DE1935201C3 - Schaltungsanordnung zum Schnelladen einer elektrischen Batterie - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schnelladen einer elektrischen BatterieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schnelladen einer elektrischen Batterie, mit einer
Gleichstromquelle und mit einem steuerbaren Entladestrompfad für die Batterie, der jeweils bei einem
vorbestimmten Wert einer Batteriekenngröße in Ladepausen kurzzeitig zuschaltbar ist.
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus der belgischen Patentschrift 7 10 108 bekannt, die im wesentlichen der DE-OS 16 38 058 entspricht. Die dort
offenbarte Anordnung hat es erstmals ermöglicht, Batterien mit einer oder mehr Zellen in einer
Zeitspanne von unter 20 Minuten auf ihre Nennkapazität aufzuladen, ohne daß die Batterien durch die
Schneiladung beschädigt werden. Da die Ladezeit von Batterien häufig ein wichtiger Gesichtspunkt beim
Betrieb elektrischer und elektronischer Aggregate und Geräte ist, ergab sich die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung vorzuschlagen, mit der die Ladezeit ohne
nachteilige Auswirkungen auf die zu ladenden Batterien weiterverkürzt werden kann.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs zitierten Art wird die Aufgabe mit den im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst.
Ohne daß ein mehr als unwesentlicher Anstieg der Batterietemperatur zu verzeichnen wäre, kann die
Ladezeit nunmehr auf weniger als 15 Minuten reduziert werden, und es sind selbst Ladezeiten von nur etwa 6
Minuten festgestellt worden.
Neben der bereits erwähnten BE-PS kennt der Stand der Technik eine große Zahl von Batterieladeschaltungen. So ist aus der US-PS 25 03 179 eine Schaltung
bekannt, bei der mit einer Folge von Gleichstrom-Ladeimpulsen gearbeitet wird, zwischen die EntIarV:impuise eingeschachtelt werden. Eine aus der US-PS
33 63 162 bekannte Ladeschaltung arbeitet mit einem pulsierenden Gleichstrom und ist mit einer Sensorschaltung für die Batterie-Klemmenspannung ausgerüstet
Von den bekannten Schaltungsanordnungen ist jedoch keine dazu geeignet, eine Schneiladung von Batterien zu
ermöglichen oder gar eine stark verkürzte Ladezeit noch weiter zu verringern, wie es mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung möglich ist.
Mit den in den Unteransprüchen genannten Merkmalen werden zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Lösung aufgezeigt.
Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert Im einzelnen zeigt
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform de- Schaltungsanordnung nach der Erfindung;
Fig.2 eine graphische Darstellung der Änderungen
der Batterie-Klemmenspannung und des mittleren Ladestromes bei einer Schaltungsanordnung gemäß
Fig.l;
F i g. 3 eine graphische Darstellung des Zusammenhangs von pulsierender Gleichspannung und Batterie-Klemmenspannung;
Fig.4 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen Lade- und Entlailsstrom zu der pulsierenden
Gleichspannung gemäß F i g. 3;
F i g. 5 ein ,f-chaubild mit stark gedehnter Zeitbasis zur
Darstellung der Änderung der Batterieklemmenspannung während eines Entladestrom-Impulses;
F i g. 6 eine graphische Darstellung der Batterieklemmenspannung während eines Entladestrom-Impulses,
bezogen auf eine gedehnte Zeitbasis; und
F i g. 7 ein schematisches Schaltbild einer alternativen Ausführungsform der Ladeschaltung.
Die Schaltungsanordnung dient zum Aufladen einer Batterie i und enthält eine Stromquelle 2 zur Abgabe
von Gleichstromimpulsen, einen zwischen die Stromquelle 2 und die Batterie 1 geschalteten ersten
steuerbaren Schalter 3 sowie einen über die Batterieklemmen geschalteten zweiten steuerbaren Schalter in
Form eines Transistors 4. Die Schaltungsanordnung besitzt weiterhin eine Abtasteinrichtung S, die auf eine
an den Klemmen der Batterie liegende vorwählbare Spannung anspricht und den Betrieb des Transistors 4
steuert, um die Batterie ', während der Ladeimpulse
selektiv zu entladen.
Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß die aufzuladende Batterie aus zehn gasdichten NC-ZeI-len besteht. Es sei an dieser Stelle jedoch generell darauf
hingewiesen, daß die Anordnung keineswegs auf das Nachladen von NC-Batterien oder nur zum Nachladen
von genau zehn Zellen geeignet ist
Es lassen sich vielmehr beliebige Zahlen von Zellen aufladen sowie jede Art von nachladbaren elektrochemischen Energiequellen.
Zur Erläuterung sei weiter angenommen, daß es sich bei den NC-Zellen um solche handelt, die eine nominelle
Klemmenspannung von 1,2 Volt pro Zelle sowie eine Nennkapazität von einer Ah haben, wenn sie mit
10OmA zehn Stunden lang auf ein»; Endspannung entladen werden. Der Hersteller empfiehlt, daß diese
Zellen über eine Zeitdauer von sechszehn Stunden mit 100 mA wieder aufgeladen werden.
In der nachstehenden Beschreibung wird mit C oder
als C-Wert derjenige Entladestrom in Ampere bezeichnet, mit dem eine Zelle während eines festgelegten
Zeitraumes belastet werden muß, um sie auf ihre Entlade-Endspannung zu entladen. Dieser Zeitraum
wird üblicherweise entweder auf eine Stunde oder auf zehn Stunden festgelegt In dem vorstehenden Beispiel
hat die Zelle demgemäß einen (einstündigen) C-Wert von 1 Ampere, weil sie bei Entladung mit diesem Strom
in einer Stunde ihre Entlade-Endspannung erreicht.
Die gezeigte Schaltungsanordnung läßt sich vorteilhaft zum Nachladen von Zellen auf mindestens ihre
Nennkapazitäi in weniger als fünfzehn Minuten verwenden, und eine Anordnung ist bereits verwendet
worden, um eine solche Zelle auf ihre Nennkapazität in etwa sechs Minuten aufzuladen.
Die Klemmenspannung einer aus zehn Zellen bestehenden Batterie und der dieser Batterie durch die
Schaltungsanordnung zugeführte Ladestrom sind der graphischen Darstellung der Fig.2 zu entnehmen. Zu
Erläuterungszwecken wird angenommen, daß die aufzuladende Batterie zunächst auf eine Endspannung
von etwa 6 Volt entladen wurde, und daß es sich hierbei um die Klemmenspannung der Batterie bei Ladungsbeginn handelt. Der Zeitpunkt des Ladebeginns ist in
Fig.2 mit ft bezeichnet. Zum Zeitpunkt fi wird ein
Ladestrom an die Batterie gegeben, der größer ist als der nominelle C-Wert der Batterie, und der in diesem
Fall etwa dem siebenfachen C-Wert entspricht. Durch das Anlegen des Ladestromes an die Batterieklemmen
steigt die durch die Kurve 40 repräsentierte Klemmenspannung sehr schnell von 6 auf etwa 14 Volt an.
Anschließend tendiert die Klemmenspannung dazu, bei etwa Ij Volt stehenzubleiben, auch bei fortgesetzter
Zuführung von Ladestromimpulsen. Während dss schnellen Anstieges der Batterieklemmenspannung auf
den 14-Volt-Punkt findet eine entsprechende Verringerung des Ladestromes auf einen mittleren Wert von
etwa 5 Ampere statt
Der Ladestrom wird der Batterie in Impuls-Form zugeführt, und diese Impulse können von einem
pulsierenden Gleichstrom gebildet werden, der am Ausgang eines an eine Wechselspannungsquelle angeschlossenen Gleichrichters abzunehmen ist. Die resultiertenden Zusaminen'tänge zwischen Ladestromimpulsen und der pulsierenden Gleichspannung sind in den
F i g. 3 und 4 gezeigt, die beide dieselbe Zeitbasis haben. Der Ladestrom fließt durch die Batterie, sobald die
pulsierende Gleichspannung aus der Stromquelle die Batterieklemmenspannung übersteigt, die in dem
Schaubild der F i g. 3 etwa 15 Volt beträgt.
Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß die pulsierende Gleichspannung bei fehlender Last
einen Spitzenwert von etwa 20 Volt hat, wie es bei einer Betrachtung der Spannungskurve 20 in Fig. 3 zu
erkennen ist, so daß der Ladestrom während etwa der halben Zeitdauer eines jeden von der Stromquelle
kommenden Gleichspannungsimpulses fließt. Betrachtet man beispielsweise das (in den USA übliche)
110-Volt-Netz mit einer Netzfrequenz von 60 Hz, so folgt, daß der Ladestrom während einer Zeitdauer von
etwa 4 Millisekunden fließt, während der Gleichspannungsimpuls eine Gesamtdauer von 8.3 Millisekunden
hat.
Bei Anwendung von Entladeimpulsen mit einer Dauer von 2 Mikrosekunden hat es sich gezeigt, daß die
Batterie verhältnismäßig kuhi bleibt. So hat sich die
Batterietemperatur während einer vollen Nachladeperiode nur zwischen etwa 3 bis 8°C erhöht. Hinzu kommt,
daß sich gezeigt hat, daß der Mittelwert des Entladeimpulses erheblich kleiner sein kann als der
Mittelwert der Entladeimpulse gemäß der genannten DE-PS.
Bei der erwähnten Entladestrom-Impulsdauer von
nur zwei Mikrosekunden braucht der Ladestrom nicht unterbrochen zu werden, da die Entladeimpulse
zwischen die Ladeimpulse eingefügt werden können. Dies ist in der Mitte der F i g. 4 dargestellt, wo
unmittelbar auf einen positiven Stromstoß ein Entladestromimpuls folgt. Im Gegensatz zu der dargestellten
Ausführung kann zwischen dem Ende eines Lade- und Beginn eines Entladeimpulses eine Ruhezeit eingeschaltet
werden, und es ist ebenso möglich, den Entladeimpuls teilweise oder völlig an das Ende der Zwischenperiode
zwischen zwei Ladeimpulsen zu schieben, so daß nur eine kurze Ruhezeit bis zum Beginn des nächsten
Ladeimpulses vorhanden ist.
Die Stromquelle 2, die eine pulsierende Gleichspannung zum Aufladen der Batterie 1 abgibt, kann beliebig
aiifjjphant <;pin snfprn sie nur den nritippn l.adnUmm
aufbringt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Stromquelle 2 einen Vollweg-Gleichrichter,
bestehend aus Dioden 7 und 8, die an die gegenüberliegenden Enden der Sekundärwicklung 9 eines Transformators
10 gelegt sind. Die Primärwicklung ti des Transformators 10 liegt an einer Wechselspannungsquelle
12. Die Wechselspannungsquelle 12 ist vorzugsweise das übliche Wechselspannungsnetz mit einer
Frequenz von beispielsweise 60 Hz. Bei einem 60-Hz-Netz
und Vollweg-Gleichrichtung hat die am Ausgang der Stromquelle 2 abzugreifende Spannung die :n F i g. 3
gezeigte Form bei einer Wiederholfrequenz von etwa 8,3 Millisekunden.
Die pulsierende Gleichspannung wird über den steuerbaren Schalter 3 geleitet, der einen Thyristor 13
enthält. Zwischen Anode und Steuerelektrode des Thyristors 13 ist ein Widerstand 14 und zwischen die
Steuerelektrode und die Kathode ein Widerstand 15 geschaltet. Sobald die Ausgangsspannung der Stromquelle
2 die Klemmenspannung der Batterie 1 übersteigt, wird der Thyristor 13 aufgesteuert, da ein
Strom durch die Widerstände 14, 15 fließt und die Steuerelektrode mit der notwendigen Steuerspannung
versorgt Darauf fließt der Ladestrom solange durch den Thyristor 13 in die Batterie 1, wie die Ausgangsspannung
der Stromquelle 2 die Klemmenspannung der Batterie 1 übersteigt. Die Verbindung zwischen der
Stromquelle 2 und der Batterie 1 ist dauernd betriebsbereit.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel gibt die Sekundärwicklung 9 des Transformators 10 eine
Spitzenspannung von 20 V ab. Die der Batterie 1 zugeführte Spannung steigt jedoch nicht auf den
Spitzenwert von 20 Volt an, sondern wird vielmehr von der parallel zum Transformator geschalteten und als
Kondensator wirkenden Batterie 1 sowie von der Impedanz der Stromquelle, durch die der Ladestrom
fließt, niedrig gehalten. Dir unbelastete Ausgangsspannung an der Sekundärwicklung des Transformators wird
durch die Kurve 20 in F i g. 3 repräsentiert. Die Kurve 45 in F i g. 3 stellt demgegenüber die Sekundärspannung
mit einer als Last wirkenden Batterie dar. Wenn die Batterieklemmenspannung etwa 15 Volt beträgt, zeigt
sich, daß der Spannungsabfall in der Batterie auf Grund von deren innenwidersiarni eiwa 0,8 v'uic ueirägi, so
daß die Spannung um etwa OX Volt über die Batterie-Ruhespannung ansteigt, das heißt über die
Batterieklemmenspannung ohne fließenden Lade- bzw. Entladestrom. Der Spannungsanstieg hängt vom Zustand
der Batterie ab, wobei ein verhältnismäßig starker Anstieg stattfindet, wenn die aufgeladene Batterie einen
höheren Innenwiderstand hat. Der Innenwiderstand ist im allgemeinen ein Anzeichen für den Zustand der
Batterie, wobei höhere Innenwiderstände den schlechteren
Batterien zugeordnet sind.
Dadurch, daß die kurzen Entladeimpulse zwischen die Ladestromimpulse geschachtelt Λ-erden, ändert sich die
Batterietemperatur während dev Aufladung nur wenig, nämlich nur um etwa 3 bis 8" C.
Die Batterie wird über einen Entladestrompfad entladen, der von dem Transistor 4 gebildet wird. Im
Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Leistungstransistor, dessen Emitter-Kollektorpfad parallel zur
Batterie geschaltet ist und der von einer spannungsempfindlichen Abtasteinrichtung 5 gesteuert wird. Die
Abtasteinrichtung 5 wirkt ähnlich wie ein Kipp-Generator und spricht auf das Vorhandensein eines vorgewähl-
; ten Snanminespeeels an den Klemmen der Batterie 1 an.
Die Abtasteinrichtung 5 könnte aber auch auf irgend eine andere Funktion der Batterie ansprechen, beispielsweise
auf die Batterietemperatur oder ihren Innendruck. Die Abtasteinrichtung 5 enthält einen Spannungsteiler,
der parallel zur Batterie 1 geschaltet ist und aus in Reihe liegenden Widerständen 16,17,18 und einer Induktivität
19 besteht. Die Abtasteinrichtung 5 besitzt weiterhin als Zeitglied einen Kondensator 21 sowie einen Thyristor
22, in dessen Anoden-Kathoden-Pfad ein strömt „-gren-■■'
zender Widerstand 23 geschaltet ist.
Das Erscheinen des ersten Entladeimpulses beim Schließen des Schalters 4, d. h. beim Durchsteuern des
Transistors 4, sowie alle darauffolgenden Entladeimpulse werden primär von der /?C-Zeitkonstante der
> ■ Abtasteinrichtung 5 bestimmt, die ihrerseits wiederum wesentlich von der Kapazität des Kondensators 21 und
dem Widerstandswert von Induktivität 19 und Widerstand 16 abhängt Wenn die Ladung des Kondensators
21 zunimmt, nimmt auch die Spannung an der «ι Steuerelektrode des Thyristors 22, das heißt am
Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 17 und 18 zu. Sobald die Spannungen der Steuerelektrode einen
gegenüber der Kathode des Thyristors 22 zum Aufsteuern ausreichend großen Wert erreicht, wird ein
fci Strom sowohl von der Plusklemme der Batterie 1 als
auch vom Kondensator 21 durch den Anoden-Kathoden-Pfad des Thyristors 22 zur Basis des Transistors 4
fließen und diesen leitend steuern. Hierdurch wird also
der Entladestrompfad für die Batterie 1 durchgeschaltet. Sobald der Thyristor 22 leitet, entlädt sich der
Kondensator 21 und gibt einen starken Basisstrom für den Betrieb des Transistors 4 über den Thyristor 22 ab,
wodiirTh der Transistor 4 in einem Bereich arbeitet, in
dem er einen geringen Innenwiderstand im Entladestromkreis
für die Batterie hat. Darauf bilden der Widerstand 23, der parallel zu dies»™ liegende
Widerstand des Transistors 4 sowie die Kapazität des Kondensators 21 das Maß fUr die Dauer des
Entladeimpulses durch Festlegung der Zeitdauer, während der der Transistor 4 aufgesteuert bleibt. Bei
dem dargestellten Ausfiihrungsbeispiel war die Impulsdauer auf etwa 2 Mikrosekunden eingestellt.
Die Wiederholfreqiien/ der Entladeimpulse, die durch
die Zeitkonstante der Abtasteinrichtung 5 festgelegt wird, ist etwa I Hz bei Ladungsbeginn, sie nimmt zu mit
forllaufender Aufladung. Diese Wiederholfrequenz ist
in den Kurven der Fig. 2 nicht zu erkennen, weil in dieser Darstellung die Zeitbasis zu wenig gedehnt ist
Allerdings ist das Hinzufügen der Entladeimpulse mit dem daraus resultierenden Absinken der Klemmenspannung
durch die den Spannungsverlauf an den Klemmen darstellende Kurve 40 erläutert. Die Klemmenspannung
der Batterie nimmt im Falle einer verhältnismäßig guten, aus zehn Zellen bestehenden
Batterie um etwa 5 Volt während der ersten Zeit des Lade« und um etwa 4 Volt gegen Ende der Ladezeit zu,
wie es durch die gestrichelte Linie 50 in Fig. 2 angedeutet ist.
Das Aufsteuern des Transistors 4 muß zeitlich exakt abgestimmt werden, um zu verhindern, daß der
Entladepfad wirksam ist, während der Thyristor 13 sich in seiner aufgesteuerten Stellung befindet und der
Batterie einen Ladestrom zuführt; denn hierdurch würde die Sekundärwicklung des Transformators 10
kurzgeschlossen und könnte leicht beschädig! werden. Aus diesem Grund ist im vorliegenden Fall die
Induktivität 59 zwischen die Stromquelle 2 und die der Klemmenspannung subtrahiert, so daß die Spannung
zwischen Steuerelektrode und Kathode dann gleich oder geringer ist als die Spannung in Abwesenheit
eines Ladestromes. Die Steuerelektrode merkt sozusagen den Unterschied zwischen einem Teil der
Spannung am Kondensator 21 und dem Spannungsabfall an der Induktivität 19, so daß der Thyristor 22
während des Fließens von Ladestrom nicht aufgesteuert werden kann. Bei Abwesenheit von Ladestrom liegen an
der Steuerelektrode ein Teil der Spannung des Kondensators 21 und ein Teil der Spannung des von der
Induktivität 19 erzeugten Nadelimpulses. Auf diese Weise wird der Entladeimpuls nahezu unmittelbar nach
Ende des Ladeimpulses erzeugt. Sofern es jedoch erwünscht ist, den Beginn des Entladeimpulses gegenüber
der Beendigung eines Ladeimpulses zu verzögern, das heißt also eine Ruhepause zwischen Entlade- und
Ladeimpulse zu schalten, kann das Aufsteuern des Thyristors 22 und des Transistors 4 verzögert werden. In
jedem Fall hat der Entladeimpuls eine vorgegebene Zeitdauer, die geringer ist als das Intervall zwischen
zwei Ladeimpulsen, so daß der Ladestrom nicht unterbrochen wird, sondern immer dann fließen kann,
wenn die Ausgangsspannung der Stromquelle 2 die Batterieklemmenspannung übersteigt. Die Entladeimpulse
erscheinen etwa einmal pro Sekunde mit entsprechend der fortschreitenden Ladung und der sich
erhöhenden Batterieklemmenspannung zunehmender Wiederholfrequenz. Diese Wiederholfrequenz läßt sich
durch Ändern der Zeitkonstanten in der Abtasteinrichtung 5 variieren.
Wenn es erwünscht ist, die Batterie in einer verhältnismäßig kürzeren Zeitdauer gegenüber den in
F i g. 2 gezeigten vierzehn Minuten aufzuladen, kann der Ladestrom erhöht werden. Dies resultiert selbstverständlich
in einem schnelleren Anstieg der Batterieklemmenspannung. so daß die Entladeimpulse häufiger
auftreten. Aus zehn NC-Zellen bestehende Batterien sind auf ihre Nennkapazität bereits in weniger als acht
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de und die Kathode des Thyristors 22 gelegt, um diesen nur während der Ladestromimpulse aufzusteuern.
Während die Ausgangsspannung an der Sekundärwicklung 9 des Transformators 10 abnimmt und sich der
Klemmenspannung der Batterie nähert, wird die leitende Diode 7 oder 8 sperren. Hierbei handelt es sich
um ein apruptes Sperren, das stattfindet, während die Induktivität 19 noch Strom leitet. Als Ergebnis hiervon
wird an der Induktivität 19 immer dann, wenn eine der Dioden 7 oder 8 bzw. der Thyristor 13 sperren, ein
Nadelimpuls erzeugt. Da die Spannung zwischen der Steuerelektrode und der Kathode des Thyristors 22 sich
dem Schwellwert nähert, reicht ein an der Induktivität 19 entstehender Nadelimpuls aus, den Thyristor 22
leitend zu steuern. Die Ladung des Kondensators 21 nähert sich auf einer Exponentialkurve der Klemmenspannung
der Batterie. Diese Spannung variiert — wie oben erwähnt — zwischen der Ruhespannung (es fließt
kein Strom) und der höher liegenden Ladespannung (solange ein Ladestrom fließt). Um zu verhindern, daß
der zum Aufsteuern des Thyristors 22 benötigte Spannungspegel während der Ladestromimpulse erreicht
wird, ist die Induktivität 19 so ausgelegt daß ihr ohmscher Widerstand gleich oder größer als der
Innenwiderstand der geladenen Batterie ist Dadurch, daß die Steuerelektrode und die Kathode des Thyristors
22 an gegenüberliegenden Enden der Induktivität 19 liegen, wird der Spannungsabfall an der Induktivität von
aufgeladen worden.
Es ist in jedem Fall erwünscht, die Aufladung zu beenden, sobald die Batterie ihre Nennkapazität bzw.
ihre maximale Ladung erreicht hat. Es hat sich gezeigt, daß die Batterieklemmenspannung beim Annähern an
den Lade-Endzustand schnell ansteigt. Dieser schnelle Anstieg ist eine sehr verläßliche Anzeige des Lade-Endzustandes
der Batterie, wo hingegen die Batterietempera'ur generell nicht als gute Anzeige verwendet werden
kann, da sie bei Anwendung der erläuterten Anordnung während des Ladevorganges keinen großen Anstieg
verzeichnet Bei aus zehn NC-Zellen bestehenden Batterien und Anwendung der Schaltungsanordnung
findet ein schneller Spannungsanstieg von etwa 15,8 auf
17 Volt innerhalb von etwa einer Minute statt. Diese Anstiegszeit hängt primär von der Größe des
Ladestromes ab. Für die zehnzellige Batterie des beschriebenen Beispiels wurde demgemäß eine Batterieklemmenspannung
von etwa 163 Volt als Anzeige dafür ausgewählt, daß die Ladezeit mit hohen
Ladegeschwindigkeiten beendet werden soll. Die erwähnte Spannung wurde ausgewählt um die Auswirkung
von übermäßiger Erwärmung zu vermeiden, die bei dieser Art von Zellen oberhalb von 17 Volt auftritt.
Um das Laden zu beenden, ist ein spannungsempfindlicher Schalter mit einem Thyristor 24 vorgesehen, der
in Reihe mit einem strombegrenzenden Widerstand 25 an der Steuerelektrode des Thyristors 13 liegt Die
Steuerelektrode des Schalters (Thyristor 24) ist an einen Spannungsteiler angeschlossen, der aus in Reihe
geschalteten Widerständen 26, 27 und einer Zenerdiode 29 besteht; dieser Spannungsteiler ist parallel zu der aus
Batterie I und Induktivität 19 bestehenden Serienschal- ,
tung geschaltet. Oie Kathode des Thyristors 24 liegt an der MinusklemriYii der Batterie 1, das heißt an dem
Verbindungspunkt zwischen Induktivität 19 und Batterie 1. Durch diese Schaltung und durch Verwendung
eines ausreichenden Widerstandswertes im Lade- m strompfad, wobei dieser Widerstand in dem Beispiel
gemäß Fig. 1 von dem ohmschen Widerstand der Induktivität 19 gebildet wird, wird der den Thyristor 24
aufweisende Lade-Endschalter nur während der ladestromfreien Intervalle getriggert, so daß der Endschal- r,
ter nur auf die Ruhespannung der Batterie anspricht, die eine wirksame Anzeige für den Ladezustand ist.
Wenn der schnelle Anstieg der Ruhespannung an der Batterie bei der Annäherung an den voll aufgeladenen
Zustand stattfindet und die vorgegebene Klemmen- >u
spannung erreicht wird, wird der Schalter bzw. Thyristor 24 aufgesteuert und leitet den Steuerstrom für
den Thyristor 13 ab. Hierdurch wird verhindert, daß der Thyristor 13 leitet, während der Thyristor 24 leitet, so
daß die Schnelladung beendet wird. _>-,
Es hat sich gezeigt, daß es besonders vorteilhaft ist, die Impedanz der Induktivität 19 gleich der Innenimpedanz einer guten Batterie zu machen. Auf diese Weise
hat die Schaltung eine eingebaute Sicherheitseinrichtung: Eine schlechte Batterie hat eine höhere Innenim- n>
pedanz und neigt daher dazu, beim Aufladen stärker aufzuheizen. Wenn für die Endabschaltung dieselbe
Triggerspannung für den Thyristor 24 gewählt würde, könnte es geschehen, daß eine schlechte Batterie schon
vor Erreichen dieser Spannung übermäßig stark erhitzt η würde. Wegen der höheren Innenimpedanz wird die
Batterieklemmenspannung jedoch den Spannungsabfall an der Induktivität 19 übersteigen und der Thyristor 24
auf diese höhere Spannung ansprechen. Das bedeutet also, daß der Thyristor 24 eher anspricht und den m
Es kann vorgesehen werden, die Batterie nach Beendigung der Schnelladung mit geringem Strom
nachzuladen. Hierzu wird der Thyristor 13 durch einen verhältnismäßig hochohmigen Pfad überbrückt, so daß -r,
ein verringerter Strom in die Batterie fließt, wenn der Thyristor 13 sperrt. Diese relativ hochohmige Brücke
kann als alleiniges oder zusätzliches Element eine Glühlampe 28 enthalten, die heller brennt, sobald der
wesentliche Teil des Ladestroms über die Brücke w anstelle durch den Thyristor fließt; hierdurch wird eine
visuelle Anzeige für die Beendigung der Schnelladung ermöglicht
Der geringe Strom der Nachladung betrug in dem erwähnten Ausführungsbeispiel etwa 140 Milliampere, n
der durch die aus der Parallelschaltung von Glühlampe 28 und Reihenwiderständen 14, 15 gebildete Brücke
floß. Von diesen 140 Milliampere gelangen etwa 100 Milliampere zur Batterie, um diese leicht nachzuladen.
Der restliche Strom fließt über die beiden aus bo Zenerdiode 29 sowie Widerständen 26 und 27 einerseits
und Widerständen 16,17 und 18 andererseits bestehenden Spannungsteiler ab. Der Strom durch die Oberbriikkungswiderstände 14, 15 des Thyristors 13 dient als
Haltestrom für den Thyristor 24, um die Nachladung bi
solange wie gewünscht fortzuführen.
Die in F i g. 1 gezeigte Schaltung hat einen bestimmten Grad von Temperaturkompensation, um ein zu
frühes Abschalten bei Aufheizung der Schaltungselemente zu verhindern. Normalerweise wird der Thyristor
24 mit zunehmender Temperatur schon bei kleineren Steuerströmen leitend, weil sich die Empfindlichkeit an
der Steuerelektrode erhöht. Als Ergebnis könnte also die Abschaltautomatik schon arbeiten, bevor die
Batterie ihren gewünschten Ladungszustand erreicht hat. Die Zenerdiode 29 hat dagegen einen positiven
Temperaturkoeffizienten, so daß der Spannungsabfall an der Diode mit zunehmender Temperatur zunimmt.
Dieser sich erhöhende Spannungsabfall verringert die dem Thyristor 24 zugeführte Spannung und kompensiert somit die erhöhte Empfindlichkeit der Steuerelektrode.
Diese rrhöhte Empfindlichkeit des Thyristors 24 bei zunehmender Temperatur kann im übrigen dazu
benutzt werden, die Batterie vor erhöhten Temperaturen auf Grund von Überladung zu schützen. Hierzu
kann der Thyristor 24 thermisch in Kontakt mit der aufzuladenden Batterie gebracht werden, so daß jede
erhöhte Temperatur abgetastet wird und den Thyristor 24 zu einem entsprechend früheren Sperren bringt.
Zwischen Steuerelektrode und Kathode des Thyristors 24 ist im übrigen ein Kondensator 30 geschaltet, der zum
Schutz von auf der Ladeleitung vorhandenen Spannungsimpulsen dient.
Eine alternative Ausführungsform einer Ladeschaltung ist in Fig. 7 gezeigt. In beiden Schaltungen
verwendete identische Bauteile haben dieselben Bezugszeichen.
Bei der Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 1
gezeigten Schaltung war angenommen, daß eine aus zehn Zellen bestehende Batterie aufgeladen werden
sollte. Zum Aufladen einer Batterie mit einer hiervon abweichenden Anzahl von Zellen hat die Zenerdiode in
der Abschaltautomatik von der für die zehnzellige Batterie verwendeten Diode 29 (Fig. 1) abweichende
Daten. Entsprechend geändert wird auch der ohmsche Widerstand der Induktivität 19, um eine Angleichung an
die abweichende Innenimpedanz der jeweils anderen uaüci ic tu ei Miüg!ii.Mcii. Um üic Verwendbarkeit der in
F i g. I gezeigten Schaltung zum Aufladen verschiedenster Batterien zu ermöglichen, können mehrere
Zenerdioden vorgesehen sein, die die verschiedensten Daten haben und mit einem mehrpoligen Schalter
entweder an die Oberseite des Widerstandes 26 oder an die Kathode des Thyristors 13 geiegt werden können.
Entsprechend läßt sich auch der Widerstand der Induktivität 19 variieren, um ihn an die jeweilig
aufzuladende Batterie anpassen zu können.
In der Schaltung gemäß F i g. 7 sind zwei in Kaskade
über einen Koppelwiderstand 62 verbundene Transistoren 500 und 51 parallel zur Batterie 1 geschaltet Die
Kaskadenanordnung der Transistoren gemäß F i g. 7 stellt eine Verbesserung gegenüber dem einzelnen
Transistor 4 der F i g. 1 dadurch dar, daß der PNP-Transistor 500 sehr schnell in die Sättigung
gefahren wird; hierdurch ist es möglich, einen steileren
Entladeimpuls für die Batterie 1 zu erzielen. Hinzu kommt, daß durch den Transistor 51 eine Verstärkung
des Basisstromes des Transistors 500 stattfindet, so daß letzterer sein Sättigungsgebiet schneller erreicht und
den Strom über die gesamte Grenzfläche der Schichten tatet, so daß für die Übertragung nichi nur begrenzte
Bereiche verwendet werden, die zu einer übermäßigen Belastung des Transistors führen könnten.
In der Schaltung gemäß F i g. 7 wird ein Spitzenentladestrom zwischen 150 und 200 Ampere während einer
Dauer von ef.va einer Mikrosekunde beim Laden einer
■us vier Zellen bestehenden Batterie verwendet. Diese Entladeimpulse erscheinen etwa achtmal pro Sekunde
während des anfänglichen Ladezeitraumes. Die Zahl erhöht sich auf ungefähr elf pro Sekunde bei
Annäherung der Batterie an ihren vollen Zustand.
Beim Laden einer aus vier Zellen bestehenden Batterie liegt die normale Ruhespannung zwischen 6
und 6,2 Volt, wenn die beschriebene Schaltungsanordnung verwendet wird. Nimmt man also an, daß zum
Laden einer aus vier Zellen bestehenden Batterie die in F i g. 7 gezeigte Schaltung verwendet werden soll, wird
eine Zenerdiode 52 mit einer Zenerspannung von etwa 5 Volt verwendet. Es hat sich allerdings gezeigt, daß
5-Volt-Zenerdioden einen Temperaturkoeffizienten von im wesentlichen Null haben, so daß die bei der Schaltung
gemäß FiK-I vorhandene Temperaturkompensation im
vorliegenden Fair beim Laden einer vierzelligen Batterie nicht f;"geben ist. Um aber die sehr erwünschte
Temperaturkompensation zu erreichen, wird eine aus einem Thermistor 53 und einem kleinen Widerstand 54
bestehende Reihenschaltung in die Zuleitung zur Steuerelektrode des Thyristors 24 gelegt. Bei zunehmender
Temperatur der Bauteile in der Schaltung und insbesondere bei zunehmender Temperatur des Thyristors
24 nimmt dessen Steuerempfindlichkeit zu, so daß er zu früh leiten könnte. Durch Verwendung des
Thermistors 53 gemäß F i g. 7 führt ein Temperaturan-
ί stieg der Bauteile zu einer Abnahme des Widerstandes
des Thermistors 53, so daß die Steuerelektrode des Thyristors 24 ein kleineres Steuersignal enthält,
wodurch seine erhöhte Empfindlichkeit kompensiert und sichergestellt wird, daß er zu der gewünschten und
ίο notwendigen Zeit sperrt.
Ergänzend ist es erwünscht zu verhindern, daß durch beim Anschalten des Gerätes bzw. Anklemmen der
Bauerie entstehende Spannungsimpulse der Thyristor 24 aufgesteuert wird und verhindert, daß der gewünschte
hohe Ladestrom fließen kann. Aus diesem Grund ist zwischen die Kathode und die Anode des Thyristors 24
ein Schalter 58 gelegt, der für einen kurzen Zeitraum geschlossen werden kann, nachdem die Batterie
angeschlossen und die Ladevorrichtung eingeschaltet
»η worden ist, um Impulse abzuleiten und die Stromleitung
durch den Thyristor 24 zu verhindern. Anschließend wird der Schalter 58 wieder geöffnet, worauf die
Schnellariung beginnt, wobei Kondensatoren 57 und 59 noch auf der Ladeleitung entstehende Impulse ableiten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Schaltungsanordnung zum Schnelladen einer elektrischen Batterie, mit einer Gleichstromquelle
und mit einem steuerbaren Entladestrompfad für die Batterie, der jeweils bei einem vorbestimmten Wert
einer Batteriekenngröße in Ladepausen kurzzeitig zuschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleichstromquelle eine Impulsstromquelle ist, bei der nach jedem Ladeimpuls eine Strompause
eintritt und daß das in einem Batteriekenngrößensensor (21) ermittelte Kenngrößensignal zusammen
mit einem in einem Ladestromsensor (19) am Ende jedes Ladeimpulses erzeugte Hilfssignal ein Steuersignal bildet, das am Steuereingang (Thyristor 22)
des Entladestrompfades (Transistor 4) liegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladestrompfad (Transistor 4) durch das Steuersigna! impulsartig aufsteuerbar ist und jeder dadurch erzeugte Entladeimpuls
eine Länge hat, die kürzer ist als der Abstand zwischen zwei Ladeimpulsen.
3. Schallungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Entladeimpulse
einstellbar ist, vorzugsweise auf etwa zwei Mikrosekunden.
4. Schallungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederholfrequenz der
Entladeimpulsc bei Ladebeginn auf etwa 1 Hz einstellbar ist (und mit zunehmender Ladung auf
etwa 2 Hz zunimmt).
5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladegleichrichter ein VoII-weggleichrichter ist, so daß die Frequenz der
Ladeimpulse gleich der doppelten Netzfrequenz ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestrom auf einen anfänglichen Mittelwert einstellbar ist, der acht- bis zehnmal
größer als der stündliche nominelle Ladestrom der Batterie ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenwert der Entladeimpulse auf eine Stromstärke einstellbar ist, die etwa
dem Einhundert- bis Zweihundertfachen des nominellen stündlichen Ladestroms der Batterie (1)
entspricht.
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladestrompfad von einem
Transistor (4) gebildet ist, dessen Emitter an der einsn und dessen Kollektor an der anderen Klemme
der Batterie (1) liegt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Basis des Transistors (4) ein
steuerbarer Halbleiterschalter (5) vorgeschaltet ist, der den Steuereingang für den Entladestrompfad
bildet und an dessen Eingang das Steuersignal liegt.
10. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Batteriekenngrößensensor
einen Kondensator (21) als Zeit-Integrationsglied für einen Strom enthält, der der Klemmenspannung der
Batterie (1) zugordnet ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das vom Ladestromsensor (19) erzeugte Hilfssignal ein Impuls mit einer
Polarität ist, die gleich der Polarität der Ladung des Kondensators (21) ist und daß die Summe aus diesem
Impuls und der am Kondensator (21) stehenden Spannung das Steuersignal ist, das bei Erreichen
eines vorgegebenen Wertes den Entladestrompfad (Transistor 4) durchschaltet.
12. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladestromsensor (19) eine
Induktivität (19) aufweist, an der das Hilfssignal am
Ende jedes Ladeimpulses entsteht
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität (19)
mit dem Kondensator (21) in Reihe geschaltet ist.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität (19)
einen Ohm'schen Widerstandswert hat, der einen Spannungsabfall erzeugt, welcher gleich oder größer
ist als die «rhöhte Klemmenspannung der Batterie bei fließendem Ladestrom.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ohm'sche Widerstand der Induktivität so groß ist, daß die
Schaltspannung für den Steuereingang (Thyristor 22) während des Fließens von Ladestrom unerreicht
bleibt.
16. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladestromkreis für die
Batterie (1) ein in Abhängigkeit von der Klemmenspannung steuerbarer Schalter (3) liegt.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (3) von
einem Thyristor (13) gebildet ist.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß de-n Steuereingang
des Schalters (3) ein Grenzspannungswächter (24 bis 27, 29) vorgeschaltet ist, der auf die Lade-Endspannung der Batterie (1) einstellbar ist und beim
Erreichen dieser Spannung ein Abschaltsignal an den Schalter (3) gibt.
19. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen von dem Schalter (3) unabhängigen Nachlade-Stromkreis (28) für die Batterie (1).
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachlade-Stromkreis parallel zum Schalter (3) geschaltet ist und
einen größeren Durchlaßwiderstand besitzt als der Schalter (3) in dessen geschlossener Stellung.
Applications Claiming Priority (2)
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| US74490268A | 1968-07-15 | 1968-07-15 | |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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