DE19829264A1 - Ferromagnet-Eigenschaften-Material, Eisen, Stahl- und Legierungs-Halbzeuge-Oberflächenbehandlungsverfahren, zur Vermeidung von Oxidation oder Zunderbildung durch partielle thermische Funktionsoberflächen-Auftragsverfahren - Google Patents
Ferromagnet-Eigenschaften-Material, Eisen, Stahl- und Legierungs-Halbzeuge-Oberflächenbehandlungsverfahren, zur Vermeidung von Oxidation oder Zunderbildung durch partielle thermische Funktionsoberflächen-AuftragsverfahrenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Ferromagnet-Eigenschaften-Material und ein Eisen-, Stahl- und Legierungs-Halbzeuge-Oberflächenbehandlungsgverfahren zur Vermeidung von Oxidation und Zunderbildung, wobei partielle thermische Funktionsoberflächen-Auftragsverfahren angewandt werden. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß Blankstahloberflächen an Apparateteilen als Funktionsoberflächen einen Verzunderschutz über +1100 DEG C erhalten, bevor die anderen noch blanken Stahlfunktionsoberflächen emailliert werden.
Description
Behälter, Hohlprofile und Rohre zu emaillieren, auf nur einem Anteil ihrer
Morphologie-Oberfläche, ist bekannt.
Die nicht emaillierten, blanken Funktions-Metall-Oberflächen korrodieren,
wenn diese nicht vor dem partiellen Emaillieren mit einem nicht zum
Verzundern neigenden, hoch-thermisch beständigenden Oberflächenbelag
belegt sind.
Die Stahlwandstärke trennt in einem praktischen Fall die Vorbehandlung,
einen Silberbelag, der als Temperaturmeßpunkt dient, von der nachträglich
aufgebrachten Emaillierung auf der Gegenseite. Die Beläge sind Silber,
Nickel, Chrom, Kupfer auf den blanken Funktionsflächen, auf
Stahloberflächen. Alle bekannten Auftragsverfahren, wie Schmelz- und
Chemoselektiv-Metall-Auftragsverfahren, werden benutzt. Auf den
Funktionsflächen werden millimeterdicke Reinstsilberauflagen auf blanke
Ferromagnet-Materialien aufgebracht und danach andere blanke
Teiloberflächen des gleichen Werkstückes verschweißt und emailliert.
Alle bekannten Reinstsilber-Auftragsverfahren haben Mängel, als
Oberflächen auf Stahluntergrund nach dem Verschweißen und Emaillieren
anderer Bauteilflächen am gleichen Werkstück und davor.
Silber wird gewählt wegen seiner guten Leitfähigkeit, aber auch deshalb,
weil der Silberschmelzpunkt über dem des Email liegt und deshalb
genügend stabil ist und sich während des Stahlemaillierens in der Glut und
an der versilberten Oberfläche des Stahls kein Zunder bildet.
Die Erfindung soll die Mängel beheben.
Erfindungsgemäß wird auf den blanken Stahl AlN Aluminiumnitrit wegen
seiner hervorragenden Wärmeleitfähigkeit aufgebracht und vor
Aufoxidation geschützt beim Schweifen und Emaillieren, mit einer Kohle- oder
Graphitschüttung während der Emaillierung. Erfindungsgemäß wird
in einer anderen Ausführung auf den Funktionsflächen chemoselektiv Gold
wegen seiner hervorragenden Duktilität auf den blanken Stall aufgebracht.
Erfindungsgemäß ersetzt die chemoselektive Vergoldung das Versilbern.
Mit der Vergoldung wird erfindungsgemäß auch ein spanabhebendes
Bearbeiten entbehrlich. Die Vergoldung der Funktionsfläche ist noch
thermisch beständiger und erfindungsgemäß nur im µ-Bereich aufgetragen
und nicht mehr zu bearbeiten.
Erfindungsgemäß ist die Vergoldung auf der Funktionsfläche im µ-Bereich
für Temperaturmeßpunkte bestimmt, wobei die emaillierte Oberfläche im
Medium liegt, dessen Temperatur gemessen und geregelt werden muß, und
der Wärmedurchgang über Emailschicht, Wandstärke und Vergoldung die
Meßgröße bestimmt, und die Ungenauigkeiten der Versilberung nach dem
Stand der Technik vermieden werden.
Die Vergoldung ersetzt erfindungsgemäß und vorzugsweise die
Schmelzversilberung und die chemoselektive Versilberung mit den
spanabhebenden notwendigen Bearbeitungen und spart erheblich an
Bearbeitung ein und spart Kosten, trotz des höheren Goldpreises, bei
gleichzeitiger erfindungsgemäßer Verfahrensvereinfachung und
Qualitätssicherung durch die selektive Vergoldung der
Funktionsoberflächen.
Erfindungsgemäß liegt der Verzunderungs- und Thermoprozeß-Schutz für
die nicht zu emaillierenden Blankstahloberflächen über +1100°C.
Claims (4)
1. Ferromagnet-Eigenschaften-Material, Eisen, Stahl- und Legierungs-
Halbzeuge-Oberflächenbehandlungsverfahren, zur Vermeidung von
Oxidation oder Zunderbildung durch partielle thermische
Funktionsoberflächen-Auftragsverfahren,
dadurch gekennzeichnet, daß erfindungsgemäß Blankstahloberflächen an
Apparateteilen als Funktionsoberflächen einen Verzunderschutz über
+1100°C erhalten, bevor die anderen noch blanken
Stahlfunktionsoberflächen emailliert werden.
2. Nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vor dem Emaillieren
vor Verzunderung geschützten Blankstahlfunktionsoberflächen mit extrem
wärmeleitendem Material belegt sind und als Temperatur-Meßpunkt
dienen.
3. Nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf Blankstahl
funktionsoberflächen-Temperaturmeßpunkten eine direkte Vergoldung
aufgebracht ist, wo der Wärmedurchgang aus einem Medium über eine
Emailschicht, seiner Trägerstahlwandstärke und der Goldschicht von
Thermostatmeßfühlern gemessen wird, für eine Verfahrensprozeß-
Medium-Temperatur-MSR.
4. Nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß Aluminium-
Nitrit, als Meßpunkt aufgetragen ist. Als Verzunderungsschutz auf
Blankstahlfunktionsoberflächen, und um eine AlN-Aufoxidation beim
Emaillieren zu verhindern wird mit Graphit oder Kohle auf der
Beschichtung und einer Abdichtung der Kohlenstoffaustritt verhindert.
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