DE19603C - Neuerungen an rohrenden Maschinen - Google Patents

Neuerungen an rohrenden Maschinen

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Publication number
DE19603C
DE19603C DENDAT19603D DE19603DA DE19603C DE 19603 C DE19603 C DE 19603C DE NDAT19603 D DENDAT19603 D DE NDAT19603D DE 19603D A DE19603D A DE 19603DA DE 19603 C DE19603 C DE 19603C
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
axis
steam
piston plate
innovations
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Active
Application number
DENDAT19603D
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English (en)
Original Assignee
O. KÜSTER in Neuenhaus, Reg.-Bez. Düsseldorf
Publication of DE19603C publication Critical patent/DE19603C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/04Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
    • F01C1/045Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type having a C-shaped piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. September 1881 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf die rotirende Dampfmaschine, D. R. P. No. 4018, welches schon erloschen ist. Die gleichen Theile der Maschine haben in allen Figuren dieselbe Buchstabenbezeichnung.
Fig. ι zeigt eine Frontansicht,
Fig. 2 eine Längenansicht,
Fig. 3 einen Längenschnitt,
Fig. 4 und 5 einen Bruchtheil des Querschnittes,
Fig. 6 einen vollständigen Querschnitt,
Fig. 7 eine Ansicht der Achse,
Fig. 8 einen Bruchtheil der inneren Ansicht des Rotationscylinders, und
Fig. 9 diesen Bruchtheil von aufsen gesehen.
Auf dem Fundament K ist ein Fundamentrahmen L befestigt; auf diesem ist ein gröfserer Cylinder C mit angegossenen excentrischen Cylinderansätzen C1 vermittelst der Lappen N befestigt.
Diese Cylinderansätze und der gröfsere Cylinder werden in w in einer geraden Linie durch eine Ebene tangirt. In die Cylinderansätze C1 ist durch den gröfseren Cylinder C hindurch ein engerer Cylinder B eingeschoben. Durch diesen engeren Cylinder B ist die Achse E gesteckt, welche in den Lagern M ruht und das Schwungrad H trägt. An der Achse E ist die Kolbenplatte D befestigt. Diese bildet ein Rechteck. Die längeren Seiten derselben berühren die Endplatten des gröfseren Cylinders C und die eine kürzere der Seiten die innere Peripherie desselben. Die Kolbenplatte D ist durch einen Schlitz ί des engeren Cylinders B gesteckt. Der Cylinder B ist länger als der Cylinder C, An die Cylinderansätze C1 sind die Rollengehäuse F angegossen. In diesen befinden sich anziehbare Rollen m. Dieser Rollen sind sechs; sie dienen als Rollenlager für den Cylinder B und halten denselben in dessen Verlängerung aufserhalb C. Die Cylinderansätze sind durch die Deckel^ mit den Stopfbüchsen T verschlossen. Auf dem Cylinder C ist der Schieberkasten A befestigt. Aus diesem führen zwei Kanäle e i und α u in den Dampfraum Q. In dem Schieberkasten befinden sich zwei Schieber: Grundschieber und Expansionsschieber. Der Grundschieber liegt fest und wird nur zur Umsteuerung der Maschine angewendet. Der Expansionsschieber e wird durch eine excentrische Scheibe f auf der Achse E und das Hebelwerk g in Bewegung gesetzt.
Durch den eingeschobenen Cylinder B wird der sichelförmige Dampfraum Q abgeschlossen. Der hohle Cylinder B ist in den Cylinderansätzen C1 und zwischen den Rollen m drehbar um seine geometrische Achse O.
Tritt Dampf aus dem Schieberkasten in den Raum Q durch die Einströmungsöffnung e i, Fig. 5 und 6, so wird die Kolbenplatte D, welche hier den Dampfkolben vertritt, herumgetrieben und der Cylinder B mit herumgenommen. Fig. 4, 5 und 6 stellen drei Lagen der Kolbenplatte D und des Cylinderschlitzes s nach einander folgend dar.
Durch den Expansionsschieber e wird der Kanal e i zu entsprechender Zeit geschlossen und die Kolbenplatte vermittelst des comprimirten Dampfes und des Schwungrades an dem Kanal e i vorbeigeführt. Ist dies. geschehen, so öffnet sich e i wieder und neuer Dampf bewirkt neue Bewegung. Die Dichtung zwischen Ein-
und Ausströmungskanal wird durch eine zwischenliegende Dichtungsleiste w bewirkt. Dieselbe ist in das Metall unter der Ausströmungsöffhung eingelassen und wird durch eine Feder gegen den Cylinder B gedruckt.
Die Dichtung zwischen Rotationscylinder und Cylinder C in C1 wird durch Selbstspannringe r r, Fig. 3 und 9, hervorgebracht. Diese Ringe bedürfen nicht der Spannkraft wie die Selbstspannringe an Dampfkolben, da sie sich der Länge nach bewegen und durch die Stifte, welche sich in den Querschnitten der Ringe befinden, herumgeschoben werden, wodurch sie sich von selbst an die reibende Peripherie fester anschmiegen.
Die Dichtung zwischen Kolbenplatte D und Cylinder C ist analog der Dampfkolbendichtung. Ein Kolbenplattenkern i, Fig. 3, 4, S, 6, 8 und 9, hat zwei Deckel ο ο.
Zwischen diesen Deckeln liegen die Dichtungsleisten ///, welche sich in den Ecken bei η überdecken. Die Leisten // tragen die Zapfen ii ii, welche in schrägliegende Vertiefungen des Kernes eingelassen sind, und werden durch Schraubenfedern ζ an die Wandungen gedrückt.
Die Dichtung im Schlitz J ί wird folgendermafsen erreicht:
Um den Schlitz ί befindet sich Verstärkungsmetall, welches der Länge nach durchbohrt ist. In diese Bohrung ist ein cylindrischer Bolzen a eingeschliffen, welcher sich darin drehen läfst. Durch diesen Bolzen a, in welchem ebenfalls ein passender Schlitz angebracht ist, ist die Kolbenplatte D gesteckt. Dieser Schlitz um die Kolbenplatte D wird durch die Stopfbüchse c gedichtet, Fig. 3, 4, S 6 und 9.
Die Eigentümlichkeiten an dieser rotirenden Maschine sind folgende:
1. Der Cylinder C ist theilweise in das Fundamentmauerwerk eingelassen und sein Fufs breit. Es wird hierdurch ein Vibriren der Maschine verhütet, welches sich bei der Versuchsmaschine nach Patent No. 4018 beim Betrieb vorfindet.
2. Der Cylinder C, die Cylinderansätze C1 und die Rollengehäuse F bilden ein Gufsstück.
3. Der Rotationscylinder ist gerade, wodurch die Aufstellung der Maschine sowie ihre Bedienung vereinfacht wird.
4. Das Dampfgehäuse ist durch die Deckelj/ hermetisch verschlossen. Hierdurch wird die Abkühlung des Cylinders B von innen verhütet und der Dampfverlust bei einiger entstehenden Undichtigkeit verringert, indem der Dampf eingeschlossen bleibt und bei einiger Spannung dem nachströmenden Dampf Gegendruck bietet.
5. Die Rollen m können bei einigem Verschleifs durch Stellschrauben angezogen werden, Fig. 3·
6. Der Dichtungsbolzen α kann durch besondere. Lagerdeckel bei einigem Verschleifs, d.■ h. beim Undichtwerden, angezogen werden. Dies geschieht nach der Peripherie des Rotationscylinders B. Fig. 8 zeigt diese Lagerdeckel b.
7. Durch Anwendung von Selbstspannringen r wird dauernde Dichtigkeit zwischen Cylinder B und Cylinder C hervorgebracht.
8. Die Achse ist gekröpft. Hierdurch erreicht man, dafs die Achsenmitte näher an die Peripherie des Rotationscylinders B gerückt wird. Es wird auf diese Weise Raum geschaffen für den Dichtungsbolzen α mit seinem ihn umhüllenden und ihn haltenden Metall. Bei jeder Umdrehung der Achse gleitet der Bolzen α von der Peripherie des Cylinders C nach der Achse E über die Kolbenplatte und wieder zurück.
Drei Lagen des Bolzens α auf der Kolbenplatte D sind nach einander folgend in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt.
In Fig. 6 ist der Bolzen α in die Verkröpfung G geschoben. Die Entfernung von Achsenmitte und Peripherie der Rotationswalze B ist hier nur U- W.
Wäre die Achse gerade, so würde diese Entfernung gröfser sein. Dann läge die Achse nicht mehr in der Mitte des gröfseren Cylinders C. Der Durchmesser desselben müfste bei gleichem Rotationscylinder bedeutend enger sein. Also wäre bei gleicher Reibung bedeutend weniger Dampfraum vorhanden.
In Fig. 3 sieht man die Verkröpfung der Achse der Länge nach und den Bolzen α hineingeschoben.
In Fig. 7 sieht man, auf welche Weise die Kolbenplatte D in der Achsenmitte durch den Deckel E1 befestigt ist. In Fig. 4, 5 und 6 sieht man den Querschnitt der Verkröpfung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der gezeichneten rotirenden Maschine:
1. Die Kröpfung der Achse E behufs Verminderung der Entfernung zwischen der Achsenmitte und der äufseren Peripherie der Rotionswalze B und Unterbringung des Dichtungsbolzens a.
2. Die Anordnung der Lagerdeckel b an den Enden des Dichtungsbolzens behufs Nachstellung desselben gegen die Peripherie der Rotationswalze.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19603D Neuerungen an rohrenden Maschinen Active DE19603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1757812A4 (de) * 2004-04-23 2012-05-02 Daikin Ind Ltd Rotationsfluidmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1757812A4 (de) * 2004-04-23 2012-05-02 Daikin Ind Ltd Rotationsfluidmaschine

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