DE196384C - - Google Patents

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DE196384C
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cylinder
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • F04B53/148Pistons, piston-rods or piston-rod connections the piston being provided with channels which are coacting with the cylinder and are used as a distribution member for another piston-cylinder unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

' t
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196384 KLASSE 59«. GRUPPE
MASCHINENFABRIK ÖDDESSE, G. μ. β. Η. in OSCHERSLEBEN.
durch die Pumpenkolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1907 ab.
Bei Pumpen, die Wasser oder Öl und Wasser oder andere Flüssigkeiten aus Kammern entnehmen, in denen ein hohes Vakuum herrscht, wie auch bei Pumpen für manchen anderen Zweck verursachen die Saugventile beträchtliche Unannehmlichkeiten. Es ergibt sich daher die Notwendigkeit, Pumpen ohne Ventil zu verwenden. Die bekannte Duplexpumpenbewegung eignet sich selbst außerordentlich gut für die Konstruktion solcher Pumpen. Denn auf demselben Prinzip, wie die Bewegung der einen Seite benutzt werden kann, um den Dampfeinlaß und -auslaß für die andere Seite und umgekehrt zu regulieren, so kann auch die Bewegung der Kolben dazu benutzt werden, um die Pumpenkolbenbewegung an der einen Seite den Auslaß und den Einlaß der Flüssigkeit für den anderen Zylinder und umgekehrt zu steuern.
Derartige Pumpen sind bereits bekannt. Die Kanäle aber hatten bei diesen Pumpen ungleiche Länge, weil die Kanäle an der einen Seite sowohl sich selbst überschneiden als auch die Kanäle kreuzen müssen, welche von den anderen Seiten führten. Bei vorliegender Erfindung dagegen ist dieses Kreuzen und die Ungleichheit der Kanäle vollständig vermieden. Hierdurch wird eine größere Einfachheit und ein regelmäßiges Arbeiten der Pumpe mit gutem Nutzeffekt erreicht.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung an der Hand einer sogenannten Oddessepumpe dargestellt; die Erfindung ist aber 35
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auch in Verbindung mit jeder anderen Duplexdampfpumpe verwendbar.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, die Pumpen im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht und
Fig. 3 ist ein Schnitt in Richtung der Linie A-B nach Fig. 1.
α ist der linksseitige Dampfzylinder, a1 die zugehörige Kolbenstange, α2 der Pumpenplunger und a3 der Pumpenzylinder. In derselben Weise bedeutet b, bl, b2, bs dieselben Teile für den rechts liegenden Dampfzylinder. Die Kolben haben etwa die Gestalt von Kolbenschiebern; der linke Kolben ist mit Kanälen c, c\ c2 und der rechte Kolben mit Kanälen d, dl und <i2 ausgestattet. Von den Enden des linken Pumpenzylinders führen Kanäle e, e1 ungefähr zu der Mitte des rechten Pumpenzylinders, während von den Enden des rechten Pumpenzylinders etwa zu der Mitte des linken Pumpenzylinders entsprechende Kanäle / und /' führen. Die Flüssigkeit tritt bei g in die Pumpe ein und verläßt sie bei h.
Der Einlaß g ist mit einem Kanal g1 versehen, welcher nach dem rechten Pumpenzylinder führt (Fig. 3), während der Auslaß h mit einem entsprechenden Kanal hl ausgestattet ist, der nach dem linken Pumpenzylinder führt. Mit dem Kanal gx stehen auch noch Verbindungsöffnungen k und k1 in Verbindung, welche in dem Pumpenzylinder a3 oder in einer Ummantelung desselben vorge-
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sehen sind. Eine ähnliche Öffnung m ist an dem rechten Pumpenzylinder bs vorgesehen, die gleichfalls mit dem Kanal g in Verbindung steht. Entsprechende Öffnungen n, nl befinden sich auch in dem rechten Pumpenzylinder oder in der Ausmantelung desselben und stehen ebenso wie die Öffnung ρ mit dem Kanal./za in Verbindung.
Die Pumpe arbeitet nun wie folgt:
Zunächst sei angenommen, daß die Kolben in der in Fig. ι dargestellten Stellung sich befinden, wo der linke Kolben sich gerade in seinem oberen Hubwechsel befindet und die Flüssigkeit mit Hilfe des Kanals g1 durch
die Öffnung m, durch den mittleren Kanal d zu dem rechten Pumpenkolben und von hier durch den Kanal/1 in den unteren Teil des linken Pumpenzylinders gelangt ist. Die Flüssigkeit ist dann von dem oberen Teil der linken Pumpenkammer durch den Kanal/, nach dem rechts liegenden ,Pumpenkolben durch die Öffnung η in den Kanal d1 und durch den Auslaß h gelangt. Der rechte Kolben beginnt nunmehr nach aufwärts zu gehen, wobei die Flüssigkeit auf dem Wege kl, c2, e1 zu der unteren Seite des Pumpenkolbens in den rechts liegenden Pumpenzylinder gelangt und von der oberen Seite durch die Kanäle e, c, p, pl in den Ableitungskanal h befördert wird.
Es ist leicht ersichtlich, daß Öffnungen und Kanäle an dem rechten Zylinder mit denen an- dem linken Zylinder und ebenso die Kolben identisch sind, daß jedoch der Saugeinlaß für den rechts liegenden Pumpenzylinder durch die Kanäle c1 und c2, welche sich an jedem Ende des Kolbens a? befinden, geregelt wird; in ähnlicher Weise wird auch der Saugeinlaß für den links liegenden Pumpenzylinder durch einen Kanal reguliert, der sich in der Mitte des rechts liegenden Kolbens befindet. In ähnlicher Weise wird auch der Auslaß für den rechts liegenden Pumpenzylinder durch einen Kanal gesteuert, der sich in der Mitte des rechten Plungers befindet. Der Auslaß des rechten Pumpenzylinders dagegen wird mit Hilfe eines Kanals gesteuert, der sich in der Mitte des linken Pumpenkolbens befindet. Die Kanäle, welche somit für den einen Zylinder als Saugkanal wirken, müssen mit anderen Worten als Druckkanäle für den anderen Zylinder dienen. Durch diese Anordnung ist es möglich geworden, alle Kanäle einander gleich zu machen, und es ist erreicht, daß man die Kanäle nicht mehr zu kreuzen und von wesentlich ungleicher Länge zu machen braucht.

Claims (2)

Pa te nt-An Sprüche:
1. Ventillose Zwillingspumpe mit Steuerung des Flüssigkeits- Einlasses und -Auslasses durch die Pumpenkolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß für die eine Seite und der Auslaß der anderen Seite durch Kanäle gesteuert werden, die ungefähr in der Mitte der zugehörigen Kolben liegen, während der Einlaß für die eine Seite und der Auslaß für die andere Seite durch Kanäle gesteuert werden, welche ungefähr an dem Ende der beiden Kolben sich befinden.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle und Durchgänge und Öffnungen symmetrisch für beide Seiten angeordnet sind und diejenigen, welche als Einlaß- und Auslaßkanäle für die eine Seite dienen, entsprechend als Auslaß- und Einlaßkanal für die andere Seite benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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