DE1949580C - Vorrichtung zum Ziehen und Spannen von zwei Zugschnüren einer Vorhangschiene - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen und Spannen von zwei Zugschnüren einer Vorhangschiene

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DE1949580C
DE1949580C DE1949580C DE 1949580 C DE1949580 C DE 1949580C DE 1949580 C DE1949580 C DE 1949580C
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Description

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, die unabhängig von der Zugschnurlängung
Die Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ziehen 55 oder -Verkürzung sowohl eine konstante als auch und Spannen von zwei Zugschnüren, die sich von kleine Schnurspannung ergibt, die gestattet, von dieeiner Vorhangschiene aus nach unten erstrecken und ser kleinen Schnurspannung die Betätigung der Sperrin ihrem unteren Bereich um 180" umgelenkt sind, glieder im Inneren des Griffgehäuses abzuleiten! die mit einem Griffgehäuse, durch das die beiden Zug- von einer frei neben dem Vorhang stehenden Person schnüre geführt sind und das relativ zu den Zug- 60 betätigt werden kann, die keine Bohrarbeiten im schnüren auf und ab beweglich ist und mit zwei Mauerwerk erfordert, durch deren Betätigung die Sperrgliedern im Gehäuse, wobei je eine Zugschnur Tapete oder das Mauerwerk nicht beschädigt wird zwischen dem auf die Zugschnur zu beweglichen und die trotzdem preiswert hergestellt werden kann. Sperrglied und einer Gegenfläche geführt ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge-
Durch die deutsche Patentschrift I 259 048 ist eine 63 löst, daß das Griffgehäuse längs einer einen zwischen Vorrichtung dieser Art bekanntgeworden, mit der den Zugschnüren im Griffgehäuse vorgesehenen man je durch Stellung des Griffgehäuses die eine Längskanal durchgreifenden Stange verschiebbar ge- oder die andere Zugschnur nach unten ziehen kann. führt ist, die an ihrem unteren Ende einen Handgriff
mit Schnurumlenkrolle und an ihrem oberen Ende nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh-
eine die Zugschnüre umgreifende Führungsvorrich- rungsbeispiele hervor. Es zeigt
tung aufweist. · Fig. 1 die Ansicht einer Wandpartie mit einem
Die Stange bewirkt, daß die Zuschnüre nicht so Vorhang, einem Fenster und einer Befestigungskette,
straff gehalten werden müssen wie seither, so daß S F i g. 2 eine Teilansicht der gleichen Wandpartie
die Zugschnüre leichter laufen, langer halten und mit herausgeschwenkter Zugvorrichtung,
daß man ein besseres Gefühl dafür erhält, wana der Fig. 3 eine vergrößerte geschniitene Darstellung
Vorhang seinen Endanschlag erreicht hat. Außerdem der Zugvorrichtung samt einem Teilschnitt durch eine
braucht mau die Zugschnur bei weitem nicht so Vorhangschiene, wobei das Griffgehäuse in neutraler
genau auf Länge schneiden, denn sie spannt sich io Stellung ist,
durch das Gewicht der Vorrichtung von selbst. Man F i g. 4 eine Darstellung ähnlich F i g. 3 mit der mußte früher nämlich oft lange probieren, bis die Zugvorrichtung in einer zweiten Betätigungsstellung, richtige Zugschnurlänge erreicht war, wenn der F i g. 5 eine Darstellung wie F i g. 4 mit der Zug-Schnurspanner schon montiert worden war. Die Vor- vorrichtung in einer dritten Betätigungsstellung,
richtung hängt sich nach Gebrauch auch immer in 15 Fig.6 eine genauere Darstellung einer auseinandie richtige, griffgünstige Lage hinter den Vorhang, dergenommenen Griffgehäusehälfte,
man kann sie leicht hinter dem Vorhang hervorholen Fig. 7 die Obersicht zu Fig. 6,
und in einer bequemen Stellung seitlich vom Vorhang Fig. 8 eine Ansicht der anderen Griffgehäusestehend die Vorrichtung bedienen. Dies ist besonders hälfte,
vorteilhaft, weil sich solche Vorrichtungen meistens 20 Fig. 9 eine Obersicht zu Fig. 8,
in den Ecken von Zimmern befinden. Schließlich ist Fig. 10 einen Längsschnitt durch einen ersten
die Vorrichtung auch ästhetisch schön, was für einen Handgriff,
Erfolg bei solchen Innendekorationsartikeln aus- Fig. J1 die Obersicht zu Fig. 13,
schlaggebend ist, die stets in einer anspruchsvollen Fig. 12 einen Längsschnitt durch einen zweiten
Umgebung verwendet werden. 25 Handgriff,
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es Fig. 13 die Obersicht zu Fig. 12,
möglich, die an sich lange Stange zwischen den Zug- Fig. 14 einen Längsschnitt durch einen dritten
schnüren unterzubringen, so daß sie die Senkrechte Handgriff,
unterstreicht. Der Handgriff bildet dabei ein Organ, Fig. 15 die Obersicht zu Fig. 14.
in das sowohl die Stange als auch die Zugschnüre 30 In einer Wand 26 befindet sich ein Fenster 27, übergehen. Er sitzt daher an einer ästhetisch gün- über dem sich eine Vorhangschiene 28 erstreckt, an stigen Stelle, auch die Ausbildung des Handgriffs der Tragkörper 29 in Längsrichtung hin- und hererfolgt in einer ästhetisch befriedigenden Weise. verschieblich geführt sind. Diese Tragkörper 29 tra-
Günstig ist, wenn der Handgriff einen fest mit der gen einen Vorhang 31, der mit Hilfe von zwei Zug-Stange verbundenen Innenkörper mit Führungs- 35 schnüren 32, 33 hin und her bewegt werden kann, schlitzen für die Zugschnüre aufweist. Dadurch kön- wobei seine Extremlagen die geschlossene und die nen die Zugschnüre an der Umlenkung nicht heraus- geöffnete Stellung sind. Hierzu ist das linke obere springen, können nicht beschmutzt werden und Ende des einen Vorhangs 31 mit dem als Führungsschneiden nicht in die Hand ein. wagen ausgebildeten Tragkörper 29 verbunden, und
Zweckmäßig ist, wenn die Führungsvorrichtung als 40 dieser Tragkörper 29 ist fest mit der Zugschnur 32 Doppelöse ausgebildet ist, deren Mitte mit dem obe- verbunden. Alle rechts von ihm befindlichen, nicht ren Ende der Stange verbunden ist und deren Zug- dargestellten Tragkörper sind mit der Zugschnur 32 schnurlöcher in derselben Horizontalebene liegen. nicht direkt verbunden. Vielmehr sind sie in üblicher Eine solche Führungsvorrichtung belastet die Zug- Weise mit der Oberkante des Vorhangs 31 verbunschnüre nicht zusätzlich, ist unauffällig, ergibt einen 45 den und folgen deshalb dem Tragkörper 29 nach oberen Anschlag für das Griffgehäuse und verhindert links, wenn er sich in diese Richtung bewegt und sicher, daß die Stange aus den Zugschnüren heraus- werden bei seiner Bewegung nach rechts zusammenfällt, geschoben. Die Zugschnur 32, 33 ist endlos und wird
Vorteilhaft ist, wenn die Zugschnurlöcher einen an ihrem linken Ende durch eine nicht dargestellte
nach außen führenden Schlitz aufweisen, dessen 5° Rolle umgelenkt. Hat man — wie üblich — noch
Breite erheblich kleiner als der Durchmesser der einen zweiten Vorhang links vom Vorhang 31, so
Zugschnüre ist. Man braucht dann die Zugschnüre sieht man einen zweiten Tragkörper vor, der jedoch
nicht durch die ösen ganz hindurch schleifen, wenn mit der Zugschnur 33 verbunden ist und deshalb
man sie auswechseln will. Vielmehr kann man sie gegenläufig zum dargestellten Tragkörper 29 bewegt
durch die Schlitze in die Zugschnurlöcher hinein- 55 werden kann. Am rechten Ende der Vorhangschiene
drücken. 28 werden die Zugschnüre 32, 33 durch Rollen 34, 36
Förderlich ist, wenn der Längskanal zum oberen senkrecht nach unten umgelenkt. Systeme dieser Art
Ende des Griffgehäuses hin divergiert und wenn die sind bekannt und gehören nicht zur Erfindung. Es
Stange in formschlüssiger Verbindung mit den Sperr- gibt sie in verschiedenen Ausführungen,
gliedern für die Klemmung bzw. Freigabe der Zug- 6° Eine Zugvorrichtung 37 umfaßt eine Stange 38 von
schnur im Griffgehäuse steht. Durch eine solche etwa 60 bis 80 cm Länge, die leicht und elastisch
Stange können die Sperrglieder besser bewegt wer- ist, genügend stabil ist und deshalb ein Metall-Rohr
den als durch die Zugschnüre selbst, weil ja die oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder aus
Stange wesentlich steifer als die Zugschnur ist. Hier Kunststoff hergestellt sein kann. Am oberen Ende
reicht eine kleine Kippbewegung aus, deren Größe 85 der Stange 38 ist eine Führungsvorrichtung 39 fest
durch die Divergenz des Längskanals genau be- mit der Stange verbunden, während mit ihrem unte-
stimmt ist. ren Ende ein Handgriff 41 fest verbunden ist. Auf
Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus dei der Stange 38 ist ein Griffgehäuse 42 in grifftechnisch
günstigen Außenabmessungen vorgesehen. Im Ruhe- Zugschnüre32, 33 ab, ohne diese mitzunehmen. Oder zustand hängt die Zugvorrichtung 37 senkrecht nach aber ist es eine Stellung, in der das Griffgehäuse 42 unten, ist in jeder Stellung des Vorhangs 31 abge- an einer der Zugschnüre 32, 33 hängt, weil eine diedeckt, wirkt durch sein Gewicht als sein eigener ser Zugschnüre infolge ihrer Oberflächenrauhigkeit Schnurspanner, führt die Zugschnüre 32, 33 in par- 5 eines der Sperrglieder mitnimmt und dieses dann alleler, übersichtlicher Form und kann mit einer am etwas nach oben geht und die zugehörige Zugschnur Handgriff 41 befestigten Kette 43 leicht gefunden 32 oder 33 gegen die Wand 47 oder 48 drängt. Hierund hinter dem Vorhang 31 hervorgezogen werden, bei wird die Zugschnur 32, 33 nur ganz schwach weil das andere Ende der Kette 43 mit einem Ring gepreßt, was jedoch ausreicht, das Griffgehäuse 42 44 an der Wand 26 befestigt ist. Trotz ihrer techni- io in seiner Höhenlage festzuhalten. Wenn man also sehen Eigenschaft ist die ganze Zugvorrichtung 37 das Griffgehäuse 42 losläßt, dann fällt es nicht nach ästhetisch schön und paßt sich damit einem an- unten bis zum Handgriff 41. Vielmehr behält es seine spruchsvollen Vorhang 31 nicht nur an, sondern Höhenlage bei, in der man es losläßt,
unterstreicht dessen Wirkung auch. Falls dies jedoch aus irgendeinem Grunde ge-
Damit nun der Tragkörper 29 nach rechts bewegt 15 wünscht ist, kann man das Griffgehäuse 42 auch werden kann, muß die Zugschnur 32 nach unten ge- nach unten führen, ohne daß die Zugschnüre 32. 33 zogen werden. Soll sich der Tragkörper 29 nach links bewegt werden. Man muß nur darauf achten, daß bewegen, so muß die Zugschnur 33 nach unten ge- das Griffgehäuse 42 symmetrisch zur Stange 38 nach zogen werden. Das Ziehen kann in schnellen, langen unten bewegt wird.
Zügen erfolgen, und zwar nach wenig Übung nur 20 Eine Arbeitsstellung ist in Fig.4 gezeigt. Man hat mit einer einzigen Hand oder aber auch, indem die dort das Griffgehäuse 42 gemäß dem Pfeil 66 nach eine Hand das Griffgehäuse 42 und die andere den rechts gekippt. Hierdurch klemmt das Sperrglied 56 Handgriff 41 ergreift. Der Arbeitshub ist immer der die Zugschnur 33 zwischen seinen Zähnen und der nach abwärts gerichtete Hub, während der nach oben Wand 48 fest. Zieht man nun noch am Griffgehäuse gerichtete Hub ein Rückholhub ist. 25 42 gemäß dem Pfeil 67 nach unten, so wird die Zug-
Das Griffgehäuse 42 weist in seinem Inneren einen schnur 33 gemäß dem Pfeil nach unten mitgenom-Längskanal 46 auf, der nach oben divergierend brei- men, während sich die Zugschnur 32 gemäß dem ter wird. Unten hat er eine Gestalt, die die Stange 38 Pfeil 69 nach oben bewegt, weil es sich um eine knapp umschließt. Oben bleibt rechts und links von endlose Zugschnur handelt. Dies bewegt den Tragder Stange 38 immer mehr Bewegungsfreiheit übrig, 30 körper 29 nach links, und der Vorhang 31 schließt so daß man das Griffgehäuse 42 auch nach rechts sich.
wie in Fig. 4, und nach links wie in Fig. 5 gezeigt Möchte man den Vorhang31 öffnen, dann kippt
ist, kippen kann. Die Divergenz wird dadurch er- man das Griffgehäuse 42 gemäß F i g. 5 und dem zeugt, daß Wände 47, 48 nach oben zu immer dünner Pfeil 71 nach links und zieht gemäß dem Pfeil 67 werden. Diese Wände 47, 48 trennen den Längskanal 35 nach unten. Nunmehr bewegt sich die Zugschnur 32 46 von zwei Schnurkanälen 49, 51, die sich im we- gemäß dem Pfeil 72 nach unten, und die Zugschnur sentlichen parallel zum Längskanal 46 erstrecken und 33 bewegt sich dem Pfeil 73 gemäß nach oben. Man die gerade einen solchen Durchmesser haben, daß hat also eine Richtungsumkehr des Tragkörpers 29 die zugehörigen Zugschnüre 32, 33 ohne wesentliche erzielt.
Reibung durch sie hindurchlaufen können. Im oberen 4° Wie aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich ist, hängt die rechten und linken Bereich sind Taschen 52, 53 vor- Zugvorrichtung 37 auch mit anderen Gliedern in den gesehen, die wenig höher als die in ihnen geführten Zugschnüren 32,33. Zunächst können die Zugschnüre Sperrglieder 54, 56 sind, die so lang sind, daß sich 32.33 durch EiniriUskanäie 74,76 in den hohlen die Sperrglieder 54, 56 in Längsrichtung der Taschen Handgriff 41 eintreten und werden durch eine in sei-52, 53 etwas bewegen können, die wenig breiter sind, 45 nem Innern vorgesehene Umlenkrolle 77 um 180" als der Durchmesser der Sperrglieder 54, 56 beträgt umgelenkt. Im Ruhezustand hängt die Zugvorrich- und die längs ihrer oberen Seite eine Zähnung 57, 58 tung 37 so, wie dies in der F i g. 3 gezeichnet ist, d. h. aufweisen, die mit den Sperrgliedern 54, 56 kämmt. die Zugschnüre 32, 33 laufen entwirrt, übersichtlict Die Form der Taschen 52, 53 ist so, daß die Sperr- und parallel zueinander.
glieder 54, 56 stets kämmen, wobei Toleranzen in 5° Die Führungsvorrichtung 39 umfaßt zwei ösen 78 weiten Grenzen unkritisch sind. Die Spcrrglieder54, 79, die jeweils ein Zugschnurloch 81, 82 aufweisen 56 sitzen drehbar auf Achsen 59, 61, die fest mit das wenig größer als der Durchmesser der hindurcheinem sektorförmigen Schieber 62 verbunden sind. geführten Zugschnüre 32, 33 ist. Diese können durcl der im Griffgehäuse 42 in der Zeichnungsebene auf einen recht schmalen Schlitz 83, 84 in die randoffener einem ebensolchen Kreisbogen verschieblich gelagert 55 Ösen 78, 79 eingehängt werden,
ist. Der Schieber weist zwei Vorsprünge 63, 64 auf. Der genauere Aufbau eines Handgriffs 126 ist ii
die die Stange38 knapp umfassen, so daß der Schie- den Fig. 10 bis 15 dargestellt
ber62 seine Winkelstellung zur Stange38 nicht ver- Gemäß den Fig. 6 bis 9 umfaßt das Griffgehäusi
ändern kann. Der Schieber 62 durchquert die Wände 42 zwei Hälften 86, 87, die ungleich sind. Wenn mal 47, 48, und die Vorspränge 63, 64 ragen in den 60 jedoch die Trennebene anders legt, als hier gezeich Längskanal 46. net worden ist, so kann man erreichen, daß die bei
Die in Fig. 3 gezeichnete Stellung kann eine von den Hälften86. 87 gleich sind und nur ein einzige zwei Grundstellungen zugleich sein. Entweder ist es Spritzwerkzeug notwendig ist. Man erkennt bei de die Stellung, in der die Spcrrglicdcr 54, 56 an den Hälfte 86 den I~ängskanal 88 in seiner einen Hälfte Zugschnüren 32, 33 nicht angreifen, wenn man das 65 der von zwei nach oben schmäler werdenden Rippei Griff gehäuse 42 nach oben schicht. Selbst wenn man 89. 91 begrenzt wird. Diese Rippen 89, 91 bilden zu das Griffgehäuse 42 beim Nnchobenschk-bcn kippt, samim-n mit Rippen 92, 93 der Hälflc'87 die Wand dann rollt eines der Sperrglicdcr 54. 56 auf einer der 47. 48. Wie ersichtlich is», sind die Rippen 92, 9
gleich breit und so weit auseinander, daß die Rippen 89, 91 der Breite nach genau in sie hineinpassen. In die Hälfte 87 ist auch die andere Hälfte des Längskanals 46 eingearbeitet. Die Rippen 89, 91 haben einen Durchtritt 94, 96, der sich in vier Vorsprüngen 97 weiter fortsetzt. Dieser Durchtritt 94, 96 ist so bemessen, daß ihn die beiden Vorsprünge 63, 64 des Schiebers 62 passieren können. Die Vorsprünge 97 setzen im Bereich der Durchtritte 94, 96 die Rippen 92, 93 der Hälfte 87 fort, soweit dies notwendig ist. In der Hälfte 86 wie auch in der Hälfte 87 sind Schraubenlöcher 98 vorgesehen. Macht man die Hälften 86, 87 aus Kunststoff, so sind entsprechende Versehraubungen notwendig. Die Hälfte 87 weist die beiden Schnurkanälc 49, 51 auf, die durch entsprechende Bereiche der Hälfte 86 abgedeckt und damit geschlossen sind. Im oberen Bereich der Hälfte 87 sind symmetrisch zu dem Längskanal 46 und damit auch symmetrisch zu den Schnurkanälen 49, 51 ist in die Hälfte 67 eine kreisbogenförmige tiefere Nut 99 mit einem Boden 101 eingearbeitet. An der gleichen Stelle ist eine flachere, dafür aber breitere Nut 102 eingearbeitet, so daß eine umlaufende Schulter 103 entsteht. Die Nuten 99 und 102 bilden die Taschen 52, 53. Der Abstand vom Boden 101 der Nut 99 bis zur Schulter 103 ist etwas größer, als der Schieber 62 dick ist. Aut der Schulter 103 ruht die Unterseite der Sperrglieder 54, 56. Die Nut 102 ist etwas höher, als die Sperrglieder 54, 56 dick sind. Auf Grund der im Maßstab 1 abgebildeten F i g. 3 bis 5 kommen die Sperrglieder 54, 56 niemals außer Eingriff mit der Zähnung 57, 58 und können zwangsweise bewegt werden. Eine wesentliche Verbesserung in der Sperrgliedführung ergibt sich dadurch, daß diese einen Bund 105 aufweisen, mit dem sie in einer bogenförmigen Nut 110 der Hälfte 86 zusätzlich zur Führung auf den Achsen 59, 61 geführt sind.
Gemäß Fig. 10 und 11 hat der Handgriff 126 einen zylindrischen Innenkörper 119, in den fluchtend Schlitze 121, 122 so eingeschnitten sind, daß ein Steg 123 stehen bleibt, in den das untere Ende der Stange 38 hineingesteckt ist. Außerdem ist der Innenkörper 119 auch von unten geschlitzt, so daß die Umlenkrolle 77 Platz hat. Im unteren Bereich des Innenkörpers 119 ist außen eine Bajonettverschlußnut 124 eingefräst. Außerdem ist im entsprechenden Bereich des auf den Innenkörper 119 passenden Handgriffs 126 innen ein kurzer Stift 127 vorgesehen. Zur Montage läßt man den Stift 127 im Schlitz 121 hochgleiten, bis er auf der Höhe der Bajonettverschlußnut 124 ist, verdreht dann den Handgriff 126 etwas, bis der Stift 127 am Ende der Bajonettverschlußnut 124 ist
ίο und schiebt dann den Handgriff 126 ein wenig nach unten. Man kann eine ebensolche Vorkehrung auch vom Schlitz 122 ausgehend treffen.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 12, 13 ist der Innenkörper 119 nach unten kegelig. Der Handgriff 126 ist komplementär und hat an seinem oberen Ende nach innen ragende kurze Arme 128, die an ihrem Ende nach unten weisende Warzen 129 besitzen. Diese können in kreissektorförmigen Nuten 131 gleiten, wenn man den Handgriff 126 so hoch schiebt, daß sich die Arme 128 zunächst in den Schlitz 121 befinden und am oberen Ende den Handgriff 126 um 90° gegen den Uhrzeigersinn verdreht. Am Ende der Nuten 131, 132 sind Rastvertiefungen vorgesehen, in die die Warzen 129 schnappen.
as Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14, 15 hat der Innenkörper 119 eine Längsnut 133, während der Handgriff 126 eine Längsrippe 134 aufweist. Ferner ist der Handgriff 126 unten ganz offen und hat oben einen wenig nach innen ragenden Bund 135.
Außerdem weist der Handgriff 126 einen Längsschlitz 136 auf und federt deshalb auf. Man bringt nun zur Montage den Innenkörper 119 und den Handgriff 126 in die gezeichnete Lage und verdreht den Handgriff 126 um 90° nach links oder rechts, bis die Längsrippe 134 in eine der Längsnuten 133 einrastet. Damit ist dann auch der Schlitz 122 nach außen geschlossen, und die Zugschnur 33 kann nicht heraustreten.
Sehr gutes Arbeiten der Vorrichtung erhält man, wenn man den Sperrgliedem 54, 56 Gelegenheit gibt, möglichst spitzwinklig, z. B. unter 45°, auf die Zugschnüre 32, 33 zu bewegt zu werden. Man komml dann trotzdem nicht in den Se!bsihetnmun£sbereich
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Man vermeidet dwnit, daß die Zugschnüre vom Patentansprüche: häufigen Anfassen in kurzer Zeit schmutzig werden und gereinigt werden müssen. Außerdem vermeidet
1. Vorrichtung zum Ziehen und Spannen von man, daß man die vergleichsweise dünnen Schnüre zwei Zugschnüren, die sich von einer Vorhang- 5 mit der Hand ergreifen muß, was oftmals schwierig schiene aus nach unten erstrecken und in ihrem . ist. Schließlich vermeidet man mit der bekannten unteren Bereich um 180° umgelenkt sind, mit Vorrichtung, daß man zunächst einmal probieren einem als Griffgehäuse, durch das die beiden Zug- muß, welche Zugschnur für das gewünschte öffnen schnüre geführt sind und das relativ zu den Zug- oder auch Schließen des Vorhangs die richtige und schnüren auf und ab beweglich ist, und mit zwei io zuständige ist. Nachteilig an der bekannten Vorrich-Sperrgliedem im Griffgehäuse, wobei je eine Zug- tung ist jedoch, daß sie nur dann zuverlässig arbeitet, schnur zwischen dem auf die Zugschnur zu be- wenn die Zugschnüre auch gut gestrafft sind. Die weglichen Sperrglied und einer Gegentläche des Vorrichtung beruht nämlich auf Einhandbedienung. Griffgehäuses geführt ist, dadurch gekenn- Wären die Zugschnüre sieht gestrafft, so müßte man zeichnet, daß das Griffgehäuse (42) längs einer 15 das Griffgehäuse zunächst in die richtige Lage brineinen zwischen den Zugschnüren (32, 33) im gen, wozu zwei Hände notwendig sind.
Griffgehäuse (42) vorgesehenen Längskanal (46) Erst dann könnte man es bedienen. Außerdem
durchgreifenden Stange (38) verschiebbar geführt beruht die bekannte Vorrichtung teilweise darauf, ist, die an ihrem unteren Ende einen Handgriff daß man sie relativ zum natürlichen, geraden Ver-(41, 126) mit Schnurumlenkrolle (77) und an ao lauf der Zugschnüre verschwenkt, was ebenfalls vorihrem oberen Ende eine die Zugschnüre (32, 33) aussetzt, daß die Zugschnüre gestrafft sind. Es ist umgreifende Führungsvorrichtung (39) aufweist. also auf jeden Fall ein Schnurspanner notwendig,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- der den straffen Zug erzeugt. Deshalb ist bei der bekennzeichnet, daß der Handgriff (126) einen fest kannten Vonichtung das untere Ende der Zugschnüre mit der Stange (38) verbundenen Innenkörper as durch einen Spannring geführt, der in der Wand beill^ mit Führungsschlitzen (121, 122) für die festigt ist. Obwohl man mit der bekannten Vorrich-Zugschnüre (32, 33) aufweist. tung die Zugschnüre besser betätigen kann als vor-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dem, ist diese Lösung immer noch nicht befriedigend, kennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (39) weil der Schnurspanner an einem festen Platz an der als Doppelöse (78, 79) ausgebildet ist, deren Mitte 30 Wand verankert sein muß. Dies kann nur unter dem mit dem oberen Ende der Stange (38) verbunden Ende des Vorhangs selbst sein, weil man die Zugist und deren Zugschnurlöcher (81, 82) in der- mechanik nicht sichtbar werden lassen will. Der Abseiben Horizontalebene liegen. stand zwischen dem Griffgehäuse und der Wand ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- daher immer noch nicht befriedigend groß. Außerkennzeichnet, daß die Zugschnurlöcher (81, 82) 35 dem sind Zugschnüre viele Meter lang. Sie sind aus einen nach außen führenden Schlitz (83, 84) auf- einem hygroskopischen Material und werden daher weisen, dessen Breite erheblich kleiner als der kürzer, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Luft steigt Durchmesser der Zugschnüre (32, 33) ist. und länger, wenn die Luft trockener wird. Selbst
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Kunststoff-Zugschnüre behalten ihre ursprüngliche kennzeichnet, daß der Längskanal (46) Vorzugs- 40 Länge nicht und können sich im Lauf der Zeit !anweise zum oberen Ende des Griffgehäuses (42) gen. Werden die Zugschnüre kürzer gemacht, so hin divergiert und daß die Stange (38) in form- wird die Reibung in den Umlenkrollen usw. viel zu schlüssiger Verbindung mit den Sperrgliedern groß, so daß die Vorrichtung aus ihrer Verankerung (54, 56) für die Klemmung bzw. Freigabe der gerissen wird oder aber, daß die Zugschnur reißt. Zugschnur (32, 33) im Griffgehäuse (42) steht. 45 Das Griffgehäuse verliert auch seine Funktionsfähig-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- keit, wenn die Zugschnur zu lang wird, denn wenn kennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (39) man es relativ zu den Zugschnüren kippt, dann hat zwei Schraubenspiralen umfaßt, in deren Innen- dies in seinem Inneren nicht mehr die gewünschte raum die Zugschnüre (32, 33) geführt sind. Wirkung. Es gibt jedoch keinen Schnurspanner, der
50 einen genügenden Hub bei etwa gleicher Federspannung hat, um die Längenänderungen ausgleichen zu ■ können.

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