DE197072C - - Google Patents

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DE197072C
DE197072C DENDAT197072D DE197072DC DE197072C DE 197072 C DE197072 C DE 197072C DE NDAT197072 D DENDAT197072 D DE NDAT197072D DE 197072D C DE197072D C DE 197072DC DE 197072 C DE197072 C DE 197072C
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liquid
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liquids
cleaning
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DENDAT197072D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/44Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

kvifiV
afatoaam Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Md. GRUPPE
EMILE GOBBI in PARIS.
Die Erfindung betrifft einen Apparat zum Abscheiden von festen Bestandteilen aus Flüssigkeiten. Zu diesem Zwecke wird eine Anzahl von hauptsächlich gewölbten teller-5 oder ringförmig gestalteten, nicht porösen Scheiben übereinandergeschichtet, durch deren verstellbare Zwischenräume die zu reinigende Flüssigkeit hindurchgeleitet wird. Die Rückstände verbleiben auf der Seite der Scheiben,
ίο von welcher aus die Flüssigkeit hindurchgeleitet wird, und werden dadurch entfernt, daß man eine Flüssigkeit in umgekehrter Richtung durch den Apparat laufen läßt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der einzelnen Teile und daraus zusammengesetzten Apparate dargestellt.
Die Fig. 1 bis 9 zeigen hauptsächlich teilerund muschelförmige Einzelteile und hieraus hergestellte Apparate, während die Fig. 10 bis 14 vorzugsweise ringförmige Einzelteile und hieraus zusammengebaute Apparate zeigen.
In dem ersten, in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Beispiele sind die Reinigungselemente aus tellerförmigen Schalen α und b hergestellt, welche derart aufeinandergesetzt sind, daß die zu reinigende Flüssigkeit bei c (Fig. 3) zwischen den beiden Schalen hindurchtreten kann.
Die Vereinigung der beiden, ein Reinigungselement bildenden Schalen wird mittels eines Stutzens d erreicht, der an dem einen Teller an der tiefsten Stelle sitzt und in eine zentrale Öffnung e der Nachbarschale eingreift.
Eine gewisse Anzahl solcher Elemente ist auf einen sternförmigen Stab f (Fig. 5, 6 und 7) aufgereiht und bildet eine Säule, die in ein zylinderförmiges Gehäuse g eingebaut wird. Dieses zylinderförmige Gehäuse ist an seinem unteren Teile mit einem Boden h versehen, welcher einen Eintrittsstutzen i für die Flüssigkeit besitzt. An den Boden h ist ein Ventilgehäuse j mit einem Handrad k und eine Abflußröhre 7 angeschlossen. Am oberen Teil ist das zylinderförmige Gehäuse g mit einer Muffe m versehen, die mit Stegen η ausgestattet ist, auf welche sich eine Druckfeder 0 aufsetzt, deren anderes Ende sich ■ auf eine auf das Gewinde f1 des Stabes f aufgeschraubte Schraube^» stützt, durch welche die Ränder der Schalen mehr oder weniger zusammengezogen werden können.
Oberhalb der Muffe m befindet sich ein Verbindungsrohrstutzen q zur Aufnahme des Behälters r für die gereinigte Flüssigkeit und der Abflußhahn 's.
Der Behälter ist an seinem oberen Teile mit einem zum Eintritt der Luft dienenden hohlen Stöpsel t versehen, in welchem sich Baumwolle u befindet, die mit einer sterilisierend wirkenden Flüssigkeit getränkt ist.
Die Flüssigkeit, welche durch die Eintrittsöffnung i in den Raum j eindringt, gelangt durch die Mündungen h1 und tritt zwischen den Schalen unter Zurücklassung von Verunreinigungen in den Innenraum ein, folgt dann den Kanälen f2 des Stabes f und gelangt durch die Öffnungen nl in den Behäl-
ter r, von wo sie mittels des Hahnes s abgelassen werden kann.
Will man den Apparat reinigen, so schließt man die Eintrittsöffnung i mittels des Ventils ν und dreht das Handrad k, wodurch gleichzeitig der Abfluß geöffnet wird. Hierauf übt die gereinigte Flüssigkeit, welche sich in dem Behälter befindet, einen ihrer Höhe entsprechenden Druck auf die inneren Flächen der Schalen aus, versucht sie zu trennen und spannt die Feder ο derart, daß die gereinigte Flüssigkeit einen umgekehrten Weg einschlägt, indem sie alle auf den Tellerrändern des Apparates angesammelten Unreinigkeiten in den Austrittskanal / befördert.
Die in Fig. 8 der Zeichnung dargestellten Reinigungselemente sind ringförmig. Ihre Wirkungsweise ist die gleiche wie bei dem eben beschriebenen Apparat, aber der Betrieb ist viel ausgiebiger und kann, indem man zwischen zwei Schalen eine passende Scheibe einfügt, verdoppelt werden.
In Fig. 9 der Zeichnung ist eine Form der Reinigungsorgane dargestellt, welche aus zwei konzentrischen Ringen besteht.
Die Reinigungsorgane, welche in Fig. 10 dargestellt sind, 'werden durch Scheiben I gebildet, die übereinandergestapelt und auf eine Säule 2 aufgereiht sind. Diese Scheiben sind mit einfachen Rändern von geringer Abmessung versehen, die sich leicht auf den Rücken der folgenden Scheibe auflegen.
In Fig. 11 besitzen die scheibenförmigen Reinigungselemente mehrere konzentrische Ringe 3,3.
Die in Fig. 12 dargestellte Ausführungsform ist aus Scheiben 4 zusammengesetzt, welche nach beiden Seiten ringförmige Ränder 5 aufweisen. Gleichzeitig ist eine Federung vorgesehen, um die Trennung zu erleichtern.
Aus Fig. 13 ist ersichtlich, daß die Einzelorgane auch aus einer Anzahl von konzentrischen Ringen 6 gebildet werden können.
Die Ausführungsform von Reinigungsscheiben, wie sie in Fig. 14 dargestellt ist, weist eine Anzahl von federnden Zungen 7 und eine Randleiste auf. Nach dem Ubereinanderschichten einer Reihe von Tellern kann eine Berührung der Randleiste mit der glatten Rückseite . des darunterliegenden Tellers nur dann erreicht werden, wenn die Spannung der federnden Zungen 7 überwunden ist, was ebenfalls mittels eines zentralen Schraubenbolzens stattfindet.

Claims (2)

Pate nt-An Spruch e:
1. Filterelement zum Reinigen von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Element aus gewölbten teller- oder ringförmigen, einen Durchtrittsspalt für die Flüssigkeit zwischen sich freilassenden, nicht porösen Scheiben besteht, die durch achsiale Verstellung eine Veränderung des Durchgangsquerschnittes für die Flüssigkeit ermöglichen.
2. Filterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur BiI-dung der 'verstellbaren Durchgänge für die zu reinigenden Flüssigkeiten zu verwendenden Teile des Elementes aus mit ein- oder beiderseitig vorspringenden Rändern versehenen gewölbten Scheiben bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059629A1 (de) * 1981-03-03 1982-09-08 Thermocycle (U.K.) Limited Filter

Cited By (1)

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