DE1948552C - Verfahren zur elektrolytischen Her stellung von gefärbten Oxidschichten auf Aluminium - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Her stellung von gefärbten Oxidschichten auf Aluminium

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DE1948552C
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aluminum
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English (en)
Inventor
Koichi Hiratsuka Kuroda (Japan)
Original Assignee
Kuroda, Koichi, Hiratsuka, K K Aiden, Tokio, (Japan)
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Description

I 948 552
Die Erfindung betrifft ein dreistufige;, elektrolytilehes Verfahren zur Herstellung gefärbter Oxidlchichten auf Aluminium.
Hs sind verschiedene Verfahren zum Färben von tnodischen Oxidschichten auf Aluminium bekannt, Iu unter Verwendung eines Farbstoffes, durch Elektrolysierung einer Aluminiumlegierung, durch Elek-Irolysierung unter Verwendung eines organischen Säurebades od. dgl. Nach dem Verfahren von Asada v>ird zum Färben einer anodischen Oxidschicht auf Aluminium ein Wechselstrom verwendet.
Jedoch ist das Verfahren unter Verwendung von Farbstoffen so fehlerhaft, daß das Produkt wenig wetterbeständig ist. Die bekannten Elektrolyseverfahren sind insofern wenig vorteilhaft, als sie kostfpielig sind und bezüglich der Gleichmäßigkeit rler Hrbung Mangel aufweisen. Beim Verfahren nach Asada treten ebenfalls Schwierigkeiten bezüglich der Erzielung einer gleichmäßigen Farbe des Überzugs auf.
Diese Mängel werden durch das erfindungsgemäße Verfahren behoben. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die in einer ersten Stufe in an sich bekannter Weise mit Gleichstrom anodisch oxydierte Oberfläche des Aluminiums in einer zweiten Stufe einer Wechselstrombehandlung in einem beliebigen sauren oder alkalischen Bad unterworfen lind in einer dritten Stufe mit Gleichstrom kathodisch in einem Metallsalz enthaltenden Bad behandelt uird.
Zur Durchführung des Verfahrens wird zunächst die Oberfläche eines Aluminiumkörpers anodisch auf bekannte Weise unter Verwendung eines üblichen l'lcktrolytcn wie Schwefelsäure, Oxalsäure, Chromsäure od. dgl. oxydiert. Der Aluminiumkörper wird kurze Zeit in dem gleichen Elektrolyt mit Wechselstrom behandelt, anschließend in einem Elektrolyt, tier Metallionen enthält, kathodisch behandelt, wobei sich die Metallionen in den Poren der Oxidschicht tihlagcm. Auf diese Weise erfolgt die Färbung der Oxidschicht. Durch die Wechselstrombehandlung n;ich der anodischen Oxydation werden lingleich- «näßigkeiten in der Färbung vermieden. Außerdem i'■! eine Kontrolle leicht durchzuführen.
Wenn die anodische Oxidschicht gleich, d. h. ohne 'nrhcrige Behandlung mit Wechselstrom, in einem s'uren oder alkalischen Bad kathodisch in einem Metallionen enthaltenden Elektrolyten behandelt ■Aird, tritt eine derartige Störung ein, daß die Oxid- <■■ liieht zerstört oder die Oxidschicht nicht gefärbt wird, da auf ihr nur Wasserstoff gebildet wird. Falls sie gefärbt wird, bekommt die Schicht eine ungleichmüßige Färbung.
Zweckmäßig wird die Wechsclstrombchandlung in ti cm Anodisierungsbad durchgeführt, jedoch kann irgendein getrennt davon hergestellter saurer oder alkalischer Elektrolyt verwendet werden. Erfindungsgemäß ist eine Gleichmäßigkeit der Färbung durch die Dauer des Färbens ohne Rücksicht auf die- Dicke des Überzugslilms erzielbar.
Die Färbelösung ist blasenfrei, so daß die Kontrolle der Lösung und der Arbeitsbedingungen im Vergleich zur Wechselstrommethode leicht durchzuführen ist.
Beispiel 1
Eine 99%ige Aluminiumpl. ae (35-70-0,4 mm) wird anodisch in einem Oxalsäurebad (5 %>, 20" C) bei einer Stromdichte von 1,5 A/dm2 30 Minuten lang oxydiert. Die Platte wird 2 Minuten lang in einem Schwefelsäurebad einer Wechselstrombehandlung (I A/dm'-) unterworfen und ';ann kathodisch behandelt (die Anode besteht aus Kohlenstoff). Diese Gleichstrombehandlung erfolgt 2 Minuten bei einer Stromdichte von 0,6 A/dm2 bei normaler Temperatur
so in einer Färbelösung, die 150 g/I NiSO4, 15 g/l Borsäure und 15 g/l Ammoniumchlorid enthält. Es entsteht ein Oxidüberzug mit einer schönen Bronzetönung.
Bei spi el 2
Eine Aluminiumplatte (35-70-0,4 mm) mit einem Reinheitsgrad von 99,99 °/o wird anodisch bei einer Stromdichte von 1,5 A/dm2 in einem Schwefelsäurebad (15%, 20 C) 30 Minuten lang oxydiert. Die Platte wird im gleichen Schwefelsäurebad mit einem Wechselstrom (1 A/dm'-) 2 Minuten lang behandelt. Anschließend wird die Platte kathodisch (die Anode besteht aus Kohlenstoff) 2 Minuten lang bei einer Stromdichte von 0,6 A/dm- bei normaler Temperatur in einem Färbebad, enthaltend 3 g/l KAu(CN).,, 10 g/l Citronensäure und 100 g/l Natriumeitrat, benandelt. Der Überzug besitzt eine gleichmäßige Piirpurfärbung.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dreistufiges elektrolytisches Verfahren zur Herstellung gefärbter Oxidschichten auf Aluminium, bei welchem in der ersten Stufe die Oberfläche des Aluminiums mit Gleichstrom anodisch oxydiert wird, dadurch ^kennzeichnet, daß in der zweiten Stufe die anodisierte Oberfläche einer Wcchschtrombehandlung in einem beliebigen sauren oder alkalischen Bad unterworfen und in der dritten Stufe mit Gleichstrom kathodisch in einem Metallsalze enthaltenden Bad behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit Wechsclstrom t.'ci einer Stromdichte von etwa 1,5 A/dm2 2 Minuten lang vorgenommen wird.

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