DE196627C - - Google Patents

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DE196627C
DE196627C DE1906196627D DE196627DA DE196627C DE 196627 C DE196627 C DE 196627C DE 1906196627 D DE1906196627 D DE 1906196627D DE 196627D A DE196627D A DE 196627DA DE 196627 C DE196627 C DE 196627C
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DE1906196627D
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KHANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/02Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators
    • G21K1/025Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators using multiple collimators, e.g. Bucky screens; other devices for eliminating undesired or dispersed radiation

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 196627.-KLASSE 576. GRUPPE
LOUIS &' H. LOEWENSTEIN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1906 ab.
Bei der Herstellung von Röntgenbildern ist es üblich, die Sekundärstrahlung, welche in der Hauptsache von der Glaswand der Röntgenröhre ausgeht und im Körper zur weiteren Diffusion Veranlassung gibt, durch eine zwischen Röntgenröhre und Aufnahmeobjekt eingeschaltete Blende unschädlich zu machen, um scharfe, kontrastreiche, die feinste ■Struktur der Knochen wiedergebende Bilder
ίο zu erhalten.
Um ein einigermaßen großes Operationsgebiet auf der Platte festzulegen, mußte man sich großer Blenden bedienen, die aber außer dem fokalen Strahlenbündel noch diffuse Strahlungen durchließen. Kleine Blenden konnte man deshalb nicht in allen Fällen verwenden, weil dabei nur ein kleiner Teil des Aufnahmeobjekts von den Röntgenstrahlen getroffen wird, so daß sich naturgemäß nur ein kleines Bild ergibt, das oftmals nicht genügt.
Würde man eine große Anzahl kleiner und scharfer Bilder herstellen und die immer um die Größe einer Aufnahme verschobenen BiI-der zu einem ganzen zusammensetzen, so würde einmal viel Plattenmaterial nötig sein und außerdem trotz der mühevollen, umständlichen Hantierung nur ein mäßiges Resultat erreicht werden.
Es wurde daher vorgeschlagen, Gegenstände in ihrer wahren Form und Größe in der Weise zu photographieren, daß mittels geeignet angeordneter, mit der Röhre verbundener Blenden alle Strahlen bis auf ein zu der photographischen Platte senkrecht stehendes Strahlenbündel abgeblendet werden, und dieses durch eine gleichmäßige Bewegung der Röhre zur Beleuchtung und photographischen Aufnahme sämtlicher Punkte des Gegenstandes oder des Umrisses desselben nacheinander zu benutzen.
Hiervon unterscheidet sich die vorliegende Erfindung, bei der die zwischen Röntgenröhre und Aufnahmeobjekt befindliche Blende mit nur kleiner Öffnung mittels eines Mechanismus oder mit der Hand so bewegt wird, daß' die durch die Blendenöffnung gehenden Röntgenstrahlen nach und nach die ganze Platte oder so viel wie davon gewünscht wird, treffen, dadurch, daß die Röntgenröhre an der Blendenbewegung nicht teilnimmt. Es wird damit erreicht, daß auch die nicht direkt auf der photographischen Platte aufliegenden Objektteile, die ebenfalls ein Schattenbild ergeben sollen, scharf abgebildet werden, was bei dem obengenannten Verfahren mit bewegter Röhre, und zwar infolge der Ortsänderung des Ausgangspunktes der Strahlen, nicht zu erzielen ist, weil dort der Schatten entfernter liegender Teile wandert. ·
Es ist ratsam, der Blendenöffnung die Gestalt eines schmalen Schlitzes zu geben; es genügt dann eine geradlinige Bewegung der Blende, um nach und nach die ganze Platte zu beleuchten.
Ein anderes, vordem ausgeführtes Verfahren, welches sich ebenfalls einer verschiebbaren Schlitzblende bediente, konnte den mit der
vorliegenden Erfindung beabsichtigten Zweck nicht erfüllen, weil die Schlitzblende sich zwischen Platte und Aufnahmeobjekt bewegte und das Selbstleuchten der von den Röntgenstrahlen getroffenen Weichteil,e nicht zu verhindern vermochte. Die Wirkung war genau so, als wenn auf einer Platte mehrere Aufnahmen ohne Blenden gemacht wurden.
Zur besseren Erklärung des neuen Verfahrens dient beiliegende schematische Darstellung. Fig. ι zeigt das Gesamtschema der zur Ausübung des Verfahrens benötigten Apparatur und Fig. 2 die Blende und ihre Antriebsvorrichtung.
Es ist I die Röntgenröhre, 2 die bewegliche Blende und 3 die Platte, auf welcher das zu photographierende Objekt liegt.
Die Bewegung der Blende kann in jeder passenden Weise geschehen, und zwar sowohl von Hand wie auch durch mechanischen Antrieb. In der Zeichnung zeigt die Fig. 2 die Anwendung eines Kurbelgetriebes für die Blende 2. Das Kurbelrad 4 kann von Hand oder durch irgendeine motorische Kraft betrieben werden. Der Mechanismus zum Bewegen der Blende 2 kann so eingerichtet sein, daß sich diese während einer Gesamtaufnahme einmal oder öfter hin und her bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Röntgenbildern mit einer zwischen Röntgenröhre und Aufnahmeobjekt angeordneten Blende, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende bei stillstehender Röntgenröhre über das Objekt hinweggeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906196627D 1906-07-05 1906-07-05 Expired DE196627C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE196627T 1906-07-05

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ID=459586

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DE (1) DE196627C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7591063B2 (en) 2001-01-09 2009-09-22 Black & Decker Inc. Method of making an armature
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US7591063B2 (en) 2001-01-09 2009-09-22 Black & Decker Inc. Method of making an armature
US7685697B2 (en) 2001-01-09 2010-03-30 Black & Decker Inc. Method of manufacturing an electric motor of a power tool and of manufacturing the power tool
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