DE198399C - - Google Patents
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- DE198399C DE198399C DENDAT198399D DE198399DA DE198399C DE 198399 C DE198399 C DE 198399C DE NDAT198399 D DENDAT198399 D DE NDAT198399D DE 198399D A DE198399D A DE 198399DA DE 198399 C DE198399 C DE 198399C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
- F26B13/001—Drying and oxidising yarns, ribbons or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES PATENTAMT
10626
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Trockenmaschine für Faserbänder von
Krempeln, Strecken, Kämmaschinen usw., bei welcher, im Gegensatz zu den bisherigen,
demselben Zweck dienenden Maschinen, das bandförmige Trockengut möglichst wenig angestrengt,
d. h. weder von Hand berührt, noch sonst in seinen Eigenschaften verändert wird. Gleichzeitig gewährt der Erfindungsgegenstand
den Vorteil, daß die Faserbänder mit verschiedener Geschwindigkeit durch die
Trockenmaschine geführt werden können, so daß nach dem Trocknen ein vorher bestimm-
: barer Feuchtigkeitsgehalt verbleibt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den beiliegenden Zeichnungen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 denselben zum
Teil in Seitenansicht, zum Teil im Vertikalschnitt, während die Fig.-2 und 3 den wesentlichsten
Teil der Erfindung in größerem Maßstabe im Vertikalschnitt bzw. in Oberansicht
veranschaulichen.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der Erfindungsgegenstand zunächst aus dem
Zuführungstisch I, welcher, wie Fig. 3 erkennen läßt, eine dreieckige Gestalt besitzt.
An der Basisseite dieses dreieckigen Tisches ist ein Quetschwalzenpaar 2, 3 vorgesehen.
An den beiden Schenkelseiten des Dreiecks ist je ein Führungswalzenpaar 4,5,6 bzw.
7, 8, 9 angeordnet, welches dazu bestimmt ist, dem in den Spinnkannen von den Garnwickeln abgezogenen Trockengut eine Füh
rung zu erteilen. Vor und hinter dem Walzenpaar 4, 5, 6 bzw. 7,8,9 sind leicht bewegliche
Führungszungen 12, 13 bzw. 14, 15
vorgesehen. Dieselben dienen ebenfalls zur Führung des Trockengutes und sind derart
eingerichtet, daß beim Zerreißen eines Bandes ein selbsttätiges Ausrücken der Maschine
erfolgt. Der Tisch besitzt ferner die Einführösen 41, 42, durch welche hindurch die
Bänder zu den Führungswalzen gelangen.
Unterhalb des Tisches 1 ist ein Tisch 16
angeordnet, welcher in ähnlicher Weise wie der Tisch 1 eingerichtet sein kann und dazu bestimmt· ist, das Trockengut nach Beendigung
des Trockenprozesses aufzunehmen ' und den Spinnkannen 17 zuzuführen. Dem
vorderen Ende des unteren Tisches 16 ist das '50 Walzenpaar 25, 26 vorgelagert. Die Tische 1,
16 stehen durch die Förderbänder 18 bzw.
19 mit dem Trockenbehälter 24 in Verbiri- ,
dung. Die Förderbänder sind über die Rollen 20, 21 bzw. 22, 23 geführt. In dem Trockenraum
24 sind die endlosen Siebe 27 vorgesehen, welche über je zwei Rollen 28, 29
laufen.'
Der Antrieb der Rollen 28 erfolgt von der Stufenscheibe 45 aus, welche ihre Drehbewegung
mittels des Zahnrades 46 und der Zahnräder 47 auf die Achsen der Rollen 28 überträgt. Zwischen den verschiedenen Sieben 27 ■
ist eine Heizung, beispielsweise in Form von Rippenrohren 30, vorgesehen. Der Trockenraum
24 steht oben mit einer Exhaustorlei-
10627
tung 31 in Verbindung, durch welche die
während des Trocknens sich bildenden feuchten Dünste abgesaugt werden.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Das bandförmige zu trocknende Material (gebleichte, gefärbte oder gewaschene Faserbänder)
kommt von der Färb- oder Bleichmaschine, nachdem es vorher durch Vakuum entnäßt ist, in Wickeln, welche dem Inhalt
einer Spinnkanne entsprechen, unter den Einfuhrtisch
1. Aus den Spinnkannen werden die Bänder durch die Einführösen 41, 42 an
den Führungszungen 12, 13 bzw. 14, 15 vorbei
und zwischen den Führungswalzen 4, 5, 6 bzw. 7, 8, 9 hindurch, in einem bestimmten
Abstande genau nebeneinanderlaufend, über den Tisch gezogen. Durch die Quetschwalzen
werden die nassen Bänder eine scharfe Auspressung erfahren, so daß möglichst wenig
Feuchtigkeit in dem Trockenraum 24 zu verdunsten ist. Von den Quetschwalzen 2, 3 gelangt
das Trockengut auf das Förderband 18 und wird von diesem bei 34 zwischen die
beiden obersten endlosen Siebe 27 geführt. Von hier aus passiert das Trockengut die folgenden
Siebe auf dem Wege 35, 36, 37, 38/ 39 der aufsteigenden Trockenluft entgegen, um schließlich bei 40 den Trockenraum 24
zu verlassen und auf dem Förderband 19 das Walzenpaar 25, 26 zu erreichen. Von letzterem
gelangt das Trockengut über den Tisch 16 in die Spinnnkannen 17.
Wie bereits eingangs erwähnt wurde, liegt der Vorteil der neuen Vorrichtung darin, daß
die Faserbänder während des ganzen Trockenvorgangs nicht von Hand aus berührt und
auch sonst nicht in ihrer Eigenschaft verändert werden. Durch den Wegfall der Handarbeit
fällt der Betrieb sicherer und wohlfeiler aus. Ein weiterer Vorteil ist auch darin zu erblicken
, daß man die Faserbänder mit verschiedener Geschwindigkeit durch die Maschine laufen lassen und gegebenenfalls auch
so durch dieselbe führen kann, daß noch ein gewisser Feuchtigkeitsgehalt, welcher zum
Spinnen notwendig ist, in den Bändern verbleibt.
Claims (1)
- Patent Anspruch:Trockenmaschine für Faserbänder von Krempeln, Strecken, Kämmaschinen usw. mit endlosen Sieben zum Hindurchführen des Trockengutes durch den Trockenraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abführung des Trockengutes durch je einen Zu- und Abführungstisch für das nasse bzw. getrocknete Material unmittelbar aus bzw. zu den Spinnkanrien erfolgt, von welchen der Zuführtisch mit Einführösen (41,42), Führungswalzenpaaren (4 bis 9) und leicht beweglichen Führungszungen (12 bis 15) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198399C true DE198399C (de) |
Family
ID=461200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198399D Active DE198399C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198399C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965117C (de) * | 1941-12-10 | 1957-05-29 | Gen Motors Corp | Vorrichtung zur Trocknung feinkoerniger Materialien |
-
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- DE DENDAT198399D patent/DE198399C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965117C (de) * | 1941-12-10 | 1957-05-29 | Gen Motors Corp | Vorrichtung zur Trocknung feinkoerniger Materialien |
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