DE19811209C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Draht - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Richten von DrahtInfo
- Publication number
- DE19811209C2 DE19811209C2 DE1998111209 DE19811209A DE19811209C2 DE 19811209 C2 DE19811209 C2 DE 19811209C2 DE 1998111209 DE1998111209 DE 1998111209 DE 19811209 A DE19811209 A DE 19811209A DE 19811209 C2 DE19811209 C2 DE 19811209C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- coil
- axis
- straightening
- wing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 34
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 18
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005482 strain hardening Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
- B21D3/02—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
- B21D3/06—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers arranged inclined to a revolving flier rolling frame
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F1/00—Bending wire other than coiling; Straightening wire
- B21F1/02—Straightening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Richten von Draht gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur
Ausübung eines derartigen Verfahrens.
Beispielsweise bei der Herstellung chirurgischer Nadeln wird
Draht verwendet, der auf Spulen von relativ geringem Durchmesser
angeliefert wird. Bevor derartiger Draht zum Beispiel zu geraden
chirurgischen Nadeln weiterverarbeitet werden kann, muß er
gerichtet (d. h. gerade gebogen) werden. Dies geschieht mit Hilfe
eines Richtflügels, durch den der von der Spule (im folgenden:
erste Spule) kommende Draht gezogen wird. Der Richtflügel enthält
eine Anzahl von Richtrollen, z. B. acht Stück, die den Draht
abwechselnd nach oben und nach unten drücken, so daß er in etwa
wellenförmiger Form durch den Richtflügel verläuft, wobei die
Wellenamplitude in Richtung auf das Austrittsende des Drahtes hin
abnimmt. Die Richtrollen können unterschiedliche Größe haben und
ihre Anordnung innerhalb des Richtflügels ist variabel, so daß
sich der Richtflügel auf Drähte mit unterschiedlicher Dicke und
unterschiedlichen Materialeigenschaften einstellen läßt. Dadurch,
daß der Draht innerhalb des Richtflügels in wechselnden Richtun
gen umgelenkt wird, wird ein Richten des Drahtes erzielt. Um
möglichst isotrope Verhältnisse senkrecht zur Drahtachse zu
erlangen, wird der Richtflügel um eine Achse (im folgenden: erste
Achse) rotiert, die durch die Längsrichtung des Drahtverlaufs im
Bereich des Richtflügels definiert ist, d. h., die erste Achse
fällt im wesentlichen mit der "Nullinie" des wellenförmigen
Drahtverlaufs zusammen.
Durch die Rotationsbewegung des Richtflügels um die erste Achse
wird der Draht elastisch und auch plastisch verformt, d. h., er
erhält eine Verdrehung in der Drahtachse ("Drall"). Dieser Effekt
ist unerwünscht, und daher wurden verschiedene Verfahren benutzt,
um den Dralleffekt herabzusetzen oder auszugleichen.
Eine Möglichkeit besteht darin, hinter den Richtflügel einen
zweiten, ähnlich aufgebauten Richtflügel zu setzen, wie es bei
einer vorbekannten Drahtrichtmaschine der Otto Bihler Maschinen
fabrik GmbH & Co. KG der Fall ist. Die Einstellung der Richt
rollen in dem ersten und in dem zweiten Richtflügel wird dabei
so aufeinander abgestimmt, daß der Draht erst nach dem Austreten
aus dem zweiten Richtflügel gerichtet ist. Während des Durch
ziehens des Drahtes dreht sich der zweite Richtflügel um dieselbe
Achse wie der erste Richtflügel, aber in gegenläufiger Richtung.
Dadurch wird der in dem ersten Richtflügel erzeugte Drall durch
Verformung um die Drahtachse in umgekehrter Richtung wieder
zumindest teilweise aus dem Draht genommen. Bei diesem Verfahren
ist die Einstellung der Richtrollen, die ja für beide Richtflügel
aufeinander abgestimmt werden muß, sehr schwierig. Ein weiterer
Nachteil ist die starke plastische Verformung des Drahtes, die
durch das Zusammenwirken beider Richtflügel eintritt. Dies hat
eine hohe Kaltverfestigung und damit eine unerwünschte Ver
sprödung des Drahtes zur Folge. Der Ausschuß, d. h. der Anteil des
Drahtes, der nicht den gewünschten Qualitätsanforderungen
entspricht, ist entsprechend hoch.
Eine ähnliche Drahtrichtvorrichtung ist aus der DE-PA 247 898/24.4.52
bekannt. Darin sind zwei oder mehrere in axialer Ausfluchtung
befindliche Drahtrichttrommeln vorgesehen, durch die der Draht
nacheinander durchgeführt wird, wobei sich benachbarte Richt
trommeln jeweils in entgegengesetzter Richtung drehen.
Die DE 36 37 468 A1 zeigt eine weitere Vorrichtung zum Richten
von Draht. Bei dem darauf ausgeübten Verfahren wird der Draht von
einer Spule abgewickelt und in einer Einrichtung zum Verdrehen
und Strecken des Drahtes mittels zwei Richteinrichtungen, die
jeweils einander gegenüberliegende Arbeitsflächen aufweisen, in
zwei entgegengesetzten Richtungen bis zur plastischen Verformung
des Drahtwerkstoffs verdreht. Gleichzeitig wird der Draht im
Bereich der elastischen Verformung des Drahtwerkstoffs gestreckt.
Dann wird der Draht auf eine Spule aufgewickelt.
Es ist auch bekannt, auf den zweiten Richtflügel zu verzichten
und statt dessen den Draht nach dem Austreten aus dem Richtflügel
nicht auf eine Spule aufzuwickeln, wie es bei Verwendung von zwei
Richtflügeln der Fall sein kann, sondern in Stücke von vor
gegebener Länge zu schneiden. Diese Stücke können mehrere Meter
lang oder auch kürzer sein. Innerhalb der einzelnen Stücke kann
sich der Draht entspannen, so daß einerseits keine übermäßige
Kaltverfestigung und andererseits kein unerwünschter Drall
auftritt. Nachteilig ist jedoch, daß der weiter zu verarbeitende
Draht in Form von Stücken viel umständlicher handhabbar ist, als
wenn er auf einer Spule zur Verfügung stände.
In der DE-OS 14 52 981 ist offenbart, daß gerichtete Drähte nach
dem Richten zu Lagerzwecken auf Ringe aufgewickelt werden können,
die einen so großen Durchmesser haben, daß deren Krümmung so
gering ist, daß die dadurch bedingte Verformung keine bleibende
ist; alternativ können die Drähte unmittelbar nach dem Richten
auf die gewünschte Länge geschnitten werden. Die DE-PS 629 756
beschreibt eine Drahtrichtvorrichtung, bei der eine Ziehtrommel
mit großem Durchmesser verwendet wird, so daß aus dem Draht
Restkrümmungen entfernt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, das eingangs genannte Verfahren zum
Richten von Draht, bei dem ein Richtflügel zum Einsatz kommt,
derart zu verbessern, daß der Draht für die Weiterverarbeitung
spannungsarm und in gut handhabbarer Weise zur Verfügung steht,
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bereitzu
stellen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Richten von
Draht mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Gegenstand
des Patentanspruchs 8. ist eine Vorrichtung zur Ausübung eines
derartigen Verfahrens.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Richten von Draht wird
ein von einer ersten Spule kommender Draht durch einen Richt
flügel mit Richtrollen gezogen. Der Richtflügel rotiert um eine
erste Achse, die durch die Längsrichtung des Drahtverlaufs im
Bereich des Richtflügels definiert ist. Nach dem Austreten aus
dem Richtflügel wird der Draht auf eine zweite Spule aufgewic
kelt, deren Durchmesser größer ist als der der ersten Spule. Die
zweite Spule rotiert der Drehrichtung des Richtflügels ent
sprechend um eine zweite Achse, die durch den tangential auf die
zweite Spule zuführenden Drahtverlauf definiert ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also nur ein Richtflügel
verwendet, der sich erheblich leichter auf die Eigenschaften des
zu richtenden Drahts einstellen läßt, als es bei Benutzung von
zwei Richtflügeln der Fall wäre. Nach dem Austreten aus dem
Richtflügel wird der Draht aufgewickelt, so daß er für die
weitere Verarbeitung in nachfolgenden Verfahren, die nicht
Gegenstand der Erfindung sind, in Endlos form zur Verfügung steht.
Dadurch wird die Handhabung im Vergleich zu Drahtstücken
vorgegebener Länge erheblich erleichtert. Der Durchmesser der
zweiten Spule sollte so groß sein, daß die Krümmung des darauf
aufgewickelten Drahtes so gering ist, daß der Draht beim Abnehmen
von der zweiten Spule in späteren Verfahren selbsttätig in eine
gerade Form übergeht, d. h., daß der Draht auf der zweiten Spule
lediglich im elastischen Bereich und nicht plastisch deformiert
ist. Weil die zweite Spule beim Aufwickeln des Drahtes um eine
zweite Achse rotiert, die im wesentlichen dort liegt, wo der
Draht tangential auf die zweite Spule zuläuft, also entlang der
Achse des Drahtes, läßt sich der Draht spannungsarm und drallfrei
aufwickeln. Der von dem Richtflügel in dem Draht erzeugte Drall
wird also beim Aufwickeln des Drahtes auf die zweite Spule
kompensiert, indem die zweite Spule entsprechend nachgeführt
wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich kostengünstig durch
führen, da die zur Durchführung des Verfahrens erforderliche
Vorrichtung relativ einfach ist und eine schwierige, aufeinander
abgestimmte Einstellung von zwei Richtflügeln entfällt. Der
gerichtete Draht ist nur geringfügig kaltverfestigt und daher
nicht versprödet. Entsprechend gering ist der Ausschuß.
Vorzugsweise ist die Winkelgeschwindigkeit der Rotationsbewegung
der zweiten Spule um die zweite Achse geringer als die Winkelge
schwindigkeit der Rotationsbewegung des Richtflügels um die erste
Achse. Die optimalen Winkelgeschwindigkeiten hängen von ver
schiedenen Parametern ab, insbesondere von den Eigenschaften des
Drahtes und von der Geschwindigkeit, mit der der Draht durch den
Richtflügel gezogen wird. Die Winkelgeschwindigkeiten sollten so
aufeinander abgestimmt sein, daß der Draht weitgehend drallfrei
auf die zweite Spule aufgewickelt wird, was sich durch Versuche
ermitteln läßt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform fallen die erste Achse und
die zweite Achse zusammen, und die Drehrichtungen des Richt
flügels um die erste Achse und der zweiten Spule um die zweite
Achse sind gleich. Dies ist die einfachste Geometrie zur Ausübung
des Verfahrens. Es ist jedoch auch denkbar, daß der Draht nach
dem Austreten aus dem Richtflügel und vor der zweiten Spule
umgelenkt wird (z. B. mit Hilfe einer oder mehrerer Umlenkrollen)
und daß die erste Achse und die zweite Achse nicht zusammen
fallen. Eine derartige Ausgestaltung kann eine platzsparende
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ermöglichen; beim
Einstellen der Vorrichtung ist aber darauf zu achten, daß ein
möglicherweise beim Umlenken des Drahtes entstehender zusätzli
cher Drall in korrekter Weise durch die Rotationsbewegung der
zweiten Spule kompensiert wird.
Während der Draht auf der zweiten Spule aufgewickelt wird,
verschiebt sich in Abhängigkeit von der Menge des bereits
aufgewickelten Drahtes der Abstand zwischen der Wickelachse der
zweiten Spule und der Tangente, entlang der der Draht auf die
zweite Spule zuläuft. Wenn die zweite Achse ortsfest ist, fällt
sie demnach nicht während des gesamten Aufwickelvorgangs genau
mit dem tangential auf die zweite Spule zuführenden Drahtverlauf
zusammen. Solange die Verschiebung zwischen der Wickelachse der
zweiten Spule und der Tangente nicht zu groß wird, führt diese
Abweichung von der optimalen Geometrie nicht zu störenden
Spannungen in dem auf der zweiten Spule aufgewickelten Draht. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform wird jedoch die von der Menge
des bereits aufgewickelten Drahtes abhängende Verschiebung des
tangential auf die zweite Spule zuführenden Drahtverlaufs relativ
zur Wickelachse der zweiten Spule kompensiert, indem die zweite
Spule während des Aufwickelns des Drahtes quer zur zweiten Achse
verschoben wird. Dadurch kann der tangential auf die zweite Spule
zuführende Drahtverlauf auf der zweiten Achse gehalten werden,
so daß ständig optimale Geometriebedingungen vorliegen, um den
Drall aus dem Draht zu entfernen.
Vorzugsweise wird die Zuggeschwindigkeit des Drahtes durch die
Wickelgeschwindigkeit der zweiten Spule eingestellt. Dabei läßt
sich der Draht mit Hilfe der zweiten Spule von der ersten Spule
abwickeln und durch den Richtflügel ziehen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird der
Draht nach dem Austreten aus dem Richtflügel und vor der zweiten
Spule durch ein Reinigungsbad bewegt. In dem Reinigungsbad kann
Öl abgewaschen werden, das im Richtflügel auf den Draht gelangt
ist.
Eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens
weist einen Richtflügel mit Richtrollen, durch den ein von einer
ersten Spule kommender Draht ziehbar ist und der um eine erste
Achse drehbar ist, die durch die Längsrichtung des Drahtverlaufs
im Bereich des Richtflügels definiert ist, sowie eine Montage-
und Antriebseinrichtung für eine zweite Spule auf, auf die der
Draht nach dem Austritt aus dem Richtflügel wickelbar ist, deren
Durchmesser größer ist als der der ersten Spule und die der
Drehrichtung des Richtflügels entsprechend um eine zweite Achse
drehbar ist, die durch den tangential auf die zweite Spule
zuführenden Drahtverlauf definiert ist. Je nach Ausgestaltung des
ausgeübten Verfahrens treten zu der Vorrichtung noch Komponenten
wie Umlenkrollen oder eine Einrichtung zum Verschieben der
zweiten Spule quer zur zweiten Achse hinzu.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine schematische seitliche Gesamtansicht einer Vor
richtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine vergrößerte schematische Ansicht des Richtflügels
gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Vorderansicht der zweiten Spule bei Blick in
Richtung der Pfeile aus Fig. 1.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Vorrichtung dargestellt, mit
deren Hilfe das erfindungsgemäße Verfahren zum Richten von Draht
ausgeführt werden kann. Im Ausführungsbeispiel wird Draht 1
gerichtet, der zur Herstellung chirurgischer Nadeln verwendet
wird. Der Draht 1 wird auf einer ersten Spule 2 angeliefert, die
vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Der Draht 1 ist im Aus
führungsbeispiel bereits gehärtet, weshalb kein Nachhärten der
später daraus hergestellten chirurgischen Nadeln erforderlich
ist. Da die erste Spule einen relativ kleinen Durchmesser hat,
ist der darauf aufgewickelte Draht 1 so stark gekrümmt, daß er
zunächst gerichtet werden muß, bevor er zur Fertigung chir
urgischer Nadeln geeignet ist. Zum Richten des Drahtes 1 dient
ein Richtflügel 3 herkömmlicher Bauart, durch den der Draht 1 mit
Hilfe einer zweiten Spule 4 gezogen wird. Die zweite Spule 4 hat
einen größeren Durchmesser als die erste Spule 2. Der auf der
zweiten Spule 4 aufgewickelte Draht 1 ist elastisch deformiert,
so daß er beim Abwickeln in späteren Verfahren selbsttätig in
eine gerade Form übergeht. Im Ausführungsbeispiel besteht die
zweite Spule 4 aus Holz.
Im folgenden werden die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Vor
richtung und das mit ihrer Hilfe durchgeführte Verfahren näher
betrachtet.
Die erste Spule 2 ist drehbar an einem Halter 10 angebracht, der
an einem Unterbau 12 befestigt ist. Der Halter 10 ist mit einer
Bremse versehen, damit beim Durchziehen des Drahtes 1 durch den
Richtflügel 3 eine Zugspannung aufgebaut werden kann. Die
Drehachse der ersten Spule 2 liegt parallel zur Papierebene der
Fig. 1. Der Draht 1 wird tangential in vertikaler Richtung von
der ersten Spule 2 abgewickelt und über eine Umlenkrolle 14 in
die horizontale Richtung umgelenkt.
Über dem Unterbau 12 findet sich der Richtflügel 3, der in Fig.
2 in vergrößerter Ansicht dargestellt ist. Der Richtflügel 3
weist ein Gehäuse 20 auf, in dem Richtrollen 22 an verstellbaren
Halterungen 24 drehbar montiert sind. Der Draht 1 gelangt über
das Eintrittsende 26 in das Gehäuse 20 und verläßt es über das
Austrittsende 28. Wenn der Draht 1 unter der Antriebswirkung der
zweiten Spule 4 durch den Richtflügel 3 gezogen wird, bewegt er
sich in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles.
Die Halterungen 24 der Richtrollen 22 werden so eingestellt, daß
die Krümmung des Drahtes 1, die daher rührt, daß er auf der
ersten Spule 2 relativ eng aufgewickelt war, nach und nach
reduziert wird. Dazu wird der Draht 1 mehrfach mit Hilfe der
Richtrollen 22 umgelenkt, so daß der Drahtverlauf innerhalb des
Gehäuses 20 wellenförmig ist. Dabei nimmt die Wellenamplitude vom
Eintrittsende 26 zum Austrittsende 28 hin ab, d. h., der Draht 1
geht immer mehr in die gewünschte gerade Form über. Die Ein
stellung der Richtrollen 22 an den Halterungen 24 muß individuell
auf die verwendete Drahtsorte und den Drahtdurchmesser abgestimmt
werden. Die optimale Einstellung muß empirisch ermittelt werden.
Der Richtflügel 3 rotiert um eine erste Achse A-A, die durch die
Längsrichtung des Drahtverlaufs im Bereich des Richtflügels 3
definiert ist. Im Ausführungsbeispiel fällt die erste Achse A-A
mit dem Drahtverlauf außerhalb des Gehäuses 20 zusammen, wie aus
Fig. 2 ersichtlich. Durch die Rotationsbewegung des Richtflügels
3 um die erste Achse A-A ergeben sich weitgehend isotrope
Eigenschaften des Drahtes 1 in einer Ebene senkrecht zu der
ersten Achse A-A. Dabei wird der Draht 1 jedoch auch plastisch
verformt und mit einem Drall versehen. Die zum Rotieren des
Richtflügels 3 erforderliche Antriebseinheit befindet sich in dem
Unterbau 12.
Nach dem Austreten aus dem Richtflügel 3 wird der Draht 1 durch
ein Reinigungsbad 30 bewegt, das auf einem an dem Unterbau 12
befestigten Tragarm 32 angeordnet ist. In dem Reinigungsbad 30
wird von dem Draht 1 Öl abgewaschen, das zum Betreiben des
Richtflügels 3 erforderlich ist und über die Richtrollen 22 an
den Draht 1 gelangen kann.
Der Draht 1 wird von der zweiten Spule 4 aufgewickelt. Die zweite
Spule 4 weist zwei Führungsscheiben 40 und einen Wickelkern 42
mit großem Durchmesser auf, siehe Fig. 3. Die zweite Spule 4 ist
an einem Montagearm 44 um eine Wickelachse B (siehe Fig. 1)
drehbar gelagert. Die Wickelachse B steht senkrecht zu der
Papierebene der Fig. 1 und liegt parallel zu der Papierebene der
Fig. 3. Der Montagearm 44 ist an einem Träger 46 befestigt,
dessen Verlängerung auf den Richtflügel 3 zu als Führungshilfe
48 für den Draht 1 gestaltet ist, siehe Fig. 1. Der Träger 46
befindet sich an dem Gehäuse einer Antriebseinrichtung 50. Die
Antriebseinrichtung 50 enthält einen Motor zum Drehen der zweiten
Spule 4 um die Wickelachse B. Der Draht 1 wird mit Hilfe der
zweiten Spule 4 durch den Richtflügel 3 und das Reinigungsbad 30
gezogen. Dabei läßt sich die Zuggeschwindigkeit des Drahtes 1
durch die Wickelgeschwindigkeit der zweiten Spule 4 einstellen,
also durch deren Winkelgeschwindigkeit bei der Drehbewegung um
die Wickelachse B. Vorzugsweise wird eine gleichmäßige Zug
geschwindigkeit angewandt.
Die zweite Spule 4 führt eine weitere Drehbewegung aus. Dazu
rotiert der Träger 46 mit dem Montagearm 44 und der zweiten Spule
4 um eine zweite Achse C (siehe Fig. 1), die durch den tangenti
al auf die zweite Spule 4 zuführenden Drahtverlauf definiert ist.
Im Ausführungsbeispiel steht die zweite Achse C senkrecht zur
Zeichenebene der Fig. 3 und liegt in der Zeichenebene der Fig.
1; sie fällt mit der ersten Achse A-A zusammen. Der Motor, der
diese Rotationsbewegung bewirkt, befindet sich ebenfalls in der
Antriebseinrichtung 50.
Die Rotationsbewegung der zweiten Spule 4 um die zweite Achse C
erfolgt in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles. Dabei
stimmt die Drehrichtung der zweiten Spule 4 bei der Rotations
bewegung um die zweite Achse C mit der Drehrichtung des Richt
flügels 3 bei dessen Rotationsbewegung um die erste Achse A-A
überein. Die Winkelgeschwindigkeit der Rotationsbewegung der
zweiten Spule 4 um die zweite Achse C ist jedoch geringer als die
Winkelgeschwindigkeit der Rotationsbewegung des Richtflügels 3
um die erste Achse A-A. Die Winkelgeschwindigkeiten sind derart
aufeinander abgestimmt, daß der Draht 1 mit möglichst geringem
Drall oder drallfrei auf die zweite Spule 4 aufgewickelt wird.
Der Effekt beruht darauf, daß die zweite Spule 4 durch die
Rotationsbewegung um die zweite Achse C der von der Rotations
bewegung des Richtflügels 3 um die erste Achse A-A bewirkten
Verdrehung des Drahtes 1 nachgeführt wird.
Mit wachsender Menge des bereits auf die zweite Spule 4 aufgewic
kelten Drahtes 1 bewegt sich der tangential auf die zweite Spule
4 zuführende Drahtverlauf immer weiter von der Wickelachse B und
fällt dann nicht mehr genau mit der zweiten Achse C zusammen.
Dies hat jedoch im Ausführungsbeispiel auf die Spannungsfreiheit
des auf die zweite Spule 4 aufgewickelten Drahtes 1 nur geringen
Einfluß, da wegen des großen Durchmessers der zweiten Spule 4 die
geometrischen Bedingungen auch unter diesen Umständen noch
günstig sind.
Claims (8)
1. Verfahren zum Richten von Draht (1), bei dem ein von einer
ersten Spule (2) kommender Draht (1) durch einen Richtflügel
(3) mit Richtrollen (22) gezogen wird, wobei der Richtflügel
(3) um eine erste Achse (A-A) rotiert, die durch die Längs
richtung des Drahtverlaufs im Bereich des Richtflügels (3)
definiert ist, und der Draht (1) nach dem Austreten aus dem
Richtflügel (3) auf eine zweite Spule (4) aufgewickelt wird,
deren Durchmesser größer ist als der der ersten Spule (2),
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Spule (4) der Dreh
richtung des Richtflügels (3) entsprechend um eine zweite
Achse (C) rotiert, die durch den tangential auf die zweite
Spule (4) zuführenden Drahtverlauf definiert ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Winkelgeschwindigkeit der Rotationsbewegung der zweiten
Spule (4) um die zweite Achse (C) geringer ist als die
Winkelgeschwindigkeit der Rotationsbewegung des Richtflügels
(3) um die erste Achse (A-A).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Achse (A-A) und die zweite Achse (C) zusammen
fallen und daß die Drehrichtungen des Richtflügels (3) um
die erste Achse (A-A) und der zweiten Spule (4) um die
zweite Achse (C) gleich sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Draht (1) nach dem Austreten aus dem Richtflügel (3)
und vor der zweiten Spule (4) umgelenkt wird und daß die
erste Achse (A-A) und die zweite Achse (C) nicht zusammen
fallen.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Spule (4) während des
Aufwickelns des Drahtes (1) quer zur zweiten Achse (C) ver
schoben wird, um den tangential auf die zweite Spule (4)
zuführenden Drahtverlauf auf der zweiten Achse (C) zu halten
und die von der Menge des bereits aufgewickelten Drahtes (1)
abhängende Verschiebung des tangential auf die zweite Spule
(4) zuführenden Drahtverlaufs relativ zur Wickelachse (B)
der zweiten Spule (4) zu kompensieren.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Draht (1) nach dem Austreten aus dem
Richtflügel (3) und vor der zweiten Spule (4) durch ein
Reinigungsbad (30) bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuggeschwindigkeit des Drahtes (1)
durch die Wickelgeschwindigkeit der zweiten Spule (4) einge
stellt wird.
8. Vorrichtung zur Ausübung eines Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 7,
- 1. mit einem Richtflügel (3) mit Richtrollen (22), durch den ein von einer ersten Spule (2) kommender Draht (1) ziehbar ist und der um eine erste Achse (A-A) drehbar ist, die durch die Längsrichtung des Drahtverlaufs im Bereich des Richt flügels (3) definiert ist, und
- 2. mit einer Montage- und Antriebseinrichtung (44, 46, 50) für eine zweite Spule (4), auf die der Draht (1) nach dem Austritt aus dem Richtflügel (3) wickelbar ist, deren Durch messer größer ist als der der ersten Spule (2) und die der Drehrichtung des Richtflügels (3) entsprechend um eine zweite Achse (C) drehbar ist, die durch den tangential auf die zweite Spule (4) zuführenden Drahtverlauf definiert ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998111209 DE19811209C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Draht |
| EP99910322A EP1062062B1 (de) | 1998-03-10 | 1999-03-05 | Verfahren und vorrichtung zum drahtrichten |
| PCT/EP1999/001380 WO1999046066A1 (en) | 1998-03-10 | 1999-03-05 | Process and device for straightening wire |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998111209 DE19811209C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Draht |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19811209A1 DE19811209A1 (de) | 1999-11-18 |
| DE19811209C2 true DE19811209C2 (de) | 2000-02-24 |
Family
ID=7860970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998111209 Expired - Lifetime DE19811209C2 (de) | 1998-03-10 | 1998-03-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Draht |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1062062B1 (de) |
| DE (1) | DE19811209C2 (de) |
| WO (1) | WO1999046066A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12240034B2 (en) | 2022-01-03 | 2025-03-04 | Lincoln Global, Inc. | Wire straightening solution for bulk packaging |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE629756C (de) * | 1932-09-10 | 1936-05-09 | Nat Standard Co | Drahtrichtvorrichtung |
| DE1452981A1 (de) * | 1964-06-11 | 1969-03-13 | Ferrotest Gmbh | Verfahren zum Richten von Stab- bzw. Drahtmaterial aus Stahl |
| DE3637468A1 (de) * | 1986-03-12 | 1987-09-17 | Bruss Polt I | Verfahren und einrichtung zum richten von draht |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1313211A (fr) * | 1961-11-14 | 1962-12-28 | Dresse-fil | |
| FR2606304B1 (fr) * | 1986-11-07 | 1991-12-27 | Bruss Polt I | Procede et dispositif de dressage d'un fil metallique |
| FR2729373A1 (fr) * | 1995-01-16 | 1996-07-19 | Trefimetaux | Conditionnement en fut de fil d'alliage de cuivre pre-dresse |
-
1998
- 1998-03-10 DE DE1998111209 patent/DE19811209C2/de not_active Expired - Lifetime
-
1999
- 1999-03-05 WO PCT/EP1999/001380 patent/WO1999046066A1/en not_active Ceased
- 1999-03-05 EP EP99910322A patent/EP1062062B1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE629756C (de) * | 1932-09-10 | 1936-05-09 | Nat Standard Co | Drahtrichtvorrichtung |
| DE1452981A1 (de) * | 1964-06-11 | 1969-03-13 | Ferrotest Gmbh | Verfahren zum Richten von Stab- bzw. Drahtmaterial aus Stahl |
| DE3637468A1 (de) * | 1986-03-12 | 1987-09-17 | Bruss Polt I | Verfahren und einrichtung zum richten von draht |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE-PA 247898/24.4.52 * |
| Prospekt Fa. Otto Bihler Maschinenfabrik GmbH u. Co. KG, D-8959 Halblech-Füssen: Betriebsanlei- tung Drahtrichtmaschine DR 1 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19811209A1 (de) | 1999-11-18 |
| EP1062062B1 (de) | 2002-07-17 |
| EP1062062A1 (de) | 2000-12-27 |
| WO1999046066A1 (en) | 1999-09-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2005058079A1 (de) | Vorrichtung zum aufbereiten von filtertowmaterial sowie vorrichtung zur herstellung von filtern | |
| DE2918713C2 (de) | ||
| DE1925315A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Garn | |
| DE2813966C2 (de) | ||
| DE602004006430T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines drahtcords | |
| DE4446279C1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Kurzketten | |
| DE2032100C3 (de) | Wickelmaschine zum Aufwinden einer Verstärkungseinlage aus zwei mehrfädigen gegenläufigen Wendeln auf einen Schlauch | |
| DE10014043A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Vorformung von Stahldrähten | |
| WO2008145344A1 (de) | Doppelschlag-verlitzmaschine | |
| DE19811209C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Draht | |
| EP2274151B1 (de) | Vorrichtung zum herstellen von wendeln aus drähten | |
| EP0009218A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen von laufenden Filament- oder Faserkabeln | |
| DE3447506C2 (de) | ||
| EP0607891A1 (de) | Vorrichtung zum Krumpfen, Recken, Trocknen, Appretieren, Färben, Zuführen od. dgl. von laufendem Textilgut, wie Bändern, Fäden od. dgl. | |
| DE2264589C3 (de) | Maschine zum Winden von Schraubenfedern | |
| DE1435244A1 (de) | Maschine zur Herstellung von Chenille und Girlanden | |
| DE1510121C3 (de) | Flügelzwirnmaschine zur Herstellung eines aus Stahldrähten bestehenden Drahtseils kleinen Querschnitts | |
| DE102019115591B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenwendeln | |
| DE19709733C2 (de) | Vorrichtung zum rotierenden Richten von Draht | |
| DE19851923B4 (de) | Vorrichtung zum Transportieren von Garn durch eine Klimakammer | |
| DE3310285C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes aus einer verstreckten Faserlunte | |
| EP0345378A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flammeffektgarnen | |
| DE2344415C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von mineralisolierten elektrischen Kabeln | |
| CH650034A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines noppengarns. | |
| EP0372194A2 (de) | Vorrichtung zum Verstrecken von thermoplastischen Fäden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ETHICON GMBH, 22851 NORDERSTEDT, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: JOHNSON & JOHNSON MEDICAL GMBH, 22851 NORDERST, DE |
|
| R071 | Expiry of right |