DE19650264C2 - Schaltungsanordnung zur Doppelnutzung der Filteranordnung in PAM-Datenempfangssystemen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Doppelnutzung der Filteranordnung in PAM-DatenempfangssystemenInfo
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- G04—HOROLOGY
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- G04R20/00—Setting the time according to the time information carried or implied by the radio signal
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- G04R20/10—Tuning or receiving; Circuits therefor
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Description
Die Erfindung betrifft ein Empfangssystem für amplitudengetastete Datensignale, das sich durch
eine Filteranordnung zur schmalbandigen analogen Filterung, zwei Analogschalter und einen
µ-Controller mit Oszillator und Hilfsoszillator auszeichnet.
Eine solches Empfangssystem dient dem Empfang und der Verarbeitung von amplitudengetaste
ten Datensignalen. Die dabei eingesetzten Empfänger verwenden schmalbandige Filter, vor
zugsweise Quarzfilter, zur Signalfilterung. Die empfangene Impulsfolge wird mittels eines
µ-Controllers in Steuersignale für Uhren, Anzeigen u. ä. umgewandelt. Anwendung finden solche
Empfangssysteme unter anderem in den bekannten Funkuhrempfängern für DCF77 oder ähnliche
Zeitzeichensender.
Konzepte derartiger Empfangssysteme gehen unter anderem aus den DE-PS 35 16 810,
DE-PS 44 03 124 und anderen Veröffentlichungen, z. B. der Zeitschrift "Alte Uhren und moderne
Zeitmessung" 04/89, S.49-59, hervor. Marktübliche Funkuhren verwenden demnach je zwei
Quarze, einen für die analoge Filterung, den anderen als Oszillatorquarz für einen µ-Controller.
In der DE-PS 43 40 986 wird der Oszillatorquarz zum Mischen des Eingangssignals auf eine Zwi
schenfrequenz genutzt. Die anschließende analoge Filterung wird hier mit vergleichsweise vo
luminösen Piezoresonatoren durchgeführt. Es werden also auch hier zwei Bauteile verwendet.
Die fortschreitende Miniaturisierung und der Kostendruck bei der Fertigung solcher Empfangs
systeme verlangen nach der Minimierung der Anzahl und Größe der Bauteile und deren Kosten.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Empfangssystem anzugeben, das die zur
analogen Filterung benötigte Filteranordnung bei deaktiviertem Empfänger als frequenzbestim
mendes Element für den Oszillator des µ-Controllers benutzt. Dadurch wird der sonst zusätzliche
Oszillatorquarz eingespart.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspru
ches 1 genannten Maßnahmen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Empfangssystems werden in den Ansprüchen 2-7 aufgeführt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zeichnet sich dadurch aus, daß zwei Analogschalter
die Filteranordnung des nur zeitweise eingeschalteten Empfängers mit dem Oszillator des
µ-Controllers verbinden oder von diesem abtrennen. Die Abtrennung erfolgt bei aktiviertem
Empfänger und die Verbindung bei deaktiviertem Empfänger. Der µ-Controller wird während
der Abtrennung der Filteranordnung durch einen Hilfsoszillator mit einer Frequenz versorgt, die
ein nicht ganzzahliges Vielfaches der Frequenz des zu empfangenden AM-Signales ist, um den
Empfang nicht zu stören. Bei sehr schwachen Eingangssignalen schaltet sich der µ-Controller für
die Dauer des Empfanges bis auf ein langsam getaktetes Schieberegister ab. In diesem Falle
speichert ein Schieberegister die demodulierten Daten für die spätere Verarbeitung zwischen.
Die Einzelheiten der Ausführungsform ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und aus der
Zeichnung, auf die Bezug genommen wird.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild des beschriebenen Empfangssystems.
Das in Fig. 1 dargestellte Blockschaltbild ist ein Empfangssystem für PAM-Datenempfang. Der
Ausgang des HF-Verstärkers (10) ist über die Filteranordnung (3) mit dem Eingang des Nach
verstärkers (11) verbunden. Der HF-Verstärker (10), der Nachverstärker (11) und weitere Bau
gruppen des Empfängers (9) sind über das Schaltsignal E/A (12) abschaltbar. Die Analogschal
ter (1, 2) sind mit der Filteranordnung (3) und den Oszillatoreingängen (4, 5) verbunden. Sie sind
durch das Schaltsignal SW (13) schaltbar. Die Schaltsignale (12) und (13) werden durch die
Schaltersteuerung (19) erzeugt.
Bei durch das Schaltsignal E/A (12) deaktiviertem Empfänger werden die Analogschalter (1, 2)
durch das Schaltsignal SW (13) geschlossen und die Filteranordnung (3) ist mit den Oszilla
toreingängen (4, 5) des µ-Controllers verbunden. Der Oszillator (7) schwingt mit der Resonanz
frequenz der Filteranordnung (3). Die Frequenz des Hilfsoszillators (8) ist so gewählt, daß keine
Oberwellen auf der Resonanzfrequenz der Filteranordnung (3) liegen. Durch die Software des
µ-Controllers erfolgt der Vergleich der Frequenzen des Hilfsoszillators (8) und des Oszilla
tors (7) sowie die Ableitung der internen Zeitbasis aus der Frequenz des Oszillators (7). Aus dem
Vergleich der Oszillatorfrequenzen wird ein Korrekturfaktor ermittelt, um später den Fehler und
die Drift des Hilfsoszillators (8) ausgleichen zu können.
Bei durch das Schaltsignal E/A (12) aktiviertem Empfänger (9) werden die Analogschalter (1, 2)
durch das Schaltsignal SW (13) geöffnet und die Oszillatoreingänge (4, 5) sind von der Filteran
ordnung (3) abgetrennt. Die Filteranordnung (3) dient dann der schmalbandigen analogen Filte
rung des Ausgangssignales des HF-Verstärkers (10). Das gefilterte Signal wird dem Eingang des
Nachverstärkers (11) zugeführt. Die interne Zeitbasis des µ-Controllers (6) wird jetzt nur aus der
Frequenz des Hilfsoszillators (8) abgeleitet und dabei durch die Software des µ-Controllers (6)
mit Hilfe des vorher ermittelten Korrekturfaktors korrigiert. Die Drift des Hilfsoszillators (8)
wird damit weitgehend ausgeglichen.
Bei sehr schwachem Eingangssignal (15) schaltet sich der µ-Controller (6) für die Dauer des
Empfanges bis auf ein langsam getaktetes Schieberegister (17) ab, um den Datenempfang nicht
zu stören. Das Schieberegister (17) speichert die im Demodulator (11) erzeugten Demodulator
ausgangsdaten (18) zwischen. Die Signalverarbeitung durch den µ-Controller (6) erfolgt in die
sem Falle erst nach Beendigung des Empfanges.
Claims (7)
1. Empfängerschaltung mit Filteranordnung zur analogen Filterung, zwei Analogschaltern und
einem µ-Controller mit Oszillator und Hilfsoszillator, gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß die Analogschalter (1, 2) mit der Filteranordnung (3) und den Oszillatoreingän gen (4, 5) des µ-Controllers (6) verbunden sind,
- 2. daß bei aktiviertem Empfänger (9) die Analogschalter (1, 2) geöffnet sind, um die Fil teranordnung (3) von den Oszillatoreingängen (4, 5) des µ-Controllers (6) zu trennen,
- 3. daß bei deaktiviertem Empfänger (9) die Analogschalter (1, 2) geschlossen sind, um die Filteranordnung mit den Oszillatoreingängen (4, 5) des µ-Controllers (6) zu verbinden,
- 4. und daß der Oszillator (7) des µ-Controllers (6) im Falle der Verbindung mit der Filter anordnung (3) mit der Resonanzfrequenz der Filteranordnung (3) schwingt und zur Er zeugung einer Zeitbasis dient.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß die Filteranordnung (3) vorzugsweise einen Quarz enthält.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß der µ-Controller (6) während der Trennung von der Filteranordnung (3) durch einen Hilfsoszillator (8) gesteuert wird, dessen Frequenz so gewählt ist, daß keine Oberwellen auf der Resonanzfrequenz der Filteranordnung (3) liegen,
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3 gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß die Frequenz des Hilfsoszillators (8) gemessen und mit der Frequenz des Oszilla tors (7) verglichen wird, um die erforderlichen Teilerfaktoren zur Erzeugung der Zeit basis während der Trennung von der Filteranordnung (3) zu bestimmen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 3 und 4 gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß der Empfänger (9), die Analogschalter (1, 2) und der µ-Controller (6) in einem Ein- Chip-System (14) realisiert sind, um unerwünschte kapazitive Nebenwirkungen insbe sondere durch notwendigen Pins und Zuleitungen zu den Analogschaltern (1, 2) zu vermeiden.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 5 gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß der µ-Controller (6) bei kleinsten Eingangssignalen (15) bis auf das Schieberegi ster (17) vollkommen abgeschaltet wird und daß das Schieberegister (17) das Demodu latorausgangssignal (18) auffängt, um den Einfluß auf den Empfänger (6) so gering wie möglich zu halten.
7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6 gekennzeichnet dadurch,
- 1. daß der µ-Controller je nach der Qualität des Eingangssignales (15) zwischen direkter Signalverarbeitung oder verzögerter Signalverarbeitung mittels Schieberegister (17) umschaltet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19650264A DE19650264C2 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Schaltungsanordnung zur Doppelnutzung der Filteranordnung in PAM-Datenempfangssystemen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19650264A DE19650264C2 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Schaltungsanordnung zur Doppelnutzung der Filteranordnung in PAM-Datenempfangssystemen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19650264A1 DE19650264A1 (de) | 1998-07-09 |
| DE19650264C2 true DE19650264C2 (de) | 1998-10-08 |
Family
ID=7813609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19650264A Expired - Lifetime DE19650264C2 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Schaltungsanordnung zur Doppelnutzung der Filteranordnung in PAM-Datenempfangssystemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19650264C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516810C2 (de) * | 1985-05-10 | 1988-05-05 | Telefunken Electronic Gmbh, 7100 Heilbronn, De | |
| DE4340986A1 (de) * | 1993-12-01 | 1995-06-08 | Roth Heinz Juergen | Einrichtung zum Empfang eines Normalzeitsenders mit hoher Selektivität |
| DE4403124A1 (de) * | 1994-02-02 | 1995-08-03 | Telefunken Microelectron | Funkuhr |
-
1996
- 1996-12-04 DE DE19650264A patent/DE19650264C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3516810C2 (de) * | 1985-05-10 | 1988-05-05 | Telefunken Electronic Gmbh, 7100 Heilbronn, De | |
| DE4340986A1 (de) * | 1993-12-01 | 1995-06-08 | Roth Heinz Juergen | Einrichtung zum Empfang eines Normalzeitsenders mit hoher Selektivität |
| DE4403124A1 (de) * | 1994-02-02 | 1995-08-03 | Telefunken Microelectron | Funkuhr |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19650264A1 (de) | 1998-07-09 |
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