DE1933484B2 - Spritzblaswerkzeug - Google Patents
SpritzblaswerkzeugInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Spritzblaswerkzeug mit des Trägerkopfes in ihrer Längsrichtung verschiebbar
einer Düsenformplatte und einer in Schließrichtung sein. Infolge dieser Notwendigkeit und weil der
hin- und herbewegbaren Gegenformplatte, zwischen Trägerkopf jeweils immer in einer Drehrichtung
denen mindestens eine Spritzformkammer und eine weitergedreht wird, ist eine Beheizung der Blaskerne
quer zur Schließrichtung geteilte von Blasformhälften 5 nicht vorgesehen und auch praktisch kaum durchgebildete
Blasformkammer angeordnet sind, und mit führbar. Infolgedessen ergeben sich große Schwierigeinem
drehbaren in Schließrichtung bewegbaren keiten bei der Temperatursteuerung. Offenbar muß
Trägerkopf, an dem Blaskerne um die Drehachse des man das Spritzen in einem überhitztem Zustand des
Trägerkopfes unter 90° versetzt gegeneinander ange- Werkstoffes vornehmen, so daß zusätzliche Abkühlordnet
und aus einer Spritzstellung in eine Blas- ίο Stationen für den Fertigteil notwendig sind. Da die
Stellung schwenkbar sind. jeweilige Spritzformkammer und die Blasformkammer
Das Blasen von Kunststoffteilen bietet gegenüber quer zur Schließrichtung der Maschine ausgerichtet
dem Spritzgießen zahlreiche Vorteile, weil das Blas- sind, kann man das Werkzeug aus räumlichen
verfahren die Herstellung von Hohlteilen ermöglicht, Gründen nur als Zweifachwerkzeug ausbilden, weil
die nach einem Spritzgußverfahren nur unter großem 15 anders für die Trägerköpfe, deren Blaskerne sich in
Aufwand oder überhaupt nicht herstellbar sind. einer Ebene bewegen, kein Platz ist. Die Querab-
Bekannt ist das sogenannte Extrusions-Blasverfahren, messungen der Maschine würden ungewöhnlich groß,
wo man von einem extrudierten Schlauch ausgeht. Eine weitgehend ähnliche Einrichtung ist in dem
Die Fertigteile haben vergleichsweise große innere deutschen Gebrauchsmuster 1 777 051 erläutert, für
Spannungen. Außerdem treten Schweißstellen und/ 20 die das oben Gesagte gilt.
oder Schweißnähte auf, die unter Umständen eine Die französische Patentschrift 1 515 666 beschreibt
Nacharbeit erfordern. Bei den Fertigteilen sind die eine Preßblasmaschine mit einem Trägerkopf für vier
Wandstärken insbesondere im Bereich scharfer Ecken um 90° gegeneinander versetzte Blaskerne. Die Blas-
und Kanten ungleichmäßig, weil der Werkstoff in der kerne durchlaufen eine Aufheizstation, eine Preß-
Blasform nur ungenügend geführt ist. 25 station, eine Abkühlstation und eine Blasstätion.
Die schweizerische Patentschrift 439 692 beschreibt Abgesehen davon, daß diese Maschine nicht für das
eine Spritzblasmaschine mit einer Düsenformplatte, Spritzblasen vorgesehen ist, sind auch bei dieser
einer Gegenformplatte und einer Zwischenplatte, in Maschine große Öffnungswege erforderlich und
der um eine Achse senkrecht zur Schließrichtung der offenbar erhebliche thermische Schwierigkeiten vorMaschine
ein Trägerkopf schwenkbar gehalten ist. 30 handen, weil zwei Temperierungsstationen, nämlich
Die Gegenformplatte und die Zwischenplatte sind eine Aufheizstation und eine Abkühlstation notauf
den Führungsstangen der Maschine verfahrbar. wendig sind. Hierdurch wird selbstverständlich die
Innerhalb der Düsenformplatte befindet sich eine Taktgeschwindigkeit der Maschine herabgesetzt.
Spritzformkammer, innerhalb der Gegenformplatte Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines eine Blasformkammer. Der Trägerkopf trägt um 180° 35 Spritzblaswerkzeuges, das mit einer hohen Taktversetzt zwei Blaskerne, die sich abwechselnd in der frequenz einwandfreie Spritzblasteile liefert. Das Spritzformkammer bzw. der Blasformkammer be- Werkzeug soll eine möglichst wirtschaftliche Ausfinden. Beim Betrieb der Maschine wird jeweils nach nutzung der Kapazität einer Spritzgußmaschine erdem Spritzen eines Rohlings in der Spritzformkammer möglichen, also entsprechend der Kapazität der die Gegenformplatte und die Zwischenplatte von der 40 Spritzgußmaschine in der entsprechenden Vielzahl Düsenformplatte weggefahren. Darauf wird der ausgelegt werden können und mit den Öffnungswegen Trägerkopf um 180° geschwenkt, so daß der jeweilige handelsüblicher Spritzgußmaschinen auskommen.
Rohling in die Blasformkammer gelangt. Dort wird _ Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch im nächsten Takt der Maschine der Fertigteil ge- gelöst, daß zu beiden Seiten der in Schließrichtung blasen. Beim nächsten Öffnen der Maschine wird der 45 ausgerichteten Spritzformkammer unter 90° je zwei Trägerkopf weitergeschwenkt, so daß der Blaskern Blasformkammern mit den Blasformhälften liegen, mit dem Fertigteil in eine Abstreifstellung und schließ- daß der Trägerkopf mit zwei ein Paar bildenden lieh zurück in die Düsenformplatte gelangt. Während Blaskernen um eine vertikale Achse senkrecht zur eines jeden Arbeitstaktes der Maschine kann einer- Schließrichtung um einen Winkel von 90° hin- und seits ein Rohling gespritzt und andererseits ein 50 herschwenkbar ist, wobei sich in jeder Endstellung Fertigteil geblasen werden. Bei dieser bekannten des Trägerkopfes der eine Blaskern in der Spritzform-Spritzblasmaschine erweisen sich die für eine Ver- kammer und der andere Blaskern in einer der beiden Schwenkung des Trägerkopfes um 180° erforder- Blasformkammern befindet, und daß bei der Drehung liehen großen Auffahrwege der Formplatten als nach- jedes Blaskerns aus der Blasstellung in die Spritzteilig. Denn die Formplatten müssen um die doppelte 55 stellung eine zugeordnete Abstreifplatte mittels einer Länge des jeweiligen Fertigteils sowie einen notwen- an dem Führungsprofil einer Führungsplatte aufdigen Sicherheitsbetrag auseinander gefahren werden. laufenden Führungsrolle in axialer Richtung des Die großen Auffahrwege bedingen in Verbindung mit Blaskerns bewegbar ist.
Spritzformkammer, innerhalb der Gegenformplatte Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines eine Blasformkammer. Der Trägerkopf trägt um 180° 35 Spritzblaswerkzeuges, das mit einer hohen Taktversetzt zwei Blaskerne, die sich abwechselnd in der frequenz einwandfreie Spritzblasteile liefert. Das Spritzformkammer bzw. der Blasformkammer be- Werkzeug soll eine möglichst wirtschaftliche Ausfinden. Beim Betrieb der Maschine wird jeweils nach nutzung der Kapazität einer Spritzgußmaschine erdem Spritzen eines Rohlings in der Spritzformkammer möglichen, also entsprechend der Kapazität der die Gegenformplatte und die Zwischenplatte von der 40 Spritzgußmaschine in der entsprechenden Vielzahl Düsenformplatte weggefahren. Darauf wird der ausgelegt werden können und mit den Öffnungswegen Trägerkopf um 180° geschwenkt, so daß der jeweilige handelsüblicher Spritzgußmaschinen auskommen.
Rohling in die Blasformkammer gelangt. Dort wird _ Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch im nächsten Takt der Maschine der Fertigteil ge- gelöst, daß zu beiden Seiten der in Schließrichtung blasen. Beim nächsten Öffnen der Maschine wird der 45 ausgerichteten Spritzformkammer unter 90° je zwei Trägerkopf weitergeschwenkt, so daß der Blaskern Blasformkammern mit den Blasformhälften liegen, mit dem Fertigteil in eine Abstreifstellung und schließ- daß der Trägerkopf mit zwei ein Paar bildenden lieh zurück in die Düsenformplatte gelangt. Während Blaskernen um eine vertikale Achse senkrecht zur eines jeden Arbeitstaktes der Maschine kann einer- Schließrichtung um einen Winkel von 90° hin- und seits ein Rohling gespritzt und andererseits ein 50 herschwenkbar ist, wobei sich in jeder Endstellung Fertigteil geblasen werden. Bei dieser bekannten des Trägerkopfes der eine Blaskern in der Spritzform-Spritzblasmaschine erweisen sich die für eine Ver- kammer und der andere Blaskern in einer der beiden Schwenkung des Trägerkopfes um 180° erforder- Blasformkammern befindet, und daß bei der Drehung liehen großen Auffahrwege der Formplatten als nach- jedes Blaskerns aus der Blasstellung in die Spritzteilig. Denn die Formplatten müssen um die doppelte 55 stellung eine zugeordnete Abstreifplatte mittels einer Länge des jeweiligen Fertigteils sowie einen notwen- an dem Führungsprofil einer Führungsplatte aufdigen Sicherheitsbetrag auseinander gefahren werden. laufenden Führungsrolle in axialer Richtung des Die großen Auffahrwege bedingen in Verbindung mit Blaskerns bewegbar ist.
den großen Schwenkwegen der Blaskerne eine er- Die Anwendung einer Hin- und Herdrehung des
hebliche Abkühlung des Rohlings, so daß sich für die 60 Trägerkopfes um jeweils 90° führt zu keiner wesent-
Temperatursteuerung Schwierigkeiten ergeben. liehen Vergrößerung der Öffnungswege der Spritz-
Die deutsche Auslegeschrift 1 084 908 beschreibt gußmaschine gegenüber der Herstellung eines ge-
ein Spritzblaswerkzeug der eingangs genannten Art, wohnlichen Spritzgußteils gleicher Länge. Der
wo der Trägerkopf um eine Achse parallel zur Öffnungsweg braucht gegenüber der Länge des
Schließrichtung des Werkzeuges drehbar ist. Die 65 Spritzgußteils nur um einen Sicherheitszuschlag ver-
Spritzformkammer sowie die Blasformkammer sind mehrt werden, weil die Verschiebung des Träger-
jeweils quer zur Schließrichtung geteilt. Damit der kopfes gegenüber der Gegenformplatte so gering sein
Trägerkopf gedreht werden kann, muß die Achse kann, daß der Trägerkopf an der Gegenformplatte
nicht anstößt. Der geringe Öffnungsweg ermöglicht lediglich durch die Vielfachheit der Spritzform-
in Verbindung mit dem geringen Schwenkweg des kammern festgelegt.
Trägerkopfes eine hohe Taktfrequenz. Dadurch daß Nach einer bevorzugten Ausbildung schlägt die
der Trägerkopf nur hin- und hergeschwenkt wird, Erfindung für die Abstreifvorrichtung vor, daß auf
ergibt sich ein einfacher Anschluß für die verschie- 5 jeder Seite des Rahmens zwei Führungsplatten eindenen
Arbeitsmittel, weil man mit biegsamen ander unter Bildung eines Schlitzes gegenüberstehen,
Leitungen für die Arbeitsmittel auskommt. Drehver- daß jede Führungsplatte um eine zur Achse senkbindungen
sind nicht erforderlich. Infolgedessen ist rechte Achse klappbar ist und daß die Führungsauch
die Beheizung der Blaskerne ohne Schwierigkeit platten auf ihrer dem Trägerkopf zugewandten Seite
möglich, was für'die Wärmesteuerung innerhalb des io Profilnuten für die Führungsrollen aufweisen.
Spritzblaswerkzeugs von Vorteil ist. In der Spritz- Damit das Blasen taktrichtig und erst bei völligem
formkammer wird der Rohling auf dem beheizten Schließen der Werkzeughälften erfolgen kann, ist
Blaskern geformt und auf dem beheizten Blaskern nach der Erfindung vorgesehen, daß jeder Blaskern
in die Blaskammer übertragen. Eine Auskühlung des ein Blasventil aufweist, das mit einem Druckluftkanal
Rohlings wird hierbei vermieden. Infolge der Be- 15 innerhalb des Trägerkopfes in Verbindung steht, und
heizung des Blaskerns kommt man ohne Überhitzung daß eine in Schließstellung vorgespannte Stelleinrichder
Spritzmasse aus. Innerhalb der Blasformkammer tung mit einem beim Schließen der Blasformhälften
wird der jeweilige Fertigteil an den Wänden der betätigten Druckbolzen zum jeweiligen öffnen des int..
Blasformkammer abgekühlt, so daß eine zusätzliche der Blaskammer gelegenen Blasventils vorgesehen ist.
Kühlung innerhalb des Werkzeugs nicht notwendig 20 Die Erfindung ist an Hand einer bevorzugten Ausist.
Beim jeweiligen Zurückschwenken des Blaskerns führungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
aus der Blasformkammer in die Spritzformkammer erläutert, welche darstellen:
erfolgt durch die Anordnung der jeweiligen Abstreif- F i g. 1 ein Spritzblaswerkzeug in schematischer
platten automatisch ein Abstreifen. Hierdurch erhält Schnittdarstellung in einer ersten Arbeitsstellung,
man eine hohe Betriebssicherheit. Die Erfindung be- 25 Fig. 2 bis 6 weitere Arbeitsstellungen des Spritznötigt
somit zur Durchführung des Spritzblasens keine blaswerkzeugesnachFig. 1,
Vergrößerung der herkömmlichen Spritzgußmaschine, F i g. 7 eine vergrößerte Ansicht des Spritzblassondern
lediglich die Anwendung eines besonderen Werkzeuges mit besonderer Darstellung des Träger-Spritzblaswerkzeugs.
Die Standzeiten innerhalb der kopfes in Richtung der Achse desselben gesehen, Maschine sind kürzer als beim herkömmlichen Spritz- 30 F i g. 8 eine nochmals vergrößerte Teilschnittdargießen,
woraus sich eine hohe Taktfolge ergibt. Die stellung nach der Linie VIII-VIII in F i g. 7,
Öffnungszeiten brauchen gegenüber dem normalen Fig. 9 einen Schnitt nach der LinieDC-IX'in
Spritzgießen ebenfalls nicht merklich größer zu sein, Fig. 8 und
weil die Verstellung und Verschwenkung des Träger- Fig. 10 einen Schnitt nach der LinieX-X in
kopfes im Zuge der Öffnungsbewegung der Werk- 35 Fig. 8.
zeughälften erfolgen kann. Das Spritzblaswerkzeug ist als quergeteiltes (d. h.
Die mit einem Spritzblaswerkzeug nach der Er- quer zur Schließrichtung der Spritzgußmaschine)
findung hergestellten Fertigteile haben sehr geringe Werkzeug ausgebildet. Jede Werkzeughälfte besteht
innere Spannungen. Die Wandstärke ist sehr gleich- aus Tragerplatten, verschiedenen Distanzelementen,
mäßig. Die Teile sind gratfrei. Entformungsschwierig- 40 Formplatten, Formeinsätzen, Kernen, Auswerfern,
Jceiten treten nicht auf. Die Mündungsöffnungen Düsenköpfen u. dgl. Diese Teile gehören weitgehend
sowie die Gewnideabmessungen sind ,innerhalb enger, zum bekannten Aufbau einer Spritzgußmaschine, so
genau vorherbestimmbarer Maßtoleranzen herstell- daß sich eine Einzelerläuterung erübrigt. Diese Teile
bar. Die Gewindeformung kann mit HiMe beliebiger sind auf Führungsstangen der Spritzgußmaschine
Gewindebacken erfolgen, die in die Abstreifplatten 45 montiert und verschiebbar, der Antrieb für die Vereingebaut
sein können, Schiebung erfolgt mit Hilfe von Hydraulikzylindern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Von dem Spritzblaswerkzeug zeigt Fig. 1 eine
Trägerkopf mittels eines doppeltwirkenden Hydrau- Düsenformplatte 1 und eine Gegenformplatte 2.
likzylinders in Schließrichtung hin- und herbewegbar, Innerhalb der Düsenformplatte 1 befindet sich eine
dessen Mantel mit einem Rahmen und dessen Kolben- 50 Spritzformkammer 3 vorzugsweise in einem nicht
stange mit der Gegenformplatte verbunden, ist. Damit dargestellten Formeinsatz. Außerdem nimmt die
läßt sich der Trägerkopf gleichzeitig mit dem Zurück- Düsenformplatte 1 eine Spritzdüse 4 auf. Das Spritzfahren
der Gegenformplatte von derselben absetzen, blaswerkzeug weist als wichtigstes Bauelement einen
damit die Schwenkung des Trägerkopfes im Umkehr- schwenkbaren Trägerkopf 5 auf. Der Trägerkopf 5
punkt der Bewegung der Gegenformplatte möglich ist. 55 sitzt an einem gesonderten Rahmen, der gegenüber
Zur Verschwenkung des Trägerkopfes wird in der Gegenformplatte 2 unabhängig verschiebbar ist.
weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, Der Trägerkopf S ist um eine Achse 6 (senkrecht zur
daß der Trägerkopf senkrecht zur Achse ausgerichtet Zeichenebene) verschwenkbar. Der Trägerkopf 5
einen Zahnsegmentteil aufweist, in den eine mittels trägt zwei ein Paar bildende Blaskerne 7 und 8 sowie
eines Hydraulikzylinders bewegbare Zahnstange ein- 60 Abstreifplatten 9. Die Düsenformplatte 9 und
greift. die Gegenformplatte 2 tragen jeweils zueinander-Die
Erfindung ermöglicht die Anwendung von passende Blasformhälften 10,11. Jeweils zwei Blas-Mehrfachwerkzeugen
derart, daß in Richtung der formhälften 10 bzw. 11 bilden eine Blasformkammer Achse mehrere Paare von Blaskernen angeordnet zusammen mit dem zugehörigen Blaskern 8 bzw. 7.
sind. Man kommt also mit einem Trägerkopf für ein 65 Die Wirkungsweise des Spritzblaswerkzeugs wird
Mehrfachwerkzeug aus. Da die Blaskernpaare in am besten durch Erläuterung eines vollständigen
axialer Richtung des Trägerkopfes hintereinander an- Arbeitszyklus an Hand der F i g. 1 bis 6 verstanden,
geordnet sind, ist der Platzbedarf in Achsrichtung Fig. 1 zeigt das Spritzblaswerkzeug in zusammen-
gefahrenem Zustand oder Schließzustand unmittelbar Rahmen 17 für den Trägerkopf 5 gehören eine Tranach
Abschluß der Schließbewegung. Der Blaskern 8 versenplatte 18 und Lagerschilde 24. An der Traträgt
einen in dem vorhergehenden Schließtakt ge- versenplatte 18 ist der Mantel eines Hydraulikspritzten
Rohling 12, der sich in der aus den Blas- Zylinders 19 befestigt, dessen Kolbenstange 20 in die
formhälften 10 gebildeten Blasformkammer befindet. 5 Gegenformplatte 2 eingelassen ist. Die Gegenform-Der
Blaskern 7 ist leer und befindet sich in der platte 2 trägt Führungsleisten 24', zwischen denen die
Spritzformkammer 3 der Düsenformplatte 1. Nach Lagerschilde 24 auf der Oberseite und Unterseite des
Abschluß der Schließbewegung setzt der kombinierte Spritzblaswerkzeugs geführt sind. Damit ermöglicht
Spritzblastakt ein, F i g. 2. Dabei wird aus der Spritz- der doppeltwirkende Hydraulikzylinder 19 eine Verdüse
4 Werkstoff in die Spritzformkammer 3 einge- io stellung des Rahmens 17 mit dem Trägerkopf 5
spritzt, wodurch ein neuer Rohling 13 gebildet wird. innerhalb der Führungsleisten 24' der Gegenform-Gleichzeitig
wird die Düse des Blaskerns 8 unter platte 2. An dem Rahmen 17 sitzt ein weiterer
Druck gesetzt, so daß der Rohling 13 innerhalb der Hydraulikzylinder 21, dessen Kolbenstange 22 mit
aus den Blasformhälften 10 gebildeten Blasform- einer Zahnstange 23 gekoppelt ist, F i g. 9. Zur Verkammer
zu einem Fertigteil 14 aufgeblasen wird. Im 15 Schwenkung des Trägerkopfes 5 nehmen die Lager-Anschluß
daran fahren die Düsenformplatte 1 und Schilde 24 jeweils einen Wellenstumpf 25 des Trägerdie
Gegenformplatte 2 gemäß F i g. 3 auseinander, kopfes 5 auf. Außerdem besitzt der Trägerkopf 5
wobei gleichzeitig der Trägerkopf 5 von der Gegen- einen Zahnsegmentteil 26, der mit der Zahnstange 23
formplatte 2 wegbewegt wird. Der Rohling 13 und kämmt. Wenn das Spritzblaswerkzeug als Zweifachder
Fertigteil 14 sitzen jeweils auf dem Blaskern 7 20 werkzeug ausgebildet ist, befindet sich dieser Zahnbzw. 8. In geöffnetem Zustand des Spritzblaswerk- segmentteil 26 in der Mitte der Achse des Trägerzeugs
erfolgt nach F i g. 4 eine Schwenkung des kopfes 5. Von Seiten der Zahnstange 23 kann die
Trägerkopfes 5 bezüglich der Achse 6 um 90° in Verschiebung der Kolbenstange 22 mit Hilfe des
Uhrzeigerrichtung, Dabei wird der Blaskern 7 mit Zahnsegmentteils 26 in eine Schwenkbewegung des
dem Rohling 13 in den Wirkungsbereich der Blas- 25 Trägerkopfes S umgewandelt werden,
formhälften 11 geschwenkt. Gekoppelt mit der Der Trägerkopf 5 nimmt jeweils um 90° versetzt
formhälften 11 geschwenkt. Gekoppelt mit der Der Trägerkopf 5 nimmt jeweils um 90° versetzt
Schwenkbewegung ist die Bewegung der Abstreif- gegeneinander innerhalb einer Radialebene zur
platte 9 des Blaskerns 8, wodurch der Fertigteil 14 Schwenkachse 6 zwei Blaskerne 7 und 8 eines Paares
abgestreift wird. Am Ende dieser Schwenkbewegung auf, von denen in F i g. 10 nur der Blaskern 8 vollbefindet
sich nach F i g. 5 der Blaskern 8 im Wir- 30 ständig gezeigt ist. Bei einem Mehrfachwerkzeug sind
kungsbereich der Spritzformkammer 3 und der Blas- längs der Achse mehrere derartige Kernpaare hinterkern?
im Wirkungsbereich der Blasformhälften 11. einander, also räumlich übereinander, angeordnet.
Nunmehr ist der Trägerkopf 5 für einen weiteren Jeder Blaskem 8 hat eine Form, die für den jeweiligen
Spritzblastakt ausgerichtet. Das Spritzblaswerkzeug Rohling bemessen ist. Der Blaskern 8 ist in üblicher
wird durch die Betätigungseinrichtungen der Spritz- 35 Weise durch Bolzen und andere Befestigungsmittel
gußmaschine zugefahren, Fig. 6, wodurch die Blas- mit dem Trägerkopf 5 verbunden. Durchgänge27
formhälften 11 geschlossen werden. Der Blaskern 8 dienen für die Beheizung eines Einsatzes 28. Die
befindet sich nunmehr in der Spritzformkammer 3. Beheizung kann in der dargestellten Weise durch Öl
Im folgenden Takt wird über die Spritzdüse neuer erfolgen. In anderer Weise ist auch eine elektrische
Werkstoff zur Bildung eines Rohlings 12 auf dem 4° Beheizung möglich. Innerhalb des Blaskerns 7, 8 be-Blaskern
8 eingespritzt, und der Rohling 13 wird auf findet sich im wesentlichen zentral ein Durchgang 29
dem Blaskern 7 in der Blasformkammer geblasen. zur Aufnahme einer Ventilstange 30 mit einem
Dieser Arbeitstakt entspricht in analoger Weise dem Ventileinsatz 31. Die Ventilstange 30 setzt sich in
Arbeitstakt der F i g. 2. Es folgt nunmehr wieder ein einen Stellkopf 32 fort, der in eine Bohrung 33 inner-Offnen
des Spritzblaswerkzeugs und ein Schwenken 45 halb des Trägerkopfes 5 hineinreicht. Eine Schraubendes
Trägerkopfes um 90° in Gegenuhrzeigerrichtung, feder 34 spannt den Ventileinsatz 31 in Schließrichwobei
der Fertigteil von dem Blaskern 7 abgestreift tong vor. In die Bohrung 33 mündet in Querrichtung
wird. Nach Ausführung dieser Schwenkbewegung eine Bohrung 35, in der sich ein Druckbolzen 36
und nach Schließen des Spritzblaswerkzeuges befinden befindet. Derselbe ragt aus einer Mündung 37 des
sich die Teile desselben wieder in der Stellung nach so Trägerkopfes 5 heraus. Der Druckbolzen 36 besitzt
F i g. I. außerdem Abdichtelemente. Der Druckbolzen 36 und
Die Achse 6 ist in vertikaler Richtung ausgerichtet, der Stellkopf 32 haben zueinander passende Keilda
in dieser Ausrichtung ein Schwenken des Träger- flächen 38. Die Schraubenfeder 34 spannt die Ventilkopfes
5 ohne Gewichtsausgleich, möglich ist. Wenn stange 30 in Schließrichtung vor, wodurch die Stirndie
Achse 6 in horizontaler Richtung innerhalb der 55 fläche des Druckbolzens 36 aus der Mündung 37
Spritzgußmaschine ausgerichtet ist, muß man beson- herausgehoben wird, vgl. Fig. 10 unten. In die
dere Maßnahmen zur Kompensation der Exzentrizität Bohrung 35 mündet ferner jeweils ein Druckluftdes
Trägerkopfes 5 treffen. kanal 39. Fig. 10 zeigt eine Ausrichtung des Träger-
An Hand der F i g. 7 bis 10 ist nunmehr der Aufbau kopfes 5, wo sich der Blaskern 8 innerhalb der durch
des Spritzblaswerkzeugs in Einzelheiten dargestellt. 6° die Bläsformhälften 10 gebildeten Blasformkammer
Fig. 7 zeigt in schematischer Darstellung eine befindet. Dabei ist der Druckluftkanal 39 auf einen
Düsenträgerplatte 15, an der unter Zwischenlage ver* Drucklüftdurchgang 40 in der Gegenformplatte 2
schiedener Distanzelemente die Düsenformplatte 1 ausgerichtet, so daß Druckluft durch die Leitung 41,
sitzt. Auf der Gegenseite ist eine Trägerplatte 16 den Druckluftdurchgang 40. den Druekluftkanal 39,
dargestellt, an der unter Zwischenlage von Distanz- 65 die Bohrung 35 und den Durchgang 29 bis zum
elementen 16' die Gegenformplatte2 sitzt. Die Ventileinsatz-31 gelängen kann. In der in Fig. 10
Führungsstangen der Spritzgußmasehine für das dargestellten Schließstellung des Spritzblaswerkzeugs
Spritzblaswerkzeug sind nicht gezeigt. Zu einem ist der Druckbogen 36 durch das Anstoßen an der
Gegenformplatte 2 eingeschoben, so daß der Ventileinsatz
31 von der Ventilfläche abgehoben ist. Infolgedessen kann die Blasluft in den Blaskern 8
einströmen und den Rohling zum Fertigteil aufblasen.
Fig. 10 zeigt außerdem die entsprechenden Betätigungselemente und Leitungen für den Blaskern 7, der
sich in der Stellung der Fig. 10 in der Spritzformkammer3
der Düsenformplatte befindet. Die Luftleitungen sind in diesem Fall nicht mit Druckluft
beaufschlagt.
Die Steuerung der Abstreifplatte 9 erfolgt jeweils mit Führungsrollen42, Fig. 7 und 8. Die Abstreifplatte
9 ist außerdem mit Hilfe eines Anschlagbolzens 43 in einem Durchgang 44 des Trägerkopfes 5 geführt.
Der Anschlagbolzen 43 besitzt einen Anschlagbund 45. Die Führungsrollen 42 sind vorzugsweise in
beiden Seiten der Abstreifplatte 9 angebracht. Zur Steuerung der Führungsrollen 42 sind auf beiden
Seiten jeweils zwei Führungsplatten 47 vorgesehen, die um Achsen 46 klappbar sind. Für die Führungsplatten
47 sind ferner Rückstelleinrichtungen vorgesehen, die nicht dargestellt sind und die Führungsplatten
47 jeweils in Anlage an den Seitenflächen des Trägerkopfes S halten. Jede Führungsplatte 47 besitzt
ein Führungsprofil 48, an dem die jeweilige Führungsrolle 42 abläuft und dadurch die Abstreifplatte 9 zum
Kopf des Blaskerns 7, 8 anhebt. Außerdem ist in die Innenseite jeder Führungsplatte 47 eine Profilnut 49
eingearbeitet, in die beispielsweise gemäß F i g. 7 die Führungsrolle 42 des Blaskerns 7 bei Schwenkung
aus der Spritzformkammer in die Blasformkammer eintritt. Dabei wird die Führungsplatte 47 angehoben,
so daß die Abstreifplatte 9 des betreffenden Blaskerns
7 bzw. 8 nicht betätigt wird. In der Stellung nach F i g. 7 wird lediglich die Führungsrolle 42 des Blaskerns
8 durch das betreffende Führungsprofil 48 beeinflußt, so daß entsprechend dem Bewegungsablauf
von F i g. 3 nach F i g. 5 der Fertigteil auf dem Blaskern 8 abgestreift wird. Die Abstreifplatte 9 bleibt
jeweils in angehobener Stellung stehen und wird beim Zufahren der Werkzeughälften in die Ausgangslage
zurückgebracht, wobei die jeweiligen Führungsrollen 42 in den Schlitz zwischen den Führungsplatten
47 einlaufen.
Die verschiedenen Teile des Spritzblaswerkzeugs greifen jeweils mit Führungsbolzen ineinander, damit
immer eine einwandfreie Funktion gewährleistet ist. Die Führungsbolzen zwischen den Werkzeughälften
sind nicht dargestellt. Damit jeweils immer eine genaue Ausrichtung des Trägerkopfes 5 gegenüber
der Düsenformplatte 1 und der Gegenformplatte 2 gewährleistet ist, besitzt der Trägerkopf 5 Führungsbolzen 53, von denen in F i g. 7 einer dargestellt ist.
Die Düsenformplatte 1 besitzt entsprechende Bohrungen 54 zur Aufnahme der Führungsbolzen 53. Damit
eine Fehlfunktion der Maschine ausgeschaltet ist, sind auf die Achse des Trägerkopfes 5 Fühlerarme 50
aufgesetzt, an denen jeweils ein Taster 51 für einen Mikroschalter 52 sitzt. Damit kann jeweils beim Zufahren
des Spritzblaswerkzeugs die genaue Ausrichtung des Trägerkopfes 5 überprüft werden.
Die Hydraulikzylinder 19 und 21 sind in die gesamte Steuerung der Spritzgußmaschine eingefügt.
An den verschiedenen Werkzeugplatten sind Mikroschalter und Fühler angeordnet, die im einzelnen
nicht dargestellt sind und die die verschiedenen Steuerfunktionen auslösen. Die Hydraulikzylinder 19
und 21 können infolgedessen in geeigneten Phasen des Bewegungsablaufs der Spritzgußmaschine mit
Druckmittel beaufschlagt werden, damit der Trägerkopf 5 in der an Hand der Fig. 1 bis 6 erläuterten
Weise taktrichtig verstellt wird.
Das Spritzblasw^erkzeug ist zur Herstellung beliebiger
Blaskörper geeignet, Insbesondere ist das Spritzblaswerkzeug zur Herstellung von flaschenartigen
Behältern, Gläsern mit eingezogenem Rand u. dgl. brauchbar. Wenn der Blaskörper einen Gewindeflansch
haben soll, sieht man zusätzlich in den Formplatten entsprechende Platten für die Gewindeformung
vor. Derartige Einzelheiten sind nicht dargestellt.
Claims (6)
1. Spritzblaswerkzeug mit einer Düsenformplatte und einer in Schließrichtung hin- und herbewegbaren
Gegenformplatte, zwischen denen mindestens eine Spritzformkammer und eine quer zur Schließrichtung geteilte von Blasformhälften
gebildete Blasformkammer angeordnet sind, und mit einem drehbaren in Schließrichtung bewegbaren
Trägerkopf, an dem Blaskerne um die Drehachse des Trägerkopfes unter 90° versetzt
gegeneinander angeordnet und aus einer Spritzstellung in eine Blasstellung schwenkbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der in Schließrichtung ausgerichteten
Spritzformkammer (3) unter 90° je zwei Blasformkammern mit den Blasformhälften (10,11)
liegen, daß der Trägerkopf (5) mit zwei ein Paar bildenden Blaskernen (7,8) um eine vertikale
Achse (6) senkrecht zur Schließrichtung um einen Winkel von 90° hin- und herschwenkbar ist,
wobei sich in jeder Endstellung des Trägerkopfes (5) der eine Blaskern (7 bzw. 8) in der Spritzformkammer
(3) und der andere Blaskern (8 bzw. 7) in einer der beiden Blasformkammern befindet, und daß bei der Drehung jedes Blaskerns
(7 bzw. 8) aus der Blasstellung in die Spritzstellung eine zugeordnete Abstreifplatte (9)
mittels einer an dem Führungsprofil (48) einer Führungsplatte (47) auflaufenden Führungsrolle
(42) in axialer Richtung des Blaskerns (7, 8) bewegbar ist.
2. Spritzblaswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkopf (5) mittels
eines doppeltwirkenden Hydraulikzylinders (19) in Schließrichtung hin- und herbewegbar ist,
dessen Mantel mit einem Rahmen (17) und dessen Kolbenstange (20) mit der Gegenformplatte (2)
verbunden ist.
3. Spritzblaswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkopf (5)
senkrecht zur Achse (6) ausgerichtet einen Zahnsegmentteil (26) aufweist, in den eine mittels eines
Hydraulikzylinders (21) bewegbare Zahnstange (23) eingreift.
4. Spritzblaswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
Richtung der Achse (6) mehrere Paare von Blaskernen (7, 8) angeordnet sind.
5. Spritzblaswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf
jeder Seite des Rahmens (17) zwei Führungsplatten (47) einander unter Bildung eines Schlitzes
gegenüberstehen, daß jede Führungsplatte (47) um eine zur Achse (6) senkrechte Achse (46)
009586/344
klappbar ist und daß die Führungsplatten (47) auf ihrer dem Trägerkopf (5) zugewandten Seite
Profilnuten (49) für die Führungsrollen (42) aufweisen.
6. Spritzblaswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß .
jeder Blaskern (7, 8) ein Blasventil aufweist, das
10
mit einem Druckluftkanal (39) innerhalb des Trägerkopfes (5) in Verbindung steht, und daß
eine in Schließstellung vorgespannte Stelleinrichtung mit einem beim Schließen der Blasformhälften
(10,11) betätigten Druckbolzen (36) zum jeweiligen Öffnen des in der Blaskammer gelegenen
Blasventils vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691933484 DE1933484C (de) | 1969-07-02 | Spritzblaswerkzeug | |
| RO63599A RO73027B (ro) | 1969-07-02 | 1970-06-10 | Dispozitiv de injectie-suflare |
| CH915870A CH507794A (de) | 1969-07-02 | 1970-06-17 | Spritzblaswerkzeug |
| FR707022657A FR2050435B1 (de) | 1969-07-02 | 1970-06-19 | |
| AT551770A AT320956B (de) | 1969-07-02 | 1970-06-19 | Spritzguß- und Blaseinheit zur Kunststoffverarbeitung |
| BE752436D BE752436A (fr) | 1969-07-02 | 1970-06-24 | Appareil d'injection-soufflage |
| YU1594/70A YU34371B (en) | 1969-07-02 | 1970-06-24 | Tool for the injection and the blowing of plastics |
| SU1452696A SU379078A1 (ru) | 1970-06-25 | ЙСКООг-ОЗИЛЯ | |
| IL34805A IL34805A (en) | 1969-07-02 | 1970-06-26 | Injection and blow-moulding machine |
| ZA704524A ZA704524B (en) | 1969-07-02 | 1970-07-01 | Injection and blow-moulding machine |
| DK342370AA DK126763B (da) | 1969-07-02 | 1970-07-01 | Sprøjteblæseværktøj. |
| NL7009750A NL7009750A (de) | 1969-07-02 | 1970-07-01 | |
| GB32162/70A GB1263674A (en) | 1969-07-02 | 1970-07-02 | Injection-blow-moulding machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691933484 DE1933484C (de) | 1969-07-02 | Spritzblaswerkzeug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1933484A1 DE1933484A1 (de) | 1971-02-04 |
| DE1933484B2 true DE1933484B2 (de) | 1971-02-04 |
| DE1933484C DE1933484C (de) | 1971-09-09 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK126763B (da) | 1973-08-20 |
| DE1933484A1 (de) | 1971-02-04 |
| IL34805A (en) | 1973-08-29 |
| YU159470A (en) | 1978-12-31 |
| ZA704524B (en) | 1971-04-28 |
| RO73027A (ro) | 1984-10-31 |
| AT320956B (de) | 1975-03-10 |
| NL7009750A (de) | 1971-01-05 |
| FR2050435B1 (de) | 1973-04-06 |
| BE752436A (fr) | 1970-12-01 |
| GB1263674A (en) | 1972-02-16 |
| SU379078A3 (de) | 1973-04-18 |
| IL34805A0 (en) | 1970-08-19 |
| RO73027B (ro) | 1984-11-30 |
| YU34371B (en) | 1979-07-10 |
| FR2050435A1 (de) | 1971-04-02 |
| CH507794A (de) | 1971-05-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |