DE19710345C1 - Werkstoff für elektrische Kontaktschichten zwischen einer Elektrode einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle und einem Verbindungselement - Google Patents
Werkstoff für elektrische Kontaktschichten zwischen einer Elektrode einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle und einem VerbindungselementInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkstoff für elektrische Kontakt
schichten zwischen einer Elektrode einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle und
einem Verbindungselement.
In Brennstoffzellen wird die in dem Brennstoff gespeicherte chemische Energie
direkt in elektrische Energie und Wärme umgewandelt. Als Brennstoffe kom
men beispielsweise reiner Wasserstoff, Methanol oder Erdgas zum Einsatz, die
in der Brennstoffzelle mit dem Oxidans, meist reiner oder der in Luft enthalte
ne Sauerstoff, reagieren. Bei dieser Reaktion wird neben elektrischem Strom
und Wärme noch Wasser erzeugt, bei den kohlenstoffhaltigen Brennstoffen zu
dem Kohlendioxid. Brennstoff und Oxidans werden auch unter dem Begriff Be
triebsmittel zusammengefaßt.
Die einzelne Brennstoffzelle weist eine Anode und eine Kathode auf, zwischen
denen der Elektrolyt angeordnet ist. Der Brennstoff wird der Anodenseite, das
Oxidans der Kathodenseite der Brennstoffzelle kontinuierlich zugeführt, die
Reaktionsprodukte werden kontinuierlich abgeführt.
Die verschiedenen Typen von Brennstoffzellen werden gewöhnlich an Hand des
verwendeten Elektrolyten eingeteilt. Bei der Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC,
Abkürzung für Solid Oxide Fuel Cell) wird eine Keramik als Elektrolyt einge
setzt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellen-Typen ist der
Elektrolyt der Festoxid-Brennstoffzelle fest. Die Betriebstemperaturen der
Festoxid-Brennstoffzellen liegen im Bereich von ungefähr 600 bis ungefähr
1000°C.
Werkstoffe für die Komponenten der Festoxid-Brennstoffzelle sind überwiegend
Keramiken, deren gewünschte elektrische und elektrochemische Eigenschaften
durch gezielte Kombination und Verarbeitung der Ausgangsstoffe erreicht wer
den. Der Elektrolyt ist beispielsweise eine gasdichte Keramikschicht aus Yttri
um-stabilisiertem Zirconiumdioxid (abgekürzt YSZ), das bei den erwähnten Be
triebstemperaturen zwischen 600 und 1000°C eine hohe Leitfähigkeit für Sau
erstoffionen besitzt. Im allgemeinen wird für die Anode ein Cermet aus Nickel
und YSZ, für die Kathode ein Perowskit auf Basis von Lanthanmanganit
(LaMnO3) verwendet. Die Porosität der beiden Elektrodenschichten muß aus
reichend hoch sein, damit bei Betrieb der Brennstoffzelle einerseits immer eine
genügend große Gasmenge des Betriebsmittels zu der entsprechenden Grenz
fläche Elektrode/Elektrolyt gelangen kann und andererseits die Reaktionspro
dukte ungehindert entweichen können.
Ohne Stromfluß baut sich zwischen Anode und Kathode eine Zellspannung von
ungefähr 1 V auf. Da dieser Wert für den praktischen Einsatz zu gering ist,
werden mehrere Einzelzellen in einem Modul zusammengefaßt und elektrisch
in Reihe geschaltet. Dies erfolgt beispielsweise im Flachzellenkonzept dadurch,
daß die Einzelzellen in Form von Platten hergestellt und aufeinandergestapelt
werden. Zwischen jeweils zwei benachbarten Einzelzellen ist eine elektrisch lei
tende Platte, das sogenannte Verbindungselement (auch als Interkonnektor be
zeichnet) angeordnet, das die Anode der einen Einzelzelle mit der Kathode der
anderen Einzelzelle elektrisch verbindet. Das Verbindungselement ist zudem
gasdicht und seine beiden Hauptflächen weisen bevorzugt eine Rippenstruktur
auf, so daß zu den Elektroden offene Kanäle gebildet werden. Dadurch werden
zwischen Anode und Verbindungselement einerseits und zwischen Kathode und
Verbindungselement andererseits voneinander getrennte Gasräume gebildet, so
daß die Anode mit Brennstoff und die Kathode mit Luft versorgt werden kann,
ohne daß sich die Betriebsmittel vermischen können.
Die Verbindungselemente bestehen üblicherweise aus herkömmlichen Hoch
temperatur-Legierungen auf Nickelbasis oder aus Oxid-dispersionsgehärteten
(oxide dispersion strengthened, abgekürzt ODS) Legierungen auf Chrombasis,
wie zum Beispiel mit der Zusammensetzung 5 Gew.-% Fe, 1 Gew.-% Y2O3, Rest
Cr (abgekürzt Cr5Fe1Y2O3).
Es ist auch bekannt, Verbindungselemente aus Keramiken auf Basis von
Lanthanchromit (LaCrO3) herzustellen, beispielsweise aus einer Mischung aus
Lanthanchromit und wenigstens einem Oxid der Metalle aus der Gruppe beste
hend aus Si, Ti, Fe, Al, Cu, B, Ni, Cr oder Mn, wie in der US 5,049,456 A offen
bart ist.
In der DE 196 50 704 wird zudem beschrieben, daß ein Verbindungselement aus
einer Eisenlegierung mit einem Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 17 bis
19 Gew.-% Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7 bis 1,2 Gew.-% Aluminium und
0,7 bis 1,4 Gew.-% Silizium hergestellt ist.
Die Gasräume auf Anoden- und Kathodenseite werden nach außen dadurch ab
gedichtet, daß eine Abdichtungsmasse die umlaufende Fuge zwischen Brenn
stoffzelle und Verbindungselement ausfüllt. Die Abdichtungsmasse ist in der
Regel ein Glaslot, das beispielsweise aus Alkali-Silikat-Glas mit Zusätzen von
MgO und YSZ besteht.
Für eine sichere elektrische Verbindung zwischen Elektrode und Verbindungs
element ist ein guter, fester Kontakt zwischen diesen erforderlich. Dieser wird
im wesentlichen dadurch beeinträchtigt, daß diejenigen Oberflächen der Ver
bindungselemente und Elektroden, die beim Stapeln aneinandergelegt werden,
uneben sind. Da zumindest die Elektroden aus keramischem Material sind, las
sen sich deren Oberflächen nicht oder nur sehr aufwendig nachbearbeiten. Au
ßerdem sind die Materialien sehr spröde, so daß wegen der hohen Bruchgefahr
auch die Möglichkeit ausfällt, die Unebenheiten durch großflächiges Zusam
menpressen des Stapels auszugleichen. Bisher gibt es im wesentlichen zwei
Möglichkeiten, den für eine gute Kontaktierung erforderlichen Toleranzaus
gleich zu erreichen.
Die erste Möglichkeit besteht darin, daß die elektrische Kontaktierung der An
ode mit dem Verbindungselement mit Hilfe eines Netzes aus Nickel erfolgt, das
zwischen Verbindungselement und Anode angeordnet ist. Falls das Verbin
dungselement metallisch ist, wird das Netz vorteilhafterweise durch Punkt
schweißen an dem Verbindungselement befestigt, wie zum Beispiel auf dessen
Rippen, falls vorhanden. Da eine Befestigung des Netzes auf der Anode nicht
möglich ist, wird der ganze Stapel aus Brennstoffzellen und Verbindungsele
menten großflächig zusammengedrückt. Um die Unebenheiten besser ausglei
chen zu können, sind die einzelnen Drähte des Netzes quer zur Netzebene wel
len- oder zickzackförmig vorgeformt.
Nachteilig ist zum einen die ständig erforderliche Anpresskraft, die den kon
struktiven Aufwand vergrößert und zu einem erhöhten Platzbedarf des Brenn
stoffzellen-Stapels führt.
Außerdem sind die Betriebstemperaturen des Brennstoffzellen-Stapels so hoch,
daß das Metall des Netzes kriecht, wodurch die elektrische Kontaktierung mit
der Zeit schlechter wird.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Nickelnetz nicht für die elektri
sche Kontaktierung der Kathode geeignet ist, da der im Kathodengasraum vor
handene Sauerstoff auch mit dem Netz in Berührung kommt und das Metall in
kurzer Zeit vollständig oxidiert. Das Nickeloxid weist aber eine sehr geringe
elektrische Leitfähigkeit auf und ist daher für die elektrische Kontaktierung
ungeeignet.
Die EP 0 424 732 A1 offenbart einen wendel- oder wellenförmigen Stromkollek
tor aus einer ODS-Nickel/Chrom-Legierung, wobei nur an den Kontaktflächen,
an denen der Stromkollektor an dem Verbindungselement oder der Einzelzelle
anliegt, eine poröse oder dichte Edelmetall-Oberflächenschicht aus Au oder ei
nem Pt-Metall oder einer Legierung aus mindestens zwei dieser Metalle vor
handen ist.
Die EP 0 446 680 A1 offenbart einen Stromkollektor, der aus einer Vielzahl von
federnden Elementen aus einer wenigstens 15 Gew.-% Cr und wenigstens
4 Gew.-% Al enthaltenden Eisenbasis- oder Nickelbasislegierung besteht. Die
federnden Elemente sind an ihren Kontaktflächen, an denen sie an der Einzel
zelle anliegen, mit elektrischen Kontaktstellen versehen. Die elektrischen Kon
taktstellen liegen in Form von leicht gewölbten, kugelkalottenähnlichen Trop
fen oder Flecken aus Pt oder Pd oder einer Pt- oder Pd-Legierung vor, die fest
auf dem Grundmaterial des federnden Elements haften.
Die zweite Möglichkeit der elektrischen Kontaktierung der Elektroden mit dem
Verbindungselement, die auch für die Kathode geeignet ist, besteht darin, daß
an den gewünschten Kontaktstellen jeweils eine Kontaktschicht zwischen dem
Verbindungselement und der Elektrode vorgesehen ist. Es ist bekannt, für die
Kontaktschichten die Werkstoffe der jeweiligen Elektroden zu verwenden, also
beispielsweise ein Ni-YSZ-Cermet für den Anodengasraum und ein Perowskit
auf Basis von Lanthanmanganit oder Lanthankobaltit (LaCoO3) für den Katho
dengasraum. Die Kontaktschichten werden als Paste, in der neben einem Bin
der die Ausgangsstoffe für die entsprechende Kontaktschicht enthalten sind,
auf die gewünschten Kontaktstellen aufgebracht. Diese Paste sorgt beim Zu
sammensetzen des Brennstoffzellen-Stapels für den nötigen Toleranzausgleich
und erstarrt beim thermischen Fügen des Stapels.
Gemäß der EP 0 556 532 A1 werden die Kontaktschichten durch Sintern aus
einem pasteartigen Verbindungsmittel hergestellt, das aus keramischen, elek
trisch leitenden Partikeln besteht. Als Verbindungsmittel kommen Metalloxide
mit der allgemeinen Formel A2O3 (beispielsweise Fe2O3, dotiert mit Ti4+), Spi
nelle mit der allgemeinen Formel AB2O4 (beispielsweise FeFe2O4) und Perows
kite mit der allgemeinen Formel ABO3 (beispielsweise (La, Sr)MnO3, (La,
Sr)CrO3, (La, Sr)CoO3 oder (La, Ca)CoO3) in Frage.
Ein Nachteil dieser Kontaktschichten besteht darin, daß die Sintertemperatur
der Werkstoffe über 1000°C liegt. Diese Temperaturen sind jedoch insbesonde
re für die Verbindungselemente aus den oben erwähnten Legierungen und die
Abdichtungsmasse zu hoch, so daß die Sinterung bei niedrigerer Temperatur er
folgen muß. Dann ist aber das Sinterverhalten der Werkstoffe unzulänglich, so
daß keine ausreichend feste Haftung der Kontaktschicht an Elektrode und Ver
bindungselement erzielt werden kann.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Werkstoff der eingangs genannten
Art zu schaffen, der die mit den bekannten Werkstoffen verbundenen Nachteile
überwindet.
Diese Aufgabe wird durch einen Verbundwerkstoff mit wenigstens zwei Phasen
gelöst, von denen eine erste Phase aus Glas oder Glaskeramik besteht und eine
zweite Phase elektrische Leitfähigkeit aufweist.
Die in dem erfindungsgemäßen Werkstoff vorhandene erste Phase aus Glas
oder Glaskeramik ist bei Temperaturen weit unter 1000°C herstellbar. Ihr bei
diesen Temperaturen vorhandenes Fließ-, Sinter- und Kristallisationsverhalten
sichert eine gute Haftung des Verbundwerkstoffs an Elektroden und Verbin
dungselementen.
Eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit wird durch die zweite Phase ge
währleistet.
Zur Inbetriebnahme des Brennstoffzellen-Stapels muß dieser von Raumtempe
ratur auf Betriebstemperatur aufgeheizt werden. Diese Temperaturänderung
von einigen hundert °C kann zusammen mit der für die elektrische Kontaktie
rung erforderlichen festen Verbindung zwischen Verbindungselementen und
Einzelzellen zu mechanischen Spannungen führen, die so stark sind, daß die
bruchempfindlichen keramischen Einzelzellen zerstört werden. Es ist daher äu
ßerst wichtig, daß die verschiedenen Werkstoffe in ihrem Wärmeausdehnungs
verhalten aneinander angepaßt sind.
Diese Erfordernisse lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Werkstoff leicht
erfüllen, da die erste Phase gut an das Wärmeausdehnungsverhalten von Ver
bindungselement und Elektroden angepaßt werden kann.
Vorteilhafte Zusammensetzungen, Anwendungen und Weiterbildungen sind in
den Unteransprüchen beschrieben.
Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Werkstoff aus einem wenigstens zwei
Pulver umfassenden Gemisch hergestellt, von denen ein erstes Pulver die Aus
gangsstoffe für die erste Phase umfaßt und ein zweites Pulver aus einem elek
trisch leitfähigen Material ist.
Dieses Pulvergemisch wird in technologisch geeigneter Form, wie zum Beispiel
als Paste, beim Zusammensetzen des Brennstoffzellen-Stapels aus den Brenn
stoffzellen und den Verbindungselementen auf die gewünschten Kontaktstellen
zwischen Verbindungselementen und Elektroden aufgebracht. Beim anschlie
ßenden thermischen Fügen des Stapels entsteht aus diesem Gemisch der erfin
dungsgemäße elektrisch leitfähige Glas- oder Glaskeramik-Verbundwerkstoff.
Bei einem vorteilhaften Beispiel für diesen Werkstoff beträgt der Anteil des er
sten Pulvers zwischen 5 und 50 Vol.-% und der Anteil des zweiten Pulvers zwi
schen 95 und 50 Vol.-%.
Das Material kann eine metallische oder oxidische Leitfähigkeit aufweisen.
Im ersten Fall umfaßt die zweite Phase oder das zweite Pulver vorteilhafterwei
se ein Metall und/oder ein Oxid dieses Metalls und/oder eine Legierung auf Ba
sis dieses Metalls.
Bevorzugt ist das Metall Silber, weil dessen Leitfähigkeit hervorragend ist. Da
zudem Silber bei tiefen Betriebstemperaturen bis ungefähr 750°C in beiden
Gasräumen beständig ist, kann in diesem Fall für beide Seiten derselbe Werk
stoff verwendet werden.
Hingegen hat Nickel als das Metall den Vorteil, daß es preiswerter als Silber
und auch bei Betriebstemperaturen über 750°C im Anodengasraum ausrei
chend beständig ist.
Ein Werkstoff mit oxidischer Leitfähigkeit ist gut für die Kathodenseite geeig
net, da er auch bei höheren Betriebstemperaturen beständig ist und kein Ab
dampfen von Metalloxiden auftritt.
Die zweite Phase oder das zweite Pulver umfaßt dann bevorzugt ein Perowskit,
der auf Lanthanchromit und/oder Lanthanmanganit und/oder Lanthankobaltit
basieren und zudem mit Strontium dotiert sein kann.
Mit dem erfindungsgemäßen Werkstoff läßt sich vorteilhaft ein Stapel aus we
nigstens zwei Hochtemperatur-Brennstoffzellen herstellen, die jeweils eine An
ode aus Cermet und eine Kathode aus Keramik aufweisen und von denen je
weils zwei benachbarte Brennstoffzellen durch ein zwischen ihnen liegendes
Verbindungselement elektrisch zusammengeschaltet sind, wobei an den ge
wünschten Kontaktstellen zwischen Verbindungselement und Elektrode jeweils
eine an diesen haftende Kontaktschicht vorgesehen ist, die aus dem erfin
dungsgemäßen Werkstoff besteht.
Falls bei einem derartigen Brennstoffzellen-Stapel die Anode aus Cermet, die
Kathode aus Perowskit und das Verbindungselement aus Metall oder einer Le
gierung besteht, was besonders für Betriebstemperaturen unter 750°C vorteil
haft ist, dann können sowohl die Kontaktschichten zwischen Anode und Ver
bindungselement als auch die Kontaktschichten zwischen Kathode und Verbin
dungselement aus dem gleichen Werkstoff bestehen, bei dem die zweite Phase
oder das zweite Pulver Silber und/oder Silberoxid und/oder eine Silberlegierung
umfaßt.
Als Alternative, insbesondere für Betriebstemperaturen über 750°C, können in
diesem Fall die Kontaktschichten zwischen Anode und Verbindungselement aus
einem Werkstoff, bei dem die zweite Phase oder das zweite Pulver Nickel
und/oder Nickeloxid und/oder eine Nickellegierung umfaßt, und die Kontakt
schichten zwischen Kathode und Verbindungselement aus einem Werkstoff be
stehen, der oxidische Leitfähigkeit aufweist.
Im folgenden werden bevorzugte Einsatzgebiete der Erfindung anhand der bei
gefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer Festoxid-Brennstoffzelle;
Fig. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt durch eine Festoxid-Brennstoffzelle
gemäß dem Substratkonzept;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Verbindungselements;
Fig. 4 ist eine teilweise aufgebrochene perspektivische Ansicht eines
Brennstoffzellen-Aggregates, der einen Stapel aus Festoxid-
Brennstoffzellen gemäß dem Substratkonzept und Verbindungsele
mente gemäß Fig. 3 aufweist; und
Fig. 5 ist eine entlang der Linie V-V in Fig. 4 geschnittene schematische
Detailansicht des Brennstoffzellen-Stapels.
Arbeitsweise und Aufbau von Hochtemperatur-Brennstoffzellen werden nach
stehend am Beispiel einer mit Wasserstoff und Luft betriebenen Festoxid-
Brennstoffzelle näher beschrieben.
Gemäß Fig. 1 und 2 weist eine Festoxid-Brennstoffzelle 10 eine Anode 12, ei
nen Elektrolyten 14 und eine Kathode 16 auf. Der Elektrolyt 14 ist eine gas
dichte Keramikschicht aus YSZ, das aus ZrO2 mit einem Zusatz von 8 Mol-%
Y2O3 besteht. Die Anode 12 ist aus einem Ni-YSZ-Cermet, das aus den Aus
gangsstoffen YSZ, das aus ZrO2 mit einem Zusatz von 8 Mol-% Y2O3 besteht,
und NiO hergestellt ist. Die Kathode 16 ist aus einem Perowskit auf Basis von
Lanthanmanganit der Zusammensetzung La0,65Sr0,30MnO3. Die beiden Elek
trodenschichten sind gasdurchlässig, so daß bei Betrieb der Brennstoffzelle 10
der Wasserstoff zur Grenzfläche Anode/Elektrolyt und der Luftsauerstoff zur
Grenzfläche Kathode/Elektrolyt jeweils in ausreichenden Mengen gelangen und
andererseits das Reaktionsprodukt Wasser ungehindert entweichen können.
Die gemäß Fig. 1 an der Grenzschicht Kathode/Elektrolyt aus dem kontinuier
lich zugeführten Luftsauerstoff erzeugten O2--Ionen wandern durch den Elek
trolyten 14 zu der Grenzschicht Anode/Elektrolyt. Dort wird der Wasserstoff
oxidiert und reagiert mit den O2--Ionen zu Wasser, wobei neben der Reaktions
wärme auch Elektronen freigesetzt werden. Diese fließen über einen zwischen
Anode 12 und Kathode 16 geschalteten Verbraucher zurück zur Kathode 16, wo
sie neue O2--Ionen bilden. Das an der Anode 12 entstandene Wasser liegt wegen
der hohen Temperaturen als Dampf vor und wird, wie die in ihrem Sauerstoff
gehalt verringerte Luft, an der Kathodenseite kontinuierlich abgeführt.
Fig. 2 zeigt den Aufbau einer Festoxid-Brennstoffzelle 10 gemäß dem
Substratkonzept, bei dem die mechanische Stabilität der Einzelzelle 10 durch
die Anode 12 erfolgt, die ein 2000 µm dickes Substrat ist. Auf dieses Anoden-
Substrat wird die Elektrolytschicht 14 mit 20 µm Dicke und darauf die Katho
denschicht 16 mit 50 µm Dicke aufgebracht.
Fig. 3 zeigt ein plattenförmiges Verbindungselement 18, das aus einer Eisenle
gierung mit einem Gehalt an 0 bis 0,12 Gew.-% Kohlenstoff, 17 bis 19 Gew.-%
Chrom, 0 bis 1 Gew.-% Mangan, 0,7 bis 1,2 Gew.-% Aluminium und 0,7 bis
1,4 Gew.-% Silizium hergestellt ist.
Der Grundriß des Verbindungselements 18 gleicht im wesentlichen dem der
Einzelzellen 10, in der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform ist er qua
dratisch, kann aber auch anders aussehen. Die beiden quadratischen Hauptflä
chen 20, 22 des Verbindungselements 18 sind derart gerippt, daß jeweils meh
rere parallele, rillenförmige Kanäle 24 durchgehend von einem Rand des Ver
bindungselements 18 zum gegenüberliegenden reichen. Dabei verlaufen die Ka
näle 24' in der in Fig. 3 sichtbaren oberen Hauptfläche 20 rechtwinklig zu den
Kanälen 24" in der gegenüberliegenden unteren Hauptfläche 22.
Das in Fig. 4 gezeigte Brennstoffzellen-Aggregat weist einen Brennstoffzellen-
Stapel 26 und vier daran angebrachte Gaskästen auf. Der Brennstoffzellen-
Stapel 26 umfaßt zehn Festoxid-Brennstoffzellen 10, von denen jede gemäß dem
in Fig. 2 gezeigten Substratkonzept aufgebaut ist. Bei jeder Einzelzelle 10 liegt
die Anode 12 oben, die Kathode 16 unten. Jeweils zwei benachbarte Einzelzel
len 10 sind durch ein Verbindungselement 18 gemäß Fig. 3 einerseits räumlich
voneinander getrennt, andererseits durch diesen mechanisch und elektrisch
miteinander verbunden, wie weiter unten näher beschrieben wird. Auf der An
ode 12 der obersten Einzelzelle 10 und unter der Kathode 16 der untersten Ein
zelzelle 10 liegt jeweils ebenfalls ein Verbindungselement 18', 18". Das oberste
Verbindungselement 18' unterscheidet sich dadurch von den übrigen neun zwi
schen zwei Einzelzellen 10 liegenden Verbindungselementen 18, daß nur die an
der Anode 12 anliegende untere Hauptfläche 22 die Kanäle 24" aufweist, wo
hingegen die obere, freie Hauptfläche 20' glatt ist. Entsprechend unterscheidet
sich das unterste Verbindungselement 18" dadurch von den übrigen neun zwi
schen zwei Einzelzellen 10 liegenden Verbindungselementen 18, daß nur die an
der Kathode 16 anliegende obere Hauptfläche 20 die Kanäle 24' aufweist, wo
hingegen die untere, freie Hauptfläche 22" glatt ist. Auf diese freien Hauptflä
chen 20', 22" ist jeweils eine Stromabnehmerfahne 36, von denen die untere
nicht dargestellt ist, geschweißt, über die der in dem Brennstoffzellen-Stapel 26
erzeugte elektrische Strom abgeführt wird.
An jeder der vier Seitenflächen des Stapels 26 ist ein Gaskasten 28, 30, 32, 34
luftdicht angebracht, über die die Betriebsmittel jeweils zu- oder abgeführt
werden. Der in Fig. 4 vordere Gaskasten 28 dient der Zufuhr von Luft, der hin
tere Gaskasten 30 der Abfuhr der im Sauerstoffgehalt verringerten Luft. Der in
Fig. 4 linke Gaskasten 32 dient der Zufuhr von Wasserstoff, der rechte Gaska
sten 34 der Abfuhr des Wassers und desjenigen Wasserstoffes, der nicht rea
giert hat. Die Fugen zwischen den Gaskästen und dem Stapel 26 sind mit
Glaslot abgedichtet.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch den Brennstoffzellen-Stapel 26 entlang der Linie
V-V in Fig. 4 und zeigt in einem vergrößerten Ausschnitt, wie die Kontaktie
rung von Anode 12 und Kathode 16 einer Einzelzelle 10 mit dem entsprechen
den Verbindungselement 18 erfolgt. Die in Fig. 5 linke Seitenfläche des Stapels
26 weist, wie auch in Fig. 4, zum Wasserstoffzufuhrkasten 32.
In Fig. 5 ist einer der von links nach rechts verlaufenden Kanäle 24" in der un
teren Hauptfläche 22 des oberen Verbindungselements 18 im Längsschnitt ge
zeigt. Durch diesen Kanal 24" strömt von links Wasserstoff aus dem Wasser
stoffzufuhrkasten 32 zur Anode 12. Weiter sind in Fig. 5 zwei der von vorn
nach hinten verlaufenden Kanäle 24' in der oberen Hauptfläche 20 des unteren
Verbindungselements 18 im Querschnitt dargestellt. Durch diese Kanäle 24'
strömt von vorne Luft aus dem Luftzufuhrkasten 28 zur Kathode 16.
Die elektrische Verbindung der Elektroden 12, 16 mit dem Verbindungselement
18 erfolgt mit Hilfe von Kontaktschichten 42. Auf der Anodenseite sind die Kon
taktschichten 42 zwischen den Stegen 40 an der unteren Hauptfläche 22 des
Verbindungselements 18 und der Anode 12, auf der Kathodenseite zwischen
den Stegen 40 an der oberen Hauptfläche 20 des Verbindungselements 18 und
der Kathode 16 vorgesehen.
Beim Zusammensetzen des Brennstoffzellen-Stapels 26 werden die Kontakt
schichten 42 als Paste auf die die Kanäle 24" begrenzenden Stege 40 an der un
teren Hauptfläche 22 des Verbindungselements 18 aufgebracht, und das so be
handelte Verbindungselement 18 wird dann mit dieser unteren Hauptfläche 22
auf die freie Anode 12 der obersten Einzelzelle 10 des Stapels 26 gelegt. Dann
wird die Paste auf die die Kanäle 24' begrenzenden Stege 40 an der oberen
Hauptfläche 20 des Verbindungselements 18 aufgebracht, und auf das so be
handelte Verbindungselement 18 wird die nächste Einzelzelle 10 mit ihrer nach
unten weisenden Kathode 16 gelegt.
Die Paste für die Kontaktschichten 42 setzt sich aus einem Binder als Pasten
grundlage und einem Pulvergemisch zusammen. Das Volumenverhältnis zwi
schen Binder und Pulvergemisch beträgt beispielsweise 1 : 4. Als Binder kommen
bekannte Stoffe wie zum Beispiel Kunstharz oder Terpineol-Zellulose in Frage.
Das Pulvergemisch umfaßt einerseits ein Pulver aus den Ausgangsstoffen für
Glas und andererseits pulverisiertes Silber im Volumenverhältnis 1 : 1, das
heißt, daß die Anteile der beiden Pulver am Pulvergemisch jeweils 50 Vol.-% be
tragen. Anstelle des Silbers kann auch Silberoxidpulver und/oder eine Silberle
gierung in Pulverform, jeweils auch zusammen mit Silberpulver, verwendet
werden. Da Silber sehr edel ist, kann es für die Kontaktschichten 42 in den Ka
thodengasräumen verwendet werden, obwohl dort wegen der zugeführten Luft
eine oxidierende Atmosphäre vorhanden ist. Es ist daher möglich, ein und die
selbe Paste für die Kontaktschichten 42 in beiden Gasräumen zu verwenden.
Dadurch wird die Herstellung der Brennstoffzellen-Aggregate, insbesondere
derjenigen für abgesenkte Temperaturen, erleichtert.
Für die Kontaktschichten 42 in den Anodengasräumen kann allerdings auch ei
ne Paste verwendet werden, bei der in dem Pulvergemisch das Silber durch
Nickel, das Silberoxid durch Nickeloxid und die Silberlegierung durch eine Nic
kellegierung ersetzt ist. Obwohl Nickel weniger edel als Silber ist, ist diese Ei
genschaft im Anodengasraum kaum von Bedeutung, da dort keine oxidierende
Atmosphäre vorhanden ist. Nickel ist aber hitzebeständiger als Silber, so daß
mit Kontaktschichten 42 aus dieser Paste höhere Betriebstemperaturen mög
lich sind. Dann sollte aber auch für die Kontaktschichten 42 in den Kathoden
gasräumen als elektrisch leitfähige Komponente ein Pulver aus einer elektrisch
leitfähigen Oxidkeramik, wie zum Beispiel Perowskitkeramik, verwendet wer
den.
Vor oder während der ersten Inbetriebnahme des Brennstoffzellen-Aggregates
wird der Brennstoffzellen-Stapel einer kontrollierten thermischen Behandlung
unterzogen, in deren Verlauf das die Glas-Ausgangsstoffe enthaltende erste
Pulver der Paste so weit geschmolzen wird, daß sich die Glasschmelze gut mit
den Oberflächen von Elektroden 12, 16 und Verbindungselementen 18 verbin
det. Dann wird die Temperatur so gesenkt, daß die Glasschmelze erstarrt. Der
Binder verdampft während der thermischen Behandlung. Die so hergestellten
Kontaktschichten 42 aus Glas-Verbundwerkstoff haften fest an den Elektroden
12, 16 und Verbindungselementen 18.
Im Rahmen der thermischen Behandlung kann das Glas nach dem Erstarren
auch zur Keimbildung und anschließend zur Kristallisation gebracht werden, so
daß aus dem Glas eine Glaskeramik wird. In diesem Fall ist es sinnvoll, dem
ersten Pulver neben den Glas-Ausgangsstoffen noch Keimbildner beizumischen.
Eine Glaskeramikphase hat gegenüber einer Glasphase den Vorteil, daß die
chemische Reaktivität wegen der teilweisen Kristallisation geringer ist. Dies ist
beispielsweise im Zusammenhang mit Perowskiten, die in der Kathode 16 oder
der zweiten Phase der Kontaktschicht 42 enthalten sind, von Bedeutung, da
diese leicht mit Glas reagieren, was unerwünscht ist, aber in viel geringerem
Maße mit Glaskeramik.
Gemäß Fig. 5 reicht die Kathodenschicht 16 nicht ganz bis zum Rand von An
ode 12 und Elektrolyt 14. Vielmehr liegt die Unterseite der Elektrolytschicht 14
umlaufend frei. Dieser um den gesamten Umfang der Einzelzelle 10 umlaufen
de zweischichtige Randbereich 44 der Einzelzelle 10 ist von einer Abdichtungs
masse 46 umschlossen, die aus Alkali-Silikat-Glas mit Zusätzen von MgO und
YSZ besteht. Diese Abdichtung verhindert, wie in Fig. 5 gut zu erkennen ist,
daß sich der Wasserstoff, der in dem Wasserstoffzufuhrkasten 32 und in dem
Kanal 24" über der Anode 12 vorhanden ist, mit dem Sauerstoff in den Kanälen
24' unter der Kathode 16 vermischt. Die Abdichtung haftet außerdem an den
äußeren Randbereichen der Stege 40 in der oberen und unteren Hauptfläche 20,
22 der Verbindungselemente 18, so daß Verbindungselemente 18 und Einzel
zellen 10 fest miteinander verbunden sind.
Claims (16)
1. Werkstoff für elektrische Kontaktschichten (42) zwischen einer Elektrode
(12, 16) einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle (10) und einem Verbindungsele
ment (18), dadurch gekennzeichnet, daß er ein Verbundwerkstoff mit wenig
stens zwei Phasen ist, von denen eine erste Phase aus Glas oder Glaskeramik
besteht und eine zweite Phase elektrische Leitfähigkeit aufweist.
2. Werkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem
wenigstens zwei Pulver umfassenden Gemisch hergestellt ist, von denen ein er
stes Pulver die Ausgangsstoffe für die erste Phase umfaßt und ein zweites Pul
ver aus einem elektrisch leitfähigen Material ist.
3. Werkstoff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des
ersten Pulvers zwischen 5 und 50 Vol.-% und der Anteil des zweiten Pulvers
zwischen 95 und 50 Vol.-% beträgt.
4. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine
metallische Leitfähigkeit.
5. Werkstoff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Phase aus einem Metall und/oder einem Oxid dieses Metalls und/oder einer Le
gierung auf Basis dieses Metalls besteht.
6. Werkstoff nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Pulver als Ausgangsstoff für die zweite Phase ein Metall und/oder ein Oxid dieses Metalls
und/oder eine Legierung auf Basis dieses Metalls umfaßt.
7. Werkstoff nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Metall Silber ist.
8. Werkstoff nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Metall Nickel ist.
9. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine
oxidische Leitfähigkeit.
10. Werkstoff nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Phase aus einem Perowskit besteht.
11. Werkstoff nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Pulver als Ausgangsstoff für die zweite Phase einen
Perowskit umfaßt.
12. Werkstoff nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Perowskit auf Lanthanchromit und/oder Lanthankobaltit und/oder Lanthan
manganit basiert.
13. Verwendung eines Werkstoffs nach einem der vorhergehenden Ansprüche
für Kontakschichten (42) in einem Stapel aus wenigstens zwei Hochtemperatur-
Brennstoffzellen (10).
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hochtemperatur-Brennstoffzellen (10) jeweils eine Anode (12) aus Cermet und
eine Kathode (16) aus Keramik aufweisen, und daß jeweils zwei benachbarte
Brennstoffzellen (10) durch ein zwischen ihnen liegendes Verbindungselement
(18) elektrisch zusammengeschaltet sind, wobei an den gewünschten Kontakt
stellen zwischen Verbindungselement (18) und Elektrode (12, 16) jeweils eine
an diesen haftende Kontaktschicht (42) vorgesehen ist.
15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode
(12) aus Cermet, die Kathode (16) aus Perowskit und das Verbindungselement
(12, 16) aus Metall oder einer Legierung besteht, und daß sowohl die Kontakt
schichten (42) zwischen Anode (12) und Verbindungselement (18) als auch die
Kontaktschichten (42) zwischen Kathode (16) und Verbindungselement (18) aus
dem gleichen Werkstoff nach Anspruch 7 oder 8 bestehen.
16. Verwendung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode
(12) aus Cermet, die Kathode (16) aus Perowskit und das Verbindungselement
(18) aus Metall oder einer Legierung besteht, und daß die Kontaktschichten (42)
zwischen Anode (12) und Verbindungselement (18) aus einem Werkstoff nach
Anspruch 8 und die Kontaktschichten (42) zwischen Kathode (16) und Verbin
dungselement (18) aus einem Werkstoff nach einem der Ansprüche 9 bis 12 be
stehen.
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