DE1963809B2 - Kathodenstrahlroehre - Google Patents

Kathodenstrahlroehre

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DE1963809B2 DE19691963809 DE1963809A DE1963809B2 DE 1963809 B2 DE1963809 B2 DE 1963809B2 DE 19691963809 DE19691963809 DE 19691963809 DE 1963809 A DE1963809 A DE 1963809A DE 1963809 B2 DE1963809 B2 DE 1963809B2
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Description

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lieh, daß die elektrostatische Fokussierungslinse äqui- spannung eine Spannung von 0 bis -400 V an das
vulent einer optischen Linse mit großem Durchmesser erste Gitter 12 zur Modulation des Strahls gelegt, eine
und großem Krümmungsradius ist. Spannung von 0 bis 500 V an das Gitter 13, um das
lis ist eine Kathodenstrahlröhre bekannt (britische Bündel von Elektronen des Einzelstrahls zum Kon-Putentsehrift 426 087), welche eine Anzahl im Roh- 5 vergieren zu einer Punktquelle im wesentlichen innerrenhuls axial hintereinander angeordneter Rin^elek- halb der öffnung 15 zu bringen, eine Spannung von troden aufweist, die insgesamt eine Fokussierung»- 13 bis 20 kV an die Elektroden 17 und 18 gelegt, die linse bilden, Um das Brechungsverhalten der Fokus- miteinander durch einen Leiter 20 verbunden sein bierungslinse möglichst dem einer optischen Linse können, der sich außerhalb der Zwischenelektrode 19 anzugleichen, sind die einzelnen Ringelektroden der io erstreckt, und eine verhältnismäßig niedrige Span-Reihe nach mit einem fallenden und dann wieder nung von 0 bis 600 Volt an die Zwischenelektrode 19 ansteigenden Potential beaufschlagt. Das heißt, daß gelegt.
die beiden äußeren Ringelektroden der Anordnung Die an die Elektroden 17 und 18 gelegte Spanmit dem höchsten Potential beaufschlagt sind, wäh- nung kann zweckmäßig die an die leitende Schicht 24 lend den dazwischenliegenden Ringelektroden ein 15 an der Innenfläche der Röhre gelegte Anodenspanum so geringeres Potential zugeführt wird, je weiter nung sein, welche Röhre ferner einen Leuchtschirm sie in der Mitte liegen. Die mittelste Ringelektrode 23 zur Aufnahme der Elektronen des Einzelstrahls hat das niedrigste Potential. Dadurch soll Rrreicht 25 aufweist. Bei der Verteilung der angelegten Spanweiden, daß die Äquipotentialflächen an den Spalten nung in der angegebenen Weise werden die Elektrozwischen den einzelnen Ringelektioden eine sphä- 20 ncnstrahlcn des Strahlenbündels 25, die von der Röhrische Form haben. renachse x-x nach dem Durchtritt durch die öffnung
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu- 15 divergieren, zum Konvergieren gebracht oder fo-
griinde, die Fokussierungslinse einer Kathodenstrahl- kussiert auf einen Punkt am Schirm 23 durch den
röhre der eingangs beschriebenen Art so auszubilden Durchtritt durch das elektrische Feld, das innerhalb
und mit entsprechenden Teilpotentialen zu beauf- 25 der Eleklrode 19 zwischen den Elektroden 17 und 18
schlagen, daß die äquivalente optische Linse einen gebildet wird und das einer optischen Linse äquiva-
möglichst großen Durchmesser und einen möglichst lent ist, die mit gestrichelten LinienL in Fig. 1 dar-
gioßen Krümmungsradius aufweist, ohne daß der gestellt und zwischen den Elektroden 17 und 18 zen-
Durchmesser des Röhrenhalses übermäßig vergrößert triert ist.
werden muß. 30 Wenn der axiale Abstand zwischen den Elektro-
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, den 17 und 18 ausreicht, sicherzustellen, daß die Ge-
daß der mittlere Elektrodenteil der dritten Ring- samtlänge der Röhre nicht unerwünscht groß ist und
elektrode etwa auf dem gleichen Potential liegt wie der Durchmesser der Elektrode 19 geeignet ist, um
die erste und zweite Ringelektrode. einen angemessenen Durchmesser des Röhrenhalses
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach- 35 zu ermöglichen, hat das Feld der elektrostatischen
folgend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es Fokussierungslinse 16 einen steilen Spannungsgra-
zeigt dienten, wie durch die Kurve P in F i g. 3 A angege-
F i g. 1 eine schematische Ansicht im axialen ben, welche die Spannungen längs der Röhrenachse
Schnitt einer herkömmlichen Einstrahl-Äquipoten- x-x in verschiedenen Abständen von der Ebene Y-Y
tial-Fokussierelektronenkanone, 40 darstellt, welche durch den Ort niedrigsten Poten-
F i g. 2 eine Teilansicht im axialen Schnitt einer tials der Linse 16 gelegt sind. Bei einem solch steilen
elektrostatischen Fokussierungslinse gemäß einer Spannungsgradienten hat die äquivalente optische
Ausführungsform der Erfindung, Linse L einen begrenzten Durchmesser und Ober-
Fig. 3 A, 3B und 3C graphische Darstellungen flächen von verhältnismäßig kleinen Krümmungs-
der Potentialverteilungen in elektrostatischen Linsen 45 halbmessern. Wie in Fig. 3B graphisch dargestellt,
bekannter Art und gemäß der Erfindung und resultieren die kleinen Krümmungshalbmesser der
F i g. 4 eine Teilansicht im axialen Schnitt einer Oberflächen der äquivalenten optischen Linse L aus
Farbbildröhre mit einer erfindungsgemäßen elektro- der angenommenen Erzeugung solcher Oberflächen
statischen Fokussicrlinse. im rechten Winkel zu den Linien ρ gleichen Poten-
In F i g. 1 ist eine herkömmliche Einstrahl-Äqui- 50 tials innerhalb des elektrischen Feldes der elektro-
potential-Elektronenkanone 10 für eine Kathoden- statischen Fokussierungslinse 16, welche Linien p,
strahlröhre dargestellt, die eine Kathode 11 besitzt, wie gezeigt, beträchtliche Winkel mit der Achse x-x
welche eine Elektronenstrahl-Erzeugungsquelle bildet, einschließen.
ferner ein erstes und ein zweites Steuergitter 12 bzw. Beim Fokussieren des Strahls 25 kann die her-
13 mit ausgefluchteten öffnungen 14 und 15 und 55 kömmliche elektrostatische Linse 16 dem Strahl
eine elektrostatische Fokussierlinse 16. Die Linse 16 sphärische Aberrationen mitteilen, was zu einer
weist eine erste und eine zweite Endelektrode 17 bzw. schlechten Auflösung des erzeugten Bildes führt,
18 auf, die ringförmig sind, sich axial voneinander wenn der Strahl zum Abtasten des Schirmes 23 ge-
im Abstand befinden und gleichachsig zur Röhren- bracht wird, beispielsweise durch das übliche Ab-
achse x-x sind, sowie eine ringförmige dritte oder 60 lenkjoch (nicht gezeigt).
Zwischenelektrode 19 von relativ größerem Durch- Die vorerwähnten sphärischen Aberrationen wer-
messer, die zur Röhrenachse gleichachsig ist und sich den wesentlich dadurch vermindert, daß eine axiale
zwischen den Endelektroden 17 und 18 erstreckt und Anordnung von mindestens drei Elektrodenteilen an
die letzteren axial überlappt. Stelle der herkömmlichen einzigen Zwischenelektrode
Im Betrieb der Elektronenkanone 10 werden ge- 65 der elektrostatischen Linse 16 verwendet wird, wo-
eignete Spannungen an die Gitter 12 und 13 und an bei die Elektrodenteile an den Enden der Anord-
die Elektroden 17, 18 und 19 gelegt. Beispielsweise nung ein anderes Potential haben als die Endelek-
wird mit der Spannung der Kathode 11 als Bezugs- troden von gleichem Potential und mindestens ein
5 6
Zwischenelektrodenteil ein Potential hat, das von elektrodenanordnung 19 a bilden, sind im Abstand dem der Endteile verschieden ist und dem Potential voneinander in der axialen Anordnung gezeigt und, der Endelektroden angenähert ist, um die Winkel wenn die Anordnung eine ungerade Zahl von minder Linienp' (Fig. 3C) gleichen Potentials mit Be- deslens drei Elektrodenteilen hat, wie es bevorzugt zug auf die Röhrenachse x-x zu verringern und den 5 ist, hat mindestens der Zwischenelektrodenteil, der Spannungsgradienten längs dieser Achse herabzu- sich in der Mitte der axialen Anordnung befindet, setzen, wie durch P' in Fi g. 3 A angegeben, um da- ein höheres Potential als die Endelektrodenteile,
durch die elektrostatische Linse äquivalent einer Natürlich können die Oberflächenhalbmesser der optischen Linse U (F i g. 3 A und 3 C) von verhält- äquivalenten optischen Linse auch dadurch verändert nismäßig großem Durchmesser und mit Oberflächen io werden, daß der Abstand zwischen den Elektroden von großen Krümmungshalbmessern zu machen. 17 a und 18 a, der Spannungsunterschied zwischen
Wie in Fig. 2 gezeigt, in welcher die verschiede- den Elektroden 17α und 18a und den Endelektro-
nen Teile einer elektrostatischen Fokussierlinse 16 a dentcilen 30 und 32 und der Spannungsunterschied
durch die gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet sind, zwischen den Endelektrodenteilen 30 und 32 und
wie sie in Verbindung mit der vorangehenden Be- 15 dem Zwischenelektrodenteil 31 verändert wird. Durch
Schreibung der F i g. 1 verwendet wurden, jedoch die Erfindung kann daher eine elektrostatische Fo-
mit dem Zusatz des Buchstabens α, besitzt die darge- kussierlinse erhalten werden, die zur optischen
stellte erfindungsgemäße elektrostatische Fokussier- Linse mit genau gewünschten Oberfiächenhalbmes-
Iinsel6tf Endelektroden 17a und 18a sowie eine sern äquivalent ist.
Zwischenelektrodenanordnung, die allgemein mit 19 a 20 Obwohl die Erfindung vorangehend zur Anwen-
bezeichnet ist und die Form einer axialen Anordnung dung auf eine Einstrahlröhre beschrieben wurde,
von drei Elektrodenteilen 30, 31 und 32 hat. zeigt F i g. 4 die Anwendung der Erfindung auf eine
Bei der dargestellten Ausführungsform haben die Mehrstrahlröhre mit einer einzigen Elektronenkanone Endelektrodenteile 30, 32 der die Elektrode 19 a bil- von der in dem USA.-Patcnt 3 448 316 bcschriebedenden axialen Anordnung ein Potential, das von 25 nen Art. Bei der Kathodenstrahlröhre nach F i g. 4 dem Potential der Endelektroden 17 a und 18 a we- werden drei elektrisch getrennten Kathoden KK, Kü sentlich verschieden ist, und können miteinander und KB »rote«, »grüne« und »blaue« Videosignale durch einen Leiter 33 verbunden sein. Im besonde- zugeführt. Die drei Kathoden sind mit ihren EIeU-ren kann das Potential der Elektrodenteile 30 und 32 tronenemissionsflächen in einer geraden Linie so anwesentlich niedriger als das Potential der Endelektro- 30 geordnet, daß sie sich mit ähnlich angeordneten OfT-den 17 a und 18 a sein und beispielsweise 0 bis 600 V nungen in einem ersten Gitter G1 in Ausrichtung beim Vergleich zu den 13 bis 20 kV für die Endelek- finden. Ein zweites becherförmiges Gitter G2 ist mit troden 17a und 18a betragen. Der Spannungsunter- einer Endplatte benachbart dem Gitter G1 ängeordschied ergibt ein elektrisches Fokussierfeld zwischen net und mit Öffnungen ausgebildet, die sich mit den den Endelektroden 17a, 18a und der Zwischen- 35 Öffnungen des ersten Gitters G1 in Ausfluchtung beelektrodenanordnung 19 a. finden. Dem Gitter G2 folgen in der Richtung vom
Am Zwischenelektrodenteil 31 der axialen Anord- Steuergitter G1 weg eine offenendige rohrförmige
nung liegt eine Spannung, die von der Spannung der Elektrode 117, eine Elektrodenanordnung 119, die
Endelektrodenteile 30, 32 in der Richtung zu dem aus einer axialen Anordnung von Elcklrodenteilen
Potential der Endelektroden 17a und 18a abweicht 40 130, 131, 132 besteht, und eine offenendige rohr-
bzw. verschieden ist und beispielsweise von der glei- förmige Elektrode 118, welche cmc elektrostatische
chen verhältnismäßig hohen Spannung wie die An- Fokussierlinse 116 bildet. Die Elektrode 117 ist mit
odenspannung, die "an die leitende Schicht an der einem Endteil 117 a von verhältnismäßig kleinem
Innenfläche der Röhre gelegt ist, wie sie an die End- Durchmesser versehen und mit diesem Endteil so elektroden 17a und 18a gelegt ist, sein kann. Die 45 gelagert, daß sie sich in das becherförmige Gitter G2
Mittel für das Anlegen dieser abweichenden Span- erstreckt und von der Seitenwand des letzteren in
nung an den Zwischenelektrodenteil 31 können aus einem radialen Abstand befindet,
einer gesonderten (nicht gezeigten) Spannungsquelle Wenn Spannungen, die denjenigen ähnlich sind,
bestehen, oder es kann, wenn die gleiche Spannung welche für die Kathodenstrahlröhre nach F i g. 1 anan den Zwischenelektrodenteil 31 gelegt werden soll, 50 gegeben sind, an die Gitter G, und G2 sowie an die
wie sie an die Endelektoden 17 a und 18 a gelegt Elektroden 117. 118 und an die Teile der Elektro-
wird, der Elektrodenteil 31 mit den Endelektroden denanordnungll9 in der erfindungsgemäßen Weise
17a und 18a durch einen Leiter 35 verbunden wer- gelegt werden, werden die Strahlen ßK, Bn und B11,
den, der mit der Endelektroden-Zwischenverbindung die von den Kathoden KR, K0 und KB emittiert wer-20 a verbunden ist. 55 den. mit den drei verschiedenen Videosignalen mo-
Die Gesamtwirkung der Zwischcnelektrodenanord- duliert, die zwischen dem Gitter G1 und der jeweili-
nung 19a bei den den verschiedenen Elektrodenteilcn gen Kathode angelegt werden. Das Gitter G2 und der
30, 31, 32 zugeordneten Spannungsunterschieden be- Endteil 117 α der Elektrode 117 wirken zur Erzeu-
steht darin, den Spannungsgradienten längs der Roh- gung eines elektrischen Feldes zusammen, das eine renachse zwischen den Elektroden 17 a und 18 a sehr 60 elektrostatische Strahlkonvergenzlinse bildet, die mit
wesentlich herabzusetzen und die Winkel mit Bezug gestrichelten Linien durch ihr optisches Äquivalent 1
auf die Röhrenachse der Linien gleichen Potentials dargestellt ist und dazu dient, die Strahlen BK und B11
innerhalb des Feldes zu verringern, was zur Folge ?um Strahl ß(i zum Konvergieren zu bringen, so daß
hat, daß die äquivalente optische Linse V (F i g. 3 A die drei Strahlen einander im Feld der Fokussierund 3C) von großem Durchmesser ist und Oberflä- 65 linse 116 kreuzen.
chcn von großen Krümmungshalbmessern hat, wie Um eine Konvergenz der Strahlen BK und B/( hergewünscht, beizuführen, die von der Elektrode 118 längs divcr-
rvi» Fiektrodenteilc 30, 31, 32, die die Zwischen- gierender Bahnen ausgehen, besitzt die Elektronen-
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kanone nach F i g. 4 ferner eine Ablenkeinrichtung 36.
Eine hohe Anodenspannung VP, z. B. von 13 bis 20 kV, die von einer Quelle 40 geliefert wird, wird über einen Anodenknopf 41 an die übliche leitende Schicht 42 gelegt, die ein Röhrenkolben auskleidet.
Wie gezeigt, kann die Spannung (V1, — Vc) über eicen Knopf 46 in den Röhrenhals 47 und einen Leiter 48 zur Elektrode 117 der Fokussierlinse 116 angelegt werden. Ferner sind die Elektrode 118 und der Zwischenelektrodenteil 131 mit der Elektrode 17 durch Leiter 49, 50 zur Aufnahme der Spannung (Vp Vc) verbunden. Die Endelektrodenteile 130, 132 können mit einer Quelle niedriger Spannung, wie vorangehend für die ähnlichen Elektrodenteile 30, 32 der F i g. 2 beschrieben, durch einen Leiter 55 elektrisch verbunden sein und können miteinander durch einen weiteren Leiter 56 elektrisch verbunden sein, so daß an beide Teile 30, 32 die gleiche Spannung gelegt wird. Der Leiter 55 kann mit einem der Steckstifte der Röhre elektrisch verbunden sein, der seinerseits mit der Quelle niedriger Spannung (nicht gezeigt) verbunden sein kann.
Da die Strahlen B11 und B15 durch die Linse 116 mit beträchtlichen Winkeln zur optischen oder Röhrenachse hindurchtreten, erfordert eine optimale Verminderung von Aberrationen der Strahlpunkte, daß die Linse 116 äquivalent einer optischen Linse mit großem Durchmesser und mit Flächen von großen Krümmungshalbmessern ist. Es wird der optischen Linse L', die der elektrostatischen Fokussierlinse 116 äquivalent ist, ein großer Durchmesser und Flächen
ίο von großen Krümmungshalbmessern dadurch gegeben, daß die Linse 116 mit einer Zwischenelektrodenanordnung 119 versehen wird, die durch eine axiale Anordnung von mindestens drei Ringelektrodenteilchen 130, 131, 132 gebildet wird, denen Spannungsdifferenzen zugeordnet sind, wie vorangehend beschrieben. Da an den mittleren Elektrodenteil 131 der Anordnung eine andere Spannung als an den Endelektrodenteilen 130, 132 liegt, ist die Wirkung eine Herabsetzung des Spannungsgradienten des elek-
irischen Feldes der Linse 116, wodurch der letzteren das gewünschte optische Äquivalent einer Linse von großem Durchmesser und großen Krümmungshalbmessern gegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. mungsradius äquivalent ist; d.h., die Oberflächen-Patentanspruch: krümmung der äquivalenten optischen Linse soll verhältnismäßig gering sein.
    Kathodenstrahlröhre mit einem Bildschirm, mit Bei einer elektrostatischen Fokussierungslinse häneinem Strahlerzeugungssystem, das mindestens 3 gen die Oberfiächenkrlimmungen der äquivalenten einen Elektronenstrahl erzeugt und gegen den optischen Linse von dem Spannungsgradienten längs Bildschirm richtet, und mit einer zwischen dem der optischen Achse zwischen der ersten und der Strahlerzeugungssystem und dem Bildschirm vor- zweiten Ringelektrode ab, und der Spannungsgradient gesehenen Fokussierlinsen-Anordnung, die aus hängt seinerseits von dem Spannungsunterschied zwieiner ersten Ringelektrode, aus einer axial in io sehen der ersten, der zweiten und der dritten Ring-Reihe mit dieser angeordneten zweiten Ringelek- elektrode ab sowie auch von dem axialen Abstand trode und aus einer zwischen der ersten und der zwischen der ersten und der zweiten Ringelektrode zweiten Ringelektrode angeordneten dritten Ring- und dem Durchmesser der dritten Ringelektrode. Da elektrode besteht, welche ihrerseits aus drei axial die Elektronenkanone innerhalb des Kolbenhalses hintereinander angeordneten Ringelektrodenteilen is der Kathodenstrahlröhre angeordnet ist, wird natürzusammengesetzt ist, wobei die erste und die lieh der Durchmesser der dritten Ringelektrode der zweite Ringelektrode auf gleichem Potential liegen elektrostatischen Fokussierungslinse durch den und die beiden äußeren Ringelektrodenteile der Durchmesser des Halses begrenzt. Der Durchmesser dritten Ringelektrode ebenfalls auf gleichem, je- der äquivalenten optischen Linse kann daher nur doch gegenüber dem Potential der ersten und 20 bis zu einem begrenzten Ausmaß durch einen größezweiten Ringelektrode niedrigerem Potential liegen, ren Durchmesser der dritten Ringelektrode vergrödadurch gekennzeichnet, daß der mitt- ßert werden. Wenn der axiale Abstand zwischen der lere Elektrodenteil (31,131) der dritten Ringelek- ersten und der zweiten Ringelektrode, d. h. zwischen trode (19a, 119) etwa auf dem gleichen Potential den Endelektroden der elektrostatischen Fokussieliegt wie die erste und zweite Ringelektrode (17 a, 25 rungslinse verringert wird, um den Spannungsgra-18a; 117,118). dienten im Feld längs der optischen Achse zu verringern und damit den Krümmungsradius der Oberflächen der äquivalenten optischen Linse zu vergrößern, wird die Fokussierungswirkung der Linse ver-
    30 mindert, so daß es nötig wird, in unerwünschter
    Weise den Abstand von der Fokussierungslinse zum Schirm und damit die Gesamtlänge der Röhre zu vergrößern. Wenn der Spannungsunterschied zwi-
    Die Erfindung betrifft eine Kathodenstrahlröhre sehen der dritten Ringelektrode und den anderen mit einem Bildschirm, mit einem Strahlerzeugungs- 35 beiden Ringelektroden herabgesetzt werden soll, muß system, das mindestens einen Elektronenstrahl er- eine verhältnismäßig hohe Spannung an die dritte zeugt und gegen den Bildschirm richtet, und mit Ringelektrode unter Berücksichtigung des Umstaudes einer zwischen dem Strahlerzeugungssystem und dem gelegi werden, daß an der ersten und zweiten Ring-Bildschirm vorgesehenen Fokussierlinsen-Anordnung, elektrode gewöhnlich die Anodenspannung liegt, die die aus einer ersten Ringelektrode, aus einer axial in 40 sich normalerweise im Bereich von 13 bis 20 kV beReihe mit dieser angeordneten zweiten Ringelektrode findet. Das Anlegen einer verhältnismäßig hohen und aus einer zwischen der ersten und der zweiten Spannung, beispielsweise einer Spannung von 4 bis Ringelektrode angeordneten dritten Ringelektrode 5 kV oder mehr, an die dritte Ringelektrode ist inbesteht, welche ihrerseits aus drei axial hintereinander sofern nachteilig, als eine zusätzliche Schaltung zum angeordneten Ringelektrodenteilen zusammengesetzt 45 Erzeugen dieser hohen Spannung erforderlich ist und ist, wobei die erste und die zweite Ringelektrode auf daß ferner die Möglichkeit besteht, daß Entladungen gleichem Potential liegen und die beiden äußeren zwischen den im engen Abstand voneinander befind-Ringelektrodenteile der dritten Ringelektrode eben- liehen Zuleitungen und Steckstiften bestehen, welche falls auf gleichem, jedoch gegenüber dem Potential die Spannungen an die dritte Ringelektrode und an der ersten und zweiten Ringelektrode niedrigerem 50 die Gitter liefern, durch weiche der Strahl erzeugt Potential liegen. und moduliert wird.
    Bei Kathodenstrahlröhren wird der Elektronen- Die Notwendigkeit, eine elektrostatische Fokussiestrahl in der Regel durch das elektrische Feld der elek- rungslinse vorzusehen, die einer optischen Linse mit trostatischen Fokussierungslinse geleitet, durch welche großem Durchmesser und großem Krümmungsradius er auf den Schirm fokussiert wird. Die Fokussierlinse 55 äquivalent ist, liegt besonders bei einer Mehrstrahlwird gewöhnlich durch eine erste und eine zweite röhre mit einer einzigen Elektronenkanone vor, wie Ringelektrode gebildet, die sich axial voneinander sie z. B. in der USA.-Patentschrift 3 448 316 bein Abstand befinden und um die Röhrenachse herum schrieben ist. In einer solchen Mehrstrahlröhre, die erstrecken. An den beiden Ringelektroden liegt die z. B. zur Verwendung als Farbbildröhre in einem gleiche Spannung. Zwischen der ersten und zweiten 60 Fernsehempfänger geeignet ist, emittiert eine Katho-Ringelektrode befindet sich eine dritte Ringelektrode, denanordnung Elektronen, die zu mehreren Elektroan der eine andere Spannung liegt, beispielsweise nenstrahlen geformt werden, welche dazu gebracht eine wesentlich niedrigere Spannung, um das elek- werden, zu konvergieren bzw. einander im Feld trische Fokussierungsfeld zu bilden. Um die sphäri- einer elektrostatischen Fokussierungslinse zu kreuschen Aberrationen des auf den Schirm fokussierten 65 zen, die allen Strahlen gemeinsam ist. Dadurch wer-Strahls auf ein Mindestmaß herabzusetzen, ist es den die Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm fowünschenswert, daß die elektrostatische Fokussie- kussiert.
    rungslinse einer optischen Linse mit großem Krüm- Zur Verringerung der Aberration ist es erforder-
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