DE19829262A1 - Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß - Google Patents

Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehender Steckverschluß

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil (1, 2) bestehenden Steckverschluß, mit in einer Aufnahmehülse (14) des Matrizenteiles (1) von einem Riegelzapfen (3) des Patrizenteiles (2) längsverschieblichen Auslöser (20) zur Verlagerungsfreigabe mindestens eines in der Aufnahmehülse (14) radial verlagerbaren Sperrelementes (33) in eine den Riegelzapfen (3) haltende Stellung, und mit einem Verriegelungsschieber (17), welcher nach Verlagerung aus einer Offenstellung in eine Blockierstellung in letzterer das Sperrelement (33) in der Sperrstellung hält. Damit die Sperrstellung leichter herbeiführbar ist, schlägt die Erfindung vor, daß das Sperrelement (33) in der Offenstellung in seiner Verlagerungsrichtung unbeaufschlagt ist.

Description

Die Erfindung betrifft betrifft einen aus einem Matri­ zen- und einem Patrizenteil bestehenden Steckver­ schluß, mit in einer Aufnahmehülse des Matrizenteiles von einem Riegelzapfen des Patrizenteiles längsver­ schieblichen Auslöser zur Verlagerungsfreigabe minde­ stens eines in der Aufnahmehülse radial verlagerbaren Sperrelementes in eine den Riegelzapfen haltende Stel­ lung, und mit einem Verriegelungsschieber, welcher nach Verlagerung aus einer Offenstellung in eine Blockier­ stellung in letzterer das Sperrelement in der Sperrstel­ lung hält.
Ein Steckverschluß der in Rede stehenden Art ist be­ kannt aus der DE 196 24 339 A1, wobei der federbelaste­ te Auslöser und der von einer Druckfeder beaufschlagte Verriegelungsschieber in der Offenstellung desselben auf das Sperrelement einwirken. Beim Herbeiführen der Steckverbindung zwischen Matrizen- und Patrizenteil beaufschlagt der Riegelzapfen den Auslöser und verla­ gert diesen entgegen Federbelastung innerhalb der Auf­ nahmehülse. Das Sperrelement findet nun Abstützung an dem Riegelzapfen auf einem Teil seines Eintrittsweges verbunden damit, daß das Sperrelement über die Außenwan­ dung der Aufnahmehülse vorsteht und somit im Verlage­ rungsweg des federbeaufschlagten Verriegelungsschie­ bers. Dadurch wird über die Federkraft eine Druckbela­ stung auf die Sperrelemente ausgeübt, was zu einem erheblichen Reibschluß zwischen Riegelzapfen und Sperr­ element führt. Dies erschwert das Zusammenstecken von Matrizen- und Patrizenteil naturgemäß. Erst wenn das Patrizenteil weit genug in die Aufnahmehülse eingetre­ ten ist, können die Sperrelemente in eine den Riegelzap­ fen haltende Stellung ausweichen, was die Verlagerung des Verriegelungsschiebers aus seiner Offenstellung in die Blockierstellung nach sich zieht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gat­ tungsgemäßen Steckverschluß von einfachem Aufbau so auszugestalten, daß die Sperrstellung leichter herbei­ führbar ist.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einem Steckverschluß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß das Sperrele­ ment in der Offenstellung in seiner Verlagerungsrich­ tung unbeaufschlagt ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Steckverschluß der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert geschaffen. Das Herbeiführen der Steckverbindung zwi­ schen Matrizen- und Patrizenteil läßt sich mit geringe­ rem Kraftaufwand und damit leichter durchführen. Auf­ grund der Tatsache, daß das Sperrelement in der Offen­ stellung des Verriegelungsschiebers unbeaufschlagt der Aufnahmehülse zugeordnet ist, wirken beim Zusammenstecken von Matrizen- und Patrizenteil keine von dem Sperr­ element ausgeübte Zwangskräfte auf den Riegelzapfen. Dessen eine Aufgabe besteht lediglich darin, den Auslö­ ser zu verlagern. Erst wenn der Riegelzapfen in die Eingriffsstellung zum Sperrelement getreten ist, er­ folgt durch den einhergehend verlagerten Auslöser die Verlagerungsfreigabe des Verriegelungsschiebers aus seiner Offenstellung in die Blockierstellung, in wel­ cher das Sperrelement in der Sperrstellung gehalten ist. Werden mehrere Sperrelemente vorgesehen, so ent­ steht bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gegenüber der vorbekannten Bauform eine erhebliche Reibungsredu­ zierung verbunden mit dem Vorteil des leichten Zusammen­ fügens von Matrizen- und Patrizenteil. Grundsätzlich ist bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Verrie­ gelungsschieber erst nach der Verlagerungsfreigabe des Sperrelementes zur Verlagerung in die Blockierstellung freigegeben. Hervorzuheben ist ferner, daß der Verrie­ gelungsschieber in seiner Offenstellung von mindestens einem durch Verlagerung des Auslösers freigebbaren Rastelement gehalten ist. Der Verriegelungsschieber kann demgemäß erst dann in seine Blockierstellung tre­ ten, wenn durch den Riegelzapfen der Auslöser genügend weit verlagert wird. Es ist dadurch gewährleistet, daß der Steckverschluß stets zuverlässig arbeitet. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Rastelement in der Offenstellung in einer Rastnische des Verriegelungsschiebers einliegt und bei verlagertem Auslöser in eine Ausweichnische desselben eintritt. In vorteilhafter Weiterbildung ist vorgesehen, daß der Verriegelungsschieber eine als Unterfütterung ausgebildete Blockierschulter aufweist. Als Unterfütterung kann entsprechender Kunststoff ge­ wählt sein. Dieser ist so beschaffen, daß neben einem klapperfreien Schiebesitz die genügende Abstützung für das Sperrelement geschaffen ist. Die Anschlagbegrenzun­ gen für den Auslöser sowie den Verriegelungsschieber werden in einfacher Weise durch einen in die Aufnahme­ hülse eingesteckten Zapfen realisiert, welcher einend­ seitig die Verlagerungsbegrenzung für den Auslöser und anderendseitig die Verlagerungsbegrenzung für den Ver­ riegelungsschieber bildet. Es sind also nicht zwei verschiedene Anschläge wie bei der vorbekannten Lösung vorzusehen. Mit Vorteil kann die erfindungsgemäße Ausgestaltung bei Kraftfahrzeugen eingesetzt werden derart, daß der Riegelzapfen in einer Bodenvertiefung an einem Kraftfahrzeug sitzt und das Matrizenteil End­ stück eines Fußes eines Fahrzeugsitzes ist. Zum Bei­ spiel bei herausnehmbaren Fahrzeugsitzen erweist sich der erfindungsgemäße Steckverschluß von Vorteil. Es ist lediglich der Verriegelungsschieber zwecks Heraus­ nehmen des Fährzeugsitzes aus seiner Blockierstellung in die Offenstellung zu verlagern, woraufhin der Fuß des Fahrzeugsitzes abhebbar ist. Hervorzuheben ist ferner, daß der verlagerte Auslöser mit seiner inneren Stirnfläche sich an einem elastischen Puffer der Aufnah­ mehülse abstützt und mit seiner anderen Stirnfläche auf der Stirnfläche des Riegelzapfens aufliegt und gegen­ über der Aufnahmehülse entgegen Pufferkraft verlagerbar ist. Stoßbelastungen werden demgemäß durch den Steck­ verschluß gedämpft unter Erhöhung des Sitzkomforts. Der Puffer erfüllt eine weitere Funktion dadurch, daß er die den Auslöser beaufschlagende Rückstellfeder ab­ stützt. Weiterhin ist vorgesehen, daß das Rastelement wie auch das Sperrelement als Kugel ausgebildet sind. Bspw. genügt es, für den erfindungsgemäßen Steckver­ schluß zwei Rastelemente in diametraler Gegenüberlage anzuordnen. Die Anzahl der Sperrelemente kann demgegen­ über größer sein. Bspw. können fünf in gleicher Um­ fangsverteilung angeordnete Sperrelemente angeordnet sein. Schließlich ist es erfindungsgemäß noch von Vorteil, daß die Enden des Zapfens in Längsschlitze eingreifen. Auf diese Weise erhält sowohl der Auslöser als auch der Verriegelungsschieber eine Drehsicherung.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Steckverschluß mit voneinander gelöstem Matrizen- und Patri­ zenteil, wobei das Patrizenteil dem Fahrzeugbo­ den und das Matrizenteil dem Fuß eines Fahr­ zeugsitzes zugeordnet ist,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen der Fig. 1 vergleichbaren Längsschnitt in der Anfangsphase des Herbeiführens der Steckverbindung,
Fig. 6 die Folgedarstellung der Fig. 5, wobei der Kopf des Riegelzapfens auf Höhe der Sperrele­ mente liegt,
Fig. 7 die Folgedarstellung der Fig. 6, in welcher der vom Riegelzapfen verlagerte Auslöser mit seinen diametral gegenüberliegenden Ausweichni­ schen auf Höhe der Rastelemente liegt und wobei die Sperrelemente jenseits des Kopfes des Riegelzapfens angeordnet sind,
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 den Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7,
Fig. 10 die Folgedarstellung der Fig. 7, und zwar die Sperrstellung des Riegelzapfens betreffend,
Fig. 11 den Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10,
Fig. 12 den Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10 und
Fig. 13 in stark vergrößerter Darstellung einen Aus­ schnitt des Schnittes XIII-XIII in Fig. 10 im Bereich der Aufnahmehülse und eines Rastelemen­ tes.
Der als Ganzes mit dem Buchstaben A bezeichnete Steck­ verschluß besitzt ein Matrizenteil 1 und ein Patrizen­ teil 2. Das Patrizenteil 2 weist einen Riegelzapfen 3 auf, dessen oberes Ende einen querschnittsgrößeren Riegelkopf 4 ausbildet. Der Übergang zwischen Riegel­ kopf 4 und Riegelzapfen 3 ist in Form einer Hohlkehle 5 gestaltet. Festgelegt ist der Riegelzapfen 3 an einer ein Innengewinde aufweisenden Hülse 6 einer Bodenvertie­ fung 7 eines Kraftfahrzeuges. Zu diesem Zweck ist dem Riegelzapfen 3 ein Gewindezapfen 8 angeformt. Über eine Abschrägung 9 geht der Riegelkopf 4 in die Stirn­ fläche 10 über.
Das Matrizenteil 1 ist Endstück eines Fußes 11 eines Fahrzeugsitzes. Der rohrförmig gestaltete Fuß nimmt zwischen sich ein hülsenförmiges Gehäuse 12 auf. In einer zentralen Bohrung 13 desselben ist eine Aufnahme­ hülse 14 eingesteckt, welche das Gehäuse 12 nach unten hin überragt. Das Gehäuse 12 sowie die Aufnahmehülse 14 sind mit einer durchgehenden Schrauböffnung 15 verse­ hen, welche quergerichtet zur Langsachse des Matrizen­ teils 1 verläuft und zur Aufnahme einer Befestigungs­ schraube 16 dient, die das Gehäuse 12 nebst Aufnahmehül­ se 14 mit dem Fuß 11 verbindet.
Der Bohrung 13 des Gehäuses 12 ist ein nach unten hin offener querschnittsgrößerer Bohrungsabschnitt 13' vorgelagert. In diesen ragt das obere Ende eines hül­ senförmigen Verriegelungsschiebers 17 hinein. Im mitt­ leren Bereich bildet der Verriegelungsschieber 17 zwei sich diametral gegenüberliegende Rastnischen 18 aus, in welche in der Offenstellung des Verriegelungsschiebers 17 gemäß Fig. 1 sich diametral gegenüberliegende Rast­ elemente 19 formausfüllend eintreten. Letztere sind als Kugeln gestaltet. In Eingriff gehalten sind die Rastelemente 19 von einem innerhalb der Aufnahmehülse 14 verschieblich geführten Auslöser 20. Dessen Außen­ wandung drückt gemäß Fig. 1 gegen die Rastelemente 19, die ihrerseits den Verriegelungsschieber 17 in Ver­ schieberichtung fesseln. Auf einem Teil seiner Lange ist der Verriegelungsschieber 17 innenseitig mit einer aus Kunststoff bestehenden Unterfütterung 21 ausgestat­ tet, mit welcher der Verriegelungsschieber 17 auf der Aufnahmehülse 14 gleitet und welche Unterfütterung 21 eine Blockierschulter darstellt. Beide Enden der Unter­ fütterung 21 sind gegenüber den korrespondierenden Randkanten des Verriegelungsschiebers 17 zurückver­ setzt. An dem oberen Ende der Unterfütterung 21 stützt sich eine Druckfeder 22 ab, deren anderes Ende Abstüt­ zung an dem Gehäuse 12 findet. Auf diese Weise wird der Verriegelungsschieber 17 in Abwärtsrichtung federbe­ lastet. Die Rastkugeln 19 verhindern jedoch eine Verla­ gerung des Verriegelungsschiebers 17 aus seiner in Fig. 1 hervorgehenden Offenstellung. Das untere Ende der Unterfütterung 21 ist zu einer Einsteuerungsschräge 23 gestaltet.
Die Wandung der Aufnahmehülse 14 wird durchsetzt von einem Zapfen 24. Das eine Ende 24' bildet die Verlage­ rungsbegrenzung für den Auslöser 20, während das ande­ re, die Aufnahmehülse 14 außenwandig übergreifende Ende 24'' die Verlagerungsbegrenzung für den hülsenförmigen Verriegelungsschieber 17 bildet. Die entsprechenden Enden 24' und 24'' greifen dabei in Längsschlitze 25, 26 des Auslösers 20 und des Verriegelungsschiebers 17 ein, vergl. Fig. 2.
Der Auslöser 20 ist topfförmig gestaltet mit dem Riegel­ zapfen 3 zugekehrtem Topfboden. An diesem stützt sich das eine Ende einer als Druckfeder gestalteten Rück­ stellfeder 27 ab, deren anderes Ende durch einen Puffer 28 Abstützung erhält. Dieser ist im Inneren der Aufnah­ mehülse 14 untergebracht. Durch die Rückstellfeder 27 wird der elastische Puffer 28 gegen einen im Quer­ schnitt U-förmig gestalteten Teller 29 gedrückt, wel­ cher ebenfalls innerhalb der Aufnahmehülse 14 vorgese­ hen ist und sich mit seinem Tellerrand an der Befesti­ gungsschraube 16 abstützt. Die von der Rückstellfeder 27 veranlaßte Abwärtsverlagerung des Auslösers 20 ist dadurch begrenzt, daß das obere Ende des Längsschlitzes 25 das innere Ende 24' des Zapfens 24 beaufschlagt.
Der infolge der Zapfen/Längsschlitzverbindung geführte Auslöser 20 ist mit in gleicher Längsebene zu den Rast­ elementen 19 angeordneten Ausweichnischen 30 versehen, die bei geöffnetem Steckverschluß A, vergl. Fig. 1, mit Abstand vor den Rastelementen 19 liegen. Aufgenommen sind die Rastelemente 19 von Radialbohrungen 31 der Aufnahmehülse 14.
Ferner besitzt die Aufnahmehülse 14, den Radialbohrun­ gen 31 vorgelagert, weitere Radialbohrungen 32 zur Aufnahme von kugelförmigen Sperrelementen 33. Der Durchmesser der Rastkugeln 19 und der Sperrkugeln 33 ist größer als die Wandstärke der Aufnahmehülse 14, so daß der Auslöser 20 die Rastelemente 19 und Sperrelemen­ te 33 über den Außenumfang der Aufnahmehülse 14 vorver­ lagert. Die durch die Sperrelemente 33 gelegte Quer­ schnittsebene der Aufnahmehülse 14 schneidet den unte­ ren Bereich des Verriegelungsschiebers 17 in dessen Offenstellung, so daß sich die kugelförmigen Sperrele­ mente 33 an der Innenwandung des Verriegelungsschiebers 17 abstützen. Beim Ausführungsbeispiel sind fünf sol­ cher Sperrelemente 33 in gleichmäßiger Umfangsvertei­ lung vorgesehen. Demnach ist auch eine entsprechende Anzahl von Radialbohrungen 32 vorhanden. Die Radialboh­ rungen 32 sind innenseitig mit einer Einziehung 34 ausgestattet, vergl. Fig. 13. Dadurch verringert sich der Durchmesser der Radialbohrung 32 nach innen hin, so daß die Rastelemente 33 nicht nach innen in die Aufnah­ mehülse 14 durchfallen können, wenn zuvor der Auslöser 20 irgendwie entgegen Federbelastung verlagert sein sollte. In der Offenstellung gemäß Fig. 1 verschließt der Auslöser 20 mit seinem jenseits der Ausweichnischen 30 liegenden unteren Wandungsabschnitt die Radialbohrun­ gen 31, so daß die kugelförmigen Sperrelemente in der Offenstellung des Verriegelungsschiebers 17 unbeaufsch­ lagt sind.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Soll der Fuß 11 mit dem Matrizenteil 1 dem Patrizenteil 2 zugeordnet werden, so ist die Aufnahmehülse 14 in fluchtende Lage zum Riegelzapfen 3 zu bringen, so daß während der Aufsetzbewegung der Riegelzapfen 3 mit seinem Kopf 4 in die mit einer Einführschräge 35 ausge­ stattete Aufnahmehülse 14 eintreten kann, vergl. Fig. 5. Dort ist die Stellung gezeigt, wo die Stirnflä­ che 10 des Riegelzapfens 3 in Kontakt tritt zum Topfbo­ den 20' des Auslösers 20. Mit dem Fortfahren der Auf­ setzbewegung wird die Zwischenstellung gemäß Fig. 6 erreicht. In dieser ist veranschaulicht, daß der Auslö­ ser 20 so weit vom Riegelzapfen 3 verlagert ist, daß dessen Kopf 4 auf gleicher Höhe liegt zu den Sperrele­ menten 33. Da die Sperrelemente 33 durch den dabei noch seine Offenstellung einnehmenden Verriegelungs­ schieber 17 unbeaufschlagt in den Radialbohrungen 32 einliegen, wird keine Klemmkraft auf den Riegelzapfen 3 bzw. dessen Kopf 4 ausgeübt, so daß dieser befreit von Klemmkräften den Auslöser 20 weiter in Hülseneinwärts­ richtung verlagern kann, und zwar entgegen der Kraft der Rückstellfeder 27. Es wird dabei eine weitere Zwischenstellung gemäß Fig. 7 erreicht, in welcher die Sperrelemente 33 auf gleicher Höhe liegen mit der Hohl­ kehle 5 des Riegelzapfens 3. Ferner fluchten in dieser Position die Ausweichnischen 30 mit den Rastelementen 19. Dadurch ist der Verriegelungsschieber 17 freigege­ ben, so daß über die Druckfeder 22 der Verriegelungs­ schieber 17 in seine Blockierstellung gemäß Fig. 10 fährt, in welcher er mit seiner von der Unterfütterung 21 gebildeten Blockierschulter die Sperrelemente 33 in ihrer Sperrstellung hält. Begrenzt ist die Abwärtsver­ lagerung des Verriegelungsschiebers 17 dadurch, daß das obere Ende des Längsschlitzes 26 das Ende 24'' des Zapfens 24 beaufschlagt. Es ist ferner der Fig. 10 zu entnehmen, daß in der dort vorliegenden Sperrstellung der Auslöser 20 mit seiner inneren Stirnfläche 20'' sich an dem elastischen Puffer 28 abstützt. In dieser Position verbleibt zwischen dem Zapfen 24 und dem unte­ ren Ende des Längsschlitzes 25 noch ein Abstand, so daß Stoßbelastungen eine Verlagerung des Auslösers 20 in Richtung des Puffers 28 erlauben. Hierzu sind die Ausweichnischen 30 in Form von Längsschlitzen gestal­ tet, so daß die Pufferwirkung nicht beeinträchtigt ist.
Das Aufheben der Steckverbindung verlangt eine Verlage­ rung des Verriegelungsschiebers 17 in Aufwärtsrichtung unter Freigabe der Sperrelemente 33. Mit dem Abheben des Fußes 11 kehren dann die Bauteile des Matrizenteils 1 in ihre Grundstellung gemäß Fig. 1 zurück. Die Rück­ stellfeder 27 unterstützt die Anfangsphase einer Aufhe­ bung der Steckverbindung, indem sie über den Auslöser auf den Riegelzapfen 3 wirkt.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (11)

1. Aus einem Matrizen- und einem Patrizenteil bestehen­ der Steckverschluß, mit in einer Aufnahmehülse des Matrizenteiles von einem Riegelzapfen des Patrizentei­ les längsverschieblichen Auslöser zur Verlagerungsfrei­ gabe mindestens eines in der Aufnahmehülse radial verla­ gerbaren Sperrelementes in eine den Riegelzapfen halten­ de Stellung, und mit einem Verriegelungsschieber, wel­ cher nach Verlagerung aus einer Offenstellung in eine Blockierstellung in letzterer das Sperrelement in der Sperrstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (33) in der Offenstellung in seiner Verla­ gerungsrichtung unbeaufschlagt ist.
2. Steckverschluß nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungs­ schieber (17) erst nach der Verlagerungsfreigabe des Sperrelementes (33) zur Verlagerung in die Blockierstel­ lung freigegeben ist.
3. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschieber (17) in seiner Offenstellung von mindestens einem durch Verlage­ rung des Auslösers (20) freigebbaren Rastelement (19) gehalten ist.
4. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (19) in der Offen­ stellung in einer Rastnische (18) des Verriegelungs­ schiebers (17) einliegt und bei verlagertem Auslöser (20) in eine Ausweichnische (30) desselben eintritt.
5. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschieber (17) eine als Unterfütterung (21) ausgebildete Blockierschulter aufweist.
6. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich­ net durch einen in die Aufnahmehülse (14) eingesteckten Zapfen (24), welcher einendseitig die Verlagerungsbe­ grenzung für den Auslöser (20) und anderendseitig die Verlagerungsbegrenzung für den Verriegelungsschieber (17) bildet.
7. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelzapfen (3) in einer Boden­ vertiefung (7) an einem Kraftfahrzeug sitzt und das Matrizenteil (1) Endstück eines Fußes (11) eines Fahr­ zeugsitzes ist.
8. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der verlagerte Auslöser (20) mit seiner inneren Stirnfläche (20'') sich an einem elasti­ schen Puffer (28) der Aufnahmehülse (14) abstützt und mit seiner anderen Stirnfläche (21') auf der Stirnflä­ che (10) des Riegelzapfens (3) aufliegt und gegenüber der Aufnahmehülse (14) entgegen Pufferkraft verlagerbar ist.
9. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Auslöser (20) beaufschla­ gende Rückstellfeder (27) sich am Puffer (28) abstützt.
10. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (19) wie auch das Sperrelement (33) als Kugel ausgebildet sind.
11. Steckverschluß nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (24', 24'') des Zapfens (24) in Längsschlitze (25, 26) eingreifen.
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