DE19708046C1 - Kraftfahrzeugdach - Google Patents
KraftfahrzeugdachInfo
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- DE19708046C1 DE19708046C1 DE1997108046 DE19708046A DE19708046C1 DE 19708046 C1 DE19708046 C1 DE 19708046C1 DE 1997108046 DE1997108046 DE 1997108046 DE 19708046 A DE19708046 A DE 19708046A DE 19708046 C1 DE19708046 C1 DE 19708046C1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/15—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R13/00—Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
- B60R13/02—Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
- B60R13/0212—Roof or head liners
- B60R13/0225—Roof or head liners self supporting head liners
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/06—Fixed roofs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugdach gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Kraftfahrzeugdach besteht im wesentlichen aus einem
dünnen Dachblech, dessen sichtbare Außenseite lackiert ist.
Das Dachblech muß eine bestimmte Mindeststeifigkeit aufwei
sen, um beispielsweise einer punktförmigen Belastung (200
N/40 cm2), wie sie etwa beim Polieren der Lackierung auf
tritt, standzuhalten. Hierbei darf die Verformung eine maximale
Eindringtiefe nicht übersteigen. Außerdem muß die Verfor
mung zurückgehen, ohne bleibende Spuren auf der Lackierung
zu hinterlassen. Die Steifigkeit des Dachblechs ist an ver
schiedenen Stellen des Kraftfahrzeugdachs unterschiedlich.
Im Randbereich des Kraftfahrzeugdachs ist sie erheblich
größer als in der Fahrzeugmitte. Im Zuge der Gewichtsein
sparung bei Kraftfahrzeugen werden die Dachbleche immer
dünner. Dadurch nimmt natürlich ihre Steifigkeit immer wei
ter ab. Deshalb werden Dachspriegel zur Verstärkung des
Dachbleches eingesetzt. Diese Dachspriegel werden am
Dachrahmen entweder verclincht oder verpunktet. Mit dem
eigentlichen Dachblech werden die Dachspriegel verklebt.
Ein Nachteil hierbei ist, daß beim Grundieren der Klebe
schaum ausgeschwemmt wird, und dadurch das Grundierbad be
einträchtigt. Der Klebeschaum muß aufwendig aus der Grun
dierflüssigkeit wieder entfernt werden. Ein weiterer Nach
teil besteht darin, daß die Bombierung des Kraftfahrzeug
dachs exakt der Krümmung der Dachspriegel angepaßt werden
muß. Eine Vorspannung der Dachspriegel wäre als Struktur
auf der Lackierung des Kraftfahrzeugdaches sichtbar und bei
den heutigen Qualitätsanforderungen nicht akzeptabel. Zum
Fahrzeuginnenraum hin ist das Dachblech mit Hilfe eines
Himmels verblendet. Der Himmel besteht aus einer glasfaser
verstärkten Kunststoffschale, die ebenfalls mit dem
Dachrahmen verbunden zum Beispiel verschraubt oder mittels
Clips befestigt ist. Die Kunststoffschale weist eine rela
tiv hohe Eigensteifigkeit auf. Der Abstand zwischen Kunst
stoffschale und Dachblech variiert etwa zwischen ca. 8 und
15 mm. Somit trägt die Kunststoffschale erst nach dieser
Eindringtiefe zu einer zusätzlichen Steifigkeit bei. Insge
samt sind die zur Versteifung des Dachblechs dienenden
Spriegel sehr schwer, darüber hinaus stellen sie einen er
heblichen Montageaufwand dar.
Aus der AT-PS 289568 ist ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem
zwischen dem Dachblech und dem Himmel Distanzausgleichsele
mente angeordnet sind.
Aus der WO 85/05604 A1 ist ein Tragskelett bekannt, das zwi
schen der Dachaußenschale und der Dachinnenverkleidung an
geordnet ist. Weiterhin ist aus der FR 2576862 A1 eine wei
tere Dachkonstruktion bekannt, bei der Distanzausgleichse
lemente zwischen Dachblech und Dachhimmel angeordnet sind.
Bei all diesen genannten Dachkontruktionen ist die Länge
der Distanzausgleichselemente fest vorgegeben. Zum Aus
gleich der bei der Montage auftretenden Abstandsschwankun
gen müssen Zusatzelemente eingesetzt werden. Dadurch wird
die Montage erheblich erschwert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kraftfahr
zeugdach zu schaffen, das die oben genannten Nachteile
nicht aufweist, das insbesondere eine ausreichende Stei
figkeit des Dachblechs bei geringerem Gewicht gewährlei
stet, das eine einfach Montage ermöglicht und wenig
Klebe- und Lösungsmittel benötigt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angege
benen Merkmale. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die wesentliche Idee der Erfindung besteht darin, zwi
schen Dachblech und Himmel Distanzausgleichselemente an
zuordnen, die bei einer Krafteinwirkung auf das Dach
blech die Kraft auf den Himmel überleiten, um so die
Steifigkeit des Himmels zur Verstärkung der Steifigkeit
des Dachblechs auszunutzen. Die Distanzausgleichselemente
passen sich dem unterschiedlichen Abstand zwischen Dach
blech und Himmel bei der Montage in einfacher Weise an
und sind erheblich leichter als die herkömmlichen Dach
spriegel. Sie dienen der Weiterleitung einer Kraft zum
Himmel und versteifen diesen nach Aushärtung des Klebers
zusätzlich.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 Schnitt durch ein Fahrzeugdach senkrecht zur
Fahrzeuglängsachse
Fig. 2 Schnitt durch ein Distanzausgleichselement ent
lang der Linie I-I gemäß Fig. 1
Fig. 3 Schnitt durch ein Distanzausgleichselement ent
lang der Linie II-II gemäß Fig. 1
Fig. 4 seitliche Aufsicht auf ein Distanzausgleichsele
ment im unbelasteten Zustand
Fig. 5 Schnitt entlang der Linie III-III gemäß Fig. 4
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeugdach 1 besteht im we
sentlichen aus einem Dachblech 10 und einem Himmel 30.
Zwischen dem Himmel 30 und dem Dachblech 10 ist ein Di
stanzausgleichselement 40 angeordnet. Das Distanzaus
gleichselement 40 liegt an der Unterseite des Dachblechs
10 an. Das Dachblech 10 bzw. der Himmel 30 sind jeweils
an den seitlichen Dachträgern 20a, 20b befestigt.
In Fig. 2 ist ein Abschnitt des Distanzausgleichselements
40 im Schnitt näher dargestellt. Zwei Federbeine 42, 43
sind mit einer Auflagefläche 45 verbunden. Die Auflage
fläche 45 liegt kraftschlüssig an dem Dachblech 10 an.
Die beiden Federbeine 42 bzw. 43 weisen an ihren Enden
jeweils einen Fuß 47 bzw. 48 auf, der mittels einer Kle
beverbindung 50 am Himmel 30 befestigt ist. Der Abstand
zwischen Dachblech 10 und dem Himmel 30 beträgt in diesem
Bereich etwa 11 mm.
In Fig. 3 ist ein weiterer Abschnitt des Distanzaus
gleichselement 40 dargestellt. In diesem Bereich beträgt
der Abstand zwischen Dachblech 10 und Himmel 30 nur etwa
5 mm. Aufgrund des geringeren Abstandes sind die Feder
beine 42a bzw. 43a erheblich weiter gespreizt.
In Fig. 4 ist ein Abschnitt des Distanzausgleichselements
40 in unbelastetem Zustand in seitlicher Aufsicht darge
stellt. Zwischen den Federbeinen 42b, c, d sind jeweils
Ausnehmungen 49a, b angeordnet. Die Breite dieser Ausneh
mungen 49 bestimmt im wesentlichen den maximal möglichen
Biegeradius der Auflagefläche 45 in der Zeichenebene.
In Fig. 5 sind Federbeine 42c bzw. 43c im gemäß Fig. 4
unbelasteten Zustand dargestellt. Die beiden Federbeine
42c bzw. 43c weisen an ihren oberen Enden jeweils Einker
bungen 60 auf, die als Filmscharniere wirken. Aufgrund
dieser Einkerbungen 60 sind die beiden Federbeine in
Pfeilrichtung A bzw. B elastisch verschiebbar. Die Feder
konstante läßt sich in einfacher Weise durch die Tiefe
der Einkerbung 60 einstellen. Durch die Spreizung der
Schenkel bei Eindrückung bleibt durch den größer werden
den Hebelarm die nach oben gerichtete Kraft des Elementes
nahezu konstant.
Nachfolgend ist die Montage eines Kraftfahrzeugdaches nä
her erläutert. Das Dachblech 10 wird in bekannter Weise
an den Dachrahmen 20a bzw. 20b befestigt. Nach der Grun
dierung erfolgt der Einbau des Himmels 30. Kurz vor dem
Einbau des Himmels 30 werden die Füße der Distanzaus
gleichselemente 40 (47 bzw. 48) an ihrer Unterseite mit
einem Kleber versehen. Mehrere Distanzausgleichselemente
werden dann auf den Himmel aufgesetzt. Die Klebeverbin
dung 50 ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgehärtet,
so daß sich die einzelnen Federbeine 42 bzw. 43 unter ge
ringem Kraftaufwand auf der Himmeloberseite 51 verschie
ben lassen. Die Klebeverbindung 50 reicht jedoch aus, um
eine vorläufige Fixierung der Distanzausgleichselemente
40 und der Himmeloberseite 51 zu gewährleisten. Der
Werker setzt nun den Himmel ein. Dabei drückt er von der
Himmelunterseite 52 den Himmel 30 gegen das Dachblech 10.
Dabei kann es zu Eindellungen kommen, die jedoch aufgrund
der Elastizität der Kunststoffschale des Himmels 30 rasch
ausgeglichen werden. Je nach Abstand des Himmels 30 vom
Dachblech 10 werden die Federbeine 42 bzw. 43
unterschiedlich gespreizt. Die Federkraft der Federbeine
42, 43 ist so gewählt, daß sie einer kurzzeitigen
Eindellung des Himmels 30 reversiv folgen. Direkt nach
dem Einbau des Himmels 30 liegen die jeweiligen Auf
lageflächen 45 der einzelnen Distanzausgleichselemente 40
form- und kraftschlüssig an der Unterseite des Dachblechs
10 an. Nach dem Aushärten des Klebers sind die Füße (z.
B. 47 bzw. 48) fest mit der Himmeloberseite 51 verbunden.
Dadurch wird in vorteilhafter Weise eine Krafteinwirkung
auf das Dachblech 10 über die Federbeine 42 bzw. 43 zum
Himmel 30 weitergeleitet. Der wesentliche Vorteil der Er
findung besteht darin, daß das Kraftfahrzeugdach insge
samt erheblich leichter ausgebildet werden kann ohne an
Stabilität zu verlieren. Die Distanzausgleichselemente 40
werden in einfacher Weise aus Kunststoff hergestellt, und
sind somit erheblich leichter als herkömmliche Dachsprie
gel. Zusätzlich kann das Dachblech 10 noch dünner ausge
bildet werden, was ebenfalls eine Gewichtseinsparung dar
stellt. Aufgrund der elastischen Federbeine passen sich
die Distanzausgleichselemente 40 bei der Montage automa
tisch dem unterschiedlichen Abstand zwischen Dachblech 10
und Himmel 30 an.
Claims (4)
1. Kraftfahrzeugdach mit Dachblech und Himmel, wobei zwi
schen dem Dachblech und dem Himmel Distanzausgleichse
lemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Distanzausgleichselemente (40) Federbeine (42 bzw. 43)
aufweisen.
2. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Federbeine (42, 43) jeweils Einkerbungen
(60) aufweisen.
3. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen zwei Federbeinen (42a, b bzw.
43a, b) jeweils Ausnehmungen (49) angeordnet sind.
4. Kraftfahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzaus
gleichselemente (40) aus einem Kunststoff hergestellt
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997108046 DE19708046C1 (de) | 1997-02-28 | 1997-02-28 | Kraftfahrzeugdach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997108046 DE19708046C1 (de) | 1997-02-28 | 1997-02-28 | Kraftfahrzeugdach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19708046C1 true DE19708046C1 (de) | 1998-06-25 |
Family
ID=7821761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997108046 Expired - Lifetime DE19708046C1 (de) | 1997-02-28 | 1997-02-28 | Kraftfahrzeugdach |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19708046C1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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- 1997-02-28 DE DE1997108046 patent/DE19708046C1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned | ||
| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned |
Effective date: 20130215 |