DE19612134A1 - Wischblatt zum Reinigen von Fahrzeugscheiben - Google Patents

Wischblatt zum Reinigen von Fahrzeugscheiben

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DE19612134A1
DE19612134A1 DE1996112134 DE19612134A DE19612134A1 DE 19612134 A1 DE19612134 A1 DE 19612134A1 DE 1996112134 DE1996112134 DE 1996112134 DE 19612134 A DE19612134 A DE 19612134A DE 19612134 A1 DE19612134 A1 DE 19612134A1
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cleaning element
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DE1996112134
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Eckhardt Schmid
Juergen Bommer
Klaus Fischer
Bruno Egner-Walter
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ITT Automotive Europe GmbH
Continental Teves AG and Co OHG
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ITT Automotive Europe GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Wischblatt zum Reinigen von Fahrzeugscheiben mit den Merkmalen des Oberbegriffs des An­ spruchs 1.
Aus der DE 27 25 405 A1 ist ein Wischblatt bekannt, bei dem ein aus elastischem Material hergestellter Wischerkörper mit seinem oberen Bereich an einem Wischblattgestell gehalten ist.
Der Wischerkörper ist insgesamt als faltbarer aus­ gebildet und weist eine tropfenartige Gestalt seines Quer­ schnittes auf, wobei sich von der Oberseite des Wischerkörpers zwei zangenartige Fortsätze in Richtung auf die Fahrzeugschei­ be erstrecken. Die Längskanten dieser Fortsätze bilden zwei parallele Wischlippen, die im Normalzustand dicht nebenein­ ander auf der Fahrzeugscheibe aufliegen. In dem von den zan­ genartigen Schenkeln begrenzten Raum ist ein zusätzlicher Schwammstreifen und/oder Schaber angeordnet, der im Normal­ zustand hinsichtlich der Wischlippen zurückgezogen und von den zangenartigen Schenkeln eingeschlossen ist. Weiterhin verläuft längs in dem Wischerkörper ein durch den Waschflüssigkeits­ druck elastisch verformbarer Waschflüssigkeitskanal. Im Quer­ schnitt des faltbaren Wischerkörpers betrachtet besitzt der Waschflüssigkeitskanal eine ringsegmentförmige Gestalt, wobei sich das Ringsegment beiderseits in die zangenartigen Schenkel erstreckt und in diesen endet. Unter dem Druck geförderter Waschflüssigkeit vergrößert sich der Querschnitt des Wasch­ flüssigkeitskanales, und der Wischerkörper entfaltet sich so, daß die Wischlippen nach seitlich auswärts verschwenken und sich von der Fahrzeugscheibe entfernen. Gleichzeitig wird die vorher innere Wandung des Waschflüssigkeitskanales, an der der Schwammstreifen und/oder Schaber befestigt ist, zur Fahrzeug­ scheibe in ausgestülpt. Dadurch gelangt der Schwammstreifen und/oder Schaber in Kontakt mit der Fahrzeugscheibe, wohinge­ gen die Wischlippen ohne Kontakt zur Fahrzeugscheibe sind. Bei nachlassendem Flüssigkeitsdruck faltet sich der Wischerkörper aufgrund elastischer Rückstellkräfte oder zusätzlich in den Wischerkörper eingelegte Federelemente in seine eingangs be­ schriebene Normalstellung zurück.
Es ist festzustellen, daß nahezu der gesamte Wischerkörper an dem beschriebenen Vorgang der Entfaltung und Rückfaltung be­ teiligt ist und daß dabei relativ großräumige Bewegungen aus­ geführt werden. Das führt zu einer relativ schnellen Material­ ermüdung mit Nachlassen der federelastischen Eigenschaften, so daß die gewünschte Funktionsfähigkeit des Wischblattes nicht über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt und sich die Wischqualität verschlechtert. Um eine Verringerung der Fahr­ sicherheit durch ein zu zeitiges Nachlassen der Wischqualität dieser bekannten Wischblätter zu vermeiden, muß in kürzeren Zeitabständen ein verschleißbedingter Austausch der Wisch­ blätter erfolgen. Dieses ist mit höheren Kosten für den Fahr­ zeughalter verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Wischblatt der eingangs beschriebenen Art dahingehend zu ver­ bessern, daß die erforderlich gute Wischqualität über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Wischblatt mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bei einem solchen Wisch­ blatt ist die Wischleiste bei Gewährleistung der erforderli­ chen Biegsamkeit insgesamt mit einer inneren Stabilität und Festigkeit ausgestattet, die derjenigen von herkömmlichen Wi­ schleisten entspricht. Durch das Vorhandensein einer zweiten Wischlippe wird die Wischqualität im normalen Wischbetrieb verbessert. Andererseits ist die Wischleiste so gestaltet, daß nur der Abschnitt des Waschflüssigkeitskanales, der zur Fahr­ zeugscheibe weist und an dem das Intensivreinigungselement befestigt ist, unter dem Druck geförderter Waschflüssigkeit elastisch verformt wird. Diese Verformung ist wesentlich ge­ ringer als bei dem bekannten Wischblatt, so daß seine ord­ nungsgemäße Funktion über einen wesentlich längeren Zeitraum erhalten bleibt, bevor eine Materialermüdung eintritt. Da au­ ßerdem die Wischlippen nicht in die elastische Verformung zur Herbeiführung des Intensivreinigungsvorganges einbezogen sind, wirkt sich ein Nachlassen der federelastischen Eigenschaften des elastisch verformbaren Abschnittes der Waschflüssigkeits­ leitung, an dem das Intensivreinigungselement befestigt ist, in vernachlässigbar geringem Umfang auf die Wischqualität aus. Ein ausreichend starkes Andrücken des Intensivreinigungsele­ mentes an die Fahrzeugscheibe ist auch bei eingetretener Alte­ rung des betreffenden Abschnittes der Wandung des Waschflüs­ sigkeitskanales gewährleistet. Andererseits kann sich kaum eine Verschlechterung der Wischqualität einstellen, wenn im normalen Wischbetrieb aufgrund nachgelassener Rückstellkräfte des Waschflüssigkeitskanales das Intensivreinigungselement zwischen den beiden Wischlippen nur mit leichtem Druck auf der Fahrzeugscheibe aufliegt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen bzw. deren Kombinationen.
Eine Weiterbildung gemäß Anspruch 2 weist den Vorteil auf, daß das Intensivreinigungselement unabhängig von der übrigen Wi­ schleiste mit dem den Waschflüssigkeitskanal bildenden Schlauch zu einem vorgefertigten Bauelement verbunden werden kann und danach in den offenen, kanalartigen Hohlraum der Rüc­ kenleiste eingebracht und in diesem befestigt werden kann.
Um bei einer Wischleiste mit einem von einem Schlauch gebilde­ ten Waschflüssigkeitskanal nach einem Intensivreinigungsvor­ gang ein ordnungsgemäßes Zurückziehen des Intensivreinigungs­ elementes zu gewährleisten, wird eine Weiterbildung gemäß An­ spruch 3 empfohlen, wonach der Schlauch, der den Waschflüssig­ keitskanal bildet, im drucklosen Zustand eine flache Quer­ schnittsform aufweist. Dabei sollte der Schlauch so gestaltet sein, daß seine Innenseiten im drucklosen Zustand aufeinander aufliegen oder nur einen geringen Abstand voneinander einneh­ men. Durch die elastischen Rückstellkräfte des Schlauches wird das Intensivreinigungselement bei nachlassendem Druck der Waschflüssigkeit wieder von der Fahrzeugscheibe zurückgezogen. In diesem Zusammenhang wird eine Weiterbildung gemäß Anspruch 4 empfohlen, welche dafür sorgt, daß das Intensivreinigungs­ element bei seiner Ausfahr- bzw. Rückzugsbewegung oder auch im Wischbetrieb an den längsseitigen Rändern der zur Fahrzeug­ scheibe weisenden Öffnung des kanalartigen Hohlraumes, in dem der Schlauch angeordnet ist, geführt bzw. abgestützt ist. Das ist vorteilhaft für eine ordnungsgemäße Funktion des Intensiv­ reinigungselementes.
Durch eine Weiterbildung gemäß Anspruch 5 wird eine weitere Verbesserung der Funktion des Intensivreinigungselementes er­ reicht. Dadurch, daß sich das Intensivreinigungselement im Wischbetrieb seitlich an der nachfolgenden Wischlippe ab­ stützt, wird der wirksame Hebelarm des Intensivreinigungsele­ mentes zwischen diesem Abstützpunkt und der Oberfläche der Fahrzeugscheibe verkürzt. Dadurch wird die elastische Verform­ barkeit des unteren Teiles des Intensivreinigungselementes verringert, wodurch wiederum eine kräftigere Reinigungswirkung des Intensivreinigungselementes erzielbar ist. Empfohlen wird weiterhin eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6, wonach der Waschflüssigkeitskanal unmittelbar in die Rücken­ leiste eingeformt ist. In diesem Fall kann der Arbeitsschritt der Befestigung des Intensivreinigungselementes an einem Schlauch eingespart werden, da hierbei das Intensivreinigungs­ element sofort an den elastisch verformbaren Abschnitt der Wandung des in die Rückenleiste eingeformten Waschflüssig­ keitskanales befestigt werden kann. Außerdem wird hierbei ver­ mieden, daß Schmutz oder dergleichen in den bei drucklosem Waschflüssigkeitskanal zwischen dem Schlauch und dem Intensiv­ reinigungselement und dem offenen, kanalartigen Hohlraum ver­ bleibenden Raum eindringen und die Beweglichkeit des Intensiv­ reinigungselementes behindern kann.
Als vorteilhaft wird eine Weiterbildung gemäß Anspruch 7 emp­ fohlen, wonach das Intensivreinigungselement direkt an der Wandung des Waschflüssigkeitskanales befestigt ist. Jedoch sind auch Fälle denkbar, in denen es schwierig ist, das Inten­ sivreinigungselement direkt an dem von einem Schlauch gebilde­ ten Waschflüssigkeitskanal oder an den elastisch verformbaren Abschnitt der Wandung eines direkt in die Rückenleiste einge­ formten Waschflüssigkeitskanales zu befestigen. In diesem Fall kann es günstiger sein, das Intensivreinigungselement an einem geeigneten Trägerkörper zu befestigen und dann diesen Träger­ körper an der Wandung des Waschflüssigkeitskanales zu befesti­ gen.
Bevorzugt wird eine Weiterbildung gemäß Anspruch 8, wonach das Intensivreinigungselement eine Borstenleiste ist. Diese Wei­ terbildung hat gegenüber einem, beispielsweise aus Schwamm oder Hartschwamm oder dergleichen bestehenden Intensivreini­ gungselement den Vorteil, daß die für den Wischvorgang bzw. Reinigungsvorgang erforderliche Steifigkeit des Intensivreini­ gungselementes bei gleichzeitiger erforderlicher Elastizität, insbesondere über die Länge der Wischleiste, wesentlich besser auf die vorliegenden Verhältnisse abgestimmt werden kann.
Eine Weiterbildung gemäß Anspruch 10 hat den Vorteil, daß die Waschflüssigkeit zielgerichtet unmittelbar an den Ort der Fahrzeugscheibe gebracht wird, an dem sie unmittelbar benötigt wird. In diesem Zusammenhang wird auch noch darauf verwiesen, daß anstelle von Waschflüssigkeit auch konzentriertes Reini­ gungsmittel oder Enteisungsmittel gefördert werden kann.
Bevorzugt wird letztendlich noch eine Weiterbildung gemäß An­ spruch 11, welche vorsieht, daß die Wischleiste einen durch Extrudieren hergestellten Wischleistenkörper aufweist, der aus der Rückenleiste und den zwei Wischlippen besteht, die über je einen elastischen Kippsteg einstückig mit der Rückenleiste verbunden sind.
Anhand von Zeichnungen werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. In den zugehörigen Zeichnun­ gen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Wischblattes,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt einer Wischleiste im normalen Wischbetrieb,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt der Wi­ schleiste von Fig. 2 im Intensivreinigungsbetrieb,
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt einer anderen Wischleiste im normalen Wischbetrieb und
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt der Wi­ schleiste von Fig. 4 im Intensivreinigungsbetrieb.
In Fig. 1 ist ein Wischblatt zu sehen, das ein Wischblattge­ stell 1 aufweist, an welchem eine aus elastischem Material bestehende Wischleiste 2 gehalten und geführt ist. Das Wisch­ blattgestell 1 ist kaskadenartig aus einem Hauptbügel 3, zwei Zwischenbügeln 4 und vier Krallenbügeln 5 mit jeweils zwei Krallenpaaren 6 zusammengesetzt. Der Hauptbügel ist etwa mit­ tig mit einem sogenannten Einhängekasten 7 ausgestattet, wel­ cher zum schwenkbaren Verbinden mit einem nicht dargestellten Wischarm ausgebildet ist. Die beiden Zwischenbügel 4 sind je­ weils waagebalkenartig an den gegenüberliegenden Enden des Hauptbügels 3 angelenkt und die Krallenbügel 5 wiederum sind jeweils waagebalkenartig an den gegenüberliegenden Enden der Zwischenbügel 4 angelenkt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung, die sich vor allem auf die Wischleiste 2 beziehen, sind aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich. Die in diesen Fig. 2 und 3 sowie 4 und 5 dargestellten Aus­ führungsbeispiele von Wischleisten 2 zeigen einen prinzipiell gleichen Grundaufbau, der zunächst beschrieben wird. Die Wi­ schleiste 2 besitzt eine Rückenleiste 8, die durch je eine Längsnut 9 an den gegenüberliegenden Längsseiten in einen obe­ ren und einen unteren Teil gegliedert ist. Die Längsnuten 9 sind so ausgebildet, daß die Krallenpaare 6 der Krallenbügel 5 des Wischblattgestells 1 in diese Längsnuten 9 eingreifen und somit die Wischleiste 2 halten und führen können. Im oberen Teil der Rückenleiste 8 ist eine Federschiene 10 in einem im Querschnitt geschlossenen Kanal angeordnet und erstreckt sich längs der Rückenleiste 8. Die Federschiene 10 und der betref­ fende Kanal sind hinsichtlich der Breite der Rückenleiste 8 mittig angeordnet. Es wäre auch denkbar, daß mehr als eine Federschiene 10 vorhanden sein können. Beispielsweise könnten zwei Federschienen 10 vorgesehen sein, die entweder jeweils in einem geschlossenen Kanal oder in einer weiteren an den Längs­ seiten der Rückenleiste 8 vorgesehenen Längsnut angeordnet sein können. Die Anzahl der Federschienen und deren Federcha­ rakteristik wird so gewählt, daß eine zielgerichtete Vertei­ lung der über die Krallenpaare 6 in die Wischleiste 2 einge­ tragenen Anpreßkräfte zielgerichtet gleichmäßig oder ungleich­ mäßig auf die Länge der Wischleiste 2 verteilt werden. Die Art und Weise der Anordnung der Federschienen an bzw. in der Rüc­ kenleiste 2 ist eher von der Herstellungsart des Grundkörpers der Wischleiste 2 abhängig. Eine Anordnung einer Federschiene 10 in der in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Art wird dann bevor­ zugt, wenn der Grundkörper der Wischleiste 2, wie auch im vor­ liegenden Fall, durch Extrudieren hergestellt ist.
In den Fig. 2 bis 5 ist weiterhin zu erkennen, daß in dem durch die Längsnuten 9 abgeschnürten unteren Teil der Rücken­ leiste 8 ein Waschflüssigkeitskanal 11 in Längsrichtung der Rückenleiste 8 verläuft, über welchen Waschflüssigkeit bis zur Fahrzeugscheibe 12 gefördert wird. Unterhalb der Rückenleiste 8 sind parallel zueinander und in einem Abstand voneinander zwei Wischlippen 13 angeordnet, die einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt haben, der bereits von üblichen Wischblättern mit nur einer Wischlippe bekannt ist. Jeweils ein elastischer Kippsteg 14, der mittig auf der breiteren Oberseite der Wischlippen 13 angeordnet ist, verbindet die Wischlippe 13 mit der auf die Fahrzeugscheibe 12 weisenden Unterseite 15 der Rückenleiste 8. Die Wischlippen 13 sind da­ bei so mit der Rückenleiste 8 verbunden, daß sie im Wischbe­ trieb eine hinsichtlich der Bewegungsrichtung B der Wischlei­ ste 2 vorwärtsgeneigte Schräglage einnehmen können, welche bei Umkehr der Bewegungsrichtung B der Wischerleiste 2 in die ent­ gegengesetzte Schräglage umschlägt. Diese Schräglagen sind so definiert, daß die Wischlippen 13 jeweils mit der in Bewe­ gungsrichtung B vorn liegenden Kante, welche somit eine Ab­ streifkante 16 bildet, die Fahrzeugscheibe 12 überstreicht. In dem Abstand zwischen den beiden Wischlippen 13 ist ein Intensivreinigungselement 17 angeordnet, welches von einer Borsten­ leiste gebildet ist. Das Intensivreinigungselement 17 ist da­ bei an der Wandung des in der Rückenleiste 8 angeordneten Waschflüssigkeitskanales 11 befestigt, der unter der Druckein­ wirkung geförderter Waschflüssigkeit seine Querschnittsform elastisch verändern kann. Das Intensivreinigungselement 17 ist dabei an einem Abschnitt der Wandung des Waschflüssigkeits­ kanales 11 befestigt, der durch den Druck der Waschflüssigkeit in Richtung auf die zu reinigende Fahrzeugscheibe 12 und bei nachlassendem Druck der Waschflüssigkeit aufgrund elastischer Rückstellkräfte der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11 wieder von der Fahrzeugscheibe 12 hinweg bewegt wird.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich nunmehr im wesent­ lichen auf die konstruktiven Unterschiede des Ausführungsbei­ spieles gemäß der Fig. 2 und 3 und des Ausführungsbeispieles gemäß der Fig. 4 und 5.
Bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Wischleiste 2 wird der Waschflüssigkeitskanal 11 von einem elastisch verformbaren Schlauch 18 gebildet. Dieser Schlauch 18 nimmt im normalen, d. h. im drucklosen, Zustand eine aus Fig. 2 ersichtliche fla­ che Querschnittsform ein. Der Schlauch 18 ist dabei so aufein­ andergefaltet, daß die Innenseiten des Waschflüssigkeitskana­ les 11 aufeinander aufliegen oder lediglich einen geringen Spalt zwischen sich freilassen. Dieser Schlauch 18 ist nunmehr in einem kanalartigen Hohlraum 19 angeordnet, der sich längs in dem durch die Längsnuten 9 abgeschnürten unteren Teil der Rückenleiste 8 erstreckt und der zwischen den beiden Wischlip­ pen 13 in Richtung auf die Fahrzeugscheibe 12 geöffnet ist. Dabei ist der Schlauch 18 mit seiner oberen Außenfläche an der oberen Innenfläche des Hohlraumes 19 befestigt, so daß der an der Rückenleiste 8 befestigte Abschnitt des Schlauches 18 formstabil gehalten wird. Das Intensivreinigungselement 17 ist an dem unteren Abschnitt der Wandung des Schlauches 18 befe­ stigt. Dabei ist die Borstenreihe, welche das Intensivreini­ gungselement 17 darstellt, so ausgebildet, daß es die in Rich­ tung Fahrzeugscheibe 12 weisende Öffnung 20 des Hohlraumes 19 durchdringt und dabei diese Öffnung 20 vollständig ausfüllt. Das Intensivreinigungselement 17 wird also innerhalb der Öff­ nung 20 seitlich geführt bzw. abgestützt. Es ist noch ersicht­ lich, daß der untere Abschnitt des Schlauches 18, an welchem das Intensivreinigungselement 17 unmittelbar befestigt ist, eine Vielzahl von Abgabeöffnungen 21 für Waschflüssigkeit auf­ weist, welche direkt in das Intensivreinigungselement 17 ein­ münden. Das bedeutet, daß geförderte Waschflüssigkeit durch diese Abgabeöffnungen 21 hindurch in das von Hohlräumen oder Kanälen durchdrungene Intensivreinigungselement 17 und von diesem auf die zu reinigende Fahrzeugscheibe 12 gelangt.
In Fig. 2 ist die Wischleiste 2 im normalen Wischbetrieb dar­ gestellt. Dieser normale Wischbetrieb erfolgt beispielsweise dann, wenn die Fahrzeugscheibe 12 von Regenwasser zu befreien ist und dabei lediglich geringfügig verschmutzt ist. In diesem Fall wird die Fahrzeugscheibe 12 im wesentlichen nur von den Abstreifkanten 16 der beiden Wischlippen 13 gewischt. Es ist zu erkennen, daß sich die in Bewegungsrichtung B vordere Wi­ schlippe 13 mit ihrer in Bewegungsrichtung B hintenliegenden Schulter 22 an dem Intensivreinigungselement 17 abstützt, wel­ ches dadurch elastisch verformt wird und sich wiederum an der vornliegenden Schulter 23 der hinteren Wischlippe 13 abstützt. Bei etwas größerem Abstand zwischen den beiden Wischlippen 13 könnten sich die beiden Wischlippen 13 auch mit ihrer jeweils in Bewegungsrichtung B hintenliegenden Schulter an der Unter­ seite 15 der Rückenleiste 8 abstützen, ohne dabei das Inten­ sivreinigungselement 17 in den Abstützvorgang mit einzubezie­ hen. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß bei Umkehr der Bewe­ gungsrichtung B der Wischleiste 2 die Schulter 22 die vornlie­ gende Schulter und die Schulter 23 die hintenliegende Schulter wird.
Fig. 3 zeigt die Wischleiste 2 bei Ausführung eines Intensiv­ reinigungsvorganges. Unter dem Druck geförderter Waschflüssig­ keit hat sich die Querschnittsform des Schlauches 18, welcher den Waschflüssigkeitskanal 11 bildet, verändert. Der Schlauch 18 ist aufgebläht worden und füllt nunmehr den im wesentlichen ovalen Hohlraum 19 in der Rückenleiste 8 aus. Der untere Be­ reich des Schlauches 18, an dem das Intensivreinigungselement 17 befestigt ist, ist in Richtung auf die Fahrzeugscheibe 12 bewegt worden. Durch diese Bewegung ist das Intensiv­ reinigungselement 17 in Kontakt mit der Fahrzeugscheibe 12 gelangt. Außerdem ist Waschflüssigkeit durch die Abgabeöff­ nungen 21 und durch das Intensivreinigungselement 17 hindurch auf die Fahrzeugscheibe 12 gelangt. Aus Fig. 3 ist ersicht­ lich, daß beim Intensivreinigungsvorgang sowohl die Wischlip­ pen 13 als auch das Intensivreinigungselement 17 die Fahrzeug­ scheibe 12 kontaktieren. Von Wichtigkeit ist hierbei, daß das Intensivreinigungselement 17 unter zusätzlicher Wirkung von Waschflüssigkeit oder Reinigungsmittelkonzentrat oder derglei­ chen, welches durch den Waschflüssigkeitskanal 11 gefördert worden ist, starke Verschmutzungen der Fahrzeugscheibe 12 loc­ kert bzw. ablöst und die unmittelbar nachfolgende Wischlippe 13 diesen gelockerten bzw. abgelösten Schmutz sofort nach au­ ßerhalb des von dem Wischblatt zu bearbeitenden Wischfeldes schiebt. Dadurch wird erreicht, daß die Fahrzeugscheibe 12 durch das Intensivreinigungelement 17 nicht von einem sicht­ behindernden und damit gefährlichen Schmutzfilm überzogen wird, wie es bei dem Wischblatt gemäß dem eingangs beschriebe­ nen Stand der Technik passieren kann, weil dort im Intensiv­ reinigungsvorgang keine nachfolgende Wischlippe die Fahrzeug­ scheibe kontaktiert.
Der wesentliche Unterschied des Ausführungsbeispieles gemäß der Fig. 4 und 5 gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 2 und 3 besteht darin, daß der Waschflüssigkeitskanal 11 direkt in die Rückenleiste 8 der Wischleiste 2 eingeformt ist. Dieser Waschflüssigkeitskanal 11 erstreckt sich im wesentli­ chen in dem durch die Längsnuten 9 abgeschnürten unteren Teil der Rückenleiste 8. Im Querschnitt betrachtet weist dieser Waschflüssigkeitskanal 11 eine in bezug auf die Mittelsenk­ rechte 24 symmetrische Gestalt auf, die in gewisser Weise an die Querschnittsform des unteren Teiles der Rückenleiste 8 angepaßt ist. Die Gestalt des Querschnittes des Waschflüssig­ keitskanales wäre in etwa mit dem Begriff "hutförmig" zu be­ schreiben. Es ist zu erkennen, daß der untere, auf die Fahr­ zeugscheibe 12 weisende Abschnitt 25 der Wandung, welche den Waschflüssigkeitskanal 11 umgibt, gegenüber den anderen Berei­ chen der Wandung eine wesentlich kleinere Wanddicke besitzt. Damit wird erreicht, daß sich bei Druckbeaufschlagung durch geförderte Waschflüssigkeit im Prinzip nur dieser untere Ab­ schnitt 25 der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11, der sich im wesentlichen im Bereich zwischen den Kippstegen 14 der beiden Wischlippen 13 erstreckt, elastisch verformt. Die übri­ gen Teile der Wischleiste 2 sind also von der durch den Druck geförderter Waschflüssigkeit bewirkten elastischen Verformung nicht oder nur in vernachlässigbar geringem Umfang betroffen. Der Abschnitt 25 der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11 beinhaltet den Teil der Unterseite 15 der Rückenleiste 8, an welchem das mittig zwischen den beiden Wischlippen 13 angeord­ nete Intensivreinigungselement 17 befestigt ist. Das Intensiv­ reinigungselement 17 besteht wiederum aus einer Borstenleiste, die von an einem Trägerkörper 26 befestigten Borsten gebildet ist. Eine derartig vorgefertigte Borstenleiste kann somit re­ lativ einfach an der Wischleiste 2 befestigt werden, indem die Oberseite des Trägerkörpers 26 an der Unterseite 15 der Rüc­ kenleiste 8, beispielsweise durch Ankleben, befestigt wird.
In den Fig. 4 und 5 ist noch zu erkennen, daß der Waschflüs­ sigkeitskanal 11 mit den Abgabeöffnungen 27, 28 und 29 für Waschflüssigkeit verbunden ist, die jeweils in Reihen längs der Rückenleiste 8 angebracht sind. Die Abgabeöffnungen 27 durchdringen beiderseits des Intensivreinigungselementes 17 bzw. des Trägerkörpers 26 den Abschnitt 25 der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11 und sind auf die Fahrzeugscheibe 12 gerichtet. Durch diese Abgabeöffnungen 27 abgegebene Wasch­ flüssigkeit bzw. Reinigungskonzentrat oder Enteisungsmittel gelangt auf den Bereich der Fahrzeugscheibe 12, der unmittel­ bar von dem Intensivreinigungselement 17 bzw. der nachfolgen­ den Wischlippe 13 bearbeitet wird. Außerdem trägt die durch die Abgabeöffnungen 27 abgegebene Waschflüssigkeit dazu bei, das Intensivreinigungselement 17 selbst von aufgenommenem Schmutz zu befreien. Die anderen Abgabeöffnungen 28 und 29 für Waschflüssigkeit oder dergleichen sind an den Längsseiten der Rückenleiste 8 angeordnet und münden an der Außenseite in eine kerbenartige Vertiefung. Sie sind außerdem durch entsprechend elastische Ausführung des Abschnittes der Wandung des Wasch­ flüssigkeitskanales 11, den sie durchdringen, so ausgebildet, daß beim Wischbetrieb jeweils die in Bewegungsrichtung B vor­ deren Abgabeöffnungen 28 geöffnet und die hinteren Abgabeöff­ nungen 29 geschlossen sind. Die jeweils geöffneten Abgabeöff­ nungen 28 sind dabei als Spritzdüsen ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß beim Wischbetrieb jeweils nur der in Bewegungs­ richtung B vor der Wischleiste 2 liegende Abschnitt der zu reinigenden Fahrzeugscheibe 12 mit Waschflüssigkeit benetzt wird. Eine Sichtbehinderung durch hinter die Wischleiste 2 auf die Fahrzeugscheibe 12 gespritzte Waschflüssigkeit kann somit nicht eintreten. Diese zielgerichtete Waschflüssigkeitsabgabe führt außerdem zu einer Verringerung des Waschflüssigkeitsver­ brauches. Bei Umkehr der Bewegungsrichtung B der Wischleiste 2 werden die vorher vorderen Abgabeöffnungen 28 geschlossen und die Abgabeöffnungen 29 geöffnet.
In Fig. 4 ist zu sehen, daß im normalen Wischbetrieb, also im drucklosen Zustand des Waschflüssigkeitskanales 11 der Ab­ schnitt 25 der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11, an dem das Intensivreinigungselement 17 befestigt ist, nach oben, d. h. in den Waschflüssigkeitskanal 11 hineingewölbt ist. Das Intensivreinigungselement 17 nimmt dabei eine bezüglich der Abstreifkanten 16 der beiden Wischlippen 13 nach oben zurück­ gezogene Lage ein und befindet sich nicht in Kontakt mit der Fahrzeugscheibe 12. Erst bei Durchführung des Intensivreini­ gungsvorganges, der in Fig. 5 dargestellt ist, gelangt das Intensivreinigungselement 17 in Kontakt mit der Fahrzeugschei­ be 12. Dieses wird durch die Beaufschlagung des Waschflüssig­ keitskanales 11 mit Waschflüssigkeit oder Reinigungsmittelkon­ zentrat oder Enteisungsmittel erreicht. Unter dem Druck dieser Waschflüssigkeit erfolgt eine elastische Formänderung des Querschnittes des Waschflüssigkeitskanales 11. Dabei wird der Abschnitt 25 der Wandung und gemeinsam mit diesem das Inten­ sivreinigungelement 17 in Richtung auf die Fahrzeugscheibe 12 bewegt. Bei der Durchführung der Intensivreinigung befinden sich sowohl das Intensivreinigungselement 17 als auch die bei­ den Wischlippen 13 in Kontakt mit der Fahrzeugscheibe 12. Bei nachlassendem Druck in der Waschflüssigkeitsleitung 11 geht der Abschnitt 25 der Wandung des Waschflüssigkeitskanales 11 aufgrund der elastischen Rückstellkräfte in seine aus Fig. 4 ersichtliche Normalstellung zurück, wodurch das Intensivreini­ gungselement 17 von der Fahrzeugscheibe 12 zurückgezogen wird. Falls wegen nachlassender elastischer Rückstellkräfte die Rückstellung des Abschnittes 25 nicht mehr vollständig erfol­ gen kann und das Intensivreinigungselement 17 auch im normalen Wischbetrieb mit geringem Auflagedruck die Fahrzeugscheibe 12 kontaktiert, hat das keine Verschlechterung der Wischqualität zur Folge. Ganz im Gegenteil könnte dadurch bei außer Detrieb befindlicher Wischvorrichtung ein Teil der Abstützkräfte des Wischblattes auf der Fahrzeugscheibe 12 von dem Intensivreini­ gungselement 17 aufgefangen werden, wodurch die allgemein be­ kannte unerwünschte Ablageverformung der Wischlippen 13, wel­ che eine Verschlechterung der Wischqualität zur Folge haben, verringert werden. Dieser Effekt könnte also zusätzlich noch ausgenutzt werden, indem der Waschflüssigkeitskanal 11 so aus­ gebildet ist, daß der Abschnitt 25 seiner Wandung im druck­ losen Zustand des Waschflüssigkeitskanales 11 zielgerichtet zu diesem beschriebenen Abstützeffekt durch das Intensivreini­ gungselement 17 führt.
Bezugszeichenliste
1 Wischblattgestell
2 Wischleiste
3 Hauptbügel
4 Zwischenbügel
5 Krallenbügel
6 Krallenpaar
7 Einhängekasten
8 Rückenleiste
9 Längsnut
10 Federschiene
11 Waschflüssigkeitskanal
12 Fahrzeugscheibe
13 Wischlippe
14 Kippsteg
15 Unterseite
16 Abstreifkante
17 Intensivreinigungselement
18 Schlauch
19 Hohlraum
20 Öffnung
21 Abgabeöffnung
22 hintenliegende Schulter
23 vornliegende Schulter
24 Mittel senkrechte
25 Abschnitt
26 Trägerkörper
27 Abgabeöffnung
28 Abgabeöffnung
29 Abgabeöffnung
B Bewegungsrichtung

Claims (11)

1. Wischblatt zum Reinigen von Fahrzeugscheiben mit einem Wischblattgestell (1) zum Halten und Führen einer aus ela­ stisch verformbarem Material bestehenden Wischleiste (2), die zwei zueinander parallele Wischlippen (13) und ein zwi­ schen den Wischlippen (13) angeordnetes Intensivreinigungs­ element (17) aufweist, wobei das Intensivreinigungselement (17) an der Wandung eines längs in der Wischleiste (2) ver­ laufenden Waschflüssigkeitskanales (11) angebracht ist und im normalen Wischbetrieb eine bezüglich der Wischlippen (13) zurückgezogene Lage einnimmt und durch eine durch den Druck geförderter Waschflüssigkeit erfolgende elastische Änderung der Querschnittsform des Waschflüssigkeitskanales (11) zeitweise zur Durchführung einer Intensivreinigung die Fahrzeugscheibe (12) kontaktiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischleiste (2) eine zur Verbindung mit dem Wisch­ blattgestell (1) ausgebildete Rückenleiste (8) aufweist und die beiden Wischlippen (13) eine bei normalen Wischleisten übliche, im wesentlichen dreieckige Querschnittsform besit­ zen und im Abstand voneinander je über einen elastischen Kippsteg (14) mit der auf die Fahrzeugscheibe (12) weisen­ den Unterseite (15) der Rückenleiste (8) verbunden sind, daß der Waschflüssigkeitskanal (11) in der Rückenleiste (8) und dabei im wesentlichen zwischen den beiden Wischlippen (13) angeordnet ist, daß die Wischleiste (2) bzw. der Waschflüssigkeitskanal (11) so ausgebildet ist, daß durch den Waschflüssigkeitsdruck im wesentlichen nur der zur Fahrzeugscheibe (12) weisende Abschnitt der Wandung des Waschflüssigkeitskanales (11) elastisch verformt und in Richtung auf die Fahrzeugscheibe (12) bewegt wird und daß das Intensivreinigungselement (17) an dem elastisch ver­ formbaren Abschnitt der Wandung des Waschflüssigkeitskana­ les (11) befestigt ist.
2. Wischblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschflüssigkeitskanal (11) von einem Schlauch (18) gebil­ det ist, der in einem zur Fahrzeugscheibe (12) offenen, kanalartigen Hohlraum (19) der Rückenleiste (8) angeordnet und nur mit dem von der Fahrzeugscheibe (12) hinwegweisen­ den Abschnitt seiner Wandung an der Innenseite des Hohlrau­ mes (19) befestigt ist, wobei der Schlauch (18) eine größe­ re Elastizität aufweist als die Rückenleiste (8).
3. Wischblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (18) im drucklosen Zustand eine flache Quer­ schnittsform aufweist, wobei die Innenseiten des Schlauches (18) aufeinander aufliegen oder nur einen geringen Abstand voneinander einnehmen.
4. Wischblatt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Intensivreinigungselement (17) die auf die Fahr­ zeugscheibe (12) gerichtete Öffnung (20) des Hohlraumes (19) ausfüllt und an den Längsseiten der Öffnung (20) ge­ führt ist.
5. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Wischbetrieb das Intensivreini­ gungselement (17) seitlich an der nachfolgenden Wischlippe (13) abstützt.
6. Wischblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschflüssigkeitskanal (11) unmittelbar in die Rückenleiste (8) eingeformt ist, so daß ein zwischen den beiden Kipp­ stegen (14) der Wischlippen (13) befindliche Abschnitt (25) der Wandung des Waschflüssigkeitskanales (11), an dem das Intensivreinigungselement (17) befestigt ist, eine größere Elastizität besitzt als die übrige Rückenleiste (8) und durch den Waschflüssigkeitsdruck zeitweise elastisch in Richtung zur Fahrzeugscheibe (12) verformbar ist.
7. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Intensivreinigungselement (17) di­ rekt oder über einen Trägerkörper (26) an der Wandung des Waschflüssigkeitskanales (11) befestigt ist.
8. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Intensivreinigungselement (17) eine Borstenleiste ist.
9. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschflüssigkeitskanal (11) Abgabe­ öffnungen (21, 27), die an der Unterseite (15) der Rücken­ leiste (8) in den Zwischenraum zwischen den beiden Wi­ schlippen (13) münden, und/oder Abgabeöffnungen (28, 29) in den Längsseiten der Rückenleiste (8) aufweist, wobei die Abgabeöffnungen (28, 29) in den Längsseiten der Rückenleiste (8) bzw. die Seitenwände der Rückenleiste (8) so ausgebil­ det sind, daß durch entsprechende elastische Verformungen beim Wischerbetrieb immer die jeweils in Bewegungsrichtung (B) der Wischleiste (2) vorderen Abgabeöffnungen (28) ge­ öffnet und die hinteren Abgabeöffnungen (29) geschlossen sind.
10. Wischblatt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnungen (21, 27) für Waschflüssigkeit entweder direkt in das Intensivreinigungselement (17) oder durch den Trägerkörper (26) des Intensivreinigungselementes (17) hin­ durch in das Intensivreinigungselement (17) einmünden, so daß die Waschflüssigkeit durch das Intensivreinigungsele­ ment (17) hindurch auf die Fahrzeugscheibe (12) gelangt.
11. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Wischleiste (2) einen durch Extrudieren hergestellten Wischleistenkörper, bestehend aus der Rückenleiste (8) und den beiden, je über einen elasti­ schen Kippsteg (14) mit der Rückenleiste (8) einstückig verbundenen Wischlippen (13) aufweist.
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