DE1965110C - Seilwinde - Google Patents

Seilwinde

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DE1965110C
DE1965110C DE19691965110 DE1965110A DE1965110C DE 1965110 C DE1965110 C DE 1965110C DE 19691965110 DE19691965110 DE 19691965110 DE 1965110 A DE1965110 A DE 1965110A DE 1965110 C DE1965110 C DE 1965110C
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brake
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DE19691965110
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Inventor
Franz 8952 Marktoberdorf Fnedl
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Schlang und Reichart Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Schlang und Reichart Maschinenfabrik GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft eins Scilweinde mit einer seitlich des Windengetriebes auf der Antriebswelle frei drehbar gelagerten Seiltrommel, die mit einer mittels eines Kraftmittels entgegen der Kraft einer
ίο Feder über Andrückelemente schließbaren Lamellenkupplung mit der Antriebswelle koppelbar ist und die mit einer an ihrem äußeren Trommelflansch vurgese.ienen Bremse versehen ist. die durch Federelemente in ihrer Schließstellung verharrt und mittels eines Kraftmittels zu öffnen ist. Derartige Seilwinden werden auf Ackerschleppern oder anderen Zugmaschinen eingebaut und zum Schleppen und Poldern von Baumstämmen im Walde verwendet und müssen deshalb in sehr gedrängter Bauform den robusten Anforderungen solcher rauhen Arbeiten genügen.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art ist die Bremse als Bandbremse ausgebildet. Durch Anordnung der Lamellenkupplung innerhalb der Brenistrommel führt diese Ausführung zwai zu einer g.
drängten Bauform, jedoch hat die Bandbremse der für das Arbeiten mit einer solchen Winde sehr erheblichen Nachteil, daß die Bremse beim geringsten Luf ten schlagartig ihre gesamte Bremskraft einbüßt. An dererseits sind auch schon Lamellenbremsen an Sei!
winden bekannt. Ihre Lüftungseinrichtung ist jedod. derart, nämlich über elektrische Druckknopfscha! tung, daß auch diese Bremsen nicht feinfühlig geli:^; werden können. Außerdem beansprucht die bekannte Nebeneinanderordnung von Lamellenkupplung um1 Lamellenbremse neben dem Windentrommelflansch eine erhebliche Verbreiterung der B-uiform und lt schwert den Einbau in die genannten Fahrzeuge.
Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der genannten Nachteile und eine Verbesserung der ein gangs beschriebenen Seilwinde derart, daß sie bei gedrängter Bauform eine feinfühlige Handhabung um! damit besseres Arbeiten zuläßt, insbesondere ein freifalloses Umkuppeln sicherstellt. Im Windenbau ist es bekannt, das Einkuppeln der Kupplung in dem Maße erfolgen zu lassen, in welchem die Bremse d>.-r Winde gelüftet wird. Die dafür bekannten Vorrichtungen basieren ohne Rücksicht auf eine gedrängte Bauform auf einem Steuersystem für die jeweiligen gesonderten Kraftzylinder mit einem Ventil oder Steuerschieber mit Rückkopplung und Drosselstellen, womit das Steuersystem empfindlich ist.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Seilwinde der eingangs beschriebenen Art als Bremse eine im Windenbau bereits vorgesehene Lamellenbremse dient, daß eine schwimmend gelagerte Druckplatte beaufschlagbare Kraftmittel-Einheiten trägt, daß die Druckplatte bis zur Lamellenbremse drehfest geführt ist und von den Bremsschließfedern einerseits und den Lamellen der Lamellenbremse andererseits umschlossen wird, daß ein Glied der Kraftmittel-Einheiten sich an den Andrückelementen (Betätigungsring) der Lamellenkupplung anlegt und daß die Bremsschließfedern stärker ausgelegt sind als die das öffnen der Kupp-
lung bewirkenden Federn.
Die Erfindung läßt in gedrängter Bauform die Glieder unterbringen, die das freifallose Umkuppeln zwischen Bremse und Kupplung als unmittelbaren
zwangsschlüssigen Folge-Effekt entstehen lassen. Mit der Erfindung kommen die zum Schließen der Lamellenkupplung aufzubringenden Kräfte nur in dem MaßzumWirkcinsatz,wie die Bremsschließfedern als Gegenhalter nachgeben. Es findet ein Einkuppeln der Lamellenkupplung mit dem Besinn einer Phase statt, in der auch noch die Bremse wirksam ist, wonach die Bremse mehr und mehr nachläßt in dem MaBe, wie die Kupplung mehr und mehr zum vollen Einsatz kommt. Dies.e Wechselwirkung ist für eine Mitnahme der Windentrommel aus dein aebremsten Zustand heraus sehr vorteilhaft. Sie ermöglicht die Verwendung ν Lamellen sehr schmaler~Baufo.m tür Kupplung ui.~ Bremse und die Übertra<uin° .-rotier Kräfte bei einem feinfühligen Schalten. " "
Die Erfindung bevorzugt eine Anordnung der Lamellenkupplung innerhalb der Seiltrommel, wo genügend Plat? dafür vorhanden ist. Die Erfindung be- \nrzugt ferner die Anordnung eines die Windentrommel abschließenden Deckels und durch dessen Boh- ao rungen hindurchführende Bolzen zur Übertragung der Lamellenkupplungsschließkräfte zwischen dem inneren Anpreßring und einem äußeren Ubertraeungsring, der über ein Wäblager od. dgl. von einem Betätigungsring entgegen der Kraft von sich auf dem Deckel abstützenden Federn axial verschiebbar ist. Das ergibt eine sehr gedrängte Bauform bei kräftiger, den robusten Anforderungen genügender Ausbildung der Einzelteile. ^
Diesem Zweck dienen in 'Vorbildung des Erfindungsgedankeris Ausführungen, bei "denen die Außenlamellen der Lamellenkupplung durch teilweise in sie eintauchende Schraubbolzen mitgenommen werden, welche ζ .vischen Windentrommeldeckel und jenseits der Lamellen befindlichem Gegenhaltering befestigt sind, auch solche, bei denen die Außenlamellen der Lamellenbremse durch teilweise in sie eintauchende, am Windentrommeiflansch befestigte Bolzen mitgenommen werden, sowie solche, bei denen 'die Innenlamellen der Lamellenbremse durch teilweise jn sie eintauchende Schraubbolzen festgehalten werden, welche zwischen Gehäusedeckel und jenseits der Lamellen befindlichem Gegenhaltering befestigt sind.
Damit die Bremse auch gelöst werden kann, wenn die Lamellenkupplung geöffent bleibt, z.B. um das Seil von Hand abziehen zu Können, sind der Richtung der Bremsschließfedern entgegengerichtete Kräfte ausübende Kraftelemente zwischen der Druckplatte und dem Gegenhaltering der Lamellenbremse vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung an einer Doppelscilwinde dargestellt.
Aus dem Windengetriebe 1 ragt die Antriebswelle!, auf der frei drehbar die Seiltrommel 3 gelagert ist, von derem äußeren Trommelflansch 4 eine Anzahl über den Umfang verteilter Bolzen 5 getragen wird, in die mit entsprechenden Aussparungen die Außenlamellen 6 einer Lamellenbremse teilweise eintauchen und bei der Drehung der Seiltrommel 3 mitgedreht werden. Den Außenlamellen 6 sind Innenlamellen? zugeordnet, welche durch teilweise in entsprechende ^Aussparungen eintauchende Schraubbolzen 8 festeehalten werden, welche zwischen dem Gehäusedecke! 9 und einem jenseits der Lamellen befindlichen Gegenhaltering 10 verlaufen und an dem Deckel und dem Ring befestigt sind. Die Bremse kommt zum Wirkeinsatz durch eine auf den Schraubbolzen8 undrehbar, aber axial verschiebbar gelittene Druckplatte 11 unter der Kraft von sich an de: Gehäusedeckel-Innenwand abstützenden Federn 12.
An der Druckplatte 11 sindDruck' ;amel3vorgev hen, in die Kolben 14 hineinragen, die a:i dem stationären Gegenhaltering 10 befestigt sind. Wird öl mi: tels Druck in die Druckräume 13 gegeben, dann wr ■ die Druckplatte 11 in der Zeichnung nach links b wegt und dadurch die Bremse gelöst.
An der Druckplatte 11 sind weitere Druckräum. 15 angebracht und mit Drucköl beaufschlagbar zv Ausübung von Kräften entgegen den Bremsschließt\ dem 12 auf Kolben 16, die mit ihren freien Enck-i auf einen nicht drehbaren, aber axial verschiebbarer Betätigungsring 18 drücken. Diese Axialkräfte wer den über Wälzlager 17 auf einen drehbaren Ubertra gungsring 19 übertragen, der seine Axialbeweguivüber Bolzen 20 auf den Anpreßring 21 einer Lame! lenkuppiung überträgt. Diese Lamellenkupplung weist Innenlamellen 22 auf, die von der Antriebwelle 2 über eine Kupplungsnabe 23 gedrent wtiden wowie Außenlamellen 24, die mit Aussparungen tei, weise in Schraubbolzen 25 tauchen, die sowohl adem Windentrommeldeckel 26 als auch an einen; jenseits der Lamellen 22/24 befindlichen Gegenhai tering 27 befestigt sind. Der Deckel 26 trägt einei Achsstummel 28, der mittels eines Wälzlagers 29 in einem Einsatz des Gehäusedeckels 9 gelagert ist. Dk beschriebene Schließbewegung der Lamellenkupp lung über die Anpreßplatte 21 erfolgt entgegen de· Kraft von Federn 30, die sich an dem Windentrommeldeckel 26 abstützen. Die Kraft dieser Federn 30 ist jedoch klein im Verhältnis zu der Kraft der Bremsschließfedern 12, die jedoch auch nachgeben in dem Maße, in dem die Lamellenkupplung ihre Schließstellung erreicht, so daß in gleichem Grade die Bremse gelüftet wird. Die Druckplatte II ist durch ihre schwimmende Lagerung in axialer Richtung die Mittlerin für diese Wechselwirkung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 985 110
Patentansprüche:
I Seilwinde mit einer seitlich des Windengetriebes auf dp- Antriebswelle frei drehbar gelagerten Seiltrommel, die mit einer mittels eines Kraftmittels entgegen der Kraft einer Feder über Andrückelemente schließbaren Lamellenkupplung mit der Antriebswelle koppelbar ist und die mit einer an ihrem äußeren Trommelflansch vorgesehenen Bremse versehen ist. die durch Federelemente in ihrer Schließstellung verham und mittels eines Kraftmittels ■ zu öffnen ist. dadurch gekennzeichnet, daß als Bremse eine im Windenbau bereits vorgesehene 1 .amellenbremse (5 bi, 8) dient, daß eine schwimmend gelagerte Druckplatte (11) beaufschlagbare Krattmittel-Einheiten (15, 16) trägt, daß die Druckplatte (11) bis zur Lamellenbremse (5 bis 8) drehfest geführt ist (bei 8) und von den Brenr;-schließfederr. (12) einerseits und den Lamellen (6.7) der Lamellenbremse andererseits umschlossen wird, daß ein GHej (16) der Kraftmittel-Einheiten (15. 16) sich an den Andrückelementen (Betätigungsring 18) der Lamellenkupplung (21 bis 25)" anlegt und daß die Bremsschließfedern (12) stärker ausgu.egt sind als die das öffnen der Kupplung (21 bis 25) be" irken<^n Federn (30).
2. Seilwinde nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch Anordnung der Lamelienkr. »plung (21 bis 25) innerhalb der Seiltrommel (3).
3. Seilwinde nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Anordnung eines die Windentrommel (3) abschließenden Deckels (.26) und durch dessen Bohrungen hindurchführende Bolzen (20) zur Übertragung der Lamellenkupplungsschließkräfte zwischen dem inneren Anpreßring (21) und einem äußeren Ubertragungsring (19), der üner ein Wälzlager (17) od. dgl. von einem Betätigungsring (18) entgegen der Kraft von sich auf dem Deckel (26) abstützenden Federn (33) axial verschiebbar ist.
4. Seilwinde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlamellen (24) der Lamellenkupplung durch teilweise in sie an entsprechenden Aussparungen eintauchende Schraubbolzen (25) mitgenommen werden, welche zwischen Windentrommeldeckei (26) und jenseits der Lamellen (22, 24) befindlichem Gegenhaltering (27) befestigt sind.
5. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlamellen (6) der Lamellenbremse durch teilweise in sie an entsprechenden Aussparungen eintauchende, am Windentrommelflansch (4) befestigte Bolzen (5) mitgenommen werden.
6. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Inncnlamellen (7) der Lamellenbremse durch teilweise in sie an entsprechenden Aussparungen eintauchende Schraubbolzen (8) festgehalten werden, welche zwischen Gehäusedeckel (9) und jenseits der Lamellen (6,7) befindlichem Gegenhalterin|> (10) befestigt sind.
7. Seilwinde nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch der Richtung der Bremsschließfederkräfte (12) entgegengerichtete Kräfte ausübende Kraftelemente (i3, 14) zwischen der Druckplatte (11) und dem Gegenhaltering (10) der Lamellenbremse.
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DE1965110A1 DE1965110A1 (de) 1971-07-01
DE1965110B2 DE1965110B2 (de) 1972-11-02
DE1965110C true DE1965110C (de) 1973-05-17

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