DE1936103C - Katheter halterung mit einem Katheter - Google Patents

Katheter halterung mit einem Katheter

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DE1936103C
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English (en)
Inventor
James Levoy Salt Lake City Utah Sorenson (V.St.A.)
Original Assignee
Sorenson Research Corp., Salt Lake City, Utah (V.St.A.)
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Katheterhalterung Infusion anzubringen, wobei zur Anbringung dieser mit einem Katheter, der mit einem Infusionssystem Infusion nur eine einzige Person erforderlich ist.
verbindbar ist und der mit Hilfe einer Injektionsnadel Bei einer Katheterhalterung der einleitend angein den Infusionsraum einführhar ist und mit einem führten Ausbildung wird diese Aufgabe erfindungs-Rohr, dessen eines Ende mit einem Infusionssystem- 5 gemäß dadurch gelöst, daß die Injektionsnadel im anschlufl verbunden ist und welches die Injektion*- Rohr verschiebbar gelagert ist, daß ein Ende des nadel trägt, durch die hindurch sich der Katheter in Kalheters mit dem Infusionsanschluß fest verbunden Jas Rohr hinein erstreckt. ist, und daß das Nadelendc mit einer Zugvorrichtung
In der österreichischen Patentschrift 224 802 wird verbunden ist, die sich durch eine öffnung im F.ohr ein Katheter beschrieben, bei dem das Schutzrohr xo erstreckt und mit der die Nadel relativ zum Katheter der eigentliche Katheter ist. Dieser Katheter weist in das Rohr zurückziehbar ist. In vorteilhafter Weise einen Katheterkopf auf. Durch den Katheter hindurch ist es durch diesen Aufbau möglich, daß ein Arzt wird eine Einslichnadel geführt und diese Einstich- oder eine entsprechend ausgebildete Person allein den nadel wird mit dem Katheterkopf verriegelt. Beim Katheter anbringen kann. In einfacher Weise kann Einstechen in die Vene des Patienten ragt das Nadel- xs dti· Arzt nach dem richtigen Einstich die Nadel in ende aus dem Katheter nach vorn heraus. Bei der das Rohr zurückführen und dadurch wird der Benutzung dieser bekannten Vorrichtung wird das Katheter steril in richtiger Weise innerhalb des Geobere Ende der verriegelten Baugruppe mit einer laßes oder Infusionsrauines angeordnet. Bei den beInjektionsspritze verbunden. Nachdem der Einstich kannten Kathetern kann auch nach dem Zurückdurchgeführt ist, wird die aus mehreren Elementen ao ziehen der Nadel der Katheter durch die Nadel bebestehende Baugruppe samt Verriegelung vom eigent- schädigt werden. Die Infusionsflüssigkeit gelangt liehen Katheter gelöst. Am Patienten verbleibt ledig- nicht in einen direkten Kontakt mit der Innenseite lieh der Katheter, und ein Infusionssystem kann am einer hohlen Nadel, so daß eine Infiltration der ■ Ende des Katheters angeschlossen werden. Es handelt Infusionsflüssigkeit in benachbarte Gewebeabschnitte sich hierbei also lediglich um einen Katheter mit as ausgeschaltet wird.
einer innerhalb des Katheters angeordneten Injek- Bei einer bevorzugten Ausführur.gsform ist das
lionsnadel, die zur Einführung des Katheters in die Rohrelement am vorderen Ende mit einer elastischen
Vene des Patienten dient. Handhabe verbunden, welche Halterungsrippen für
Bei dem aus der USA.-Patentschrift 3 097 646 be- eine Nadelnabe aufweist und das Rohrelement v/eist kannten Katheter wird dieser mit Hilfe eines inner- 30 einen selbstschiießenden Schlitz auf, der zur Aufhalb des Katheters angeordneten Tnjektionsnadel in nähme eines Ansatzflansches der Nadelnabe dient die Vene eingeführt. Sobald das Einführen in die und das andere Ende des Rohrelementes ist mit Vene vollendet ist, wird die Nade aus der Vene einem Infusionsanschluß verbunden, der seinerseits mit herausgezogen. Der eigentliche Katheter wird dann dem Katheterende verbunden ist. Dabei kann mit Vormit einem Infusionssystem verbunden. 35 teil die Länge der Nadel derart sein, daß der Katheter
In der deutschen Auslegeschrift 1243 331 ist ein im ausgefahrenen Zustand der Nadel völlig innerhalb Katheter beschrieben, der ein Rohr aufweist und am der Nadel liegt, und daß im zurückgezogenen Zuvorderen Ende dieses Rohres ist eine Injektionsnadel stand der Nadel die Nadelspitze nicht frei liegt,
starr befestigt. Am hinteren Ende weist dieses Rohr Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ein Kupplungsstück für ein Infusionssystem auf. Im 40 kann das Rohr ein geschlossenes Rohr mit Ansatz-Inncnraum des Rohres ist ein Kolben gleitbar ge- nippel sein, in dessen Bohrung die Nadel gleitbar lagert. Mit diesem Kolben ist ein Katheter fest vcr- geführt ist, und am End; der Nadel ist eine Zugbunden. Das andere Ende dieses Katheters liegt in schnur befestigt, deren Ende sich durch eine öffnung der Injektionsnadel. Dieses bekannte Gerät wird an aus dem Rohr heraus erstreckt. Dabei kann mit Vordas Infusionssystem angeschlossen und gemeinsam 45 teil das Rohr mittels eines Stopfens abgeschlossen mit diesem als Einheit steril verpackt. Der Arzt punk- sein, durch den hindurch der Katheter zum Infusionstiert die Vene, wobei etwas Rlut aus dem gestauten Systemanschluß geführt ist. Der Ansatznippel kann in Gefäß durch den Katheter zurückströmt und schließ- vorteilhafter Weise eine abgeflachte Unterseite auflich im Raum zwischen dem Kolben und dem Kupp- weisen.
lungsstück sichtbar wird Ein Helfer des Arztes muß 50 Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungslorm
nun eine kräftige Kompression der Infusionsflüssig- weist das Rohr zwei diametral gegenüberliegende
keit hervorrufen und durch diese Kompression wird Schlitze auf. und im Rohr ist ein Führungsstück für
ein Druck auf den Kolben ausgeübt, wodurch der die Nadel geführt und ein Ende der Nadel ist an diesem
Katheter in den Infusionsraum geschoben wird. Zu- Führungsstück befestigt und das andere Ende der Na-
letzt muß dann die Injektionsnadel herausgezogen 55 del gleitet in einer Führungsbohrung eines Rohrnippels,
werden. Bei diesem bekannten Katheter sind zur Die Erfindung soll in der folgenden Beschreibung
Anbringung unbedingt zwei Personen erforderlich. unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung
Dies ist in vielen Fallen sehr nachteilig. Weiterhin erläutert werden. Es zeigt
ist es nachteilig, daß nach dem Einstich auf das F i g. 1 eine schematischc Seitenansicht der erfin-
Systcm ein Druck ausgeübt werden muß. Das Heraus· fio rJungsgemäßcn Katheterhalterung,
/ichcn der Injektionsnadel ist hei der bekannten F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. I daruc-
Vorrichtung ebenfalls scljr nachteilig, da zwangläufig stellte Anordnung, nachdem der Katheter eingeführt
der Katheter ein Stück mit zurückgezogen werden ist und die Nadel in einer ungefährlichen Stellung
muß, wenn der Kolben vorn am Verschlußstück blockiert ist,
anliegt. 65 F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht, genommen
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgi'k? /u- längs der Linie ΙΠ-ΙΠ der Fi g. 2,
gründe, eine Kathcterhaltcrunp /u schaffen, mit der Fig. 4 eine verjiröüerte Oucrschniltsansicht, gc
.-t trmulirh κι ;iiiih in nichtsti-ril··! firliwi-■■■, on' ■ nnmmcn länes der Linie IV-IV der F i μ 2.
l·'ig. 5 eine Seitenunsicht einer anderen Ausfüh- wobei die Nadelnabe /wischen den Rippen 4 und 5
pungsform einer Kaihelerhalterung, der Halterung I ungeordnet ist. wie es in l· i g- I
Fig.fi eine Schnittansicht, genommen längs der gezeigt ist. Es ist selbstverständlich die übliche rohr-
|.iriie VI-VI der F i g. 5, förmige Schlitzkuppe über der Nadel angeordnet, die
Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren Ausfüh- 5 nicht dargestellt ist, und die gesamte Einheit ist in
lungsform der erfindungsgemälkn Katheterhalterung, einer sterilen Verpackung verpackt.
F i g. 8 eine Draufsicht auf die in F i g. 7 darge- Die Benutzung der Halterung ist außerordentlich
ftellte Ausführungsform, und einfach. Die sterile Verpackung wird geöffnet und
Fig. 9 eine Schnittansicht, genommen längs der das Rohr 14 wird mit einem Infusionssysiem ver-
|Jnie IX-IX der F ig. 8. jq bunden. Die Nadelkappe wird abgenommen und der
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele sind zum Flansch 9 der Nadelnabe wird erfaßt und die Nadel Zwecke der deutlichen Darstellung in vergrößeitem wird so weit zurückgezogen, daß das Ende des Kathe-Maßstab gezeigt. Die Katheterhalterungen können ters freigegeben wird. Die lnfusionsleilung wird dann verschiedene Größen haben, und zwar für eine Ver- aufgedreht und der Katheter wird mit Infusionswendung bei Kindern oder Erwachsenen, und die 15 flüssigkeit gespült, um Luft und ein Sterilisations-Katheter können verschiedene Längen haben, und mittel, falls es vorhanden ist, aus dem Katheter zu zwai in Abhängigkeit von den speziellen Hohlräumen entfernen. Die Infusionslei'tung wird dann zugedreht des Körpers, in denen sie angeordnet werden sollen. und die Nadel wird dann nach vorn verschoben, und Wenn die Halterung zur Einführung in unter der zwi^r derart, daß die Nadelspitze vor dem Ende des Haut liegende Venen verwendet wird, so kann die ao Katheters liegt. Die Flansi. ; 2 und 3 der Halterung 1 Halterung beträchtlich kleiner als dargestellt sein. werden dann nach oben gebogen und mit Daumen
Es sei zuerst auf die F i g. 1 bis 4 Bezug genommen. und Finger vom Arzt erfaßt, wie es bei 16 in F i g. 1 Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel ist eine Halte- dargestellt ist. Durch das Nachober-Verbiegen der rung 1 vorgesehen, die derart ausgebildet ist, daß Flansche 2 und 3 erfassen die Rippen 4 und 5 fest die zwei auf entgegengesetzten Seiten liegende Flügel 2 25 Nadelnabe, so daß diese nicht herausgleiten kann, und 3 vorgesehen sind. Dieser Bauteil kann aus wenn die Vene durchstochen wird. Die Spitze der einem Kunststoffmaterial bestehen und ist flexibel, Nadel wird dann in den Körper 17 des Patienten obwohl dieser Bauteil wesentlich fester und starrer eingeführt und dann nach vorn in erwünschtem Ausist als der Katheter, der eingeführt werden soll. In maß in eine Vene 18 eingeschoben, beispielsweise in der Mitte des Bauteiles 1 sind zwei im Abstani von- 30 eine Vene auf der Rückseite der Hand. Das Blut, einander angeordnete nach oben sich erstreckende das durch die Nadel und in den Katheter zurück-Rippen 4 und 5 vorgesehen, die parallel zur Längs- fließt, wird durch die transparente Hülse 10 sichtbar, achse der gesamten Halterung verlaufen, wobei diese wodurch angezeigt wird, daß die Vene richtig ange-Rippen zwischen sich eine Nut begrenzen. stochen wurde. Nachdem die Nadel in die Vene einge-
Die Halterung weist ferner eine hohle Nadel 6 auf, 35 führt ist, werden die Flügel 2 und 3 flach gegen den die ein spitzes Ende 7 hat, welches in den Körper Körper des Patienten gehalten und die Nadel wird eingestochen wird. Am anderen Ende weist die Nadel dadurch zurückgeführt, daß der na;h oben sich ereine Nabe 8 auf, von der aus sich nach oben ein streckende Flansch 9 erfaßt wird und in die in den Flansch 9 erstreckt. Die Nabe8 der Nadel ist gleitbar Fig. 2 und 3 dargestellte Stellung gebracht wird, innerhalb einer Kunststoffhülse 10 gelagert, die eiiien 4° wobei die Spitze 7 der Nadel zwischen den Rippen 4 Längsschnitt 11 aufweist. Der Flansch 9 ist so hoch, und 5 liegt. Der Katheter verbleibt im Hohlraum daß er sich durch diesen Schlitz 11 hindurch erstreckt. des Patienten. Die Nadpl kann nicht zu weit zurück-Die Hülse 10 kann aus stranggepreßtem Kunststoff, gezogen werden, da, wenn der Flansch 9 gegen das wie beispielsweise Polyäthylen bestehen, und ist aus- geschlossene Ende der Hülse am Ende des Schlitzes reichend elastisch, so daß der Schlitz normalerweise 45 11 anstößt, die Spitze der Nadel genau an der richtigeschlosscn ist. Der Schlitz endet kurz vor dem gen Stelle liegt. Ein Heftpflasterstreifen 19 wird dann äußeren Ende d«r7 Hülse und es verbleibt ein voller über die Hülse 10, unmittelbar nebep dem Flansch 9, Abschnitt 12 der Hülse am äußeren Ende. Das an- auf den Körper geklebt, wie es in den Fig. 2 und 3 derc Ende der Hülse ist an der Halterung 1 neben gezeigt ist, um die Nadel in der zurückgezogenen den Rippen 4 und 5 befestigt, wie es bei 13 gezeigt ist. 50 Stellung zu verriegeln und um eine Vorwärtsbe-
Innerhalb des geschlossenen Endes 12 der Hülse wegung der Nadel zu verhindern, was gegebenenfalls
10 ist ein Endabschnitt eines Rohres 14 befestigt und zu einer Beschädigung des Katheters führen könnte,
dieses Rohr kann aus einem hochflexiblen Kunststoff- Ein Streifen 20, beispielsweise ein Heftpflasterstreifen,
material bestehen und kann beliebig lang sein und wird über die Halterung 1, und zwar direkt über die
führt direkt zu einer Kupplung mit einer Infusions- 55 Rippen 4 und 5 und die Nadelspitze geklebt, um die
leitung, die sich von einer Flasche aus oder von einer gesamtt Einheit fest am Körper des Patienten zu
anderen Quelle für die Infusionsflüssigkeit erstreckt. halten, wobei der Katheter genau in eine Vene einge-
Dicses Rohr kann mit der Hülse 10 verschmolzen führt ist.
sein oder an diese angeklebt sein. Ein Katheter 15 Zwei Heftpflasterstrcifen können zusammen mit
erstreckt sich durch die Hülse 10 und ist innerhalb 60 der Ketheterhalterung verpackt sein, so daß sie un-
des Hohlraumes der Nadel 6 angeordnet. Ein Ende mittelbar bei Benutzung der Halterung zur Verfügung
dieses Katheters liegt innerhalb der Spitze der Nadel stehen.
und das andere Ende ist mit dem Inneren des Rohres Durch die erfindungsgemäße Halterung ist der
14 verschmolzen oder verklebt. Der Katheter wird Katheter immer leckdicht gegenüber der Nadel abge-
nuf diese Weise innerhalb der Hülse 10 und der 65 dichtet, so daß keine Infusionsflüssigkeit in das der
Nadel 6 steril gehalten, bij er irn Körper des Patienten Vene benachbarte Körpiergewebe einfiltrieren kann
angeordnet wird. Es besteht auch für den Patienten keine Gefahr durch
Zu Beginn wird die Halterung zusammengebaut, die Spitze der zurückgezogenen Nadel und außerdem
besteht auch für den Katheter keine Gefahr durch eine unerwartete Vorwärtsbewegung der Nadel, da nämlich die Nadel siehe* in der zurückgezogenen Lage verriegelt ist, und da die Spitze der Nadel abgedeckt ist. Die Halterung liegt flach auf dem Körper des Patienten, ohne eine sperrige Einheit ;ui bilden, die den Patienten psychologisch beeinträchtigen könnte.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Aus
rung gebrauchsfertig ist. Das andere Ende der Nadel ist in einer zylindrischen Nat« 3.? befestigt, die innerhalb der Führungsschienen 3Λ-32· gleitbar gelagert ist. und die aus der Stellung, d.e in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, in der diese Nabs am vorderen Ende des Rohres 31 liegt, in die Stelling gebracht werden kann, dl·; in Fig. 9 dargeste It ist, wobei diese Nabe gegen das andere Ende des Rohres 31 anliegt.
Ein Katheter 39 ist vorgesehen, dessen eines Ende
führungsform wird die Nadel nach dem Einstich in io fest in einem Stopfen 40 befestigt ist, der im äußerer die Vene dadurch zurückgezogen, daß man am Ende Ende des Rohres 31 vorgesehen ist, und zwar derart, einer Schnur zieht. Bei dieser AusfUhrungsfrirm ist daß eine Verbindung über den Nippel 35 lediglich es nicht möglich, den Katheter vor die Spitze der mit dem Katheter erfolgt. Der Katheter erstreckt sich Nadel zu bewegen und der Veneneinstich kann über- durch das Rohr Jl in den Hohlraum der Nadel M prüft werden, nachdem die Nadel und der Katheter im hinein und endet kurz vor «1er Nadelspitze 37. Dei im gewünschten Ausmaß innerhalb einer Ven« ange- Abschnitt des Katheters zwischen den Leitschienen ordnet sind. 33-33 ist nicht abgeschirmt, jnd dies ist nicht erfor-
Bei dieser Ausführungsforin ist eine rohrförmige derlich, da lediglich der Abschnitt des Katheters, der Hülse 21 aus einem transparenten Kunststoff material innerhalt· des Hohlraumes cer Nadel liegt, in den vorgesehen und diese Hülse weist lediglich eine, kleine an Körper dss Patienten eingeführt wird,
schmale öffnung 22 auf. Ein Ende der Hülse ist an Die in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellte Vorrichtung
einer mit einem Flansch versehenen Nadel 23 be- kann in gleicher Weise verwendet werden, wie die festigt, wobei ein Teil des Flansches, wie bei J!4 dar- vorher beschriebene.
gestellt, abgeflacht ist, so daß die Halterung dichter Die Halterung kann aus der sterilen Verpackung
gegen den Körper des Patienten anliegen kann. Eine »i, herausgenommen werden und mit einem Infusionshohle Nadel 25 erstreckt sich durch die Nabe .213 hin- system v;rbunden werden. Der Katheter wird, falls durch und innerhalb der Hülse 21 ist das andere gewünscht, gespült, und die Ir.fusionsleitung wird Ende der Nadel von einem Element 26 umgeben, an abgeschaltet und die Nabe 311 der Nadel wird vorn dem ein Ende der Schnur 27 befestigt ist. Die Schnur Arzt mit Daumen und Finger erfaßt. Der Venenerstreckt sich durch die öffnung 22 am anderen Ende 30 durchstich wird durchgeführt und es ist sehr einfach, der Hülse hindurch. dar. Rohr 31 festzuhalten und die Nadel dadurch
Das andere Ende der Hülseiil ist an einem Ende zurückzuziehen, daß die Nabe 311 aus der in Fig. F eines kurzen Rohres 28 befestigt und am Ende des dargestellten Stellung in die in Fig. 9 dargestellte Rohres 28 ist ein Rohr29 befestigt, welches zu einem geführt wird, wodurch die Nadel vom eingeführter Infusionssystem führt. Ein Katheter 30 ist innerhalb 35 Katheter zurückgezogen wird Wenn die Nadel voJ der Hülse21 angeordnet und das äußere Ende ist zurückgezogen ist. geht die Nate an Vorsprünger im Rohr 28 befestigt. Das andere Ende des Katheters 4141 in den Gleitschienen .33-33 vorbei und dk endet innerhalb der Nadel 25, und zwar etwa hei der Elastizität dieser Gleitschiener erlauben es der Nabe Spitze der Nadel. zwischen diesen Vorsprüngen odex Zähnen vorbeizu-
Bei dieser Ausführungsform ist es einfach, da» Rohr *o gehen und diese Vorsprünge oder Zähne schnäpper 29 mit einem Infusionssystem zu verbinden, den dann hinter der zurückgezogenen Nabe ein und ver Katheter mit Infusionsflüssigkeit, falls dies eiforder- riegeln diese in dieser Stellung gegen eine Vorwärts lieh ist, zu spülen und dann die Infusionsleitung auf- bewegung relativ zum Kathmer Wenn die Nade1 zudrehen. Die Einheit wird dann an der Nabe 23 vollständig zurückgezogen ist, liegt die Nadelspitze 37 erfaßt und in gewünschter Weise wird die Vene ange- 45 w'e F i g. 9 zeigt, innerhalb des Nippels 34. Dei stochen. Wenn der Venendurchstich erfolgt ist. wird Patient wird auf diese Weise vollständig geger, dk
lediglich mittels der Schnur die Nadel gegenüber dem Katheter zurückgezogen, und zwar so weit, bis die Spitze der Nadel innerhalb der Nadel 23 liegt und die Infusion kann beginnen. Die Halterung kann mittels Klebeband am Körper des Patienten befestigt werden, wie es im vorstehenden beschrieben vurde, und die Schnur kann verknotet werden oder ein Klebeband kann die Schnur halten, um e:ne unerwünschte Bewegung der Nadel relativ zum Katheter zu verhindern.
Bei der in den F i g. 7, 8 und 9 dargestellten Ausführungsform wird ein Kunststoffrohr 31 verwundet, und dieses Rohr weist diametral gegenüberliegende verhältnismäßig breite Schlitze 32, 32 auf, welche ein Paar gegenüberliegende innen gekrümmte Schienen 33-33 begrenzen. Ein Ende dieses Rohres 31 weist einen Nippel 34 auf, der zur Aufnahme der Nadelschutzkappe, die nicht dargestellt ist, vorgesehen ist. Das andere Ende des Rohres weist einen Nippel 35 zum Anschluß an ein Infusionssystem auf. Eine hohle Nadel 36. die ein spitzes Ende 37 aufweist, erstreckt sich durch den Nippel 34 hindurch, wenn die Halte-
Nadel geschützt. Diese Halteinni; kann am Körpei des Patienten festgeklebt werden, und zwar in dei vorher beschriebenen Weise.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Katheterhalterung mit einem Katheter, dei mit eirem Infusionssystem verbindbar ist und dei mit Hilfe einer Injektionsnadel in den Infusions raum einführbar ist und mit einem Rohr, desser eines Ende mit einem IrfusonssystemanschluC verbunden ist und welches die Injektionsnade trägt, durch die hindurch sich der Katheter in da; Rohr hinein erstreckt, dadurch gekenn zeichnet, daß die Injektionsnadel (6, 25, 36 im Ro-ir (10, 21, 31) verschiebbar gelagert ist, daf ein Ende des Katheters (15.30,39) mit den Infusionssystemanschluß (W, 2'), 40) fest verbun den ist, und daß das Naddende mit einer Zug vorrichtung (9, 27) verbunden ist, die sich durcl
Rohr erstreckt und mil Kathcler in das Rohr
cine Öffnung (II. 22) im
der die Nadel rcla'is /um
zurückziehbar ist.
2. Kathclcrhaltcrung nach Anspruch 1. dadurch gekcnn/cichnel, dall ilas Rohrelement (10) am \ordorei F.nde mit einer elastischen Handhabe (1.2.3) verbunden ist. welche HaUcrungsrippen (4. 5) für eine Natlelnabe (8) aufweist, dall das Rohrelement (10) einen selbstschließend^- Schiit? aufweist, der zur Aufnahme eines Ansatzflanschcs (9) der Nadelnabc (8) dient, und daß das andere Pride des Rohrclements mit einem Inftisionsanschhiß (14) verbunden ist. der seinerseits mit dem Kathetcrcnde verbunden ist.
λ. Kathelerhallcning nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Nadel (6) derart ist. daß der Katheter im ausgefahrenen Zustand der Nadel völlig innerhalb der Nadel liegt, und daß im zurückgezogenen Zustand der Nadel die Nadelspitze (7) nicht frei liegt.
4. Kathetcrhallerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrelement ein geschlosscnes Ruhr (21) mit Ansalznippel (23) ist. in dessen Bohrung die Nadel (25) glcilbar geführt ist. und daß am I ndc der Nadel eine Zugschnur (27) befestigt (26) ist. deren linde sich durch eine Öffnung (22) aus dem Rohr heraus erstreckt.
5. Kalhclcrhaltcnmg nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Ruhr (21) mittels eines Stopfens (28) abgeschlossen ist. durch den hindurch der Katheter (30) zum Infuxionssyslemanschluß (29) geführt ist.
6. Kathetcrhallerung nach Anspruch 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatznippel (23) eine abgeflachte Unterseite (24) aufweist.
7. Kalhcterhallcrung nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrelement (31) zwei diametral gegenüberliegende Schlitze (32) aufweist, daß in dem Rohrelement ein Führungsstück (38) für die Nadel (36) geführt ist. daß ein Fnde der Nadel an diesem Führungsstück befestigt ist. und daß das andere linde der Nadel in einer Flihriingsbohrting eines Rohrendnippels (34) gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 608/258

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