DE19829262A1 - Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß - Google Patents
Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender SteckverschlußInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil (1, 2) bestehenden Steckverschluß, mit in einer Aufnahmehülse (14) des Matrizenteiles (1) von einem Riegelzapfen (3) des Patrizenteiles (2) längsverschieblichen Auslöser (20) zur Verlagerungsfreigabe mindestens eines in der Aufnahmehülse (14) radial verlagerbaren Sperrelementes (33) in eine den Riegelzapfen (3) haltende Stellung, und mit einem Verriegelungsschieber (17), welcher nach Verlagerung aus einer Offenstellung in eine Blockierstellung in letzterer das Sperrelement (33) in der Sperrstellung hält. Damit die Sperrstellung leichter herbeiführbar ist, schlägt die Erfindung vor, daß das Sperrelement (33) in der Offenstellung in seiner Verlagerungsrichtung unbeaufschlagt ist.
Description
Die Erfindung betrifft betrifft einen aus einem Matri
zen- und einem Patrizenteil bestehenden Steckver
schluß, mit in einer Aufnahmehülse des Matrizenteiles
von einem Riegelzapfen des Patrizenteiles längsver
schieblichen Auslöser zur Verlagerungsfreigabe minde
stens eines in der Aufnahmehülse radial verlagerbaren
Sperrelementes in eine den Riegelzapfen haltende Stel
lung, und mit einem Verriegelungsschieber, welcher nach
Verlagerung aus einer Offenstellung in eine Blockier
stellung in letzterer das Sperrelement in der Sperrstel
lung hält.
Ein Steckverschluß der in Rede stehenden Art ist be
kannt aus der DE 196 24 339 A1, wobei der federbelaste
te Auslöser und der von einer Druckfeder beaufschlagte
Verriegelungsschieber in der Offenstellung desselben
auf das Sperrelement einwirken. Beim Herbeiführen der
Steckverbindung zwischen Matrizen- und Patrizenteil
beaufschlagt der Riegelzapfen den Auslöser und verla
gert diesen entgegen Federbelastung innerhalb der Auf
nahmehülse. Das Sperrelement findet nun Abstützung an
dem Riegelzapfen auf einem Teil seines Eintrittsweges
verbunden damit, daß das Sperrelement über die Außenwan
dung der Aufnahmehülse vorsteht und somit im Verlage
rungsweg des federbeaufschlagten Verriegelungsschie
bers. Dadurch wird über die Federkraft eine Druckbela
stung auf die Sperrelemente ausgeübt, was zu einem
erheblichen Reibschluß zwischen Riegelzapfen und Sperr
element führt. Dies erschwert das Zusammenstecken von
Matrizen- und Patrizenteil naturgemäß. Erst wenn das
Patrizenteil weit genug in die Aufnahmehülse eingetre
ten ist, können die Sperrelemente in eine den Riegelzap
fen haltende Stellung ausweichen, was die Verlagerung
des Verriegelungsschiebers aus seiner Offenstellung in
die Blockierstellung nach sich zieht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gat
tungsgemäßen Steckverschluß von einfachem Aufbau so
auszugestalten, daß die Sperrstellung leichter herbei
führbar ist.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei
einem Steckverschluß mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß das Sperrele
ment in der Offenstellung in seiner Verlagerungsrich
tung unbeaufschlagt ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Steckverschluß
der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert
geschaffen. Das Herbeiführen der Steckverbindung zwi
schen Matrizen- und Patrizenteil läßt sich mit geringe
rem Kraftaufwand und damit leichter durchführen. Auf
grund der Tatsache, daß das Sperrelement in der Offen
stellung des Verriegelungsschiebers unbeaufschlagt der
Aufnahmehülse zugeordnet ist, wirken beim Zusammenstecken
von Matrizen- und Patrizenteil keine von dem Sperr
element ausgeübte Zwangskräfte auf den Riegelzapfen.
Dessen eine Aufgabe besteht lediglich darin, den Auslö
ser zu verlagern. Erst wenn der Riegelzapfen in die
Eingriffsstellung zum Sperrelement getreten ist, er
folgt durch den einhergehend verlagerten Auslöser die
Verlagerungsfreigabe des Verriegelungsschiebers aus
seiner Offenstellung in die Blockierstellung, in wel
cher das Sperrelement in der Sperrstellung gehalten
ist. Werden mehrere Sperrelemente vorgesehen, so ent
steht bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gegenüber
der vorbekannten Bauform eine erhebliche Reibungsredu
zierung verbunden mit dem Vorteil des leichten Zusammen
fügens von Matrizen- und Patrizenteil. Grundsätzlich
ist bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Verrie
gelungsschieber erst nach der Verlagerungsfreigabe des
Sperrelementes zur Verlagerung in die Blockierstellung
freigegeben. Hervorzuheben ist ferner, daß der Verrie
gelungsschieber in seiner Offenstellung von mindestens
einem durch Verlagerung des Auslösers freigebbaren
Rastelement gehalten ist. Der Verriegelungsschieber
kann demgemäß erst dann in seine Blockierstellung tre
ten, wenn durch den Riegelzapfen der Auslöser genügend
weit verlagert wird. Es ist dadurch gewährleistet, daß
der Steckverschluß stets zuverlässig arbeitet. Ein
weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung ist darin
zu sehen, daß das Rastelement in der Offenstellung in
einer Rastnische des Verriegelungsschiebers einliegt
und bei verlagertem Auslöser in eine Ausweichnische
desselben eintritt. In vorteilhafter Weiterbildung ist
vorgesehen, daß der Verriegelungsschieber eine als
Unterfütterung ausgebildete Blockierschulter aufweist.
Als Unterfütterung kann entsprechender Kunststoff ge
wählt sein. Dieser ist so beschaffen, daß neben einem
klapperfreien Schiebesitz die genügende Abstützung für
das Sperrelement geschaffen ist. Die Anschlagbegrenzun
gen für den Auslöser sowie den Verriegelungsschieber
werden in einfacher Weise durch einen in die Aufnahme
hülse eingesteckten Zapfen realisiert, welcher einend
seitig die Verlagerungsbegrenzung für den Auslöser und
anderendseitig die Verlagerungsbegrenzung für den Ver
riegelungsschieber bildet. Es sind also nicht zwei
verschiedene Anschläge wie bei der vorbekannten Lösung
vorzusehen. Mit Vorteil kann die erfindungsgemäße
Ausgestaltung bei Kraftfahrzeugen eingesetzt werden
derart, daß der Riegelzapfen in einer Bodenvertiefung
an einem Kraftfahrzeug sitzt und das Matrizenteil End
stück eines Fußes eines Fahrzeugsitzes ist. Zum Bei
spiel bei herausnehmbaren Fahrzeugsitzen erweist sich
der erfindungsgemäße Steckverschluß von Vorteil. Es
ist lediglich der Verriegelungsschieber zwecks Heraus
nehmen des Fährzeugsitzes aus seiner Blockierstellung
in die Offenstellung zu verlagern, woraufhin der Fuß
des Fahrzeugsitzes abhebbar ist. Hervorzuheben ist
ferner, daß der verlagerte Auslöser mit seiner inneren
Stirnfläche sich an einem elastischen Puffer der Aufnah
mehülse abstützt und mit seiner anderen Stirnfläche auf
der Stirnfläche des Riegelzapfens aufliegt und gegen
über der Aufnahmehülse entgegen Pufferkraft verlagerbar
ist. Stoßbelastungen werden demgemäß durch den Steck
verschluß gedämpft unter Erhöhung des Sitzkomforts.
Der Puffer erfüllt eine weitere Funktion dadurch, daß
er die den Auslöser beaufschlagende Rückstellfeder ab
stützt. Weiterhin ist vorgesehen, daß das Rastelement
wie auch das Sperrelement als Kugel ausgebildet sind.
Bspw. genügt es, für den erfindungsgemäßen Steckver
schluß zwei Rastelemente in diametraler Gegenüberlage
anzuordnen. Die Anzahl der Sperrelemente kann demgegen
über größer sein. Bspw. können fünf in gleicher Um
fangsverteilung angeordnete Sperrelemente angeordnet
sein. Schließlich ist es erfindungsgemäß noch von
Vorteil, daß die Enden des Zapfens in Längsschlitze
eingreifen. Auf diese Weise erhält sowohl der Auslöser
als auch der Verriegelungsschieber eine Drehsicherung.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Steckverschluß
mit voneinander gelöstem Matrizen- und Patri
zenteil, wobei das Patrizenteil dem Fahrzeugbo
den und das Matrizenteil dem Fuß eines Fahr
zeugsitzes zugeordnet ist,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen der Fig. 1 vergleichbaren Längsschnitt
in der Anfangsphase des Herbeiführens der
Steckverbindung,
Fig. 6 die Folgedarstellung der Fig. 5, wobei der
Kopf des Riegelzapfens auf Höhe der Sperrele
mente liegt,
Fig. 7 die Folgedarstellung der Fig. 6, in welcher
der vom Riegelzapfen verlagerte Auslöser mit
seinen diametral gegenüberliegenden Ausweichni
schen auf Höhe der Rastelemente liegt und
wobei die Sperrelemente jenseits des Kopfes
des Riegelzapfens angeordnet sind,
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 den Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7,
Fig. 10 die Folgedarstellung der Fig. 7, und zwar die
Sperrstellung des Riegelzapfens betreffend,
Fig. 11 den Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10,
Fig. 12 den Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10
und
Fig. 13 in stark vergrößerter Darstellung einen Aus
schnitt des Schnittes XIII-XIII in Fig. 10 im
Bereich der Aufnahmehülse und eines Rastelemen
tes.
Der als Ganzes mit dem Buchstaben A bezeichnete Steck
verschluß besitzt ein Matrizenteil 1 und ein Patrizen
teil 2. Das Patrizenteil 2 weist einen Riegelzapfen 3
auf, dessen oberes Ende einen querschnittsgrößeren
Riegelkopf 4 ausbildet. Der Übergang zwischen Riegel
kopf 4 und Riegelzapfen 3 ist in Form einer Hohlkehle 5
gestaltet. Festgelegt ist der Riegelzapfen 3 an einer
ein Innengewinde aufweisenden Hülse 6 einer Bodenvertie
fung 7 eines Kraftfahrzeuges. Zu diesem Zweck ist dem
Riegelzapfen 3 ein Gewindezapfen 8 angeformt. Über
eine Abschrägung 9 geht der Riegelkopf 4 in die Stirn
fläche 10 über.
Das Matrizenteil 1 ist Endstück eines Fußes 11 eines
Fahrzeugsitzes. Der rohrförmig gestaltete Fuß nimmt
zwischen sich ein hülsenförmiges Gehäuse 12 auf. In
einer zentralen Bohrung 13 desselben ist eine Aufnahme
hülse 14 eingesteckt, welche das Gehäuse 12 nach unten
hin überragt. Das Gehäuse 12 sowie die Aufnahmehülse
14 sind mit einer durchgehenden Schrauböffnung 15 verse
hen, welche quergerichtet zur Langsachse des Matrizen
teils 1 verläuft und zur Aufnahme einer Befestigungs
schraube 16 dient, die das Gehäuse 12 nebst Aufnahmehül
se 14 mit dem Fuß 11 verbindet.
Der Bohrung 13 des Gehäuses 12 ist ein nach unten hin
offener querschnittsgrößerer Bohrungsabschnitt 13'
vorgelagert. In diesen ragt das obere Ende eines hül
senförmigen Verriegelungsschiebers 17 hinein. Im mitt
leren Bereich bildet der Verriegelungsschieber 17 zwei
sich diametral gegenüberliegende Rastnischen 18 aus, in
welche in der Offenstellung des Verriegelungsschiebers
17 gemäß Fig. 1 sich diametral gegenüberliegende Rast
elemente 19 formausfüllend eintreten. Letztere sind
als Kugeln gestaltet. In Eingriff gehalten sind die
Rastelemente 19 von einem innerhalb der Aufnahmehülse
14 verschieblich geführten Auslöser 20. Dessen Außen
wandung drückt gemäß Fig. 1 gegen die Rastelemente 19,
die ihrerseits den Verriegelungsschieber 17 in Ver
schieberichtung fesseln. Auf einem Teil seiner Lange
ist der Verriegelungsschieber 17 innenseitig mit einer
aus Kunststoff bestehenden Unterfütterung 21 ausgestat
tet, mit welcher der Verriegelungsschieber 17 auf der
Aufnahmehülse 14 gleitet und welche Unterfütterung 21
eine Blockierschulter darstellt. Beide Enden der Unter
fütterung 21 sind gegenüber den korrespondierenden
Randkanten des Verriegelungsschiebers 17 zurückver
setzt. An dem oberen Ende der Unterfütterung 21 stützt
sich eine Druckfeder 22 ab, deren anderes Ende Abstüt
zung an dem Gehäuse 12 findet. Auf diese Weise wird
der Verriegelungsschieber 17 in Abwärtsrichtung federbe
lastet. Die Rastkugeln 19 verhindern jedoch eine Verla
gerung des Verriegelungsschiebers 17 aus seiner in
Fig. 1 hervorgehenden Offenstellung. Das untere Ende
der Unterfütterung 21 ist zu einer Einsteuerungsschräge
23 gestaltet.
Die Wandung der Aufnahmehülse 14 wird durchsetzt von
einem Zapfen 24. Das eine Ende 24' bildet die Verlage
rungsbegrenzung für den Auslöser 20, während das ande
re, die Aufnahmehülse 14 außenwandig übergreifende Ende
24'' die Verlagerungsbegrenzung für den hülsenförmigen
Verriegelungsschieber 17 bildet. Die entsprechenden
Enden 24' und 24'' greifen dabei in Längsschlitze 25, 26
des Auslösers 20 und des Verriegelungsschiebers 17
ein, vergl. Fig. 2.
Der Auslöser 20 ist topfförmig gestaltet mit dem Riegel
zapfen 3 zugekehrtem Topfboden. An diesem stützt sich
das eine Ende einer als Druckfeder gestalteten Rück
stellfeder 27 ab, deren anderes Ende durch einen Puffer
28 Abstützung erhält. Dieser ist im Inneren der Aufnah
mehülse 14 untergebracht. Durch die Rückstellfeder 27
wird der elastische Puffer 28 gegen einen im Quer
schnitt U-förmig gestalteten Teller 29 gedrückt, wel
cher ebenfalls innerhalb der Aufnahmehülse 14 vorgese
hen ist und sich mit seinem Tellerrand an der Befesti
gungsschraube 16 abstützt. Die von der Rückstellfeder
27 veranlaßte Abwärtsverlagerung des Auslösers 20 ist
dadurch begrenzt, daß das obere Ende des Längsschlitzes
25 das innere Ende 24' des Zapfens 24 beaufschlagt.
Der infolge der Zapfen/Längsschlitzverbindung geführte
Auslöser 20 ist mit in gleicher Längsebene zu den Rast
elementen 19 angeordneten Ausweichnischen 30 versehen,
die bei geöffnetem Steckverschluß A, vergl. Fig. 1, mit
Abstand vor den Rastelementen 19 liegen. Aufgenommen
sind die Rastelemente 19 von Radialbohrungen 31 der
Aufnahmehülse 14.
Ferner besitzt die Aufnahmehülse 14, den Radialbohrun
gen 31 vorgelagert, weitere Radialbohrungen 32 zur
Aufnahme von kugelförmigen Sperrelementen 33. Der
Durchmesser der Rastkugeln 19 und der Sperrkugeln 33
ist größer als die Wandstärke der Aufnahmehülse 14, so
daß der Auslöser 20 die Rastelemente 19 und Sperrelemen
te 33 über den Außenumfang der Aufnahmehülse 14 vorver
lagert. Die durch die Sperrelemente 33 gelegte Quer
schnittsebene der Aufnahmehülse 14 schneidet den unte
ren Bereich des Verriegelungsschiebers 17 in dessen
Offenstellung, so daß sich die kugelförmigen Sperrele
mente 33 an der Innenwandung des Verriegelungsschiebers
17 abstützen. Beim Ausführungsbeispiel sind fünf sol
cher Sperrelemente 33 in gleichmäßiger Umfangsvertei
lung vorgesehen. Demnach ist auch eine entsprechende
Anzahl von Radialbohrungen 32 vorhanden. Die Radialboh
rungen 32 sind innenseitig mit einer Einziehung 34
ausgestattet, vergl. Fig. 13. Dadurch verringert sich
der Durchmesser der Radialbohrung 32 nach innen hin, so
daß die Rastelemente 33 nicht nach innen in die Aufnah
mehülse 14 durchfallen können, wenn zuvor der Auslöser
20 irgendwie entgegen Federbelastung verlagert sein
sollte. In der Offenstellung gemäß Fig. 1 verschließt
der Auslöser 20 mit seinem jenseits der Ausweichnischen
30 liegenden unteren Wandungsabschnitt die Radialbohrun
gen 31, so daß die kugelförmigen Sperrelemente in der
Offenstellung des Verriegelungsschiebers 17 unbeaufsch
lagt sind.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Soll der Fuß 11 mit dem Matrizenteil 1 dem Patrizenteil 2 zugeordnet werden, so ist die Aufnahmehülse 14 in fluchtende Lage zum Riegelzapfen 3 zu bringen, so daß während der Aufsetzbewegung der Riegelzapfen 3 mit seinem Kopf 4 in die mit einer Einführschräge 35 ausge stattete Aufnahmehülse 14 eintreten kann, vergl. Fig. 5. Dort ist die Stellung gezeigt, wo die Stirnflä che 10 des Riegelzapfens 3 in Kontakt tritt zum Topfbo den 20' des Auslösers 20. Mit dem Fortfahren der Auf setzbewegung wird die Zwischenstellung gemäß Fig. 6 erreicht. In dieser ist veranschaulicht, daß der Auslö ser 20 so weit vom Riegelzapfen 3 verlagert ist, daß dessen Kopf 4 auf gleicher Höhe liegt zu den Sperrele menten 33. Da die Sperrelemente 33 durch den dabei noch seine Offenstellung einnehmenden Verriegelungs schieber 17 unbeaufschlagt in den Radialbohrungen 32 einliegen, wird keine Klemmkraft auf den Riegelzapfen 3 bzw. dessen Kopf 4 ausgeübt, so daß dieser befreit von Klemmkräften den Auslöser 20 weiter in Hülseneinwärts richtung verlagern kann, und zwar entgegen der Kraft der Rückstellfeder 27. Es wird dabei eine weitere Zwischenstellung gemäß Fig. 7 erreicht, in welcher die Sperrelemente 33 auf gleicher Höhe liegen mit der Hohl kehle 5 des Riegelzapfens 3. Ferner fluchten in dieser Position die Ausweichnischen 30 mit den Rastelementen 19. Dadurch ist der Verriegelungsschieber 17 freigege ben, so daß über die Druckfeder 22 der Verriegelungs schieber 17 in seine Blockierstellung gemäß Fig. 10 fährt, in welcher er mit seiner von der Unterfütterung 21 gebildeten Blockierschulter die Sperrelemente 33 in ihrer Sperrstellung hält. Begrenzt ist die Abwärtsver lagerung des Verriegelungsschiebers 17 dadurch, daß das obere Ende des Längsschlitzes 26 das Ende 24'' des Zapfens 24 beaufschlagt. Es ist ferner der Fig. 10 zu entnehmen, daß in der dort vorliegenden Sperrstellung der Auslöser 20 mit seiner inneren Stirnfläche 20'' sich an dem elastischen Puffer 28 abstützt. In dieser Position verbleibt zwischen dem Zapfen 24 und dem unte ren Ende des Längsschlitzes 25 noch ein Abstand, so daß Stoßbelastungen eine Verlagerung des Auslösers 20 in Richtung des Puffers 28 erlauben. Hierzu sind die Ausweichnischen 30 in Form von Längsschlitzen gestal tet, so daß die Pufferwirkung nicht beeinträchtigt ist.
Soll der Fuß 11 mit dem Matrizenteil 1 dem Patrizenteil 2 zugeordnet werden, so ist die Aufnahmehülse 14 in fluchtende Lage zum Riegelzapfen 3 zu bringen, so daß während der Aufsetzbewegung der Riegelzapfen 3 mit seinem Kopf 4 in die mit einer Einführschräge 35 ausge stattete Aufnahmehülse 14 eintreten kann, vergl. Fig. 5. Dort ist die Stellung gezeigt, wo die Stirnflä che 10 des Riegelzapfens 3 in Kontakt tritt zum Topfbo den 20' des Auslösers 20. Mit dem Fortfahren der Auf setzbewegung wird die Zwischenstellung gemäß Fig. 6 erreicht. In dieser ist veranschaulicht, daß der Auslö ser 20 so weit vom Riegelzapfen 3 verlagert ist, daß dessen Kopf 4 auf gleicher Höhe liegt zu den Sperrele menten 33. Da die Sperrelemente 33 durch den dabei noch seine Offenstellung einnehmenden Verriegelungs schieber 17 unbeaufschlagt in den Radialbohrungen 32 einliegen, wird keine Klemmkraft auf den Riegelzapfen 3 bzw. dessen Kopf 4 ausgeübt, so daß dieser befreit von Klemmkräften den Auslöser 20 weiter in Hülseneinwärts richtung verlagern kann, und zwar entgegen der Kraft der Rückstellfeder 27. Es wird dabei eine weitere Zwischenstellung gemäß Fig. 7 erreicht, in welcher die Sperrelemente 33 auf gleicher Höhe liegen mit der Hohl kehle 5 des Riegelzapfens 3. Ferner fluchten in dieser Position die Ausweichnischen 30 mit den Rastelementen 19. Dadurch ist der Verriegelungsschieber 17 freigege ben, so daß über die Druckfeder 22 der Verriegelungs schieber 17 in seine Blockierstellung gemäß Fig. 10 fährt, in welcher er mit seiner von der Unterfütterung 21 gebildeten Blockierschulter die Sperrelemente 33 in ihrer Sperrstellung hält. Begrenzt ist die Abwärtsver lagerung des Verriegelungsschiebers 17 dadurch, daß das obere Ende des Längsschlitzes 26 das Ende 24'' des Zapfens 24 beaufschlagt. Es ist ferner der Fig. 10 zu entnehmen, daß in der dort vorliegenden Sperrstellung der Auslöser 20 mit seiner inneren Stirnfläche 20'' sich an dem elastischen Puffer 28 abstützt. In dieser Position verbleibt zwischen dem Zapfen 24 und dem unte ren Ende des Längsschlitzes 25 noch ein Abstand, so daß Stoßbelastungen eine Verlagerung des Auslösers 20 in Richtung des Puffers 28 erlauben. Hierzu sind die Ausweichnischen 30 in Form von Längsschlitzen gestal tet, so daß die Pufferwirkung nicht beeinträchtigt ist.
Das Aufheben der Steckverbindung verlangt eine Verlage
rung des Verriegelungsschiebers 17 in Aufwärtsrichtung
unter Freigabe der Sperrelemente 33. Mit dem Abheben
des Fußes 11 kehren dann die Bauteile des Matrizenteils 1
in ihre Grundstellung gemäß Fig. 1 zurück. Die Rück
stellfeder 27 unterstützt die Anfangsphase einer Aufhe
bung der Steckverbindung, indem sie über den Auslöser
auf den Riegelzapfen 3 wirkt.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich.
In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit
aufzunehmen.
Claims (11)
1. Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehen
der Steckverschluß, mit in einer Aufnahmehülse des
Matrizenteiles von einem Riegelzapfen des Patrizentei
les längsverschieblichen Auslöser zur Verlagerungsfrei
gabe mindestens eines in der Aufnahmehülse radial verla
gerbaren Sperrelementes in eine den Riegelzapfen halten
de Stellung, und mit einem Verriegelungsschieber, wel
cher nach Verlagerung aus einer Offenstellung in eine
Blockierstellung in letzterer das Sperrelement in der
Sperrstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrelement (33) in der Offenstellung in seiner Verla
gerungsrichtung unbeaufschlagt ist.
2. Steckverschluß nach Anspruch 1 oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungs
schieber (17) erst nach der Verlagerungsfreigabe des
Sperrelementes (33) zur Verlagerung in die Blockierstel
lung freigegeben ist.
3. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschieber (17) in
seiner Offenstellung von mindestens einem durch Verlage
rung des Auslösers (20) freigebbaren Rastelement (19)
gehalten ist.
4. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rastelement (19) in der Offen
stellung in einer Rastnische (18) des Verriegelungs
schiebers (17) einliegt und bei verlagertem Auslöser
(20) in eine Ausweichnische (30) desselben eintritt.
5. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschieber (17) eine
als Unterfütterung (21) ausgebildete Blockierschulter
aufweist.
6. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich
net durch einen in die Aufnahmehülse (14) eingesteckten
Zapfen (24), welcher einendseitig die Verlagerungsbe
grenzung für den Auslöser (20) und anderendseitig die
Verlagerungsbegrenzung für den Verriegelungsschieber
(17) bildet.
7. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Riegelzapfen (3) in einer Boden
vertiefung (7) an einem Kraftfahrzeug sitzt und das
Matrizenteil (1) Endstück eines Fußes (11) eines Fahr
zeugsitzes ist.
8. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der verlagerte Auslöser (20) mit
seiner inneren Stirnfläche (20'') sich an einem elasti
schen Puffer (28) der Aufnahmehülse (14) abstützt und
mit seiner anderen Stirnfläche (21') auf der Stirnflä
che (10) des Riegelzapfens (3) aufliegt und gegenüber
der Aufnahmehülse (14) entgegen Pufferkraft verlagerbar
ist.
9. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß eine den Auslöser (20) beaufschla
gende Rückstellfeder (27) sich am Puffer (28) abstützt.
10. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rastelement (19) wie auch das
Sperrelement (33) als Kugel ausgebildet sind.
11. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden (24', 24'') des Zapfens
(24) in Längsschlitze (25, 26) eingreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129262 DE19829262A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129262 DE19829262A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829262A1 true DE19829262A1 (de) | 2000-01-05 |
Family
ID=7872552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129262 Withdrawn DE19829262A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829262A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020004640A1 (de) | 2020-07-30 | 2022-02-03 | A. Raymond Et Cie | Verbinder zum Verbinden eines Bauteils mit einem Bolzen sowie System mit einem Bolzen und einem solchen Verbinder und Verfahren zum Erzeugen eines solchen Systems |
| US20220373006A1 (en) * | 2021-05-19 | 2022-11-24 | Acer Incorporated | Connecting mechanism |
| EP4088081A4 (de) * | 2020-01-08 | 2023-09-06 | Saab Ab | Verschluss für ein pyrotechnisches spendermagazin |
-
1998
- 1998-07-01 DE DE1998129262 patent/DE19829262A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4088081A4 (de) * | 2020-01-08 | 2023-09-06 | Saab Ab | Verschluss für ein pyrotechnisches spendermagazin |
| DE102020004640A1 (de) | 2020-07-30 | 2022-02-03 | A. Raymond Et Cie | Verbinder zum Verbinden eines Bauteils mit einem Bolzen sowie System mit einem Bolzen und einem solchen Verbinder und Verfahren zum Erzeugen eines solchen Systems |
| DE102020004640B4 (de) | 2020-07-30 | 2022-07-07 | A. Raymond Et Cie | Verbinder zum Verbinden eines Bauteils mit einem Bolzen sowie System mit einem Bolzen und einem solchen Verbinder und Verfahren zum Erzeugen eines solchen Systems |
| US12188505B2 (en) | 2020-07-30 | 2025-01-07 | A. Raymond Et Cie | Connector for connecting a component with a bolt and system with a bolt and such a connector and method for producing such a system |
| US20220373006A1 (en) * | 2021-05-19 | 2022-11-24 | Acer Incorporated | Connecting mechanism |
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F16D 1116 |
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