DE1978368U - Anschlussvorrichtung fuer einen hochdruck-heisswasser-heizkoerper. - Google Patents

Anschlussvorrichtung fuer einen hochdruck-heisswasser-heizkoerper.

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DE1978368U
DE1978368U DET22907U DET0022907U DE1978368U DE 1978368 U DE1978368 U DE 1978368U DE T22907 U DET22907 U DE T22907U DE T0022907 U DET0022907 U DE T0022907U DE 1978368 U DE1978368 U DE 1978368U
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    • F24H9/00Details
    • F24H9/12Arrangements for connecting heaters to circulation pipes
    • F24H9/13Arrangements for connecting heaters to circulation pipes for water heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24D3/10Feed-line arrangements, e.g. providing for heat-accumulator tanks, expansion tanks ; Hydraulic components of a central heating system
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    • F24D3/1066Distributors for heating liquids

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Description

ϊΑ.659Ί70*18.11.ϋ/ . 2259:
PATENTANWÄLTE
HPL.-ING. FRITZ THIELEKE DR.-INQ. RUDOLF DÖRING DR. JOACHIM FRICKE
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
Otto Thiele ömbH. 318 Wolfsburg, Daimlers tr. 4
"Anschlußvorrichtung für einen Hochdruck-Heißwasser-Heizkörper"
Die Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung für einen Hochdruck-Heißwassep-Heizkörper zum Verbinden des Heizkörpers mit dem Vorlaufrohr und dem Rücklaufrohr.
Bei den bekannten Niederdruck-Warmwasser-Heizungen, die nach dem Einrohrprinzip ausgebildet sind, werden Spezial-Anschlußarmaturen ■ verwendet,-um die Heizkörper mit dem Vorlaufrohr und dem Rücklaufrohr zu verbinden. Bei diesen Heizungsanlagen wird durch die Anwendung des Einrohrprinzips gegenüber den anderen bekannten Zweirohr-Heizungsanlagen unter anderem eine wesentliche Einsparung ,an Material und Arbeit bei der Erstellung der Heizungsanlage erzielt.
Zur Erstellung von Einrohr-Heizungen sind die bereits genannten bekannten Spezial-Anschlußarmaturen erforderlich. Diese Armaturen bewirken eine Aufzweigung des zugeführten Vorlaufwassers. Der Anteil des Vorlaufwassers, der durch den nachgeschalteten Heizkörper fließt, läßt sich durch ein Regelorgan, beispielsweise ein Ventil, verändern. Der nicht durch den Heizkörper fließende Anteil des
Vorlauf wassers, der sich am Austrittsende dieser Spezialarmatur mit dem Rücklaufwasser aus dem Heizkörper vermischt, fließt in dem Rücklaufrohr ab, welches für den nächstfolgenden Heizkörper das Vorlaufrohr darstellt.
Ein Vorteil der Spezialarmaturen zur Bildung von Einrohr-Heizungen besteht darin, daß Vorlauf- und Rücklaufrohr dicht beieinander, vorzugsweise im Bereich des Heizkörper-Fußraumes, an den Heizkörper herangeführt werden. Dadurch ergeben sich bei der Montage des Heizkörpers erhebliche Arbeitseinsparungen, weil die bekanntlich umständlichen Anpassungsarbeiten, die sich bei räumlich getrenntem Anschluß von Vorlauf- und Rücklaufrohr ergeben, auf diese Weise zumindest erheblich vereinfacht werden können. Bei vielen der bekannten Anschlußarmaturen wird ein oft unerwünschter Eingriff in den Heizkörper erforderlich, um dessen erste Rippe zur Vorlaufrippe umzuwandeln. Bei anderen Armaturen steht der Heizkörper auch bei völlig geschlossenem Regelventil zumindest rücklaufseitig mit dem Rücklaufrohr in Verbindung. Durch diese offene Verbindung können sich aber auf der Basis von Konvektionsströmungen erhebliche Erwärmungen des Heizkörpers ergeben, obwohl dieser vom Zulauf von Vorlaufwasser abgesperrt ist.
Für Hochdruck-Heißwasser-Heizungsanlagen sind Spezialarmaturen, die die Erstellung von nach dem Einrohrprinzip arbeitenden Heizungen ermöglichen, bisher nicht bekannt. Die bekannten SpezialArmaturen, die für .Niederdruck-Warmwasser-Heizungen Verwendung finden, sind für die Betriebsbedingungen bei Hochdruck-Heißwasser-Heizungsanlagen nicht geeignet, denn bei diesen Heizungen sind Temperaturen in der Größenordnung von 1200C und Drücke bis zu etwa 20 atü in Anwendung.
-3—
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Erstellung einer nach dem Einrohr-Prinzip arbeitenden Hochdruck-Heißwasser-Heizungsanlage möglich ist, wobei zugleich die bei den bekannten, diesem Zweck dienenden* Spezialarmaturen für Niederdruck-Warmwasser-Heizungen auftretenden Nachteile vermieden werden sollen.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend bezeichnete Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß die Vorrichtung zur Erzielung der Funktion einer bekannten Spezial-Anschlußarmatur für Einrohrheizungen aus einem am Heizkörperfußraum angeschlossenen, sowie mit einem- weiteren Anschlußende mit dem Rücklaufrohr verbundenen Rohr-T-Stück, sowie einem für Hochdruck-Heißwasser-Zweirohrheizungen gebräuchlichen Durchgangs-Absperrventil besteht, welches über ein Verbindungsrohr mit einer Abzweigung zum Anschließen des Vorlaufrohres mit dem freien Anschlußende des T-Stückes einerseits und über einen 90°-Rohrkrümmer mit dem Heizkörperkopfraum andererseits verbunden ist und daß im Rohr-T-Stück ein koaxial angeordnetes Drosselrohr mit einem gegenüber den anderen Durchströmquerschnitten verringerten Querschnitt angeordnet ist, das ventilseitig dicht an das Verbindungsrohr angeschlossen ist und sich am zum Heizkörperfußraum führenden Anschlußende des Rohr-T-Stücks vorbei bis in den Bereich des mit dem Rücklaufrohr verbundenen Anschlußendes erstreckt.
Einer der wesentlichsten Vorteile der neuen Vorrichtung besteht darin, daß durch sinnvolle Anordnung an sich bekannter,einfacher, insbesondere aber auch beim Einsatz für Hochdruck-Heißwasser-Heizungen erprobter Bauteile die gleiche Punktionswirkung erzielt werden kann wie mit einer Spezial-Anschlußarmatur bei Niederdruck-Warmwasser-Heizung. Alle mit der Entwicklung derartiger Spezial·-Anschluß-
armaturen verbundenen Nachteile werden auf diese Weise vermieden. Insbesondere wird aber auch eine beträchtliche Senkung des Erstellungspreises erzielt, welche sich nicht nur daraus ergibt, daß gegenüber den bisher üblichen Zweirohrheizungen die Hochdruck-Heißwasser-Heizüngsanlagen nunmehr nach dem Einrohrprinzip erstellt werden können, sondern auch dadurch, daß die bisher erheblich großen Kosten für die Spezial-Anschlußarmaturen bei Niederdruck-Warmwasser-Heizungen eingespart werden. Es wird weiterhin nicht erforderlich, verändernd in den Heizkörper selbst einzugreifen, sondern es braucht ausschließlich die Anschlußarmatur mit dem Heizkörper verbunden zu werden. Schließlich wird auch das Entstehen von Konvektionsstörmungen vermieden, indem sich nämlich das Drosselrohr im Inneren des Rohr-T-Stückes bis über das zum Heizkörperfußraum führende Anschlußende hinaus nach unten in den Bereich des Rücklaufrohres erstreckt, so daß durch die Strömungsverhältnisse ein Anstieg warmen Wassers in den Heizkörperfußraum mit Sicherheit unterbunden wird.
Bei einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der neuen Vorrichtung ist der Rohr-Krümmer unmittelbar und das Rohr-T-Stück über einen Rohr-Doppel-Gewindenippel mit Überwurfmuttern zur Verbindung mit dem Heizkörper ausgerüstet.
Bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung kann diese werkseitig komplett vorgefertigt, mit dem Vorlauf- und dem Rücklauf-Wasserrohr bereits verbunden werden, und der Heizkörper braucht danach lediglich noch durch Anschrauben der Überwurfmuttern auf seine Anschlußenden angeschlossen zu werden.
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■ - 5 -
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Anschluß-Vorrichtung ist in der Zeichnung gezeigt.
Die Figur zeigt eine teils geschnittene Seitenansicht der neuen Vorrichtung.
In der Figur ist ein für Hochdruck-Heißwasser-Heizungsanlagen vorgesehener Heizkörper 1 gezeigt, der einen Kopfraum-Anschlußstutzen und einen Fußraum-Anschlußstutzen 3 aufweist, welche beide im Ausführungsbeispiel mit Außengewinde zum Aufschrauben einer Überwurfmutter 4 bzw. 5 ausgerüstet sind.
Zum Anschluß dieses Heizkörpers 1 an ein Vorlauf-Wasserrohr 6 und ein Rücklauf-Wasserrohr 7, welche einer Hochdruck-Heißwasser-Heizungsanlage angehören, dient eine Anschlußvorrichtung 8. 'Die Anschlußvorrichtung 8 gestattet die Verwirklichung einer nach dem Einrohr-Prinzip arbeitenden Heizungsanlage.
Die Anschlußvorrichtung 8 besteht aus einem 90°-Rohrkrümmer 9, welcher einendig mit der bereits genannten Überwurfmutter 4 ausgerüstet ist und am Heizkörper-Kopfraum 2 angeschlossen ist und am anderen Ende mit einem Absperrventil 10 verbunden ist, das' als Durchgangs-Absperrventil ausgebildet ist. Es handelt sich bei diesem Absperrventil 10 um ein bei Hochdruck-Heißwasser-Zweirohrheizungen bereits im Einsatz befindliches Ventil. Das freibleibende Ende des Absperrventiles 10 ist mit einem Verbindungsrohr 11 verbunden, das eine Abzweigung 11a aufweist, über die die Anschlußvorrichtung 8 mit dem Vorlaufrohr 6 verbunden ist, während das andere Ende des Verbindungsrohres 11 an einem Rohr-T-Stück 12 angeschlossen ist.
en
Das Rohr-T-Stück 12 ist mit einem Anschlußende 13 über ein/Rohr-Gewinde-Doppelnippel 14 mit der bereits genannten zweiten Überwurf-
mutter 5 verbunden, die zum Anschluß an den Heizkörperfußraum 3 dient. Das dritte Anschlußende 15 des Rohr-T-Stückes 12 ist am Rücklaufrohr 7 angeschlossen. Zwischen dem am Verbindungsrohr 11 angeschlossenen AnsJilußende des Rohr-T-Stückes 12 und dem Anschlußende 15, das mit dem Rücklaufrohr 7 verbunden ist, erstreckt sich ein koaxial angeordnetes, dünneres Drosselrohr 16, das einen im Vergleich zu den Durchströmquerschnitten der Abzweigung 11 aoder des Verbindungsrohres 11 oder des Rohrkrümmeis 9 wesentlich verringerten Durchströmquerschnitt aufweist. Am Verbindungsrohr 11 ist das Drosselrohr 16 dicht angeschlossen, und es erstreckt sich über den Bereich des Anschießendes 13, das zum Heizkörperfußraum 3 führt, hinaus nach unten bis in den Bereich des Anschlußendes 15, <äas mit dem Rücklaufrohr 7 verbunden ist.Durch diese Ausbildung des Drosselrohres wird einerseits der zur Verwirklichung des Einrohr-Arbeitsprinzipes erforderliches Staudruck vorlaufseitig erzeugt, der dazu dient, das Vorlaufwasser durch den Heizkörper ein- · zutreiben, es wird aber durch die besondere Führung des Drosselrohres 16 dafür gesorgt, daß im Bereich des Rohr-T-Stückes bzw. des Anschlusses an das Rücklaufrohr.7 Strömungsverhältnisse geschaffen werden, die während des Betriebes der Heizungsanlagev/stets verhindern, daß Wasser aus dem Rücklaufrohr 7 oder dem Verbindungsrohr 11 in den Heizkörperfußraum 3 eintreten kann. Die bei vielen Einrohrheizungsanlagen störende Erhitzung der vom Heizmittelzulauf abgesperrten Heizkörper durch Konvektion wird auf diese Weise mit Sicherheit ausgeschlossen.
Die neue Vorrichtung bildet eine werkseitig vorgefertigte Einheit, die ausschließlich mittels der Überwurfmuttern 4 und 5 am Heizkörper angeschlossen werden kann.

Claims (2)

fc^ht Patentansprüche . /
1) Anschlußvorrichtung für einen Hochdruck-Heißwasser-Heizkörper zum Verbinden des Heizkörpers mit dem Vorlaufrohr und dem Rücklaufrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (8) zur Erzielung der Funktion einer bekannten Spezial-Anschlußarmatur für Einrohrheizungen aus einem am Heizkörperfußraum (3) angeschlossenen, sowie mit einem weiteren Anschlußende (15) -mit dem Rücklaufrohr (7) verbundenen Rohr-T-Stück (12), sowie einem für Hochdruck-Heißwasser-Zweirohrheizungen gebräuchlichen Durchgangs-Absperrventil (10) besteht, welches über .ein Verbindungsrohr (11) mit einer Abzweigung zum Anschließen des Vorlaufrohres (6) mit dem freien Anschlußende des T-Stückes einerseits und über einen 90°-Rohrkrümmer (9) mit dem Heizkörperkopfraum (2) andererseits verbunden ist und daß im Rohr-T-Stück ein koaxial angeordnetes Drosselrohr (15) mit einem gegenüber den anderen Durchströmquerschnitten verringerten Querschnitt angeordnet ist, das ventilseitig dicht an das Verbindungsrohr angeschlossen ist und sich am zum Heizkörperfußraum führenden Anschlußende des Rohr-T-S)tücks vorbei bis in den Bereich des mit demRücklaufrohr verbundenen Anschlußendes erstreckt.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn ζ ei chn e t , daß der Rohrkrümmer (9) unmittelbar und das Rohr-T-Stück (12) über einen Rohr-Doppel-Gewindenippel (14) mit Überwurfmuttern (4,5) zur Verbindung mit dem Heizkörper ausgerüstet sind.
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