DE19859211A1 - Einrichtung und Verfahren zum Bestimmen der Korngrößenverteilung und der Gesamtkonzentration von Partikeln in einem Probengasstrom - Google Patents
Einrichtung und Verfahren zum Bestimmen der Korngrößenverteilung und der Gesamtkonzentration von Partikeln in einem ProbengasstromInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Bestimmen der Korngrößenverteilung und der Gesamtkonzentration von Partikeln in einem Probengasstrom mit einer Meßzelle, die von einem Probengasstrom durchströmt wird und in der von einer Lichtquellenanordnung abgestrahltes Licht an den in dem Gas enthaltenen Partikeln gestreut wird, mindestens eine Empfangseinrichtung, welche das Streulicht zumindest teilweise empfängt und ein der Intensität des Streulichts entsprechendes Signal abgibt, und einer das genannte Signal aufnehmenden und verarbeitenden Auswerteeinrichtung zeichnet sich durch eine Lichtquellenanordnung mit steuerbarer Intensität aus, wobei diese Intensität periodisch veränderbar ist, um den Probengasstrom zur Erfassung sehr kleiner Partikel mit hoher Intensität und zur Erfassung größerer Partikel mit geringerer Intensität sequentiell zu durchleuchten.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Bestimmen der Korngrößen
verteilung und der Gesamtkonzentration von Partikeln in einem Probengasstrom gemäß
EP 0 391 256.
Bei dem Stand der Technik nach der EP 0 391 256 ist es aufwendig, mittels der Impulszäh
lung Partikel mit einer Korngröße von unter 0,7 µm zu erfassen. Diese Schwierigkeit behebt
die EP 0 391 265 B1 dadurch, daß mittels mehrerer Zähleinrichtungen in verschiedenen
Korngrößenbereichen ermittelte Konzentrationen und eine mittels einer Integriereinrichtung
errechnete Gesamtkonzentration zueinander in Beziehung gesetzt werden, um aus der Zu
sammenschau beider Werte die Korngrößenverteilung verläßlich zu bestimmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch kleinste Partikel im Bereich zwischen 0,2
und 2 µm einfach und zuverlässig zu erfassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 10.
Während bei der EP 0 391 265 B1 nur mit einer Lichtquelle stets gleicher Intensität gearbeitet
wird, setzt die Erfindung eine Lichtquellenanordnung unterschiedlicher Intensität ein. Damit
wird der Probengasstrom sequentiell mit Licht unterschiedlicher Intensität beleuchtet, wobei
zum Erzeugen von Licht hoher Intensität vorzugsweise eine Laserlicht- oder eine Weißlicht
quelle eingesetzt wird.
Mittels der Durchleuchtung des Probengasstromes mit dem Licht hoher Intensität lassen sich
kleinste Partikelgrößen im Bereich zwischen 0,2 und 2 µm zuverlässig erfassen, während für
die Erfassung von Partikeln größerer Abmessungen (1 µm bis 20 µm) Licht kleinerer Intensität
ausreicht.
Zur Reduzierung der Empfindlichkeit gegenüber kleinen Wassertröpfchen wird bevorzugt
eine Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 70 bis 680 nm eingesetzt.
Die Lichtquellenanordnung kann eine einzige Lichtquelle mit veränderbarer Intensität oder
zwei oder mehr Lichtquellen unterschiedlicher Intensität aufweisen, wobei in beiden Fällen
zeitgetaktet mit Licht hoher Intensität und mit Licht niedrigerer Intensität der Probengasstrom
durchleuchtet werden kann.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung soll auch ein Meßfehler vermieden werden, der da
durch entstehen kann, daß neben schädlichen auch unschädliche Partikel unterscheidungslos
im Probengasstrom miterfaßt werden. Um dies zu vermeiden sieht die Erfindung eine Vor
richtung gemäß Anspruch 13 und ein Verfahren gemäß Anspruch 17 vor, wonach der Proben
gasstrom im Falle zu hoher Feuchtigkeit und folglich Nebelbildung nach der Durchleuchtung
einer erhitzungslosen Trocknung durch Entziehen von Feuchtigkeit unterworfen und dann in
einem vorbestimmten Mischungsverhältnis wieder in den der Durchleuchtung zugeführten
Probengasstrom eingeschleust wird. Hierdurch wird der Probengasstrom stets auf einer
Feuchtigkeit unterhalb einer vorgebbaren Schwelle gehalten, bei der praktisch keine Nebel
tröpfchen entstehen, so daß der genannte Meßfehler zuverlässig vermieden ist.
Dieser zuletzt genannte Grundgedanke der Erfindung kann sowohl im Verbund mit der Erfin
dung nach den Ansprüchen 1 und 10 als auch für sich allein genommen von Bedeutung sein.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung ist im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungs
beispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert. Dabei wird aus dem europäi
schen Patent 0 391 256 Bekanntes hier nicht wiederholt sondern auf diese Patentschrift ver
wiesen. Dies gilt insbesondere für die Auswerteinrichtung, die anhand der Fig. 2 in dieser
Patentschrift beschrieben ist und hinsichtlich Funktion und Ausführung identisch mit der in
dieser Anmeldung eingesetzten Auswerteinrichtung ist, soweit dies im folgenden nicht abwei
chend beschrieben ist.
Die einzige Figur zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem In
nenraum, in welchem die Partikelgröße zu messen ist.
Dieser Innenraum ist in der Zeichnung mit der Bezugszahl 2 bezeichnet. Eine Meßzelle für
die Messung der Partikelgröße ist mit 4 bezeichnet. In der Meßzelle 4 wird Außenluft über ein
Ansaugrohr 6 in Pfeilrichtung A eingesaugt. Das Ansaugrohr 6 hat eine in das Innere der
Meßzelle 4 konisch sich verjüngende Düse 8, über die Umgebungsluft in die Meßzelle einge
blasen wird. Der Innenraum wird mit Umgebungsluft über eine Einlaßleitung 10 versorgt,
welche mittels eines Ventilators 12 über eine Auslaßleitung 14 wieder aus dem Innenraum
herausgefördert wird. Der Ventilator 12 ist von einem Motor 16 angetrieben, der von einem
Temperatursensor 18 angesteuert ist. Der Temperatursensor 18 betätigt ferner einen Heizer
20, wenn die Temperatur in dem Innenraum 2 unter eine vorgegebene Temperatur abfällt.
Die Meßzelle 4 hat am Düsenausgang der Düse 8 einen mit der Bezugszahl 22 bezeichneten
Durchleuchtungsort. Auf diesen Durchleuchtungsort ist der Lichtstrahl einer Laserdiode 24
über eine Sendeoptik 26 gerichtet. Die Laserdiode 24 ist mit zwei unterschiedlichen Intensi
täten mittels eines Pulsgenerators 28 betreibbar. Dieser Pulsgenerator 28 steuert die Laser
diode 24 zeitgetaktet zwischen den beiden Intensitäten um, zum Beispiel für jeweils eine
Zeitdauer von mindestens einer Sekunde mit hoher Intensität und für eine Zeitdauer von min
destens zwei, vorzugsweise mindestens fünf Sekunden mit niedriger Intensität.
Horizontal gegenüber der Sendeoptik 26 ist eine Empfängerdiode 30 angeordnet, welche den
von der Sendeoptik 26 ausgesendeten, den partikelbelasteten Probengasstrom passierten
Lichtstrahl aufnimmt. Von der Empfängerdiode wird der Lichtstrahl über einen Baustein 32
einer Verarbeitung in einem Analogbaustein 34 zugeleitet und von dort zur Umwandlung in
digitale Signale in einen Digitalbaustein 36 geleitet, der drei Ausgänge zu einer Anzeige 38,
zu einem Speicher 40 und zu einem Personal-Computer 42 hat, welcher zusätzlich zwei nicht
gezeigte analoge Ausgänge zur laufenden Ausgabe von zwei vorwählbaren Ergebnissen ha
ben und selbstverständlich auch außerhalb des Innenraumes 2 gelegen sein kann. In diesem
Personal-Computer wird das Meßergebnis so verarbeitet, wie dies in der EP 0 391 256 B1
beschrieben ist.
Der Probengasstrom wird über eine Pumpe 44 über einen Partikelfilter 43 zu einem Dreiwe
ge-Ventil 46 geleitet. Ein Ausgang 461 des Ventils ist über eine Rückführleitung 47 mit ei
nem Trockner 48 verbunden, der in bekannter Weise dem Probengasstrom Feuchtigkeit ohne
Erhitzung entziehen kann. Ein weiterer Ausgang 462 mündet in Richtung des Pfeiles F in den
Innenraum der Meßzelle 4. Das Mehrwege-Ventil 46 ist von einem Regler 50 ansteuerbar, der
als Eingangsgröße einen aktuellen Meßwert von einem RF-Sensor 52 für die relative Feuch
tigkeit des Probengasstromes erhält.
Die Ausgänge 461 und 462 können von dem Regler 50 wechselseitig gesperrt sein, wobei
jeweils der eine Ausgang geöffnet und der andere gesperrt ist. Sie können von dem Regler 50
auch beide gemeinsam gesperrt werden.
Im Normalzustand ist der Ausgang 461 gesperrt und der Ausgang 462 geöffnet, so daß der
Probengasstrom in die Meßzelle 4 ausgelassen wird und nicht in die Rückführleitung 47 ge
langt. Wird im Probengas eine vorgegebene Schwelle für die relative Luftfeuchtigkeit über
schritten, zum Beispiel ein Luftfeuchtigkeitswert von 80%, werden der Ausgang 462 gesperrt
und der Ausgang 461 geöffnet. Dann gelangt der Probengasstrom in den Trockner 48 und von
dort über ein weiteres Partikelfilter 49 durch die Rückführleitung 47 wieder zurück in einen
Mischerabschnitt 62 des Ansaugrohres 6, wo das entfeuchtete Probengas mit dem aus der
Umgebung angesaugten Cas (Umgebungsluft) in einem vorbestimmten Verhältnis gemischt
wird, zum Beispiel in einem Verhältnis 1 : 1. Die Mischung wird deshalb vorgenommen, damit
Nebelbildung im Probengas vermieden wird. Nebeltröpfchen könnten nämlich die Messung
dadurch verfälschen, daß sie unterschiedslos zu Staubpartikeln ebenfalls als Partikel erfaßt
werden, welche das Meßergebnis verfälschen könnten.
Wird der Probengasstrom über die Rückführleitung 47 geführt und im Trockner 48 entfeuch
tet, so wird in der Auswerteinrichtung die Anzahl der erfaßten Partikel im Mischungsverhält
nis verringert, zum Beispiel bei einem Mischungsverhältnis von 1 : 1 automatisch halbiert, um
der Tatsache gerecht zu werden, daß der Probengasstrom nach Passieren des Filters 43 vor der
Pumpe 44 und nach Passieren des weiteren Reinigungsfilters 49 stromabwärts vom Trockner
48 gereinigt ist, also in dem Gemischstrom durch die Düse 8 nur noch halb soviele Partikel
enthalten sind wie bei abgesperrter Rückführleitung 47.
Zwischen der Pumpe 44 und dem Mehrwege-Ventil 46 zweigen zwei sogenannte Stützluft
leitungen 54 und 56 ab, über die ein Teil des Probengasstromes zurück zum Durchleuch
tungsort 22 geführt und dort von beiden Seiten gegen den aus der Düse 8 austretenden Pro
bengasstrom als sogenannte "Stützluft" gelenkt wird. Wenn beide Ausgänge 461 und 462 des
Mehrwege-Ventiles 46 abgesperrt sind, wird der gesamte, gereinigte Luft enthaltende Pro
bengasstrom über die Stützluftleitung 54 zur sendenden Laserdiode 24 und über die Stütz
luftleitung 56 zur empfangenden Diode 30 zurückgeführt, wobei dann die Auswerteinrichtung
im Normalfall einen Meßwert Null registrieren sollte. Wenn dies nicht der Fall ist, ist dies ein
Zeichen dafür, daß eine Störung bzw. eine Verschmutzung im Sende- oder Empfangsteil vor
handen ist, die somit durch den Stützluftkreislauf mit den Stützluftleitungen 54, 56 identifi
zierbar ist.
Anstelle der einen Laserdiode 24 können auch zwei oder mehr Lichtquellen unterschiedlicher
Intensität vorgesehen sein, die abwechselnd mit gleichen oder ungleichen Betätigungszeit
räumen eingeschaltet werden können, oder es können auch mehrere Lichtquellen gleicher
Intensität vorhanden sein, von denen eine oder mehrere periodisch ein- und ausgeschaltet
werden können. Statt einer Laserdiode kann auch eine Weißlichtquelle eingesetzt werden.
Allen beschriebenen Varianten ist gemeinsam, daß mit dem Licht hoher Intensität kleinere
Partikelgrößen in der Größenordnung bis herab zu 0,2 µm erfaßt werden können, während bei
Beleuchtung mit geringerer Intensität größere Partikel in der Größenordnung ab 1 µm bis
20 µm erfaßt werden können.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Claims (19)
1. Vorrichtung zum Bestimmen der Korngrößenverteilung und der Gesamtkonzentration
von Partikeln in einem Probengasstrom mit einer Meßzelle (4), die von einem Proben
gasstrom durchströmt wird und in der von einer Lichtquellenanordnung (24, 26) abge
strahltes Licht an den in dem Gas enthaltenen Partikeln gestreut wird, mindestens eine
Empfangseinrichtung (30, 32), welche das Streulicht zumindest teilweise empfängt
und ein der Intensität des Streulichts entsprechendes Signal abgibt, und einer das ge
nannte Signal aufnehmenden und verarbeitenden Auswerteinrichtung, gekenn
zeichnet durch eine Lichtquellenanordnung (24) mit steuerbarer Intensität.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen
anordnung mindestens zwei Lichtquellen unterschiedlicher Intensität aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pulssteue
rung (28) für das zeitgetaktete Ein- bzw. Ausschalten wahlweise einer oder beider
Lichtquellen (24) vorgesehen ist, derart, daß der Probengasstrom in aufeinanderfol
genden Zeitabschnitten mit Licht unterschiedlicher Intensität beleuchtet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige
Lichtquelle mit veränderbarer Intensität vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pulssteue
rung (28) für das zeitgetaktete Umsteuern der Intensität der Lichtquelle vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die oder mindestens eine Lichtquelle eine Weißlichtquelle ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die oder mindestens eine Lichtquelle ein Laser (24) ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
Licht hoher Intensität kurzzeitig einschaltbar ist und wechselseitig mit Licht niedriger
Intensität betreibbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Licht hoher In
tensität für eine Zeitdauer von mindestens einer Sekunde und Licht niedriger Intensität
für eine Zeitdauer von mindestens zwei Sekunden einschaltbar sind.
10. Verfahren zum Bestimmen der Korngrößenverteilung und der Gesamtkonzentration
von Partikeln in einem Gas, insbesondere in Luft, wobei ein Probengasstrom durch ei
ne Meßzelle (4) geleitet wird und Licht an den in dem Gas enthaltenen Partikeln ge
streut und ein der Intensität des Streulichtes entsprechendes Signal erzeugt wird, wel
ches zur Bestimmung der Partikelanzahl ausgewertet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Probengasstrom zeitlich aufeinanderfolgend mit Licht
unterschiedlicher Intensität beleuchtet wird, um so unterschiedliche Korngrößenberei
che der Partikel zu erfassen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht bei Au
ßenbetrieb eine Wellenlänge von 670 bis 680 nm und bei feuchtigkeitssensiblem Be
trieb von 320 bis 780 nm hat.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß Licht klei
ner Intensität für eine Zeitdauer von mindestens einer Sekunde und Licht hoher Inten
sität für eine Zeitdauer von mindestens zwei Sekunden sequentiell eingeschaltet wird.
13. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Meßzelle (4) ein Trockner (48) nachgeschaltet ist, in
den der Probengasstrom über ein abhängig von der Feuchtigkeit des Probengasstromes
steuerbares Ventil (46) zuführbar ist, und daß der Trocknerausgang mit einer Proben
gaszuführleitung (6) stromaufwärts vom Ort der Durchleuchtung (22) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (46)
ein Mehrwege-Ventil ist, dessen einer Ausgang (461) mit einer Rückführleitung (47)
zum Trockner (48) und dessen anderer Ausgang (462) mit dem Innenraum der Meß
zelle (4) verbunden ist, und daß ein Regler (50) vorgesehen ist, der als Eingang den
Meßwert eines Feuchtefühlers (52) für die Feuchte des Probengases erhält, und der bei
Überschreiten eines Sollwertes für die Feuchte des Probengases den anderen Ausgang
(462) des Ventils (46) in den Innenrat der Meßzelle (4) absperrt und den einen Aus
gang (461) des Ventils zum Trockner öffnet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß strom
aufwärts von dem Ventil (46) Abzweigleitungen (54, 56) zum Leiten des Proben
gasstromes zur Lichtquellenanordnung (24, 26) und zur Empfangseinrichtung (30, 32)
vorgesehen sind, und daß beide Ausgänge (461, 462) des Ventiles gemeinsam ab
sperrbar sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trockner (48) zum Absorbieren von Feuchtigkeit ohne Heizung ausgelegt ist,
um den Taupunkt und damit die relative Feuchtigkeit im Probengasstrom abzusenken.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß stromabwärts von der Lichtquellenanordnung (24, 26) und stromaufwärts von dem
Ventil (46) ein Partikelfilter (43) vorgesehen ist und daß ein weiterer Partikelfilter (49)
stromabwärts von dem Trockner (48) in die Rückführleitung (47) eingeschaltet ist.
18. Verfahren, insbesondere nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach dem Durchleuchten
- a) das Probengas in die Meßzelle ausgelassen wird oder
- b) dem Probengas Feuchtigkeit bei Überschreiten einer vorbestimmten Feuchtigkeit entzogen wird und es danach in die Gaszufuhr zur Meßzelle eingemischt wird oder
- c) das Probengas in einem inneren Kreislauf zum Ort der Durchleuchtung zurückge führt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl des
Schrittes (b) das Verhältnis zwischen aus der Umgebung zugeführtem Gas und dem
getrockneten Gas auf einen vorbestimmten Wert, insbesondere 1 : 1, eingestellt wird
und daß die daraus sich ergebende Probengasverdünnung durch Multiplizieren der er
faßten Partikelzahl mit einem entsprechenden Faktor, insbesondere dem Faktor 2, be
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