DE19829345A1 - Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Projektionsscheinwerfer für KraftfahrzeugeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit im wesentlichen einem Scheinwerfergehäuse, einer Lampe, einem parabolischen Spiegel, einer Projektionslinse sowie einem Halterahmen für die einzelnen Komponenten. Um bei einem Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge das optische Design der Projektionslinse äußerlich zu vergrößern ohne den Bauraum dabei unnötig zu erhöhen, ist erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Projektionslinse (1) auf der dem Spiegel zugewandten Seite einen inneren bestimmungsgemäß ausgeleuchteten Bereich (3) aufweist, welcher von einer ringförmigen einstückigen Anformung (2) umgeben ist, die derart geformt ist, daß der Halterahmen (4) der Projektionslinse (1) im wesentlichen hinter dem inneren ausgeleuchteten Linsenkörper der Projektionslinse zurücksteht.
Description
Die Erfindung betrifft einen Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge, mit im
wesentlichen folgenden Elementen, einem Scheinwerfergehäuse, in welchem eine Lampe
angeordnet ist, ein parabolischer Spiegel, eine Projektionslinse sowie einen Halterahmen
zumindest für die Projektionslinse gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Projektionsscheinwerfer sind im heutigen Kraftfahrzeugbau weit verbreitet. Im
wesentlichen besteht ein Projektionsscheinwerfer aus den oben angegebenen Elementen.
Das Leuchtmittel, d. h. die Lampe ist dabei in einem Fokus eines parabolischen Reflektors
angeordnet. In dem anderen Fokus des Parabolspiegels ist die Linse hinsichtlich ihres
Brennpunktes positioniert. Aus diesem Grund ergeben sich bei vorgegebenen
Leuchtweiten, die bei Kraftfahrzeugen in einem bestimmten Rahmen vorgeschrieben sind,
feste geometrische Abmessungen. Diese Abmessungen hängen überdies auch davon ab,
welche laterale Ausdehnung der Lichtkegel beim Auftreffen auf die Fahrbahn haben soll.
Des weiteren müssen die einzelnen Elemente zueinander in fixierter Position gehalten
werden. Das heißt, die Lampe soll bis auf geringe Vibrationshübe den besagten Fokus
weitestgehend einhalten. Das gleiche gilt auch für die Projektionslinse. Diese zueinander
und aufeinander abgestimmten optischen Elemente werden aus diesem Grund mit einem
Rahmen gehalten, wobei der Halterahmen in vielen Fällen alle die besagten Elemente
miteinander verbindet und hält. Durch die Verbindung der in ihrer geometrischen Position
zueinander zu fixierenden Elemente wie Projektionslinse, Lampe und Parabolspiegel
können durch Anordnung dieser Elemente auf einen gemeinsamen Halterahmen
dieselben erschütterungsmäßig derart gekoppelt werden, daß durch Fahrzeugvibrationen
die benannten drei Elemente allenfalls gemeinsam aber niemals relativ zueinander
schwingen bzw. schwingen können.
Ein weiterer Aspekt ist die Berücksichtigung des benötigten Bauraumes innerhalb des
Gehäuses eines solchen Projektionsscheinwerfers. Da die Gehäuseabmessungen durch
die geometrischen bzw. geometrisch optischen Parameter in einem vorgegebenen Maße
liegen müssen, und der Bauraum im übrigen eng begrenzt ist, sind jedwede Änderungen
am Ausleuchtverhalten oder am optischen Design ausgesprochen schwierig unter der
Maßgabe, den Bauraum nicht zu erhöhen. Der Trend geht im übrigen dahin, die Linsen im
Durchmesser relativ klein zu gestalten. Klein gestaltete Linsen können jedoch wegen der
intensiven Leuchtdichte, also Ausleuchtung pro Flächeneinheit, Blendungen erzeugen.
Zum anderen leiten sie den Betrachter, d. h. den Fahrer entgegenkommender Fahrzeuge
fehl, weil der am Fahrzeug austretende Lichtkegel im Durchmesser zu klein erscheint.
Darüber hinaus ist ein kleiner Linsendurchmesser nachteilig für das optische Design des
Scheinwerfers.
Aus der DE 43 05 633 A1 ist ein Projektionsscheinwerfer bzw. eine Linsenscheinwerfer
anordnung bekannt, die sich jedoch lediglich mit der Verbesserung der Lage der Linse
befaßt. Hierzu wird eine rohrförmige Befestigungseinheit vorgesehen, die zweiteilig ist und
ineinanderschiebbar die Linse dazwischen hält. Weitere elastische Elemente zwischen
den Befestigungselementen und der Linse sollen die Position der Linse als solches
verbessern. Nachteilig ist hierbei zum einen, daß durch die Verwendung elastischer
Elemente lediglich im Linsenbereich eine Abkopplung der Schwingungen im Rahmen
desselben und der Linse als solch es bewirkt wird. Durch diese mechanische bzw.
schwingungsmäßige Abkopplung wird nachteiligerweise wieder eine Relativbewegung zu
den übrigen hinsichtlich ihrer geometrischen Position sensiblen Elemente bewirkt. Das
heißt, bei Erschütterungen macht sich dieses im Ausleuchtverhalten des Scheinwerfers
direkt bemerkbar.
Darüber hinaus ist bei diesem Stand der Technik keine Maßnahme angegeben bei
minimalem Linsendurchmesser das optische Bild desselben zu verbessern.
Aus der DE 35 16 813 A1 ist ein abgeblendeter Fahrzeugscheinwerfer bekannt, welcher
aus einem ellipsoidförmigen Reflektor, einer in erstem Brennpunkt des Reflektors
angeordnete Lichtquelle und im übrigen auch mit den oben bereits genannten Elementen
versehen ist. Auch hierbei ist eine rohrförmige oder besser gesagt becherförmige Gestell-
oder Rahmenanordnung zur Haltung der Linse angegeben. Diese ist jedoch so aufwendig
gestaltet, daß sie nicht einer optimalen Bauraumausnutzung oder zur optischen
Vergrößerung des Abbildes der Projektionslinse dient.
Aus der DE 38 27 594 C2 ist ein ebenfalls abgeblendeter Fahrzeugscheinwerfer bekannt,
in dem zur Linsenhalterung ein ähnliches Rahmenelement vorgesehen ist. Dieses
Rahmenelement trägt dabei wiederum die verschiedenen Komponenten des
Scheinwerfers im oben genannten Sinne, aber die Bauweise ist nicht darauf abgestellt
den Bauraum optimal zu nutzen oder den optischen Eindruck der Projektionslinse
abmessungsmäßig zu vergrößern.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde einen
Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge der gattungsgemäßen Art dahingehend
weiterzubilden, daß der optische Eindruck des Durchmessers der Projektionslinse
vergrößert, und gegenüber bekannten Scheinwerfern ein deutlicher Gewinn an Bauraum
erzielt wird.
Die gestellte Aufgabe ist bei einem Projektionsscheinwerfer der gattungsgemäßen Art
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Kern der Erfindung besteht darin, daß die Projektionslinse auf der dem Spiegel
zugewandten Seite einen inneren, bestimmungsgemäß ausgeleuchteten Bereich aufweist,
welcher von einer ringförmigen einstückigen Anformung umgeben ist. Diese ringförmige
einstückige Anformung an der Projektionslinse verlagert den eigentlichen im Kernbereich
ausgeleuchteten Linsenkörper deutlich über den Halterahmen hinaus nach vorne. Mit
anderen Worten heißt dies, daß der Halterahmen deutlich hinter dem eigentlichen
Linsenkörper nach hinten versetzt ist, so daß ein erheblicher Gewinn an Bauraum
entsteht.
Dadurch erhält die Projektionslinse eine konvexe Außenkontur, die nach außen weist, also
auf der dem Parabolspiegel abgewandten Seite liegt. Der durch die Konvexität der
erfindungsgemäß ausgebildeten Projektionslinse gegebene Durchmesser ist größer als
der besagte ausgeleuchtete Innenbereich der Linse. Das heißt, auf der konvexen Seite
der Projektionslinse erscheint der Scheinwerfer größer, wobei der tatsächlich
ausgeleuchtete, in diesem Falle vom Parabolspiegel direkt ausgeleuchtete Bereich kleiner
ist. Mit anderen Worten heißt dies, daß die Projektionslinse in ihrem Design vergrößert
dargestellt ist, während dem die eigentliche direkte Ausleuchtung kleiner ist. Der
Parabolspiegel sowie die weiteren optischen geometrischen Abmessungen sind jedoch so
bemessen, daß der nahezu gesamte Kernlichtanteil auf den besagten inneren
ausgeleuchteten Bereich fällt, der im Durchmesser kleiner ist, als der Außendurchmesser
der Projektionslinse.
Wie im nachfolgenden Text sowie der zugehörigen Zeichnung noch ersichtlich ist, führt
eine solche Ausgestaltung nicht zu einer Erhöhung des Bauraumes. Ebenso wird der
eigentliche Kernausleuchtbereich der Projektionslinse nicht nachteilig beeinflußt, dennoch
wird die Projektionslinse optisch d. h. designmäßig von außen vergrößert.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die besagte ringförmige
einstückige Anformung der Projektionslinse an der dem Spiegel zugewandten Seite
optisch dicht bearbeitet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann alternativ dazu die besagte
bearbeitete Fläche der besagten ringförmigen einstückigen Anformung
Fresnell-Strukturen enthalten um eine Umfeldausleuchtung zu bewirken.
Alternativ dazu kann die besagte Fläche der gesagten Anformung auch optisch dicht
verchromt oder anderweitig metallisiert, oder gar geätzt sein. Im letztgenannten Fall führt
dies zu einer diffusen Streuung des Restlichtes, was in der Wirkung ähnlich ist, wie eine
optisch dichte Auslegung. Das gleiche gilt für die oben genannten Fresnell-Strukturen.
Eine weitere Möglichkeit die besagte ringförmige Anformung in der genannten
Flächenerstreckung optisch dicht zu gestalten ist, daß durch an dem Halterahmen
angebrachte Blechverkleidungselemente die besagte optisch dichte Abdeckung erfolgt.
Wie oben bereits ausgeführt, wird die Linse ja von einem Rahmen der mechanisch fest
auch mit den übrigen Scheinwerferkomponenten verbunden ist, gehalten. Das heißt, die
Linse hat vorteilhafterweise seitliche Anformungen bzw. einen überstehenden Rand, der
von Klemmelementen des besagten Halterahmens um klammert wird. Auf der
gegenüberliegenden Seite im Bereich dieser Klammerelemente können dann
Blechverkleidungsringe in den besagten Abmessungen ebenfalls damit verbunden
angeordnet sein, die die besagte optisch dichte Abdeckung bewirken.
Insgesamt ist die Aufgabe somit erfindungsgemäß gelöst und der Bauraum ist durch die
besagte Maßnahme nicht zwangsläufig vergrößert.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 Darstellung eines erfindungsgemäßen Projektionsscheinwerfers in
Seitenansicht.
Fig. 2 Detailabbildung des Teilkreises A.
Fig. 3 Weitere Detaildarstellung.
Fig. 4 Weitere Detaildarstellung.
Fig. 1 zeigt den Scheinwerfer in Seitenansicht, wobei lediglich nur die wichtigsten
Komponenten dargestellt sind. Das Scheinwerfergehäuse ist hierbei nicht weiter
dargestellt, sondern lediglich das nach vorn abgrenzende Scheinwerferglas 10. Dahinter
liegt die Projektionslinse 1, welche in einem Halterahmen 4 plaziert bzw. von demselben
gehalten wird. Ebenfalls mit dem Halterahmen verbunden ist das Lampenelement 6,
welches in etwa in einem der Fokii des Parabolspiegel 7 angeordnet ist. Die mechanisch
starre Verbindung zwischen dem Halterahmen 4 und dem Parabolspiegel 7 sind hier
weiter nicht dargestellt.
Die Projektionslinse 1 hat dabei einen Randbereich 2, welcher ringförmig und einstückig
an die Projektionslinse angeformt ist. Mit anderen Worten heißt dies, daß die
Projektionslinse ohnehin einstückig ist und der Randbereich durch den entsprechenden
Schliff bzw. die mechanische Bearbeitung der Projektionslinse angeformt ist. Auf der der
Lampe bzw. dem Parabolspiegel 7 zugewandten Seite 3 der Projektionslinse 1 ist ein
entsprechend innerer ausgeleuchteter Bereich erkennbar, der sich über die gesamte
Fläche der hier eben, also plan, geschliffenen Linsenseite erstreckt. Dieser plan
geschliffene Bereich ist der, der von dem Lampenelement 6 über dem Parabolspiegel 7
direkt ausgeleuchtet wird. Das hier nach außen geworfene Licht ist das oben definierte
Kernlicht. Darüber hinaus gibt es innerhalb des Scheinwerfergehäuses auch noch
Streulicht, welches im nachfolgenden Text Erwähnung findet. Die erfindungsgemäß
randseitig plazierte Anformung 2 der Projektionslinse ist auf der dem oben genannten
inneren Bereich 3 ebenso plazierten Seite abgeschrägt. Diese Abschrägung ist jedoch nur
beispielhaft, also nicht zwingend. Durch diese Abschrägung wird Streulicht aus dem
eigentlichen Kernlichtkegel ausgekoppelt. Im übrigen wird damit der innere Bereich 3,
welcher im wesentlichen direkt ausgeleuchtet ist, definiert. Das heißt, die auf der anderen
Seite der Projektionslinse 1 angeformte Konkavität erstreckt sich über den inneren
Bereich 3 hinaus auch über den Bereich der Anformung 2. Nach außen, also
designoptisch ist die Projektionslinse im Durchmesser größer als der eigentlich für das
Kernlicht ausgeleuchtete Bereich 3. Damit ist die designoptische Vergrößerung der
Projektionslinse erreicht, ohne den Bauraum wesentlich zu vergrößern.
Die besagte Anformung 2 kann nun gemäß den weiteren Abbildungen im einzelnen
variiert ausgestaltet sein. Dieser Bereich ist daher in Fig. 1 mit einem Detailkreis A
gekennzeichnet. Dieser Detailkreis A ist im einzelnen in den nachfolgenden Figuren
dargestellt.
Fig. 2 zeigt im entsprechenden Detailkreis, daß die Anformung 2 auf der entsprechend
abgeschrägten Fläche mattiert, oder optisch in der oben bereits beschriebenen Weise
bearbeitet ist. Diese Fläche kann dabei mattiert oder auch optisch dicht abgedeckt sein,
was dann in der Wirkung, nämlich das Streulicht auszukoppeln, gleich ist.
Fig. 3 zeigt eine Riffelung der besagten Fläche zur Erzeugung von Fresnell-Strukturen,
die den Effekt haben auch das Streulicht, also das Licht außerhalb des Kernlichtkegels
bewußt, d. h. zur Umfeldausleuchtung einzusetzen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Möglichkeit, nämlich an dem Halterahmen 4 eine
Blechverkleidung anzubringen, die die Projektionslinse in diesem hinteren Bereich bis zur
vollen Erstreckung der Abschrägung der Anformung 2 optisch dicht bedeckt. In praxi heißt
dies, daß sich im Halterahmen eine Kalotte ergibt, die die erfindungsgemäß ausgestaltete
Projektionslinse hintergreift und zwar soweit, daß die besagte Schräge optisch dicht
abgedeckt ist.
Eine weitere Variante kann darin bestehen, die Blechverkleidung 4 auf der dem
Projektionsspiegel zugewandten Seite spiegelnd zu metallisieren und derart zu formen,
daß das Streulicht zurück in den nutzbaren Kernlichtkegel des Spiegels
zurückzureflektieren. Dies hätte neben dem besagten Bauraumgewinn noch eine höhere
Lichtausbeute zur Folge.
Claims (7)
1. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit im wesentlichen folgenden Elementen,
- - einem Scheinwerfergehäuse in welchem eine Lampe,
- - ein parabolischer Spiegel,
- - eine Projektionslinse,
- - sowie ein Halterahmen zumindest für die Projektionslinse,
2. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anformung (2) an der dem Spiegel zugewandten Seite optisch dicht
bearbeitet ist.
3. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte bearbeitete Fläche der Anformung (2) Fresnell-Strukturen enthält
4. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte bearbeitete Fläche der Anformung (2) verchromt oder anderweitig
metallisiert ist
5. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte bearbeitete Fläche der Anformung (2) geätzt ist
6. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die besagte bearbeitete Fläche der Anformung (2) durch eine an dem
Halterahmen (4) angebrachte Blechverkleidung optisch dicht abgedeckt ist
7. Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blechverkleidung des Halterahmens auf der dem Spiegel zugewandten Seite
derart ausgerichtet und spiegelnd metallisiert ist, daß Streulicht in den nutzbaren
Kernlichtkegel des Spiegels zurückreflektiert wird.
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