie AktiengesellschaftV^O^Mönelienglaäbaclij
Rudolfstraße 1 -.
Sextile Bodenbelagsbahn
Die Erfindung bezieht sich auf eine textile Bodenlelagsbahn mit
einer durch Yernadelung eines Faservlieses hergestellten !Faserschicht.
Derartige Bodenbeläge gestatten eine wohlfeile Herstellung und erfüllen auch alle an einen guten Belag zu stellenden
Anforderungen wie insbesondere Yiarme-- und Schalldämmung»
Nachteilig ist bei diesem Bodenbelags bei dem in bekannter Weise
die eine Seite des Te rna de It en Tlieses unmittelbar als G-ehschicht
benutzt wird, daß die Oberflächenstruktur nicht beeinflussbar ist und auch keine oder praktisch keine Musterungen hergestellt werden
können.
Es ist deshalb auch schon bekannt geworden, :auf die durch Yernadelung
hergestellte .Faserschicht als G-ehschicht eine Gewebe-- oder
Gewirkelage aufzukaschieren, d.h. aufzukleben. Das ist jedoch einmal
herstellungstechnisch recht aufwendig und zum anderen wird der Belag durch den Klebstoff relativ brettig. Schliesslich ist auch
: Deutsche Bank AG 1Ο3/1525 Krefeld . Stadt-Sparkasse Krefeld 3Ο5 722 · Postscheck Essen 4-Ο55
die Verbindung zwischen der [Faserschicht '-und der Gewebe- bzw»
Gewiricelage nicht so fest, daß sich diese nicht mit der Zeit ablöst.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese lachteile abzustellen. Sie schlägt eine Bodenbelagsbahn vor, bei der die
als Gehschicht dienende Gewebe- "bzw. Gewirke lage nicht auf die Faserschicht auf kaschiert sondern ebenfalls auf genadelt ist.
In bevorzugter Ausführungsform ist auch das !Faservlies seinerseits
in bekannter Weise auf ein Jutegewebe od.dgl« aufgenadelt,
um der so gebildeten Faserschicht eine grössere festigkeit zu
geben. Die die Gehschicht bildende Gewebe- oder Gewirkelage ist ihrerseits dabei auf die dem Jutegewebe gegenüber liegende Seite
der Faserschicht aufgenadelt»
Durch die Aufnadelung der die Gehschicht bildenden Gewebe- oder
Wirkstofflage wird eine besonders gute Haftfestigkeit zwischen
der Faserschicht und der Gehschicht erreicht, da die einzelnen Fasern des Gewebes oder Gewirkes beim Hadelprozeiä in die Faserschicht
eingestochen werden und dabei eine Art Verklammerung eintritt. Erfindungsgemäss wird diese Haftfestigkeit zwischen der
Gehschicht und der Faserschicht noch dadurch erhöht, daß die so gebildete Bodenbelagsbahn mit einem Kunststoffkleber imprägniert
ist.
Da Kunststoffasern bekanntermassen besonders strapazierfähig sind,
ist erfindungsgemäss desweiteren vorgesehen, daß die die Gehschicht
bildende Gewebe™ oder Gextfirkelage insgesamt oder wenigstens zu
einem leil aus solchen Kunststoffasern besteht.
liach einem weiteren Merkmal der Erfindimg soll die Gehschicht
ans einem Gewebe in Leinenbindung; bestellen, da dabei die Kett-
und Schußfäden relatiT loclcer nebeneinander liegen, was für
die Yernadelung von erheblichem Yorteil ist»
Aus dem gleichen Grunde ist es auch zwecktnassig, daß die die
Gehschicht bildende Gewebe- oder Gewirkelage aus Garnen mit geringer Drehung besteht. Torzugsweise sollen dabei sogenannte
Streichgar-ngewebe verwendet werden.
Das beigefügte Modell zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung anhand eines kleineren BodenbelggsbahnausschnitteS0
Wie die Schnittkanten des Modells gut erkennen lassen, weist die Unterseite der Belagsbahn ein Jutegewebe auf, auf das
ein faservlies grauer Einfärbung aufgenadelt ist. Auf die dem.
Jutegewebe gegenüber liegende Seite des Tlies&s ist die eigentliche
Gehschicht in Porm eines bräunlichfarbenen Gewebes aufgenadelt.
Die Schnittkanten des Modells und auch die 'unter·- ,
seite-lassen deutlich erkenne, daß einzelne Fasern des Gewebes
die eigentliche/Paserschicht durchstoßen? so daß eine gute Haftfähigkeit
zwischen d!er Gehschicht und der !Faserschicht erreicht
wird. Diese Haftfestigkeit ist noch dadurch erhöht, daß die gesamte
Belagsbahn mit einem Kunststoffkleber imprägniert ist, der
ihridarüberhinaus eine gewisse Steifigkeit verleiht.
Das aufgenadeltes die Gehschicht bildende Gewebe ist ein sogenanntes. Steichgarngewebe ;in Iielnenblndung. ■ ■ ; ;
Claims (6)
1. !Textile Bodenlelagsbahn mit einer durch Ternadelung eines
Faservlieses hergestellten Faserschicht "und einer als Gehschicht auf diese !Faserschicht aufgebrachten Gewebe- oder Gewirkelage,.
dadurch gekennzeichnet;, daß die Gewebe™ oder Gewirkelage auf die
Faserschicht aufgenadelt ist ο
2. Textile Bodenbelagsbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Faservlies auf ein Jutegewebe ododgl«. auf genadelt
ist und die als Gehschicht dienende Gewebe™ oder Gewirkelage auf
die dem Jutegewebe gegenüberliegende Seite der Faserschicht auf™ genadelt ist»
3. Textile Sodenbelagsbahn nach Einspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenbelagsbahn mit einem Kunststoffkleber imprägniert ist.
4» !Textile Bodenbelagsbahn nach ; einem der Ansprüche i bis 3? dadurch
gekennzeichnet,: daß die die Gehschicht bildende Gev/ebe- oder
Gewirkelage insgesamt oder wenigstens: zu einem !Heil aus Kunststofffasern
besteht. ; : i ' :
5. Textile Bodenbelagsbahn nach einem; der Ansprüche t bis 4, dadurch
■gekennzeichnet,;daß die Gehschicht aus einem Gewebe in.Leinenbiixdung
besteht. i : ; ; :
6. Textile Bodenbelagsbahn nach einem; der Ansprüche 1 bis 55 dadurch
gekennzeichnet;, i daß die die Gehschicht bildende; Gewebe- oder
Gewirkelage aus Garnen mit !geringer Drehung besteht. ;
7« Textile BodenTDelagsbahn nach einem der Ansprüche 1 Ms 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die G-ehsehicht aus einem Streich™,
garngev/ebe besteht.
H!j!weSs: Diess Unterlage■■ (Bssdhrslbung und Scfmfecmspr..} ist dfe zulefcf eingereichte; si»'weicht von der WorifQssursc;
dir v.xfiin?''& φ*-., ifter. Unfcii-··m ob. Dte rscisivohs Si^ufung der Abv/cfhhung 1st.-nicht geprüft.
Die vrr.prünit!;-;:: ■■'■-,-:'::'■■■.. ■.-,, '.!■ .l.vf „-.i-:ri tiii--.-:^.!-! τ\ι\\ in cV.n ArriSukün. S!:' kCnn^ß' \zi*:z"li chns NocJiv^-ls
eines /vcl..;::;;;·::, it,--.·- .-;:.■„:- c-':,i:ίγογι?,.;, i:.wiess!iüri v/grdsn. Auf Antrag wsfdon iiiervos! auch Foiokcplon od.wr i:linnegative
zu den übliohsn Pretsen geliefert..' Deuteches Patentamt, Gebrauohsmusterstalle, '
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990331U true DE1990331U (de) | 1968-08-01 |
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