DE19829478C2 - Zugfestigkeitsprüfer - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zugfestigkeitsprüfer und ein Verfahren zum
Messen der Zugfestigkeit, der, bzw. das dazu in der Lage ist, eine Zugfestigkeit zu messen,
indem ein Schrauben- bzw. Gewindeabschnitt, der in einem Grundmaterial befestigt ist aus
dem Grundmaterial gezogen wird.
Ein Harz- bzw. Kunststoffkörper, eine dünne Platte oder ein ähnlicher Gegenstand wird
häufig mit Schraub- bzw. Gewindeabschnitten ausgebildet und an einen anderen Gegenstand
durch Gewindeeingriff angeschlossen. Um eine steife Verbindung sicherzustellen, ist es
üblich, jeden Schraubabschnitt als eine unabhängige Mutter auszubilden und das
Grundmaterial durch Vergraben, Löten bzw. Schweißen, eine Preßverbindung oder eine
ähnliche Technologie anzuschließen. Es ist notwendig, die Festigkeit der Verbindung
zwischen dem Schraubenteil und dem Grundteil bzw. Grundabschnitt zu prüfen, weil das
Schraubenteil eine steife Verbindung zwischen zwei Gegenständen garantieren sollte. Für
den Test wird ein Zugfestigkeitsprüfer oder eine Zugfestigkeitsprüfmaschine verwendet, die
eine Zugkraft auf das Schraubenteil ausübt, während das Grundteil am Platz festgelegt
bleibt, und mißt die maximale Verbindungsstärke, d. h. die Zugfestigkeit des Grundmaterials
und des Schraubenteils, ausgedrückt als eine Zugkraft, die diese dazu veranlaßt, mit einer
Trennung voneinander zu beginnen.
Ein Prüfgerät vom Amsler-Typ, das nicht tragbar ist, ist ein typisches herkömmliches
Zugfestigkeitsprüfgerät. Jedoch ist es das Problem bei dieser Art von Prüfgerät, daß die
Vorbereitung für die Messung umständlich und zeitaufwendig ist, wobei Spezialisten
erforderlich sind. Ferner ist das Prüfgerät ein Prüfgerät für allgemeine Zwecke und deshalb
teuer. Darüber hinaus ist es schwierig, die Zugfestigkeit des Grundmaterials und des
Schraubenteils an einem Arbeitsplatz zu messen, z. B. einem Platz eines Spritzformgerätes.
Insbesondere ist es die Zielrichtung der Messung einer Zugfestigkeitsprüfung, die Qualität
der Produkte zu verbessern, indem eine Rückkopplung der Meßergebnisse zu einer
Produktionslinie durchgeführt wird. In diesem Sinne ist ein Prüfgerät, das dazu in der Lage
ist, das Grundmaterial und das Schraubenteil leicht zu messen und zu prüfen,
wünschenswert.
Im Lichte dieser Betrachtungen offenbart die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 3-125941
z. B. ein Zugfestigkeitsprüfgerät, das dazu in der Lage ist, zu einem Arbeitsplatz
gebracht zu werden und die Zugfestigkeit eines Schraubteils mit Leichtigkeit zu messen oder
abzuschätzen. Das Prüfgerät nach dieser japanischen Patentoffenlegungsschrift wird
ausführlich bei der Beschreibung der Fig. 2 auf den Seiten 8 bis 10 beschrieben. Jedoch
hat das Prüfgerät, das in diesem Dokument gelehrt wird, einige im folgenden ausgeführte
ungelöste Probleme. Das Prüfgerät ist zu groß und schwer, um leicht durch eine Person
gehandhabt werden zu können und ist nicht einfach vermarktbar. Ein Abschnitt, an dem ein
drehbares Teil und ein Zugteil angeschlossen sind, neigen dazu, verloren zu gehen. Das
Zugteil ist nicht leicht ersetzbar und verhindert eine leichte Handhabung bzw. Wartung des
Prüfgeräts. Das von Hand bediente Prüfgerät kann die Zugfestigkeit nicht stabil messen und
sollte bevorzugt unter Verwendung beispielsweise eines Motors automatisiert sein.
Ein anderes Konzept eines Zugfestigkeitsprüfgerätes und eines Verfahrens zum Messen der
Zugfestigkeit geht aus dem amerikanischen Patent US 4,548,083 hervor. Das dort
beschriebene Prüfgerät weist ein elektromechanisches Zuggerät mit einer mechanischen
Zugeinrichtung und mit einem Motor auf. Die Zugeinrichtung umfasst einen horizontalen
Schaft, der an zwei sich gegenüberliegenden Kipphebeln angeordnet ist, die an ein senkrecht
zu dem Schaft angeordnetes Mittelelement angebracht sind. Ein unteres Ende des
Mittelelements wird an einem Prüfling angeordnet und eine Zugkraft wird auf diesen
ausgeübt. Die Übertragung der Zugkraft auf den Prüfling erfolgt dabei durch Verkippen der
Kipphebel mit Hilfe des Motors, so dass die Zugkraft über eine Zugachse an dem Prüfling
angelegt wird. Das Verkippen erfolgt mit Hilfe des Motors über einen Gewindetrieb. Die
Drehstellung der Zugachse relativ zu dem Prüfling hat keinen Bezug zur aufgebrachten
Zugkraft.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 93 13 741 ist ein weiteres Prinzip eines
Zugfestigkeitsprüfgerätes bekannt, das zur Prüfung einer Schweißverbindung zwischen
einem flächig ausgebildeten Element und einem Bolzen, mit dem eine axiale Zugbelastung
gegenüber dem flächigen Element aufgebracht wird, vorgesehen ist. Bei der Vorrichtung
wird der Bolzen in eine Greifeinrichtung in Form eines Schnellspannfutters eingespannt.
Durch eine Abstützvorrichtung wird das Prüfgerät im Bereich der Schweißstelle auf das
flächige Element aufgesetzt. Das Schnellspannfutter wird durch einen Schrittmotor und ein
Zykluidengetriebe relativ zur Abstützvorrichtung bewegt. Dabei wird die rotatorische
Bewegung in eine translatorische Bewegung der zwischen dem Antrieb und der
Abstützvorrichtung angeordneten Bauteile umgesetzt. Diese Bauteile, wie etwa eine
Gewindemutter, eine Kolbenstange und das Schnellspannfutter, bilden damit die Zugachse,
die sich gegenüber dem zu prüfenden flächigen Element translatorisch bewegt. Weiter ist in
den Kraftweg zwischen dem Schnellspannfutter und der Abstützvorrichtung, d. h. in der
Zugachse, ein Quarzkristall-Kraftelement zur Kraftmessung eingesetzt. Das Quarzkristall-
Kraftelement steuert den Schrittmotor und das Zykluidengetriebe in Abhängigkeit eines
einstellbares Sollwertes für eine Zugkraft oder eines Zugweges und schaltet diese bei
Erreichen des Sollwertes ab. Ein Austauschen der für den Zug erforderlichen Bauelemente
ist bei diesem Prüfgerät nicht vorgesehen, so dass eine leichte Handhabung, bzw. Wartung,
des Prüfgeräts behindert wird.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einem Zugfestigkeitsprüfgerät den
Austausch der Zugachse zu erleichtern.
Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 20 gelöst.
Die obigen und andere Zielsetzungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der nachfolgenden, im einzelnen dargelegten Beschreibung erkennbar, die
zusammen mit den begleitenden Darstellungen in Betracht zu ziehen ist, in denen:
Fig. 1 eine Teilansicht ist, die ein herkömmliches Zugfestigkeitsprüfgerät
zeigt;
Fig. 2 eine geschnittene Vorderansicht ist, die ein anderes herkömmliches
Zugfestigkeitsprüfgerät zeigt;
Fig. 3 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine Ausführungsform eines
Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung vom von
Hand betriebenen Typ zeigt;
Fig. 4 ein Blockdiagramm ist, das ein elektrisches System insbesondere für
die erste Ausführungsform schematisch zeigt;
Fig. 5 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine Modifikation eines Last
umwandlers zeigt, der in der ersten Ausführungsform enthalten ist;
Fig. 6 ein Querschnitt ist, der eine Modifikation einer Übertragungswelle bzw.
-achse zeigt, die in dem Lastumwandler enthalten ist;
Fig. 7 eine geschnittene perspektivische Ansicht ist, die eine zweite Ausfüh
rungsform eines Zugfestigkeitsprüfgeräts vom Typ mit manuellem An
trieb gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Ebene zeigt, die die
Achse des Prüfgeräts enthält;
Fig. 8A eine geschnittene Draufsicht ist, die eine dritte Ausführungsform von dem
handgetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegen
den Erfindung in einer Ebene zeigt, die die Achse des Prüfgeräts enthält;
Fig. 8B eine teilweise vergrößerte Ansicht der zweiten Ausführungsform ist;
Fig. 8C eine perspektivische Ansicht ist, die eine Abwandlung einer Zugachse
bzw. -welle zeigt, die in der dritten Ausführungsform enthalten ist;
Fig. 9A eine geschnittene perspektivische Ansicht ist, die eine vierte von Hand
betriebene Ausführungsart des Zugfestigkeitsprüfgerätes gemäß der
vorliegenden Erfindung in einer Ebene zeigt, die die Achse des Prüfge
räts enthält;
Fig. 9B eine vergrößerte Ansicht einer Zugachse bzw. -welle ist, die in der
vierten Ausführungsform enthalten ist;
Fig. 10 eine geschnittene perspektivische Ansicht ist, die eine fünfte handbetrie
bene Art von Ausführungsform des Zugfestigkeitsprüfgerätes gemäß der
vorliegenden Erfindung in einer Ebene zeigt, die die Achse des Prüfge
räts enthält;
Fig. 11 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine sechste handbetriebene Art
von Ausführungsform des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 12 eine geschnittene perspektivische Ansicht ist, die die sechste Ausfüh
rungsform ohne einen Ratschengriff bzw. -hebel in einer Ebene zeigt, die
die Achse des Prüfgerätes enthält;
Fig. 13 eine Ansicht ist, die zu der nach Fig. 12 ähnlich ist, die die sechste
Ausführungsform mit dem Ratschenhebel bzw. -griff zeigt;
Fig. 14 eine geschnittene perspektivische Ansicht ist, die eine siebte von Hand
betriebene Art von Ausführungsform des Zugfestigkeitsprüfgerätes gemäß
der vorliegenden Erfindung in einer Ebene zeigt, die die Achse des
Prüfgeräts enthält;
Fig. 15 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine erste Ausführungsform vom
motorbetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 16 eine seitliche Vorderansicht der Ausführungsform nach Fig. 15 ist;
Fig. 17A und 17B perspektivische Ansichten sind, die eine bestimmte Konstruktion
eines Knopfes zeigen, der in der Ausführungsform nach Fig. 15 enthalten
ist;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht ist, die eine andere bestimmte Ausführungs
form des Knopfes zeigt;
Fig. 19 ein Blockdiagramm ist, das ein elektrisches System schematisch zeigt, das
insbesondere zu der Ausführungsform nach Fig. 15 paßt;
Fig. 20 ein Blockdiagramm ist, das eine Steuerung schematisch zeigt, die in dem
elektrischen System nach Fig. 19 enthalten ist;
Fig. 21 ein Flußdiagramm ist, das den Betrieb der Ausführungsform nach Fig. 15
vorführt;
Fig. 22A und 22B Draufsichten sind, die die Ausführungsform nach Fig. 15 zeigen;
Fig. 23A und 23B jeweils eine Draufsicht und eine seitliche Vorderansicht sind, die
eine Abwandlung der Ausführungsform nach Fig. 15 zeigen;
Fig. 23C eine Draufsicht ist, die eine andere Modifikation der Ausführungsform
nach Fig. 15 zeigt;
Fig. 24 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine zweite Ausführungsform von
dem motorbetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 25 eine obere Ansicht der in Fig. 24 gezeigten Ausführungsform ist;
Fig. 26 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine Abwandlung der Ausfüh
rungsform nach Fig. 24 zeigt;
Fig. 27 eine Kurve ist, die ein Verhältnis zwischen einer Zugkraft, die auf ein
Schraubenteil wirkt und der Drehwinkel eines Knopfes ist;
Fig. 28 ein Schnitt ist, der einen anderen Gegenstand zeigt, der zu messen ist und
eine abgewandelte Form einer Zugwelle bzw. -achse darstellt, die in jeder
der Ausführungsformen, die in den Fig. 15 und 24 gezeigt sind, enthalten
sein kann.
Fig. 29 ein Flußdiagramm ist, das den Betrieb der in Fig. 24 gezeigten Aus
führungsform vorführt;
Fig. 30 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine dritte Ausführungsform vom
motorgetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 31 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine vierte Ausführungsform vom
motorgetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgeräts gemäß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 32A eine perspektivische Ansicht ist, die ein Teil zeigt, mit dem ein Sitz dazu
in der Lage ist, passend angesetzt zu werden;
Fig. 32B eine perspektivische Ansicht der Ansetzung des Sitzes ist;
Fig. 32C und 32D Schnitte sind, die jeweils eine bestimmte Abwandlung der Ansetzung
des Sitzes zeigen;
Fig. 33 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine fünfte Ausführungsform vom
motorgetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgerätes gemäß der vorliegen
den Erfindung zeigt;
Fig. 34 eine geschnittene Vorderansicht ist, die eine sechste Ausführungsform
vom motorgetriebenen Typ des Zugfestigkeitsprüfgerätes gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 35 eine geschnittene Vorderansicht ist, die die Ausführungsform nach Fig.
30 zeigt;
Fig. 36 ein Blockdiagramm ist, das ein elektrisches System zeigt, das für die
Ausführungsform nach Fig. 30 bestimmt ist;
Fig. 37 ein schematisches Blockdiagramm ist, das eine Steuerung zeigt, die in
dem elektrischen System nach Fig. 36 enthalten ist;
Fig. 38 ein Flußdiagramm ist, das den Betrieb der Ausführungsform nach Fig. 30
vorführt; und
Fig. 39A bis 39D Schnitte sind, die aufeinanderfolgende Zustände zeigen, die bei dem
Betrieb, der in Fig. 38 gezeigt ist, auftreten.
Um die vorliegende Erfindung besser zu verstehen, wird auf ein herkömmliches Zug
festigkeitsprüfgerät, das in Fig. 1 gezeigt ist, kurz Bezug genommen. Das Zugfestig
keitsprüfgerät bzw. der Zugfestigkeitsprüfer ist als eine Prüfmaschine vom Amsler-Typ
oder einem ähnlichen Zugfestigkeitsprüfer 101, wie gezeigt, realisiert. Der Prüfer 101
enthält einen Festlegungsabschnitt 102 und einen Schuh bzw. ein Spannfutter 107, das
aus Metall ausgebildet ist. Ein Gegenstand 103, der zu messen ist und der durch Spritz
formgießen ausgebildet ist, wird an dem Platz durch den Festlegungsabschnitt 102
festgelegt. Der Gegenstand 103 wird aus einem Grundmaterial 104 hergestellt und ein
Schraubenteil 105 wird in dem Grundmaterial 104 vergraben. Der Gegenstand 103 wird
mit derartigen Abmessungen ausgeschnitten, daß das Grundmaterial 104 an dem Be
festigungsabschnitt 102 zusammen mit dem Schraubenteil 105 montiert werden kann.
Zur Messung wird ein Bolzen 106 in das Schrauben- bzw. Gewindeteil 105 getrieben.
Nachfolgend wird das Spannfutter 107 dazu veranlaßt, den Bolzen 106 einzuspannen und
dann wird er aufwärts gezogen, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Die Zugkraft des Spann
futters 107 wird erhöht, bis das Schraub- bzw. Gewindeteil 105 vollständig aus dem
Grundmaterial 104 herausgezogen worden ist. Die Zugfestigkeit des Grundmaterials 104
und des Gewindeteils 105 wird, ausgedrückt durch eine Zugkraft, bestimmt, die durch
das Gewindeteil 105 veranlaßt wird, um die Trennung von dem Grundmaterial 104 zu
beginnen.
Jedoch weist der obige Prüfer einige verbliebene ungelöste Probleme wie folgt auf. Da
der Gegenstand 103 in einer bestimmten Konfiguration ausgeschnitten werden muß, die
zu dem Festlegungsabschnitt 102 paßt, ist die Vorbereitung der Messung umständlich
und zeitaufwendig, wobei Spezialisten erforderlich sind. Der Prüfer ist eine Prüf
maschine für allgemeine Zwecke und deshalb aufwendig. Da darüber hinaus der Prüfer
große Abmessungen hat und nicht transportabel ist, ist es zumeist unmöglich, die
Zugfestigkeit des Grundmaterials 104 und des Gewindteils 105 z. B. an dem Platz einer
Spritzgußform bzw. -formmaschine zu messen. Insbesondere ist es die Zielsetzung der
Messung einer Zugfestigkeitsprüfung, die Qualität von Produkten durch eine Rückkopp
lung der Ergebnisse der Messung für eine Produktionslinie zu verbessern. In diesem
Sinne ist ein Prüfer wünschenswert, der dazu in der Lage ist, das Grundmaterial 104 und
den Gewindeabschnitt 105 einfach zu messen und zu prüfen.
Die Fig. 2 zeigt einen anderen herkömmlichen Zugfestigkeitsprüfer, der eine geringe
Größe hat und transportierbar ist und dazu in der Lage ist, die obigen Anforderungen zu
erfüllen. Der Prüfer, der zu beschreiben ist, wird durch die japanische Patentoffenle
gungsschrift Nr. 3-125941, die vorher aufgezeigt worden ist, gelehrt. Wie gezeigt,
enthält der allgemein mit 112 bezeichnete Prüfer einen Körper 111 und einen im wesent
lichen zylindrischen hohlen Sitzansatz 113, der in dem unteren Abschnitt bzw. Boden
des Körpers 111 befestigt ist. Ein Gegenstand 114, der zu messen ist, ist aus einem
Grundmaterial 115 hergestellt, das einen Vorsprung 115a und einen Gewindeabschnitt
116 hat, der in dem Vorsprung 115a durch Spritzformgießen ausgebildet ist.
Der Anlageansatz bzw. Sitzansatz 113 ist abnehmbar in einem Gewindeeingriff mit dem
unteren bzw. Bodenabschnitt der Trommel 111 gehalten. Eine axiale Bohrung 113a ist über
dem Sitz- bzw. Anlageansatz 113 ausgebildet und weist einen inneren Durchmesser D auf,
der größer als der maximale Außendurchmesser d des Gewindeabschnitts 116 ist. Zu der
Zeit der Messung verbleibt eine Sitz- bzw. Anlageoberfläche 113b, die den Boden des Sitz-
bzw. Anlageansatzes 113 bildet, an dem oberen Teil des Vorsprungs 115a um den Schraub-
bzw. Gewindeabschnitt 116. Eine Zugachse bzw. -welle 117 erstreckt sich über die
Bohrung 113a und den Sitz- bzw. Anlageansatz 113 koaxial zu dem Ansatz 113. Ein Ende
der Zugachse 117 wird in einem Gewindeeingriff zu dem Knopf 118 gehalten, der auf dem
oberen Teil des Körpers 111 montiert ist. Das andere Ende 117a der Zugachse 117 wird in
den Gewindeabschnitt 116 des Gegenstandes 114 getrieben.
Insbesondere ist das Ende 117b der Zugachse bzw. Zugwelle 117 in einem Vorsprung
eingeschraubt, der in dem Knopf 118 enthalten ist. Dann wird die Zugachse 117 an dem
Knopf 118 durch eine Schraube 119 befestigt. Um den Zugschaft bzw. die Zugachse 117 zu
ersetzen, wird die Schraube 119 gelöst und dann wird die Achse 117 aus dem Knopf 118
gezogen.
Ein Lastübertrager bzw. -transformator 121 weist einen ersten Flansch 122 an seinem
Boden und einen zweiten Flansch 123 an seinem Kopf auf. Der erste Flansch 122 ist in
einem Gewindeeingriff mit dem Körper 111 gehalten, während der zweite Flansch 123
gegen den Vorsprung 118a des Knopfes 118 über ein Drucklager 125 anliegt. Der Flansch
123 ist an der Zugachse 117 über das Drucklager 125 und den Vorsprung 118 montiert, so
daß eine Gegenkraft, die von einer Zugkraft P erhalten wird, die in der Zugachse 117
erzeugt wird, auf den Flansch 123 als eine Kompressionskraft wirkt. Ein einen Druck
fühlender Abschnitt 124 ist zwischen den Flanschen 122 und 123 und integral mit diesem
und dünn genug ausgebildet, um sich elastisch zu deformieren, wenn er der obigen
Kompressionskraft ausgesetzt wird. Ein Formänderungsmeßgerät 126 ist
an dem Druckfühlabschnitt 124 befestigt, um die Formänderung des Abschnitts 124 zu
messen, der der Kompressionskraft ausgesetzt ist. Insbesondere die zwei Flansche 122
und 123 und der Druckfühlabschnitt 124 sind als ein einziger hohler Zylinder realisiert
und in einem Gewindeeingriff mit dem Körper 111 gehalten. Das Formänderungs
meßgerät 126 mißt die Zugkraft P, die auf die Zugachse 117 einwirkt, ausgedrückt
durch die Formänderung (Deformierung) des Druckfühlabschnitts 124 in der Richtung
des Schubes bzw. des Drucks.
Jedoch ist der in Fig. 2 gezeigte Prüfer im Hinblick auf den Handhabungsgesichtspunkt
wie folgt nicht wünschenswert. Die Schraube 119 und das Ende 117b der Zugachse 117
werden gelöst und genauso macht es der Vorsprung 118a des Knopfes 118 und das Ende
117b der Achse 117, was zu einem Spiel führt. Die Schraube 119 wird gelöst, weil das
Ende der Zugachse 117, gegen die die Schraube 119 anliegt, dünner ist als der mit
einem Gewinde versehene Eingriffsabschnitt und den Kontaktbereich bzw. die Kontakt
fläche verringert, und weil die Achse 117 aus einem harten Material zur Steigerung der
Widerstandskraft ausgebildet ist. Das Ende 117b wird gelöst, weil es in die entgegenge
setzte Richtung in dem Fall gedreht wird, daß es nach der Messung zurückkehrt und ist
deshalb einem Widerstand ausgesetzt, der z. B. dem Festbeißen des Schraub- bzw.
Gewindeabschnitts zuzuschreiben ist. Weil noch spezifischer die Reibung einer Sitz-
bzw. Anlageoberfläche üblicherweise gegen die Lockerung wirkt, ist die Sitz- bzw.
Anlageoberfläche des obigen herkömmlichen Prüfers durch eine Kugellagerung reali
siert, die im wesentlichen frei von Reibung ist und deshalb nicht gegen die Lockerung
wirkt.
Der Vorsprung 118a arbeitet, um die Drehung zu übertragen und um eine Gegenkraft zu
empfangen, die gegen die Zugkraft wirkt. Der Vorsprung 118a überträgt die Gegenkraft
auf eine Kugellagerung 125 an einer Stelle, wo die letztere die erstere berührt und
überträgt ein Drehmoment auf die Zugachse 117. Darum ist der Gewindeeingriff
wesentlich.
Ein anderes Problem mit dem in Fig. 2 gezeigten Prüfer ist, daß der Prüfer zu schwer
ist, um die Bedienungsperson von einer Ermüdung zu befreien und verhindert, daß die
Bedienungsperson eine gewünschte Stellung einnimmt. Ferner ist die Schraube 119
durch den Körper 111 umgeben, während eine Schraube 120 in einem Graben bzw.
einer Rille 118b aufgenommen ist, um den Körper 111 an seinem Platz zu halten bzw.
zu fixieren. Deshalb ist es notwendig, wenn die Zugachse 117 aufgrund einer Änderung
der Größe oder des Durchmessers des Schraub- bzw. Gewindeabschnitts 116 ersetzt
werden sollte, die Schraube 120 zu entfernen, um so den Körper 111 zu entfernen und
dann die Schraube 119 zu entfernen. Die Schraube 120 muß auch entfernt werden, wenn
die Schraube 119 ein Spiel hat. Aus diesen Gründen ist es nicht einfach, den Prüfer nach
Fig. 2 handzuhaben bzw. zu warten oder zu ersetzen. Wenn zusätzlich die Zugachse 117
von Hand über den Knopf 118 gedreht wird, würde ein großes Drehmoment die Bewe
gung der Achse 117 ergeben und deshalb wäre die Messung aufgrund z. B. der Verrüc
kung bzw. Versetzung instabil. Deshalb sollte die Zugachse 117 bevorzugt automatisch
durch einen Motor angetrieben werden.
Bevorzugte Ausführungsformen des Zugfestigkeitsprüfers werden gemäß der vorliegen
den Erfindung im folgenden beschrieben. Zuerst wird eine Ausführungsform, die ein
Drehmoment ermöglicht, das durch Hand über einen Knopf angelegt wird, d. h. ein
manueller Zugfestigkeitsprüfer, beschrieben werden.
Bezugnehmend auf Fig. 3 wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
die das manuelle Antriebsschema verwendet, gezeigt und allgemein durch das Bezugs
zeichen 1 benannt. Der Prüfer 1 enthält, wie gezeigt, einen Knopf 2. Ein Zylinder oder
eine hohle Antriebsachse 3 ist an dem Knopf 2 über Einstellschrauben 14 befestigt. Ein
Gehäuse 5 trägt bzw. stützt den Zylinder bzw. die Büchse 3 über radiale Lagerungen
oder einzelreihige, tiefrillige Kugellagerungen 4. Ein Lastübertrager 6 vom Kom
pressionstyp ist an dem unteren Endabschnitt des Gehäuses 5 über kleine Schrauben 16
koaxial zu dem Gehäuse 5 befestigt. Ein Sitz- bzw. Anlageansatz ist in einem Gewinde
eingriff mit dem Boden des Lastübertragers bzw. -transformators 6 koaxial zu dem
Gehäuse 5 gehalten. Eine Antriebsplatte 8 ist an dem Boden des Zylinders 3 durch
kleine Schrauben 16 befestigt und bildet ein hexagonales Loch 8a. Eine Zugachse 9
weist einen hexagonalen Kopf 9a auf, der in dem hexagonalen Loch 8a aufgenommen
ist. Ein Drucklager oder eine nadelartige Walzenlagerung 11 trägt drehbar die Zugachse
9 an dem Lastwandler bzw. -transformator 6 über eine Basis 10. Ein Stopfen bzw.
Bolzen 12 ist in einem Gewindeeingriff mit einem Loch bzw. einer Öffnung 2a gehalten,
die an dem Zentrum des Knopfes 2 ausgebildet ist. Der Bolzen 12 ist in einem Loch 3a
aufgenommen, das an dem Zentrum bzw. der Mitte des Zylinders bzw. der Büchse 3
ausgebildet ist und liegt gegen den hexagonalen Kopf 9a der Zugachse 9 an. Ein elek
trisches Signal, das von dem Lasttransformator 6 ausgegeben wird, wird über einen
Steckanschluß 15 ausgegeben. Ein elektrisches System 25 (siehe Fig. 4) ist an die
Elektroden des Steckanschlusses 15 angeschlossen.
Der Prüfer 1 mißt die Zugstärke bzw. Zugfestigkeit eines gewünschten Gegenstandes 17.
In der dargestellten Ausführungsform wird angenommen, daß der Gegenstand 17 ein
Schrauben- bzw. Gewindeteil oder eine Mutter 17 ist, die an ein Stahlblatt bzw. ein
Stahlblech 19 durch eine Schweißung 18 angeschlossen ist.
Der Anlageansatz 7 ist mit einer axialen Bohrung 7a ausgebildet, die einen inneren
Durchmesser D hat, und ein Loch 7b steht in Verbindung zu der Bohrung 7a. Die
Zugachse 9 ist lösbar in dem Loch 7b befestigt. Der innere Durchmesser D der Bohrung
7a ist ausgewählt, um größer zu sein als der maximale äußere Durchmesser d des
Schraub- bzw. Gewindeteils 17. Wenn der Prüfer 1 die Zugstärke bzw. die Zugfestigkeit
des Gegenstandes 17 mißt, wird eine Sitzoberfläche 7c, die den Boden des Anlage
ansatzes 7 bildet, auf dem Stahlblech 19 um den Schraubabschnitt 17 angeordnet. Der
Ansatz 7 spielt deshalb die Rolle eines Sitz- bzw. Anlageabschnitts, um es dem Prüfer
1 zu ermöglichen, auf dem Stahlblech 19 zu sitzen und das Blech 19 zu tragen. Ver
schiedene Arten von Sitz- bzw. Anlageansätzen 7 sind vorbereitet worden, die jeweils
einen bestimmten inneren Durchmesser haben. Dies, in Verbindung mit der Tatsache,
daß der Sitz- bzw. Anlageansatz 7 entfernbar an dem Lasttransformator 6 montiert ist,
ermöglicht es dem Ansatz 7, leicht durch einen anderen Sitz- bzw. Anlageansatz ersetzt
zu werden, der zu dem maximalen Durchmesser des Gewindeteils 17 paßt. Weil ferner
der Anlageansatz 7 in den Lasttransformator 6 geschraubt ist, kann der erstere sich von
dem letzteren zu einer gewünschten Position erstrecken bzw. vorstehen.
Die Zugachse 9 wird durch das Loch 7b des Anlageansatzes 7 koaxial zu dem Ansatz 7
hindurchgeführt und enthält einen Schaft 9b und der vorher aufgezeigte hexagonale Kopf
9a ist in seinem Durchmesser größer als der Schaft 9b. Der Schaft 9b weist einen mit
einem Gewinde versehenen Abschnitt 9c an seinem Ende auf. Wenn der mit einem
Gewinde versehene Abschnitt 9c in das Schraubteil 17 hineingetrieben wird, wird ein
Drehmoment, das auf die Antriebsplatte 8 einwirkt, auf die Zugachse 9 über den Kopf
9a übertragen, der in dem hexagonalen Loch 8a der Antriebsplatte 8 aufgenommen ist.
Der Zylinder bzw. die Büchse 3, an der die Antriebsplatte befestigt ist, ist drehbar über
die obere und die untere Kugellagerung 4 abgestützt. Ein Dichtring 13 ist auf der oberen
Kugellagerung 4 aufgebaut, um Verunreinigungen fernzuhalten. Das Loch 3a des
Zylinders 3 weist einen Durchmesser auf, der größer ist als der maximale äußere
Durchmesser des hexagonalen Kopfes 9a der Zugachse 9, so daß die Achse 9 aus dem
Loch 3a gezogen werden kann.
Wenn der Knopf 2 von Hand gedreht wird, wird die Drehung des Knopfes 2 auf den
Zylinder bzw. die Büchse 3 übertragen, die an dem Knopf 2 über Einstellschrauben 14
befestigt ist. Die Drehung des Zylinders 3 wird auf die Zugachse 9 über die Antriebs
platte 8 übertragen. Im Ergebnis übt die Zugachse 9 eine Zugkraft entsprechend ihrem
Drehwinkel an der Mutter 17 über den hexagonalen Kopf 9a, die Basis 10, die Walzen
lagerung 11, den Lasttransformator 6 und den Anlageansatz 7 aus, während eine Gegen
kraft auf das Stahlblech 19 ausgeübt wird.
Verschiedene Arten von Zugachsen 9, die jeweils einen Gewindeabschnitt 9c eines
bestimmten Durchmesser haben, sind auch vorbereitet worden. Nur, falls der Bolzen 12
aus dem Knopf 2 entfernt wird, kann die Zugachse 9 aus dem Loch 3a des Zylinders 3
gezogen werden. Deshalb kann die Zugachse 9 leicht durch eine andere Zugachse ersetzt
werden, die zu dem Durchmesser der Mutter 17 paßt.
Die Walzenlagerung 11, die auf dem Kopf des Lasttransformators 6 als eine Druck
lagerung montiert ist, ist hochwiderstandsfähig bzw. sehr dauerhaft, selbst wenn sie
einer großen Belastung ausgesetzt wird. Die Walzenlagerung 11 kann durch eine Kugel
lagerung ersetzt werden, falls der Prüfer 1 nicht durch schwere Lasten belastet wird.
Ferner kann eine Lagerung mit kegelförmigen Walzen verwendet werden.
Die Basis 10, die zwischen dem Drucklager 11 und dem Kopf 9a der Zugachse 9
zwischengelagert ist, weist eine vorausgewählte, wesentliche Dicke auf. Wenn der
Durchmesser des Kopfes 9a kleiner als der maximale äußere Durchmesser des Druck
lagers 11 ist, d. h. wenn der Kontaktbereich zwischen dem Kopf 9a und dem Lager 11
relativ klein ist, verhindert die Basis 10 eine örtliche Last, die auf das Lager 11 wirken
könnte. Insbesondere die dicke Basis 10 realisiert die Weiterleitung einer Belastung mit
45 Grad und verursacht dadurch eine Last, die eben auf das Drucklager 11 einwirkt. Die
Basis 10 ermöglicht es deshalb dem Kopf 9a, in seiner Größe reduziert zu werden,
wobei eine kleine Abmessung und ein geringes Gewicht des Aufbaus gefördert werden.
Das Gehäuse 5, das den Körper des Prüfers 1 ausmacht, ist ein Hohlzylinder, der einen
zweckmäßigen Durchmesser hat, der durch eine Hand gehalten werden kann.
Der Lasttransformator 6 wird an dem Boden des Gehäuses 5 befestigt und aus einem
ersten Flansch 6d, einem zweiten Flansch 6a, einem Druckfühlabschnitt 6b, der zwi
schen den zwei Flanschen 6d und 6a dazwischen liegt, und vier Formänderungsmeßgerä
ten 6c ausgemacht, die an dem Umfang des Druckfühlabschnitts 6b an gleichmäßig
beabstandeten Plätzen befestigt sind. Der erste Flansch 6d ist an dem Gehäuse 5 über kleine
Schrauben 16 befestigt. Der zweit Flansch 6a liegt gegen die Unterseite des Kopfes 9a der
Zugachse 9 über das Drucklager 11 und die Basis 10 an. Bei dieser Konstruktion empfängt
der Lasttransformator bzw. die Lastübertragungseinrichtung 6 eine Gegenkraft, die von der
Zugkraft erhalten wird, die in der Achse 9 erzeugt wird, als eine kompressive Kraft. Der
Druckfühlabschnitt 6b ist dünn genug, um sich elastisch zu verformen, wenn er der obigen
kompressiven Kraft ausgesetzt wird. Die Formänderungsmeßgeräte 6c messen die
Formänderung des Druckfühlabschnitts 6b, wenn die kompressive Kraft auf den Abschnitt
6b einwirkt. Wie in Fig. 4 gezeigt, werden die Druckänderungsmeßgeräte 6c als eine
Brückenschaltung realisiert und übertragen die Formänderung in ein elektrisches Signal zur
Messung der Belastung bzw. der Last. Die dünne Ausbildung des Abschnitts 6b verstärkt
nicht nur die Empfindlichkeit, sondern realisiert auch einen Platz, um die
Formänderungsmeßgeräte 6c anzuordnen.
Der dünne Druckfühlabschnitt 6b, der zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch 6d
und 6a zwischengelagert ist, bildet einen Teil des Gehäuses 5. Die Formänderungs
meßgeräte 6c, die an dem Druckfühlabschnitt 6b befestigt sind, messen die Zugkraft, die
auf die Zugachse 9 einwirkt, ausgedrückt durch eine Formänderung (Deformation) in der
Richtung des Druckes.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Steckanschluß 15 in der Nähe der Form
änderungssensoren 6c plaziert. Dies verringert die Verdrahtungslänge des Prüfers 1 mit
Erfolg.
Bezugnehmend auf Fig. 4 wird das elektrische System 25 der dargestellten Ausfüh
rungsform beschrieben. Wenn der Druckfühlabschnitt 6b aufgrund der Kompressionskraft,
wie gezeigt, elastisch deformiert wird, erzeugen die Formänderungsmeßgeräte 6c ein
elektrisches Signal, das proportional zu der Formänderungsrate des Abschnitts 6b ist.
Das elektrische Signal wird in das elektrische System 25 über zwischengelagerte An
schlüsse und Verdrahtungen eingegeben, die jeweils eine Abschirmungsstruktur haben.
Eine Steuerung 15a enthält einen nicht gezeigten Mikrocomputer, einen Verstärker 15b
und eine Spitzenwerthalte- bzw. Speicherschaltung 15c. In Fig. 4 werden auch ein
Analog-Digital-Konverter (ADC) 15d und eine Digitalanzeige 15e gezeigt. Der elek
trische Signalausgang von den Formänderungsmeßgeräten 6c wird verstärkt und digitali
siert und wird mit seinem Spitzenwert gehalten. Im Ergebnis erscheint immer ein
Spitzenwert auf der Digitalanzeige 15e.
Vor dem Betrieb des obigen Prüfers 1 wird die Zugachse 9, deren mit einem Gewinde
versehener Abschnitt 9c in dem Durchmesser der Mutter 17 entspricht, an dem Prüfgerät
1 montiert. Insbesondere, nachdem der Bolzen 12 von dem Knopf 2 entfernt worden ist,
wird die Zugachse 9 in das Loch 3a der Büchse bzw. des Zylinders 3 eingesetzt. Nach
dem der Kopf 9a der Zugachse 9 in dem hexagonalen Loch 8a der Antriebsplatte 8
aufgenommen worden ist, wird der Bolzen 12 in den Knopf 2 getrieben, bis das Ende
des Bolzens 12 gegen den Kopf 9a anliegt. In diesem Zustand wird die Zugachse 9 davor
bewahrt, sich in der axialen Richtung zu bewegen.
Zur Messung wird die Sitz- bzw. Anlageoberfläche 7c des Anlageansatzes 7 dazu ver
anlaßt, auf dem Stahlblech 19 zu verbleiben, und dann wird der Knopf 2 von Hand
gedreht, um den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 9c der Zugachse 9 in die
Mutter 17 hineinzutreiben. Wenn der Knopf 2 weiter gedreht wird, wird der Drehwinkel
der Zugachse 9 nachfolgend von dem Drehwinkel gesteigert, bei dem der Anlageansatz
7 gegen das Stahlblech 19 anlag. Im Ergebnis wirkt eine Kraft auf die Mutter 17, die
dazu neigt, die Mutter 17 aus dem Stahlblech 19 und proportional zu dem obigen
Drehwinkel herauszuziehen, aufgrund des Gewindeeingriffs des mit einem Gewinde
versehenen Abschnitts 19 und der Mutter 17. Weil der Anlageansatz 7, der an der
Lastübertragungseinrichtung bzw. dem Lasttransformator 6 befestigt ist, einen inneren
Durchmesser hat, der größer als der maximale Durchmesser der Mutter 17 ist, und weil
die Zugachse 9 koaxial zu dem Ansatz 7 ist, berührt die Sitz- bzw. Anlageoberfläche 7c
das Stahlblech 9 automatisch dicht um die Mutter 17 herum. Die Sitz- bzw. Anlageober
fläche 7a nimmt deshalb die Gegenkraft der Zugachse 9 über die Lastübertragungsein
richtung 6, das Drucklager 11, die Basis 10 und den Kopf 9a auf. Die Gegenkraft, die
gegen die Zugkraft, die durch die Zugachse 9 erzeugt wird, wirkt, wird auf den zweiten
Flansch 6d der Lastübertragungseinrichtung in der zu der obigen Richtung entgegenge
setzten Richtung übertragen. Folglich wirkt eine kompressive Kraft, die gleich aber in
der Richtung entgegengesetzt zu der Kraft ist, die die Mutter 19 zieht, auf den Druck
fühlabschnitt 6b. In diesem Moment dient das Drucklager 11, um die Drehbelastung des
Knopfes 2 zu verringern.
Die Zugkraft, die in der Zugachse 9 erzeugt wird, komprimiert den Druckfühlabschnitt
6b des Lasttransformators bzw. der Lastübertragungseinrichtung 6 in der axialen
Richtung. Im Ergebnis wird ein elektrisches Signal, das proportional zu der Zugkraft ist,
die auf die Mutter 17 einwirkt, von den Formänderungsmeßgeräten 6c zu dem elek
trischen System 25 über die dazwischen gesetzten Anschlüsse und Drähte gesandt. Der
Verstärker 15b verstärkt das elektrische Signal, während der ADC 15d das verstärkte
elektrische Signal digitalisiert. Der sich ergebende Digitalwert erscheint auf der Anzeige
15e und ermöglicht es, die Zugkraft, die die Mutter 17 zieht, abzulesen.
Wenn der Knopf 2 weiter gedreht wird, überwindet die Kraft, die versucht, die Mutter
17 herauszuziehen, die Kraft, die das Stahlblech 19 und die Mutter 17 aneinander
bindet, und veranlaßt die Mutter 17 dazu, sich von dem Stahlblech 19 zu lösen. In
diesem Moment erreicht die Zugkraft P ihren Maximalwert und ist auf der Anzeige 15e
zu lesen. Der Prüfer 1 ermöglicht es deshalb, die Zugfestigkeit des Gegenstandes an dem
Standort sofort zu messen. Falls gewünscht, kann zwischen dem mit einem Gewinde
versehenen Abschnitt 9c der Zugachse 9 und der Mutter 17 ein Schmiermittelfilm durch
Teflonöl oder flüssiges Teflon eingerichtet werden, um eine große Zugkraft P mit einer
geringen Kraft zum Drehen des Knopfes 2 zu erzeugen. Dies wird die Lebensdauer der
Zugachse 9 verlängern, die wiederholt zu verwenden ist.
Der Prüfer 1 kann sich selbst an den Aufbau und die Abmessungen der Mutter und des
Schrauben- bzw. Gewindeteils 17 anpassen, wenn nur der Anlageansatz 7 und die
Zugachse 9 durch passende ersetzt werden, d. h. ohne sich auf die Ersetzung des Knop
fes 2 zurückzuziehen. Der Prüfer 1 ist deshalb miniaturisiert und tragbar und erübrigt
es, den Mutterabschnitt aus dem Stahlblech 19 herauszuscheiden. Ein solcher Prüfer 1
kann verwendet werden, um eine Zugfestigkeit an einem Standort zu messen.
Der Druckfühlabschnitt 6b ist als ein elastisch deformierbarer Abschnitt in die Tat
umgesetzt. Dies, zusammen mit den auf die Deformierung des Abschnitts 6b anspre
chenden Formänderungsmeßgeräten, vereinfacht den Aufbau und verringert die Größe
des Prüfers 1. Darüber hinaus ist der Tester bzw. Prüfer 1 hochwiderstandsfähig
gegenüber Rauschen bzw. Störungen und verhindert, daß die Verdrahtung während der
Messung abgeschnitten wird, weil die Verdrahtung, die die Lastübertragungseinrichtung
6 an das elektrische System 25 anschließt, mit einer Abschirmungsstruktur versehen und
innerhalb des Gehäuses 5 angeordnet ist. Folglich werden nicht nur eine verläßliche
Messung, sondern auch ein einfacher Betrieb gefördert.
Die Fig. 5 zeigt eine Modifikation der obigen Ausführungsform, die eine Lastüber
tragungseinrichtung 141 vom hohlzylindrischen Zugtyp 141 enthält. Wie gezeigt, enthält
die Lastübertragungseinrichtung 141 einen zwischengelagerten Abschnitt 142, der einen
dünnen Abschnitt und Formänderungsmeßgeräte 126, die die Formänderung (Deforma
tion) des zwischengelagerten Abschnittes 142 in der Richtung des Druckes erfassen,
ausbildet. Ein Ende der Lastübertragungseinrichtung bzw. des Lasttransformators 141
ist an dem oberen Abschnitt eines Gehäuses 111 durch ein Gewinde 144 über einen
ersten Flansch 143 befestigt, der integral mit dem Zwischenabschnitt 142 ausgebildet ist.
Um es dem ersten Flansch 143 zu ermöglichen, genau mit dem Innenumfang 111a des
Gehäuses 111 in Eingriff zu gelangen, ist der Flansch 143 mit einem abgestuften Ab
schnitt 143a koaxial mit dem Gehäuse 111 ausgebildet. Wenn der Flansch 143 an dem
Gehäuse 111 befestigt ist, ist die Lastübertragungseinrichtung 141 automatisch koaxial
zu einer Zugachse 117 positioniert. Ein zweiter Flansch 145 ist an dem anderen Ende
der Lastübertragungseinrichtung 141 ausgebildet und in Fortsetzung zu dem Zwischen
abschnitt 142. Eine hohlzylindrische Übertragungsachse 146 ist koaxial in die Lastüber
tragungseinrichtung 141 aufgenommen und liegt gegen das obere Ende des zweiten
Flansches 145 an seinem unteren Ende an. Die Zugachse 117 geht durch die Über
tragungsachse 146, wie dargestellt, hindurch.
In der obigen Abwandlung liegt das untere Ende der Übertragungsachse bzw. Über
tragungswelle 146 gegen das obere Ende des zweiten Flansches 145, wie oben bemerkt,
an. Alternativ könnte, wie in Fig. 6 gezeigt, das untere Ende der Übertragungsachse 146
in den zweiten Flansch 145 eingeschraubt werden. Die Problematik ist, daß die Über
tragungsachse bzw. der Übertragungsschaft 146 koaxial zu der Lastübertragungsein
richtung bzw. dem Lasttransformator 141 ist.
Die Übertragungsachse 146 ist mit einem Flansch 146a an ihrem oberen Ende ausge
bildet. Der hohlzylindrische Abschnitt 146b der Übertragungsachse 146 weist eine Höhe
auf, die größer ist als die innenseitige Tiefe der Lastübertragungseinrichtung, so daß ein
Spalt bzw. eine Lücke mit vorausgewählten Abmessungen zwischen dem Flansch 146a
und dem Flansch 143 ausgebildet ist. Ein Anhaltestift bzw. eine Sperre könnte z. B. auf
den Flansch 143 gesteckt sein und mit dem Flansch 146a in Eingriff treten, um zu
verhindern, daß die Übertragungsachse 146 der Drehung der Zugachse 117 folgt.
Ein Drucklager 147 ist zwischen dem Flansch 146a und der Übertragungsachse 146 und
einem Knopf 118 plaziert. Die Übertragungsachse 146 und das Drucklager 147 sind an
dem Gehäuse 111 befestigt, während sie z. B. durch einen Haltering, der nicht gezeigt
ist, in Stellung gehalten werden. Der Haltering verhindert, daß die Übertragungsachse
146 und das Drucklager 147 aus dem Gehäuse 111 gleiten bzw. rutschen und stellt die
exakte bzw. sanfte Drehung des Lagers 147 sicher. Auf diese Weise sind die Flansche
143 und 145 und der Zwischenabschnitt 142 der Lastübertragungseinrichtung 141 an
dem Gehäuse 111 zusammen befestigt bzw. zusammen montiert und der Abschnitt 142
bildet einen dünnen Abschnitt, der einen Teil des Gehäuses 111 darstellt.
Im Betrieb, nachdem eine Sitz- bzw. Anlageoberfläche 113b, die in einem Anlageansatz
113 enthalten ist, auf einem Schraub- bzw. Gewindeabschnitt 116 um den Vorsprung
115a eines Grundmaterials 115 zur Anlage gebracht worden ist, wird der Knopf 118 von
Hand gedreht. Die Drehung des Knopfes 118 wird auf die Zugachse 117 übertragen.
Wenn ein mit einem Gewinde versehener Abschnitt 117a, der in der Zugachse 117
enthalten ist, in das Schraubteil 116, wobei eine Kraft P d azu neigt, das Schraubteil 116
aufwärts zu ziehen, wie in Fig. 5 zu sehen ist, aus dem Grundmaterial 115 getrieben und
wirkt auf das Schraubteil 116. Eine Gegenkraft, die gegen die Zugkraft P wirkt, wird
auf den zweiten Flansch 145 der Lastübertragungseinrichtung 141 über die Zugachse
117, das Drucklager 147 und die Übertragungsachse 146 übertragen. Im Ergebnis wirkt
eine Zugkraft, die gleich der obigen Kraft P ist, auf den Zwischenabschnitt 142, weil der
erste Flansch 143 an dem Gehäuse 111 befestigt ist. Die Zugachse 117 wird durch eine
derartige Kraft gedreht. Wenn die Kraft P, die dem Drehwinkel θ der Zugache 117
entspricht, auf das Schraubteil 116 wirkt, wird der Zwischenabschnitt 142 durch die
Zugkraft verformt, die gleich der Kraft P ist. Folglich werden die Formänderungs
meßgeräte 126, die auf der äußeren Peripherie des Zwischenabschnitts 142 befestigt
sind, deformiert und senden ein elektrisches Signal, das proportional zu der Kraft P, wi e
in Fig. 4 gezeigt, ist, zu dem elektrischen System 25. Der Rest des Aufbaus und des
Betriebs dieser Abwandlung ist mit der vorausgehenden Ausführungsform gleich.
Wieder bezugnehmend auf Fig. 3 wird der Bolzen 12, der in das Loch 3a der Büchse
bzw. des Zylinders 3 eingesetzt ist, in einem Gewindeeingriff mit dem Knopf 2 gehalten,
um zu verhindern, daß die Zugachse 9 nach oben herausschlüpft. Der Sitz- bzw. Anlage
ansatz 7 weist einen innenseitigen Durchmesser auf, der größer als der maximale äußere
Durchmesser der Mutter 17 ist, die in einem Gewindeeingriff mit dem Ende der Last
übertragungseinrichtung 6 gehalten ist, die die Zugkraft oder Trennkraft über das
Drucklager 11 aufnimmt. Der Ansatz 7 kann deshalb leicht entsprechend dem Durch
messer der Mutter 17 ersetzt werden. Die Büchse bzw. der Zylinder 3 wird durch das
Kugellager 4 koaxial zum Gehäuse 5 in einer solchen Weise getragen, um drehbar,
jedoch nicht in der Axialrichtung beweglich zu sein.
Die obige Ausführungsform verhindert, daß die Zugachse 9 gelöst bzw. gelockert wird
und ermöglicht es, sie leicht und schnell zu ersetzen, wenn der Durchmesser des Gegen
standes, der zu prüfen ist, geändert ist oder wenn die Achse 9 klemmt oder gebrochen
ist oder in einer anderen Weise beschädigt ist. Es ist zu bemerken, daß die Mutter 17 für
verschiedene Arten von Schraubteilen als Vertreter steht, einschließlich Muttern und
Bolzen, die an Eisen oder Metallbleche und ABS und andere Kunststoff bzw. Plastik
platten durch Vergaben, Druckverpressung, Spritzformung und andere Technologien
angeschlossen sind. Dies trifft auch für verschiedene Ausführungsformen zu, die später
zu beschreiben sind.
Die Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform vom manuell betriebenen Typ des Zug
festigkeitsprüfers gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie gezeigt, ist ein Zugfestigkeits
prüfer, der mit 21 benannt ist, zu dem Zugfestigkeitsprüfer 1 gleich, ausgenommen, daß
der Steckanschluß 15 in der Nähe des Knopfes 2 angeordnet ist. Diese Konstruktion ist
vorteilhaft indem, wenn das Schraubteil 17 in einem geringen Raum in Stellung gebracht
ist, z. B. in einem tiefen Loch, der Steckanschluß 15 nicht das Einführen der Zugachse
9 behindert. Der Prüfer 21 kann deshalb selbst einen Abschnitt messen, dessen Durch
messer nahe dem Durchmesser des Gehäuses 5 ist.
Bei der ersten Ausführungsform ist die Antriebsplatte 8 mit dem hexagonalen Loch 8a,
das zu dem hexagonalen Kopf 9a der Zugachse 9 paßt, an dem Ende der Büchse bzw.
des Zylinders 3 durch die Schrauben 16 befestigt. Alternativ kann die Büchse bzw. der
Zylinder 3 mit einem Boden versehen sein und ein Loch haben (hexagonales Loch), das
in dem Boden ausgebildet ist. Natürlich kann das Loch mit einer Konstruktion versehen
sein, die anders als rechtwinklig ist, solange sie dazu in der Lage ist, eine Drehkraft
aufzubringen.
Die Fig. 8A bis 8C zeigen eine dritte Ausführungsform vom handbetriebenen Typ
gemäß der vorliegenden Erfindung, während die Fig. 9A und 9B eine vierte Aus
führungsform vom handbetriebenen Typ nach der vorliegenden Erfindung zeigen. Wie
dargestellt, enthält die dritte Ausführungsform eine Zugachse 39, die durch einen Bolzen
verwirklicht ist, der einen Kopf 39a hat, der mit einem hexagonalen Loch 39d und einem
mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 39c an dem Ende gegenüber dem Kopf 39a
ausgebildet ist. In diesem Fall ist ein hexagonaler Stab 38, der eine Erstreckung 38c hat,
die dazu in der Lage ist, zu dem Loch 39d zu passen, an dem Zentrum des Endes eines
Zylinders bzw. einer Büchse 33 positioniert. Wiederum ist das Loch 39d nicht auf ein
hexagonales Loch eingeschränkt. Zum Beispiel kann, wie in Fig. 9C gezeigt, eine
Zugachse 49 verwendet werden, die einen Kopf 49a, der mit einem Graben 49d und
einem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 49c ausgebildet ist, und eine Erstrec
kung haben (nicht gezeigt), die auf der Büchse bzw. dem Zylinder 33 ausgebildet ist und
mit der Rille bzw. dem Graben 49d zusammenpaßt. Wie ferner in den Fig. 9A und 9B
gezeigt, kann der Kopf 49a der Zugachse 49 als ein teilweise ausgenommener Kreis in
die Tat umgesetzt sein, wobei in diesem Fall die Antriebsplatte 48 mit einer Ausneh
mung ausgebildet sein wird, die mit einem derartigen Kreis zusammenpaßt. Diese
Konstruktionen verhindern jeweils, daß sich die Zugachse 49 löst bzw. lockert, verein
facht die Ersetzung der Achse 49 und ermöglicht es, daß Drehkräfte leicht auf die Achse
49 einwirken.
Eine fünfte von Hand betriebene Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung
wird in Fig. 10 gezeigt. Ein generell mit 51 bezeichneter Zugfestigkeitsprüfer enthält,
wie gezeigt, einen Griff 51a, der sich von dem Gehäuse 5 in der radialen Richtung
auswärts erstreckt. Die Drähte bzw. Verdrahtung sind bzw. ist innerhalb des Griffes 51a
angeordnet, während der Steckanschluß 15 auf dem radial äußersten Ende des Griffes
51a angeordnet ist. Während der Messung wird der Griff 51a des Prüfers 51 mit der
Hand gehalten. Diese Ausführungsform ist leichter zu betreiben und ermöglicht es, eine
stärkere Last auszuüben bzw. anzulegen als bei den vorangehenden Ausführungsformen.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen eine sechste Ausführungsform nach der vorliegenden Erfin
dung, die das handbetriebene Schema verwendet. Die Fig. 12 zeigt einen Zugfestigkeits
prüfer, der allgemein mit 61 bezeichnet ist, ohne einen Ratschenhebel bzw. -griff 61a,
während die Fig. 13 den Prüfer 61 mit dem Ratschenhebel 61a zeigt. Der Prüfer 61
enthält wie der Prüfer 1 nach Fig. 3 die Formänderungsmeßgeräte 6c, die auf einem Teil
befestigt sind, das die Zugachse 9 über das Drucklager 4 trägt, so daß die Kompres
sionskraft, die der Zugkraft entgegenwirkt, erfaßt wird und in der Form einer Spannung
ausgegeben wird. Alternativ kann ein Versatzmeßgerät bzw. Verrückungsmeßgerät z. B.
verwendet werden, um die elastische Verformung des Kopfes der Zugachse 9 zu messen.
Eine Büchse bzw. Laufbüchse 63 weist ein hexagonales Loch an ihrem Ende auf, um die
Zugachse bzw. Zugwelle 9 mit dem hexagonalen Loch anzutreiben, das mit dem hexago
nalen Kopf 9a der Achse 9 zusammenpaßt. Die Büchse bzw. Laufbüchse 63 ist derart
bemessen, um es der Zugachse 9 zu ermöglichen, frei durch diese hindurchzugehen.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist die Antriebsplatte 8, die das hexagonale Loch hat, das mit
dem hexagonalen Kopf 9a zusammenpaßt, an dem Ende einer Büchse bzw. Laufbüchse
63 durch Schrauben, wie in der ersten Ausführungsform, befestigt. Alternativ kann der
Zylinder bzw. die Laufbüchse 63 mit einem Boden versehen sein und ein Antriebsloch
(hexagonales Loch) haben, das in dem Boden ausgebildet ist. Wiederum ist das Antriebs
loch nicht auf ein hexagonales Loch beschränkt. Wenn die Zugachse 9 durch einen
Bolzen mit einem hexagonalen Loch verwirklicht ist, sollte ein hexagonaler Stab, der
dazu in der Lage ist, mit dem hexagonalen Loch zusammenzupassen, nur an dem
Zentrum des Endes des Zylinders bzw. der Laufbüchse 63 positioniert sein. Eine
derartige Konstruktion verhindert es auch, daß sich die Zugachse 9 zu lösen vermag,
vereinfacht die Ersetzung der Achse 9 und ermöglicht es, die Drehkraft leicht an die
Achse 9 anlegen zu lassen.
Der Bolzen 12 wird in die Bohrung der Büchse bzw. Laufbüchse 63 geschraubt, um zu
verhindern, daß die Zugachse 9, wie bei der ersten Ausführungsform, herausrutscht.
Der Anlageansatz 7, der einen Zylinder bzw. eine Laufbüchse enthält, deren innenseiti
ger Durchmesser größer als der maximale außenseitige Durchmesser der Mutter oder
eines ähnlichen Gegenstandes ist, wird in einem Gewindeeingriff mit dem anderen Ende
des Teils 6 gehalten, der die Zugkraft oder die Trennkraft über das Drucklager 11
aufnimmt. Deshalb kann der Zylinder bzw. die Laufbüchse des Anlageansatzes 7 leicht
ersetzt werden. Die Büchse bzw. Laufbüchse 63 wird durch das Gehäuse 5 über das
Kugellager in einer solchen Weise abgestützt, um drehbar aber nicht axial beweglich,
wie bei der ersten Ausführungsform, zu sein.
Das Ende des Zylinders bzw. der Laufbüchse 63, auf dem der Ratschenhebel 61a
montiert ist, ist, als einen hexagonalen Schnitt aufweisend, beispielhaft gezeigt. Die
Problematik ist, daß das obige Ende der Laufbüchse 63 mit dem Ratschenhebel bzw.
-griff 61a in Eingriff bringbar und dazu in der Lage sein muß, eine Drehkraft zu über
tragen. Wenn ein Ein-Wege-Lager an dem Drehzentrum des Ratschengriffes 61a vor
gesehen ist, kann das Ende der Laufbüchse 63 selbst kreisförmig sein.
Der Griff 51a trägt das Gehäuse 5 des Prüfers 61, während der Ratschenhebel 61a eine
Drehkraft ausübt, so daß eine große Drehkraft angelegt werden kann. Bei dieser Kon
struktion kann eine Zugkraft oder Trennkraft von etwa 1 Tonne bzw. ca. 2 Tonnen
leicht erzeugt werden.
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind jeweils verwendbar, um auch
die Zugkraft einer Mutter zu messen, die durch Spritzgießen von Kunststoff bzw. Harz,
eine gepreßte Mutter oder eine geschweißte Mutter ausgebildet ist. Ferner umfaßt der
Anwendungsbereich der dargestellten Ausführungsform Lager in Zahnrädern und Zäh
nen von Kettenrädern.
In jeder der vorherigen Ausführungsformen sind die Formänderungsmeßgeräte auf dem
Teil befestigt, der die Zugachse über ein Drucklager trägt, so daß die Kompressions
kraft, die gegen die Zugkraft entgegenwirkt, erfaßt und in der Form einer Spannung
ausgegeben wird. Die Fig. 14 zeigt einen Zugfestigkeitsprüfer 71, der als Vertreter einer
siebten von Hand betriebenen Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung ist.
Wie gezeigt, erfaßt der Prüfer 71 die elastische Verformung des Kopfes 9a der Zugachse
9 mit beispielsweise einem Verrückungs- bzw. Verschiebungsmeßgerät, das durch einen
Wirbelstrom-Verrückungssensor realisiert wird. Das Prinzip des Wirbelstrom-Verrüc
kungssensors ist wie folgt. Wenn Eisen oder ein ähnliches Metall in einem hochfrequen
ten Magnetfeld angeordnet wird, fließt auf der Oberfläche des Metalls ein Wirbelstrom
aufgrund der elektromagnetischen Induktion gemäß dem magnetischen Feld und dem
Abstand. Der Wirbelstrom bildet ein Magnetfeld entgegengesetzt in der Richtung zu dem
Magnetfeld, das den Wirbelstrom erzeugt hat (Lenz'sches Gesetz). Wenn sich deshalb
Eisen oder ein ähnliches Metall dem Hochfrequenzmagnetfeld nähert, schwächt dies das
Magnetfeld. Es folgt, daß durch Messen des Grades, um den das ursprüngliche Magnet
feld geschwächt wird, es möglich ist, einen Abstand zwischen dem Metall und dem
Sensor zu bestimmen.
Ausführungsformen nach der vorliegenden Erfindung, die ein Motorantriebsschema im
Unterschied zu dem von Hand angetriebenen Schema verwenden, werden hiernach
beschrieben.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine erste Ausführungsform von dem motorgetriebenen Typ.
Wie gezeigt, enthält ein Zugfestigkeitsprüfer 1, der wiederum mit 1 bezeichnet ist, einen
Griff 2, der sich von dem Körperabschnitt 5a eines Gehäuses 5 in der Radialrichtung
auswärts erstreckt. Ein Motor oder eine Antriebseinrichtung 20 ist in dem Griff 2
aufgenommen. Eine Antriebsachse 14 setzt sich von dem Motor 20 fort und hat eine
Schraube ohne Ende bzw. eine Schnecke an ihrem freien Ende. Ein Schneckenzahnrad
3b ist auf einer Büchse bzw. einer Laufbüchse oder einer Antriebsachse 3 montiert. Die
Laufbüchse 3 wird drehbar durch das Gehäuse 5 über Radiallager oder einzelne Reihen
von Kugellagern 4 mit tiefer Rille bzw. tiefem Graben getragen. Eine Lastübertragungs
einrichtung 6 vom Kompressionstyp ist an dem Boden des Körpers 5a des Gehäuses 5
koaxial zu dem Körper 5a befestigt. Ein Anlageansatz 7 ist in einem koaxialen Gewinde
eingriff mit dem unteren Abschnitt der Lastübertragungseinrichtung 6 gehalten. Eine
Antriebsplatte 8, die mit einem hexagonalen Loch 8a ausgebildet ist, ist an dem Boden
der Laufbüchse bzw. des Zylinders 3 durch kleine Schrauben 16 befestigt. Eine Zug
achse 9 weist einen hexagonalen Kopf 9a auf, der mit dem hexagonalen Loch 8a der
Antriebsachse 8 zusammenpaßt. Ein Drucklager oder ein Lager 11 mit nadelartigen
Rollen trägt die Zugachse 9 drehbar auf der Lastübertragungseinrichtung 6 über eine
Basis 10. Ein Bolzen 12 ist in die Bohrung 3a des Zylinders bzw. der Laufbüchse 3
eingesetzt und legt sich gegen den Kopf 9a der Zugachse 9 an. Eine Kappe 13 legt sich
gegen den Bolzen 12 an. Ein Steckanschluß 15 ermöglicht es, dem Motor 20 Leistung
darüber einzuspeisen und ermöglicht es, ein elektrisches Signal aus der Lastübertra
gungseinrichtung 6 auszugeben, um es dadurch auszusenden. Ein elektrisches System 25
(siehe Fig. 17) ist an die Elektroden des Steckanschlusses 15 angeschlossen.
Die Fig. 17A und 17B zeigen eine bestimmte Ausführungsform des Griffes 2. Wie
gezeigt, enthält ein Griff, der mit 118 bezeichnet ist, ein Hebelteil 118c, das dazu in der
Lage ist, um einen Stift 118d in der Richtung senkrecht zu der Axialrichtung des Griffes
2 in eine Stellung gedreht zu werden, in der es sich radial auswärts von dem Griff 118
fortsetzt. In einer derartigen Stellung des Hebelteils 118c ist ein ausreichendes Betriebs
drehmoment verfügbar. Die Fig. 18 zeigt eine Abwandlung des Griffes 118. Falls
gewünscht, kann der Griff 118 durch ein Achsteil ersetzt werden, das dazu in der Lage
ist, sich radial auswärts von dem Griff fortzusetzen.
Ein EIN-/AUS-Schalter 21 (siehe Fig. 19) zum wahlweisen Ein- oder Ausschalten des
Motors 20 ist auf dem Gehäuse 5 in der Nähe des Körpers 5a montiert. Weil eine Kraft,
die auf den Schalter 21 drückt, in der Nähe des Gravitationszentrums, d. h., des Schwer
punktes des Prüfers wirkt, wird es verhindert, daß der Prüfer 1 verrückt bzw. ver
schoben wird.
Die Lager 4 sind voneinander in der Axialrichtung des Prüfers 1 beabstandet. Das
Schneckenzahnrad bzw. -ritzel oder die Antriebsübertragungseinrichtung 3b ist zwischen
die Lager 4 zwischengesetzt. Mit dieser Konstruktion ist es möglich, eine Druck- bzw.
Schubbelastung zu verringern. Das Gravitationszentrum bzw. der Schwerpunkt des
Prüfers 1 sollte bevorzugt zwischen den Lagern 4 angeordnet sein.
Der Prüfer bzw. das Prüfgerät 1 mißt die Zugfestigkeit eines gewünschten Gegenstandes
17. In der dargestellten Ausführungsform wird angenommen, daß der Artikel 17 ein
Schraub- bzw. Gewindeteil oder eine Mutter 17 ist, die an ein Stahlblech geschweißt ist.
Der Anlageansatz 7 ist mit einer Axialbohrung 7a, die einen innenseitigen Durchmesser
D hat, und einem Loch 7b ausgebildet, das mit der Bohrung 7a in Verbindung steht.
Die Zugachse 9 ist lose in dem Loch 7b befestigt. Der innenseitige Durchmesser D der
Bohrung 7a ist ausgewählt, um größer als der maximale außenseitige Durchmesser d des
Gewindeteils 17 zu sein. Wenn der Prüfer 1 die Zugfestigkeit des Artikels 17 mißt,
verbleibt die Anlageoberfläche 7c, die den Boden des Anlageansatzes 7 bildet, auf dem
oberen Teil des Stahlbleches 19 um das Gewindeteil 17 herum. Der Ansatz 7 spielt
deshalb die Rolle eines Sitz- bzw. Anlageabschnitts, um es dem Prüfer 1 zu ermögli
chen, auf dem Stahlblech 19 angelegt zu werden und das Blech 19 zu tragen. Ver
schiedene Arten von Sitz- bzw. Anlageansätzen 7, die jeweils einen bestimmten innen
seitigen Durchmesser haben, sind vorgegeben worden. Dies, zusammen mit der Tatsa
che, daß der Anlageansatz 7 entfernbar an der Lastübertragungseinrichtung 6 montiert
ist, ermöglicht es dem Ansatz 7, leicht durch einen anderen Anlageansatz ersetzt zu
werden, der zu dem maximalen Durchmesser des Gewindeteils 17 paßt. Weil ferner der
Anlageansatz 7 in die Lastübertragungseinrichtung 6 geschraubt ist, kann der erstere sich
von dem letzteren in irgendeine gewünschte Stellung erstrecken.
Die Zugachse 9 wird durch das Loch 7b des Anlageansatzes 7 koaxial zu dem Ansatz 7
hindurchgeführt und enthält einen Kegel bzw. einen Schaft 9b und den zuvor aufge
zeigten hexagonalen Kopf 9a, der in seinem Durchmesser größer als der Schaft 9b ist.
Der Schaft 9b weist einen mit einem Gewind versehenen Abschnitt 9c an seinem Ende
auf. Wenn der mit einem Gewinde versehene Abschnitt 9c in das Gewindeteil 17
getrieben wird, wird ein Drehmoment, das an die Antriebsplatte 8 angelegt wird, über
den Kopf 9a, der in dem hexagonalen Loch 8a der Antriebsplatte 8 aufgenommen ist, auf
die Zugachse 9 übertragen.
Die Bohrung 3a des Zylinders bzw. der Laufbüchse 3, an der die Antriebsplatte 8
befestigt ist, weist einen Durchmesser auf, der größer als der maximale äußere Durch
messer des Kopfes 9a der Zugachse 9 ist, so daß die Achse 9a frei aus der Bohrung 3a
gezogen werden kann.
Wenn der Motor 20 erregt wird, wird das Ausgangsdrehmoment des Motors 20 auf den
Zylinder bzw. die Laufbüchse 3 über die Antriebsachse 14, das Endlosgewinde bzw. die
Schnecke 14a und das Schneckenzahnrad bzw. Arbeitszahnrad 3b übertragen. Die sich
ergebende Drehung der Büchse 3 wird auf die Antriebsplatte 8 übertragen und von dort
auf die Zugachse 9. Im Ergebnis bringt die Zugachse 9 eine Zugkraft auf, die ihrem
Drehwinkel auf der Mutter 17 über dem Kopf 9a, die Basis 10, das Walzenlager 11, die
Lastübertragungseinrichtung 6 und dem Anlageansatz entspricht, während eine Gegen
kraft auf das Stahlblech 19 aufgebracht wird.
Das Endlosgewinde bzw. Schneckengewinde 14 und das Schneckenzahnrad 3b, die die
Rolle eines Antriebsübertragungsmittels spielen, ermöglichen es, selbst mehrere Tonnen
einer Last an die Mutter 17 anzulegen und ermöglichen es dem Motor 20, in seiner
Größe verringert zu werden.
Verschiedene Arten von Zugachsen 9, die jeweils einen Gewindeabschnitt 9c mit einem
bestimmten Durchmesser haben, sind auch bereitet worden. Nur wenn der Bolzen 12 aus
dem Knopf bzw. Stellrad 2 entfernt wird, kann die Zugachse 9 aus dem Loch 3a des
Zylinders bzw. der Laufbüchse 3 gezogen werden. Deshalb kann die Zugachse 9 leicht
durch eine andere Zugachse ersetzt werden, die zu dem Durchmesser der Mutter 17
paßt.
Das Walzenlager 11, das auf dem oberen Teil der Lastübertragungseinrichtung 6 als eine
Druck- bzw. Schublagerung montiert ist, ist äußerst dauerhaft bzw. widerstandsfähig,
selbst wenn es schweren Belastungen ausgesetzt ist. Die Walzenlagerung 11 kann durch
ein Kugellager ersetzt werden, falls der Prüfer 1 von schweren Belastungen frei gehalten
wird. Ferner kann auch eine Lagerung mit kegeligen Walzen eingesetzt werden.
Die Basis 10, die zwischen der Schub- bzw. Drucklagerung 11 und den Kopf 9a der
Zugachse 9 zwischengesetzt ist, weist eine vorausgewählte wesentliche Dicke auf. Wenn
der Durchmesser des Kopfes 9a kleiner ist als der maximale äußere Durchmesser des
Druck- bzw. Schublagers 11, d. h. wenn der Kontaktbereich zwischen dem Kopf 9a und
dem Lager 11 vergleichsweise klein ist, verhindert die Basis 10 eine örtliche Belastung,
die auf das Lager 11 wirkt. Insbesondere bewerkstelligt die dicke Basis 10 die Weiterlei
tung einer Belastung bei 45 Grad und verursacht deshalb eine Belastung, die gleichmäßig
auf das Druck- bzw. Schublager 11 wirkt. Die Basis 10 ermöglicht es deshalb, den Kopf
9a in seinen Abmessungen zu verringern, wobei eine Konstruktion mit geringer Größe
und geringem Gewicht gefördert wird.
Die Lastübertragungseinrichtung 6 ist an dem Boden des Gehäuses 5 befestigt und ist aus
einem ersten Flansch 6d, einem zweiten Flansch 6a, einem Druckfühlabschnitt 6b, der
zwischen den zwei Flanschen 6d und 6a zwischengesetzt ist, und vier Formänderungs
meßgeräten 6c zusammengebaut, die an dem Umfang des Druckfühlabschnittes 6b
gleichmäßig beabstandet befestigt sind. Der erste oder untere Flansch 6d ist an dem
Gehäuse 5 befestigt. Der zweite oder obere Flansch 6a liegt an der Unterseite des
Kopfes 9a der Zugachse 9 über die Druck- bzw. Schublagerung 11 und die Basis 10 an.
Bei dieser Konstruktion nimmt die Lastübertragungseinrichtung 6 eine Gegenkraft als
eine Kompressionskraft auf, die von einer Zugkraft erhalten wird, die durch die Achse
9 erzeugt wird. Der Druckerfassungsabschnitt 6b ist dünn genug, um sich elastisch zu
verformen, wenn er der obigen Kompressionskraft ausgesetzt wird. Die Verformungs
meßgeräte 6c messen die Verformung des Druckfühlabschnitts 6b, wenn die Kom
pressionskraft auf den Abschnitt 6b wirkt. Wie in Fig. 4 gezeigt, werden die Verfor
mungsmeßgeräte 6c als Brückenschaltung in die Tat umgesetzt und wandeln die Verfor
mung in ein elektrisches Signal zur Messung der Last bzw. der Belastung. Die dünne
Konstruktion des Abschnitts 6b verstärkt nicht nur die Empfindlichkeit, sondern reali
siert auch einen Abstand zur Anordnung der Verformungsmeßgeräte 6c.
Der dünne Druckfühlabschnitt 6b, der zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch 6d
und 6a zwischengesetzt ist, bildet einen Teil des Gehäuses 5. Die Verformungsmeßgerä
te 6c, die an dem Druckfühlabschnitt 6b befestigt sind, messen eine Zugkraft, die auf die
Zugachse 9 wirkt, ausgedrückt als eine Formänderung (Verformung) in der Richtung des
Schubes bzw. des Drucks.
Wie in Fig. 19 gezeigt, enthält das elektrische System 25 der dargestellten Ausführungs
form einen Verstärker 25a, ein ADC 25b, eine Steuerung 26, eine Anzeige 20 und den
zuvor aufgezeigten Schalter 21. Wie in Fig. 20 gezeigt, kann die Steuerung 26 als ein
Mikrocomputer realisiert werden und enthält eine Speichereinrichtung 26a, eine Ver
gleichereinrichtung 26b, eine Zähleinrichtung 26c, eine Zeitbestimmungseinrichtung 26d
für eine entgegengesetzte Drehung, eine Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e und eine
Modusschalteinrichtung 26f. Die Schalteinrichtung 26a ist dazu in der Lage, eine oder
beide einer vorausgewählten Bezugszugkraft und eine gemessene Zugkraft zu speichern.
Die Vergleichereinrichtung 26b vergleicht eine Zugkraft, die durch die Verformungs
meßgeräte 6c gemessen worden ist, mit der Bezugszugkraft, die in der Speicherein
richtung 26a gespeichert ist. Zusätzlich vergleicht die Vergleichereinrichtung 26b den
gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, mit einem Wert,
der durch die Verformungsmeßgeräte später gemessen wird bzw. worden ist. Die
Zählereinrichtung 26c zählt die Dauer der Drehung des Motors 20 auf der Grundlage der
Anzahl der Drehungen. Die Zeitbestimmungseinrichtung 26d für die entgegengesetzte
Drehung bestimmt die Dauer einer entgegengesetzten Drehung des Motors 20 auf der
Grundlage des Ausgangs der Zählereinrichtung 26c. Die Steuersignalerzeugungsein
richtung 26e sendet ein Startsignal für die Messung zu den Formänderungsmeßgeräten
6c und sendet ein Antriebssignal zu dem Motor 20. Die Modusschalteinrichtung 26f
wählt einen von einem Bruchwertmodus, einem Festigkeitswertmodus und einem
Spitzenwertmodus zu einer Zeit aus. Der Bruchwertmodus, der Festigkeitswertmodus
und der Spitzenwertmodus werden jeweils durch Schritte S5 bis S7, Schritte S8 bis S11
und Schritte S12 bis S17, die in Fig. 21 gezeigt sind, dargestellt.
Die Fig. 21 zeigt ein Steuerprogramm, das der dargestellten Ausführungsform zueigen
ist. Der Motor 20 wird veranlaßt, die Drehung bei einer niedrigen Geschwindigkeit
(S1), wie gezeigt, zu beginnen. Nach dem Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer (JA,
Schritt S2), wird die Zählereinrichtung 26c dazu veranlaßt, mit dem Zählen zu starten
(Schritt S3). Nachfolgend wird der Motor 20 dazu veranlaßt, bei einer hohen Geschwin
digkeit (Schritt S4) zu drehen. In diesem Zustand wird eine Zugkraft auf der Grundlage
eines elektrischen Signals gemessen, das von den Formänderungsmeßgeräten 6c ausge
geben wird und proportional zu der Zugkraft des Gewindeteils (Schritt S5) ist. Dann
wird bestimmt, ob das Gewindeteil gebrochen worden ist oder nicht, auf der Grundlage
dessen, ob das Ausgangssignal der Formänderungsmeßgeräte 6c sich abrupt geändert hat
(Schritt S6).
Falls die Antwort des Schrittes S6 positiv (JA) ist, wird der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c als ein Bruchwert (Schritt S7) angezeigt. Dem Schritt S7 folgt ein Schritt
S18. Falls die Antwort bei dem Schritt S6 negativ (NEIN) ist, wird eine Zugkraft auf
der Grundlage des elektrischen Signalausgangs von den Verformungsmeßgeräten 6c und
proportional zu der Zugkraft des Gewindeteils (Schritt S8) gemessen. Die gemessene
Zugfestigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a (Schritt S9) geschrieben. Die gemesse
ne Zugfestigkeit, die in die Speichereinrichtung 26a geschrieben wird, wird mit der
Bezugszugfestigkeit (Schritt S10) verglichen. Falls die gemessene Festigkeit größer als
die Bezugsfestigkeit (JA, Schritt S10) ist, dann wird der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c als ein Festigkeitswert (Schritt S11) angezeigt. Dem Schritt S11 folgt ein
Schritt S18.
Falls die Antwort in dem Schritt S10 NEIN lautet, wird eine Zugfestigkeit abermals auf
der Grundlage eines elektrischen Signalausgangs von den Formänderungsmeßgeräten 6c
(Schritt S12) gemessen. Die gemessene Festigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a
(Schritt S13) geschrieben. Eine Zugfestigkeit wird wieder gemessen (Schritt S14) und
mit der in der Speichereinrichtung 26a (Schritt S15) gespeicherten Festigkeit verglichen.
Falls der gegenwärtig gemessene Wert größer als der zuletzt gemessene Wert (JA,
Schritt S15) ist, dann wird der in der Speichereinrichtung 26a gespeicherte gemessene
Wert durch den gegenwärtig gemessenen Wert (Schritt S16) ersetzt und das Programm
kehrt zu dem Schritt S14 zurück. Falls die Antwort bei dem Schritt S15 NEIN lautet,
dann wird der gespeicherte Wert auf der Anzeige 25c als ein Spitzenwert (Schritt S17)
angezeigt. Diesem folgt auch der Schritt S18.
In dem Schritt S18 wird der Motor für einen Moment abgeschaltet. Dann wird die
Zählereinrichtung 26c, die in dem Schritt S3 ihren Betrieb begonnen hat, veranlaßt, den
Betrieb zu beenden (Schritt S19). Nachfolgend wird der Motor 20 in der umgekehrten
Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl der Drehungen entspricht, die die
Zählereinrichtung 26c (Schritt S20) gezählt hat. Danach wird der Motor 20 angehalten
(Schritt S21).
Der Betrieb der obigen Ausführungsform lautet wie folgt. Vor dem Betrieb wird die
Zugachse 9, deren Gewindeabschnitt 9c bezüglich des Durchmessers der Mutter 17
entspricht, auf dem Prüfer montiert. Insbesondere, nachdem die Kappe 13 und der
Bolzen 12 nachfolgend von dem Knopf 2 entfernt worden sind, wird die Zugachse 9 in
das Loch 3a der Büchse bzw. der Laufbüchse 3 eingesetzt. Nachdem der Kopf 9a der
Zugachse 9 in das hexagonale Loch 8a der Antriebsplatte 8 aufgenommen worden ist,
wird der Bolzen 12 in den Knopf 2 getrieben, bis das Ende des Bolzens 12 gegen den
Kopf 9a anliegt. In diesem Zustand wird die Zugachse 9 davor bewahrt, sich in der
Axialrichtung zu bewegen.
Für eine Messung wird die Anlageoberfläche 7c des Sitz- bzw. Anlageansatzes 7 dazu
veranlaßt, auf dem Stahlblech 19 zu verbleiben. Dann wird der Motor 20 dazu veranlaßt,
bei der niedrigen Geschwindigkeit bzw. Drehzahl zu drehen. Die Drehung des Motors
20 wird auf die Zugachse 9 über die Schnecke bzw. das Endlosgewinde 14a, das Schnec
kenzahnrad 3b, die Laufbüchse oder die Antriebsachse 3 und die Antriebsplatte 8
übertragen. Im Ergebnis wird der Gewindeabschnitt 9c der Zugachse in die Mutter 17
geschraubt. Wenn der Motor 20 dazu veranlaßt wird, bei der hohen Geschwindigkeit zu
drehen, wird der Drehwinkel der Zugachse 9 aufeinanderfolgend von dem Drehwinkel,
bei dem der Anlageansatz 7 gegen das Stahlblech 19 anliegt, gesteigert bzw. erhöht. Im
Ergebnis wirkt eine Kraft, die dazu neigt, die Mutter 17 aus dem Stahlblech 19 zu
ziehen bzw. zu reißen und proportional zu dem obigen Drehwinkel ist, auf die Mutter
17 aufgrund des Gewindeeingriffs des Gewindeabschnitts 9c und der Mutter 17 ein. Weil
der Anlageansatz 7, der an der Lastübertragungseinrichtung 6 befestigt ist, einen
innenseitigen Durchmesser hat, der größer als der maximale Durchmesser der Mutter 17
ist, und weil die Zugachse 9 koaxial zu dem Ansatz 7 ist, berührt die Anlageoberfläche
7c das Stahlblech 9 um die Mutter 17 herum automatisch eng bzw. dicht. Die Anlage-
bzw. Sitzoberfläche 7a nimmt deshalb die Gegenkraft der Zugachse 9 über die Lastüber
tragungseinrichtung 6, die Druck- bzw. Schublagerung 11, die Basis 10 und den Kopf
9a auf. Eine Gegenkraft, die gegen die Zugkraft wirkt, die durch die Zugachse 9 erzeugt
wird, wird auf den zweiten Flansch 6d der Lastübertragungseinrichtung in der ent
gegengesetzten Richtung zu der obigen Richtung übertragen. Folglich wirkt eine kom
pressive Kraft, die gleich aber entgegengesetzt in der Richtung zu der Kraft ist, die die
Mutter 17 zieht, auf den Druckfühlabschnitt 6b. In diesem Moment dient das Druck-
bzw. Schublager 11 dazu, die Drehbelastung des Motors 20 zu verringern.
Die Zugkraft, die durch die Zugachse 9 erzeugt wird, komprimiert den Druckfühl
abschnitt 6b der Lastübertragungseinrichtung 6 in der axialen Richtung. Im Ergebnis
wird ein elektrisches Signal proportional zu der Zugkraft, die auf die Mutter 17 wirkt,
von den Formänderungsmeßgeräten 6c zu dem elektrischen System 25 über die Zwi
schenanschlüsse und Drähte gesandt. Der Verstärker 25a verstärkt das elektrische
Signal, während der ADC 25b die verstärkten elektrischen Signale digitalisiert. Die sich
ergebenden Digitalwerte erscheinen auf der Anzeige 25c und ermöglichen die Kraft, die
dazu neigt, die Mutter 17 herauszuziehen, abgelesen zu werden.
Wie oben festgehalten, mißt bei der dargestellten Ausführungsform das elektrische
System 25 die maximale Zugkraft, die Zugfestigkeit usw. des Gewindeteils 17.
Der Prüfer 1 kann sich selbst an die Konstruktion und die Abmessungen der Mutter oder
des Gewindeteils 17 nur anpassen, wenn der Anlageansatz 7 und die Zugachse 9 durch
passende ersetzt werden, d. h. ohne sich auf die Ersetzung des Knopfes 2 zurückzuzie
hen. Der Prüfer 1 ist deshalb miniaturisiert und tragbar und erübrigt es, den Mutter
abschnitt aus dem Stahlblech 19 herauszuschneiden. Ein solcher Prüfer 1 kann verwen
det werden, um eine Zugfestigkeit an einem Einsatzort zu messen.
Der Druckfühlabschnitt 6b wird als ein dünner elastisch verformbarer Abschnitt in die
Tat umgesetzt. Dies in Verbindung mit den Formänderungsmeßgeräten 6c, die auf die
Verformung des Abschnitts 6b ansprechen, vereinfacht den Aufbau und reduziert die
Größe des Prüfers 1. Weil darüber hinaus die Drähte, die die Lastübertragungsein
richtung 6 an das elektrische System 25 anschließen, mit einer Abschirmstruktur verse
hen und innerhalb des Gehäuses 5 angeordnet sind, ist der Prüfer 1 sehr widerstands
fähig gegenüber Störungen und verhindert, daß die Verdrahtung während einer Messung
abgeschnitten werden kann. Folglich wird nicht nur eine verläßliche Messung, sondern
auch eine leichte Handhabung gefördert.
Die obige Ausführungsform verhindert, daß die Zugachse 9 gelöst werden kann und es
ist möglich, sie leicht und schnell zu ersetzen, wenn der Durchmesser des Gegenstandes,
der zu prüfen ist, geändert ist oder wenn die Achse 9 klemmt oder gebrochen ist oder
anders beschädigt ist. Zusätzlich kann der Prüfer 1 vertikal von Hand positioniert
werden, während die Ersetzbarkeit der Zugachse 9 garantiert wird. Dies stellt den
stabilen Betrieb des Prüfers 1 sicher, obwohl er automatisch durch den Motor 20
angetrieben wird.
Die Antriebsübertragungseinrichtung wird durch die Schnecke 14a und das Schnecken
zahnrad 3b realisiert, das mit der Schnecke bzw. dem Endlosgewinde 14a kämmt, so daß
selbst ein kleiner Motor 20 leicht ein großes Drehmoment ausgeben kann. Dies fördert
die freie Anordnung des Motors 20, d. h. ermöglicht es, in dem Griff 2 aufgenommen zu
werden.
Wie in Fig. 22A gezeigt, wird die Antriebsachse 14 des Motors 20 und deshalb des
Griffes 2 von dem Drehzentrum der Laufbüchse bzw. des Zylinders 3 versetzt. Es ist
deshalb leicht, das örtliche Verhältnis zwischen der Zugachse 9 und dem Gewindeteil 17
zu erkennen, wenn sie in der Richtung parallel zu dem Griff 2 zu sehen sind.
Der Motor 20, das Endlosgewinde bzw. die Schnecke 14a, das Schneckenzahnrad 3b
und der Griff 2 sind auf einer horizontalen Achse angeordnet, die sich durch das Gravi
tationszentrum bzw. Schwerpunkt G (siehe Fig. 15) des Prüfers 1 erstreckt. Deshalb
stellen der Antrieb des Motors 20 und die Drehung der Zugachse 9 eine stabile Halte
fähigkeit sicher. Zusätzlich wird der Schwerpunkt G stabilisiert.
Die Schub- bzw. Drucklast wird verringert, weil die Laufbüchse 3 durch mehrere Lager
4 axial beabstandet voneinander getragen wird und weil das Endlosgewinde bzw. die
Schnecke 14a und das Schneckenzahnrad 3b zwischen den Lagern 4 angeordnet sind.
Wie in den Fig. 23A und 23B gezeigt, kann die Antriebsübertragungseinrichtung in der
Form von Scheibenzahnrädern 34a und 23b realisiert werden. Mit dieser Anordnung ist
es auch möglich, den Griff 2 auf der horizontalen Linie anzuordnen, die sich durch den
Mittelpunkt bei einer einfachen Konstruktion erstreckt.
Der EIN-/AUS-Schalter 21, der dem Motor 20 zugeordnet ist, ist in der Nähe des
Körpres 5a des Griffes 2 angeordnet. Deshalb wird, selbst wenn der Schwerpunkt G von
dem Rotationszentrum aufgrund eines Versatzes abweicht, eine Kraft auf den Schalter 21
für seinen Betrieb ausgeübt und wirkt an einer Stelle nahe dem Mittelpunkt G. Dies
verringert den Einfluß der obigen Kraft auf den Körper des Prüfgeräts 1.
Wie in der Fig. 23C gezeigt, kann die Antriebsachse 14 an das Endlosgewinde bzw. die
Schnecke 14a über ein 99999 00070 552 001000280000000200012000285919988800040 0002019829478 00004 99880Universalgelenk U angeschlossen werden. Dies, verbunden mit
der Tatsache, daß der Griff 2 auf einer horizontalen Linie angeordnet ist, die sich durch
den Schwerpunkt der Laufbüchse 3 erstreckt, verringert die Abweichung des Mittel
punkts G, die den Körper des Prüfers 1 dazu veranlassen würde, sich zu bewegen.
Wie in Fig. 22B gezeigt, kann sich ein zweiter Griff 2B aus dem Körper 5a des Gehäu
ses 5 an einer Stelle erstrecken, die sich von der des Griffes 2 unterscheidet. Wenn das
Gravitationszentrum bzw. der Mittelpunkt G aufgrund eines Versatzes verrückt ist,
verringert der zweite Griff 2B die Befähigung des Körpers des Prüfers 1 und verstärkt
dadurch die Haltefähigkeit. Wie in Fig. 22A gezeigt, kann der Schalter 21 an der
gegenüberliegenden Seite des Griffes 2 im Hinblick auf die Rotationsachse K angeordnet
werden. Dies ist auch erfolgversprechend, um den Körper des Prüfers 1 davor zu
bewahren, durch eine auf den Schalter 21 aufgebrachte Kraft verrückt zu werden.
Der zweite Griff 2B ist in bezug auf seine Konstruktion symmetrisch zu dem Griff 2, der
den Motor 20 darin aufnimmt, so daß der Schwerpunkt bzw. das Gravitationszentrum G
davon abgehalten werden kann, aufgrund des Versatzes verrückt zu werden.
Die Antriebsplatte 8 ist mit dem hexagonalen Loch 8a, das mit dem hexagonalen Kopf
9a der Zugachse 9 zusammenpaßt, an dem Ende der Laufbüchse 3 durch die Schrauben
16 befestigt. Alternativ könnte die Laufbüchse 3 mit einem Boden versehen sein und ein
Loch (hexagonales Loch) in dem Boden ausgebildet haben. Natürlich kann das Loch mit
einer anderen als einer rechtwinkligen Konstruktion versehen sein, solange sie dazu in
der Lage ist, eine Drehkraft aufzubringen.
Es wird nun auf die Fig. 17A, 17B, 18, 24 und 25 Bezug genommen, um eine zweite
motorgetriebene Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung zu beschreiben. Wie
in Fig. 24 gezeigt, enthält ein allgemein mit 112 bezeichneter Zugfestigkeitsprüfer ein
hohlzylindrisches Gehäuse 111, das einen angemessenen Durchmesser hat, um in einer
Hand gehalten zu werden. Ein hohlzylindrischer Anlageansatz 113 ist in dem Boden des
Gehäuses 111 befestigt. Ein Gegenstand 114, der zu prüfen ist, ist aus einem Grundma
terial 115 ausgebildet, beispielsweise durch Spritzformgießen, und enthält einen Vor
sprung 115a und ein Gewindeteil 116, das in dem Vorsprung 115a durch Spritzformgie
ßen ausgebildet ist. Der Prüfer 112 mißt die Zugfestigkeit des Gegenstands 114. Bei der
dargestellten Ausführungsform wird angenommen, daß das Gewindeteil 116 eine
eingebettete bzw. vergrabene Mutter ist.
Der Sitz- bzw. Anlageansatz 113 ist entfernbar in den Boden des Gehäuses 111 ge
schraubt und mit einer axialen Bohrung 113a ausgebildet, die einen innenseitigen
Durchmesser D hat. Der Durchmesser D ist größer als der maximale äußere Durch
messer d des Gewindeteils 116. Wenn der Prüfer 112 die Zugfestigkeit des Gegenstands
114 mißt, verbleibt eine Anlageoberfläche 113b, die den Boden des Anlageansatzes 113
bildet, auf dem oberen Teil des Vorsprungs 115a um das Gewindeteil 116. Der Ansatz
113 spielt deshalb die Rolle eines Anlageabschnittes, um es dem Prüfer 112 zu er
möglichen, auf dem Grundmaterial 115 19 anzuliegen und das Material 115 zu tragen.
Verschiedene Arten von Anlageansätzen 113, die jeweils einen bestimmten innenseitigen
Durchmesser haben, sind hergestellt worden. Dies zusammen mit der Tatsache, daß der
Anlageansatz 113 entfernbar an dem Gehäuse 111 6 befestigt ist, ermöglicht es, den
Ansatz 113 leicht durch einen anderen Anlageansatz zu ersetzen, der zu dem maximalen
Durchmesser des Gewindeteils 116 paßt. Weil ferner der Anlageansatz 113 in das
Gehäuse 111 geschraubt ist, kann der erstere von dem letzteren zu einer gewünschten
Position fortgesetzt sein.
Eine Zugachse 117 ist durch das Loch 113a des Anlageansatzes 113 koaxial zu dem
Ansatz 113 hindurchgeführt. Die Zugachse 117 enthält einen mit einem Gewinde
versehenen Abschnitt 117a, der dazu in der Lage ist, mit dem Gewindeteil 116 an einem
Ende zusammenzupassen. Das andere Ende der Zugachse 117 wird in einem Gewinde
eingriff mit einem Knopf 118 (Fig. 17A, 17B und 18) gehalten, der auf dem oberen Teil
des Gehäuses 111 montiert ist. Insbesondere ist die Zugachse 117 drehbar und koaxial
auf dem Gehäuse 111 gehalten, so daß, wenn es durch den Knopf 118 gedreht wird, die
Achse 117 eine Zugkraft P aufbringt, die dem Rotationswinkel des Gewindeteils 116
entspricht, während eine Gegenkraft über das Gehäuse 111 auf das Grundmaterial 115
aufgebracht wird. Verschiedene Arten von Zugachsen 117, die jeweils einen mit einem
Gewinde versehenen Abschnitt 117a mit einem bestimmten Durchmesser haben, sind
hergestellt worden. Weil die Zugachse 117 entfernbar auf dem Gehäuse 111 montiert ist,
kann die Achse 117 leicht durch eine andere Zugachse ersetzt werden, die zu dem
Durchmesser des Gewindeabschnitts 117 paßt.
Der Knopf bzw. das Stellrad 118, das auf dem Gehäuse 111 montiert ist, enthält einen
Fortsatz 118a. Nachdem das Ende 117b der Zugachse 117 in den Fortsatz 118a einge
schraubt worden ist, wird eine Stellschraube 119 in den Fortsatz 118a getrieben, um das
Ende 117b an dem Fortsatz 118a zu fixieren. Die Zugachse 117 kann nur leicht ersetzt
werden, wenn die Stellschraube 119 gelöst wird, um die Achse 117 aus dem Knopf 118
zu entfernen. Ein Graben 118b ist in dem Fortsatz 118a über den gesamten Umfang
ausgebildet. Eine Schraube wird in den oberen Abschnitt des Gehäuses 111 geschraubt
und in dem Graben 118a aufgenommen, um zu verhindern, daß der Knopf 118 aus dem
Gehäuse 111 herausgleiten kann.
Wie in Fig. 26 gezeigt, kann der Motor 20 unmittelbar in das Gehäuse 111 eingebaut
werden und kann mit seiner Ausgangsachse 151 unmittelbar an die Zugachse 117
angeschlossen sein.
Wie in den Fig. 24 und 26 gezeigt, ist eine Lastübertragungseinrichtung 121 vom
Kompressionstyp an dem Boden des Gehäuses 111 befestigt und aus einem ersten
Flansch 122, einem zweiten Flansch 123, einem Druckfühlabschnitt 124, der zwischen
die zwei Flansche 122 und 123 zwischengesetzt ist, und Formänderungsmeßgeräten 126
hergestellt, die auf dem Umfang des Druckfühlabschnitts 124 befestigt sind. Der erste
oder untere Flansch 122 ist in einem Gewindeeingriff mit dem Gehäuse 111 gehalten.
Der zweite oder obere Flansch 123 liegt gegen den Fortsatz 118a über ein Druck- bzw.
Schublager 125 an. Der Flansch 123 ist auf der Zugachse 117 über das Schub- bzw.
Drucklager 125 und den Fortsatz 118a montiert, um so eine Gegenkraft aufzunehmen,
die gegen die Zugkraft P wirkt, die durch die Zugachse 117 als eine Kompressionskraft
erzeugt wird. Der Druckfühlabschnitt 124 ist dünn genug, um sich elastisch zu verfor
men, wenn er der obigen Kompressionskraft ausgesetzt wird. Die Formänderungs
meßgeräte 6c messen die Formänderung des Druckfühlabschnitts 124, wenn die Kom
pressionskraft auf den Abschnitt 124 einwirkt. Der dünne Druckfühlabschnitt 124, der
zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch 122 und 124 zwischensitzt, bildet ein Teil
des Gehäuses 111.
Die Verformungsmeßgeräte 126, die auf dem Druckfühlabschnitt 124 befestigt sind,
messen die Zugkraft P, die auf die Zugachse 117 einwirkt, ausgedrückt durch eine
Formänderung (Verformung) in der Richtung des Schubes bzw. des Drucks. Wenn
insbesondere der Druckfühlabschnitt 124 elastisch aufgrund der Kompressionskraft
verformt wird, erzeugen die Formänderungsmeßgeräte 126 ein elektrisches Signal, das
proportional zu der Formänderungsrate des Abschnitts 124 ist. Das elektrische Signal
wird in ein elektrisches System 130 (siehe Fig. 25) über Zwischenanschlüsse 127 und
Drähte 128 und 129 eingegeben, die eine abgeschirmte Struktur haben. Das elektrische
System 130 enthält eine Steuerung, die einen Mikrocomputer, einen Verstärker usw., die
nicht gezeigt sind, zusätzlich zu einer Anzeige 131, Schaltern 132, um von Hand betätigt
zu werden, einem Null-Rücksetzschalter 133 (siehe Fig. 24 und 26) und einer Batterie
134 hat. Der elektrische Signalausgang von den Formänderungsmeßgeräten 126 wird
verstärkt und digitalisiert und sein Spitzenwert wird gehalten bzw. gespeichert. Im
Ergebnis erscheint auf der Digitalanzeige 131 fortwährend ein Spitzenwert.
Der Mikrocomputer des elektrischen Systems 130 speichert einen Bezugswert, der für
eine vorausgewählte Zugfestigkeit repräsentativ ist und auf den Schaltern 132 eingegeben
ist. Wenn eine Zugkraft, die auf der Anzeige 131 erscheint, kleiner als der Bezugswert
ist, schaltet die Steuerung eine "Niedrig"-Anzeigelampe ein, die nicht gezeigt ist. Die
Lampe kann durch einen Warnton ersetzt werden, falls gewünscht.
Vor der Messung wird die Zugachse 117, deren Gewindedurchmesser zu dem Ge
windeteil 116, das zu prüfen ist, paßt, an dem Prüfer 112 montiert. Zu der Zeit der
Messung wird der Anlageansatz 113b des Anlageansatzes 113 dazu veranlaßt, an dem
Fortsatz 115a des Grundmaterials 115 zu verbleiben und dann wird der Knopf 118 von
Hand gedreht, um den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 117a der Zugachse 117
in das Gewindeteil 116 zu treiben.
Wie in Fig. 27 zu sehen, wird, wenn der Fortsatz 118a weiter gedreht wird, der Dreh
winkel θ der Zugachse 117 aufeinanderfolgend von dem Drehwinkel 60, bei dem der
Anlageansatz 113 gegen das Grundmaterial 115 anliegt, erhöht. Im Ergebnis wirkt eine
Kraft P, die dazu neigt, das Gewindeteil 116 aus dem Grundmaterial 115 zu ziehen und
proportional zu dem obigen Drehwinkel θ ist, auf das Gewindeteil 116 aufgrund dem
Gewindeingriff des Gewindeabschnitts 117a und des Schraub- bzw. Gewindeteils 116.
Weil der Anlageansatz 113, der an dem Gehäuse 111 befestigt ist, einen innenseitigen
Durchmesser D hat, der größer als der maximale Durchmesser d des Schraubteils 116
ist, und weil die Zugachse 117 koaxial zu dem Ansatz 113 ist, berührt die Anlageober
fläche 113b automatisch das Grundmaterial 115 dicht bzw. unmittelbar um das Schraub-
bzw. Gewindeteil 116. Die Anlageoberfläche 113b nimmt deshalb die Gegenkraft der
Zugachse 117 über den Endabschnitt 111b des Gehäuses 111, die Lastübertragungsein
richtung 121, die Druck- bzw. Schublagerung 125 und den Knopf 118 auf. Eine Gegen
kraft, die gegen die Zugkraft, die durch die Zugachse 117 erzeugt wird, wirkt, wird auf
den zweiten Flansch 123 der Lastübertragungseinrichtung in der Richtung entgegenge
setzt zu der obigen Richtung übertragen. Folglich wirkt eine kompressive Kraft gleich
aber entgegengesetzt in der Richtung zu der Kraft P, die an dem Schraub- bzw. Ge
windeteil 116 zieht, auf den Druckfühlabschnitt 124. In diesem Moment dient das
Druck- bzw. Schublager 125, um die Drehbelastung des Fortsatzes 118a zu verringern.
Die Zugkraft, die durch die Zugachse 9 erzeugt wird, komprimiert das Druckfühlteil
124 der Lastübertragungseinrichtung 121 in der axialen Richtung. Ein elektrisches
Signal, das proportional zu der Zugkraft ist, die auf das Schraub- bzw. Gewindeteil 116
wirkt, wird von den Änderungsmeßgeräten 126 zu dem elektrischen System 130 über die
Zwischenanschlüsse 127 und die Drähte 128 und 129 gesandt. Das elektrische Signal
wird durch den Verstärker verstärkt und dann digitalisiert. Der sich ergebende Digital
wert erscheint auf der Anzeige 131 und ermöglicht es der Kraft, dazu zu neigen, das
Gewindeteil bzw. Schraubteil 116 herauszuziehen, abgelesen zu werden. Der Standard
wert der Zugkraft P kann auf die Schalter 132 zuvor eingegeben werden, wobei in
diesem Fall eine kurze Zugkraft leicht durch Schauen auf die "Niedrig"-Anzeigelampe
zu sehen sein wird.
Wenn der Fortsatz 118a weiter gedreht wird, überwindet die Kraft P, die dazu neigt, das
Gewindteil 116 aus dem Grundmaterial 115 zu ziehen, letztlich die Kraft, die das
Gewindeteil 116 an dem Grundmaterial 115 zu binden bzw. zu halten, und veranlaßt das
Gewindeteil 116 dazu, zu beginnen, das Grundmaterial 115 zu verlassen. In diesem
Moment erreicht die Kraft P ihren Maximalwert Pmax, die in Fig. 27 gezeigt ist, und ist
auf der Anzeige 131 abzulesen. Der Prüfer ermöglicht es deshalb, die Zugfestigkeit des
Gegenstands sofort an einem Arbeitsplatz zu messen. Falls gewünscht, kann ein
Schmiermittelfilm, der beispielsweise durch Teflonöl oder flüssiges Teflon verwirklicht
sein kann, zwischen dem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 117a und der
Zugachse 117 und dem Schraub- bzw. Gewindeteil 116 ausgebildet werden, um eine
große Zugkraft P mit einer kleinen Kraft zum Drehen des Knopfes 118 zu erzeugen.
Dies wird die Lebensdauer der Zugachse 170, die wiederholt verwendet wird, verlän
gern.
Nach der obigen Messung wird die Bedienungsperson, die das Gehäuse 111 mit einer
Hand hält, den Null-Rücksetzschalter 133 beispielsweise mit dem Daumen derselben
Hand bedienen. Dies setzt den Wert, der auf der Anzeige 131 erscheint, auf Null zurück
und bereitet den Prüfer für die nächste Messung vor. Alternativ kann die Bedienungs
person einen EIN-/AUS-Schalter 132a drücken, der von den Schaltern 132 umfaßt ist,
um die Messung zu beenden.
Wie oben aufgeführt, schaltet die dargestellte Ausführungsform, wenn die Zugfestigkeit
des Gegenstands zu gering ist, eine "Niedrig"-Anzeigelampe ein oder erzeugt einen
Warnton. Die Bedienungsperson kann deshalb über die Qualität des Gegenstandes sofort
entscheiden. Der Prüfer 112 kann sich selbst an verschiedene Arten von Schraub- bzw.
Gewindeabschnitten 116 nur anpassen, wenn der Anlageansatz 113 und die Zugachse
117 ersetzt werden, d. h. ohne sich auf den Ersatz des Knopfes 118 zurückzuziehen. Der
Prüfer 112 weist deshalb eine geringe Größe auf und ist leicht zu befördern. Dies,
verknüpft mit der Tatsache, daß der Schraub- bzw. Gewindeteilabschnitt nicht aus dem
Grundmaterial 115 ausgeschnitten werden muß, ermöglicht es, den Gegenstand 114 an
einem Arbeitsplatz leicht zu prüfen. Die Prüfzeit, die sich mit der dargestellten Aus
führungsform ergibt, beträgt nur 1/10 bis 1/50 der Prüfzeit, die den herkömmlichen
Prüfgeräten zueigen ist.
Der Druckfühlabschnitt 124 wird als ein dünner elastisch verformbarer Abschnitt
realisiert. Dies, verknüpft mit den Formänderungsmeßgeräten 126, die auf die Verfor
mung des Abschnitts 124 ansprechen, vereinfacht den Aufbau und reduziert die Größe
des Prüfgeräts 112. Weil darüber hinaus die Drähte 128 und 129, die die Lastüber
tragungseinrichtung 121 an das elektrische System anschließen, mit einer Abschirm
struktur versehen und innerhalb des Gehäuses 111 angeordnet sind, ist der Prüfer 112
sehr widerstandsfähig gegenüber Störungen bzw. Rauschen und verhindert, daß Drähte
während der Messung abgeschnitten werden. Folglich werden nicht nur eine verläßliche
Messung, sondern auch ein einfacher Betrieb begünstigt.
Bei der ersten und der zweiten Ausführungsform wird angenommen, daß das Schraub-
bzw. Gewindeteil 116 eine eingebettete bzw. vergrabene Mutter ist, die mit einem
Innengewinde bzw. einem Gegengewinde ausgebildet ist. Wie in Fig. 28 gezeigt, sind
die obigen Ausführungsform selbst mit einem in dem Gegenstand 114 durch Spritzform
gießen ausgebildeten Außengewindeteil 151 verwendbar, wobei in diesem Fall die
Zugachse 117 mit einer Innengewindeschraube 152 ausgebildet ist, die komplementär zu
dem Außengewindeteil 151 ausgebildet ist. Natürlich kann die Druck- bzw. Schublage
rung 125 oder 147 zum Übertragen der Reaktion des Schraub- bzw. Gewindeteils 116
auf die Lastübertragungseinrichtung 121 bzw. 141 durch eine andere Art von Lagerung
ersetzt werden, die dazu befähigt ist, eine Schub- bzw. Drucklast aufzunehmen bzw. zu
lagern.
Bei dem Zugfestigkeitsprüfer, der das Motorantriebsschema verwendet, wird die Zug
achse 9 bei einer niedrigeren Geschwindigkeit als während der Messung über eine
vorausgewählte Zeitdauer seit dem Drehbeginn des Motors 20 gedreht, so daß die Achse
9 und das Schraub- bzw. Gewindeteil 17 leicht miteinander zusammengepaßt bzw.
zusammengesetzt werden können, wobei die Zugachse 9 bei der Geschwindigkeit
gedreht wird, die der Messung zugeschrieben ist. Deshalb ist eine sichere und stabile
Zusammenfügung trotz der Verwendung des Motors oder ähnlicher Antriebsmittel 20
erzielbar und die Messung wird beschleunigt.
Ferner kann die Drehung der Laufbüchse 3 auf die Zugachse 9 mit einer Gegenkraft
übertragen werden, die an dem Abschnitt absorbiert wird, wo die Laufbüchse 3 und die
Achse 9 aneinander angeschlossen sind. Dies verhindert, daß ein derartiger Anschluß
abschnitt gelockert wird.
Mit der Speichereinrichtung 26a, der Vergleichereinrichtung 26b und der Steuersignal
erzeugungseinrichtung 26e ist es möglich, die Zugfestigkeit auf der Grundlage eines
Bezugswerts zu messen, was Sicherheit garantiert. Der Prüfer kann deshalb sich selbst
an den Gegenstand anpassen, der im Hinblick auf einen bestimmen eingestellten Wert
abgeschätzt werden soll. Weil der Gegenstand nicht gebrochen werden muß, wird es
verhindert, daß das Schraub- bzw. Gewindeteil 17 in die Zugachse 9 einschneidet.
Wenn der Spitzen-Bruchwert der Zugfestigkeit gemessen wird, bevor der Bezugswert,
der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, erreicht wird, wird der Motor 20
abgeschaltet. Dies verhindert, daß der Motor 20 verschwenderisch angetrieben wird,
wenn der Bruch früher als erwartet, beispielsweise aufgrund einer geringen Festigkeit
auftritt. Ferner kann der Motor 20 auf der Grundlage des Ausgangs der Vergleicherein
richtung 26b ausgeschaltet werden.
Weil der Spitzen-/Bruchwert auf der Anzeige 25c erscheint, kann der Prüfer z. B. zu
einem Formungsplatz für eine Messung gebracht werden.
Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, wenn ein Spitzenwert
bekannt ist. Mit der Speichereinrichtung 26a, die dazu in der Lage ist, den Bezugswert
und den gemessenen Wert zu speichern, einer Vergleichseinrichtung 26b, um diese zu
vergleichen, und der Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e, die dazu in der Lage ist,
den gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, zu aktualisie
ren, ist es möglich, einen Spitzenwert zu bestimmen, wenn der gemessene Wert kleiner
als der gespeicherte Wert ist und der gespeicherte Wert als ein Spitzenwert verwendet
wird.
Nachdem der Spitzenwert erschienen ist, wird der Motor 20 in der entgegengesetzten
Richtung angetrieben und dann abgeschaltet. Dies vereinfacht das Entfernen des
Schraub- bzw. Gewindeteils 17 aus der Zugachse 9. Die leichte Entfernung des Schrau
benteils 17 wird ferner durch die Zähleinrichtung 26c und die Zeitbestimmungsein
richtung 26d für die entgegengesetzte Drehung begünstigt. Nach dem Erscheinen des
Einstell-/Spitzenwerts wird der Motor 20 in der entgegengesetzten Richtung auf der
Grundlage einer Zeitdauer gedreht, die durch die Bestimmungseinrichtung 26d für die
entgegengesetzte Drehung festgestellt worden ist.
Die zweite Ausführungsform kann wie die erste in den Fig. 15 und 16 gezeigte Aus
führungsform den Motor 20, die Antriebsachse 14, das Endlosgewinde bzw. die Schnec
ke 14a, das Schneckenzahnrad bzw. Kegelzahnrad 3b und das elektrische System 25 in
dem Griff 133 unterbringen und die in den Fig. 19 bis 21 gezeigte Steueranordnung
verwenden. Falls gewünscht, könnte das Motordrehmoment gemessen werden, um einen
Messungsbefehl auszugeben, wenn das Motordrehmoment stabilisiert ist. Alternativ
kann, wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt ist, eine Zeitdauer notwendig sein, um eine
konstante Geschwindigkeit zu erreichen, die zuvor eingestellt ist, so daß die Messung
auf der Grundlage des Betriebs eines Zählers nach dem Verstreichen der obigen Zeitdau
er gestartet werden kann. Derartige alternative Schemata erlauben jeweils eine Zugkraft
zu messen, nachdem eine Stabilisation der Drehung erfolgt ist, und fördern dadurch eine
genaue Abschätzung bzw. Bestimmung einer Zugkraft.
In den Fig. 20 und 22 wird die Zugachse 9 bei einer konstanten Geschwindigkeit (erste
Geschwindigkeit) gedreht, die niedriger als eine konstante Geschwindigkeit ist, die der
Messung zugeschrieben wird, um das Zusammenpassen bzw. Zusammenfügen der Achse
9 und des Schraub- bzw. Gewindeteils zu vereinfachen. Die Zugachse 9 kann von der
ersten Geschwindigkeit zu einer vorbestimmten konstanten Geschwindigkeit (zweite
Geschwindigkeit) Stück für Stück beschleunigt werden.
Drei verschiedene Betriebsmodi sind bei der dargestellten Ausführungsform verfügbar,
d. h. ein Einstellmodus (A), der einen Einstellwert verwendet und bestimmt, ob das
Schraub- bzw. Gewindeteil (Mutter, Bolzen oder dergleichen) sich von dem Grundmate
rial selbst bei dem Einstellwert trennt oder nicht, einen Spitzenwertmodus (B), um einen
Spitzenwert zu messen, und einen Bruchwertmodus (C), um einen Bruchwert zu messen.
Wie in Fig. 21 gezeigt, wird in dem Einstellmodus (A) die Zugfestigkeit, die in dem
Schritt S9 gespeichert worden ist, mit der gemessenen Zugfestigkeit (Schritt S10)
verglichen. Falls die Bezugsfestigkeit größer ist als die gemessene Festigkeit (NEIN,
Schritt S10), dann wird der gemessene Wert auf der Anzeige 25c als ein Festigkeitswert
(Schritt S11) angezeigt. Dem Schritt S11 folgt ein Schritt S18. Falls die Antwort in dem
Schritt S10 JA lautet, wird eine Zugfestigkeit auf der Grundlage eines elektrischen
Signalausgangs von den Formänderungsmeßgeräten 6c (Schritt S12) gemessen. Die
gemessene Festigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a (Schritt S13) geschrieben. Eine
Zugfestigkeit wird wieder gemessen (Schritt S14) und mit der gemessenen Festigkeit, die
in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist (Schritt S15) verglichen. Falls der gegen
wärtig gemessene Wert größer als der zuletzt gemessene Wert (JA, Schritt S15) ist, dann
wird der gemessene Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, durch den
gegenwärtig gemessenen Wert (Schritt S16) ersetzt und das Programm kehrt zu dem
Schritt S14 zurück. Falls die Antwort bei dem Schritt S15 NEIN lautet, dann wird der
gespeicherte Wert auf der Anzeige 25c als ein Spitzenwert (Schritt S17) angezeigt.
Diesem wird auch durch den Schritt S18 gefolgt. Bei dem Schritt S18 wird der Motor 20
für einen Moment nicht erregt bzw. abgeschaltet.
Durch die obige Steuerung ist es möglich, zu bestimmen, ob das Schraub- bzw. Ge
windeteil sich von dem Grundmaterial trennt oder nicht, selbst an dem eingestellten
Wert.
Nach dem Schritt S18 wird die Zählereinrichtung 26c dazu veranlaßt, den Betrieb zu
stoppen (Schritt S19). Dann wird der Motor 20 in der umgekehrten Richtung über eine
Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Drehungen entspricht, die durch die Zählerein
richtung 26c gezählt worden sind (Schritt S20). Letztlich wird der Motor 20 nicht mehr
erregt (Schritt S21) bzw. abgeschaltet.
Die obige entgegengesetzte Drehung des Motors 20 ermöglicht es der Zugachse 9,
automatisch aus dem Schraub- bzw. Gewindeteil entlassen zu werden.
Der in der Fig. 15 gezeigte Aufbau, der den Motor 20, die Speichereinrichtung 26a, die
Vergleichereinrichtung 26b und die Steuereinrichtung 26 enthält, ermöglicht es, eine
Zugfestigkeit innerhalb des meßbaren Bereichs des Prüfgerätes zu messen; ansonsten
würde das Prüfgerät beschädigt werden.
Die Motor- oder Antriebseinrichtung 20 wird veranlaßt, in der entgegengesetzten
Richtung zu drehen, bevor sie angehalten wird, so daß das Schraub- bzw. Gewindeteil
17 von der Zugachse 9 mit Leichtigkeit freigegeben werden kann.
Ein Verfahren, das auszuführen ist, wenn ein Bruchwert vor dem Einstellwert erreicht
worden ist, lautet wie folgt. Wie gezeigt, wird, ob das Schraub- bzw. Gewindeteil
gebrochen ist oder nicht, auf der Grundlage bestimmt, ob das Ausgangssignal der
Formänderungsmeßgeräte 6c sich scharf geändert hat oder nicht (Schritt S6). Falls die
Antwort bei dem Schritt S6 positiv JA ist, wird dann der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c als ein Bruchwert (Schritt S7) angezeigt. Dem Schritt S7 folgt ein Schritt
S18. Bei dem Schritt S18 wird der Motor 20 für einen Moment nicht mehr erregt
(Notfallstopp). Dann wird die Zählereinrichtung 26c, die zum Betreiben des Schrittes S3
gestartet worden ist, dazu veranlaßt, den Betrieb anzuhalten (Schritt S19). Folglich wird
der Motor 20 in der entgegengesetzten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der
Anzahl von Drehungen entspricht, die durch die Zählereinrichtung 26c gezählt worden
sind (Schritt S20). Danach wird der Motor 20 entregt bzw. nicht mehr erregt (Schritt
S21).
Man nehme an, daß die Zugfestigkeit ihren Spitzenwert oder Bruchwert erreicht, bevor
die in der Speichereinrichtung 26a gespeicherte Zugfestigkeit erreicht ist. Dann wird der
Motor 20 dazu veranlaßt, die Drehung zu stoppen. Dies vermeidet den unnötigen bzw.
verschwenderischen Antrieb des Motors 20, wenn der Bruch früher als erwartet auf
grund beispielsweise geringer Festigkeit auftritt. Zusätzlich kann der Spitzenwert oder
der Bruchwert auf der Anzeige gelesen werden. Der Prüfer kann deshalb z. B. zu einem
Spritzgußplatz für eine Messung gebracht werden.
Die Fig. 29 zeigt ein zum Bremsen des Motors 20 auf eine niedrige Geschwindigkeit
(dritte Geschwindigkeit), wenn ein Spitzenwert vor dem Bezugswert auftritt. Wie
gezeigt, wird der Motor 20 erregt und dreht bei einer niedrigen Geschwindigkeit (Schritt
S1) bis eine vorausgewählte Zeitdauer abgelaufen ist (JA, Schritt S2). Dann wird die
Zählereinrichtung 26c veranlaßt, den Betrieb (Schritt S3) zu beginnen. Nachfolgend wird
der Motor 20 beschleunigt (Schritt S4). In diesem Zustand wird eine Zugkraft auf der
Grundlage eines elektrischen Signals gemessen, das proportional zu der Zugfestigkeit ist
und wird von den Formänderungsmeßgeräten 6c (Schritt S5) ausgegeben. Ob das
Schraub- bzw. Gewindeteil gebrochen worden ist oder nicht, wird auf der Grundlage
bestimmt, ob das Ausgangssignal von den Formänderungsmeßgeräten 6c sich scharf
geändert hat oder nicht (Schritt S6). Falls die Antwort bei dem Schritt S6 positiv (JA)
ist, wird dann der gemessene Wert auf der Anzeige 25c als ein Bruchwert (Schritt S7)
angezeigt.
Falls die Antwort bei dem Schritt S6 NEIN lautet, dann wird eine Zugfestigkeit wieder
auf der Grundlage des obigen elektrischen Signals (Schritt S8) gemessen. Nachdem der
gemessene Wert in die Speichereinrichtung (Schritt S9) eingeschrieben worden ist, wird
bestimmt, ob der gemessene Wert größer als der Bezugswert ist oder nicht (Schritt S10).
Falls die Antwort auf den Schritt S10 JA lautet, wird der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c (Schritt S11) angezeigt. Falls die Antwort bei dem Schritt S10 NEIN lautet,
wird eine Zugfestigkeit wiederum gemessen (Schritt S12) und dann wird der Wert, der
in dem Schritt S12 bestimmt worden ist, in die Speichereinrichtung (Schritt S13) ge
schrieben. Nachfolgend wird eine Zugfestigkeit wiederum gemessen (Schritt S14). Dem
Schritt S14 folgt ein Schritt S15, um zu bestimmen, ob der gemessene Wert größer als
der gespeicherte Wert (gemessener Wert) ist oder nicht. Falls die Antwort bei dem
Schritt S15 JA lautet, wird der gemessene Wert, der in der Speichereinrichtung in dem
Schritt S12 gespeichert worden ist, durch den bei dem Schritt S14 (Schritt S16) gemesse
nen Wert ersetzt und das Programm kehrt zu dem Schritt S14 zurück.
Falls die Antwort bei dem Schritt S15 NEIN lautet, wird der gespeicherte Wert auf der
Anzeige 25c als ein Spitzenwert (Schritt S17) angezeigt. Nachfolgend wird das Antriebs
drehmoment des Motors verringert (Schritt S18). Dies verringert die Last, die auf den
Motor 20 wirkt, wenn das Grundmaterial 19 und das Schraub- bzw. Gewindeteil 17 sich
abrupt voneinander trennen.
In einem Schritt S19, der dem Schritt S18 folgt, wird der Motor 20 für einen Moment
nicht mehr erregt bzw. er wird angehalten. Dann wird die Zählereinrichtung 26c dazu
veranlaßt, den Betrieb zu stoppen (Schritt S20). Nachfolgend wird der Motor 20 in der
entgegengesetzten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Drehungen
entspricht, die durch die Zählereinrichtung 26c (Schritt S21) gezählt worden ist. Letzt
lich wird der Motor 20 nicht mehr erregt bzw. angehalten (Schritt S22).
Der in Fig. 15 gezeigte Prüfer ermöglicht es, eine digital gemessene Zugfestigkeit oder
einen Spitzen- oder Bruchwert unmittelbar auf der Anzeige 25c abzulesen. Der Prüfer
kann deshalb leicht beispielsweise zu einem Spritzformplatz für eine Messung gebracht
werden. Die Modusschalteinrichtung 26f wählt entweder den eingestellten Modus, indem
der Motor 20 auf der Grundlage des Ergebnisses des Vergleichs zwischen dem Bezugs
wert und dem gemessenen Wert erregt wird, oder den Spitzenwertmodus aus, indem der
Motor 20 auf der Grundlage des Ergebnisses des Vergleichs zwischen den gemessenen
Werten erregt wird, die aufeinanderfolgend in die Speichereinrichtung 26a geschrieben
worden sind. Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, falls ein
Spitzenwert bekannt ist. Es ist deshalb möglich, einen Spitzenwert zu bestimmen, falls
der gemessene Wert kleiner als der gespeicherte Wert ist, und den gespeicherten Wert
als einen Spitzenwert zu verwenden.
In dem Spitzenwertmodus wird, wenn der gemessene Wert größer als der Einstellwert
ist, der gemessene Wert für den Einstellwert ersetzt und in die Speichereinrichtung 26a
als ein neuer Einstellwert geschrieben. Dann wird die Zugfestigkeit wieder gemessen.
Falls der aktualisierte Einstellwert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist,
größer als der zuletzt gemessene Wert ist, wird er als ein Spitzenwert angezeigt.
Der Spitzenwertmodus (B) wird unter Bezugnahme auf Fig. 20 eingehender beschrieben.
Die Zugfestigkeit, die bei dem Schritt S14 gemessen worden ist, wird mit der gemesse
nen Festigkeit verglichen, die in der Speichereinrichtung 26a in dem Schritt S13 gespei
chert worden ist (Schritt S15). Falls der gegenwärtig gemessene Wert größer als der
letzte gemessene Wert (JA, Schritt S15) ist, dann wird der gemessene Wert, der in der
Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, durch den gegenwärtig gemessenen Wert
(Schritt S16) ersetzt und das Programm kehrt zu dem Schritt S14 zurück. Falls die
Antwort bei dem Schritt S15 NEIN lautet, wird dann der gespeicherte Wert auf der
Anzeige 25c als ein Spitzenwert (Schritt S17) angezeigt. Diesem folgt auch der Schritt
S18.
Bei dem Schritt S18 wird der Motor 20 für einen Moment nicht mehr erregt. Dann wird
die Zählereinrichtung 26c, die gestartet worden ist, um bei dem Schritt S3 zu arbeiten,
dazu veranlaßt, den Betrieb anzuhalten (Schritt S19). Nachfolgend wird der Motor 20 in
der entgegengesetzten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Dre
hungen entspricht, die durch die Zählereinrichtung 26c (Schritt S20) gezählt worden ist.
Danach wird der Motor 20 nicht mehr erregt (Schritt S21).
Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, wenn ein Spitzenwert
bekannt ist. Es ist deshalb möglich, mit dem in den Fig. 15 und 16 gezeigten Prüfer
einen Spitzenwert zu bestimmen, wenn der gemessene Wert kleiner als der gespeicherte
Wert ist, und den gespeicherten Wert als einen Spitzenwert zu verwenden. Herkömm
liche Prüfer sind dazu in der Lage, nur mit einem Bruchwert fertig zu werden. Die
entgegengesetzte Drehung des Motors 20 ermöglicht es der Zugachse 9, automatisch aus
dem Schraubabschnitt freigegeben zu werden. Die Motor- oder Antriebseinrichtung 20
wird dazu veranlaßt, in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, bevor er angehalten
wird, so daß das Gewindeteil 17 aus der Zugachse 9 mit Leichtigkeit entlassen werden
kann.
Der Antrieb des Motors 20 wird wie folgt angehalten. Wie in Fig. 20 gezeigt, ist die
Zählereinrichtung 26c dazu in der Lage, die Dauer der Drehung ausgedrückt durch die
Anzahl der Drehungen des Motors 20 zu zählen, die während des Intervalls zwischen
dem Einschalten des Schalters 21 und dem Anhalten des Motors 20 auftreten. Die
Zeitbestimmungseinrichtung 26d für die entgegengesetzte Drehung ist dazu in der Lage,
auf der Grundlage der obigen Dauer der Drehung eine Zeitdauer zu bestimmen, für die
der Motor 20 umgekehrt angetrieben werden sollte.
Wie in Fig. 21 gezeigt, wird die Zugfestigkeit, die in dem Schritt S14 gemessen worden
ist, mit dem in dem Schritt S13 (gemessenen Wert) (Schritt S15) verglichen. Falls der
gegenwärtig gemessene Wert größer ist als der zuletzt gemessene Wert (JA, Schritt
S15), dann wird der gemessene Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist,
durch den gegenwärtig gemessenen Wert (Schritt S16) ersetzt und das Programm kehrt
zu dem Schritt S14 zurück. Falls die Antwort bei dem Schritt S15 NEIN lautet, dann
wird der gespeicherte Wert auf der Anzeige 25c als ein Spitzenwert (Schritt S17)
angezeigt. Diesem folgt auch der Schritt S18.
In dem Schritt S18 wird der Motor 20 für einen Augenblick nicht mehr erregt. Dann
wird die Zählereinrichtung 26c, deren Betrieb in dem Schritt S3 begonnen worden ist,
dazu veranlaßt, den Betrieb (Schritt S19) einzustellen. Nachfolgend wird der Motor 20
in der entgegengesetzten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von
Drehungen entspricht, die durch die Zählereinrichtung 26c (Schritt S20) gezählt worden
ist. Danach wird der Motor 20 nicht mehr erregt (Schritt S21).
In dem in den Fig. 15 und 16 gezeigten Prüfgerät wird der Motor 20 auf der Grundlage
des Ausgangs der Vergleichseinrichtung 26b nicht mehr erregt bzw. angehalten. Der
Prüfer ist deshalb selbst bei einem Gegenstand einsetzbar, der im Hinblick auf einen
bestimmten Einstellwert abgeschätzt werden sollte. Übliche Prüfgeräte sind dazu in der
Lage, nur einen Bruchwert basierend auf einer manuellen Betätigung zu messen. Man
nehme an, daß die Zugfestigkeit ihren Spitzenwert oder Bruchwert erreicht, bevor die
eingestellte Zugfestigkeit in der Speichereinrichtung 26a erreicht worden ist. Dann wird
der Motor 20 dazu veranlaßt, die Drehung anzuhalten. Dies erübrigt den verschwenderi
schen Antrieb des Motors 20. Zusätzlich kann die Spitzenspannung oder Bruchspannung
auf der Anzeige gelesen werden. Der Prüfer kann deshalb z. B. zu einem Formungsplatz
für eine Messung gebracht werden.
Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, wenn der Spitzenwert
bekannt ist. Es ist deshalb möglich, einen Spitzenwert zu bestimmen, wenn der gemesse
ne Wert kleiner als der gespeicherte Wert ist und den gespeicherten Wert als einen
Spitzenwert zu verwenden.
In dem Spitzenwertmodus wird, wenn der gemessene Wert größer als der Einstellwert
ist, der gemessene Wert für den eingestellten Wert ersetzt und in die Speichereinrichtung
als ein neuer Einstellwert eingeschrieben. Dann wird eine Zugfestigkeit wieder gemes
sen. Falls der aktualisierte Einstellwert, der in der Speichereinrichtung gespeichert ist,
größer als der letzte gemessene Wert ist, wird er als ein Spitzenwert angezeigt.
Die Motor- oder Antriebseinrichtung 20 wird dazu veranlaßt, in der entgegengesetzten
Richtung zu drehen, bevor sie angehalten wird, so daß das Gewindeteil 17 mit Leichtig
keit aus der Zugachse 9 entlassen werden kann.
Die entgegengesetzte Drehung des Motors 20 wird wie folgt durchgeführt. Wie in Fig.
19 gezeigt, enthält das elektrische System 25 einen Verstärker 25a, ein ADC 25b, eine
Steuerung 26, eine Anzeige 20 und einen Schalter 21. Wie in Fig. 20 gezeigt, kann die
Steuerung 26 durch einen Mikrocomputer verwirklicht werden und enthält die Speicher
einrichtung 26a, die Vergleichereinrichtung 26b, die Zählereinrichtung 26c, die Zeit
bestimmungseinrichtung 26d für die umgekehrte Drehung, die Steuersignalerzeugungs
einrichtung 26e und die Modusschalteinrichtung 26f. Die Speichereinrichtung 26a ist
dazu in der Lage, einen oder beide einer vorausgewählten Bezugszugkraft und einer
gemessenen Zugkraft zu speichern. Die Vergleichereinrichtung 26b vergleicht eine
Zugkraft, die durch die Formänderungsmeßgeräte 6c gemessen worden ist, mit der
Bezugszugkraft, die in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist. Zusätzlich vergleicht
die Vergleichereinrichtung 26b den gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung
26a gespeichert ist, mit einem Wert, der durch die Verformungsmeßgeräte später
gemessen worden ist. Die Zählereinrichtung 26c zählt die Dauer der Umdrehung des
Motors auf der Grundlage der Anzahl von Drehungen. Die Zeitbestimmungseinrichtung
26d für die umgekehrte Drehung bestimmt die Dauer der umgekehrten Drehung des
Motors 20 auf der Grundlage des Ausgangs der Zählereinrichtung 26c.
Wie in Fig. 21 gezeigt, wird der Motor 20 in der entgegengesetzten Richtung über eine
Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Drehungen entspricht, die durch die Zählerein
richtung 26c gezählt worden ist (Schritt S20). Danach wird der Motor 20 (Schritt S21)
nicht mehr erregt.
In dem Aufbau, der in den Fig. 15 und 16 gezeigt ist, wird die Motor- oder Antriebsein
richtung 20 dazu veranlaßt, in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, bevor er
angehalten wird, so daß das Schrauben- bzw. Gewindeteil 17 mit Leichtigkeit von der
Zugachse 9 freigegeben werden kann.
Der Bruchwertmodus (C) ist im wesentlichen identisch zu dem Betrieb irgendeines der
Prüfer, die gezeigt und beschrieben worden sind.
Ein Bezug wird auf die Fig. 30 genommen, um eine dritte motorgetriebene Ausfüh
rungsform nach der Erfindung zu beschreiben. Diese Ausführungsform wird auch in
einer seitlichen Vorderansicht in Fig. 16 gezeigt. Wie gezeigt, enthält ein Zugfestigkeits
prüfer, der mit 1A bezeichnet ist, einen Griff 2, der sich aus dem Körperabschnitt 5a
eines Gehäuses in der Radialrichtung erstreckt. Eine Motor- oder Antriebseinrichtung 20
ist in dem Griff 2 aufgenommen. Eine Antriebsachse 14 erstreckt sich von dem Motor
20 und weist ein Endlosgewinde bzw. eine Schnecke 14a an ihrem freien Ende auf. Ein
Kegelzahnrad bzw. Schneckenzahnrad 3b ist an einem Zylinder bzw. einer Laufbüchse
oder Antriebsachse 3 befestigt. Die Laufbüchse 3 ist drehbar durch das Gehäuse 5 über
Radiallager oder einzelreihige, tiefgerillte Kugellagerungen 4 abgestützt bzw. getragen.
Eine Lastübertragungseinrichtung 6 vom Kompressionstyp ist an dem Boden des Körpers
5a des Gehäuses 5 koaxial zu dem Körper 5a befestigt. Ein Anlageansatz 7 ist in einem
koaxialen Gewindeeingriff zu dem unteren Abschnitt der Lastübertragungseinrichtung 6
gehalten. Eine Antriebsplatte 8, die mit einem hexagonalen Loch 8a ausgebildet ist, ist
an dem Boden der Laufbüchse 3 durch kleine Schrauben 16 befestigt. Eine Zugachse 9
weist einen hexagonalen Kopf 9a auf, der mit dem hexagonalen Loch 8a der Antriebs
platte 8 zusammenpaßt. Eine Druck- bzw. Schublagerung oder ein Lager 11 mit nadel
artigen Walzen trägt die Zugachse 9 drehbar auf der Lastübertragungseinrichtung 6 über
eine Basis 10. Ein Bolzen 12 ist in die Bohrung 3a der Laufbüchse 3 eingesetzt und liegt
gegen den Kopf 9a der Zugachse 9 an. Eine Kappe 13 liegt gegen den Bolzen 12 an. Ein
Steckanschluß 15 ermöglicht es, Leistung bzw. Energie in den Motor 20 durch diesen
einzuspeisen und ermöglicht es, einen elektrischen Signalausgang von der Lastüber
tragungseinrichtung 6 durch diesen auszusenden. Ein elektrisches System 25 (siehe Fig.
19) ist an die Elektroden des Steckanschlusses 15 angeschlossen.
In der dargestellten Ausführungsform ist der Anlageansatz 7 in einem Gewindeeingriff
mit dem Boden der Lastübertragungseinrichtung 6 gehalten. Der Sitz- bzw. Anlageansatz
7 enthält einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 7b, der in der entgegengesetz
ten Richtung zu dem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 9c der Zugachse 9 mit
einem Gewinde versehen ist. Der Anlageansatz 7 enthält zusätzlich einen irregulären
Abschnitt oder ein Widerlager 7a, gegen das eine gebrochene Mutter 17 anliegen wird.
Ferner wird der untere Endabschnitt des Anlageansatzes, der eine Anlageoberfläche 7c
enthält, magnetisiert.
Die Zugachse 9 weist eine derartige Länge auf, daß ihr Boden oberhalb des Bodens des
Anlageansatzes 7, d. h. bei der Anlageoberfläche 7c, positioniert ist. Zumindest der
Bodenabschnitt der Zugachse 9 wird auch magnetisiert.
Ein EIN-/AUS-Schalter 21, um den Motor 20 wahlweise ein- oder auszuschalten, ist auf
dem Gehäuse 5 in der Nähe des Körpers 5a montiert. Weil eine Kraft, die den Schalter
21 drückt, in der Umgebung des Schwerpunktes des Prüfgerätes 1a wirkt, ist sie nicht
dazu in der Lage, das Prüfgerät 1a zu verrücken.
Die Lager 4 sind in der axialen Richtung des Prüfers 1A voneinander beabstandet. Das
Kegel- bzw. Schneckenzahnrad oder die Antriebsübertragungseinrichtung 3b ist zwi
schen die Lager 4 zwischengesetzt. Mit diesem Aufbau ist es möglich, eine Druck- bzw.
Schublast zu verringern. Der Schwerpunkt des Prüfers 1A sollte bevorzugt zwischen den
Lagern 4 angeordnet sein.
Der Prüfer 1A mißt die Zugfestigkeit eines gewünschten Gegenstandes 17. In der
dargestellten Ausführungsform wird angenommen, daß der Gegenstand 17 ein Gewinde-
bzw. Schraubenteil oder eine Mutter 17 ist, die an ein Stahlblech geschweißt ist.
Der Anlageansatz 7 ist mit einer Axialbohrung 7a ausgebildet, die einen inneren Durch
messer D hat, und mit einem Loch 7b, das mit der Bohrung 7a in Verbindung steht. Die
Zugachse 9 ist locker in dem Loch 7b befestigt. Der innenseitige Durchmesser D der
Bohrung 7a ist ausgewählt, um größer zu sein als der maximale äußere Durchmesser d
des Gewindeteils 17. Wenn der Prüfer 1A die Zugfestigkeit des Gegenstandes 17 mißt,
verbleibt eine Anlagefläche 7c, die den Boden des Anlageansatzes 7 bildet, auf dem
Stahlblech 19 um das Schrauben- bzw. Gewindeteil 17 herum. Der Ansatz 7 spielt
deshalb die Rolle eines Sitzabschnittes, um es dem Prüfer 1A zu ermöglichen, auf dem
Stahlblech 19 zu sitzen und das Blech 19 abzustützen. Verschiedene Arten von Anlage
ansätzen 7, die jeweils einen bestimmten innenseitigen Durchmesser haben, sind her
gestellt worden. Dies, zusammen mit der Tatsache, daß der Anlageansatz 7 entfernbar
an der Lastübertragungseinrichtung 6 montiert ist, ermöglicht es, den Ansatz 7 leicht
durch einen anderen Anlageansatz zu ersetzen, der zu dem maximalen Durchmesser des
Gewindeteils 17 paßt. Weil ferner der Sitz- bzw. Anlageansatz 7 in die Lastübertra
gungseinrichtung 6 geschraubt ist, kann der erstere von dem letzteren zu einer ge
wünschten Position fortgesetzt sein.
Die Zugachse 9 wird durch das Loch 7b des Anlageansatzes 7 koaxial mit dem Ansatz
7 hindurchgeführt und enthält einen Schaft 9b und den zuvor aufgezeigten hexagonalen
Kopf 9a, der einen größeren Durchmesser als der Schaft 9b hat. Der Schaft 9b weist
einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 9c an seinem Ende auf. Wenn der mit
einem Gewinde versehene Abschnitt 9c in das Schraub- bzw. Gewindeteil 17 hin
eingetrieben wird, wird ein Drehmoment, das an der Antriebsplatte 8 anliegt, auf die
Zugachse 9 über den Kopf 9a übertragen, der in dem hexagonalen Loch 8a der Antriebs
platte 8 aufgenommen ist.
Die Bohrung 3a der Laufbüchse 3, an der die Antriebsplatte 8 befestigt ist, weist einen
größeren Durchmesser auf als der maximale außenseitige Durchmesser des Kopfes 9a
der Zugachse 9, so daß die Achse 9a frei aus der Bohrung 3a gezogen werden kann.
Wenn der Motor 20 erregt wird, wird die Drehung des Motors 20 auf die Laufbüchse 3
über die Antriebsachse 14, die Schnecke 14a und das Kegelzahnrad bzw. Schnecken
zahnrad 3b übertragen. Die sich ergebende Drehung der Laufbüchse 3 wird auf die
Antriebsplatte 8 und von dort auf die Zugachse 9 übertragen. Im Ergebnis bringt die
Zugachse 9 eine Zugkraft auf, die ihrem Drehwinkel auf der Mutter 17 über den Kopf
9a, die Basis 10, das Walzenlager 11, die Lastübertragungseinrichtung 6 und dem
Anlageansatz entspricht, während eine Gegenkraft auf die Stahlplatte bzw. das Stahl
blech 19 aufgebracht wird.
Die Schnecke 14 und das Kegelzahnrad bzw. Schneckenzahnrad 3b, die die Rolle einer
Antriebsübertragungseinrichtung spielen, ermöglichen es, selbst mehrere Tonnen Last
an die Mutter 17 anzulegen und ermöglichen es, die Größe des Motors 20 zu verringern.
Verschiedene Arten von Zugachsen 9, die jeweils einen mit einem Gewinde versehenen
Abschnitt 9c eines bestimmten Durchmessers haben, sind auch hergestellt worden. Nur
wenn der Bolzen 12 aus dem Knopf 2 entfernt wird, kann die Zugachse 9 aus dem Loch
3a der Laufbüchse 3 gezogen werden. Deshalb kann die Zugachse 9 leicht durch eine
andere Zugachse ersetzt werden, die zu dem Durchmesser der Mutter 17 paßt.
Das Walzenlager 11, das auf dem oberen Teil der Lastübertragungseinrichtung 6 als eine
Druck- bzw. Schublagerung montiert ist, ist äußerst dauerhaft, selbst wenn es einer
großen Last ausgesetzt wird. Das Walzenlager 11 kann durch ein Kugellager ersetzt
werden, falls der Prüfer 1 keinen schweren Belastungen ausgesetzt wird. Ferner kann ein
Lager mit kegelförmigen Walzen verwendet werden.
Die Basis 10, die zwischen der Druck- bzw. Schublagerung 11 und dem Kopf 9a der
Zugachse 9 vermittelt, hat eine vorausgewählte wesentliche Dicke. Wenn der Durch
messer des Kopfes 9a kleiner ist als der maximale Außendurchmesser des Schub- bzw.
Drucklagers 11, d. h. wenn der Kontaktbereich zwischen dem Kopf 9a und dem Lager
11 vergleichsweise gering ist, verhindert die Basis 10 eine lokale Belastung, die auf das
Lager 11 wirken könnte. Insbesondere verwirklicht die dicke Basis 10 die Weitergabe
einer Belastung bei 45 Grad und veranlaßt deshalb eine Last, gleichmäßig auf das
Druck- bzw. Schublager 11 einzuwirken. Die Basis 10 ermöglicht es deshalb dem Kopf
9a, in der Größe verringert zu werden, wobei eine Konstruktion mit geringer Größe und
geringem Gewicht gefördert werden.
Die Lastübertragungseinrichtung 6 ist an dem Boden des Gehäuses 5 befestigt und aus
einem ersten Flansch 6d, einem zweiten Flansch 6a, einem Druckfühlabschnitt 6b, der
zwischen den zwei Flanschen 6d und 6a liegt, und vier Formänderungsmeßgeräten 6c
hergestellt, die auf dem Umfang des Druckfühlabschnittes 6b an gleichmäßig beabstand
ten Plätzen befestigt sind. Der erste oder untere Flansch 6d ist an dem Gehäuse 5
befestigt. Der zweite oder obere Flansch 6e liegt gegen die Unterseite des Kopfes 9a der
Zugachse 9 über die Schub- bzw. Drucklagerung 11 und die Basis 10 an. Bei diesem
Aufbau nimmt die Lastübertragungseinrichtung 6 eine Gegenkraft, die von einer Zug
kraft erhalten wird, die durch die Achse 9 erzeugt wird, als eine kompressive Kraft auf.
Der Druckfühlabschnitt 6b ist dünn genug, um elastisch verformt zu werden, wenn er
der obigen kompressiven Kraft ausgesetzt wird. Die Formänderungsmeßgeräte 6c
messen die Formänderung des Druckfühlabschnittes 6b, wenn die kompressive Kraft auf
den Abschnitt 6b wirkt. Wie in Fig. 4 gezeigt, werden die Formänderungsmeßgeräte 6c
als eine Brückenschaltung realisiert und wandeln die Formänderung in ein elektrisches
Signal für die Messung der Last. Der dünne Aufbau des Abschnittes 6d verstärkt nicht
nur die Empfindlichkeit, sondern sorgt auch für einen Platz bzw. Raum, um die Form
änderungsmeßgeräte 6c anzuordnen.
Der dünne Druckfühler 6b, der zwischen dem ersten und dem zweiten Flansch 6d und
6a zwischengesetzt ist, bildet einen Teil des Gehäuses 5. Die Formänderungsmeßgeräte
6c, die an dem Druckfühlabschnitt 6b befestigt sind, messen eine Zugkraft, die auf die
Zugachse 9 einwirkt, ausgedrückt durch eine Formänderung (Verformung) in der
Richtung des Schubes bzw. des Drucks.
Wie in Fig. 19 gezeigt, enthält das elektrische System 25 der alternativen Ausführungs
form einen Verstärker 25a, einen ADC 25b, eine Steuerung 26, eine Anzeige 25c und
einen Schalter 21. Wie in Fig. 20 gezeigt, kann die Steuerung 26 als ein Mikrocomputer
verwirklicht sein und enthält eine Speichereinrichtung 26a, eine Vergleichereinrichtung
26b, eine Zählereinrichtung 26c, eine Zeitbestimmungseinrichtung 26d für eine ent
gegengesetzte Drehung, eine Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e und eine Modus
schalteinrichtung 26f. Die Steuereinrichtung 26a ist dazu in der Lage, eine oder beide
einer vorausgewählten Bezugszugkraft und einer gemessenen Zugkraft zu speichern. Die
Vergleichseinrichtung 26b vergleicht eine Zugkraft, die durch die Formänderungs
meßgeräte 6c gemessen worden ist, mit einer Bezugszugkraft, die in der Speicherein
richtung 26a gespeichert ist. Zusätzlich vergleicht die Vergleichseinrichtung 26b den
gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, mit einem Wert,
der durch die Formänderungsmeßgeräte später gemessen wird. Die Zählereinrichtung
26c zählt die Dauer der Drehung des Motors 20 auf der Grundlage der Anzahl der
Drehungen. Die Zeitbestimmungseinrichtung 26d für die entgegengesetzte Drehung
bestimmt die Dauer der entgegengesetzten Drehung des Motors 20 auf der Grundlage
des Ausganges der Fehlereinrichtung 26c. Die Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e
sendet ein Messungsstartsignal zu den Formänderungsmeßgeräten 6c und sendet ein
Antriebssignal zu dem Motor 20. Die Modusschalteinrichtung 26f wählt einen von einem
Bruchwertmodus, einem Festigkeitswertmodus und einem Spitzenwertmodus zu einer
Zeit aus. Der Bruchwertmodus, der Festigkeitswertmodus und der Spitzenwertmodus
werden jeweils durch die Schritte S5 bis S7, die Schritte S8 bis S11 und die Schritte S12
bis S17, wie in Fig. 29 gezeigt, vertreten.
Wie in Fig. 29 gezeigt, wird der Motor 20 dazu veranlaßt, mit dem Drehen bei einer
niedrigen Geschwindigkeit (Schritt S1) zu beginnen. Nach dem Ablauf einer vorausge
wählten Zeit (JA, Schritt S2) wird die Zählereinrichtung 26c dazu veranlaßt, mit dem
Zählen zu beginnen (Schritt S3). Nachfolgend wird der Motor 20 dazu veranlaßt, bei
hoher Geschwindigkeit (Schritt S4) zu drehen. In diesem Zustand wird die Zugkraft auf
der Grundlage eines elektrischen Signalausganges von den Formänderungsmeßgeräten
6c und proportional zu der Zugfestigkeit des Gewindeteils (Schritt S5) gemessen. Dann
wird auf der Basis, ob das Ausgangssignal von den Formänderungsmeßgeräten 6c sich
abrupt geändert hat (Schritt S6) oder nicht, bestimmt, ob das Gewindeteil gebrochen ist
oder nicht.
Falls die Antwort bei dem Schritt S6 positiv (JA) ist, wird der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c als ein Bruchwert (Schritt S7) angezeigt. Dem Schritt S7 folgt ein Schritt
S18. Falls die Antwort bei dem Schritt S6 negativ (NEIN) ist, wird eine Zugkraft auf
der Grundlage des elektrischen Signalausganges von den Formänderungsmeßgeräten 6c
und proportional zu der Zugfestigkeit des Gewindeteils (Schritt S8) gemessen. Die
gemessene Zugfestigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a (Schritt S9) eingeschrieben.
Die gemessene Zugfestigkeit, die in die Speichereinrichtung 26a geschrieben worden ist,
wird mit der Bezugszugfestigkeit (Schritt S10) verglichen. Falls die gemessene Festigkeit
größer als die Bezugsfestigkeit (JA, Schritt S10) ist, wird der gemessene Wert auf der
Anzeige 25c als ein Festigkeitswert (Schritt S11) angezeigt. Dem Schritt S11 folgt ein
Schritt S18.
Falls die Antwort bei dem Schritt S10 NEIN lautet, wird eine Zugfestigkeit wieder auf
der Grundlage eines elektrischen Signalausgangs von den Formänderungsmeßgeräten 6c
(Schritt S12) gemessen. Die gemessene Festigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a
(Schritt S13) geschrieben. Eine Zugfestigkeit wird wieder gemessen (Schritt S14) und
mit der gemessenen Festigkeit, die in dem Speicher 26a gespeichert ist (Schritt S15)
verglichen. Falls der gegenwärtig gemessene Wert größer als der zuletzt gemessene
Wert (JA, Schritt S15) ist, dann wird der gemessene Wert, der in der Speicherein
richtung 26a gespeichert ist, durch den gegenwärtig gemessenen Wert (Schritt S16)
ersetzt und das Programm kehrt zu dem Schritt S14 zurück. Falls die Antwort bei dem
Schritt S15 NEIN lautet, wird der gespeicherte Wert auf der Anzeige 25c als ein Spit
zenwert (Schritt S17) angezeigt. Diesem folgt auch der Schritt S18.
In dem Schritt S18 wird das Antriebsdrehmoment des Motors 20 verringert, um die
Belastung des Motors 20 in dem Fall zu verringern, daß das Grundmaterial 19 und das
Gewindeteil 17 plötzlich aufbrechen. Dann wird in einem Schritt S19 der Motor 20 für
einen Moment nicht mehr erregt bzw. abgeschaltet. Nachfolgend wird die Zählerein
richtung 26c, deren Betrieb in dem Schritt S3 begonnen worden ist, dazu veranlaßt, den
Betrieb zu beenden (Schritt S20). Nachfolgend wird der Motor 20 in der entgegengesetz
ten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Drehungen entspricht, die
die Zählereinrichtung 26c gezählt (Schritt S21) hat. Danach wird der Motor 20 nicht
mehr erregt (Schritt S22) bzw. angehalten.
Der Betrieb der dargestellten Ausführungsform wird hiernach beschrieben. Vor dem
Betrieb wird die Zugachse 9, deren mit Gewinde versehener Abschnitt 9c im Durch
messer der Mutter 17 entspricht, an dem Prüfer 1 montiert. Insbesondere, nachdem die
Kappe 13 und der Bolzen 12 nachfolgend von dem Knopf 20 entfernt worden sind, wird
die Zugachse 9 in das Loch 3a der Laufbüchse 3 eingesetzt. Nachdem der Kopf 9a der
Zugachse 9 in das hexagonale Loch bzw. Öffnung 8a der Antriebsplatte 8 aufgenommen
worden ist, wird der Bolzen 12 in den Knopf 2 hineingetrieben bis das Ende des Bolzens
12 gegen den Kopf 9a anliegt. In diesem Zustand wird die Zugachse 9 daran gehindert,
sich in der Axialrichtung zu bewegen.
Zur Messung wird die Anlageoberfläche 7c des Anlageansatzes 7 dazu veranlaßt, auf der
Stahlplatte bzw. dem Stahlblech 19 zu verbleiben. Dann wird der Motor 20 dazu ver
anlaßt, sich bei der niedrigen Geschwindigkeit zu drehen. Die Drehung des Motors 20
wird auf die Zugachse 9 über die Schnecke bzw. das Endlosgewinde 14a, das Schnec
kenzahnrad bzw. das Kegelzahnrad 3b, die Laufbüchse oder Antriebsachse 3 und die
Antriebsplatte 8 übertragen. Im Ergebnis wird der mit einem Gewinde versehene
Abschnitt 19 der Zugachse 9 in die Mutter 17 getrieben. Wenn der Motor 20 dazu
veranlaßt ist, bei der hohen Geschwindigkeit zu drehen, wird der Drehwinkel der
Zugachse 9 aufeinanderfolgend von dem Drehwinkel, bei dem der Sitz- bzw. Anlage
ansatz 7 gegen die Stahlplatte 19 anliegt, gesteigert. Im Ergebnis wirkt eine Kraft, die
dazu neigt, die Mutter 17 aus dem Stahlblech bzw. der Stahlplatte 19 herauszuziehen
und proportional zu dem obigen Drehwinkel ist, auf die Mutter 17 aufgrund des Ge
windeeingriffs des mit einem Gewinde versehenen Abschnitts 19 und der Mutter 17. Da
der Anlageansatz 7, der an der Lastübertragungseinrichtung 6 befestigt ist, einen inneren
Durchmesser hat, der größer als der maximale Durchmesser der Mutter 17 ist, und weil
die Zugachse 9 koaxial zu dem Ansatz 7 ist, berührt die Anlageoberfläche 7c das
Stahlblech bzw. die Stahlplatte 9 um die Mutter 17 herum eng bzw. dicht. Die An
lageoberfläche 7a nimmt deshalb die Gegenkraft der Zugache 9 über die Lastüber
tragungseinrichtung 6, die Schub- bzw. Drucklagerung 11, die Basis 10 und den Kopf
9a auf. Eine Gegenkraft, um gegen die Zugkraft, die in der Zugachse 9 erzeugt wird, zu
wirken, wird auf den zweiten Flansch 6d der Lastübertragungseinrichtung in der Rich
tung entgegengesetzt zu der obigen Richtung übertragen. Folglich wirkt eine kom
pressive Kraft, die gleich aber entgegengesetzt in der Richtung zu der Zugkraft der
Mutter 17 ist, auf den Druckfühlabschnitt 6b. In diesem Moment dient die Schub- bzw.
Drucklagerung 11 dazu, die Rotationsbelastung des Motors 20 zu verringern.
Die in der Zugachse 9 erzeugte Zugkraft komprimiert den Druckfühlabschnitt 6b der
Lastübertragungseinrichtung 6 in der Axialrichtung. Im Ergebnis wird ein elektrisches
Signal proportional zu der Zugkraft, die auf die Mutter 17 wirkt, von den Formände
rungsmeßgeräten 6c zu dem elektrischen System 25 über die Zwischenanschlüsse und die
Drähte bzw. die Verdrahtung gesandt. Der Verstärker 25a verstärkt das elektrische
Signal während der ADC 25b das verstärkte elektrische Signal digitalisiert. Der sich
ergebende Digitalwert erscheint auf der Anzeige 25c und ermöglicht es, die Kraft, die
dazu neigt, die Mutter 17 herauszuziehen, abzulesen.
Wie oben bemerkt, mißt bei der dargestellten Ausführungsform das elektrische System
25 die maximale Zugkraft, die Zugfestigkeit usw. in bezug auf das Gewindeteil 17.
Der Prüfer 1 kann sich selbst an den Aufbau und die Abmessungen der Mutter oder des
Gewindeteils 17 nur anpassen, wenn der Anlageansatz 7 und die Zugachse 9 durch
passende ersetzt werden, d. h. ohne sich auf die Ersetzung des Knopfes 2 zurückzuzie
hen. Der Prüfer 1 ist deshalb verkleinert und tragbar und erübrigt es, den Mutter
abschnitt aus dem Stahlblech bzw. der Stahlplatte 19 herauszuschneiden. Ein derartiges
Prüfgerät 1 kann verwendet werden, um die Zugstärke an einem Arbeitsplatz zu messen.
Der Druckfühlabschnitt 6b wird als ein dünner elastisch verformbarer Abschnitt in die
Tat umgesetzt. Dies, zusammen mit den Formänderungsmeßgeräten 6c, die auf die
Verformung des Abschnitts 6b ansprechen, vereinfacht den Aufbau und verringert die
Größe des Prüfers 1. Weil darüber hinaus die Verdrahtung, die die Lastübertragungsein
richtung 6 an das elektrische System 25 anschließt, mit einer Abschirmstruktur versehen
und innerhalb des Gehäuses 5 angeordnet ist, ist der Prüfer 1 äußerst widerstandsfähig
gegenüber Störungen bzw. Rauschen und verhindert, daß die Verdrahtung während der
Messung abgeschnitten wird. Folglich werden nicht nur eine verläßliche Messung,
sondern auch ein einfacher Betrieb gefördert.
Die obige Ausführungsform verhindert, daß die Zugachse 9 gelöst werden kann und
ermöglicht es, sie leicht und schnell zu ersetzen, wenn der Durchmesser des Gegen
standes, der zu prüfen ist, geändert ist, oder wenn die Achse 9 klemmt oder gebrochen
oder ansonsten beschädigt ist. Zusätzlich kann der Prüfer 1 vertikal durch Hand positio
niert werden, während die Ersetzung der Zugachse 9 sichergestellt wird. Dies sichert
den stabilen Betrieb des Prüfgerätes 1, obwohl er automatisch durch den Motor 20
angetrieben wird.
Die Antriebsübertragungseinrichtung wird durch das Endlosgewinde bzw. die Schnecke
14a und das Kegelzahnrad bzw. Schneckenzahnrad 3b verwirklicht, das mit der Schnec
ke 14a kämmt, so daß selbst ein kleiner Motor 20 leicht ein großes Drehmoment ausge
ben kann. Dies verstärkt die freie Anordnung des Motors 20, d. h. ermöglicht es, ihn in
dem Griff 2 aufzunehmen.
Wie in Fig. 22A gezeigt, ist die Antriebsachse 14 von dem Motor 20 und deshalb der
Griff 2 zu dem Rotationsmittelpunkt der Laufbüchse 3 versetzt. Es ist deshalb leicht, das
örtliche Verhältnis zwischen der Zugachse 9 und dem Gewindeteil 17 zu sehen, wenn sie
in der Richtung parallel zu dem Griff 2 angeschaut werden.
Der Motor 20, die Schnecke 14a, das Schneckenzahnrad bzw. das Kegelzahnrad 3b und
der Griff 2 sind auf einer Horizontalachse positioniert, die sich durch den Schwerpunkt
G (siehe Fig. 15) des Prüfers 1 erstreckt. Deshalb stellen der Antrieb des Motors 20 und
die Drehung der Zugachse 9 eine stabile Haltemöglichkeit sicher. Zusätzlich ist der
Schwerpunkt stabilisiert.
Die Schub- bzw. Drucklast wird verringert, weil die Laufbüchse 3 durch mehrere Lager
4, die axial voneinander beabstandet sind, abgestützt wird, und weil die Schnecke 14a
und das Schneckenzahnrad bzw. das Kegelzahnrad 3b zwischen den Lagern 4 angeordnet
sind.
Wie in den Fig. 23A und 23B zu sehen ist, kann die Antriebsübertragungseinrichtung
mit zugeschrägten Zahnrädern 24a und 23b realisiert werden. Mit dieser Anordnung ist
es auch möglich, den Griff 2 auf der horizontalen Linie anzuordnen, die sich durch den
Schwerpunkt in einer einfachen Konstruktion erstreckt.
Der EIN-/AUS-Schalter 21, der dem Motor 20 zugeordnet ist, ist in der Nähe des
Körpers 5a des Griffes 2 angeordnet. Deshalb wirkt, selbst wenn der Schwerpunkt G
von dem Drehzentrum aufgrund eines Versatzes abweicht, eine Kraft, die auf den
Schalter 21, um ihn zu betreiben, einwirkt, an einer Position nahe dem Schwerpunkt G.
Dies verringert den Einfluß der obigen Kraft auf den Körper des Prüfers 1.
Wie in Fig. 23C gezeigt, kann die Antriebsachse 14 an die Schnecke bzw. das Endlosge
winde 14a über ein Universalgelenk U angeschlossen werden. Dies, verbunden mit der
Tatsache, daß der Griff 2 auf einer horizonalen Linie angeordnet ist, die sich durch das
Drehzentrum der Laufbüchse 3 erstreckt, verringert die Abweichung des Schwerpunktes
G, was den Körper des Prüfers 1 dazu veranlassen würde, sich zu bewegen.
Wie in Fig. 22B gezeigt, kann ein zweiter Griff 2B aus dem Körper 5a des Gehäuses 5
an einer Position erstreckt sein, die von dem Griff 2 verschieden ist. Wenn der Schwer
punkt G aufgrund eines Versatzes verrückt ist, verringert der zweite Griff 2B die
Bewegung des Körpers des Prüfers 1 und verbessert dadurch die Ortsstabilität. Wie in
Fig. 22A gezeigt, könnte der Schalter 21 an der gegenüberliegenden Seite zu dem Griff
2 im Hinblick auf die Rotationsachse K angeordnet sein. Dies ist auch erfolgverspre
chend, um den Körper des Prüfers 1 davon abzuhalten, durch eine Kraft verrückt bzw.
versetzt zu werden, die auf den Schalter 21 einwirkt.
Der zweite Griff 2B ist in seinem Aufbau symmetrisch zu dem Griff 2, der den Motor
20 in sich aufnimmt, so daß der Schwerpunkt G davon abgehalten werden kann, sich
aufgrund eines Versatzes zu verrücken.
Die Antriebsplatte 8 mit dem hexagonalen Loch 8a, die zu dem hexagonalen Kopf 9a der
Zugachse 9 paßt, ist an dem Ende der Laufbüchse 3 mittels den Schrauben 16 befestigt.
Alternativ kann die Laufbüchse 3 mit einem Boden versehen sein und ein Loch bzw.
eine Öffnung (hexagonales Loch) in dem Boden ausgebildet haben. Natürlich kann das
Loch mit einer anderen als einer rechtwinkligen Konfiguration versehen sein, solange es
dazu in der Lage ist, eine Drehkraft aufzubringen.
In dem Zugfestigkeitsprüfer, der in Fig. 30 gezeigt ist, wird die Zugachse 9 bei einer
niedrigeren Geschwindigkeit als während der Messung über eine vorausgewählte Zeit
seit dem Start der Drehung des Motors 20 gedreht, so daß die Achse 9 und das
Schrauben- bzw. Gewindeteil 17 leicht miteinander zur Passung gebracht werden
können. Nachdem die Achse 9 und das Gewindeteil 17 miteinander vereinigt bzw.
zusammengepaßt worden sind, wird die Zugachse 9 mit der Geschwindigkeit, die der
Messung zugeordnet ist, gedreht. Deshalb ist eine sichere und stabile Zusammenpassung
trotz der Verwendung des Motors oder einer ähnlichen Antriebseinrichtung 20 erzielbar
und die Messung wird beschleunigt.
Die Drehung der Lautbüchse 3 kann auf die Zugachse 9 mit einer Gegenkraft übertragen
werden, die an dem Abschnitt absorbiert wird, wo die Lautbüchse 3 und die Achse 9
aneinander anschließen. Dies verhindert, daß der Anschlußabschnitt gelockert werden
kann.
Mit der Speichereinrichtung 26a, der Vergleichereinrichtung 26b und der Steuersignal
erzeugungseinrichtung 26e ist es möglich, eine Zugfestigkeit auf der Grundlage eines
Bezugswertes zu messen, was Sicherheit garantiert. Der Prüfer kann deshalb sich selbst
an einen Gegenstand anpassen, der im Hinblick auf einen bestimmten Einstellwert
abgeschätzt werden sollte. Weil der Gegenstand nicht gebrochen werden muß, kann das
Gewindeteil 17 davor bewahrt werden, in die Zugachse 9 einzuschneiden bzw. ein
zubeißen.
Man nehme an, daß der Spitzenwert oder der Bruchwert der Zugfestigkeit gemessen
worden ist, bevor der Bezugswert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist,
erreicht worden ist, wobei der Motor nicht mehr erregt wird bzw. angehalten wird. Dies
verhindert, daß der Motor 20 verschwenderisch angetrieben wird, wenn der Bruch
früher als erwartet aufgrund einer zu geringen Festigkeit auftritt. Ferner kann der Motor
20 abgeschaltet bzw. nicht mehr erregt werden, auf der Grundlage des Ausganges der
Vergleichereinrichtung 26b.
Weil der Spitzenwert oder der Bruchwert auf der Anzeige 25c erscheint, kann der Prüfer
z. B. zu einem Arbeitsplatz zur Messung gebracht werden.
Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, wenn ein Spitzenwert
bekannt ist. Mit der Speichereinrichtung 26a, die dazu in der Lage ist, den Bezugswert
und den gemessenen Wert zu speichern, der Vergleichereinrichtung 26b, um diese zu
vergleichen, und der Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e, die dazu in der Lage ist,
den gemessenen Wert zu aktualisieren, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert
ist, ist es möglich, einen Spitzenwert zu bestimmen, wenn der gemessene Wert kleiner
als der gespeicherte Wert ist und den gespeicherten Wert als einen Spitzenwert zu
verwenden.
Nachdem der Spitzenwert erschienen ist, wird der Motor 20 in der entgegengesetzten
Richtung angetrieben und dann nicht mehr erregt bzw. abgeschaltet. Dies vereinfacht das
Entfernen des Gewindeteils 17 von der Zugachse 9. Die leichte Entfernung des Ge
windeteils 17 wird ferner durch die Zählereinrichtung 26c und die Zeitbestimmungsein
richtung 26d für die entgegengesetzte Drehung gefördert. Nach dem Erscheinen des
Einstellwertes oder Spitzenwertes wird der Motor 20 in der entgegengesetzten Richtung
auf der Grundlage einer Zeitdauer gedreht, die durch die Bestimmungseinrichtung 26d
für die entgegengesetzte Drehung bestimmt wird.
Die Fig. 31 zeigt eine vierte Ausführungsform, die auch ein motorgetriebenes Schema
verwendet. Diese Ausführungsform ist zu der vierten Ausführungsform bezüglich dem
Motorantrieb und dem Steuerabschnitt gleich. Wie gezeigt, enthält ein allgemein mit 1B
bezeichneter Zugfestigkeitsprüfer einen Anlageansatz 47, der in einem Gewindeeingriff
zu dem Boden der Lastübertragungseinrichtung 6 gehalten ist. Der Anlageansatz 47
enthält einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 47b, dessen Gewinde in der
entgegengesetzten Richtung zu dem des mit einem Gewinde versehenen Abschnitts 9c
der Zugachse 9 verläuft. Der Anlageansatz 47 enthält zusätzlich einen irregulären
Bereich oder ein Widerlager 7 h, gegen welches eine gebrochene Mutter 17 anliegen
wird. Ferner ist der untere Endabschnitt des Anlageansatzes, der eine Anlageoberfläche
47c enthält magnetisiert.
Die Zugachse 9 weist eine derartige Länge auf, daß ihr Boden über dem Boden des
Anlageansatzes 7, d. h. der Anlagefläche 7c, angeordnet ist.
Ein Regelteil 41 liegt gegen die Kappe 13 an ihrem einen Ende an und regelt die Posi
tion der Zugachse 9, so daß der Kopf 9a der Achse 9 nicht aus dem hexagonalen Loch
der Antriebsplatte 8 rutscht. Eine Feder 42 ist zwischen dem Regelteil 41 und der
Zugachse 9 gespannt, um so die Achse 9 fortwährend abwärts vorzuspannen. Die Feder
42 kann durch irgendein anderes elastisches Teil, z. B. einem aus Gummi ausgebildeten,
ersetzt werden.
Die Fig. 32A zeigt ein ringförmiges Befestigungsteil 43, das zwischen den Körper 5a
des Gehäuses 5 und den Anlageansatz 47 zwischengesetzt ist und in dem Körper 5a
durch Verpressen befestigt ist. Das Befestigungsteil 43 weist mit Gewinden versehene
Abschnitte 43a an gleichmäßig beabstandten Orten an seinem inneren Umfang auf. Die
mit Gewinde versehenen Abschnitte 6e und 47d, die in der Lastübertragungseinrichtung
6 bzw. dem Anlageansatz 47 enthalten sind, sind im Eingriff mit den mit einem Gewinde
versehenen Abschnitten 43a. Wie in Fig. 32B gezeigt, ist der Anlageansatz 47 mit einem
Loch bzw. einer Öffnung 47b ausgebildet, durch die die Zugachse 9 locker hindurch
geführt ist. Die mit Gewinde versehenen Abschnitte 47d, die dazu in der Lage sind, mit
den mit Gewinde versehenen Abschnitten 43a in Eingriff zu treten, sind an gleichmäßig
beabstandeten Stellen an dem Außenumfang des Anlageansatzes 47 ausgebildet. Das
Befestigungsteil 43 und der Anlageansatz 47 sind um ihre Achsen zu einer gewünschten
relativen Position drehbar. Wie in Fig. 32C gezeigt, kann der Anlageansatz 47 mit dem
irregulären Abschnitt 47a durch einen Anlageansatz 47A ersetzt werden, der einen
zulaufenden bzw. kegelförmigen Abschnitt oder ein Widerlager 47f enthält. Wie in Fig.
32D gezeigt, kann ferner ein Anlageansatz 47B verwendet werden, der z. B. mit einem
hexagonalen Loch 47g ausgebildet ist.
Wie oben bemerkt, ist in jeder der dritten und der vierten Ausführungsform eine Kraft,
die dazu neigt, das Gewindeteil 17 aus dem Grundmaterial 19 herauszuziehen, an die
Zugachse 9 angelegt, um die Zugfestigkeit des Gewindeteils 17 zu messen. Weil der
Anlageansatz 7 oder 47, der gegen das Grundmaterial 19 anliegt, in einem Gewindeein
griff zu dem Gehäusekörper 5a und/oder dem Druckfühlabschnitt 6b gehalten ist, kann
der Ansatz 7 oder 47 gedreht werden, um die Höhe einzustellen. Zu der Zeit, wenn die
Zugachse 9 in Berührung zu dem Gewindeteil 17 und in dieses eingeschraubt ist,
verbleibt der Anlageansatz 7 oder 47 auf dem Grundmaterial 29. Dies verhindert, daß
der Prüfer wackelt und stellt einen sicheren bzw. stabilen Antrieb der Zugachse 9 in das
Gewindeteil 17 sicher. Der Anlageansatz 7 oder 47 ist leicht zu ersetzen, weil er durch
das Gewindeschema montiert ist.
Weil die mit Gewinde versehenen Abschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47
entgegengesetzt in der Richtung zu dem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 9c der
Zugachse 9 sind, werden die mit Gewinde versehenen Abschnitt 7d oder 47d und der mit
Gewinde versehene Abschnitt 9c davon abgehalten, miteinander zu drehen.
Das untere Ende der Zugachse 9 wird oberhalb oder innerhalb des unteren Endes des
Anlageansatzes 7 oder 47 angeordnet. Eine derartige Position der Zugachse 9 fördert
eine einfache Einstellung und verringert den Abstand bzw. die Spannweite, d. h. die
Länge für die Einstellung, so daß die Zugachse 9 leicht auf das Grundmaterial 19 gesetzt
werden kann.
Das Widerlager 7h oder 47h, das in dem Anlageansatz 7 oder 47 zum Stoppen des
Gewindeteils 47 enthalten ist, ermöglicht es dem Boden des Ansatzes 7 oder 47, magne
tisch durch das Grundmaterial 49 angezogen zu werden, wenn und nachdem der Ansatz
7 oder 47 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19 gebracht worden ist. Dies fördert eine
genaue Einstellung des Anlageansatzes 7 auf dem Grundmaterial 19.
Weil zumindest der untere Endabschnitt des Anlageansatzes 7 oder 47 magnetisiert wird,
wird der Boden des Ansatzes 7 oder 47 magnetisch durch das Grundmaterial 49 angezo
gen, wenn der Ansatz 7 oder 47 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19 gebracht worden
ist. Dies fördert eine genaue Ansetzung des Anlageabschnitts 7 an das Grundmaterial 19.
Die innere Peripherie des Anlageansatzes 7 oder 47 ist mit der äußeren Peripherie des
Schraubabschnitts bzw. Gewindeabschnitts 17 zumindest in der Richtung der Drehung
in Eingriff bringbar. Deshalb ist es durch Drehen des Anlageansatzes 7 oder 47 möglich,
das Gewindeteil von der Zugachse 9 zu entfernen.
Die mit Gewinde versehenen Abschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47 sind
an gleichmäßig beabstandeten Plätzen entlang dem Umfang angeordnet und so ist es für
die mit Gewinde versehenen Abschnitte 43a des Befestigungsteils 43 getan (mit Gewinde
versehene Abschnitte der Lastübertragungseinrichtung 6). Der Anlageansatz 7 oder 47
und der Körper 5a des Gehäuses 5 sind voneinander in der axialen Richtung gemäß dem
Drehwinkel voneinander abnehmbar. Das heißt, der Anlageansatz 7 oder 47 und der
Körper 5a oder die Lastübertragungseinrichtung 6 sind voneinander in der Axialrichtung
entfernbar bzw. abnehmbar. Dies ermöglicht es, den Anlageansatz 4 oder 47 schnell
aufwärts oder abwärts zu einer gewünschten Höhe zu bewegen.
Das elastische Teil 42 hält den Kopf 9a der Zugachse 9 über die Kappe 13 elastisch
zurück. Wenn das Gewindeteil 17 gegen die Zugachse 9 anliegt, ist es der Achse 9
ermöglicht, aufgrund des elastischen Teils 42 zurückgezogen zu werden. Im Ergebnis
wird ein Schock, der dem Anliegen zuzuordnen ist, absorbiert, so daß die Zugachse 9
sicher mit dem Gewindeteil 17 zusammengefügt werden kann. Die Zugachse 9 wird um
einen Betrag zurückgezogen, der es dem Anlageansatz 7 oder 47 ermöglicht, das
Grundmaterial 19 zu berühren. Zu der gleichen Zeit regelt das Regelteil 41a die obige
Zurückziehung der Zugachse 9.
Wenn der Meßwert größer als der Bezugswert ist, wird der erstere für den letzteren
ersetzt und als ein neuer Bezugswert gespeichert. Falls der gespeicherte Wert größer als
der nächste gemessene Wert ist, wird er als ein Spitzenwert angezeigt, während das
Antriebsdrehmoment des Motors 20 verringert wird. Dies ermöglicht es, einen Spitzen
wert zu messen und verringert zu der Zeit des plötzlichen Bruches die Belastung, die auf
den Motor 20 einwirkt.
Weil der Motor 20 in der entgegengesetzten Richtung gedreht und dann nicht mehr
erregt wird, wird das Gewindeteil 17 leicht aus der Zugachse 9 entfernt.
Wie in Fig. 25 gezeigt, wird der elektrische Signalausgang von den Formänderungs
meßgeräten 26 verstärkt und dann digitalisiert. Im Ergebnis erscheint ein Spitzenwert
konstant auf der Anzeige 131. Die Anzeige 131 enthält einen Modusauswahlschalter, um
einen von dem Einstellmodus (A), dem Spitzenwertmodus (B) und dem Bruchwertmodus
(C) zu einer Zeit einzustellen. In dem Einstellmodus (A) erscheinen zumindest ein
Einstellwert und ein gemessener Wert auf der Anzeige 131. In dem Spitzenwertmodus
(B) erscheint zumindest ein Spitzenwert auf der Anzeige 131. In dem Bruchwertmodus
(C) erscheint zumindest ein Bruchwert auf der Anzeige 131. Natürlich ist diese Art von
Anzeige ähnlich bei den Ausführungsformen einsetzbar, die das handgetriebene Schema
verwenden.
Wie in Fig. 30 gezeigt, ist der Anlageansatz 7 in einem Gewindeeingriff mit dem Boden
der Lastübertragungseinrichtung 6 gehalten. Der Anlageansatz 7 enthält den mit Ge
winde versehenen Abschnitt 7b, der in der entgegengesetzten Richtung zu dem mit
Gewinde versehenen Abschnitt 9c der Zugachse 9 mit einem Gewinde versehen ist. Der
Anlageansatz 7 enthält zusätzlich einen irregulären Abschnitt oder ein Widerlager 7a,
gegen welches eine gebrochene Mutter 17 anliegen wird. Ferner wird der untere End
abschnitt des Anlageansatzes, der die Anlagefläche 47c enthält, magnetisiert.
Die Zugachse 9 weist eine derartige Länge auf, daß ihr Boden oberhalb des Bodens des
Anlageansatzes 7, d. h. der Anlagefläche 7c, positioniert ist. Zumindest der Boden
abschnitt der Zugachse 9 wird magnetisiert.
In dem Zugfestigkeitsprüfer, der in Fig. 30 gezeigt ist, wird die Zugachse 9 bei einer
geringeren Geschwindigkeit als während der Messung über eine vorausgewählte Zeitdau
er seit dem Beginn der Drehung des Motors 20 gedreht, so daß die Achse 9 und das
Gewindeteil 17 leicht zusammengepaßt werden können. Nachdem die Achse 9 und das
Gewindeteil 17 miteinander zusammengepaßt worden sind, wird die Zugachse 9 bei der
Geschwindigkeit gedreht, die der Messung zugeordnet ist. Deshalb ist eine sichere und
stabile Zusammenpassung trotz der Verwendung des Motors oder einer ähnlichen
Antriebseinrichtung 20 erzielbar und die Messung wird beschleunigt.
Ferner kann die Drehung der Laufbüchse 3 auf die Zugachse 9 mit einer Gegenkraft
übertragen werden, die an dem Abschnitt absorbiert wird, wo die Laufbüchse 3 und die
Achse 9 aneinander anschließen. Dies verhindert, daß ein derartiger Anschlußabschnitt
gelockert werden kann.
Mit der Speichereinrichtung 26a, der Vergleichereinrichtung 26b und der Steuersignal
erzeugungseinrichtung 26e ist es möglich, eine Zugfestigkeit auf der Grundlage eines
Bezugswertes zu messen, wobei Sicherheit garantiert wird. Der Prüfer kann sich selbst
deshalb an einen Gegenstand anpassen, der im Hinblick auf einen bestimmten Einstell
wert abgeschätzt werden soll. Weil der Gegenstand nicht gebrochen werden muß, wird
das Gewindeteil 17 davor bewahrt, in die Zugachse 9 einzuschneiden bzw. hinein
zubeißen.
Wenn der Spitzenwert oder der Bruchwert der Zugfestigkeit gemessen wird, bevor der
in der Speichereinrichtung 26a gespeicherte Bezugswert erreicht worden ist, wird der
Motor 20 nicht mehr erregt bzw. angehalten. Dies verhindert, daß der Motor 20 in dem
Fall der zuvor bemerkten Erscheinung verschwenderisch betrieben wird. Ferner kann
der Motor 20 nicht mehr auf der Grundlage des Ausgangs der Vergleichereinrichtung
26b erregt werden bzw. ausgeschaltet werden.
Weil der Spitzenwert oder der Bruchwert auf der Anzeige 25c erscheint, kann der Prüfer
z. B. zu einem Spritzformplatz für eine Messung verbracht werden.
Die Zugfestigkeit eines Gegenstandes kann nur bestimmt werden, wenn ein Spitzenwert
bekannt ist. Mit der Speichereinrichtung 26a, die dazu in der Lage ist, einen Bezugswert
und einen gemessenen Wert zu speichern, der Vergleichereinrichtung 26b, um diese zu
vergleichen, und der Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e, die dazu in der Lage ist,
den gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, zu aktualisie
ren, ist es möglich, einen Spitzenwert zu bestimmen, wenn der gemessene Wert kleiner
als der gespeicherte Wert ist und den gespeicherten Wert als einen Spitzenwert zu
verwenden.
Nachdem der Spitzenwert erschienen ist, wird der Motor 20 in der entgegengesetzten
Richtung angetrieben und dann nicht mehr erregt bzw. abgeschaltet. Dies vereinfacht das
Entfernen des Gewindeteils 17 von der Zugachse 9. Das leichte Entfernen des Ge
windeteils 17 wird ferner durch die Zählereinrichtung 26c und die Zeitbestimmungsein
richtung 26d für die entgegengesetzte Drehung begünstigt. Nach dem Erscheinen des
Einstellwertes oder des Spitzenwertes wird der Motor 20 in der entgegengesetzten
Richtung auf der Grundlage einer Zeitdauer gedreht, die durch die Bestimmungsein
richtung 26d für die entgegengesetzte Drehung bestimmt worden ist.
Die Fig. 33 zeigt eine fünfte Ausführungsform, die das motorgetriebene Schema benutzt.
Wie gezeigt, enthält der Zugfestigkeitsprüfer einen Anlageansatz 47, der in einem
Gewindeeingriff mit der Boden der Lastübertragungseinrichtung 6 gehalten ist. Der
Anlageansatz 47 enthält einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 47b, der in der
entgegengesetzten Richtung zu dem Gewindeabschnitt 9c der Zugachse 9 mit dem
Gewinde versehen ist. Der Anlageansatz 47 enthält zusätzlich einen irregulären Ab
schnitt bzw. ein Widerlager 7h, gegen das eine gebrochene Mutter 17 zur Anlage
kommen wird. Ferner wird der untere Endabschnitt des Anlageansatzes, der eine
Anlagefläche 47c enthält, magnetisiert.
Die Zugachse 9 weist eine derartige Länge auf, daß ihr Boden oberhalb des Bodens des
Anlageansatzes 7, d. h. der Anlagefläche 7c, positioniert ist.
Ein Verriegelteil 41 liegt gegen die Kappe 13 an ihrem einen Ende an und regelt die
Position der Zugachse 9, so daß der Kopf 9a und die Achse 9 nicht aus dem hexagonalen
Loch der Antriebsplatte 8 rutschen. Eine Feder 42 ist zwischen das Regelteil 41 und die
Zugachse 9 gespannt, um so die Achse 9 konstant abwärts vorzuspannen bzw. vor
zubelasten. Die Feder 42 kann durch irgendein anderes zweckmäßiges elastisches Teil,
beispielsweise ein aus Gummi ausgebildetes, ersetzt werden.
Die Fig. 32A zeigt ein ringförmiges Befestigungsteil 43, das zwischen den Körper 5a
des Gehäuses 5 und den Anlageansatz 47 zwischengesetzt und in den Körper 5a einge
preßt ist. Das Befestigungsteil 43 weist mit Gewinde versehene Abschnitte 43a an
gleichmäßig beabstandeten Plätzen an seinem inneren Umfang auf. Die mit Gewinde
versehenen Abschnitte 6e und 47d, die in der Lastübertragungseinrichtung 6 bzw. dem
Anlageansatz 47 enthalten sind, sind im Eingriff mit den mit Gewinde versehenen
Abschnitten 43a. Wie in Fig. 32B gezeigt, ist der Anlageansatz 47 mit einem Loch 47b
ausgebildet, durch das die Zugachse 9 locker hindurchgeführt ist. Mit Gewinde versehe
ne Abschnitte 47d, die dazu in der Lage sind, mit den Gewindeabschnitten 43a in
Eingriff zu treten, sind gleichmäßig beabstandet an dem äußeren Umfang des Anlage
ansatzes 47 ausgebildet. Das Befestigungsteil 43 und der Anlageansatz 47 sind um ihre
Achsen zu einer gewünschten relativen Position drehbar. Wie in Fig. 32C gezeigt, kann
der Anlageansatz 47 mit dem irregulären Abschnitt 47h mit einem Anlageansatz 47A
ersetzt werden, der einen zusammenlaufenden bzw. kegelförmigen Abschnitt oder ein
Widerlager 47f enthält. Wie in Fig. 32D gezeigt, kann ferner ein Anlageansatz 47B
verwendet werden, der beispielsweise mit einem hexagonalen Loch 47g ausgebildet ist.
Die Fig. 34 zeigt eine sechste Ausführungsform, die das motorgetriebene Schema
verwendet. Wie gezeigt, ist der Zugfestigkeitsprüfer, der allgemein mit 1C bezeichnet
ist, identisch zu dem Prüfer 1B, der die vierte Ausführungsform darstellt, mit Ausnahme
dessen, daß der Motorantrieb und der Steuerabschnitt des Prüfers 1A, der die dritte
Ausführungsform repräsentiert, bei diesem zum Einsatz kommen.
Wie oben ausgeführt, ist bei dem obigen Zugfestigkeitsprüfer eine Kraft, die dazu neigt,
das Gewindeteil 17 aus dem Basismaterial 19 herauszuziehen, an die Zugachse 9 ange
legt, um die Zugfestigkeit des Gewindeteils 17 zu messen. Weil der Anlageansatz 7 oder
47, der gegen das Grundmaterial 19 anliegt, in einem Gewindeeingriff mit der Trommel
5a und/oder dem Druckfühlabschnitt 6b gehalten ist, kann der Ansatz 7 oder 47 gedreht
werden, um die Höhe einzustellen. Zu der Zeit, wenn die Zugachse 9 in Kontakt zu dem
Gewindeteil 17 gebracht und in dieses eingeschraubt ist, verbleibt der Anlageansatz 7
oder 47 auf dem Grundmaterial 29. Dies verhindert, daß der Prüfer geschüttelt wird und
stellt einen stabilen Antrieb der Zugachse 9 in das Gewindeteil 17 sicher. Der Anlage
ansatz 7 oder 47 ist leicht zu ersetzen, weil er durch das Gewindeschema montiert ist.
Weil die Gewindeabschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47 in der Richtung
entgegengesetzt zu dem Gewindeabschnitt 9c der Zugachse 9 sind, werden die Gewinde
abschnitte 7d oder 47d und der Gewindeabschnitt 9c davor bewahrt, zusammen gedreht
zu werden.
Das untere Ende der Zugachse 9 ist oberhalb oder innerhalb des unteren Endes des
Anlageansatzes 7 oder 47 angeordnet. Eine derartige Stellung der Zugachse 9 begünstigt
eine leichte Einstellung und verringert den Abstand bzw. die Spannweite, d. h. die
Einstellungslänge, so daß die Zugachse 9 leicht auf das Grundmaterial 19 gesetzt werden
kann.
Das Widerlager 7a oder 47a, das in dem Anlageansatz 7 oder 47 enthalten ist, um das
Gewindeteil 17 zu stoppen, ermöglicht es dem Boden des Ansatzes 7 oder 47, durch das
Grundmaterial 19 magnetisch angezogen zu werden, wenn und nachdem der Ansatz 7
oder 47 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19 gebracht worden ist. Dies fördert eine
genaue Ansetzung des Anlageansatzes 7 auf dem Grundmaterial 19.
Weil zumindest der untere Endabschnitt des Anlageansatzes 7 oder 47 magnetisiert ist,
wird der Boden des Ansatzes 7 oder 47 magnetisch durch das Grundmaterial 19, wenn
und nachdem der Ansatz 7 oder 47 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19 gebracht
worden ist, angezogen. Dies begünstigt eine genaue Ansetzung des Anlageansatzes 7 an
das Grundmaterial 19.
Die innere Peripherie des Anlageansatzes 7 oder 47 ist mit der äußeren Peripherie des
Gewindeteils 17 zumindest in der Drehrichtung in Eingriff bringbar. Deshalb ist es
durch Drehen des Anlageansatzes 7 oder 47 möglich, das Gewindeteil 17 vor der
Zugachse 9 zu trennen.
Die Gewindeabschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47 sind an gleichmäßig
beabstandeten Orten entlang dem Umfang angeordnet und so ist es für die Gewinde
abschnitte 43a des Befestigungsteils 43 getan (Gewindeabschnitte der Lastübertragungs
einrichtung 6). Der Anlageansatz 7 oder 47 und der Körper 5a des Gehäuses 5 sind
voneinander in der Axialrichtung gemäß dem Drehwinkel voneinander entfernt. Das
heißt, der Anlageansatz 7 oder 47 und der Körper 5a oder die Lastübertragungsein
richtung 6 bzw. der Lasttransformator 6 sind voneinander in der Axialrichtung abnehm
bar bzw. entfernbar. Dies ermöglicht es, den Anlageansatz 4 oder 47 schnell aufwärts
oder abwärts zu einer gewünschten Höhe zu bewegen.
Der Zugfestigkeitsprüfer, der in Fig. 30 gezeigt ist, kann aufgrund folgender Gründe
leicht eingestellt bzw. eingesetzt werden. Eine Kraft, die dazu neigt, das Gewindeteil 17
aus dem Grundmaterial 19 zu ziehen, wird an die Zugachse 9 angelegt, um die Zug
festigkeit des Gewindeteils 17 zu messen. Weil der Anlageansatz 7 oder 47, der gegen
das Grundmaterial 19 anliegt, in einem Gewindeeingriff mit der Trommel 5a und/oder
dem Druckfühlabschnitt 6b gehalten ist, kann der Ansatz 7 oder 47 gedreht werden, um
die Höhe einzustellen. Zu der Zeit, wenn die Zugachse 9 in einem Kontakt zu dem
Gewindeteil 17 gebracht und in dieses eingeschraubt ist, verbleibt der Anlageansatz 7
oder 47 auf dem Grundmaterial 29. Dies verhindert, daß der Prüfer schwankt und stellt
einen stabilen Antrieb der Zugachse 9 in das Gewindeteil 17 sicher. Der Anlageansatz
7 oder 47 ist leicht zu ersetzen, weil er durch das Gewin 20421 00070 552 001000280000000200012000285912031000040 0002019829478 00004 20302deschema montiert ist.
Weil die Gewindeabschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47 in der Richtung
entgegengesetzt zu dem Gewindeabschnitt 9c der Zugachse 9 sind, werden die Gewinde
abschnitte 7d oder 47d und der Gewindeabschnitt 9c davor bewahrt, miteinander gedreht
zu werden.
Das untere Ende der Zugachse 9 ist oberhalb oder innerhalb des unteren Endes des
Anlageansatzes 7 oder 47 positioniert. Eine derartige Position der Zugachse 9 fördert
eine leichte Einstellbarkeit und verringert den Abstand bzw. die Spannweite, d. h. die
Einstellänge, so daß die Zugachse 9 leicht auf das Grundmaterial 19 gesetzt bzw.
aufgesetzt werden kann.
Das Widerlager 7h oder 47h, das in dem Anlageansatz 7 oder 47 zum Stoppen des
Gewindeteils 17 enthalten ist, ermöglicht es, den Boden des Ansatzes 7 oder 47 magne
tisch durch das Grundmaterial 19 anzuziehen, wenn und nachdem der Ansatz 7 oder 47
in Kontakt zu dem Grundmaterial 19 gebracht worden ist. Dies fördert eine genaue
Einstellung bzw. ein genaues Aufsetzen des Anlageansatzes 7 auf dem Grundmaterial
19.
Weil zumindest der untere Endabschnitt des Anlageansatzes 7 oder 47 magnetisiert ist,
wird der Boden des Ansatzes 7 oder 47 magnetisch durch das Grundmaterial 19 angezo
gen, wenn und nachdem der Ansatz 7 oder 47 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19
gebracht worden ist. Dies fördert eine genaue Einstellung des Anlageansatzes 7 auf dem
Grundmaterial 19.
Die innere Peripherie des Anlageansatzes 7 oder 47 ist mit der äußeren Peripherie des
Gewindeteils 17 zumindest in Rotationsrichtung in Eingriff bringbar. Deshalb ist es
durch Drehen des Anlageansatzes 7 oder 47 möglich, das Gewindeteil 17 von der
Zugachse 9 zu entfernen bzw. zu entnehmen.
Die Gewindeabschnitte 7d oder 47d des Anlageansatzes 7 bzw. 47 sind bei gleichmäßig
beabstandeten Plätzen entlang dem Umfang angeordnet und so ist es für die Gewinde
abschnitte 43a des Befestigungsteils 43 getan (Gewindeabschnitte der Lastübertragungs
einrichtung bzw. des Lasttransformators 6). Der Anlageansatz 7 oder 47 und der Körper
5a des Gehäuses 5 sind voneinander in der Axialrichtung gemäß dem Winkel der
Drehung entfernbar bzw. abnehmbar. Das heißt, der Anlageansatz 7 oder 47 und der
Körper 5a oder die Lastübertragungseinrichtung 6 sind voneinander in der Axialrichtung
entfernbar. Dies ermöglicht es, den Anlageansatz 4 oder 47 schnell aufwärts oder
abwärts auf eine gewünschte Höhe zu bewegen.
Die Fig. 35 zeigt einen Zugfestigkeitsprüfer, der aufgebaut ist, um eine leichte Entfern
barkeit des Schraub- bzw. Gewindeteils oder der Mutter 17 zu fördern. Wie gezeigt, ist
ein Ansatzantriebsmotor 30 auf beispielsweise dem unteren Ende des Körpers 5a des
Gehäuses 5 montiert. Der Motor 30 treibt den Anlageansatz 7 in der Auf- und Abwärts
richtung in Richtung oder weg von dem Grundmaterial 19 an.
Die Fig. 36 zeigt ein elektrisches System 25, das dem Prüfer nach Fig. 35 zueigen ist.
Wie gezeigt, enthält das elektrische System 25 eine Ansatzantriebseinrichtung 27, eine
Kontaktfühleinrichtung 28 und eine Mutterfühleinrichtung 29, wie auch einen Verstärker
25a, einen ADC 25b, eine Steuerung 26 und eine Anzeige 25c. Die Anlageantriebsein
richtung 27 enthält den Motor 30, Fig. 35, und treibt wahlweise den Anlageansatz 7 in
die Vorwärtsrichtung oder die Rückwärtsrichtung, im wesentlichen koaxial zu der
Zugachse 9 an. Die Drehung des Motors 30 kann auch auf den Anlageansatz 7 über eine
Kegelzahnradeinrichtung bzw. Schneckenzahnradeinrichtung übertragen werden. Die
Kontakterfassungs- bzw. Fühleinrichtung 28 erfaßt die Berührung des Anlageansatzes 7
mit dem Grundmaterial 19 auf der Grundlage einer Änderung des Drehmomentes des
Motors 30. Alternativ kann eine Spannung zwischen dem Anlageansatz 27 und dem
Grundmaterial 19 angelegt werden, um einen geringen Strom dazu zu veranlassen,
aufgrund der elektrischen Leitung zu fließen. Die Mutterfühl- bzw. -erfassungsein
richtung 27 bestimmt, ob die Mutter 17 vollständig in die Lücke bzw. den Spalt zwi
schen dem Anlageansatz 7 und der Zugachse 9 eingetreten ist.
Wie in Fig. 37 gezeigt, kann die Steuerung 26 als ein Mikrocomputer realisiert sein und
eine Speichereinrichtung 26a, eine Vergleichereinrichtung 26b, eine Zählereinrichtung
26c, eine Zeitbestimmungseinrichtung 26d für eine entgegengesetzte bzw. Rückwärts
drehung, eine Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e und eine Modusschalteinrichtung
26f enthalten. Die Speichereinrichtung 26a ist dazu in der Lage, einen oder beide einer
vorausgewählten Bezugszugkraft und einer gemessenen Zugkraft zu speichern. Die
Vergleichereinrichtung 26b vergleicht eine Zugkraft, die durch die Formänderungs
meßgeräte 6c gemessen worden ist, mit der Bezugszugkraft, die in der Speicherein
richtung 26a gespeichert ist. Zusätzlich vergleicht die Vergleichereinrichtung 26b den
gemessenen Wert, der in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist, mit einem Wert,
der durch die Formänderungsmeßgeräte später gemessen worden ist. Die Zählerein
richtung 26c zählt die Dauer der Drehung des Motors 20 auf der Grundlage der Zahl der
Drehungen. Die Zeitbestimmungseinrichtung 26d für die Rückwärtsdrehung bestimmt
die Dauer der Rückwärtsdrehung des Motors 20 auf der Grundlage des Ausgangs der
Zählereinrichtung 26c. Die Steuersignalerzeugungseinrichtung 26e sendet ein Meßstart
signal zu den Formänderungsmeßgeräten 6c und sendet ein Antriebssignal zu dem Motor
20. Die Modusschalteinrichtung 26f wählt einen von einem Bruchwertmodus, einem
Festigkeitswertmodus und einem Spitzenwertmodus zu einer Zeit aus. Der Bruch
wertmodus, der Festigkeitswertmodus und der Spitzenwertmodus werden jeweils durch
die Schritt S7 bis S9, die Schritte S12 bis S15 und die Schritte S16 bis S21, die in Fig.
38 gezeigt sind, wiedergegeben.
Wie in Fig. 38 gezeigt, wird der Ansatzantriebsmotor 30 zuerst erregt (Schritt S1). Im
Ergebnis wird der Anlageansatz 7 dazu veranlaßt, sich, wie in Fig. 39A gezeigt, fort
zusetzen. Wenn der Anlageansatz 7 in Kontakt zu dem Grundmaterial 19, wie in Fig.
39B gezeigt, gebracht worden ist, wird der Motor 30 nicht mehr erregt bzw. angehalten
(Schritt S2). Dann wird der Motor 20 erregt und dazu veranlaßt, bei einer niedrigen
Geschwindigkeit über eine vorausgewählte Zeitdauer zu drehen (Schritt S3). Wenn die
vorausgewählte Zeitdauer abläuft (JA, Schritt S4), beginnt der Gewindeabschnitt 9b der
Zugachse 9 mit der Mutter 17, wie in Fig. 39C gezeigt, zusammenzupassen. Zu dieser
Zeit wird die Zählereinrichtung 26c dazu veranlaßt, das Zählen zu beginnen (Schritt S5).
Nachfolgend wird der Motor 20 dazu veranlaßt, bei einer hohen Geschwindigkeit
(Schritt S6) in dem in Fig. 39D gezeigten Zustand zu drehen. Eine Zugkraft wird auf
der Grundlage des sich ergebenden elektrischen Signalausgangs von den Formänderungs
meßgeräten 9c und proportional zu der Zugfestigkeit des Gewindeteils (Schritt S7)
gemessen. Dann wird auf der Basis, ob das Ausgangssignal der Formänderungsmeßgerä
te 6c eine abrupte Änderung durchlaufen hat oder nicht (Schritt S8) bestimmt, ob das
Gewindeteil gebrochen ist oder nicht.
Falls die Antwort in dem Schritt S8 JA lautet, wird der gemessene Wert auf der Anzeige
25c als ein Bruchwert (Schritt S9) angezeigt. Dem Schritt S9 folgt ein Schritt S10. In
dem Schritt S10 wird auf der Grundlage des Ausgangs der Muttererfassungs- bzw.
-fühleinrichtung 29 bestimmt, ob das Gewindeteil oder die Mutter 17 vollständig in die
Lücke bzw. den Spalte zwischen dem Anlageansatz 7 und der Zugachse 9 auf genommen
ist. Falls die Antwort bei dem Schritt S10 JA lautet, wird der Anlageansatz 7 in der
Fortsetzungsrichtung gedreht, während die Zugachse 9 in der entgegengesetzten Rich
tung zu dem Ansatz 7 (Schritt S11) gedreht wird. Falls die Antwort auf den Schritt S10
NEIN lautet, wird dann ein Schritt S22 ausgeführt.
Wenn andererseits die Antwort bei dem Schritt S8 NEIN lautet, wird eine Zugkraft auf
der Grundlage des elektrischen Signalausgangs von den Formänderungsmeßgeräten 6c
und proportional zu der Zugfestigkeit des Gewindeteils (Schritt S12) gemessen. Die
gemessene Zugfestigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a (Schritt S13) geschrieben.
Die gemessene Zugfestigkeit, die in die Speichereinrichtung 26a geschrieben worden ist,
wird mit der Bezugszugfestigkeit (Schritt S14) verglichen. Falls die gemessene Festigkeit
größer als die Bezugsfestigkeit (JA, Schritt S14) ist, wird dann die gemessene Festigkeit
auf der Anzeige 25c als ein Festigkeitswert (Schritt S15) angezeigt. Dem Schritt S11
folgt der Schritt S22.
Falls die Antwort bei dem Schritt S14 NEIN lautet, wird eine Zugfestigkeit wieder auf
der Grundlage eines elektrischen Signalausgangs von den Formänderungsmeßgeräten 6c
(Schritt S16) gemessen. Die gemessene Festigkeit wird in die Speichereinrichtung 26a
(Schritt S13) eingeschrieben. Eine Zugfestigkeit wird wieder gemessen (Schritt S14) und
mit der gemessenen Festigkeit, die in der Speichereinrichtung 26a gespeichert ist (Schritt
S17) verglichen. Dann wird eine Zugfestigkeit wieder gemessen (Schritt S18). Der
gemessene Wert wird mit dem gemessenen Wert verglichen, der in der Speicherein
richtung 26a in dem Schritt S17 (Schritt S19) gespeichert worden ist. Falls der gegen
wärtig gemessene Wert größer ist als der zuletzt gemessene Wert (JA, Schritt S19), wird
dann der gemessene Wert in der Speichereinrichtung 26a durch den gegenwärtig gemes
senen Wert (Schritt S20) ersetzt und das Programm kehrt zu dem Schritt S18 zurück.
Falls die Antwort bei dem Schritt S19 NEIN lautet, wird der gespeicherte Wert auf der
Anzeige als ein Spitzenwert (Schritt S21) angezeigt. Diesem folgt auch der Schritt S22.
In dem Schritt S22 wird der Motor 20 für einen Augenblick nicht mehr erregt. Nachfol
gend wird die Zählereinrichtung 26c, die in dem Schritt S5 gestartet worden ist, dazu
veranlaßt, den Betrieb einzustellen (Schritt S23). Nachfolgend wird der Motor in der
entgegengesetzten Richtung über eine Zeitdauer gedreht, die der Anzahl von Drehungen
entspricht, die durch die Zählereinrichtung 26c (Schritt S24) gezählt worden ist. Nach
dem wird der Motor 20 nicht mehr erregt (Schritt S25).
Wie oben bemerkt, wird die Zugachse 9 angetrieben, wenn die Kontakterfassungs- bzw.
Fühleinrichtung 28 die Berührung des Anlageansatzes 7 oder 47 mit dem Grundmaterial
19 erfaßt. Dies ermöglicht es der Zugachse 9, stabil mit dem Gewindeteil 17 zusammen
gefügt zu werden. Weil die Kontaktfühl- bzw. -erfassungseinrichtung 28 die Berührung
auf der Grundlage einer Änderung des Drehmomentes des Ansatzantriebsmotors 30
erfaßt, wird eine stabile Zusammenpassung weiter begünstigt.
Zusammenfassend wird es zu erkennen sein, daß die vorliegende Erfindung einen
Zugfestigkeitsprüfer zur Verfügung stellt, der verschiedene unerwartete Vorteile hat,
wie sie nachfolgend insbesondere aufgelistet sind.
- 1. Das Prüfgerät kann in seinen verschiedenen Positionen von Hand gehalten werden, während es ermöglicht ist, ein Zugteil des obigen Prüfgeräts zu erset zen. Das Prüfgerät kann deshalb durch einen Motor automatisch und stabil angetrieben werden.
- 2. Ein großes Drehmoment ist mit einem kleinen Motor erzielbar. Der Motor kann deshalb an einer gewünschten Stelle, z. B. innerhalb des Prüfgeräts, angeordnet werden.
- 3. Weil ein Griff, der in dem Prüfer bzw. Prüfgerät enthalten ist, versetzt ist, kann ein Ortsverhältnis zwischen dem Zugteil und einem Gegenstand, der zu prüfen ist, leicht erkannt werden, insbesondere in der Richtung parallel zu dem Griff.
- 4. Der Prüfer kann wegen des Antriebs der Antriebseinrichtung und der Drehung des Zugteils stabil gehalten werden. Zusätzlich ist der Schwerpunkt des Prüfers stabilisiert.
- 5. Eine minimale Druck- bzw. Zuglast tritt auf.
- 6. Die Antriebseinrichtung und der Griff können durch einen einfachen Aufbau auf einer horizontalen Linie angeordnet werden, die sich durch den Schwerpunkt erstreckt.
- 7. Selbst wenn der Schwerpunkt von dem Rotationszentrum aufgrund eines Ver satzes abweicht, wirkt eine Kraft, die einen Schalter drückt, an einer Stelle nahe dem Schwerpunkt, weil der Schalter an den Körperabschnitt des Griffes an grenzt. Die obige Kraft beeinflußt deshalb den Körper des Prüfers bzw. Prüfge rätes minimal.
- 8. Ein Griff, der an der obigen Position angeordnet ist, verringert die Abweichung des Schwerpunktes und befreit den Prüfer von einer Bewegung, die der Abwei chung zuzuordnen ist. Zusätzlich kann der Prüfer stabil gehalten werden.
- 9. Die Abweichung des Schwerpunktes, die dem Versatz zuzuordnen ist, wird vermieden.
Verschiedene Abwandlungen werden den Fachleuten im Stand der Technik möglich sein,
nachdem sie die Lehren der vorliegenden Offenbarung empfangen haben, ohne deren
Bereich zu verlassen.
Ein Zugfestigkeitsprüfgerät nach der vorliegenden Erfindung ist für die Automatisierung
einsetzbar und enthält ein Drehteil und ein Zugteil, die miteinander verbunden sind. Ein
Drehmoment wird von dem Drehteil auf das Zugteil mit einer Gegenkraft übertragen,
die an der Position absorbiert wird, an der die zweite Teile aneinander anschließen. Ein
solches Anschlußteil wird davor bewahrt, sich zu lösen. Das Prüfgerät ist dazu in der
Lage, eine Zugfestigkeit zu messen, wenn ein Gewinde- bzw. Schraubenteil, das in
einem Grundmaterial befestigt ist, aus dem Grundmaterial gezogen wird.
Durchgehend in den Zeichnungen:
Y = JA
N = NEIN
END = ENDE
Y = JA
N = NEIN
END = ENDE
15
b Verstärker
15
c Spitzenhaltespeicher
15
e digitale Anzeige
21
Schalter
25
a Verstärker
25
c Anzeige
26
Steuerung
6
c Formänderungsmeßgerät
25
a Verstärker
26
a Speichereinrichtung
26
b Vergleichereinrichtung
26
c Zählereinrichtung
26
d Zeitbestimmungseinrichtung für umgekehrte Drehung
26
e Steuersignalerzeugungseinrichtung
26
f Modusschalteinrichtung
21
Schalter
25
c Anzeige
S1 Motor starten (niedrige Geschwindigkeit)
S2 vorausgewählte Zeit abgelaufen?
S3 Zählereinrichtung starten
S4 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S5 Zugfestigkeitsmessung beginnen
S6 gebrochen?
S7 Anzeige von gemessenem Wert als Bruchwert
S8 gemessene Zugfestigkeit
S9 speichere gemessenen Wert
S10 gemessener Wert < Bezugswert?
S11 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S12 Zugfestigkeit messen
S13 gemessenen Wert speichern
S14 Zugfestigkeit messen
S15 letzter Wert < Momentanwert?
S16 Aktualisieren
S17 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S18 Motor für einen Augenblick anhalten
S19 Zähleinrichtung anhalten
S20 Motor über durch die Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S21 Motor stoppen
S2 vorausgewählte Zeit abgelaufen?
S3 Zählereinrichtung starten
S4 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S5 Zugfestigkeitsmessung beginnen
S6 gebrochen?
S7 Anzeige von gemessenem Wert als Bruchwert
S8 gemessene Zugfestigkeit
S9 speichere gemessenen Wert
S10 gemessener Wert < Bezugswert?
S11 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S12 Zugfestigkeit messen
S13 gemessenen Wert speichern
S14 Zugfestigkeit messen
S15 letzter Wert < Momentanwert?
S16 Aktualisieren
S17 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S18 Motor für einen Augenblick anhalten
S19 Zähleinrichtung anhalten
S20 Motor über durch die Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S21 Motor stoppen
ON/OFF EIN/AUS
TENSILE STRENGTH Zugfestigkeit
ROTATION ANGLE θ Drehwinkel θ
ROTATION ANGLE θ Drehwinkel θ
S1 Motor starten (niedrige Geschwindigkeit)
S2 vorausgewählte Zeit abgelaufen?
S3 Zählereinrichtung starten
S4 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S5 Zugfestigkeitsmessung beginnen
S6 gebrochen?
S7 Anzeige von gemessenem Wert als Bruchwert
S8 gemessene Zugfestigkeit
S9 speichere gemessenen Wert
S10 gemessener Wert < Bezugswert?
S11 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S12 Zugfestigkeit messen
S13 gemessenen Wert speichern
S14 Zugfestigkeit messen
S15 letzter Wert < Momentanwert?
S16 Aktualisieren
S17 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S18 verringere Motordrehmoment
S19 Motor für einen Augenblick anhalten
S20 Zähleinrichtung anhalten
S21 Motor für eine von der Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S22 Motor anhalten
S2 vorausgewählte Zeit abgelaufen?
S3 Zählereinrichtung starten
S4 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S5 Zugfestigkeitsmessung beginnen
S6 gebrochen?
S7 Anzeige von gemessenem Wert als Bruchwert
S8 gemessene Zugfestigkeit
S9 speichere gemessenen Wert
S10 gemessener Wert < Bezugswert?
S11 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S12 Zugfestigkeit messen
S13 gemessenen Wert speichern
S14 Zugfestigkeit messen
S15 letzter Wert < Momentanwert?
S16 Aktualisieren
S17 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S18 verringere Motordrehmoment
S19 Motor für einen Augenblick anhalten
S20 Zähleinrichtung anhalten
S21 Motor für eine von der Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S22 Motor anhalten
21
Schalter
25
a Verstärker
25
c Anzeige
26
Steuerung
27
Ansatzantriebseinrichtung
28
Berührungserfassungseinrichtung
29
Muttererfassungseinrichtung
6
c Formänderungsmeßgerät
25
a Verstärker
26
a Speichereinrichtung
26
b Vergleichereinrichtung
26
c Zählereinrichtung
26
d Zeitbestimmungseinrichtung für umgekehrte Drehung
26
e Steuersignalerzeugungseinrichtung
26
f Modusschalteinrichtung
21
Schalter
25
c Anzeige
27
Ansatzantriebseinrichtung
28
Kontakterfassungseinrichtung
29
Muttererfassungseinrichtung
S1 Anlageantrieb starten
S2 Anlageantriebsmotor anhalten, wenn Anlage- bzw. Ansatzgrundmaterial berührt
S3 Motor starten (niedrige Geschwindigkeit)
S4 vorausbestimmte Zeit abgelaufen?
S5 Zählereinrichtung starten
S6 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S7 Zugfestigkeit messen
S8 gebrochen?
S9 zeige gemessenen Wert als Bruchwert an
S10 Gewindeteil vollständig aufgenommen?
S11 setze Ansatz fort und kehre Zugachse um
S12 gemessene Zugfestigkeit
S13 speichere gemessenen Wert
S14 gemessener Wert < Bezugswert?
S15 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S16 Zugfestigkeit messen
S17 gemessenen Wert speichern
S18 Zugfestigkeit messen
S19 letzter Wert < Momentanwert?
S20 Aktualisieren
S21 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S22 Motor für einen Augenblick anhalten
S23 Zähleinrichtung anhalten
S24 Motor über durch die Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S25 Motor stoppen
S2 Anlageantriebsmotor anhalten, wenn Anlage- bzw. Ansatzgrundmaterial berührt
S3 Motor starten (niedrige Geschwindigkeit)
S4 vorausbestimmte Zeit abgelaufen?
S5 Zählereinrichtung starten
S6 Motor beschleunigen (konstante Geschwindigkeit)
S7 Zugfestigkeit messen
S8 gebrochen?
S9 zeige gemessenen Wert als Bruchwert an
S10 Gewindeteil vollständig aufgenommen?
S11 setze Ansatz fort und kehre Zugachse um
S12 gemessene Zugfestigkeit
S13 speichere gemessenen Wert
S14 gemessener Wert < Bezugswert?
S15 zeige gemessenen Wert als Festigkeitswert an
S16 Zugfestigkeit messen
S17 gemessenen Wert speichern
S18 Zugfestigkeit messen
S19 letzter Wert < Momentanwert?
S20 Aktualisieren
S21 gespeicherten Wert als Spitzenwert anzeigen
S22 Motor für einen Augenblick anhalten
S23 Zähleinrichtung anhalten
S24 Motor über durch die Zähleinrichtung gezählte Zeit umkehren
S25 Motor stoppen
Claims (22)
1. Zugfestigkeitsprüfgerät, das ein Gehäuse (5), eine Zugachse (9), ein Drehteil (3),
eine Meßeinrichtung mit einem Lastübertrager (6) und ein Rückhaltemittel (12; 41, 42)
enthält, um eine Zugkraft anzulegen, die dazu neigt, ein Gewindeteil (17), das in bzw. an
einem Grundmaterial (19) befestigt ist, aus dem Grundmaterial (19) zu entfernen, um
dadurch eine Zugfestigkeit, ausgedrückt durch die Zugkraft, zu messen, wobei:
- a) das Gehäuse (5) hohl ist und einen Anlageabschnitt (7; 47) hat, der dazu in der Lage ist, das Grundmaterial (19) an einem Ende davon zu berühren,
- b) die Zugachse (9) einen Gewindeendabschnitt (9c), der zu dem Anlageabschnitt (7; 47) benachbart ist und dazu in der Lage ist, zu dem Gewindeteil (17) zu passen, sowie einen Schaft (9b), der an den Gewindeendabschnitt (9c) und einen ersten Anschlußabschnitt (9a) angeschlossen ist, und den ersten Anschlußabschnitt (9a) enthält,
- c) der erste Anschlußabschnitt (9a) größer als der Schaft (9b) und nicht vollkommen kreisrund ist,
- d) das Drehteil (3) drehbar in dem Gehäuse (5) aufgenommen und durchgehend hohl ist,
- e) ein zweiter Anschlußabschnitt (8, 10) ein erstes Loch, das dazu in der Lage ist, den Schaft (9b) aufzunehmen, und ein zweites Loch (8a) hat, das größer ist als das erste Loch und im wesentlichen identisch in der Form zu dem ersten Anschlußabschnitt (9a), aber etwas größer ist, um dadurch an den ersten Anschlußabschnitt (9a) angeschlossen zu sein, wobei der zweite Anschlußabschnitt (8, 10) an einem Ende des Drehteils (3) angeordnet ist, so daß das zweite Loch (8a) an einer Innenseite des Drehteils (3) offen ist,
- f) der Lastübertrager (6; 141) einen ersten Montageabschnitt (6d; 143), der an dem Gehäuse (5) an einer Seite benachbart zu dem Anlageabschnitt (7; 47) montiert ist, sowie einen zweiten Montageabschnitt (6a; 145), der den zweiten Anschlußabschnitt (8, 10) über ein Lager (11; 147) berührt, das eine Achse des Schaftes (9b) umgibt, und einen Körperabschnitt (6b; 142) enthält, der den ersten Montageabschnitt (6d; 143) und den zweiten Montageabschnitt (6a; 145) verbindet,
- g) und wobei das Rückhaltemittel (12; 41, 42) in oder an dem Drehteil (3) lösbar befestigt ist und verhindert, daß der erste Anschlußabschnitt (9a) und der zweite Anschlußabschnitt (8, 10) voneinander getrennt werden, wenn der Gewindeendabschnitt (9c) der Zugachse (9) mit dem Gewindeteil (17) verschraubt wird.
2. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 1, wobei die Messeinrichtung einen
Sensor (6c; 126) aufweist, der auf dem Körperabschnitt (6b; 142) des Lastübertragers
(6; 141) montiert ist, um eine Formänderung des Körperabschnitts (6b; 142) zu
messen.
3. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 2, wobei der Körperabschnitt (6b; 142)
zylindrisch ist und die Zugachse (9) umgibt.
4. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei der Sensor
(6c; 126) ein Formänderungsmeßgerät aufweist.
5. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner
eine Basis (10) aufweist, die zwischen dem Lager (11) und dem Drehteil (3)
zwischengesetzt ist.
6. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner
eine
Antriebseinrichtung aufweist, um das Drehteil (3) in eine Richtung anzutreiben, die die
Axialrichtung der Zugachse (9) schneidet.
7. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 6, wobei eine Antriebsachse (14) der
Antriebseinrichtung sich durch einen Schwerpunkt des Prüfgerätes erstreckt.
8. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 6 oder 7, in dem ein
Antriebsübertragungsabschnitt (3b, 14a; 23b, 34a) der Antriebseinheit ein
Zahnradgetriebe aufweist.
9. Zugfestigkeitsprüfgerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zahnradgetriebe ein Kegelradgetriebe (23b, 34a) oder ein
Schneckenradgetriebe (3b, 14a) ist.
10. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, in dem eine
Antriebsachse (14) der Antriebseinheit von einem Drehzentrum des Drehteils (3)
versetzt ist.
11. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei das Drehteil
(3) drehbar durch das Gehäuse (5) über zumindest zwei Lager (4) getragen wird, die
voneinander in der Axialrichtung beabstandet sind, wobei die Antriebseinheit einen
Antriebsübertragungsabschnitt (3b, 14a; 23b, 34a) aufweist, um eine Antriebskraft auf
das Drehteil (3) zu übertragen, und der Antriebsübertragungsabschnitt (3b, 14a; 23b,
34a) zwischen den zumindest zwei Lagern (4) angeordnet ist.
12. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 11, das ferner einen Hüllabschnitt
aufweist, der einen Motor (20) umgibt, der in der Antriebseinheit enthalten ist.
13. Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 12, das ferner einen Schalter (21; 132,
133) aufweist, der auf dem Hüllabschnitt in der Nähe des Gehäuses (5) montiert ist, um
wahlweise den Motor (20) ein- oder auszuschalten.
14. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung ein angetriebenes Zahnrad (3b; 23b)
aufweist, das auf einer äußeren Peripherie des Drehteils (3) montiert ist, und die
Antriebseinheit ferner einen Motor (20), eine Motorantriebsachse (14), die sich in einer
Richtung erstreckt, die die Axialrichtung des Drehteils (3) schneidet, und ein
Antriebszahnrad (14a; 34a) enthält, das mit dem angetriebenen Zahnrad (3b; 23b)
kämmt, um ein Ausgangsdrehmoment des Motors (20) über die Motorantriebsachse
(14) auf das angetriebene Zahnrad (3b; 23b) zu übertragen.
15. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Anlageabschnitt (7; 47) des Gehäuses (5) magnetisiert oder
mit einem Magnet versehen ist.
16. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der
Anlageabschnitt (7; 47) des Gehäuses (5) in einem Gewindeeingriff mit einem
Körperabschnitt (5a) des Gehäuses (5) gehalten wird.
17. Zugfestigkeitsprüfgerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der
Anlageabschnitt (7; 47) und der Körperabschnitt (5a) des Gehäuses (5) mit einem
Gewinde (7d; 47d) in einer entgegengesetzten Richtung zu dem der Zugachse (9)
versehen sind.
18. Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine
elastische Einheit (41, 41a, 42) aufweist, wobei die elastische Einheit einen
Widerlagerabschnitt (42) enthält, der gegen den ersten Anschlussabschnitt (9a) und eine
Kappe (13) anstößt, die an dem Drehteil (3) befestigt ist, und das, wenn die Zugachse (9)
in Kontakt mit dem Gewindeteil (17) gebracht wird, die Zugachse (9) elastisch davon
abhält, sich in der Axialrichtung so weit zu bewegen, dass der erste Anschlussabschnitt
(9a) und der zweite Anschlussabschnitt (8, 10) voneinander getrennt werden.
19. Zugfestigkeitsprüfgerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die
elastische Einheit (41, 41a, 42) ferner ein Regelteil (41, 41a) mit einem Endabschnitt
(41a) aufweist, der zum Regeln in der Axialrichtung von einem Ende des Zugteils (9)
gegenüber dem Gewindeendabschnitt (9c) über einen Abstand beabstandet ist, der
größer als die Länge des ersten Anschlußabschnittes (9a) und des zweiten
Anschlußabschnittes (8) ist, die aneinander angeschlossen sind, und die Kappe (13) an
dem Drehteil (3) befestigt ist, um dadurch die elastische Einheit zu veranlassen, einer
Drehung des Drehteils (3) zu folgen.
20. Verfahren zum Messen einer Zugfestigkeit durch Anlegen einer Zugkraft, die
dazu neigt, ein Gewindeteil (17), das an einem Grundmaterial (19) befestigt bzw. in
diesem eingebettet ist, aus dem Grundmaterial (19) zu entfernen, ausgedrückt durch die
Zugkraft, wobei das Verfahren mit einem Zugfestigkeitsprüfgerät nach einem der
vorhergehenden Ansprüche ausgeführt wird und folgende Schritte umfaßt:
- a) die Zugachse (9) wird in das Drehteil (3) über ein Öffnungsende des Drehteils (3) bis gegen einen Boden, der von dem zweiten Anschlußabschnitt (8, 10) gebildet wird, eingesetzt und dadurch verdrehsicher mit dem zweiten Anschlußabschnitt (8, 10) und dem Drehteil (3) verbunden;
- b) das Rückhaltemittel (12; 41, 42) wird mit dem Drehteil (3) so verbunden, dass es gegen die Zugachse (9) anliegt und verhindert, dass eine Bewegung der Zugachse (9) in Richtung zum Öffnungsende des Drehteils (3) so stattfinden kann, dass der erste Anschlussabschnitt (9a) und der zweite Anschlussabschnitt (8, 10) voneinander getrennt werden;
- c) der Anlageabschnitt (7) des Gehäuse (5) wird in Kontakt mit dem Grundmaterial (19) gebracht;
- d) das Drehteil (3) wird gedreht, so daß der Gewindeendabschnitt (9c) der Zugachse (9) mit dem Gewindeteil (17) verschraubt und eine Zugkraft entsprechend einem Drehwinkel der Zugachse (9) zu dem Gewindeteil (17) von der Zugachse (9) auf das Gewindeteil (17) übertragen wird; und
- e) die Zugkraft wird gemessen.
21. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Antriebseinrichtung das Drehteil (3) dreht, um dadurch den Gewindeendabschnitt
(9c) der Zugachse (9) mit dem Gewindeteil (17) zu verschrauben, wodurch die
Zugkraft, die einem Drehwinkel der Zugachse (9) entspricht, auf das Gewindeteil (17)
übertragen wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Zugfestigkeitsprüfgerät nach Anspruch 18 oder 19 verwendet wird und die
Zugachse (9) dazu veranlaßt wird, das Gewindeteil (17) zu berühren und sich aufwärts
in einer Axialrichtung zu bewegen, während sie durch den Widerlagerabschnitt (42)
elastisch auf das Gewindeteil (17) zu belastet wird.
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