DE1961882U - Vorrichtung zum heben und senken von wagenkaesten, insbesondere sheltern. - Google Patents
Vorrichtung zum heben und senken von wagenkaesten, insbesondere sheltern.Info
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
ίΑ..111Ί18 28.2.6?
Heinrich de Pries G.m.b.H.
Düsseldorf
Gauß Straße 20
Vorrichtung zum Heben und Senken von Wagenkästen, insbesondere Sheltern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heben und
Senken von Wagenkästen, insbesondere Sheltern, die auf
Fahrzeugen transportiert, jedoch zur normalen Verwendung auf dem Boden abgestellt werden und vorzugsweise vier
Hebevorrichtungen besitzen. Solehe Vorrichtungen sind bekannt geworden, um Shelter zu laden und.zu entladen,
die im Benutzungszustand auf dem Boden stehen und nur zu Transportzwecken verladen werden, so daß ein Fahrzeug
eine große Zahl von Sheltern bedienen kann und im Fall einer Beschädigung der Shelter durch Waffenwirkung, das
Fahrzeug unbeschädigt verbleibt.
Die bisher üblichen Vorrichtungen zum Heben und Senken
waren klappbar an den Stirnwänden der Shelter angelenkt. Um die beiden vorderen Hebevorrichtungen ausklappen zu
können, mußte zunächst der Shelter, dessen Maße festgelegt sind_ und etwa den Maßen der Pritsche des Fahrzeuges entsprechen,
mit Brechstangen nach rückwärts verschoben werden, um die beiden vorderen Hubvorrichtungen ausklappen zu
können.
Eine weitere Schwierigkeit trat dadurch auf, daß die ausgeklappten
Hubvorrichtungen in Arbeitsstellung mit dem Shelter verriegelt werden mußten, was durch Stifte geschah,
die auf Scherung beansprucht, keine große Sicherheit ergaben. Bei den bisher als Hubmitteln verwendeten Spindeln tra^
noch der erhebliche Nachteil auf, daß sie nach dem Verladen wieder um den gesamten Hubweg heraufgekurbelt werden mußten
und vor dem Entladen den gesamten Hubweg herunter.
034 - 2 -
eis/str
Da der Inhalt des Shelters ein Gewicht von etwa 3 t hat und das Spindeln von Hand erfolgte, mußte die
Steigung der Spindelgesehwindigkeit g^ing sein, so daß
das zusätzliche Aus- bzw· Einfahren vor dem JSnt- bzw.
Beladen eine erhebliche zusätzliche Arbeit und Zeit erforderte.
Bei den bisherigen Hubvorrichtungen konnte zudem eine
dem Shelterbau von den Benutzern seit langem gestellte Forderung, nämlich Zugängliehkeit des Shelters, durch
eine Stirntür während des 'Äansportes nicht erfüllt werden.
Gegenstand der Erfindung ist es nun, die genannten Nachteile zu beseitigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so ausgebildet ist, daß die Hebevorrichtungen an den Außenwänden
des Shelters parallel zu diesen verschwenkbar . angelenkt sind. Hierdurch treten die erhebliehen Fortschritte
ein, daß ein Verschieben des Shelters vor dem Entladen nicht mehr notwendig ist und daß weiterhin
eine Verriegelung gegen seitliche Verschwenkungen der
Hebevorrichtung entfällt.
Mit Vorteil sind die Hebevorrichtungen an Auslegern angeordnet, die parallel zu den Stirnwänden des Shelters
verschwenkbar sind. Bei diesem Weg kann die durch die Fahrzeugbreite bestimmte Shelterbreite voll ausgenutzt
werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Ausleger
durch mindestens eine Strebe, die gabelförmig sein kann, festlegbar, welche etwa im Bereich der Oberkante
des Shelters an diesem anlenkbar siE.6.
Die Strebe kann am Shelter oder am Ausleger verbleiben,
oder während des Transportes von beiden gelöst befördert werden.
Als Hebevorrichtung ist bei einer bevorzugten Ausführungsform je ein Stützrohr gleitend in einem Führungsrohr jedes
Auslegers vorzugsweise entnehmbar angeordnet, wobei der Kopf des Stützrohres sich gegen eine Rolle abstützt, über
die ein am Ausleger befestigtes Seil oder Kette läuft, dessen bzw. deren freies Ende durch eine Winde bewegt
wird. Durch diese Maßnahme wird ein dem Stand der Technik gegenüber ganz besonderer Portschritt erzielt. Die Hubhöhe
muß wesentlich größer sein als die Pritschenhöhe, nämlich beispielsweise i860 mm betragen gegenüber einer
Pritschenhöhe von I600 mm. Andererseits sollte die Lange
der Hubelemente, die ja am Fahrzeug transportiert werden sollen, nicht die Pritschenbreite erreichen oder etwa
überschreiten. Es ist in diesem Zusammenhang schon beabsichtigt worden, mit Teleskopelementen zu arbeiten, die
jedoch sehr aufwendig und auch störanfällig sind, während von dem erfindungsgemäßen Aggregat verlangt wird, einfach
und robust, auch bei rauhestem Betrieb im Felde sicher und zuverlässig zu arbeiten. Die Anordnung eines entnehmbaren
Stützrohres hat weiterhin noch den Vorteil, daß sich ein Hochkurbeln derselben bei verladenem Shelter und ein;,.?
Herunterkurbeln zum Entladen des Shelters erübrigt.
Auf einfache und wirksame Weise wird eine Löslichkeit des Stützrohres dadurch erzielt, daß die Rolle in einem losen
Stufenstück gelagert ist, das sich mit einer Stufe gegen das Stützrohr und mit einer zweiten Stufe .^gegebenenfalls
gegen das Führungsrohr etwa spielfrei abstützt. Wird nun das Stützrohr ganz heruntergekurbelt, so kommt das Stufenstück
zur Anlage am Führungsrohr und wird durch Seil oder Kette über die Bremse der Winde festgelegt, während das
Stützrohr durch einfaches Herausziehen entnommen werden kann.
Bei dieser Ansführungsform ist der Ausleger vorzugsweise
kastenförmig ausgebildet. Er kann dann Seil oder Kette
aufnehmen und schützen und ist gleichzeitig von besonderer Stabilität.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn an dem Ausleger ein Anschlag angeordnet ist, der eine
Festlegung des Auslegers in vertikaler Stellung ermöglicht und wenn das Stützrohr seinerseits von beiden Seiten durchsteckbar
durch das Führungsrohr ausgebildet ist.
Die Hebevorrichtung kann auch als Spindel oder hydraulisch
ausgebildet sein.
Im folgenden ist di,e Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe von Zeichnungen näher erläutert.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 die schematische Rückansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform;
Fig. 3 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsformί
Fig. 4 einen Schnitt durch den Kopf eines Stützrohres mit Rolle und Stufenstück.
Auf der Pritsche 1 eines Fahrzeuges ist der Shelter angeordnet,
der insgesamt mit 2 bezeichnet ist. In seinen Stirnwänden sind Schwenkachsen 3 starr befestigt, auf denen
Ausleger 4 verschwenkbar sind und beispielsweise von der voll ausgezogenen Stellung zum Be- und Entladen in die
strichpunktierte Stellung zum Transport parallel zu den Stirnwänden verschwenkt werden können. Die Ausleger 4
sind mit Vorzug als Kästen ausgebildet, wie die Figuren 2 und 3 zeigen. Sie nehmen die Winden 5 auf, die nur
sehematisch angedeutet sind und durch die Kurbeln 6
betätigt werden können. Die Seile oder Ketten 7, die
an einem Ansatz 8 der Ausleger 4 befestigt sind und über eine Rolle 9 zur Winde 5 laufen, werden mit ihren
freien Enden in dem kastenförmigen Ausleger aufbewahrt, so daß praktisch ausgeschlossen ist, daß sie im Gelände
herumliegen und dort starker Verschmutzung ausgesetzt sind.
In ausgeklapptem Zustand wird der Ausleger 4 durch eine Strebe Io mit dem Shelter 2 starr verbunden, wobei die
Strebe Io gabelförmig ausgebildet sein kann. Die Verbindung der Strebe Io mit dem Shelter etwa durch einen
Bolzen 11 und mit dem Ausleger etwa durch einen Bolzen 12, kann so beschaffen sein, daß eine oder beide Verbindüngen
während des Transportes gelöst werden.
In dem Ausleger 4 ist ein Führungsrohr 13 angeordnet, in dem ein Stützrohr l4 geführt wird. Ein Stufenstück
greift mit einem Ansatz in das Stützrohr 14 und stützt sich auf demselben ab, während es sich mit einer weiteren
Schulter, die mit 16 bezeichnet ist, gegen das Führungsrohr abstützt, wenn das Stützrohr ganz ausgefahren ist.
Über die Rolle 9 greift ein Bügel 17, um Seil oder Kette zu halten und zu schützen.
Am Shelter selbst können Halterungen 18, 19 vorgesehen
sein, die die Stützrohre 14 während des Transportes tragen. In der Shelter-Stirnwand ist eine Tür 2o vorgesehen, die
in diesem Falle in Unterteil 2oa und Oberteil 2ob unterteilt ist derart, daß das Oberteil 2ob auch während der
Fahrt geöffnet werden kann, so daß das Innere des Shelters zugänglich ist.
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Wird dagegen so vorgegangen, wie im rechten Teil der
Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet, wird nämlich am Ausleger 4 ein Anschlag 2β angebracht, der an der Shelterwand
zur Anlage kommend den Ausleger 4 in Ruhestellung senkrecht hält, so kann die Tür 2o einteilig ausgebildet
werden und ist gänzlich frei. In diesem Falle können die Stützrohre 14, beispielsweise wie in Fig. 1 ausgezogen
dargestellt, auch auf dem Dach des Shelters bzw. an der Seitenwand desselben transportiert werden.
Soll der Shelter beispielsweise entladen werden, so werden die Ausleger 4 aus der strichpunktierten oder gestrichelten
Lage in die voll ausgezogene Lage nach außen verschwenkt; die Stützrohre 14 werden den Halterungen entnommen
und eingesteckt, sodann werden gegebenenfalls nach Anordnung von Stützplatten 21 die Streben Io mit Hilfe
der Bolzen 11, 12 angelenkt und die Winden 5 werden durch die Kurbeln 6 nacheinander stufenweise oder gleichzeitig
in Betrieb genommen, wobei zunächst etwas gehoben wird, bis das Fahrzeug mit der Pritsche 1 ausfahren kann und
dann abgesenkt wird, bis der Shelter auf dem Boden steht.
Während beim Entladen die Stützrohre 14 von außen eingesteckt
und dann verschwenkt werden können, müssen beim Aufladen die Stützrohre 14 so in die Führungsrohre 13
eingesteckt werden, daß sie in verschwenktem Zustand der Ausleger nach oben heraustreten. Dabei könnte es,
wenn die Stützrohre unten eingeführt werden, zu Kollisionen mit den Bolzen 11 kommen. Es sind daher die Stützrohre
so ausgebildet, daß sie sowhl von außen als auch von innen in das Führungsrohr 15 eingeschoben werden
können. Es wird also beispielsweise der Ausleger aus der gestrichelten Lage in Fig. 1 nach außen verschwenkt und
durch die Strebe Io festgelegt. Nunmehr wird bei auf dem Boden stehenden Shelter, nach Abheben des Stufenstückes
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_ 7 —
mit der Rolle 9* das Stützrohr 14 von oben eingeführt,
bis es den Boden erreicht. Die Rolle 9 wird mit darüber geführtem Seil oder Kette 7 eingesetzt und es kann gehoben
werden. Dabei ist das Rohr etweder, wie in Fig. unten dargestellt, mit durchgehend gleichem Durchmesser
ausgebildet oder es ist ein einschiebbares Endstück 27
.und
vorgesehen, das entnommen/nach dem Durcschieben wieder eingesetzt werden kann.
vorgesehen, das entnommen/nach dem Durcschieben wieder eingesetzt werden kann.
Winde und Kette sind in den Auslegerkästen vor Verschmutzung hinreichend geschützt. Wie die Figuren 2 und
zeigen, kann entweder eine Seitenwand 22 der Ausleger parallel zu den Stirnwänden des Shelters 2 ausgebildet
sein, dann müssen die Kurbeln 6 an der Außenseite angeordnet sein und gegenläufig bewegt werden, oder beide
Seitenwände 23, 24 der Ausleger 25 sind, wie in Fig. 3
dargestellt, geknickt, dann können beide Handkurbeln β in einem Drehsinn betätigt werden.
Schutzansprüche;
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Heben und Senken von Wagenkästen, insbesondere
Sheltern, die auf Fahrzeugen transportiert, jedoch zur normalen Verwendung auf dem Boden abgestellt
werden und vorzugsweise vier Hebevorrichtungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtungen an den
Außenwänden des Shelters (2) parallel zu diesen verschwenkbar angelenkt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebevorrichtungen an Auslegern (4) angeordnet sind, die parallel an den Stirnwänden des "Shelters (2) verschwenkbar
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger (4) durch mindestens eine Strebe (Io)
festlegbar sind, die etwa im Bereich der Oberkante "des Shelters (2) an diesem anlenkbar ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Hebevorrichtung je ein Stützrohr (14)
gleitend in einem Führungsrohr (13) jedes Auslegers (4) vorzugsweise entnehmbar angeordnet ist, der Kopf des Stützrohres
(14) sich gegen eine Rolle (9) abstützt, über die ein am Ausleger (4) befestigtes Seil oder Kette (7) läuft,
dessen bzw. deren freies Ende durch eine Winde (5) bewegt wird.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rolle (&9) in einem losen Stufenstück (15) gelagert ist, das sich mit einer Stufe gegen das Stützrohr
(14) und mit einer zweiten Stufe (16) gegebenenfalls gegen "das Führungsrohr (13) etwa spielfrei abstützt.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausleger (4) kastenförmig ausgebildet ist und Winde und Kette aufnimmt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ausleger (4) ein Anschlag (26) angeordnet ist, der den Ausleger in Transportstellung durch
Anlage an den Shelter etwa senkrecht hält.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7j dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützrohr (l4) gänzlich durch das Führungsrohr (13) durchschiebbar ausgebildet ist und an
seinem unteren Ende ein lösbares Endstück (27) aufnehmen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031688 DE1961882U (de) | 1967-02-28 | 1967-02-28 | Vorrichtung zum heben und senken von wagenkaesten, insbesondere sheltern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031688 DE1961882U (de) | 1967-02-28 | 1967-02-28 | Vorrichtung zum heben und senken von wagenkaesten, insbesondere sheltern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961882U true DE1961882U (de) | 1967-06-08 |
Family
ID=33335058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967F0031688 Expired DE1961882U (de) | 1967-02-28 | 1967-02-28 | Vorrichtung zum heben und senken von wagenkaesten, insbesondere sheltern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1961882U (de) |
-
1967
- 1967-02-28 DE DE1967F0031688 patent/DE1961882U/de not_active Expired
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