DE1949934C - Übertragungsvorrichtung fur Umlauf getriebe - Google Patents
Übertragungsvorrichtung fur Umlauf getriebeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Übertragungs- len auf Grund einer größeren Exzentrizität des Zahnvorrichtung
für Umlaufgetriebe mit exzentrisch zu- rades im Durchmesser unstatthaft groß werden
einander versetzten Ühertragungsteilen in Gestalt von müßten.
Zahnrädern oder Flanschen, die durch einen Kranz E!s sind auch schon Übertragungsvorrichtungen
von Kugeln in gleichmäßiger Teilung in gegenseitiger 5 bekannt, die mit Wälzkörpern in Gestalt von Kugeln
Mitnahnievcrbindung und Führung stehen. unter verlusta.-ner Rollreibung arbeiten (vgl. USA.-Zumeist
arbeiten die Umlaufgetriebe dieser Art Patentschrift 2 677 288). Die Kugeln la>fen in ringmit
drehbeweglich auf Exzentern der Getrieb'i-An- förmig geschlossenen L.anfrillen um, welche im Zentriebswelle
lagernden Zahnrädern, welche bei Dre- trum jeweils einen kegelförmigen Vorsprung bilden,
hung dieser Welle an Zahnkräzen mit Innenverzah- io der bei der Übertragung der relativ hohen Umfangsnung
umlaufen und stirnseitig in Miinahmeverbin- kräfie durch die anliegende Kugel stark belastet wird,
dung mit einem mit der Getriebe-Abtriebswelle fest Der Druckwinkel auf diesen kegelförmigen Vorverbundenen
Flansch stehen. Ein Getriebe mit die- sprung ist dabei naturgemäß verhältnismäßig groß,
scr Übertragungsvorrichtung ist universell für große Wie bekannt, ist für das Maß der Belastbarkeit einer
und kleinere Drehzahländerungen"verwendbar, eignet 15 solchen Verbindung die Rerührungsgeometrie an der
sich auch für hohe Belastungen und hat dabei nur Kugel — wozu auch die Druckwinkelgrößc und der
einen geringen Raumbedarf. Schmiegungsgrad gehören — neben der Durchmesser-Für
die Übertragung der Drehbewegung eines an größe der Kreise des Kugelkontaktes von enlscheieinem
feststehenden Innenzahnkranz umlaufenden dender Bedeutung. Alle diese Faktoren sind aber bei
Zahnrades auf einen Flansch der Getriebe-Abtriebs- 20 den bekannten Konstruktionen für die Belastbarkeit
welle sind bei dieser Getriebart immer Übertra- der zum Tragen kommenden kegelförmigen Vorgungselemente
erforderlich, welche die überlagerte sprünge und damit für die Belastbarkeit der Mit-Drehbewegung
des um zwji Achsen rotierenden nahmeverbindung selbst ungünstig. Schon sehr
Zahnrades umwandeln in eine einfache Drehbewe- geringe Größenunterschiede an den Kugeln und Laufgung
des abtreibenden Flansches. Hierfür sind bei 25 rillen durch unvermeidliche Fertigungsuneenauigkeimanchen
der bekannten Konstruktionen zwischen ten oder unterschiedlichen Verschleiß verursachen
dem Zahnrad und dem Flansch Kreuzkupplungsschci- bei diesen Konstruktionen außerdem nach einer
beil vorgeseht. . bei anderen Kardangelenke und bd gewissen Laulzeit ein schädliches Drängen der Kuweiteren
mehrere Bolzen mit Rollen auf einem Kreis geln gegeneinander mit gegenseitiger Verklemmung
nahe dem Umfang des Flanscnes, die mit dem Zahn- 30 der anliegenden Teile, weil die Kugeln während ihres
rad in eepaßten Bohrungen ' ändig in tragendem Wälzens durch diese Durehmesserunieisehiede mit
Kontakt stehen. Die Paßbohrungen in dem Zahn- der Zeit ihre erforderliche gleichmäßige Teilung verrad
haben dabei einheitlich einen Durchmesser, der lassen. Schließlich ist es auch ein Nachteil bei dieum
die doppelte Exzentrizität des umlaufenden Zahn- sen bekannten übertragung^ orrichtiinger.. daß diese
rades größer ist als der einheitliche Durchmesser 35 mitnehmenden Kugeln auch die radiale Führung und
der RiTllcn (\gl. Offenlegungsschrift I 404 039). Bei axiale Abstützung des jcwAÜjen Übertragungsteiles
einer anderen älteren Umlaufgetriebe-Konstruktion mit übernehmen. Dies wirkt sich besonders dann unsind
zum Übertragen der Umfangskräfte an einer günstig aus. wenn eine axiale Kräfte erzeugende
verzahnten Taumelscheibe kranzförmig angeordnete Schrägverzahnung in dem Getriebe angewendet ist,
Kugeln vorgesehen, die in halbkugelförmigen Vcr- 4° zumal die Last an den Übertragungsteilen umläuft,
ticlungcn in der Taumelscheibe gelagert sind und Andere bekannte Übertragungsvorrichtungen nvt
im Eingriff mit einem wellenförmigen Nutenzug ste- kranzförmig und in gleichmäßiger Teilung angeordhen
(vgl. deutsche Patentschrift 5S4 221). neten Kugeln weisen Taschen für diese übertragenden
Die Getriebe-Belastbarkeit ist bei allen diesen be- Kugeln in !^-sonderen Scheiben auf. die ihrerseits
kannten Konstruktionen noch verhältnismäßig 45 mit Passung drehbeweglich mittels Kugclkränze in
gering; außerdem ist auch ihr Herstellaufwand durch Anordnung von Schrägkugellagern in den übertradas
Erfordernis hoher Präzision und vieler Bauteile gungsteilcn gelagert sind (\pl. USA-Patentschrift
nr.ch verhältnismäßig groß, wie vor allem bei den 2 677 288). In diesem Aufbau stellt diese Konstruk-Konstruktionen
mit mehreren Rollen auf Bolzen an tion ebenfalls eine verhältnismäßig aufwendige und
dem abtreibenden Mansch oder mit Kugeln im wcl- 50 kostspielige Lösung dar, die zudem auch noch keine
lcpförmigcn Nutenzug, der sich in der nötigen Ge- hohen Anforderungen an die Belastbarkeit gestattet,
nauigkeit nur schwierig herstellen läßt. Bei einem Ungünstig bei dieser Konstruktion ist auch ihr Raum-Teil
der bekannten Konstruktionen treten überdies bedarf bei vorgegebener Exzentrizität zwischen den
Gleitvorgänge an den Übcrtragungsteilen auf, die je Ubertragungsteilen. weil die ' ernden Scheiben für
nach Größe der Exzentrizität bzw. Neigung des um- 55 die übertragenden Kugeln ja -ine gewisse Mindestlaufendcn
Zahnrades zur Vermeidung vorzeitigen größe haben müssen und zusätzlich einer eigenen
Verschleißes nahe Beschränkungen auch für die äußeren Lagerung durch Wälzkörper bedürfen,
größizulässigen Antriebsdrchzahlcn auferlegen Da Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an diesen Übcrtragungsteilen starke Kräfte im Be- angeführten Nachteile zu vermeiden und durch eine trieb wirksam werden, entstehen an den gleitenden 6" entsprechende Übertragungsvorrichtung ein Umlauf-Flächen außerdem noch spürbare Verluste durch die getriebe zu ermöglichen, daß sich auf Grund der Reibung sowie stärkerer Verschleiß. Htcfvon sind die Eigenschaften dieser Vorrichtung durch eine große Konstruktionen mit Rollen auf Bolzen teilweise zwar Belastbarkeit bei hoher Betriebssicherheit, auch unter weitgehend frei, jedoch haben diese Konstruktionen hohen Antriebsdrchzahlen, sowie durch einen guten außer den schon genannten Nachteilen noch den 55 Übertragungswirkungsgrad auszeichnet, dabei aber Mangel, kleine Drclizahlverhältnisse wie etwa 4: 1 auch nur einen mäßigen Herstellaufwand und gerin* nicht verwirklichen zu können, weit dazu die Boh- gen Bauraum erfordert. Das Getriebe soll mit dieser Hinnen in dem Zahnrad für die Aufnahme der Rot* Übertragungsvorrichtung außerdem bei entsprechen-
größizulässigen Antriebsdrchzahlcn auferlegen Da Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an diesen Übcrtragungsteilen starke Kräfte im Be- angeführten Nachteile zu vermeiden und durch eine trieb wirksam werden, entstehen an den gleitenden 6" entsprechende Übertragungsvorrichtung ein Umlauf-Flächen außerdem noch spürbare Verluste durch die getriebe zu ermöglichen, daß sich auf Grund der Reibung sowie stärkerer Verschleiß. Htcfvon sind die Eigenschaften dieser Vorrichtung durch eine große Konstruktionen mit Rollen auf Bolzen teilweise zwar Belastbarkeit bei hoher Betriebssicherheit, auch unter weitgehend frei, jedoch haben diese Konstruktionen hohen Antriebsdrchzahlen, sowie durch einen guten außer den schon genannten Nachteilen noch den 55 Übertragungswirkungsgrad auszeichnet, dabei aber Mangel, kleine Drclizahlverhältnisse wie etwa 4: 1 auch nur einen mäßigen Herstellaufwand und gerin* nicht verwirklichen zu können, weit dazu die Boh- gen Bauraum erfordert. Das Getriebe soll mit dieser Hinnen in dem Zahnrad für die Aufnahme der Rot* Übertragungsvorrichtung außerdem bei entsprechen-
der Auslegung fähig sein, kleine Drehzahlverhältnisse, wie etwa i 4, wie auch größere und große
Drehzahlverhältnisse mit einem umlaufenden Zahnrad zu verwirklichen, ohne daß der einfache Getriebcaufbau
mit wenigen Teilen aufgegeben werden muß.
Die zur Lösung dieser Aufgabe verhelfende Übertragungsvorrichtung gemäß der Erfindung sieht einen
Kranz von Kugeln vor, die durch eine (lache Scheibe mit Paßbohrungen genau auf Abstand und Teilung
gehalten sind und aus zwei Gruppen von jeweils in gleichmäßiger Teilung bestellen, von denen die eine
Gruppe von Kugeln die Umfangskrüfte /wischen den
Übertragungsteilen überträgt und die andere Gruppe von Kugeln zur Führung des einen Übertragungsglied
an dem anderen mit Andruck an ebenen Stirnflächen dieser Teile umläuft, wobei beide Übertrugungsieile
über axiale Kräfte aufnehmende Lager zueinander einstellbar sind.
Es ist ein besonderer Vorteil der Anordnung der führenden Kugeln, daß diese eine s lir breite Basis
zu ihrer Anlage haben. Die hierdurch gegebene genaue und sichere Führung des Flansches hat entsprechend
günstigen Einfluß auf den Zahneingrifl
im Getriebe, der auch durch eine Schrägverzahnung gebildet sein kann.
Außer zu einer Genauigkeit des Zahneingriffs zugunsten der Getriebebelastbarkeit und L.aufruhe verbiift
die vorgeschlagene Übertragungsvorrichtung aber auch zu einer Genauigkeit in der Übertragung Die
eine
w,,_ einfache Drehbewegung sieben die beiden
Flansche 3, 4 durch einen Kranz von mehreren Kugeln 9 in gleichmäßiger Teilung in Miimihmeserbindung.
Diese nur die Umfangskräfle übertragenden Kugeln 9 bilden eine Gruppe. Fine andere Gruppe
bildet eine geringere Zahl von Kugeln 10 in ebenfalls
gleichmäßiger Teilung, die ausschließlich ti ie genaue radiale Führung und axiale Abstützung de;,
schnell umlaufenden treibenden Flansches 3 an dem abtreibenden Flansch 4 übernehmen. Heide Gruppen
\on Kugeln 9, 10 sind in einer gemeinsamen flachen Käfigscheibe 11 mit Paßbohrum-en genau auf Abstand
und Teilung gelullten.
Die mitnehmenden Kugeln 9 walzen sich hei Gelriebelauf
an Kugellaulbahnen 12 der Flansche 3, 4 ab, ohne jemals außer tragendem Kontakt mit diesen
beiden Teilen zu kommen.Die Kugellaufbahn-n
12 haben v.n beiden Flanschen 3, 4 die gleiche Gestalt
und den gleichen Lu ffbahn-Durchmesser. dei
fast dem um die Ηχ/entrizitüi des treibenden Flansches
3 vergrößerten Kugeldiirchmesser gleich ist. Die
einander zugekehrten Kugellaufbahneu 12 je Kugel 9 sind einheitlich so in jeweils einer Paßbohrung 13
angeordnet, daß sie mit der Kugel 9 einen günstigen kleinen Druckwinkel von nur etwa 15 bilden, gemessen
von der Ebene der Käfigscheibe 11 aus.
Dadurch ist die für die Tragkraft der Mitnabsneverbindung
entscheidende Beiührungsgeometrie an den mitnehmenden Kugeln 9 in allen einzelnen Be
einstellbare Spielreduzierung auch an den mitneh- 30 dingunuen sehr günstig, auch was den Sehmie»unu-<menden
Kugeln durch das Zustellen des Flansches 4 ^iad der Kugeln 9 in den Kugellaufbahnen 12 -cvi-
Größen der Kreise des Kugelkontaktes und im
auf den Mansch schaltet jeden Totgang in der Übertragung aus. Die nur sehr geringen Rollreibun«s\erluste
an den Kugeln gewährleisten einen guten Übertragungswirkungsnrad
für diese Vorrichtung und erlauben zudem auch einen Betrieb mit hohen Antriebst!
ehzahlen, welche die übrigen Eigenschaften der Vorrichtung ebenfalls zulassen. Weitere Merkmale
zu der Übertragungsvorrichtung nach der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. 4"
Die Zeichnung zeig· ein Ausiiihningsbeisniel der
Erfindung im Axialschnitt und liegt damit der folgenden nähcien Beschreibung zugrunde. Dir Darstellung
gibt einen Ausschnitt aus einem beliebigen
Umlaufgetriebe wieder, das mit der Übertragung^ 45 Fur nicht so große Getriebcbelastungen genügt es
d Kilfbh 12 i klförmige Ge
die
Verhältnis zueinander anbetrifft. Dabei baut die ganz«.
Konstruktion aufgabengemäß sehr raumsparend, besonders auch i.: der radialen Ausdehnung, so daß
mitnehmende Kugeln 9 großen Durchmessers zum Übertragen entsprechend großer Umfangskrifie ohne
weiteres unterzubringen sind; bekanntlich nimmt die zulässige Tragkraft einer Kugel quadratisch mit ihrem
Durchmesser zu. Zur weiteren F.rhöhung dieser Tragkraft sind die Kugellaufbahne:i 12 in den die Kugeln 9
aufnehmenden Bohrungen 13 im Profil so zu ireViulten,
daß sie für eine Kugehnlage mit Schmiegung eine konkav gewölbte Mantellinie im Schnitt haben.
vorrichtung nach der Erfindung arbeiten knnn. Dies
k^nn etwa ein einfaches Reduktionsgeuiebc sein wie
auch ein Mehrgang-Schaltgetriebe mit mehreren wechselnd feststellbaren Innenzahnkran/en.
Auf einem Exzenter 1 der Getriebc-AntriebsweKc lagert mitteis eines Wälzlagers 2 drehbeweglich ein
Flansch 3 als das eine der Ubertragungsteile. Dieser
Flansch 3 kann als aufnehmendes Teil beispielsweise mit einem Zahnrad fest und zentriert verbunden sein,
welches an einem gehüusefesten exzentrisch umläuft. Das andere stellt ebenfalls einen Flansch 4 dar, der eine Baueinheit
mit der Gctricbe-Abtriebswclle S bildet, die mittels eines Wälzlagers 6 auch die Getriebe-Antriebswenn
die Kugeilaufbahnen 12 eine kegelförmige Gestalt mit gerader Mantellinie haben.
Die Dicke der m't Paßspiel zwischen den einander
zugekehrten Sttrrilächcn der Flansche 3, 4 geführten
Käfißscheibc 11 zur Halterung der Kugeln 9, IO beträgt
etwa ein Achtel des Durchmessers dieser Kugeln. Dadurch können die von den vorgenannten
Stirnflächen ausgehenden Kugeilaufbahnen 12 mit ihrer Mantellinie zu der Achse der die Kugeln 9 aufkleinen
Innen/ahnkranz 55 nehmend .i Bohrungen 13 den erwünschten
Übi-rtragungsteil Dniekwmkel mit den Kugeln bilden, der auch maximal nie größer als 30 zu sein braucht. Der kleine Druckwinkcl kann erhalten bleiben, wenn die Übcrtp'gungsteiie für große Übersetzungen einen nur
Übi-rtragungsteil Dniekwmkel mit den Kugeln bilden, der auch maximal nie größer als 30 zu sein braucht. Der kleine Druckwinkcl kann erhalten bleiben, wenn die Übcrtp'gungsteiie für große Übersetzungen einen nur
welle an ihrem inneren Ende 7 lagert. Zwischen bei- 60 geringen exzentrischen Achsversatz zueinander baden
Wellen rotiert ein Ausgleichsgewicht 8 zum Aus- bcn. In solchen Fällen verbessern sich die KontaKtgleich
der exzentrisch umlaufenden und dadurch Un- Verhältnisse an den mitnehmenden Kugeln 9 zur bcwucht
erzeugenden Massen. Das Ausgleichsgewicht 8 triebssicheren Übertragung der den großen Übcrsct-
sitzt fest mit auf dem inneren Ende 7 der Antriebswelle.
Zur Kräfte- und Bewegungsübertragung gleichzeitiger Rückführung der zweifach überlagerten
Drehbewegung des treibenden Flansches 3 auf zungen entsprechenden Umfangskräfte sogar weiter,
weil sich die Größe des Durchmessers der Laufbahunter nen 12 mit Abnahme des exzentrischen Achsversatzes
immer mehr der Größe des Durchmessers der Kugeln 9 annähert.
Für die Bohrungen 13 mit den Kugellaufbalincn
12 trugen die beiden Flunsche 3.4 stirnscitig mit
Fcstsit/ je eine Scheibe 14, 15. die auch (Freibolmingen
16 für die Gruppe der führenden Kugeln 10 aufweisen. Die Bohrungen 13 für die mitnehmenden Kugeln
9 sind durch die Flansche 3, 4 stirnscitig so abgedeckt, daß diese Kugeln mit Paßspiel zwischen
den beiden abdeckenden Flüchen liegen. Diese Flächen sind die gleichen wie die Lauf- und Stützflächen
17, 18 für die führenden Kugeln 10. Zur Erzeugung des Pußspiels der mitnehmenden Kugeln 9
zwischen den Flächen ist für diese Kugeln 9 eine Sortierung vorgesehen, die im Durchmesser gegenüber
den führenden Kugeln 10 etwas kleiner gehallen ist. entsprechend der für Lagerkugeln üblichen
Aufteilung in Toleranzgruppen mit Abstufungen. Zur Sicherstellung einer hohen Tragfähigkeit und Lebensdauer
der Mitnahmeverbindung mit den Kugeln 9 ist für die beiden Scheiben 14, 15 ein besonderer
Werkstoff zu verwenden, wie etwa gehärteter Wälzlagerslahl
für besonders starke Beanspruchungen.
Durch die geringe Größe der Bohrungen 13,16 in den beiden tragenden Scheiben 14.15 bietet diese
Konstruktion einesteils auch noch die Möglichkeil, die Kugeln 9, 10 zur Anhebung der Gctriebebelastbarkeit
weiter nach außen zu einem möglichst großen Abstand von der Drehachse der Abtriebswelle 5 zu
verlegen, andernteils ermöglicht die Konstruktion dadurch auch kleine Drehzahlverhältnisse wie etwa
i 4, die eine verhältnismäßig große Exzentrizität des treibenden Flansches 3 od. dgl. bedingen. Hierbei
wirkt sich noch günstig aus, daß für die Größe der Bohrungen 13,16 nur die einfache Exzentrizität
des treibenden Flansches zu berücksichtigen ist, nicht wie bei den bekannten Konstruktionen mit übertragenden
Rollen od. dgl. die doppelte Exzentrizität des umlaufenden Teiles. Außer dem schon erwähnten
Einbau von Kugeln großen Durchmessers erlaubt diese Konstruktion mit den angeführten Eigenschaften
schließlich auch, ohne Platzschwicrigkeiten eine größere Zahl von Kugeln unterzubringen.
Für den Herstellaufwand und den Preis dieser
Konstruktion ist es von Bedeutung, daß die Kugeln 9, 10 als normale Lagerkugeln billige, jederzeit zur Verfügung
stehende Massenteile sind. Die Scheiben 11, 14. 15 mit den verschiedenen Bohrungen für die Kugeln
9,10 können zumindest in Vorfertigung billig durch Stanzen hergestellt werden. Eine weitere Herstellmöglichkcit
mit kurzer Bearbeitungszeit für diese Teile bietet sich durch Einsatz einer Mehrspindel-Werkzeugmaschine,
die alle Bohrungen unter genauer Einhaltung der Teilung zugleich fertigt. Ein Härten
der beiden Scheiben 14,15 für die Flansche 3, 4 ist
auch für große Drehzahlverhältnisse und damit große Abtriebsmomente oft zu entbehren, weil durch die
dabei bestehende geringe Exzentrizität zwischen den Flanschen 3,4 die Bohrungen 13 in den Scheiben
klein gegenüber den Kugeln 9 und damit die Kontaktverhältnisse zwischen den Kugeln 9 und den
Seheiben 14. 15 für die Belastbarkeit besonders günstig
sind.
Bei Scheiben 14,15 aus ungehärtetem Stahl ist
es nicht erforderlich, die konkave Profilwölbung der Kugellaufbahnen 12 für eine Schmiegung mit den
Kugeln 9 schon bei der Herstellung der Scheiben zu fertigen; hierbei genügt es, die Kugellaufbahnen
12 mit gerader Profillinie fertigzustellen. Die sehr flache Wölbung ergibt sich bei dem Getriebeeinlauf
ohne Last durch eine plastische Verformung mittels der wälzenden Kugeln 9 von selbst, bis sich nach
fortschreitender axialer Zustellung des Flansches 4 auf den treibenden Flansch 3 die Form auf der
gewünschten Bcrührungsbreitc gesetzt hat.
Dies zu ermöglichen sowie auch für die erforderliche Spiclfrcimachung der Kugeln 10 zwischen den
beiden abstützenden Flächen 17, 18 der Flansche 3,4 ist die Abtriebswelle 5 mit dem Flansch 4 durch eine
ίο Einstellmutter mit Stellgewinde feiner Steigung im
Getriebegehäuse (nicht dargestellt) über die Lager dieser Welle auf den treibenden Flansch 3 zu einstellbar.
Für die Verschleißsicherhcit verhält sich die bevorzugte Werkstoffpaarung für die Kugeln 9
und die damit zusammenarbeitenden Scheiben 14, 15 — gehärteter Wälzlagcrstahl mit der polierten Kugelobcrfläche
gegen den ungehärteten Qualitätsstahl der Scheiben — sehr günstig. Diese Werkstoffpaarung
schließt ein schädliches Fressen an den Kon-
taktstellen aus und bewirkt im Betrieb auch eine gute Oberflächenverfestigung und Glättung der tragenden
Kontur in den Scheiben 14, 15 während des genannten Einlaufvorganges.
Der kleine Druckwinkcl von 15' an den mitnchmenden
Kugeln 9 läßt nur geringe axiale Kräfte an den Flanschen 3,4 aufkommen, die im Zusammenwirken
mit den führenden Kugeln 10 betriebssicher durch die Wälzlager 2,19 und die übrigen Wcllenlager
abgestützt werden. Die Lager stehen durch diese Kräfte wie durch die zu übertragenden Umfangskräfte
unter umlaufender Last.
Claims (4)
1. Übertragungsvorrichtung für Umlaufgetriebe mit exzentrisch zueinander versetzten Übertragungsteilen
in Gestalt von Zahnrädern oder Flanschen, die durch einen Kranz von Kugeln in gleichmäßiger Teilung in gegenseitiger Mitnahmeverbindung
und Führung stehen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kugeln (9, 1OJ durch eine flache Scheibe (11) mit Paßbohrungeti
genau auf Abstand und Teilung gehalten sind und aus zwei Gruppen von jeweils gleichmäßiger Teilung
bestehen, von denen die eine Gruppe von Kugeln (9) die Umfangskräfte zwischen den Übertragungsteilen
(3, 4) überträgt und die ändert Gruppe von Kugeln (10) zur Führung de* einer
Übertragungsteiles (3) an dem anderen (4) mil Andruck an ebenen Stirnflächen dieser Teile umso
läuft, wobei beide Ubertragungsteilc (3, 4) übei
axiale Kräfte aufnehmende Lager zueinander ein stellbar sind.
2. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der mi
Paßspiel zwischen einander zugekehrten Stirnflä chen der Ubertragungsteile (3,4) geführtei
Scheibe (11) zur Halterung der Kugeln (9,10 etwa ein Achtel des Durchmessers der Kugeli
(9,10) beträgt und die von den vorgenannte Stirnflächen ausgehenden, mit den mitnehmen
den Kugeln (9) ständig in Kontakt stehenden Ku gellaufbahnen (12) mit ihrer Mantellinie zu de
Achse der die Kugeln aufnehmenden Bohrungei (13) einen Winkel von maximal 30° bilden
3. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch je eine Scheibe (14,15) mi
Festsitz an den Übertragungsteilen (3,4), welch
die Bohrungen (13,16) für die Kugeln (9,10) auf
;ist, von denen die Bohrungen (13) mit der jgellaufbahn (12) durch die Übertragungsteile
, 4) stirnseiiig so abgedeckt sind, daß die mithmenden
Kugeln (9) mit Paßspiel zwischen den iden abdeckenden Flächen liegen.
4. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellaufbahnen (12) der die mitnehmenden Kugeln (9) aufnehmenden
Bohrungen (13) in den Übertragungsteilen (3,4) für eine Anlage der Kugeln mit
Schmiegung im Profil eine konkav gewölbte Mantellinie haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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