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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lastantriebskreis,
insbesondere auf einen Antriebskreis für eine Insassensicherheitsvorrichtung wie
beispielsweise ein Airbag oder geeigneterweise für ein ABS (Antiblockierbremssystem)
oder dergleichen.
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Bei
einem aus der nach veröffentlichten
DE 197 48 311 B4 entnehmbaren
Antriebskreis für
einen Airbag führt
eine am Fahrzeug befestige Batterie oder ein aufgeladener Kondensator
einen Zündstrom zu
einer Zündvorrichtung
(welche im folgenden als Detonator oder Zündkapsel bezeichnet wird),
falls ein Aufprallzustand eines Fahrzeugs nachgewiesen wird, so
daß der
Airbag sich aufweiten kann.
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Ein
derartiger herkömmlicher
Antriebskreis für
Airbags enthält
ebenso einen Verstärkerkreis,
so daß die
minimale Betriebsspannung des Antriebskreises sichergestellt ist,
selbst wenn die Batteriezuleitungen aufgrund des Aufpralls des Fahrzeuges
unterbrochen wird.
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Jedoch
verursacht bei dem Verstärkerkreis ein
Umschalten jedes Schaltungselements ein Störgeräusch. Um die Erzeugung der
Störgeräusche zu vermeiden,
ist bei herkömmlichen
Verstärkerkreisen bzw.
Verstärkerstromkreisen
ein Schutzelement beispielsweise ein Filter, vorgesehen.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbrauchertreiberschaltung
für eine Fahrzeuginsassenschutzeinrichtung
so auszubilden, daß die
Erzeugung von Störgeräuschen durch
den Verstärkerkreis
ohne ein Bereitstellen von Filtermitteln vermieden wird und ohne
daß die
Funktion der Fahrzeuginsassenschutzeinrichtung gefährdet wird.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Eine weitere Lösung
ist Gegenstand des Anspruches 3.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung beginnen also die Verstärkerkreise
mit der Verstärkung
als Reaktion auf die Ausgabe eines Aufpralldetektionssignals bzw.
eines den Aufprall detektierenden Signals von dem Aufpralldetektionsmittel
bzw. von dem den Aufprall detektierenden Mittel.
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Die
Verstärkerkreise
führen
den Verstärkungsvorgang
lediglich dann durch, wenn es aufgrund eines Aufprallzustands bzw.
-bedingung des Fahrzeuges erforderlich wird. Da die Verstärkerkreise
den Verstärkungsvorgang
nicht durchführen, wenn
das Fahrzeug nicht in dem Aufprallzustand ist, kann die Störgeräuscherzeugung,
welche von den Umschaltvorgängen
begleitet werden, in den Verstärkerkreisen
verhindert bzw. vermieden werden.
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Gemäß der weiteren
Lösung
der vorliegenden Erfindung wird der Verstärkervorgang durch Erhöhen der
Oszillationsfrequenz eines Oszillatorkreises in jedem Verstärkerkreis
als Reaktion auf die Ausgabe des Aufpralldetektionssignals von der
Aufpralldetektionsvorrichtung durchgeführt.
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Da
die aufprallfreien bzw. aufpralllosen Zustände des Fahrzeugs die Oszillationsfrequenz
des Oszillatorkreises vermindern als beim Aufprallzustand bzw. unter
Aufprallbedingung, können
die die Störgeräusche begleitenden
Umschaltvorgänge
in den Verstärkerkreisen
reduziert werden.
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Diese
und andere Merkmale werden verständlicher
werden durch die folgende detaillierte Beschreibung, welche in Kombination
mit den begleitenden Zeichnungen gesehen wird, bei denen:
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1 eine
Darstellung eines Antriebskreises für einen Airbag gemäß der ersten
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine
Darstellung ist, welche eine konkrete Schaltkreiskonfiguration der
Verstärkerkreise 4 und 5 in 1 zeigt;
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3 eine
Darstellung ist, die eine konkrete Schaltkreiskonfiguration eines
Oszillatorkreises 36 in 2 zeigt;
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4 eine
Darstellung ist, welche eine konkrete Schaltkreiskonfiguration des
Oszillatorkreises 36 gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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5 eine
Darstellung ist, welche eine Schaltkreiskonfiguration eines ABS
gemäß der dritten
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Die
vorliegende Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf eine
bevorzugte Ausführungsform,
welche in den begleitenden Zeichnungen dargestellt ist, beschrieben.
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Erste Ausführungsform:
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1 zeigt
einen Antriebskreis eines Airbags gemäß der ersten Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung. In 1 enthält der Antriebskreis
für den
Airbag bzw. Airbagantriebskreis einen Antriebskreis 100 für einen
Fahrersitz und einen Antriebskreis 200 für einen
vorderen Beifahrersitz. Die Antriebskreise 100 und 200 dienen
dazu, jeweils die Airbags des Fahrers und des vorderen Beifahrersitzes
zu expandieren bzw. aufzuweiten.
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Die
Antriebskreise 100 und 200 werden mit einer Batteriespannung
einer am Fahrzeug montierten Batterie mittels eines Zündschalters 2 oder
mit einer Batteriespannung, welche in einem aufgeladenen Kondensator
(Engergiespeichereinheit) 3 gespeichert ist, zu den Verstärkerkreisen 4 und 5 und konstanten
Stromkreisen 6a, 6b jeweils zugeführt.
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Im
folgenden wird die Batteriespannung als Leistungsversorgungsspannung
bezeichnet.
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Der
Verstärkerkreis 4 wird
zur Versorgung des Zündstroms
verwendet und der Verstärkerkreis 5 wird
zum Regeln der Regulierung des Zündstroms auf
einen konstanten Strom verwendet. Die konstanten Stromkreise 6a und 6b bzw.
Stromkreise für
einen konstanten Strom sind vorgesehen, dem Verstärkerkreis 5 zu
erlauben, eine Zusatzspannung den Antriebskreisen 100 und 200 jeweils
zuzuführen.
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Der
Antriebskreis 100 für
den Fahrersitz und der Antriebskreis 200 für den vorderen
Beifahrersitz expandieren entsprechende Airbags als Reaktion auf die
Ausgabe eines Aufpralldetektionssignals von einem Aufpralldetektor 7.
Der Aufpralldetektor 7 weist einen Halbleiterbeschleunigungssensor
zum Nachweis der Beschleunigung des Fahrzeuges auf, welche ein hochaktives
bzw. auf hohen Niveau gesetztes Aufpralldetektionssignal ausgibt,
wenn die detektierte Beschleunigung einen Aufprallzustand des Fahrzeuges
anzeigt.
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Da
der Antriebskreis 100 für
den Fahrersitz und der Antriebskreis 200 für den vorderen
Beifahrersitz gleich ist, werden der Aufbau und die Funktionsweise
bzw. die Wirkungsweise davon unter Heranziehung des Antriebskreises 100 als
Beispiel beschrieben.
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Bei
dem Antriebskreis 100 für
den Fahrersitz sind ein mechanischer Aufprallsensor (Sicherheitssensor) 12 und
ein zündender
Leistungstransistor bzw. Zündleistungstransistor
(N-Kanal-MOS-Leistungstransistor) 13 in Reihe mit einem
Detonator 11 verbunden, welcher den Airbag des Fahrersitzes
expandiert. Falls das ein auf hohen Niveau gesetztes Aufpralldetektionssignal
von dem Aufpralldetektor 7 zugeführt wird, wird der Zündleistungstransistor 13 angeschaltet,
um den Zündstrom
zu dem Detonator 11 zuzuführen.
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Ein
konstanter Stromkreis 20 reguliert dann den Zündstrom,
um einen konstanten Strom zu dem Detonator 11 zuzuführen. Der
konstante Stromkreis 20 enthält einen N-Kanal-MOS-Transistor zur
Stromversorgung (im folgenden als Leistungs-TR bezeichnet) 21,
welcher in Reihe mit dem Detonator 11 verbunden wird; einen
N-Kanal-MOS-Transistor
zur Stromdetektion (im folgenden als Abtast-TR bezeichnet) 22,
welcher parallel mit dem Leistungs-TR 21 verbunden ist,
um so einen Stromspiegelkreis mit dem Leistungs-TR 21 zu
bilden; eine konstante Stromquelle 23 zum Zuführen eines
konstanten Stroms zu dem Abtast-TR 22 und ein Operationsverstärkerkreis 24 mit
einem invertierenden Eingangsanschlußende bzw. -pol, welches bzw.
welcher mit der Quelle („Source”) des Abtast-TR 22 verbunden ist,
und einem nicht invertierenden Eingangsanschlußende, welches mit der Quelle
des Leistungs-TR 21 verbunden ist.
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Der
Operationsverstärkerkreis 24 regelt
die Spannungen an dem Gatter des Leistungs-TR 21 und Abtast-TR 22,
um die Spannungen an beiden Quellen so gleich zu machen, daß ein konstanter Strom
von dem Leistungs-TR 21 in den Detonator 11 fließt, wenn
der Zündleistungstransistor 13 eingeschaltet
wird.
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Der
Operationsverstärkerkreis 24 verwendet eine
Zusatzspannung, welche von dem verstärkenden Kreis 5 über den
konstanten Stromkreis 6 zugeführt wird, um die Spannungen
an dem Gatter des Leistungs-TR 21 und des Abtast-TR 22 zu
regeln. Eine derartige Regelung ermöglicht dem Leistungs-TR 21 und
dem Abtast-TR 22 eine hohe Gatterspannung von 24 Volt beizubehalten,
selbst wenn die Leistungsversorgungsspannung kleiner als 5 Volt wird,
und somit einen konstanten Strom zuzuführen.
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Der
mechanische Aufprallsensor 12, der Leistungs-TR 21 und
der zündende
Leistungstransistor 13 werden durch die Widerstände 14, 15 und 16 jeweils
in Nebenschluß gelegt.
Diese Nebenschlußleitungen
werden verwendet, wenn ein Eigendiagnosekreis eine Eigendiagnose
durchführt.
In einem derartigen Fall, schaltet der Eigendiagnosekreis den Zündleistungstransistor 13 an,
um einen kleinen Strom zu erhalten, der nicht ausreicht bzw. ausreichend
ist, einen Zündvorgang
des Detonators 11 zu starten, um so einen Zusammenbruch
jedes Kreis- bzw. Schaltungsabschnittes durch Detektion einer an jedem
Abschnitt jedes Widerstands anliegenden Spannung nachzuweisen.
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Als
nächstes
wird die Funktionsweise des Antriebskreises 100 für den Fahrersitz
beschrieben.
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Wenn
sich das Fahrzeug in einem aufprallfreiem bzw. aufpralllosen Zustand
befindet und kein Aufpralldetektionssignal von dem Aufpralldetektor 7 ausgegeben
wird, befindet sich der Zündleistungstransistor 13 in
der Sperrstellung bzw. in der Aus-Stellung.
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Wenn
das Fahrzeug einen Aufprallzustand erfährt, und das Aufpralldetektionssignal
von dem Aufpralldetektor 7 ausgegeben wird, wird der Zündleistungstransistor 13 angeschaltet.
Der mechanische Aufprallsensor 12 wurde bereits angeschaltet, wenn
der Aufpralldetektor 7 den Aufprallzustand des Fahrzeuges
nachweist. Somit wird ein Weg bzw. eine Leitung für den Zündstrom
von dem Verstärkerkreis 4 über den
mechanischen Aufprallsensor 12, dem Leistungs-TR 21 und
dem Detonator 11 auf den Zündleistungstransistor 13 bereitgestellt.
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Der
konstante Stromkreis 20 hält den Zündstrom konstant. In diesem
Fall regelt er den Zündstrom
auf einen Stromwert, welcher im Verhältnis zu dem Wert des Stromes
bestimmt wird, welcher in der konstanten Stromquelle 23 entsprechend
dem Strom-Spiegelverhältnis des
Leistungs-TR 21 und Abtast-Tr 22 fließt. Falls
der Stromfluß in
der konstanten Stromquelle 23 1,2 Mikroamper und das Strom-Spiegelverhältnis 100:1
ist, wird der Zündstrom
auf einen konstanten Strom von 1,2 Ampere geregelt.
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Dieser
Strom regulierende Vorgang wird im Folgenden beschrieben. Angenommen
daß der Strom,
welcher in dem Leistungs-TR 21 fließt, größer als 1,2 Ampere wird, nimmt
die Gatteranschlußspannung
VGS des Leistungs-TR 21 zu und
eine Spannung an dem Anschluß des
Leistungs-TR fällt
ab. Da der Stromfluß in
dem Abtast-TR 22 konstant auf 1,2 Mikroampere gehalten
wird, wird die Gatteranschlußspannung
des Abtast-TR 22 konstant gehalten. Der Operationsverstärkungskreis 24 vermindert
aus diesem Grund die Gatterspannung des Abtast-TR 22 und
des Leistungs-TR 21 und verringert dadurch den Strom in
dem Leistungs-TR 21. Wenn der Strom, welcher in dem Leistungs-TR 21 fließt, kleiner
als 1,2 Ampere wird, weil die Gatteranschlußspannung VGS des Leistungs-TR 21 abfällt und
die Spannung an dem Anschluß des
Leistungs-TR 21 größer als
die an dem Abtast-TR 22 wird, erhöht der Operationsverstärkerkreis 24 die
Gatterspannungen der Abtast-TR 22 und des Leisungs-TR 21,
und erhöht
dadurch den Strom im Leistungs-TR 21. Ein derartiger Kreis-
bzw. Schaltvorgang macht es möglich,
den Stromfluß in dem
Leistungs-TR 21 zu regulieren oder den Zündstrom,
welcher durch den Detonator 11 fließt, auf einen konstanten Wert
von 1,2 Ampere zu halten.
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Der
konstante Stromkreis 20 arbeitet so, daß die Spannungen an jedem Drain-Anschluß, Gatter und
Anschluß der
Leistungs-TR 21 und der Abtast-Tr 22 abgegleichen
werden, um einen Strom-Spiegelkreis zu bilden. Dieser Vorgang macht
den Strom in dem Abtast-TR 22 konstant
und dadurch den Zündstrom
in dem Leistungs-TR 21 konstant.
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In
dem Fall, in dem der aufgeladene Kondensator 3 eine Leistung
bereitstellt wegen des Abschaltens der Leistungsversorgung von der
am Fahrzeug befestigten Batterie zum Zeitpunkt des Aufpralls des Fahrzeugs,
fällt die
Leistungsversorgungsspannung graduell ab. Selbst in diesem Fall
kann der konstante Stromkreis 20 die Zusatzspannung von
dem Verstärkerkreis 5 verwenden,
um einen Gatterspannungsanstieg des Leistungs-TR 21 und
des Abtast-TR 22 zu erhöhen.
Es ist deshalb möglich,
die Funktionsweise des konstanten Stromkreises 20 zu sicherzustellen, um
so einen konstanten Strom zu dem Detonator 11 zuzuführen, selbst
bei einer geringen Leistungsversorgungsspannung.
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Als
nächstes
wird der Aufbau der Verstärkerkreise 4 und 5 beschrieben. 2 zeigt
einen spezifischen Kreis- bzw. Schaltungsaufbau. Der Verstärkerkreis
ist ein sogenannter Aufladepumpkreis („charge-up pump circuit”), welcher
Dioden 30a–30g, Kondensatoren 31a–31g,
einen Widerstand 32, Inverter 33–35 und
einen Oszillatorkreis 36 enthält.
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Die
Kondensatoren 31a, 31c, 31e und 31g werden
gemäß dem Ausgang
des Inverters 33 geladen und entladen, während die
Kondensatoren 31b, 31d und 31f gemäß dem Ausgang
des Inverters 34 geladen und entladen werden. Die Ausgänge der
Inverter 33 und 35 zeigen Gegenphasen- und Inphasen-Beziehungen
gegenüber
dem Ausgang des Oszillatorkreises 36. Wenn die Kondensatoren 31a, 31c, 31e und 31g geladen
werden, werden die Kondensatoren 31b, 31d und 31f aus
diesem Grund entladen; wenn die Kondensatoren 31a, 31c, 31e und 31g entladen
werden, werden die Kondensatoren 31b, 31d und 31f geladen.
Die Verwendung eines Gleichrichtungsvorgangs der Dioden 30a–30g,
zusätzlich
zu den Lade- und Entladevorgängen
der Kondensatoren 31a, 31c, 31e und 31g und
der Kondensatoren 31b, 31d und 31f, ermöglicht der
Spannung an jeder Verzweigung der Dioden 30a–30g und der
Kondensatoren 31a–31g Schritt
für Schritt
von einer Leistungsversorgungsspannung (+B) verstärkt zu werden.
Letztendlich wird eine gewünschte
Zusatzspannung bzw. verstärkte
Spannung von der Abzweigung der Diode 30g und dem Kondensator 31g ausgegeben.
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3 zeigt
einen spezifischen Aufbau des Oszillatorkreises 36.
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Der
Oszillatorkreis 36 enthält
einen Operationsverstärkungskreis 36a,
einen Inverter 36b, welcher den Ausgang des Operationsverstärkerkreises 36a invertiert,
einen Kondensator 36c und einen Widerstand 36d,
welche einen Kreis für
die Zeitkonstante bzw. einen Zeitkonstantenkreis bilden, welcher
mit dem Ausgangsanschluß des
Inverters 36b verbunden wird. Der Ausgang des Kreises für die Zeitkonstante
wird auf den nicht invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkerkreises 36a eingegeben.
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Der
Oszillatorkreis 36 enthält
ebenso die Widerstände 36e, 36f und 36g zur
Erzeugung zweier Referenzspannungen (2,5 Volt und 1,0 Volt) und Schalter 36h–36i,
um auszuwählen,
welche Spannung auf den invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkungskreises 36a eingegeben
werden sollte.
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Die
Auswahl von „an” oder „aus” der Schalter 36h und 36i wird
durch die Ausgabe des Operationsverstärkerkreises 36a und
dem Inverter 36j, welcher den Ausgang invertiert, hergestellt.
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Falls
der Ausgang des Operationsverstärkerkreises 36a ein
niedriges Niveau erreicht bzw. auf ein niedriges Niveau gesetzt
ist, wird die Ausgabe des Inverters 36b in einer derartigen
Konfiguration auf ein hohes Niveau geändert bzw. gesetzt, um mit
dem Aufladen des Kreises der Zeitkonstanten zu beginnen, welche
aus dem Kondensator 36c und Widerstand 36d besteht.
Da ein Ausgang mit geringem Niveau des Operationsverstärkerkreises 36a einen Hochniveau-Ausgang
des Inverters 36j herstellt, wird der Schalter 36h angeschaltet
und eine 2,5-Volt-Referenzspannung wird auf den invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkerkreises 36a eingegeben.
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Falls
die an dem Kondensator 36c angelegte Spannung in dem Kreis
für die
Zeitkonstante auf 2,5 Volt ansteigt, befindet sich der Ausgang des
Operationsverstärkerkreises 36a auf
einem hohen Niveau und der Ausgang des Inverters 36j auf
niedrigem Niveau. Dadurch beginnt der Kreis für die Zeitkonstante, welche
aus dem Kondensator 36c und dem Widerstand 36d besteht,
mit dem Entladevorgang. Ferner schaltet der auf hohem Niveau gehaltene
Ausgang des Operationsverstärkerkreises 36a den Schalter 36i an,
um die 1-Volt-Referenzspannung auf den invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkerkreises 36a einzugeben.
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Dann,
wenn die an dem Kondensator 36c anliegende Spannung in
dem Kreis für
die Zeitkonstante auf 1 Volt abfällt,
wird der Ausgang des Operationsverstärkerkreises 36a auf
ein niedriges Niveau gesetzt. Danach wird der oben genannte Vorgang wiederholt,
um alternativ den Ausgang des Operationsverstärkerkreises 36a zwischen
dem hohen Niveau und niedrigen Niveau umzuschalten, so daß ein Oszillationssignal
von dem Inverter 36b ausgegeben wird.
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Die
Inverter 33 bis 35, 36b und 36j,
welche in den 2 und 3 gezeigt
sind, werden durch eine eingeregelte Spannung (Vcc) von dem eingeregelten Leistungsversorgungskreis,
welcher nicht gezeigt ist, aktiviert.
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Gemäß dieser
Ausgestaltung, ist ebenso ein Schalter 36k in der Versorgungslinie
zu dem Operationsverstärkungskreis 36a vorgesehen,
welcher in Abhängigkeit
des Signalzustandes des Aufpralldetektors 7 an- und ausgeschaltet
wird. Der Schalter 36k ist in Sperrstellung bzw. Aus-Stellung,
während das
Aufpralldetektionssignal von dem Aufpralldetektor 7 nicht
vorliegt und wird angeschaltet, wenn das Aufpralldetektionssignal
ausgegeben ist bzw. wird.
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Wenn
das Fahrzeug sich in einem aufprallfreiem bzw. aufpralllosem Zustand
befindet und der Aufpralldetektor 7 kein Aufpralldetektionssignal
ausgibt, wird die Sperrstellung bzw. Aus-Stellung des Schalters 36 beibehalten,
ohne die geregelte Spannung (Vcc) dem Operationsverstärkungskreis 36a zuzuführen. Dies
inaktiviert den Operationsverstärkerkreis 36a,
so daß das
Ausgeben des Oszillationssignals von dem Oszillationskreis 36 unterbunden wird.
Die Verstärkerkreise 4 und 5 beginnen
dann nicht mit der Verstärkung.
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Sobald
der Aufpralldetektor das Aufpralldetektionssignal ausgibt, wird
der Schalter 36k eingeschaltet, um die einregulierte Spannung
(Vcc) dem Operationsverstärkerkreis 36a zuzuführen. Dadurch wird
der Oszillationskreis 36 verursacht, das Oszillatorsignal
auszugeben und dadurch die Verstärkerkreise 4 und 5 zu
betätigen
bzw. auszulösen,
um den Verstärkungsvorgang
durchzuführen.
Die Airbags werden dann unter Verwendung der Zusatzspannungen von
den Verstärkerkreisen 4 und 5 in
der voran genannten Art aktiviert.
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Da
die Verstärkerkreise 4 und 5 die
gewünschten
Zusatzspannungen in einer sehr kurzen Zeit ausgeben können, besteht
kein Problem in dem Aktivieren der Airbags, selbst wenn die Verstärkung ausgeführt wird,
nachdem der Aufpralldetektor 7 das Aufpralldetektionssignal
ausgegeben hat. Wie oben beschrieben wird der Oszillatorkreis 36 betätigt bzw. ausgelöst, um den
Verstärkungsvorgang
nur dann durchzuführen,
wenn es aufgrund des Aufprallzustandes bzw. Aufprallbedingungsfahrzeuges
erforderlich ist, und wird inaktiviert, um den Verstärkungsvorgang
bei normalen aufprallfreien Zuständen
bzw. Bedingungen des Fahrzeuges zu unterbinden. Dadurch kann das
mit Störgeräuscherzeugung
einhergehende Umschalten jedes Kreiselementes in den Verstärkerkreisen 4 und 5 vermieden
werden. Derartige Vorgänge
machen es also möglich,
den elektrischen Leistungsverbrauch im Normalbetrieb zu reduzieren.
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Ein
Transistorschaltelement kann für
die Schalter 36h, 36i und 36k verwendet
werden.
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Zweite Ausführungsform:
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Während in
der ersten Ausführungsform
die Funktionsweise des Oszillatorkreises 36 bei normalen
aufprallfreien Bedingungen des Fahrzeuges gestoppt wird, kann der
Oszillatorkreis 36 seine Oszillatorfrequenz variieren anstelle
die Funktionsweise zu stoppen.
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In
diesem Fall wird die Oszillatorfrequenz des Oszillatorkreises 36 in
einen nicht hörbaren
Bereich von 20 Hz oder geringer bei normalen aufprallfreien Bedingungen
des Fahrzeuges gesetzt. Wenn das Fahrzeug dann in einen Aufprallzustand übergeht,
wird die Oszillatorfrequenz des Oszillatorkreises 36 von
dem Anfangswert auf einen erwünschten für ein effektives
Verstärken
variiert. Insbesondere wie in 4 gezeigt
ist, sind ein Widerstand 36l und der Schalter 36k parallel
zu dem Widerstand 36d' in dem
Kreis für
die Zeitkonstante verbunden. Der Schalter 36k fungiert
in der gleichen Art und Weise wie der in 3, welcher
ausgeschaltet ist, wenn der Aufpralldetektor 7 das Aufpralldetektionssignal
nicht ausgibt und angeschaltet wird, sobald der Aufpralldetektor 7 das
Aufpralldetektionssignal bzw. das den Aufprall nachweisende Signal
ausgibt.
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Wenn
der Aufpralldetektor 7 das Aufpralldetektionssignal nicht
ausgibt, da der Schalter 36k in Sperrstellung ist, oszilliert
der Oszillatorkreis 36 mit einer Frequenz, welche durch
die Zeitkonstante des Widerstandes 36d' und des Kondensators 36c festgelegt
ist. In diesem Fall ist die Oszillatorfrequenz in einen nicht hörbaren Bereich
von 20 Hz oder kleiner gesetzt, so daß die Anzahl, wie oft jedes
Schaltungselement in dem Verstärkerkreis 4 und 5 umschaltet, reduziert
wird, wodurch die Störgeräusche reduziert werden,
einschließlich
eines Umschaltgeräusches, welches
die Insassen als nicht komfortabel empfinden. Diese Reduzierung
der Oszillatorfrequenz reduziert ebenso den elektrischen Leistungsverbrauch.
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Falls
der Aufpralldetektor 7 das Aufpralldetektionssignal ausgibt,
da der Schalter 36k eingeschaltet ist, schwingt der Oszillatorkreis 36 bei
einer Frequenz, welche durch die Zeitkonstante des Widerstandes 36d', des Widerstandes 36l,
welcher parallel zu dem Widerstand 36d' verbunden ist, und dem Kondensator 36c festgelegt
ist.
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In
diesem Fall, wird die Zeitkonstante des Kreises für die Zeitkonstante
kleiner und die Oszillatorfrequenz erhöht sich. Die Oszillatorfrequenz
entspricht dem des Oszillatorkreises 36 in 3.
Somit kann eine gewünschte
verstärkte
Spannung bzw. Zusatzspannung unter Verwendung eines Oszillatorsignals
für den
Verstärkungsvorgang
erhalten werden.
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Dritte Ausführungsform:
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Die 5 zeigt
eine dritte Ausführungsform. Die
dritte Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, daß der Kreis bzw.
die Schaltung in einem ABS (Antiblockierbremssystem) zur Freigabe
eines Radblockierungszustandes verwendet wird, wenn der Zustand
des Radblockierens des Fahrzeugs nachgewiesen wird.
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Wie
in 5 gezeigt ist, wird in dieser Schaltung der Drain
eines Ausgangs des MOS-Transistors 40 mit
dem Batteriepotential +B verbunden, wobei die Quelle bzw. der Emitter
davon über
eine Zylinderspule 41 zum Antreiben einer Last oder ein
ABS geerdet ist. An dem Gatter des Ausgang-MOS-Transistor 40 wird
ein Ausgang, welcher von dem Potential +B auf ein vorbeschriebenes
verstärkt
wird, von einem Verstärkerkreis 42 über einen
Gatterausgangskreis 43 eingegeben.
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Eine
Signaleingabe von einem Regelkreis 44 auf den Gatterausgangskreis
triggert die Versorgung des Ausgangs von dem Verstärkerkreis
zu dem Gatter des MOS-Transistors 40.
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Ein
Radblockierungsdetektionssignaleingang von einem Radblockierungsdetektor
auf den Regelkreis 44 triggert das Zuführen bzw. die Versorgung eines
den Vorgang startenden Signals auf den Verstärkerkreis 42, um so
den Betrieb des Verstärkerkreis 42 zu
starten. Der Radblockierungsdetektor dient zum Nachweis eines Radblockierungszustand unter
Verwendung eines Signals von dem Radgeschwindigkeitsensors oder
dergleichen.
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Andere
Signale werden ebenso dem Regelkreis 44 von einem einen
Strom nachweisenden Kreis 46 und einem eine Spannung nachweisenden Kreis 47 zum
Schutz des MOS-Transistors 40 eingegeben, indem eine auf
eine konstante Spannungsquelle anliegende Spannung (beispielsweise
5 Volt Leistungsquelle) und ein Strom, welcher in dem MOS-Transistor 40 fließt, jeweils
nachgewiesen wird. Jeder Kreis, welcher durch einen Kasten in 5 gezeigt
ist, wird durch Zuführen
einer anderen konstanten Spannung (beispielsweise 5 Volt) aktiviert,
welche von dem Potential +B erzeugt wird, wenn die Zündung eingeschaltet
ist. In der Schaltungsanordnung wird der Verstärkerkreis 42 mittels
Zuführen
eines den Vorgang startenden Signals von dem Regelkreis 44 aktiviert,
nachdem das Signal, welches für den
Radblockierungszustand indikativ ist, von dem Radblockierungsdetektor 45 zu
dem Regelkreis 44 eingegeben wird.
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Die
Verstärkerkreise 42 können einen
derartigen Aufbau wie der in 3 und 4 gezeigt
ist haben, welcher mit der Verstärkung
beginnt, wenn ein Oszillatorkreis in dem Verstärkerkreis durch das den Vorgang
startende Signal betätigt
wird.
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Da
der Oszillatorkreis nur dann aktiviert bzw. betätigt oder ausgelöst wird,
wenn der Radblockierungszustand es erforderlich macht freigegeben
zu werden, ist er bei normalen Bedingungen, bei denen die Räder nicht
verriegelt bzw. blockiert sind, inaktiv. Das die Störgeräuscherzeugung
begleitende Umschalten jedes Schaltungselement in dem Verstärkerkreis 4 und 5 kann
somit vermieden werden. Eine derartige Funktionsweise macht es ebenfalls
möglich,
den elektrischen Leistungsverbrauch im Normalbetrieb zu reduzieren.
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Obwohl
die dritte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung für ein ABS-Antriebskreis
verwendet wird, kann sie ebenso auf einen Kreis bzw. Schaltung zum
Antreiben eines Bremsen unterstützenden Systems
bzw. Bremskraftverstärkungssystems
verwendet werden. Die gleiche Schaltungskonfiguration wie die in 5 kann
für diesen
Antriebskreis verwendet werden.
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Das
charakteristische der vorliegenden Erfindung kann so zusammengefaßt werden,
daß die Verstärkerkreise
betätigt
bzw. ausgelöst
werden, um einen einen Strom zuführenden
Transistor zur Aktivierung einer Last beispielsweise eines Airbags
nach Erhalt eines Befehls von außerhalb anzutreiben, um einen
Strom dem stromzuführenden
Transistor zuzuführen.
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Insbesondere
ist – wie
in den oben genannten Ausgestaltungen zu sehen ist – die vorliegende Erfindung
für Anwendungen
an Vorrichtungen geeignet, welche in einem Notfall eines Fahrzeuges
aktiviert werden müßten, aber
nicht bei normalen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs. Dies ist von
Vorteil, da beispielsweise ein derartgier Antriebskreis – wie in
den Ausführungsformen
beschrieben ist – selten
betätigt
bzw. ausgelöst
wird und es nicht erwünscht
ist, Störgeräusche, welche
mit einem ständigen
Betätigen
eines Oszillatorkreises einhergehen, hervorzurufen.
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Obwohl
in 3 das Abschneiden der Vcc, welche dem Operationsverstärkungskreis 36a zugeführt wird,
den Oszillationsvorgang des Oszillatorkreises beendet, können andere
Schaltungskonfigurationen zum Beenden des Oszillationsvorganges verwendet
werden, beispielsweise solche, bei denen das Oszillatorsignal von
dem Verstärker
bei einem vorbestimmten Wert (beispielsweise Erdpotential) gehalten
werden.
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Bei
der ersten, zweiten und dritten Ausgestaltung können andere Konfigurationen
als denen des aufgeladenen Pumpkreises („Charge-up-pump-circuit”) für die Verstärkerkreise 4, 5 und 42 verwendet
werden. Beispielsweise können
die Verstärkerkreise
aus einer Art Eigenoszillation bestehen, welche Signale verwenden,
die zu Kathoden von deren Kondensatoren zugeführt werden, ohne Bereitstellung
eines Oszillatorkreises beispielsweise des in 3 gezeigten,
oder ein Transformer kann verwendet werden.
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Ferner
können
die vom Transistor empfangenen Ausgänge von den Verstärkerkreisen
bipolarer Art anstelle des MOS-Typs gemäß den Ausführungsformen sein.
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Ferner
kann die erste Ausführungsform
so ausgestaltet sein, um den Oszillatorkreis 36 nur dann zu
betätigen
bzw. auszulösen,
wenn sowohl ein Aufprallzustand des Fahrzeugs als auch eine Unterbrechung
der Batteriezuführungen
nachgewiesen wird.
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Ferner
ist die vorliegende Erfindung auf andere Ausstattungen beispielsweise
Vorbelastungen, andere als Insassensicherheitsvorrichtung beispielsweise
Vorspannungen, oder andere als Insassensicherheitsvorrichtungen
beispielsweise Airbags verwendbar.